Es muss gehandelt werden, aber wer soll das tun?

Man kann durchaus gegen RB Leipzig verlieren, das werden andere Mannschaften auch noch erleben. Ob man allerdings nach einem 0:1 vor eigenen Publikum derart einbrechen muss, das ist eine andere Frage. Wie auch in Leverkusen fällt die Mannschaft nach einem Gegentor komplett auseinander, Gegenwehr ist ein Fremdwort. Aber: Es stimmt ja angeblich im Team und Bruno ist ein Super-Trainer. Sagt zumindest Alen Halilovic. Wobei sich gerade der kleine Kroate zum Riesenproblem für den Trainer entwickeln kann, wenn er es nicht längst ist.

Wie hatte man doch so schön gebetsmühlenartig gesagt? „Die Mannschaft hat sich stabilisiert“. Ich habe das zwar zu keinem Zeitpunkt erkennen können, aber bitte. Aktuell hat man allerdings den Eindruck, dass man vor lauter Stabilität den Spaß am Fußball verloren hat. Labbadia macht Fehler, aber die macht jeder Trainer und spätestens dann, wenn die Ergebnisse fehlen, werden sie angesprochen. Labbadia aber macht Fehler in der Kommunikation, weniger in der Aufstellung. Der Umstand, dass man sich einen ausschließlich offensiv ausgerichteten Spieler wie Halilovic nur dann „leisten“ kann, wenn man dahinter nicht mit zwei gelernten 10ern auf der Doppel-Sechs spielen muss, ist nachzuvollziehen. Was nicht nachzuvollziehen ist, ist das ständige Gelaber von wegen „wir brauchen noch Zeit“, „die Mannschaft muss sich noch finden“ oder „wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen“.

RBRaute

Wo kommen denn beispielsweise die Leipziger her? Richtig, aus der 2. Liga, aber das erwähnen sie nicht bei jeder Gelegenheit, um ihren Spielern bereits vor dem Anpfiff ein Alibi für Nicht-Leistung zu geben. Der HSV aber, in Person Labbadia und besonders Beiersdorfer, redet jeden nächsten Gegner auf Barca-Niveau und wundert sich dann, dass die Mannschaft an dieser erdachten Übermacht scheitert. Betrachtet man die ersten drei Spiele, muss man sich unwillkürlich fragen, gegen wen diese Truppe eigentlich gewinnen will. Nur die Punkte gegen Darmstadt und Bremen werden jedenfalls nicht reichen.

Jetzt hat man also die Situation, die ich und ein anderer Schreiber bereits im Juli prophezeit habe, aber das macht weder glücklich, noch kommt in irgendeiner Art und Weise Schadenfreude auf. Jetzt ist man, bereits nach dem 3. Spieltag zum Handeln gezwungen, gefühlt hat man die Situation Slomka 2.0 und langsam wird auch für den Hauptschuldigen ein Muster deutlich. Labbadia wird aus der Nummer nicht mehr rauskommen, genauso, wie Skripnik nicht mehr rauskommt, aber mit einer Demission Labbadias ist es nicht getan, denn eigentlich war bereits Bruno die letzte Patrone des Vorstandsvorsitzenden.

Wer sich das Unterschichten-Format StammelTV gestern nicht angeschaut hat, hat tatsächlich etwas verpasst. Dort saß nämlich der HSV-Spieler und HSV-Angestellte Ashton Götz und wie man es von Vereinsseite gestatten kann, diesen Spieler abzustellen, um dort dann dem Trainer und dem Verein derart nachhaltig zu schaden, bleibt mir ein Rätsel. Die „wichtigsten“ Aussagen:

Zu Lassogga. „Für mich war es überraschend, dass er heute nicht im Kader war“

Grundsätzlich: „Es ist auch immer wichtig, wie der Trainer auf einen steht“

Zum nächsten Gegner: „Wir werden schon auf den nächsten Gegner vorbereitet.Jeder, der möchte, kann von der Video-Analyse-Abteilung noch ein Video von seinem Gegenspieler bekommen, das kann jeder für sich individuell bestimmen, ob er das haben möchte oder nicht. Aber nicht jeder schaut es sich an oder beschäftigt sich damit.“

Zu Halilovic: „Als ihn das erste Mal im Training sah, dachte ich „Wow“, ein richtig guter Kicker, der hat irgendwas Besonderes. Mittlerweile hat er ein Stück weit Frustration, dadurch das er wenig spielt“

Auf die Frage, ob es so schwer ist, zwei neue Spieler einzubauen: „Ich würde sagen, nein.“ 

Beiersdorfer hat versagt, auf ganzer Linie versagt. Er allein ist für den Kader verantwortlich, er allein hat für mehr als € 90 Mio. neue Spieler verpflichtet, die aber durch die Bank nicht funktionieren bzw. nicht zu dem System passen, welches der Trainer spielen lassen will. Er allein hat den HSV an den Rand der Insolvenz geführt bzw. bereits einen Schritt weiter. Er allein hat den HSV an Klaus-Michael Kühne verschenkt, er allein hat aus einem schwerst kranken Patienten einen tot geweihten Patienten gemacht. Der Aufsichtsrat hat dabei zugesehen und sich gemeinschaftlich mit versündigt.

Zu dem SKY-Interview, welches Bruno Labbadia entnervt abbrach. Ich wundere mich nicht darüber, weil der Trainer seit seiner Amtsübernahme systematisch allein gelassen wird, wenn es brennt. Wo ist der Sportchef, der sich nach so einem Spiel äußert und Verantwortung übernimmt? Er versteckt sich im Kuchenblock und kommt erst wieder hervor gekrochen, wenn es positive Ergebnisse zu bewundern gibt. Der Trainer aber darf für alles allein den Kopf hinhalten, so funktioniert aber ein Verein nicht. Beiersdorfer ist eine Flasche und zwar eine feige.

Holtby

Natürlich wird demnächst der Trainer gefeuert, das nennt man dann „Mechanismen des Geschäfts“. Damit aber tauscht man bei einem kaputten Auto nur die Scheibenwischer, während der total marode Motor weiterstottern darf.

Für mich der Tweet des Abends:

Wenn Kühne wie Mateschitz in der 5. Liga angefangen hätte, wäre er jetzt in der 5. Liga.

Lese-Empfehlung: https://mrscgn.wordpress.com/2016/09/17/der-hsv-sportlich-kommerziell-und-kommunikativ-unfaehig/

R.I.P. Günter-Peter Ploog, alter Nachbar. Ein Vollblut-Journalist, wie es ihn heute nicht mehr gibt. Danke für alles.

Die nächsten Spiele:

SC Freiburg (A)

Bayern München (H)

Hertha BSC Berlin (A)

Borussia Mönchengladbach (A)

Eintracht Frankfurt (H)

Köln (A)

Borussia Dortmund (H)

Herzlichen Glückwunsch!

Von | 2016-09-18T08:30:58+02:00 18. September 2016|Allgemein|26 Kommentare

26 Comments

  1. abausb 18. September 2016 um 07:57 Uhr

    Recht hast du meiner Meinung nach, aber das wird nicht passieren, dass der AR ( und nur der könnte es ja tun, oder?) Beiersdorfer freistellt, oder siehst du da eine Chance? Wobei sich dann ja die nächste Frage stellen würde, wer kommt als Nachfolger in Frage? Fähige Vorstandsvorsitzende für Bundesligaclubs wachsen ja auch nicht auf Bäumen.

  2. Jan-Peter 18. September 2016 um 08:13 Uhr

    ohne Plan vs. mit Plan 0:4

  3. Leonadomitcabrio 18. September 2016 um 08:29 Uhr

    Es muss der eiserne Besen zum Reinemachen kommen..
    Hoffmann zurück, der wusste und weiß noch immer wie es geht, ein Spodi, der Ahnung hat, einen Plan und meinetwegen eine zu einen Trainer, der entwickeln kann

  4. BerndH60 18. September 2016 um 08:41 Uhr

    Beiersdorfer oder nicht? Ich frage mich mittlerweile, ob das nicht alles egal ist.
    Das gestrige Spiel war für mich das perfekte Déjà-vu.
    „Begünstigt wurde der Offensivschwung der Kraichgauer durch eine im ersten Abschnitt katastrophale Abwehrleistung des HSV.“ (Hoffenheim-HSV 3:0 vom 26.10.2008, Hoffenheim rauschte durch diesen Sieg als Aufsteiger auf Platz 1.)
    „Der nächste Nackenschlag für Hamburg, das sich davon nicht mehr erholen sollte. Vorne klappte gar nichts mehr, hinten offenbarte der HSV Auflösungserscheinungen…“ (HSV-Ingolstadt 0:4 vom 17.09.2016)
    Beide Zitate stammen von Kicker-Online.
    Ich sehe heute noch Joris Mathijsen wie er ins Sky-Mikrofon stammelt:“ Ich weiß nicht was die zu essen gekriegt haben“.
    Fast acht Jahre sind vergangen, 3 Vorstände, 1 Ausgliederung, gefühlte 2 Dutzend Trainer, ungezählte Spielertransfers später; hunderte Millionen Euros wurden verbraten, der Schuldenstand mehr als verdoppelt, das Tafelsilber komplett verfrühstückt und es bleibt nur eine Einsicht: Der moderne Fußball ist immer noch zu schnell für den HSV.
    Der Fußball, wie er spätestens seit der WM 2006 von allen Spitzenmannschaften und im Gefolge auch von guten Mittelklassemannschaften geführt wird, ist und bleibt im Dunstkreis des HSV ein Buch mit sieben Siegeln.

  5. Keegen 18. September 2016 um 08:47 Uhr

    Es kam wie es kommen musste, und es ist noch nicht vorbei!!!

    Scherbenhaufen ahoi…

  6. Rainer Trapp 18. September 2016 um 08:54 Uhr

    Zum gestrigen Spiel: Da fehlen mir noch immer die Worte.
    .
    Zu Bruno Labbadia: Die Kommunikation ist schlecht. Wenn ich merke, dass das Umfeld Halilovic fordert, muss ich erklären, warum ich ihn nicht aufstelle. Das Defensivverhalten spielt da m.E. eine große Rolle. Wobei das bei der Verpflichtung schon absehbar war.
    Offensichtlich ist BL mit der Verpflichtung von Halilovic nicht einverstanden gewesen. Dies würde aber den Aussagen des großen Vorstands widersprechen, der immer von einer gemeinsamen Entscheidung ALLER bei einer Verpflichtung sprach. Wenn einer Nein sagen würde, dann würde nicht verpflichtet!
    Wenn BL ein großer Trainer wäre, hätte er aus den aktuellen Neuverpflichtungen und der inhomogenen Zusammenstellung des Kaders die Konsequenzen ziehen müssen. Hat hier in Stuttgart auch gerade jemand gemacht! So ist er jetzt der Verlierer und büßt ganz erheblich an Renommee ein.
    .
    Zum öffentlichen Auftreten: Absolut richtig, hier muss der VV den Trainer aus der Schusslinie nehmen. (So wie der Bremer Baumann gestern im Sportstudio, wenngleich dies auch nur zum Teil gelang.) Aber wie schon letzte und vorletzte Saison muss BL auch diesen Part übernehmen. Obgleich: Mit seinen eingeschränkten rhetorischen Mitteln wäre der VV schnell an seine Grenzen gelangt bzw. würde er sich jetzt noch die Antworten überlegen und hätte vermutlich noch alles viel schlimmer gemacht.
    .
    Zu Götz: Zunächst Respekt, sich diese Stammtisch-Parolen-Sendungen immer wieder anzuschauen. Lieber würde ich mir da sogar Frauentausch ansehen, das würde bei mir weniger Übelkeit hervorrufen. Aber gestern scheine ich wirklich was verpasst zu haben. Diese Aussagen entlarven zum Einen die Stimmung in der Mannschaft hinsichtlich des Trainers. Und zum Anderen lassen mich die Aussagen bezüglich der Video-Analyse fassungslos auf die Vorbereitung der Spiele(r) blicken. Professionelles Arbeiten geht anders.

    Allgemein: Ja, ein neuer Trainer (wer ???) wird, den Mechanismen der Branche folgend, installiert werden, es wird sich aber nichts ändern. Der „Traditionsverein“ ist in seiner Tradition verhaftet und wird wie ein Tankschiff rechts und links von Schnellbooten mit klugen und fachlich sehr guten Kapitänen überholt, bis er das Schicksal der Titanic erleidet.
    .
    Als HSV-Fan hier in der Diaspora Stuttgart erlebe ich gerade hautnah mit, wie sich ein Verein selbst demontiert. Auch hier wird die Ausgliederung als Allheilmittel angesehen. Auch hier will man nun den x-ten Neuanfang wagen. Tatsächlich auf links drehen wollen die Entscheidungsträger aber nichts, da Sie dann selbst gehen müssten.
    .
    Die letzte Patrone war HSVplus mit seinen Möglichkeiten und einem Umfeld, das alles mitgegangen wäre und erlitten hätte: Zweite Liga, Neuanfang mit jungen Perspektivspielern, einfach Alles. Heute ist ein Neuanfang nicht mehr möglich, die finanzielle Abhängigkeit lässt das nicht mehr zu.
    .
    Zum Schluss noch ein Satz, den ich in Bezug auf den VfB gelesen habe, der aber für den HSV geschrieben sein könnte:
    Der Fan sagt: „Schlimmer geht’s nimmer“, der Traditionsclub antwortet: „Doch doch, kriegen wir hin!“

  7. BerndH60 18. September 2016 um 08:54 Uhr

    Nachtrag aus der Abteilung Sarkasmus:
    Wer gestern Sky „Alle Spiele, alle Tore“ gesehen hat, hat vielleicht mitbekommen, das ein Sky Reporter von Timo Werner unbedingt wissen wollte, was der Rangnick zu ihm gesagt habe vor seiner Einwechslung, denn schließlich sei ja Hasenhüttl der Trainer. Werners Antwort im TV war gelogen. 😉
    In Wirklichkeit hat Rangnick gesagt:“ Einfach laufen, schnell laufen, das haben die immer noch nicht gelernt.“

  8. Mosche 18. September 2016 um 08:59 Uhr

    Moin Grave, Passt !
    Ich denke nicht, dass nur ein Trainerwechsel hilft. Du prädigst doch auch über Jahre, dass die gesamte HSV Struktur verändert werden müsste. Es müssten viele Köpfe rollen, aber mir fehlt der Glaube daran.

    Mein Trost,
    bei Insolvenz kehrt die Tradition zurück, auch wenn es wohl dann eher in Liga 4 sein wird.

    R.I.P HSV

    • Rainer Trapp 18. September 2016 um 09:51 Uhr

      Was soll denn ein anderer Trainer auch mit diesem Kader erreichen? Wir sind uns hier doch einig, dass die Abwehr vor allem im Zentrum nicht erstligatauglich ist und das defensive Mittelfeld mit dem schnellen Aufbauspiel und/oder dem Defensivverhalten überfordert ist.

      Welcher Trainer hat die Größe, nach Hamburg zu kommen und zu kommunizieren, dass man mal wieder nur gegen den Abstieg spielen wird, da der Kader mehr nicht hergibt?

      Und würde ein solcher Trainer vom VV überhaupt eingestellt?

  9. Captain 18. September 2016 um 09:24 Uhr

    Moin,
    Eigentlich ist schon alles gesagt.Wer sich auch nur ein bischen für den HSV interessiert konnte dieses deasaster
    kommen sehen.Schon in den Vorbereitunsspielen KEIN Plan nur gelabber.
    OK,DB hat die Mannschaft „zusammengekauft “ ABER für mich ist der Trainer genauso Schuld.Wie sagte Heidel,“ der Trainer ist die wichtigste Person „! Und das sieht man jetzt beim HSV.
    Neuer Trainer ,aber WER ,WER ??

  10. Oliver Bruchholz 18. September 2016 um 09:43 Uhr

    Guten Morgen. Ich sage einfach nichts zu diesem Sauhaufen. Ich wünsche nur Grave und allen Lesern einen schönen Sonntag!

  11. Zuercher 18. September 2016 um 09:46 Uhr

    Ich verstehe auch nicht, worauf Kühne noch wartet. Dass Beiersdorfer völlig versagt hat, kann ja inzwischen niemand mehr übersehen. Und die Ablösung Beiersdorfers würde auch keinen Cent Abfindung kosten; wenn Kühne bei Beiersdorfer anruft und ihm vorschlägt, sein Vorstandsamt niederzulegen und ihn dabei mal ganz dezent auf Paragraf 93 Aktiengesetz ( https://dejure.org/gesetze/AktG/93.html ), insbesondere die ersten beiden Absätze hinweist, sollte dies mehr als ausreichen. Wenn Kühne Ernst macht, verliert Beiersdorfer viel mehr als seinen Job und seinen Ruf (oder was davon noch übrig ist).

  12. alfa 18. September 2016 um 09:46 Uhr

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein fähiger, renommierter Trainer es überhaupt in Erwägung zieht unter einem Vorgesetzten DB als VV geschweige denn als Sportdirektor, seinen Ruf zu verbrennen? Im Verbrennen kennt sich einer besonders gut aus, wenn er nicht gar der Verbrennungsmeister der Liga ist!
    Was mir aber in diesem Moment am meisten fehlt ist ein Magier, der durch die Blume (Rose) dem maddin mitteilen lässt, dass es trotzdem noch eine geile Saison wird, wenn die Wespe emsig blütenstaub in der Welt verstreut! Hilfreich hierbei wäre natürlich auch nochmal die Auflistung der großen Erfolge des aktuellen Übungsleiter, in seiner Karriere! ?

  13. Gravesen 18. September 2016 um 09:52 Uhr

    Ein solcher Kommentar wird auf der Facebook-Seite des HSV seit 14 Stunden geduldet. Das sagt alles über diesen Verein!
    .

    Stefan Elsner Paar Spielerfrauen für Bruno und dann geht es seinen Weg.

  14. Volli 18. September 2016 um 10:26 Uhr

    Der Verein ist am Ende! Der große Didi hat alles an die Wand gefahren! Jetzt gibt’s nur zwei Möglichkeiten: 1. Kühne kauft ne komplette Mannschaft (z.b Madrid ?) +Trainer. Da muss nix mehr entwickelt werden, die Truppe könnte direkt oben angreifen! Unwahrscheinlich ? 2. Kühne entfernt endlich diese Flachpfeife und die ganze Seilschaft drumherum, um endlich den Weg für Kompetenz freizumachen. Wenn ich sehe was zurzeit in Köln passiert, kann man nur vor Neid erblassen! Bestand nicht mal die Chance auf Schmadke!? Ah, ich vergaß, der hatte ja einen Plan und sowas ist beim Hsv nicht erwünscht. Shoppingqueen Didi sollte sich ganz schnell verp……., der Dampfer HSV beginnt zu sinken!

  15. Sven 18. September 2016 um 10:51 Uhr

    Zu Deinen Feststellungen zu Labbadia: Sehe ich äquivalent. Der kriegt eine Mannschaft vorgesetzt, darf dann zusehen, wie er ohne nennenswerte Unterstützung durch den VV damit zurechtkommt (der den Verein währenddessen auch noch in eine demotivierende Handlungsunfähigkeit führt) und hat scheinbar Beißhemmungen, die Führungsriege inkl. der Mannschaft in die Pflicht zu nehmen. Seine Restlaufzeit dürfte sich daher eher in Tagen denn in Wochen bemessen… Schade!!!
    Um es auch hier nochmal zu betonen: Kein Trainer, der den HSV als Zwischenschritt einer aufsteigenden Karriere betrachtet, wird unter DB anfangen. Die Trainer kennen sich untereinander als Spieler, Co-Trainer, von Lehrgängen und was weiss ich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Trainertalent unter DB anfangen will. Ich kann nur hoffen, dass KMK bereits nach einem fähigen VV sucht. Das sollte eine Trainersuche einfacher gestalten. Gesucht werden: Expertise, Kommunikationsfähigkeit & sehr breites Kreuz.

  16. Andi Pie 18. September 2016 um 11:08 Uhr

    RB soll keine super hohen Spielergehälter zahlen.
    Auch bei Abfindungen sind die eher zurückhaltend.
    Und jetzt habe ich ein paar Frage.
    Wenn denn Hamburg und der HSV soooo toll sind, wrum haben sich die hiesigen Verantwortlichen nicht um Spieler des Absteigers Stuttgart wie Werner oder Niedermeyer oder ähnlich bemüht?
    Stattdessen lassen die sich verkackeiern und zahlen einen undenkbare Ablöse für einen einzigen Spieler des VFB?
    .
    Weitere Frage.
    Vor einiger Zeit hiess es, der Bernie hat einen Plan für die Entwicklung von Spielern und Trainern etc.
    Wo ist dieser Plan? Achja, ist bereits angeschoben…
    Wann greift dieser Plan? Achso, in 7 bis 30 Jahren.
    Warum kann RB innerhalb von 5 Jahren MIT Plan den Aufstieg aus der 5. Liga bis in die BuLi schaffen und jetzt schon im Jahr des Aufstiegs mit etlichen neuen Spielern, die ja innerhalb kürzester Zeit und trotz Trainerwechsel voll integriert zu sein scheinen, derart abgebrüht kicken und Spiele mit Geduld und einigen wenigen lichten Momenten gewinnen?
    HSV:
    Leider Null Entwicklung.
    Vebesserungspotential ist nicht in Sicht.
    Und das auf vielen Ebenen.

  17. Oberberger 18. September 2016 um 11:18 Uhr

    Gestern hat mich zum ersten mal nach langer Zeit eine tiefe Ruhe erfaßt. Nicht weil ich Niederlagen des HSV so gerne sehe. Nein, es war vielmehr die Vorhersehbarkeit der Ereignisse. Es ist mir erstmals vor und während der grausigen 90 Minuten gelungen komplett auf meinen Verstand zu hören.
    Wer im Umfeld die Weichen so konsequent auf Versagen stellt, wer der Mannschaft „Gomblimente“ statt einem anständigen Arschtritt verpaßt, wer sich in jedem Spiel viel vornimmt und regelmäßig nichts erreicht, dessen komplette DNA ist einfach auf Niederlage gepolt. So wie die Bayern das „Sieger-Gen“ haben, so hat der HSV mittlerweile das „Looser-Gen“.
    Dabei ist der HSV 2016 nicht mal mehr ein sympathischer Looser, der erfolglos spielt, aber trotzdem positive Emotionen zu entfachen vermag (so wie vor vielen Jahren z.B. der FC Köln).
    Nein, der HSV glaubt, erfolgsverwöhnt“ wie er ist, auf „Brausevereine“ herabschauen zu können.
    In 2 Jahren 90 Mio verbraten, aber wegen 100.000 € die Frauenmanschaft abmelden.
    Verschwendung, Inkompetenz und Selbstüberschätzung an allen Ecken und Enden. Das ist der HSV seit er von eitlen Amateuren geführt wird.
    Die Ära Ertel / Jarchow die viele als Desaster erlebten wird durch die Ära Beiersdorfer / Gernandt noch getoppt und entwickelt sich gerade zum Super GAU. Auf viele Schulden folgten noch mehr Schulden. Auf den Einfluss der Supporters folgte die komplette Übernahme durch Kühne.
    Die Ausgliederung war ein gigantischer Schwindel. Man hat die Mitglieder mißbraucht und der VV hat sie anschließend auch noch verarscht (Beiersdorfer: „Was war denn der Wahlauftrag?“).
    Für eine derart blutleere und merkbefreite Truppe sind mir meine Emotionen zu schade und mein Geld zu wertvoll.

    • Sven 18. September 2016 um 12:49 Uhr

      In Bremen ist es bereits soweit. Skribnik hat sich letzte Nacht von der Mannschaft verabschiedet.

  18. alfa 18. September 2016 um 13:27 Uhr

    Bei uns wartet der Spodi darauf, dass BL von alleine geht. Er hat ja keinen den er vorschicken kann um Bruno die Entlassung mitzuteilen! Und im persönlichen Gespräch bringt doch der Liebe Didi gar nicht so was über die Lippen! Da hofft er wohl eher auf die eigene Demission, beigemengt mit entsprechendem
    Abfindungsentgelt , soll ja schon mal vorgekommen sein!

    • Sven 18. September 2016 um 14:07 Uhr

      War da nicht was mit SMS?

  19. Skeptiker 18. September 2016 um 14:20 Uhr

    Ich sehe schwarz! Welcher gute Trainer wird sich den HSV antun? Irgendeinen, der froh ist, einen Job zu bekommen, wird man wohl finden, aber dann wird sich nichts ändern. Gerade hat sich der VV-Simulant doch noch zu einem Interview durchgerungen. Der Auftritt war an Erbärmlichkeit nicht zu überbieten. Da könnten sie auch Helm-Peter hinstellen, der würde diesen Stuss bestimmt für weniger Geld in die Kamera stammeln.

    Der HSV liegt auf der Intensivstation. Die letzte Chance mit HSV Plus wurde durch inkompetentes Personal sträflich vertan. Inzwischen habe ich kaum noch Hoffnung, dass eine Rettung gelingen kann. Ich wüsste nicht, welche Peronen das organisieren könnten. Der HSV steht kurz vor dem Exitus, Stuttgart 2.0.

  20. Björn 18. September 2016 um 15:18 Uhr

    Ich war heute mal spaßeshalber ein halbes Stündchen Training ansehen.
    5 gegen 5, nichts Spektakuläres. Labbadia ist offenbar ein sehr leiser Trainer, viel gehört hat man nicht von ihm.
    Ich bin gegangen, als Hirn-Peter mit einem Bild-„Reporter“ direkt neben mir aufschlug. ?

    • Skeptiker 18. September 2016 um 16:22 Uhr

      Als ich während der Vorbereitung mal ein Training besucht hatte, war es genauso. Die Spieler machen was und Bruno sieht sich das mit verschränkten Armen an. Kein Korrigieren, kein Lob, kein Tadel, keine Tipps – einfach nichts. Ich habe mich damals schon gefragt, warum viele dieses Training mit „da war Zug drin“ beschreiben.

  21. WolfP 20. September 2016 um 15:20 Uhr

    Alle reden von Beiersdorfer. Ok, dafür gibt es sicherlich triftige Gründe. Was sich aber auf dem Platz abspielt, hat ausschließlich der Trainer zu verantworten. Und wenn ich lese, dass es den Spieler überlassen bleibt, ob sie sich auf das nächste Spiel per Videoanalyse vorbereiten wollen oder lieber den Müßiggang vorziehen, zeugt das doch von einer unglaublichen Führungsschwäche. Irgendwann tanzen die Herren einem dann auf der Nase herum. Vermutlich ist dieses Stadium auch längst eingetreten, wie anders kann man das unorganisierte – ich vermeide bewusst das Wort „chaotische“ – Auftreten des Teams ansonsten erklären? Oder ist von BL nichts anderes zu erwarten? Dann harmoniert das perfekt mit seiner Ratlosigkeit und Handlungsunfähigkeit, wenn das Spiel wieder mal anders läuft, als erhofft. Wenn andere Trainer in solchen Situationen gezielt und sinnvoll auswechseln, kommt von BL … NICHTS.

    Und dann noch ein Wort zum Kader. Sollte man BL Spieler vor die Nase gesetzt haben, die er nicht wollte oder mit deren Einsatzspektrum er nichts anzufangen weiß, frage ich mich, warum er dann an seinem Stuhl klebt. Mit einem Hauch von Rückgrat hätte er längst Konsequenzen ziehen müssen. Da bleibt nur die Vermutung, dass er sich trotz widrigster Umstände und eisigen Gegenwinden in seinem Amt beweisen möchte. Ich fürchte nur, dass er damit weder sich, noch dem Verein und erst recht nicht den Fans einen Gefallen tut.

    Werder Bremen hat mit NULL Punkten nach 3 Spieltagen die Reißleine gezogen und den Weg für Verbesserungen frei gemacht. Beim HSV reicht ein Punkt offensichtlich aus, alles beim Alten zu belassen – so als gäbe es keine Alarmsignale. Wie lange wollen die Verantwortlichen eigentlich noch warten? Die Agonie muss endlich aufhören.

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