Der HSV lässt sich Zeit. Für alles…

Es gibt Vereine, die haben einen klaren Plan. Eine Strategie. Ein Konzept. Dieses Konzept wird vom gesamten Verein getragen, es ist sozusagen im Verein verankert. Es wird gradlinig verfolgt, bei Gelegenheit angepasst, aber niemals weicht man vom eigentlichen Plan ab. Mitarbeiter, Spieler oder Funktionäre, die diesem Konzept nicht folgen (wollen), müssen den Verein verlassen, bzw. sie finden gar nicht erst einen Platz im Verein. Dies alles macht selbst (oder besonders) in Zeiten ohne echte Werte Sinn, vielleicht sogar erst recht in diesen Zeiten. Ich erinnere mich dunkel an die Zeit während der Saison-Vorbereitung, in der die beiden „schlimmsten“ HSV-Kritiker (der Eine schreibt bei goal.com, der Andere schreibt hier) auf das Konzept von RB Leipzig hingewiesen haben und dies quasi als Blaupause für einen HSV erkannt haben, wie er ab 2014 hätte aufgestellt werden müssen.

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Damals mussten wir uns zahlreichen, nennen wir sie mal „Protesten“ ausgesetzt sehen, wir hätten doch keine Ahnung. Man könne nicht mit einem Team aus 20 bis 24-Jährigen in der Bundesliga bestehen, das Projekt RBL bräuchte mindestens einige Jahre, um in der höchsten deutschen Spielklasse bestehen zu können. Alles nur Plastik, keine Tradition. Man würde es doch am HSV sehen, wie lange eine 180 Grad-Wende dauern würde. Und nun? Die Bullen aus Leipzig rocken die Liga, sie begeistern mit einer Art Fußball, der an den jungen BVB erinnert. Vollgas, mit (jugendlicher) Begeisterung und einfach nur Lust am Spiel. Was bei einem HSV wie eine Bürde aussieht, scheint den Leipzigern Spaß zu machen. Und man erkennt: Solch ein Aufbau, selbst auf höchstem Niveau, benötigt eben nicht endlos Zeit und Geduld, man muss es nur strategisch durchziehen, sich mit den richtigen Leuten umgeben und den Weg stringent verfolgen.

Nicht so bei einem Verein aus Hamburg, denn dieser Verein lässt sich Zeit. Mit allem. Eigentlich schon seit 1983, spätestens aber seit der Demission von Bernd Hoffmann, dem letzten Vorstandsvorsitzenden, der so etwas wie eine Vision hatte. Hoffmann hatte nur ein großes Problem, er hatte die falschen Leute an seiner Seite. Einen schwachen und zögerlichen Sportchef, der jede Entscheidung bis Weihnachten vertagte und natürlich einen intriganten Aufsichtsrat, bestehend aus Fußball-Amateuren, die aber gern Fußball-Profis spielen wollten. Seither aber lässt sich der HSV Zeit.

2014 wurde Herr Beiersdorfer an die Führung des Vereins gespült und mit ihm „Experten“ wie Knäbel und Peters. Fragte man nach, ob es denn ein Ziel geben würde, etwas, was man anstreben würde, so erhielt man die Antwort: „Das braucht jetzt erstmal Zeit“. Sowas geht nicht von heute auf morgen.  Man dürfe auch nicht vergessen, was man von seinen gemeinen Vorgängern übernommen habe. Geduld, Geduld. Man würde in Kürze ein neues Vereins-Leitbild veröffentlichen, dann würde der rote Faden deutlich werden. Ein Jahr später kam dann endlich ein von einer Fremdfirma für € 100.000 erstelltes Pamphlet auf den Markt, gegen dessen Inhalte man seitdem beständig verstößt. Aber: „Das braucht erstmal Zeit“

Im Februar 2016 kam ein gewisser Nabil Bahoui nach Hamburg, seines Zeichens schwedischer Nationalspieler. Aus dem fernen Saudi Arabien kam der Mann und wenn man fragte, wann man dann mit einem Auftritt des schwedischen Internationalen würde rechnen können, hieß es: „Das braucht noch Zeit, der Mann kennt die hochkomplizierten Laufwege des ausgeklügelten HSV-Systems noch nicht“. Heute schreiben wir Oktober 2016, das Talent Bahoui wird im Februar 26 und stand gegen Gladbach nicht einmal im Kader. „Das braucht noch Zeit“

Aktuell bastelt man im Volkspark am sogenannten Verarschungs-Campus, aus dem Gebäude sollen einmal die neuen Ronaldos dieser Welt hervorgehen. Wann wird man denn da mit Ergebnissen rechnen können? „Das braucht Zeit, wir stehen ja ganz am Anfang“. 

Groß war der Jubel, als sich der HSV im Sommer 2016 die Dienste von Kroaten-Messi Alen Halilovic sichern konnte. Der Mann aus Barcelona wird in Hamburg mindestens die Erfolgsgeschichte von Rafael van der Vaart wiederholen können, wahrscheinlich sogar mehr. Am Freitag spielt der HSV am 8. Spieltag gegen Frankfurt, aber nach Labbadia erklärt auch der neue Übungsleiter Gisdol auf die Frage nach dem jungen Alen: „Das braucht noch Zeit“

Hach, dann war da ja noch Bakerman Jatta. Der „Flüchtling“ aus Gambia, ein Talent ohne jede Vereins-Erfahrung, fand beim HSV ein neues Zuhause, trainiert seither mit den Profis. In der Regionalliga spielt Bakery mittlerweile regelmäßig, trifft dort sogar. Ob er vielleicht auch mal eine Alternative für die völlig enttäuschenden Müller und Kostic sein könnte? „Neeeeinnn, das braucht noch Zeit“ . Dieses Schicksal teilt Jatta im Übrigen mit einem Finn Porath, der in der Saisonvorbereitung durchaus zu überzeugen wusste und mit einem Luca Waldschmidt, der nach Hamburg kam, um mehr Einsatzzeiten zu erhalten. „Die brauchen noch Zeit“. 

Ich kann ja durchaus verstehen, dass man Talente nicht verheizen möchte, aber in anderen Vereinen spielen 18 und 19-Jährige regelmäßig. Und wenn dann die etablierten Kicker wenigstens überzeugen würden, aber der HSV ist Vorletzter, hat zwei Punkte und in 7 Spielen exakt zwei Tore erzielt. Was genau sollen denn Waldschmidt, Porath, Halilovic, sogar Jatta noch schlechter machen als Lasogga, Holtby, Kostic und Müller? Wie erkläre ich den jungen Spielern, dass sie nicht zum Einsatz kommen, obwohl die Millonäre Woche für Woche mit erschütternden Leistungen den Verein in den Abstieg führen? Aber halt, ich vergaß – „Das braucht noch Zeit“

Es ist gar nicht so lange her, da hatte man in Hamburg tatsächlich einmal zwei wirkliche Talente. Man hatte einen 18-jährigen Jonathan Tah und einen 20-jährigen Kerem Demirbay. Aber die Jungs waren noch nicht soweit, obwohl beide ihre Bundesliga-Tauglichkeit bereits unter Beweis gestellt hatten und ihre Konkurrenten beständig versagten. Aber die Spieler „brauchten noch Zeit“ und deshalb schickte man sie in die Niederungen der zweiten Liga. Von dort aus konnten sie zusehen, wie die Herren, an deren Stühlen sie nicht rütteln durften, Jahr für Jahr die Relegation erreichten, während sie abgeschoben wurden. In Hamburg und bei den verblödeten HSV-Fans wunderte man sich dann, wenn eben diese Spieler nicht wieder zum HSV zurückkehren wollten.

Ne, in Hamburg „braucht alles seine Zeit“. Müller braucht ein Jahr, um sich an die Stadt zu gewöhnen, jeder Trainer braucht ein halbes Jahr, um die Mannschaft zu verstehen. Was für ein Bullshit!!! Wenn ich als ein Verein wie der HSV, der finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, einen Spieler für mehrere Millionen Euro verpflichtet, dann muss dieser funktionieren. Andernfalls setzte ich tatsächlich auf junge Talente, denen wird dann auch die nötige Zeit gegeben und es werden Fehler verziehen. Ein Filip Kostic aber, der den HSV € 15 Mio. gekostet hat, darf kein Jahr Zeit brauchen, zumal der Mann 23 Jahre ist und bereits über Bundesliga-Erfahrung verfügt.

Der HSV aber nimmt sich Zeit, auf allen Ebenen. Sowohl Vorstand, wie auch Mannschaft und Trainer verdienen im Bereich eines Champions League-Teilnehmers, liefern aber Leistungen wie ein Zweitligist ab, wobei ich damit einigen Klubs aus der zweiten Liga Unrecht tue. Mit diesem endlosen „Wir brauchen Zeit-Gelaber“ tut man Ende des Tages aber nur eines: Man versucht zu kaschieren, dass man genau das nicht hat, was man aber braucht, um nachhaltig erfolgreich zu sein.

Ein Plan, eine Strategie, ein Konzept. Und die richtigen Leute, um das umzusetzen.

 

Von | 2016-10-17T07:20:06+02:00 17. Oktober 2016|Allgemein|34 Kommentare

34 Comments

  1. Alex 17. Oktober 2016 um 08:19 Uhr

    Danke GRAVE Du sprichst mir aus der Seele! Gestern habe ich Leipzig gesehen. Toller, erfrischende Fußball. Wie würde ich mir sowas in Hamburg ich auch mal wünschen…

  2. BerndH60 17. Oktober 2016 um 08:22 Uhr

    Ist doch alles ganz logisch.
    .
    Der Plan: Persönliche Bereicherung ohne jeden Arbeitsaufwand für Vorstand, Spieler und eventuell Trainer (In dieser Reihenfolge).
    Die Strategie: Einen Verein übernehmen, dessen Umfeld dumm genug ist, diese Strategie nicht nur NICHT zu hinterfragen, sondern aktiv zu unterstützen.
    Das Konzept: Sich als Heilsbringer in einen Verein einbringen und den am Rande des Abgrundes stehenden Verein in selbigen hinein zu führen, unter totaler Ausnutzung eines gutwilligen Mäzens, strunzdummer Fans und einer Pressemeute, die man mit Home-Stories, Indiskretionen, Anbiederung, VIP-Karten bei Laune hält und zur Not als Legendenbetreuer gleich ganz aufkauft.
    Was vergessen? Bitte einfach selbst ergänzen.
    .
    Also, hat man erstmal den „wirklichen“ Plan erkannt, kann man doch nur sagen: Wir schaffen das!!

  3. Mosche 17. Oktober 2016 um 11:09 Uhr

    Und DD ist laut Mopo der Mann, der gar nicht verlieren kann!!!!

    Geil

  4. Arnold 17. Oktober 2016 um 11:37 Uhr

    Einfach nur noch peinlich der Verein, versagt auf ganzer Linie vom Düdü bis zum letzten Spieler.
    Die Krone setzen jetzt noch ein Gros der Fans auf, die diese erbärmliche Leistung gegen Gladbach noch als gerechten Punktgewinn abfeiern – wie tief ist der Anspruch nur gesunken….

  5. Skeptiker 17. Oktober 2016 um 12:23 Uhr

    Es gab beim HSV schon mal jemand, der einen Plan hatte. Sein Name ist Bernd Hoffmann. Aber für die ganzen Traditionsspinner war das ja nicht das Richtige! Die wollen lieber Tradition, die dämliche Uhr, Vereinsführung auf dem Niveau eines Kaninchenzuchtvereins und das jämmerliche 0:0 gegen Gladbach bejubeln. Bekommen werden sie dafür vermutlich den Untergang.

  6. Weltmeister 17. Oktober 2016 um 14:00 Uhr

    Was habt ihr nur?
    Laut Beyersdorfer sind wir doch „auf einem guten Weg.“ Davon ist er bis auf Weiteres überzeugt.
    Übrigens: Alle Innenverteidiger verletzt. Warum geht man dann das Risiko ein und lässt ausgerechnet den verletzungsanfälligen Jung obendrein in der Zwoten spielen, statt ihn in Watte zu packen?
    Sind die alle völlig … ?!
    Ach, was reg ich mich auf? Der Zug ist doch längst abgefahren…

  7. Saschas Alte Liebe 17. Oktober 2016 um 18:46 Uhr

    Der HSV ist nichts anderes mehr als eine Dauerschleifen-Satire Soap. Gnadenlos lächerlich !

    • Saschas Alte Liebe 17. Oktober 2016 um 18:50 Uhr

      … und Didi und DD sind die unbestrittenen Stars. ????

  8. Schenkelklopfer 17. Oktober 2016 um 19:18 Uhr

    Dieser Blog spricht sicher nicht nur mir aus der Seele.

    Nach einem Abstieg in die 2. Liga wird es dann auf die Frage nach dem Wiederaufstieg leider zurecht heissen: Das braucht Zeit.

  9. Weltmeister 17. Oktober 2016 um 19:20 Uhr

    Nonstop Nonsens mit Dietmar Hallervorden?

  10. Guy La Fleur 17 17. Oktober 2016 um 20:33 Uhr

    Du Grave, jetzt nehmen sie im Stammelblog schon deine Expertise als
    Vorlage.
    Daran kann man die Armseligkeit desselbigen erkennen.

    • Gravesen 18. Oktober 2016 um 06:56 Uhr

      Ist weder neu noch das erste Mal. Denen ist schon längst nichts mehr peinlich.

      • Saschas Alte Liebe 18. Oktober 2016 um 12:17 Uhr

        … noch das letzte Mal, wetten ?!
        ? aber wirklich schaden kann’s ja nicht.

  11. Felix G. 17. Oktober 2016 um 21:01 Uhr

    Ich stimme dem Autor in jedem Punkt zu.

    Wir wissen, dass der Fisch vom Kopfe her stinkt. Was fehlt, ist ein Regulativ, das anspringt und handelt, wenn wesentliche Organe ihre Aufgaben nicht zielführend erfüllen.

    Dieses Regulativ, den Aufsichtsrat, gibt es zwar. Aber er handelt nicht. Und selbst Kühne, der auf den AR Einflusss hat, handelt nicht. Mit der Ausnahme, dass er Beiersdorfer quasi zum Sportdirektor degradiert hat. Natürlich nur operativ.

    Aktuell erleben wir die Situation, dass der HSV führungs- plan und ideenlos dahindümpelt. Grave sagt, Gisdol ist Beiersdorfers letzte Patrone. Hoffen wir es. Allein: ich glaube nicht daran. Mich würde es überhaupt nicht wundern, wenn Beiersdorfer auch noch Zeit und Gelegenheit bekommt, den nächsten und dann noch einen Trainer-Flop zu installieren, ehe es ihn dann einmal selber erwischt.

    Die Zinnbauer-Posse hätte ein Weckruf in Sachen Beiersdorfer sein müssen. Er hat damals, incl. der „Verhandlung“ mit Thomas Tuchel gezeigt, wohin die Reise mit ihm geht. Und das konsequent fortgeführt.

    In diesem Zustand geht der HSV ohne Umwege in die 2.Liga. Und diesmal lege ich mich fest: wenn Beiersdorfer die Winterpause übersteht, war es das mit 1. Liga.

  12. Gravesen 18. Oktober 2016 um 07:05 Uhr

    Wie viele Schläge muss man gegen den Kopf bekommen haben?
    Wie viele Jahre muss man in der geschlossenen Abteilung verbracht haben?
    Wie viel muss man jemanden bezahlen?
    Damit er eine solches Scheiße verbreitet?
    .
    Jeden Tag, ungehindert? Während berechtigte Kritik im „einzig wahren HSV-Dreck“ systematisch ausgegrenzt und gesperrt wird, dafür „Jens“ und „nicki1887“ ihre verblödeten Parolen jeden Tag dutzendfach reinrotzen.
    .

    nicki1887 sagt:
    18. Oktober 2016 um 05:56
    Moin! jerrysu hat völlig recht meiner Meinung! Man konnte in den vorbereitungsspielen klar sehen was los ist und den Fehler den man Didi ankreiden kann ist das er nicht schon früher Labbadia Entlassen hat! Zu Ende der letzten Saison waren sich hier 99,9% einig Offensiv muß was getan werden,ich sah das auch so! Und hier sagen einige das Didi nicht das Vertrauen von Herrn Kühne hat,was meiner Meinung nicht stimmt! Aber gut nehmen wir mal an das stimmt,dan würden man ja unterstellen das Herr Struth und Herr Calmund keine Ahnung vom Fußball haben! Also ich zähle mal auf wer alles keine Ahnung hat:Herr Beiersdorfer,Herr Struth,Herr Callmund,Herr Kühne und Herr Gernadt(letzten beiden in dem Finanzbereich).Das Glaube ich im Leben nicht! Wir sind Laien und kriegen was aus der Presse mit und kommentieren das den! Kriegen wir den wirklich alles hinter den Kulissen mit? Nein!!!! Ich bin da anderer Meinung wie Scholle! Hatten wir die letzten 2-3 Jahre einen Erstligakader? Wie waren die Relegations Spiele noch? Ich würde sagen sehr eng um das nett zu umschreiben! Herr Beiersdorfer,Herr Struth und Herr Calmund haben mit sicherheit den Kader analysiert und sind zu dem Entschluss gekommen das offensiv was getan werden muß! Aus meiner Sicht absolut nachvollziehbar! Auch auf der LV Position wurde was getan,war meiner Meinung nach auch richtig war! Unsere Einkäufe sind gut und ich bin mir sicher das der eine oder andere sich noch wundern wird über die Leistung der neuen! Ja, Kostic ist um 2-3Mios zu teuer Eingekauft wurden! Aber auch er wird noch kommen! Herr Gisdoll wird das richten,ich halte ihn für den richtigen Trainer! Es steht und fällt alles mit dem sportlichen Erfolg! Und dafür war die letzte Zeit nun mal Labbadia verantwortlich,egal welcher Profi geholt wurde! Das sind alles keine Amateure! Freitag wird der erste schritt gemacht mit einem 3:1 gegen Frankfurt!!!! Nur der Hsv!!!! Ich werde mir heute mal das Training angucken.

    • BerndH60 18. Oktober 2016 um 11:06 Uhr

      Zu der doch so klaren Analyse des werten Foristen, und der Tatsache „…das offensiv etwas getan werden muß!“, fällt mir nur eine kleines mathematisches Rätsel ein:
      .
      Welche Mannschaft erfüllt die folgenden Kriterien:
      Doppelt so viele Punkte wie die direkt dahinter stehende Mannschaft aber nur halb so viele Tore geschossen?

    • Saschas Alte Liebe 18. Oktober 2016 um 12:29 Uhr

      Solch Hohlgefasel hier in ausufernder Länge zu zitieren – ist nötig ?? ich Dödel hab’s deshalb auch noch gelesen ?

  13. Leonadomitcabrio 18. Oktober 2016 um 14:27 Uhr

    Wegen solch Slapstick Einlagen lohnt sich das Lesen, um sich anschließend die ganze Nacht vor Lachen die Schenkel wund zu kloppen

  14. Weltmeister 18. Oktober 2016 um 16:09 Uhr

    Die nächste bittere Niederlage für Beiersdorfer?
    Der Aufsichtsrat versagte die Zustimmung für Horst Heldt als Sportchef. (Lt sport1)

    • Saschas Alte Liebe 18. Oktober 2016 um 16:42 Uhr

      Naja, Horst Heldt… Nur weil einer besser als Beiersdorfer ist, muss er noch lange nicht passend und gut genug sein, um den ganzen Scherbenhaufen bewältigen zu können.

  15. Saschas Alte Liebe 18. Oktober 2016 um 16:37 Uhr

    Zum Besten des HSV : ich hoffe ehrlich, die Eintracht schießt die ganze Didi-Mischpoke bis nach Hallig Hooge !
    So ab 4:0 / 5:0 wird’s interessant.
    Als Kollateral-Effekt ist es noch gut für die gebeutelten Frankfurter, die haben es mit langer harter Arbeit verdient;
    ist mir persönlich einfach lieber als Wolfsburg, Bayern, Leverkusen zu supporten.
    Alleine die Vorstellung, dass diese kostengünstige 17 Nationen Würfeltruppe Beiersdorfer und diesen großmannssüchtigen arroganten Hanseatenhaufen aus der Arena fegen könnte, macht ungeheuer Spaß! ??

    • UliStein 18. Oktober 2016 um 17:44 Uhr

      Na ja, als Eintracht-Fan der stets ein Auge für den HSV und diesen Blog hat, muss ich dann aber doch mal widersprechen.

      Würfeltruppe? Eher nicht. Nachdem auch bei uns am Saisonanfang die Skepsis groß war, zeigt sich in den letzten Wochen, dass hinter der Zusammenstellung des Teams der Eintracht wohl wirklich ein Konzept von Bobic, Hübner und Kovac steckt. Also das, was der HSV seit Jahren nicht mehr hat. Die Mannschaft hat gegenüber der letzten Saison an Tempo gewonnen, ist stabiler und kann über die gesamte Spieldauer ein hohes Tempo gehen. Die Neuzugänge zeigen immer mehr, dass sie wirklich gute Spieler sind, dazu blühen ‚ältere‘ Spieler wie Fabian, Chandler, Oczipka und Co. auf.

      Also mir gefällt das, was ich bei der Eintracht sehe, wirklich gut.

      • Saschas Alte Liebe 18. Oktober 2016 um 19:04 Uhr

        „…Zum Besten des HSV“ ! Alternative wäre der wirtschaftliche Totalzusammenbruch, oder ?

      • Saschas Alte Liebe 18. Oktober 2016 um 19:11 Uhr

        Die „Würfeltruppe“ war durchaus positiv gemeint, sollte nur verdeutlichen, dass man allerdings mit kompetentem Auge kostengünstig Spieler von überall her zusammensuchen kann; und dann auch noch ein Team daraus formen.
        Mir gefällt das ausnehmend gut, was da geschieht seit einiger Zeit. Zudem bin ich hier (in Bockenheim!) von einer erdrückenden SGE-Übermacht umgeben 😉

  16. Manila 18. Oktober 2016 um 17:47 Uhr

    @Sascha
    Kritik an der leistungsschwachen Organisation in allen Ehren..aber wer auf eine Niederlage des HSV hofft, der verpisst sich doch lieber ins SVW Forum..

    • Gravesen 18. Oktober 2016 um 18:59 Uhr

      Anderen Ton bitte

    • Saschas Alte Liebe 18. Oktober 2016 um 19:06 Uhr

      Pardon, Kommentarspalte verrutscht, siehe bitte oben.

    • Saschas Alte Liebe 18. Oktober 2016 um 19:26 Uhr

      @Manila, ich denke, dies hier ist ein kritischer HSV-Blog – positiv wie negativ kritisch – und wo, wenn nicht hier ist der richtige Ort, auch mal eine taktische Niederlage zum Guten des HSV zu wünschen.
      Rautentreue nach Niebelungen-Art bis in den Abgrund find meines Wissens woanders statt.
      Nicht unwesentliche Personen hier haben sich unlängst als „ehemalige HSV-Fans“ bezeichnet, wenn ich mich recht erinnere. 😉

    • menke 18. Oktober 2016 um 21:02 Uhr

      Mehr geht nicht…ich finde mich in Deinem Post mehr als wieder, Gratulation dafür…
      Ich habe seit einem Jahr endlich Sky, nicht dass ich es vorher nicht wollte, aber ich war vorher lieber live im Stadion in HH oder sonstwo in der Republik um meinen HSV zu sehen…Hinter mir an der Wand hängen Eintrittskarten aus Eindhoven, Stuttgart, Frankfurt, Brämen, Dortmund,.. und nur um meinen HSV zu Sieg zu brüllen…OK, mit dem Alter wird man schlauer und gemässigter, aber geil war es schon…
      Ich erinner mich mit einem Lächeln an das Juve-Match als ich beim zwischenzeitlichen 4-3 auf meinem Couchtisch die gesamte Nachbarschaft zusammen geschrien habe….und heute? ok, ich wünsche dem Verein zwar keine Niederlagen aber selbst Spiele auf Sky lassen mich kalt…
      Letzten Samstag z.B. bei beiden Elfmetern, früher hätte ich wild rumgeheult, heute freu ich mich nicht mal dass Adler den ersten hält und der 2. an die Latte geht…es geht mir am Arsch vorbei, ich ertappe mich immer mehr dabei dass ich Konferenz gucke anstatt meinem HSV wie früher beide Flossen zu drücken, sie spielen wie ein Absteiger….
      Ist es das Alter? Nö, aber die gefüllte Hilflosigkeit dass sich eh nie etwas beim HSV ändern wird, wir wurden chic durch die Verwalter von HSV + verarscht, wir haben damals auf das richtige Pferd gesetzt, aber hatten den falschen Reiter, wir hatten alle unsere Träume was in der Weltmetrolpole Hamburg machbar wäre, der Angriff auf die Bayern war nur eine Frage der Zeit….und heute?
      Resignation….nicht mal das… es ist mehr ein „L.M.A.A.-Effekt, macht doch was ihr wollt, ihr lernt es eh nie“…
      Und das Perverse ist, dass es immer so weiter gehen wird…dass dieser Verein trotz Millionengönner KMK immer noch gegen den Abstieg spielen wird… es sei denn man setzt endlich einen anderen Reiter ein und macht so einen Neuanfang, dann aber richtig….alles andere ist nur ein weiteres Verpulvern von Millionen…denk mal drüber nach, Klausi-Mausi…..
      Menke

  17. Sebastian 18. Oktober 2016 um 20:28 Uhr

    Vielleicht muss man auch einfach anerkennen, dass der HSV eigentlich immer eine graue Maus der Liga war und 7 Jahre um das Jahr 1980 herum die große Ausnahme. Jetzt mal ehrlich, in den 80ern gab es bereits teilweise grausamen Fußball, getoppt dann noch in den 90ern. Das kurze Hoch in den 00er Jahren war möglicherweise das Beste, was der Verein jemals reissen konnte. Und auch seinerzeit hats für nix Zählbares gereicht. Stattdessen gab es die Zerstörung mit der Papierkugel. Wenn noch nichtmal die Ausgliederung hilft, sondern auch hier nur irgendwelche dunklen Seilschaften an die Macht gespült werden. Ganz ehrlich, da sind mir so Pfeifen wie Ertel und Hunke doch fast lieber, da wusste man wenigstens, dass da nichts gescheites bei rum kommt.

  18. Volli 18. Oktober 2016 um 21:00 Uhr

    Wäre Halilovic ein fertiger Spieler, hätten wir ihn nicht bekommen! Ich kann diese gequirlte Sch…. von dieser Karikatur eines VV oder Sportdirektor, wie auch immer, nicht mehr ertragen! Hätten wir Kompetenz im Vorstand, hätten wir Erfolg. Hätte hätte Fahrradkette. Wann macht dieser Typ endlich einen Abgang, wenn man es rechnerisch nicht mehr schaffen kann, die Klasse zu halten? Wann flippt endlich das Publikum aus, und brüllt diesen Clown aus dem Stadion? Wann schreibt endlich die gesamte Presse die Wahrheit über diese Witzfigur? Mich kotzt das alles so an!!!!

  19. Skeptiker 18. Oktober 2016 um 21:43 Uhr

    Jeder Tag mehr mit diesem Düdü an der Spitze ist ein verlorener Tag für den HSV. Selbst wenn man per sofort die gesamte Spitze durch kompetentes Personal ersetzen würde, wäre nicht garantiert, dass der Laden nicht trotzdem den Bach runtergeht, so tief steckt der Karren inzwischen im Dreck. Wenn ein Sieg der Eintracht hilft, die Amtszeit der Verbrennungs-Dukate zu verkürzen, bitte gern! Eigentlich traurig, dass man inzwischen auf Niederlagen hoffen muss, damit sich vielleicht doch noch was ändert. Aber wenn ich allein schon wieder an diese Posse um den Kaderplaner denke, hoffe ich, dass die Eintracht am Freitag gut in Form ist!

  20. Volli 18. Oktober 2016 um 21:54 Uhr

    Es gibt traurigerweise immer noch Menschen, die die relativ erfolgreiche Zeit vor 10 Jahren mit dem Namen Beiersdorfer, und nicht mit Hoffmann in Verbindung bringen. Ein fataler Irrtum!!!!

    • Skeptiker 18. Oktober 2016 um 22:13 Uhr

      Wie wahr! Vor 10 Jahren war der HSV nicht wegen, sondern trotz Beiersdorfer erfolgreich!

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