Ab sofort wird um die Wette geheuchelt….

Es ist wahr, der Hamburger Sportverein gibt in diesen Tagen ein erschütterndes Bild ab und dies wahrlich nicht nur in der sportlichen Performance. Auf nahezu allen Ebenen wird kollektiv versagt, man blamiert sich im Krisen-Management bis auf die Knochen, die Außendarstellung ist zum Fremdschämen. Aber: Der HSV ist nicht allein in diesen dunklen Zeiten, denn zu ihm gesellt sich ausgerechnet die Berufsgruppe, die über ausgerechnet diese Vorgänge berichten soll. Nun, eigentlich sollte sie ja dann über Mißstände und Fehler berichten, wenn sie passieren und nicht erst dann, wenn sie auch für Stevie Wonder zu erkennen sind. Das aber passiert nicht.

Ab jetzt aber wird geheuchelt, dass sich die Balken biegen denn jetzt, wie von Zauberhand, haben es alle gewusst. Jeder Pressekonferenz-Besucher hatte es ja schon immer gesagt, dass die Nummer mit Labbadia nicht gut gehen wird. Ein jeder hatte ja schon vor Monaten geschrieben, dass die Transferpolitik des Herr Beiersdorfer einem Desaster gleichkommt. Sie, die Schmierlappen der Hamburger Sportpresse, hatten doch wohl rechtzeitig die Finger die Wunden gelegt und Klartext geschrieben, oder?

Nein, hattet ihr eben nicht, ihr Heuchler. Ihr habt Scheiße verbreitet und noch größere Scheiße geschrieben. Ihr habt, aus welchen Gründen auch immer, euren Lesern eine Welt beschrieben, die schlicht und ergreifen nicht existiert und bei allem Unternehmensdruck oder Redaktions-Anweisung von oben, dafür gibt es eben keine Entschuldigung. Ihr habt versagt, wie ihr eigentlich immer versagt, ohne Ausnahme. Doch halt, es gibt sie doch, die Ausnahme, nur leider nicht im positiven Sinne. Denn es gibt noch einen, der heuchelt tatsächlich noch ungeschickter als alle anderen.

Münchhausen „des Vrij van Gaal“ Scholz, der König der Heuchler. Bis vor einer Woche sah dieser Amateur, der sich – eine Überschrift ohne – Bindestrich nicht – vorstellen kann, einen funktionierenden Verein mit einem starken Vorstand und einem guten Trainer. Wirklich nichts deutete für diesen Journalisten-Simulanten darauf hin, dass die aktuelle Situation eintreten könne. Zu brillant waren die Vorbereitungsspiele gegen Sechstligisten, zu genial die Einkäufe von Verbrennungs-Didi.

Dabei war wirklich alles, was dieser Mann in den letzten 2 Jahren fabriziert hat, als Schwachsinn zu identifizieren.

Der Kauf von Behrami, der Kauf von Olic, der Kauf von Hunt, die Leihe von Dmric, der überteuerte Kauf von Lasogga, der Kauf von Holtby, der Verkauf von Tah, der Kauf von Schipplock, der Kauf von Halilovic und auch der völlig überteuerte Kauf von Kostic. Die Verpflichtung des unerfahrenen Knäbel. Die Verpflichtung des polarisierenden Peters. Und besonders die Ernennung Beiersdorfers. All das, und zahllose weitere Fehler, waren von Anfang an erkennbar, aber „000Scholle“ jubelt, als würde er vom Verein direkt bezahlt werden.

Aber – was soll man von einer Schießbudenfigur erwarten, der einen Bruder von Boban Rajkovic erfindet, weil es bei Wikipedia steht. Der ein Transfergespräch mit dem Berater von Stefan de Vrij erfindet. Der ein Interesse Werder Bremens an Louis van Gaal erfindet, welches es definitiv nicht gibt. Der seine verblödeten Leser belügt („wir brauchen € 100.000, sonst wird der Blog eingestellt“), betrügt („die eingenommenen € 30.000 wandern in die Blogtechnik, ich habe den Relaunch gesehen und er sieht super aus“) und verarscht? Nichts. Und wer nichts erwartet, bekommt auch nichts. Außer vielleicht, dauerhaft aufgewärmte, schlecht geschrieben, von Schreibfehlern durchsetzte Gähn-Informationen, mit denen man tatsächlich nur hohle Frührentner mit dem IQ einer Banane begeistern kann.

Ne Leute, die Hamburger Presse hat wieder einmal in Gänze versagt, fast noch schlimmer, als die Verantwortlichen beim HSV versagen. Auch jetzt ist deutlich erkennbar, nein, es ist seit Jahren erkennbar, dass riesengroße Probleme des Vereins mit den Personen Wolf und besonders Hilke zusammenhängen. Aber das schreibt jetzt noch keiner.

Danke Scholle für den Schrott!

Von | 2016-09-23T11:18:37+02:00 23. September 2016|Allgemein|26 Kommentare

26 Comments

  1. Oliver Bruchholz 23. September 2016 um 08:17 Uhr

    Moin Grave. So ganz stimmt nicht was du sagst. Nämlich das DU diese Sch… ununterbrochen anprangerst! Deswegen informiere ich mich hier. Hier muss ich nicht lesen wie toll doch die neuen Trikots sind usw. Transfers: Von Anfang an hattest du recht. Und es wird auch so kommen das der HSV gegen die Wand fährt. Aber die Verantwortlichen werden mit ein paar Mios das sinkende Schiff rechtzeitig verlassen. Trauerspiel!

  2. Oliver Bruchholz 23. September 2016 um 08:20 Uhr

    Ps. Hast du Informationen was der Flaschenöffner verdient und was der den ganzen Tag macht?

  3. Sven 23. September 2016 um 08:41 Uhr

    Es gibt ja zu den 30K € keinen Aufriss beim Nachbarn. Kann man sich eigentlich nur erklären, wenn keiner der Kommentatoren tatsächlich gespendet hat. Ich würde durch’s www explodieren…

  4. alfa 23. September 2016 um 08:47 Uhr

    Es gibt sogar „Sportjournalisten“,die finden die Leistung von einer Mannschaft richtig ordentlich, nach einer Nacht „drüber schlafens“ ändert dieser Journalist seine Einschätzung der Leistung dahingehend, dass er ja eigentlich ein schlechtes Spiel gesehen hat……. Machen das eigentlich alle qualifizierten Journalisten so, dass Sie mit Ihrer Einschätzung des selbst gesehen je nach Stimmungslage des Umfelds das Chamäelion imitieren?

  5. Gravesen 23. September 2016 um 09:02 Uhr

    Jaaaaaaaaa.. JETZT kommen sie mit den Geschichten um die Ecke. JETZT plötzlich
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    Nach Abendblatt-Informationen hat es gleich zwei Ereignisse gegeben, die Labbadia maßlos geärgert haben und nach denen er wusste, dass seine Zeit in Hamburg abläuft. Ereignis Nummer eins: Gemeinsam mit Beiersdorfer sollte Labbadia nach Köln zur Agentur Sportstotal des Kühne-Vertrauten Volker Struth reisen. Labbadia, der der Millionenallianz des HSV mit Berater Struth und Kühne kritisch gegenüber steht, lehnte ab, Beiersdorfer fuhr allein.

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    Ereignis Nummer zwei: Montag vor einer Woche bat der Aufsichtsrat ihn und Beiersdorfer zum „Kaminzimmergespräch“. Es war der Montag nach der unglücklichen 1:3-Niederlage in Leverkusen, wo der HSV 75 Minuten lang gut mitgespielt hatte. Doch statt in „angenehmer Atmosphäre“ über die weiteren Saisonplanungen Auskunft zu geben, soll Labbadia wie bei einem Rapport verhört worden sein. Besonders sein Umgang mit Alen Halilovic wurde kritisch thematisiert.

    Labbadia wusste: Das Verhör beim Aufsichtsrat war der Anfang vom Ende. So soll der Coach sogar überlegt haben, den aus seiner Sicht im Training schwachen Halilovic vor dem Spiel gegen Leipzig aus dem Kader zu streichen. Doch durch die Brisanz der Personalie wäre ein konsequentes Handeln einer Kriegserklärung gleichgekommen. Statt Halilovic musste Pierre-Michel Lasogga auf die Tribüne.

    [Quelle: Abendblatt)
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    Besonders die Stelle mit Sportstotal sollte sich jeder ausschneiden, das wird nicht das letzte Mal sein…

    • Skeptiker 23. September 2016 um 10:48 Uhr

      Beiersdorfer allein ist schon eine Katastrophe, aber durch die Abhängigkeit von Kühne/Struth/Callmund scheint alles noch schlimmer zu werden. Es hat Beiersdorfer zu verantworten, dass der HSV in die nächste Krise gerutscht ist. Bruno ist sicher kein Übertrainer, macht Fehler und ist vielleicht zum Entwickeln einer Mannschaft nicht der Richtige, nur hätte daraus keine Krise für den Club erwachsen müssen, wenn es ein vorausschauendes,intelligentes Management gäbe. Diese Krise ist Beiersdorfers Werk. Das große Problem ist nur, dass der HSV inzwischen ein äußerst labiles Gebilde zu sein scheint, welches sich überhaupt keine Krise mehr leisten kann. Es bleibt abzuwarten, ob der HSV das überlebt. Die tolle Journaille kommt jetzt plötzlich aus ihren Löchern gekrochen. Vorher wurden die rosa Nachthemden bejubelt, wo für jeden, der die Augen aufmacht, die übergroßen Probleme schon erkennbar waren. Widerlich!

    • Freundchen 23. September 2016 um 19:05 Uhr

      Widerlich!!!

  6. Kerberos 23. September 2016 um 10:38 Uhr

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    Ich hoffe ja nur inständig, dass B. Labbadia noch solange durchhält, bis D. Beiersdorfer seinen Hut nimmt / nehmen muss. Zuerst muss das Grundübel beseitigt werden; alles andere mach keinen Sinn. Jetzt ein neuer Trainer „unter“ D. Beiersdorfer würde die Leidenszeit des HSV nur unerträglich verlängern
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  7. Björn 23. September 2016 um 10:41 Uhr

    Mir ist es hier in Hamburg noch immer viel zu ruhig um Herrn Beiersdorfer. Es kann nicht sein, dass der jetzt allen Ernstes noch einen Trainer suchen darf.
    Ich bin absolut fertig mit dem Verein wenn da jetzt nicht endlich der eiserne Besen zum Kehren hervorgeholt wird.

  8. BerndH60 23. September 2016 um 12:06 Uhr

    Ich denke zur wirklich asozialen Art gewisser Leute im Vorstand ist genug gesagt.
    Unter der Voraussetzung das Abendblatt hat sauber recherchiert und das hier entspricht der Tatsache:
    „Doch durch die Brisanz der Personalie wäre ein konsequentes Handeln einer Kriegserklärung gleichgekommen. Statt Halilovic musste Pierre-Michel Lasogga auf die Tribüne.“.
    Zum ersten Mal bekommt man ansatzweise aufgezeigt, warum Labbadia wohl immer wieder scheitert. Die sichere Entlassung vor Augen ist der Trainer immer noch nicht in der Lage seinen Willen durchzusetzen. Das Problem ist also das Negieren eigener Erkenntnisse und Unterordnung bis zur Unterwürfigkeit. Ich kann mir beim besten Willen keine Profiliga weltweit vorstellen, wo solch ein Typ Trainer benötigt wird.

    • Sven 23. September 2016 um 15:56 Uhr

      Anderer Gedanke: Aufmüpfigkeit gegen den (alten) Arbeitgeber wird niemals toleriert. Labbadia bringt das Ding professionell zu Ende. Der will ja wieder mal angestellt werden, sei es in Liga 2, im Ausland, was weiss ich. Da sucht man keinen Renitenten, da weiss man schon zwischen den Zeilen zu lesen, ob jemand was kann.

  9. Goldfather 23. September 2016 um 13:24 Uhr

    Das wesentliche Problem beim HSV ist nun einmal die vollkommene Abwesenheit von Fußballkompetenz. Und die konnte Bruno Labbadia schon während seines ersten Engagements nicht beenden und bei seinem zweiten Gastspiel ebenfalls nicht.
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    Dass der Aufsichtsrat sich seinen Trainer vorknöpft nachdem Millionen und aber Millionen in den Kader versenkt wurden halte ich für legitim. Desweiteren halte ich es für legitim, dass der Trainer bei jenen Leuten anzutreten hat die den Chef in Worten KLAUS-MICHAEL beraten.
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    Es mag sein, dass Labbadia wichtigere Dinge zu tun hatte, um die Mannschaft weiter zu bringen, aber sollte es sich tatsächlich so abgespielt haben, dass er nicht bereit gewesen ist bei Struth anzutreten ist das für mich nichts anderes als ein Kündigungsgrund.
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    Volker Struth ist der persönliche Berater des größten Anteilseigners von Labbadias Arbeitgeber und er, als Angestellter, weigert sich bei Struth vorbeizuschauen, um die weitere Strategie zu beraten? Nein, Labbadia wußte bereits schon zu diesem Zeitpunkt, dass er nichts anderes als eine Interimslösung gewesen ist, denn so hirnverbrannt verhält sich kein Angestellter dem wichtigsten Berater des Firmenbesitzers gegenüber.
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    Davon abgesehen muß man sich einmal die Frage stellen ob es in der Liga überhaupt einen Vorstandsvorsitzenden gibt der Ahnung von Fußball hat. Bis auf Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge fällt mir niemand ein. Mit Abstrichen wahrscheinlich noch Watzke, der mit der Verpflichtung Klopps allerdings mehr Glück als Verstand hatte und sich mit Tuchel die weiterentwickelte Version Klopp 2.0 gesichert hat.
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    Im Bereich der Manager scheint es schon mehr Leute zu geben die wissen was sie tun. Allen voran Heidel und Eberl, die selbst in sportlich schwierigen Phasen anscheinend immer den richtigen Trainer finden. Vor diesem Hintergrund sollte der weitere Verlauf auf Schalke genauer betrachtet werden, da ich mir relativ sicher bin, dass Heidel die Trainerkrise erfolgreich beenden wird.
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    Beiersdorfer hingegen hätte Labbadia bereits schon vor der Saison kündigen und Julian Nagelsmann schon vor zwei Jahren verpflichtet haben müssen, da Peters gewußt haben muß um was für ein Riesentalent es sich dabei handelt. Jetzt ist es dafür zu spät.
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    Beiersdorfer hat bis zum heutigen Tag nicht verstanden, dass der Cheftrainer die wichtigste Position im Club darstellt und man deswegen Jahre im vorraus planen muß und Kontakte frühzeitig aufzubauen hat, um eine Chance zu bekommen die Besten verpflichten zu können.
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    Das permanente Trainerroulette, welches ohne Plan und Verstand seit der Ära Ernst Happel beim HSV läuft ist der wesentliche Punkt für den Niedergang. Das dann irgendein Betriebwirt, Jurist oder Journalist in der Position des Präsidenten den Rest besorgt ist nicht besonders verwunderlich, da es nicht vieler unternehmerischer Fehler bedarf, um die Rauten-Titanic zum sinken zu bringen.

    • Björn 23. September 2016 um 13:57 Uhr

      Das ist Unsinn, denn Struth darf – auch aus kapitalrechtlichen Gründen, genau wie Calmund – überhaupt keinen Einfluss nehmen und muss eine Einflussnahme daher auch strikt von sich weisen.

      Glaubst du ernsthaft, dass dieser charakterlose Haufen von Profis einen Nagelsmann akzeptieren würde?
      Die Rolle von Spielern wie Johan „ich will Spaß“ Djourou und Heuchlern wie Rene Adler sollte viel stärker beleuchtet werden. Ich bin sicher, dass da der eine oder andere faule Apfel bei ist, der Stimmung gegen Trainer macht.

      • Goldfather 23. September 2016 um 15:45 Uhr

        Aus kapitalrechtlichen Gründen? Wenn irgendjemand beim HSV dieses Gewäsch von Calmund ernst nehmen würde und die Zusammenarbeit mit dem wirklichen Chef KLAUS-MICHAEL einstellen würde dann würde der Club innerhalb kürzester Zeit keine Lizenz mehr für den Profibetrieb bekommen, da man in Schindeleggi sicherlich auch andere Hobbys zu pflegen weiß.
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        Das ganze Gesülze über Prozentpunkte bei den Besitzverhältnissen kann man sich sparen und der Wirklichkeit ungeschminkt ins Auge schauen. KLAUS-MICHAEL besitzt den Club und sagt an was läuft und was nicht läuft.
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        Beiersdorfer und Labbadia sind Angestellte einer Veranstaltung die ohne Geld aus Schindeleggi überhaupt nicht mehr existieren würde. Der HSV-Fußball ist mitlerweile ein genauso fragiles Unternehmen, wie es der HSV-Handball oder die Freezers gewesen sind.
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        Dass Einzige was zwischen der Insolvenz und der Teilnahme am Profizirkus des ehemaligen Traditionsclubs steht, ist möglicherweise die Sentimentalität eines alten Mannes der in den Sonnenuntergang reitet. Der HSV als Kapitalgesellschaft hat schon lange fertig.
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        Es gibt weit und breit keinen Investor außer KLAUS-MICHAEL der Lust hat etwas von der wunderbaren Raute zu erwerben. Abgesehen von irgendwelchen Mikro-Investoren, die zudem nicht besonders vom Glück verfolgt werden, so wie die ehemaligen Stadionsponsoren nicht mit unternehmerischem Glück gesegnet zu sein schienen.
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        Aus konservativer Investorensicht ist die HSV AG nichts anderes als ein toxisches Investment. Eine Firma der nicht einmal die Produktionsstätten (Stadion) gehören und deren Kompetenz im Kerngeschäft (Fußball) überschaubar ist. Von Innovationspotenzial, Visionen und berechtigten Hoffnungen sich gegenüber Konkurrenten, wie denen aus München, durchsetzen zu können ganz zu schweigen. STRONG SELL
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        Struth und Calmund sind diejenigen mit denen KLAUS-MICHAEL im engsten Kreis seiner Familie und Freunde argumentieren kann, bevor sich irgendwann die Frage stellt, ob es eine wirtschaftlich sinnvolle Verwendung für die HSV AG gibt, oder ob KLAUS-MICHAEL einen anderen Arzt benötigt.
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        Das letzte was Labbadia tun sollte ist die Sabbotage von KLAUS-MICHAELS Beratzerstab zu betreiben denn damit sägt er am seidenen Überlebensfaden der kaputten HSV AG.
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        Zu Nagelsmann : Glaubst du ernsthaft, dass SAP-Chef Dietmar Hopp keine Kompetenz im Bereich Personalführung besitzt? Nagelsmann wird sich den Respekt seiner Spieler nicht durch alte Bundesliga-Geschichten verdient haben, sondern durch sein Know-How und den Umgang mit den Spielern.
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        Nicht zwingend muß ein Vorgesetzter älter sein, um Akzeptanz und Respekt zu bekommen. Nagelsmann brennt für den Job und ist im Jugendbereich extrem erfolgreich gewesen. Intellektuell haben 99% des HSV Kaders gegenüber Nagelsmann das Nachsehen.
        .
        Ein Team folgt einem Trainer, weil es weiß, dass der Trainer das Team verstärkt und nicht weil ein Trainer älter ist und graue Haare besitzt oder Geschichten von anno dazumal zu erzählen hat, als das deutsche Fernsehen noch drei Kanäle hatte und um Mitternacht Sendeschluß war.
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        Bruno folgt niemand mehr….

    • Michael 23. September 2016 um 22:56 Uhr

      Bei „Kündigungsgrund“ stimme ich dir zu, allerdings in die andere Richtung. Wenn der Trainer zum Rapport (nicht zu einem Gespräch) beim Berater des Investors genötigt (nicht eingeladen) wird, dann hat der Trainer allen Grund zu kündigen (und auch mein vollstes Verständnis für diesen Schritt)!

      Bruno Labbadia ist leider viel zu anständig und loyal seinem Verein, als dass er von sich aus alles hinschmeisst. Ich hoffe mal jedenfalls für Ihn, dass er einmal einen Club findet, mit dem die Zusammenareibt auch längerfristig passt.

  10. Behling 23. September 2016 um 14:05 Uhr

    Hallo Grave

    Mein Name ist Henrik
    wir 2 hatten als es um die Ausgliederung des Vereins ging heftige Auseinandersetzungen ich War einer deiner scharfen Kritiker und habe mit meiner Meinung dich leider so verärgert das du nich gebloggt und nur noch als Stiller Leser gesehen hast.Leider muss ich zu meinem Bedauern feststellen das du leidet in allen angelegheiten was dies betrifft recht gehabt hast.Leider
    ICH möchte mich hier nun bei dir für alles Entschuldigen was ich dir verbal hier an den Kopf geworfen habe.Es tut mir wirklich leid.

    • Gravesen 23. September 2016 um 14:12 Uhr

      Hut ab.

    • Skeptiker 23. September 2016 um 17:42 Uhr

      ?

  11. Hopi05 23. September 2016 um 14:09 Uhr

    Heute in Bild: HSV und Werder kämpfen um Gisdol!
    Beim HSV dringt wahrlich nichts mehr nach außen.

    • Hopi05 23. September 2016 um 20:07 Uhr

      Morgen darf Labbadia nochmal die Pleite auf seine Kappe nehmen, dann ist er weg.

  12. BerndH60 23. September 2016 um 14:17 Uhr

    Endlich wird die Luft dünner für den größten Sportdirektor aller Zeiten.
    Erste Online Abrechnung.
    http://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2016/09/dietmar-beiersdorfer-gibt-beim-hsv-schlechtes-bild-ab-auch-bei-labbadia
    „Beiersdorfers Schreckensbilanz beim HSV“
    Scheinbar nimmt die Sache Fahrt auf.

    • Björn 23. September 2016 um 15:06 Uhr

      …vor Allem, wenn der nen Rucksack verliert.

    • Skeptiker 23. September 2016 um 17:45 Uhr

      Alle Trainer, die diese Forderung stellen, werden wir nie beim HSV sehen.

  13. Skeptiker 23. September 2016 um 18:47 Uhr

    Bruno streicht Halilovic für sein (vermutliches) Abschiedsspiel aus dem Kader! Der Showdown im Volkspark beginnt!

  14. Sven 23. September 2016 um 19:17 Uhr

    Wir beantworten bis Ende September die Frage, wie der reichste Fan des HSV in die Geschichte seines HSV einzugehen gedenkt.
    Potenzielle Cheftrainer schauen zu.

  15. Heidelberger 23. September 2016 um 19:47 Uhr

    Ich frage mich seit einiger Zeit, ob den Herren Journalisten überhaupt bewusst ist, dass sie durch die Art der Berichterstattung mittelfristig ihr eigenes Grab schaufeln?!?

    Ich meine über was wollen bzw. sollen diese Herren denn berichten wenn ihre Daseinsberechtigung – der HSV – nicht mehr existent ist… etwa über St. Pauli oder über den Hamburger Freizeitsport?

    Es mag ihnen nicht bewusst sein, aber durch den jahrelangen Steigbügelhalter-Journalismus haben diese Herren im gewissen Maße den Istzustand mit zu verantworten. Mir persönlich kann niemand erzählen, dass die „Schmierlappen“ über nichts bescheid gewusst haben. Jeder mit einer gewissen Nähe zum Verein sowie mit einem IQ oberhalb der Grasnarbe konnte die Zustände erkennen und auch aufdecken bzw. anprangern.

    Wieso zum Beispiel hat nie jemand die handelnden Personen rechtzeitig hinterfragt?
    Wieso hat nie jemand die Entscheidungen hinterfragt?
    Weshalb gab es nie eine Aufarbeitung der wirtschaftlichen Verhältnisse so wie unser Gastblogger Kerberus gemacht hat und wieso wurde das Ergebnis den Verantwortlichen Personen nicht gnadenlos um die Ohren gehauen?

    Diesen Fragenkatalog könnte ich ewig fortführen. Allerdings werde ich wohl in diesem Leben keine Antworten auf meine Fragen bekommen…

    Ich denke vieles hätte dem geneigten HSVer erspart bleiben können, wenn alle immer schonungslos die Misstände anprangern täten. Zumindest in Hamburg macht das allerdings niemand.

    Jetzt, wo mal wieder keiner mehr wegschauen kann, kommen sie wie eine Heerschar aus allen Ecken gekrochen. Und wieder einmal schert niemanden sein Geschwätz der letzten Wochen, Monate oder gar Jahre – es wird einfach nachgekartet was die Tasten hergeben. Ich finde das nur noch widerwärtig und verabscheuungswürdig sowie hoffe ich inständig, dass die Mehrzahl dieser Pseudojournalisten mit dem sinkendem Schiff untergehen mögen! Ich finde sie haben ihren Job nicht verdient.

    Dich lieber Grave und deinen Kollegen Jovanov nehme ich explizit außen vor. Ihr beiden seid die letzten beiden ehrlichen HSV-Journalisten. Macht bitte weiter wie bisher.

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