So schaufelt man sich sein eigenes Grab…

Nach Ende der Partie gegen keinesfalls brillante oder übermächtige Leverkusener meinte Übungsleiter mit dem nächsten Offenbarungseid glänzen zu müssen.

„Wir haben uns viel vorgenommen heute, ich denke, das konnte man auch sehen. Auch wenn wir mit zwei Zehnern auf der Sechserposition spielen mussten, haben wir das taktisch sehr gut gemacht. Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen.“

Na klar, man muss der Mannschaft (und sich selbst) ein Riesenkompliment machen. Unter anderem dafür, dass man sich von einem Spieler, der in der letzten 2. Liga-Saison insgesamt 2 Treffer erzielte, innerhalb von 13 Minuten drei Kirschen einschenken ließ, das ist dann schon mal ein „Riesenkompliment“ wert, oder? Es ist genau diese Mentalität, die beim Hamburger Sportverein keine Entwicklung zulässt und die sich durch den gesamten Verein zieht. Das ganze Elend beginnt beim „Symbol für gelebten Unterdurchschnitt“, Herrn Dietmar Beiersdorfer. Dieser ist zufrieden, zufriedener geht’s gar nicht. Er ist zufrieden mit der Vorbereitung, er ist zufrieden mit den Testspielen, er ist sehr zufrieden mit seinen Transfers. Noch zufriedener ist er mit der Bereitschaft des Herrn Kühne und am zufriedensten ist er mit seinem eigenen Gehalt.

An dieser Stelle bereits wird die alles lähmende (Selbst)-Zufriedenheit über den Verein gelegt und sie wird ergänzt mit einer nahezu hündischen Unterwürfigkeit. Devot wie ein Glücks-Aufsteiger labert man sich vor jeder Partie selbst klein und gibt sich und der Mannschaft eine dauerhafte Erklärung dafür, dass man noch „einen langen Weg vor sich hat“, erst „am Anfang der Entwicklung stehen würde“, noch „reichlich Geduld bräuchte“ und noch „sehr hart arbeiten müsse“, bis man einem Aufsteiger auf Augenhöhe begegnen könne. Ich kann es nicht mehr hören!

Bereits vor der Saison, dann aber vor jedem Spiel werden zahllose Ausreden gesucht und gefunden, warum es mit großer Wahrscheinlichkeit schiefgehen wird und natürlich geht es dann auch schief. Aber: Man hat es ja bereits vorher gewusst und vor zu hohen Erwartungen gewarnt. Wie machen es eigentlich die Aufsteiger aus Freiburg, die gegen einen Champions League-Teilnehmer aus Gladbach alles reinwerfen, was sie haben? Was geht denn bloß in den großartigen Leipzigern vor, die sich eben nicht mit einem 0:0 gegen Meisterschaftskandidat Dortmund begnügen und bis zur letzten Minute auf Sieg spielen? In Hamburg hätte man ein torloses Unentschieden gegen den BVB wie den Gewinn der Euro-League gefeiert, aber mit dieser Angsthasen-Mentalität wird das in 100 Jahren nichts.

Nein, in Hamburg labert man sich selbst, trotz Investitionen von mehr als € 90 Mio.!!! in „Didi Beiersdorfers Ära beim HSV“ auf Oberliga-Niveau und den Gegner zu einem überirdischen Kontrahenten. Man zuckt zusammen, wenn Kühne von Platz 6-8 redet, weil – das passt ja nicht ins Schisshasen-Konzept. Langsam ist die Mutter aller Durchschnitts-Funktionäre, am besten so langsam, dass man seinen Vertrag erfüllen kann. Bloß keine Ziele setzen, an denen man notfalls gemessen werden kann.

Großartig dann noch, wie Übungsleiter Bruno den Umstand, dass man ja mit 2 gelernten 10ern auf der Doppel-6 beginnen musste, als Grund für was auch immer erwähnte. 1. Wer zwingt ihn denn dazu, wenn man beispielsweise im eigenen Nachwuchs mit Finn Porath einen 19-jährigen hat, der auf dieser Position schon überzeugt hat? Aber halt, der ist noch nicht so weit und muss langsam rangeführt werden. Nicht, dass der arme Finn am unfassbaren Erwartungsdruck zerbricht, oder? Ich schätze, dass ein Spieler wie Porath eher daran zerbricht, dass er unter diesem Trainer doch nie eine Chance bekommen wird, weil dieser vorher Rene Adler auf der 6er-Position testen wird.

Anyway, nach dem 2. Spieltag steckt der Karren (mal wieder) im Dreck und am nächsten Wochenende kommen die Leipziger und sie kommen mit breiter Brust. Ich freue mich jetzt schon darauf, wie dieser Gegner im Laufe der nächsten 5 Tage auf Barca-Niveau getextet wird, wie viele der eigenen Spieler noch nicht „bei 100% sind“, wie man sich überlegen muss, wie man den Verlust von Leistungsträger X auffangen kann. Bla bla bla, buddelt weiter Jungs, am 5. Spieltag kommen die Bayern.

Ein Wort sei mir noch zum Peinlichkeits-Format Nr.1 ein, dem Unterschichten-Gesülze bei StammelTV, gestattet. Wenn man die letzten Zuschauer nicht nur damit foltern möchte, dass man das selbstgefälligste Star Wars-Wesen  Lars149kg aufbietet, sondern nun auch noch mit dem Inbegriff der Extrem-Peinlichkeit, „Helm-Peter“ punktet, erfüllt man inzwischen auch die letzten Kriterien zu Deutschlands größter Fremdschäm-Sendung. Wenn diese Knalltüte der „HSV-Kultfan“ ist, bin ich garantiert kein HSV-Fan mehr.

 

Von | 2016-09-11T07:38:34+02:00 11. September 2016|Allgemein|38 Kommentare

38 Comments

  1. marc klockmann 11. September 2016 um 08:14 Uhr

    Toller Blog

  2. Arnold 11. September 2016 um 08:17 Uhr

    Das ist nicht sein Ernst gewesen, mit dem „Riesenkompliment“ oder…. Anschliessend die Umarmung mit Didi und Jörni und alle haben sich lieb oder was- wen wollen die hier eigentlich verarschen?

  3. Jens Gönne 11. September 2016 um 08:33 Uhr

    Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich mich darüber kaputtlachen! Warum machen sich andere Vereine nicht so zum Gespött der Nation – warum immer nur wir? Allein die Aussage, dieser Übungsleiter ließe eher Rene Adler auf der 6 spielen als dass er einen Finn Porath heranführt — köstlich, bitter, aber wohl wahr! Die Krönung aber schlechthin – vor dem Spiel das Interview, wo er die Selbstverständlichkeit der Aufstellung von Flachzange Osterzollek rechtfertigt. Ich frage mich ernsthaft, wozu man für teures Geld einen Douglas Santos kauft, um ihn dann auf die Bank zu setzen und diesen Knallfrosch MO22 auf die Wiese hüpfen lässt! Hat der so eine tolle Frau? Völlig unglaubwürdig, dieser Trainer! Was macht der eigentlich während der Spiele? Nintendo? PS2?

  4. Oliver Bruchholz 11. September 2016 um 08:33 Uhr

    Guten Morgen Grave. Erst mal zu Helm-Peter: Eigentlich hat der es gut. Merkt nichts mehr und hüpft immer weiter. Bei Bruno glaube ich seit gestern das er seine Entlassung forciert. Anders ist das doch nicht mehr zu erklären. Oder wie siehst du das?

    • Gravesen 11. September 2016 um 08:37 Uhr

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Profi-Trainer seine eigene Entlassung forciert. Ich denke vielmehr, dass die gesamte Situation einer gewissen Starrköpfigkeit Labbadias geschuldet ist. Natürlich könnte er Halilovic auf die 10 und Douglas (Costa) Santos als Linksverteidiger bringen, aber eben weil es (fast) alle fordern, macht er es erst recht nicht. Allein schon, um zu beweisen, wie eigenständig er seine Entscheidungen treffen kann.

      • Saschas Alte Liebe 11. September 2016 um 09:48 Uhr

        Wenn einer dabei ist sein Grab zu schaufeln, steht er gewöhnlich bereits drin in demselben. Da ist die Perspektive eher ungünstig, um den Überblick zu behalten.

  5. Oliver Bruchholz 11. September 2016 um 08:42 Uhr

    Aber das was du schreibst hat doch dann so gar nichts mit Profi zu tun? Dann noch diese Auswechselei? Ich komm da gar nicht drüber weg.

  6. 1887 11. September 2016 um 09:10 Uhr

    Ich war mir dem Spiel bis 10 min nach unserer Führung zufrieden. Aber dann verfallen wir einfach in eine Ergebnisse halten Lethargie wo man gegen eine gute Mannschaft eben 3 Tore fängt und gegen Ingolstadt halt den Ausgleich bekommt. Und es ist unverständlich wie man dann auch noch die Mannschaft loben kann. Und es fehlt absolut einer der mal auf den Tisch haut. Dabei kann man durchaus sagen das wir es 70min gut gemacht haben dann war es aber einfach schlecht. Und wie schon die letzten Saisons geht ein Spiel 90min und nicht nur bis der hsv das Tor erzielt. Und vielleicht wäre man auch gar nicht so kritisch wenn man nicht genau wüsste das nächste woche oder spätestens die Woche danach wieder ein grotten kick abgeliefert wird.

    • Saschas Alte Liebe 11. September 2016 um 09:34 Uhr

      Du warst ehrlich zufrieden bis zur 70. Min. ?? Mit diesem Fußballverhinderungs-Gekicke, das nur auf Bunkern und Absicherung konstruiert ist vor lUter Angst vor Fehlern und Verlieren ? Ernsthaft ? Dafür sind zig Millionen investiert worden, eine riesige Administration aufgeblasen, Talente verachtet und vormals teure Spieler wieder verschenkt worden !
      DAFÜR !?
      ich bin keine 70 Sekunden zufrieden !
      Aber über den Blog hab ich gelacht immerhin.

      • 1887 11. September 2016 um 14:47 Uhr

        Aber was du ansprichst ist ja die Leistungssteigerung gegenüber der letzten Investitionen. Da hast du komplett recht. Das ist zu wenig. Aufs Spiel gesehen fand ich es gut gemacht gestern. Leverkusen war nicht besser. Unsere Taktik ist 70min gut aufgegangen. Ob einem lang und weit gefällt sei mal außen vor aber es war gegen Leverkusen nicht falsch. Und deshalb fand ich es 70min gut gemacht. Aber wie die letzten Jahre „ein spiel geht 90min…“

  7. WolfP 11. September 2016 um 09:44 Uhr

    Richtig ist, dass die Spieler alles versucht haben, das Spiel zu gewinnen – zumindest bis das eigene Tor erzielt wurde. Anstatt danach auf das 2:0 zu spielen, verlegte man sich aufs Ballhalten, was schon in der letzten Saison nicht funktioniert hatte, und so kam, was kommen musste.

    Ich denke, der HSV hat ein Grundproblem – er hat keine Spielkultur, kein Konzept. Das ganze Spiel erschöpft sich in ständiger Bolzerei. Hoch und weit scheint die Devise meines Lieblingstrainers Bruno zu sein. Ein Supertechniker, wie Halilowitsch sitzt auf der Bank und darf aus Alibigründen gerade mal 6 Minuten ran, vielversprechende Alternativen kommen nicht zum Einsatz. Gegenüber der letzten Saison hat sich nichts verändert, und das wird wohl auch noch so lange so bleiben, bis man einen Trainer verpflichtet, der etwas von seinem Handwerk versteht. Aber so lange man mit allem zufrieden ist, ist damit nicht zu rechnen.

    Viel Spaß im Abstiegskampf.

  8. LordBendtnerdererste 11. September 2016 um 10:14 Uhr

    Wer wird bruno nachfolger??

    Holler?
    Gisdol?

    • Gravesen 11. September 2016 um 10:20 Uhr

      Doll?
      Breitenreiter?

      • Arnold 11. September 2016 um 20:39 Uhr

        Dann kanns nur der Thommy werden – Beiersdorfer Kumpelei

  9. Nift 11. September 2016 um 10:29 Uhr

    Zurück auf Adler und lang nach vorne. So hält man kein 1:0. So bettelt man um Tore.

    Meiner Meinung nach hat die Truppe nach vorn eine gewisse Qualität. Hinten stimmt nichts. Keine bundesliga tauglichen Innenverteider (bestenfalls noch Spahic), keine 6er.

    Ich wäre für einen Trainer der Offensivfußball spielen lässt. Gebolze und hintenreinstellen bringt mit dieser Truppe rein gar nichts!

    Ich bin kein Freund von Rückholaktionen, bin ausgeflippt als der HSV Olic geholt hat… aaaber… Lest euch mal bitte die Karriere durch:
    HSV in die Champions League geführt.. In Dortmund Grundlagen gelegt für die Klopp Ära indem er junge Spieler rangeführt hat und den Verein ins DFB Pokal Finale gebracht hat und in Ungarn einen mittelmäßigen Verein zum dominantesten Club der Liga gemacht.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Thomas_Doll

    Bitte nicht direkt rummeckern (oder auch nicht) nachdem ihr die volle Bilanz bei wikipedia gelesen habt.

    Pro-Doll.

  10. Volli 11. September 2016 um 10:36 Uhr

    ??Dem Blog ist nichts hinzuzufügen! Bruno hat fertig. Jetzt darf er noch bis zum Bayern Spiel bleiben, damit der Neue nicht direkt mit ner 0:5 Packung startet. Wer sucht den neuen Trainer aus? Superdidi, Kühne, Calmund oder Struth?

  11. Leonadomitcabrio 11. September 2016 um 10:55 Uhr

    Toller Blog Grave !

    Keiner legt den Finger so schonungslos in die Wunde. Ganz großes Kino

    Bei den Trainer-Kandidaten sehe ich es ebenso wie du, Breite oder Doll oder Beide. Ich schätze beide sehr.

    Hotte hätte ich den gesamten Jugendbereich unterstellt, das kann er. Kommt aus bekannten Gründen leider nicht dazu

    Die Kernfrage ist nur: Wie lange geht das Gesabbel von Laber-Bruno und Dödel-Diddi noch ? Wann haut Klaumi auf´n Tisch?

    Ich bete den Moment jeden Tag herbei, an dem Onkel Klaumi den Hörer in die Hand nimmt und Karl antanzen lässt oder nur den Hörer in die Hand nimmt und die gesamte Bande zum Abschuss frei gibt..

    Der Glaube allein fehlt noch..

  12. Oldashanti 11. September 2016 um 12:21 Uhr

    Was geht nur Im Kopf von BL vor? Er lässt lieber einen völlig unfitten Holtby und einen total ungeeigneten Hunt im defensiven Mittelfeld spielen, als doch einmal ein junges Talent zu testen? Selbst wenn man diese Dinge immer wieder erlebt bleiben sie unglaublich, unverständlich.
    Die Aufstellung von Ostrzolek hat er vor dem Spiel tatsächlich mit dem Leistungsprinzp erklärt. An der Stelle war der Samstag für mich eigentlich gelaufen.

    Aber ich kenne den Trainermarkt einfach nicht gut genug. Ich kann nicht beurteilen welche Übungsleiter die man jetzt bekommen könnte, den Verein wirklich endlich weiter bringen könnten. Aber Doll? Ich glaube es ermangelt ihm an Intelligenz um ein klasse Trainer zu sein. Ein spitzen Typ, sicher ein Fachmann, aber ich kann nicht glauben dass es mit einem Mann wie ihm nachhaltig besser werden kann. Im Moment sehe ich gar keine Rettung die machbar wäre. Eine weitere Saison scheitert an der ungenügenden „Planung“ im Bereich Kader/Übungsleiter. Es ist zum kotzen.

  13. Seleer 11. September 2016 um 12:26 Uhr

    Lieber Bruno, ich kann dein gesabbel nichtmehr hören,es ist mehr als peinlich und sowas von unerträglich. Bitte verkünde deinen Rücktritt,bevor Herr Kühne dich feuert.

  14. Skeptiker 11. September 2016 um 12:31 Uhr

    Wir brauchen dringend ein HSV Plus 2.0, welches den Fehler Beiersdorfer korrigiert. Es wird nicht damit getan sein, nur den Übungsleiter auszutauschen. Wie Grave überzeugend dargelegt hat, zieht sich die Nicht-Leistungskultur von der Spitze an durch den gesamten Club. Man kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt doch nur jeden Trainer davor warnen, beim HSV anzuheuern. Wenn eine Restchance bestehen soll, den Intensivpatienten auf dem letzten Meter vielleicht doch noch zu retten, muss ein kompetenter Manager her, der darauf besteht, seinen eigenen Stab mitzubringen, d.h. nicht nur Verbrennungsdukate, sondern auch Hilke, Wolff und die ganzen Spießgesellen komplett austauschen und einen wirklichen Neustart anpacken. Man kann nur an den Aufsichtsrat appellieren, hier dringend seiner Verantwortung nachzukommen!

  15. Didi-der-Grosse 11. September 2016 um 12:51 Uhr

    Man hatte 5 oder 6 Torschüsse (Lev 16) in 90 Min. Das Tor ist durch einen schlimmen Torwartfehler entstanden, aber man war zufrieden. Gregoritsch wird auf der 10 bleiben, da diese tolle Taktik dort einen großen Spieler braucht. Halilovic wird eher für Adler spielen. Und Douglas COSTA wird das nächste halbe Jahr Schlafrythmusprobleme haben….. Kühne reagieren sie endlich !

  16. WolfP 11. September 2016 um 12:56 Uhr

    Über Brunos Qualifikation ist ausreichend viel gesagt worden. Die überwiegende Meinung lautet: Es muss ein anderer Trainer her. Aber wer? Mit Sicherheit sollte man auf alle verzichten, die keine oder nur marginale Erfolge in der Bundesliga oder einem europäischen Spitzenclub vorzuweisen haben. Thomas Doll scheidet da ganz klar aus, auch wenn er den HSV und seine Strukturen kennt. Er trainiert zurzeit in Budapest, und weil Ungarn nun mal nicht zu den Spitzenfußball-Nationen Europas gehört, reicht zur Bewältigung dieser Aufgabe eine durchschnittliche Qualifikation. Vielleicht böte sich Markus Gisdol an, der hat jedenfalls klare Vorstellungen und hebt sich durch sein dezidiertes Auftreten schon mal wohlwollend vom Gesülze eines ewig getrieben wirkenden Labbadia ab. Da der HSV sich jedoch in permanenten Geldsorgen befindet, ist eher damit zu rechnen, dass es wieder einer „von der Stange“ wird. Oder es geht alles so weiter wie bisher. Vielleicht wird man in der Vorstandsetage erst schlauer, wenn eines Tages der „Ernstfall“ eintritt.

  17. Seleer 11. September 2016 um 13:06 Uhr

    Es wird bestimmt keine Geldsorgen geben,wenn es um den nächsten Trainer geht, da wird KMK schon dafür sorgen.

  18. Mosche 11. September 2016 um 13:11 Uhr

    Grave, wie wahr! , wie wahr!
    Die Einstellung stimmte maximal
    10 Min, s.d ich dort auch positiv überrascht war.
    Danach viel das Spiel von Minute zu Minute ab.
    Das Scholle ernsthaft die Auswechsling von Kostic hinterfragt ist übrigens lächerlich.
    Einfallslos ohne Chance gegen tja, Tah! Überragend, wie sich der Junge entwickelt hat.
    Bei der Transferpolitik fehlt auf jeden Fall ein IV und einer wie Baumgartlinger, der lieber vor unserer Kurve sich 90 Min warmläuft.
    Einziger Lichtblick, 4.000 Auswärtsanhänger. Allerdings ist die Stimmung kein Vergleich zur Zeiten von den CFH!!!
    Grave, machst Dich schon über den neuen Trainer lustig ?
    Doll würde sofort wieder in alte Muster verfallen und Breitenreiter wäre Marionette.
    Ich bin dann mal Träumer …
    Kühne wird das nicht zulassen.
    Holler halte ich für richtig sinnvoll und der gute Draht zu Felix M. könnte den Ausschlag geben.
    Leipzig ? , in Freiburg ?, dann die Bayern. Wir brauchen wohl keinen Propheten ….

  19. ausgegliedert 11. September 2016 um 13:21 Uhr

    Von unserem Tainer kann Didi rhetorisch noch was lernen. Ostrzolek und Leistungsprinzip in einem Satz, das Ganze garniert garniert mit einem süffisanten „Stammspieler“.
    Ich bin mächtig gespannt auf die Trainerfindung wenn es gegen Bayern eine Klatsche gibt. Obwohl Leverkusen offensiv lange kaum zur Geltung kam, wohl auch durch den frühen Ausfall von Bellarabi (Brandt war weit weg von der Olympia-Form). Oder hat Didi den Einflüsterern schon streng geheime Vorschläge unterbreitet, deren Gehälter KlauMi zu stemmen bereit wäre?
    Wird interessant, was dann mit VV und ARV passiert, wenn Didi sein letztes Bauernopfer benötigt.

  20. Stephan Scheler 11. September 2016 um 13:23 Uhr

    Der neue Trainer heißt Andre Breitenreiter. Er wird der allererste Anwärter bei jenem Club sein, der in dieser Saison als erstes den Trainer tauscht. Bruno Labbadia mag seit längerem noch so viele Fehler machen – ohne ihn wären wir aber längst nicht mehr in der Bundesliga und dieses Bruno-Bashing zeigt nur, wie kurzlebig das Geschäft ist. Der Retter von gestern ist der Sündenbock von heute und der Geschasste von morgen.

    Ich erinnere mich noch gut an den 01.06.2015, den Abend von Karlsruhe, den ich dort auf der Tribüne verbracht habe. Labbadia ist nach dem Schlusspfiff eine Viertelstunde lang herumgesprungen wie ein Derwisch, während Schnarchnase Buyersdorfer vor dem Mikro der SKY-Reporter fast eingepennt ist. Vielleicht stand er da auch nur mit vollgeschissener Hose. Aber diese blutleere Gestalt, die einen mehr und mehr an Jarchow erinnert, offenbarte an jenem Abend mehr denn je, dass es ihm an allem mangelt, was jemand mitbringen muss, der einen Club führt und vorangehen sollte: Charisma, Entschlossenheit, Leidenschaft, Selbstbewusstsein, Tatendrang usw. Aber was will man von einem erwarten, der es fertiggebracht hat, jene zwei einzigen deutschen Trainer zu vergraulen, die ein Team mit Visionen, Philosophie, Intelligenz und richtiger Ansprache nach ganz oben bringen – Klopp (wegen Löchern in der Jeans!!!) und Tuchel (wegen Zauderei)?

    Ja… er wird Bruno in den nächsten Wochen entlassen, um auf dem eigenen Stuhl kleben bleiben zu können. Aber ganz ehrlich, trotz aller Fehler, mangelndem System, Sturheit und was auch immer… ich bedaure einen so unrühmlichen Abgang für einen Mann, der für diesen Club lange gebrannt und sich zerrissen hat. Hätte Buyersdorfer nur einen Hauch von Labbadias Temperament, das ihn damals in Karlsruhe für mich unantastbar gemacht hat, dann wäre der Club eventuell nicht mehr da, wo er seit zwei Jahren permanent steht: Sportlich am Abgrund, finanziell schon einen Schritt weiter…

  21. Skeptiker 11. September 2016 um 13:32 Uhr

    Bei Bruno dauert der Saisonstart 10 Spiele. Diese Äußerung kann man gerade auf mopo.de nachlesen. Na dann ist ja alles im Lot. Man fasst es echt nicht mehr. Dieser Trainer ist wirklich sowas von am Ende! Aber wen wundert das? Wie der Herre, so das Gescherre!

  22. Björn 11. September 2016 um 13:37 Uhr

    @soccer

    Wollte ich auch gerade zitieren – dazu fällt einem doch nichts mehr ein.
    Man stelle sich vor, Carlo Ancelotti, oder ein Norbert Maier würden solche Sprüche raushauen.
    Lächerlich…

  23. Oliver Bruchholz 11. September 2016 um 13:53 Uhr

    Habt ihr gestern Tah beobachtet? Also ich habe gesehen das dieser Spieler der erste in einer neuen HSV Mannschaft hätte sein können um den man etwas aufbaut. 7,5 Millionen! Das ist nicht zu vermitteln. Aber der Junge hatte ja nicht die Klasse um beim HSV in der Innenverteidigung zu spielen. Was wird Leverkusen für in bekommen? 40Mio oder mehr?

  24. Alexander Rüdiger 11. September 2016 um 14:18 Uhr

    Grave: Du hast vollkommen Recht mit Deinem Blog!
    Ich bin wirklich gespannt, wie die Hamburger gegen die frischen Junx aus Leipzig das Spiel überstehen werde. Wie die gegen Dortmund aufgetreten sind, gebe ich dem HSV keine Chance. Aber abwarten.
    Zu einem neuen Trainer, der kommen wird, bin ich gespannt. Ich denke es wird wieder ein arbeitloser Coach, der auf althergerachte Art trainieren wird. Dann stellt man sich nach einem halben Jahr wieder die Frage, wer kann den HSV retten.
    Der Fisch stinkt vom Kopf!
    P.S.: Wenn man den Tah sieht, könnte ich kot**n, den an LEV verscherbelt zu haben. Unglaublich.

  25. Benjamin 11. September 2016 um 14:38 Uhr

    Volle Zustimmung zum Artikel. Null Zustimmung für die Thomas-Doll-Jünger hier. Bei allem Respekt vor ihm: Ich bitte um einen Beleg, wie sich dieser Trainer „enorm weiterentwickelt“ haben soll. Stationen nach Platz 13 in Dortmund: Gençlerbirliği, Al-Hilal und nun Ferencváros Budapest (dort erfolgreich, ja). So eine Rückholaktion würde eben genau der verstaubten Logik entsprechen, wie man sie schon bei vdV, Olic & Co. verfolgt hat und wäre keine Verbesserung zu Labbadia. Ohnehin ist die Frage, welcher Trainer es nachhaltig (!) überhaupt besser machen kann als eher, betrachtet man die sportliche katastrophale Führung insgesamt.

  26. Gravesen 11. September 2016 um 15:27 Uhr

    Bereits jetzt der Post des Jahres, natürlich von BezahlKasper RotzRosette 🙂
    .

    rrose sagt:
    11. September 2016 um 15:23
    das meine ich doch. Der Matz-Ab-Kommentarbereich und der Arena Blog sind reiner Frustabbau, wobei man Matz-Ab noch zugute halten muss, dass wenigstens die Blogautoren und auch Matz-Ab Live und seine Gäste noch eine gewisse Qualität mitbringen.

  27. brathi 11. September 2016 um 15:50 Uhr

    eigentlich nur hoffen die nächsten spiele zu vergeigen,
    damit das elend ein ende hat.

  28. Schenkelklopfer 11. September 2016 um 18:56 Uhr

    Moin zusammen,

    bin neu hier, lese schon länger mit. Heute habe ich mich angemeldet, weil ich mal meinen Senf dazugeben und Frust abarbeiten muss.

    Wenn man Labbadias Aussagen hört, kann einem schlecht werden. Ich kann das nicht mehr ertragen. Neue Spieler sind grundsätzlich noch nicht soweit, müssen erst die Laufwege… ihr kennt das. Die Taktik, die Wechsel alles mehr oder weniger eine Katastrophe. Ja, er hat uns den Arsch gerettet, aber viel mehr kommt da eben nicht mehr. Wenn es dumm (oder sollte man sagen normal?) läuft haben wir zur nächsten Länderspielpause genauso viele Punkte wie jetzt.

  29. Seleer 11. September 2016 um 19:16 Uhr

    @Schenkelklopfer
    Bruno hat uns nicht gerettet, sondern Schalke!!!!!

  30. BerndH60 11. September 2016 um 22:57 Uhr

    Geradezu unglaublich wirkt der desolate Zustand des HSV, wenn man ein Spiel wie heute, Mainz – Hoffenheim, gesehen hat.
    4:1 zur Halbzeit, da wäre man froh gewesen nicht zweistellig zu verlieren.
    Auf YouTube gibt’s von Reinhard May „Das Narrenschiff“, der Text ist die beste Beschreibung der Führungskräfte beim HSV.

  31. Leonadomitcabrio 12. September 2016 um 06:41 Uhr

    Villas Boas…

    Der dreht auch alles von Rechts auf Links

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