„Es ist alles besser als der IST-Zustand…“

Manchmal weiß man wirklich nicht mehr, ob man lachen, weinen oder einfach nur noch mit dem Kopf schütteln sollte. Natürlich verstehe ich viele Fans, denen es schlicht und ergreifend egal ist, wer das Sagen hat, wer tatsächlich entscheidet, woher das Geld kommt und die einfach nur neue Stars, gute Spiele und Erfolg sehen wollen. Ich bin sogar der Überzeugung, dass dies die absolut Mehrheit der Anhänger ist, für die eigentliche Vereinspolitik, für die Hintergründe interessiert sich nur eine relativ kleine Gruppe. Nur: Dann sollten sich diejenigen, die sich im Grunde für die Hintergründe auch gar nicht interessieren, einfach zurückhalten und weiterhüpfen. Aber nein, heutzutage fühlt sich fast jeder bemüssigt, seinen Senf abgeben zu müssen, sei es auch noch so sinnbefreit.

„Es ist alles besser als der IST-Zustand…“

Vorab einmal eine Frage: Hatte eigentlich irgendjemand den Eindruck, dass bei Beiersdorfer sowas wie Freude, Aufbruchstimmung oder gar Euphorie zu erkennen war, als er gestern nun die frohe Botschaft verkündete? Für mich machte der Mann den Eindruck, als käme er von einer 2 1/2-stündigen Darmspiegelung.

Frage: „Aber er entscheidet jetzt quasi auch über Personal mit?“ Beiersdorfer: „Ja, das würde ich so definieren“

Was genau ist daran nicht zu verstehen? Wer kann, hat er denn einen IQ oberhalb von 7, diese Aussage ernsthaft falsch deuten und der Meinung sein, dass Kühne nicht nur mitreden, sondern sogar allein entscheiden wird? Wie geht das? Ab sofort gilt (und das hat der Vorstandsvorsitzende sehr deutlich gemacht), dass einzig und allein Kühne darüber entscheidet, welche Spieler in Zukunft zum HSV kommen und welche nicht. Aber…

Übrigens: Das, was Kühne dort gerade vor hat, nennt er selbst „Projekt Q“, wobei das „Q“ wahrscheinlich für Qualität stehen soll. Diese Information habt ihr EXKLUSIV in HSV-Arena!!! Woher ich das wohl weiß, gell? 

Es ist alles besser als der IST-Zustand….“

Beiersdorfer: „Da wir im Moment keine Möglichkeit hätten, andere Spieler noch zu verpflichten“

http://video.sport1.de/video/beiersdorfer-erklaert-kuehne-deal__0_yatl4i39#_ga=1.43227106.679111714.1325867881

Also schön, nun hat er es also selbst ausgesprochen. Der HSV hatte am 09.06.2016 „keine Möglichkeit, andere Spieler noch zu verpflichten“, der HSV war demnach auf dem Transfermarkt handlungsunfähig. Zwei Jahre nach Amtsantritt erklärt der Vorstandsvorsitzende (und Sportchef) der Öffentlichkeit also, dass er den Verein eigenverschuldet in die Handlungsunfähigkeit geführt hat und es gibt einige (auch und besonders die Presse), die das bejubeln? Sorry, aber ich verstehe die Welt nicht mehr. Die Frage, wer diesen Verein denn eigentlich in diese Handlungsunfähigkeit geführt hat, wird scheinbar gar nicht gestellt, aber ich fasse gern nochmal einige Fakten zusammen:

4 Trainer (Slomka, Zinngruber, Knäbel, Labbadia) in 2 Jahren

2 Sportdirektoren entlassen(Kreuzer, Knäbel) in 2 Jahren

Mannschaftswert radikal verschlechtert

Altersdurchschnitt der Mannschaft erheblich erhöht

Im ersten Geschäftsjahr € 16,9 Mio. neue Schulden gemacht

Mit knapp 300 Mitarbeitern den größten und teuersten Wasserkopf in der Vereinsgeschichte

Den teuersten Vorstand und das teuerste Direktorium der Vereinsgeschichte

Nicht ein (versprochener) Strategischer Partner in 2 Jahren

Keinen Cent Entschuldung, im Gegenteil

Gehalts-Etat der Mannschaft nicht reduziert, sondern auf dem Niveau der Jarchow-Zeit

Katastrophale Außendarstellung

Einmal Relegation

Einmal am 33. Spieltag gerettet

Es ist alles besser als der IST-Zustand….“

Nochmal zum Mitschreiben: Für diesen IST-Zustand ist einzig und allein Herr Dietmar Beiersdorfer verantwortlich und sonst niemand. Keiner, wirklich keiner soll mit dem Argument kommen, dass man ja die Altlasten der Vorgänger aufzuarbeiten hätte, das ist absoluter Bullshit. Im gesamten Team stehen noch zwei Spieler, die Beiersdorfer nicht selbst zum HSV geholt hat. Adler und Diekmeier und mit Diekmeier hat Beiersdorfer selbst verlängert. Alle andere Spieler wurden von Verbrennungs-Didi selbst geholt und haben zusammen mit ihm und seinen Exzellenzen für diesen katastrophalen IST-Zustand gesorgt.

Aber hey, ist doch egal, die Millionen fließen doch wieder und dann wird am Ende doch alles gut. Nein, wird es nicht, aber das ist den Hüpfern doch egal. Da gibt es doch tatsächlich ein paar Idioten, die den Herren Beiersdorfer und Wettstein zu dieser Selbstkastration auch noch gratulieren, man ist nur noch sprachlos. Ist eigentlich irgendjemandem aufgefallen, wie sehr die gestrigen Aussagen der Herren Beiersdorfer und Wettstein voneinander abweichen? Wenn man ehrlich ist, muss man erkennen: Einer von beiden lügt und einer sagt die Wahrheit.

Es ist alles besser als der IST-Zustand….“

Fakt heute ist: Der HSV leistet sich die teuerste Führungscrew in der Vereinsgeschichte, aber diese Führung hat nichts mehr zu melden. Ein Sportchef ist seit gestern überflüssig, denn der neue Sportchef sitzt in der Schweiz und wird von einem Spielerberater assistiert. Es kann sein, dass einem das egal ist, aber wie man das auch noch bejubeln und als einen guten Tag für den HSV abfeiern kann, ist mir schleierhaft.

Und nein, verdammte Scheiße nochmal, es ist eben nicht das Beste, was man aus der miesen Situation noch retten konnte, weil man es selbst war, der diese miese Situation erst herbeigeführt hat. Es war kein Hoffmann, kein Jarchow, kein Hunke und kein Alien, der all diese Spieler für viel zu viel Geld und mit viel zu viel Gehalt nach Hamburg holte. Es war kein Ertel und kein Scheel, der nicht einmal einen Etat hat, an dem man sich als Sportchef orientieren kann. Es waren nicht die Herren Erhardt oder Eghbal, die nicht in der Lage waren, auch nur einen strategischen Partner zu akquirieren. Und es waren nicht einmal die „Freunde“ von Falke, die den Verein nun einem launischen Milliardär übergeben haben, weil sie selbst zu unfähig waren. Und zu welchem Preis? 

Klaus-Michael Kühne: Ich war auch sehr überrascht über diese Spekulation. Der Betrag ist völlig aus der Luft gegriffen, er wurde von meiner Seite weder genannt noch bestätigt und entspricht bei weitem nicht dem, was ich bereit bin zum Wohle des HSV einzubringen.

Es gibt doch tatsächlich welche, die meinen, dass Kühne damit zum Ausdruck bringen wollte, dass es weit mehr als € 50 Mio. sein werden, die er zu investieren gedenkt. Kann man sich sowas überhaupt nicht vorstellen? 😀

Ferner wurde mehrfach kommuniziert, dass die „Unterstützung“ des Herrn Kühne über mehrere Jahre angelegt ist. Gehen wir nach den Worten Kühnes doch einfach mal von € 30 Mio. in 3 Jahren aus, das wären dann € 10 Mio. pro Transferfenster (Sommer). € 10 Mio. inkl. Transferkosten, Gehalt, Beraterhonorar und Nebengeräuschen. Dafür bekommt man in den heutigen Zeiten zwei Spieler aus der 2. Liga (Bobby Wood kostet auch € 3,5 Mio. plus € 1,5 Mio. Gehalt), damit soll nun groß angegriffen werden? Und dafür haben jetzt die Exzellenzen ihre Handlungsfähigkeit, ihre Existenzberechtigung und ihre Eier verkauft? Herzlichen Glückwunsch.

Aber…

Es ist alles besser als der IST-Zustand….“

P.S. Wer noch Lust hat, einzusteigen… Heute Abend gehts los, richtiger Fußball

https://www.kicktipp.de/arenaem/

Von | 2016-06-10T07:43:06+02:00 10. Juni 2016|Allgemein|21 Kommentare

21 Comments

  1. Nift 10. Juni 2016 um 07:47 Uhr

    Bei allem Versagen der Vereinsführung der vergangenen Jahre, will ich, als Fan der tollen Fußball in Hamburg sehen möchte, Klaus Michael Kühne von ganzem Herzen für seine Geduld und sein überaus großzügiges Engagement danken.

    Ich finde dies ist alles andere als selbstverständlich und kommt in den derzeitigen Zeiten viel zu kurz.

  2. Frostie 10. Juni 2016 um 08:05 Uhr

    Moin Grave,
    die Fragen aller Fragen ist doch:
    „Warum darf DB weitermachen?“

    KMK kontrolliert auf eine gewisse Art den AR.
    Die Fehler von DB und Co. sind Fakt und die sollten auch KMK bekannt sein.

    Warum installiert er keinen VV seines Vertrauens?
    Auch wenn DB nur noch eine Marionette sein sollte, kann dies für ein Geschäftsmann von Welt nicht befriedigend sein oder?
    VG

    • Gravesen 10. Juni 2016 um 08:08 Uhr

      Ehrliche Antwort, ich kann es dir nicht sagen. Vielleicht ist es für Kühne’s Absichten besser, einen schwachen VV zu haben, den man bequem kontrollieren kann als einen, der ab und zu mal aufmuckt.

      • Andi Pie 10. Juni 2016 um 08:32 Uhr

        Moin,
        genau diese Frage habe ich mir auch gestellt.
        Als Geldgeber bestimmt KMK die Musik, also welche Spieler kommen bzw. gehen.
        Das kann er doch am ehesten mit einem VV; der exakt und nur nach seiner Pfeife tanzt.
        Und nichts anderes macht Düdü.
        Ich würde sogar vermuten, dass intern noch so einiges geändert wird, denn wenn ich einen Kontrolleur (KG) habe, der ebenfalls auf der Payrole von KMK steht, habe, dann MUSS dort intern das Gehaltsgefüge für diese gesammelte Menge an Nullperformern deutlich nach unten korrigiert werden.
        So machen das größere Konzerne, und KMK sollte da auch Erfahrung und WIssen haben.
        Aber zurück zum Thema.
        Laut KMK soll der HSV (Düdü?) Strategien und Planungen vorlegen, die er dann bei Gefallen finanziert.
        Das war exakt der Status vor 2 Jahren und sogar schon vor der Ausgliederung hat KMK diese Bedingung mit Investitionen/Darlehen so gestellt.
        Ich spekuliere jetzt: diese Konzepte/Strategien/Planungen werden dnn von einem Stab, den KMK sich zeitweise dazuholen muss (VS und RC?) gesichtet und bewertet.
        Und erst dann wird Geld fliessen und in Spieler oder what-ever investiert werden.
        Fazit: JETZT findet Kontrolle statt. Warum hat das die Zeit zuvor nicht schon der Aufsichtsrat so gemacht? Das ist doch exakt seine Aufgabe???
        Ich bin gespannt, vielleicht rollen doch noch Köpfe.
        Und btw. scheint der AR (KG) ebeso zahnlos zu sein wir der entbeinte und entzahnte King Düdü…
        Schönen Tag noch.

  3. matthias 10. Juni 2016 um 08:26 Uhr

    Moin,
    nein, Plan „Q“ sieht den sofortigen Austausch aller Exzellenzen einfach nicht vor.
    Die Frage der Fragen ist vielmehr, ob der HSV durch diese neue Handlungsfähigkeit, langfristig wieder eigenständig handeln kann.
    Herr Rudolph, äh Kühne wird nicht ewig dabei bleiben!

  4. Flons 10. Juni 2016 um 08:45 Uhr

    Vielleicht bleibt Düdü nur im Amt, weil einer (ein Offizieller des HSV/der HSV AG) Verträge unterschreiben muss? Und vielleicht weil Magahth schon in China unterschrieben hat?
    Naja, wenn ich mich nicht irre haben Düdü und Konsorten „nur“ noch 1 Jahr Restlaufzeit. Spätestens dann sollte/könnte dort einmal feucht durchgewischt werden…

  5. Sven 10. Juni 2016 um 08:45 Uhr

    Richtigen Fussball gibt’s für mich erst morgen. Mein Heimatverein im Spitzenspiel der Landesliga Sachsen.^^ Spielt sogar ein Ex-HSVer mit. – Aber zu Deinem Post: Die ganze Latte an Fehlleistungen von DB ist ja allen Beteiligten bekannt. Kann man das jetzt so interpretieren, dass der bockige DB nicht gehen will und deswegen die Lage „verbösert“ wird, indem der Geldhahn zu bleibt, bis DB quasi Insolvenz anmelden muss und ihn der Insolvenzverwalter gemeinsam mit dem halben Wasserkopf rausträgt? Ich habe ja kein Problem mit Dingen, die ich nicht gutheiße, aber in denen ich zumindest eine innere Logik erkenne. Aber bei diesem Verein verstehe ich so langsam gar nichts mehr, da sind die Gesetze der einfachen Vernunft völlig ausser Kraft…
    PS: Ich kann mir bspw. nicht vorstellen, dass KMK einen handzahmen Nullperformer als VV haben will. Ich hätte an seiner Stelle einen ruhigeren Schlaf mit einem kreativen Kopf. Ich will ja nicht lenken und dann selbst der Depp sein, sondern Erfolg sehen.

  6. Cr4cKi 10. Juni 2016 um 09:03 Uhr

    KMK ist gut beraten sein Kapital in Form von Wertpapieren nicht komplett in Sand zu setzen indem er unserer eindeutig verblendeten Führung unter die Arme greift und mit etwas Glück einen sportlichen Aufwind erzwingen kann, der wiederum seine Wertpapiere „wertvoller“ machen könnte ! Er ist nicht nur Gönner sondern Kaufmann !

  7. Andy Schmitz 10. Juni 2016 um 09:26 Uhr

    Guten Morgen Zusammen,

    Ich gebe euch ja wiedermal Recht aber wer wäre denn die kreative Alternative als
    AR, VV, SD und Trainer????
    Mir fallen da nicht so viele ein mit Kreativität und der Raute im Herzen….
    Grüße
    Nur der HSV

  8. Paul 10. Juni 2016 um 09:43 Uhr

    Hallo zusammen,

    Ja?!? Wer oder wo sind denn die Alternativen!?
    Was nützen einem hoffnungsvolle junge Spieler, wenn der Trainer immer wieder nur auf Alter und angebliche Erfahrung setzt. Hat man nicht im letzten Spiel gesehen, wie spritzig (im Gegensatz zu sonst) die „Jungen“ gewirbelt haben? Ich weiß nicht, ob BL der richtige ist. Meines Erachtens sollte man hier ansetzen. Ich hoffe ja immer noch, dass sich hier was tut und nicht einfach nur neue Spieler gekauft werden.

  9. Sven 10. Juni 2016 um 09:45 Uhr

    Der soll keine Raute im Herzen, sondern Kompetenz im Kopf haben! 😉

  10. Flons 10. Juni 2016 um 10:11 Uhr

    Alternativen wurden hier auch schon immer wieder genannt:
    SpoDi -> Nico Jan Hoogma z.B.
    Trainer: -> Bernd Hollerbach, Favre,… z.B.
    VV: Magath z.B.

  11. Gravesen 10. Juni 2016 um 10:46 Uhr

    Je-den Tag die gleiche Veranstaltung. Man präsentiert Fakten und als Antwort gibt’s dann von Versagern, die ihren eigenen Namen nicht mal buchstabieren können, sowas 😀 😀

    Idiot
    idiot@idiot.de
    160.83.30.179
    DU BIST DOCH KRANK! GUCK DIR MAL DIE BILANZ DES HSV AN, VOR AMTSANTRITT BEIERSDORFER…
    DER LADEN WAR UND IST TOT, SCHON VOR DIDI
    PFOSTEN ! ECHT

    .
    Mit einem muss ich dir jedoch Recht geben – du bist tatsächlich ein Idiot 🙂

  12. Dirk45 10. Juni 2016 um 11:10 Uhr

    Das weitere Problem an der beschriebenen Lösung: Solche Konstrukte wie das jetzt wohl vereinbarte haben für den Verein den Nachteil, dass im Erfolgsfall, wenn die Rückzahlung eintritt, natürlich die Zinsen viel höher als bei normalen Krediten sind. Wenn sich der HSV also 5 Mio für einen Spieler plus Gehälter leiht und normalerweise nach 4 Jahren 6 Mio zurückzahlen würde, bekommt Kühne dann wegen des höheren Ausfallrisikos 7 Mio.

    Und da wird es nämlich spannend. Wenn der HSV nämlich aus Versehen mal den richtigen Spieler findet und der spielt eine Bombensaison und nächstes Jahr liegt ein Angebot von West Ham oder einem anderen englischen Durchschnittsklub vor, der dann 12 Mio bietet, wer sagt denn dann, dass Kühne nicht kommt und sagt, das sind über 100% Wertsteigerung, verkauft den. Und dafür braucht er halt Didi, nachher sitzt da sonst jemand, der sagt, wir verkaufen doch nicht unseren besten Spieler. Didi dagegen wird alles abnicken. nimmt die 12 Mio, muss Kühne davon sofort 7 Mio zahlen und hat dann wieder genau 5 Mio zum Investieren. Da muss er mehr Können oder Glück beim Scouting haben, als ich ihm momentan zutraue.

  13. Skeptiker 10. Juni 2016 um 11:29 Uhr

    Wenn man sich dieses „Didi erklärt Kühne“-Video ansieht, erlebt man die Bankrotterklärung eines Vorstandsvorsitzenden: „Ohne Herrn Kühne könnten wir keine weiteren Transfers tätigen.“ Zu gut Deutsch: Wir sind am Ende! Es ehrt ja Herrn Kühne, dass er trotz allem wieder bereit ist, Geld in den HSV zu pumpen – nur, um alles in der Welt, warum mit diesem Führungspersonal?

  14. FoppaXL 10. Juni 2016 um 12:55 Uhr

    Grundsätzlich begrüße ich die zurückgewonnene, wenn auch weiter eingeschränkte Handlungsfähigkeit.
    Die große Frage ist und bleibt, was wird mit dem Geld angestellt…
    Ich denke mit Schrecken an vdV zurück, Mutti Kühnes Toyboy….
    …und mag mir nicht ausmalen, wo der Verein mit einem Eriksen jetzt wohl stünde.
    Ich kann nur hoffen, dass auch KMK aus dieser Episode gelernt hat, dass zuviel sentimentale Rückwärtsgewandtheit mit Raute im Herzen kein guter Ratgeber ist.

    Aus KMKs Sicht macht ein wachsweicher Abnicker DB sicher Sinn.
    Ich hoffe, dass vielleicht die erste Rate genutzt wird, DB und BL abzufinden – womöglich die beste Investition in die Zukunft.

  15. alfa 10. Juni 2016 um 16:22 Uhr

    Ich kann Herrn Kühne nicht verstehen wenn er bekundet, dass DB ihm ein schlüssiges und nachhaltiges Konzept zur sportlichen und finanziellen Weiterentwicklung überzeugend, dargelegt hat und dieses der Beweggrund für Ihn sei den Verein weiterhin zu unterstützen. Aber erzählt Herr DB denn nicht schon seit 2 Jahren wie viele vor allen Dingen nachhaltige Prozesse er angeschoben hat? Ergebnis. …….
    Welches Wunder sollte über Nacht Herrn DB die Befähigung eingehaucht haben, ein Unternehmen konzeptionell und strategisch zielbewusst zu leiten??!
    An dieser Stelle macht sich Herr Kühne doch zum Weggefährten einer Reise die schon am Ende der Sackgasse angelangt ist, anstatt noch kurz vor dem Ende einen Abweg einzuschlagen.
    Fakt ist doch: Dadurch dass er entscheiden kann ob und welcher Spieler gekauft wird ,kann er doch nichts an der Kompetenz der Clubführung verbessern, zumal jeder um die Befehlsabhängigkeit des VV und SpoDis weiss. Er kann sich doch nicht mal mehr intern durchsetzen weil ihn die Spieler und Untergebenen milde lächend abwimmeln würden, wenn er versucht Leistung und Einsatz einzufordern.
    Wer Leistung einfordert muss ja zumindest den Willen dazu vorleben. Siehe Interviews mit Herrn DB: Euphorie und voller Tatendrang oder….
    Ob so ein Statthalter den Vorstellungen und Wünschen Herrn Kühnes entspricht, muss er zum Glück selber entscheiden!

  16. Gravesen 10. Juni 2016 um 16:58 Uhr

    Lieber Walter(o) Zabel aus Thailand, lieber RosetteRose, eine Frage: Wenn hier alles so böse, gemein, falsch, erlogen, intrigant etc. ist, warum seid ihr denn jeden Tag die Ersten, die hier lesen? Ignoriert mich doch einfach. 🙂 Ist besser für eure Gesundheit und eure pathologische Paranoia…

  17. alfa 10. Juni 2016 um 18:54 Uhr

    Mensch Grave,
    Wie schafft man es denn sich wieder zum Einzeller zurück zu entwickeln, dann wäre die Welt endlich wieder bunt und man könnte sich sogar über den Unfähigsten aller Unfähigen freuen. Ach wäre das schön….. wie geht das bloss noch ? Bitte um Erleuchtung!

  18. Fernet Branco 10. Juni 2016 um 20:29 Uhr

    Wenn man diese Erklärung des Vorstandsvorsitzenden so betrachtet…ich weiß nicht wie es euch geht…aber mir läuft es körperwarm das Bein runter. Es tut einem fast schon leid.
    Sein eigenes Scheitern in dieser Offenheit einer breiten Öffentlichkeit zu offenbaren ist sicherlich nicht einfach. Am Ende sehe ich aber auch nur eine verzweifelte Person, die versucht, in einer auswegslosen Situation ihren Arsch zu retten. Für den Verein ist es sicherlich hochdramatisch. Dieser hat sich jetzt endgültig einer Person ausgeliefert, die objektiv betrachtet, keine Ahnung vom Profifußball hat. Einer Person, die mehr Geld als Fußballsachverstand hat. Einer Person die in erster Linie ein Fan ist. Das kann nicht gut gehen…das geht nicht gut. Verdammt!

  19. Oliver Bruchholz 10. Juni 2016 um 21:19 Uhr

    Hallo Grave. Was ist Tah nach seiner Berufung in die Nationalmannschaft jetzt wert? Denke so 15 Millionen. Da muss doch jedem Verantwortlichen in Hamburg der Schweiß auf die Stirn treten? Das sind die Sargnägel für alle in der Führung. Und DB ist doch schon längst Geschichte. Also wenn sich dieser Mann in dieser Situation auf seinem Stuhl hält dann ist ihm alles egal und es geht nur um die Kohle.

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