Gesucht wird: Der nächste Sündenbock

Irgendwie lustig, der Hamburger Sportverein sucht mal wieder einen leitenden Angestellten. Ob man die Planstelle jetzt Sportchef, Direktor Profifußball oder Kaderplaner nennt, ist im Grunde nebensächlich, denn zu melden hat der Mann ohnehin nichts, egal, wie er sich nennen darf. Ich kann gern nochmal die öffentlich getätigten Aussagen des Herrn Beiersdorfer zitieren, in denen er zugibt, dass ohne Kühne nichts mehr geht und dass am Ende nur Kühne entscheidet (zusammen mit Struth), welcher Spieler kommt und welcher nicht.

Frage: „Herr Kühne entscheidet also jetzt auch über Personal mit“

Beiersdorfer: „Ja, das würde ich so definieren. Herr Kühne gibt möglicherweise viel Geld für einen Spieler, ich denke, dann muss es ihm auch freistehen, das zu tun oder nicht zu tun. Alle Spieler die wir holen, gehen nur über den Tisch der operativ Handelnden. Alles ist besser als der IST-Zustand, da wir im Moment keine anderen Möglichkeiten hätten, andere Spieler noch zu verpflichten. So ist es eine Möglichkeit, sich nochmal sinnvoll zu verstärken. 

In einem anderen Interview sagte Beiersdorfer auf Frage, was denn passieren würde, wenn der HSV bzw. die operativen Gremien des HSV einen Spieler vorschlagen würden, den Kühne finanzieren sollte, der Kühne aber nicht passt: „Dann kommt eben ein anderer Spieler“.

untergang

So, nun frage ich mich, was daran nicht zu verstehen ist. Kein Spieler, den Kühne bezahlt (und allein und ohne fremde Hilfe kann der HSV gar nichts mehr kaufen), kommt gegen seinen Willen. Bedeutet: Am Ende entscheidet allein Kühne, unterstützt von seinem Berater Volker Struth, über die Kaderzusammenstellung des HSV. Nun die Frage: Wozu brauche ich dann eigentlich einen Sportchef? Was sollte der Mann eigentlich tun, außer vielleicht Herrn Kühne Spieler vorzuschlagen? Dafür allerdings braucht man keinen Direktor, dafür reicht ein Scout.

Schönes Beispiel dabei ist die kürzlich kolportierte Story um den Kölner Modeste, an dem auch der HSV interessiert war  bzw. Ex-Sportchef Knäbel hatte bereits Verhandlungen geführt. Dieser Spieler (aktuell Torschützenkönig der Bundesliga) passte nicht ins Flair-Anforderungsprofil Kühne’s und er war leider auch kein Madant des Herrn Struth. Wie aber stand Knäbel da, als er nach den Verhandlungen dem Spieler sagen musste, dass es nichts wird, weil der Mäzen ihn nicht cool genug findet? Hinzu kommt: Bereits damals konnte man erkennen, welche Handlungsvollmacht und welche Möglichkeiten ein Knäbel überhaupt hatte. Zahnloser Tiger.

Nun soll also diese Position wieder besetzt werden, aber warum? Nun, das ist eigentlich ganz einfach. Zwischen Beiersdorfer und Kühne existiert aktuell kein Prellbock, es ist niemand da, den man für irgendwas verantwortlich machen kann und den man zu gegebener Zeit als den nächsten Sündenbock, quasi als Erbe der Herren Kreuzer und Knäbel, opfern kann. Man braucht jemanden, der sich nach der nächsten Minusleistung vor die Kameras stellen soll und die Katastrophe erklärt. Bloß verhindern, dass sich der Vorstandsvorsitzende wieder einmal um Kopf und Kragen redet.

experte-mit-stallgeruch

Eines sei an dieser Stelle noch einmal ganz deutlich gesagt, besonders die Herren um Herrn Draxler hören zu: Heute und in dieser Situation Klaus-Michael Kühne als Schuldigen oder Verantwortlichen für die Stellung des HSV verantwortlichen machen und Beiersdorfer plötzlich freisprechen zu wollen, schlägt dem Fass den Boden aus. Es gibt nur eine einzige Person, die nach der Ausgliederung, nach HSVPlus, diesen Verein durch katastrophale Entscheidungen und Misswirtschaft an Kühne verschenkt und den HSV in die Handlungs-Unfähigkeit geführt hat: Dietmar Beiersdorfer! Kein anderer!

Wer also Interesse hat, ohne jegliche Handlungsvollmacht und ohne jegliche Unterstützung seitens seines Chefs von den Launen eines Milliardärs abhängig zu sein, melde sich bitte an der Sylvesterallee.

Sündenbock gesucht…

Kleine Randnotiz: Der HSV möchte scheinbar im Winter für den Schweizer Fabian Schär, der in Hoffenheim über die Rolle des Ersatzspielers nicht hinauskommt, bieten. Jetzt dürfen alle dreimal raten, wer denn der Berater des Herrn Schär ist. Langsam wird’s wirklich lächerlich….

http://www.transfermarkt.de/fabian-schar/profil/spieler/135343

Von | 2016-10-30T07:00:01+01:00 30. Oktober 2016|Allgemein|30 Kommentare

30 Comments

  1. Peter.Helm 30. Oktober 2016 um 07:33 Uhr

    Ach Grave,

    der Fabian wird sich die Bewertungen von der „Wohlfuehloase Volkspark“ auf HolidayCheck durchgelesen haben und festgestellt haben, dass bisher jeder dort seine Zeit genossen hat bzw. geniesst. Schliesslich ist ja VolkerReisen exklusiv Partner dieses Hotels, was eine Reise in die schoenste Stadt mit den geilsten Fans natuerlich vereinfacht. Hoffe nur, dass er in das richtige Stadion „eincheckt“. : – )

  2. leonardo63 30. Oktober 2016 um 08:20 Uhr

    Moinsen,

    wenn man alle Informationen der vergangenen Monate verarbeitet und analysiert, kann es eigentlich nur noch eine Lösung geben. Eine sportliche kann es nicht sein, da der aktuelle Kader dafür zu unausgewogen und nicht bundesligatauglich zu sein scheint.

    Der Abstieg alleine wird es nicht richten können, da der Würgegriff Kühne´s auch dann erhalten bliebe; nur die Protagonisten wären möglicherweise andere.

    Es bleibt also tatsächlich nur die Abwicklung (Insolvenz) und der damit verbundene Lizenzentzug der HSV AG. Nur so würde man bei allem schuldigen Respekt gegenüber Herrn Kühne ihn und auch seine Entourage los werden. Ganz zu schweigen von all den anderen Flachflöten, die den Verein erniedrigt und ruiniert haben.

    Die große Frage die sich dann stellt : Kann der HSV zurückkommen ??

    Möglicherweise; aber dann nur mit viel harter Arbeit. Der Verein hat massive Defizite in den Bereichen Struktur und Konzeptionen. An diesen Stellen hinkt er den meisten Vereinen der ersten und zweiten BL weit hinterher. Das wird in der öffentlichen Wahrnehmung immer deutlicher und manifestiert sich in den langen und erfolglosen Versuchen Mitarbeiter und auch Spieler zu gewinnen. Das einzige, was mich daran glauben lässt, ist die Vergangenheit des Vereines und die damit verbundene aber derzeit völlig glanzlose Strahlkraft.

    Wer auch immer diese Mammutaufgabe angeht — ihm/ihr gebührt schon jetzt mein Respekt, denn es wird m.E. nach mindestens eine komplette Dekade erforderlich sein dieses Schlamassels Herr zu werden.

    • Sven 30. Oktober 2016 um 09:41 Uhr

      „Die große Frage die sich dann stellt : Kann der HSV zurückkommen?“
      Dieser: nein. Ein anderer HSV: ja.
      Dieser nicht, weil schon jetzt dieses Personal- & Gehaltsgefüge unbezahlbar ist und die Einkommenssituation bei einem Zwangsabstieg auch noch dramatisch schrumpft und aus der Insolvenzmasse entsprechend auch noch eine Gläubigerschaft bedient werden muss.
      Ja, weil ein Investor sich das Volksparkstadion und die Marke sichern kann und dann a la RB eine professionelle Aufbauarbeit leisten kann. Dann hätte man den ersten Traditions-Retortenklub… 😉

      Genau weil das Insolvenz-Szenario im Sinne eines geregelten HSV-Spielbetriebes in meinen Augen so unkalkulierbar ist, ist dieser November so wichtig. Es ist 1 Sekunde vor 12. Entweder machen die Fans GANZ GENAU JETZT Druck, um Beiersdorfer als Vorstandsboss des HSV zur absoluten Unperson zu machen und somit KMK/Sponsoren/Aufsichtsrat die Entscheidung quasi vorzubeten, oder die Winterpause zieht ungeachtet von 1-2 Aktivitäten-Vortäusch-Transfers vorüber und der HSV dem wirklich sicheren Abstieg entgegen. Ein deutliches Zeichen, wenn auch völlig unrealistisch, wäre ein nächstes Heimspiel vor leeren Rängen. Keine Hüpfer, keiner Supporter, niemand. Da könnte man dann nichts mehr missverstehen, fehlinterpretieren, aufs Wetter schieben etc. – Träumen wird man ja noch dürfen.

      Mit DB hat der HSV fertig. Völlig egal was passiert. Die Eisenkugel am Bein des HSV heißt Dietmar Beiersdorfer.

  3. alfa 30. Oktober 2016 um 08:41 Uhr

    Am Ende wird Herr DB uns debilen Fans die Schuld am Untergang geben, mit der Begründung dass wir ja nicht laut genug aufbegehrt haben und er daher davon ausging, dass alles was er verzapft hat, unser Wohlwollen und unsere Zustimmung fand. Wenn er dieses anführt, hätte er sogar gar nicht mal so unrecht! Am Ende sind wir Fans die eigentlich Hauptschuldigen, oder!? Da wird eine Herzensangelegenheit von uns zugrunde gerichtet, und wir ,( ich nehme mich in keinster Weise aus) schauen nur noch paralysiert zu, weil wir in den letzten 5 Jahren in der Hoffnung dass es vielleicht die nächste oder die nächste oder die nächste. …Saison besser wird jeden und alles an handelnden Personen und deren Entscheidungen hingenommen und geduldet haben, und jetzt zermürbt sogar noch die allerletzte Hoffnung aufgegeben haben,
    NUR DER HSV, solange es ihn noch gibt!

  4. Hamburger Jung 30. Oktober 2016 um 09:41 Uhr

    Als ich diese Woche die Sport-Bild gelesen habe, sind wir zwei Dinge besonders aufgefallen:
    1. Die Kölner sind in der Lage das System während des Spiels mehrfach zu ändern – je nach Situation und Spielstand. Das ist auch genau das, was den modernen Fussball heutzutage ausmacht und unbedingt erforderlich , wenn man erfolgreich sein will.Möglich ist dieser Systemwechsel zum einen, weil ein hervorrangender Trainer dieses trainieren lässt und sich entsprechend weitergebildet hat (das geht einem Labbadia komplett ab und uch bei Gisdol habe ich da meine Zweifel). Zum anderen ist man in Köln erfolgreich, weil ein kompetenter Sportchef mit wenig Geld die perfekten Spieler für diese Philosophie verpflichtet – eben dieser Sportchef, dem der ehemalige AR zu unbequem war (Schmadtke)…..
    Der HSV könnte daher durchaus heute dort stehen wo jetzt Köln steht, wenn ein fähiger Vorstand einen guten Sportchef und dieser einen geeigneten Trainer und passendes sowie funktionieredes Spielermaterial verpflichtet hätte.
    2. Leipzig hat eine klare Philosophie: Kein Neuzugang älter als 24 Jahre und eine Gehaltsobergrenze von 3 Mio. Punkt.
    Und der HSV?? Dort verdienen zweit- oder drittklassige KIcker wie Lasogga, Holtby, Djourou bis zu vier Millionen pro Jahr….Außerdem wurden solch zukunftsträchtige Transfers wie Behrami, Hunt oder Spahic verpflichtet. Das Ergebnis ist bekannt. Auch hier liegt die alleinige Verantwortung allein bei Beiersdorfer. Er ist nicht in der Lage a) eine klare Philosophie zu formulieren, bzw. die von externen Dienstleistern für horrende Summen beauftragte Leitbilder auch nur in einem Punkt zu befolgen. Dieser Mann ist die Unfähigkeit in Person und soll nun den nächsten Sportdirektor holen? Was soll dieser bewiken? Wonach soll er sich richten? Es gibt keine einheitliche Linie, keine Struktur, keine kompetenten Ansprechpartner im Verein, keine Philosophie, keine Perspektive, nichts. Das kann demnach nur schiefgehen und dient wohl wirklich einzig und allein dem von Gravesen formulierten Zweck: ein neuer Sündenbock muss her.

  5. kaane 30. Oktober 2016 um 11:06 Uhr

    Die Masche Beiersdorfers, Knäbel und Labbadia als „Firewall“ zu mißbrauchen ist natürlich richtig beschrieben. Der „Beleg“ für dieses Vorgehen war nicht zuletzt, dass Knäbel noch im Amt gehalten wurde, als er (Rucksack) eigentlich längst verbrannt war – um eben erst gefeuert zu werden, wenn ein Opfer gebracht werden muß. Das alles war ja auch hier beschrieben.
    Aber es spricht doch einiges dafür, dass es diesmal so nicht laufen wird, und in der Hinsicht muß wohl auch die Intervention von Gernandt verstanden werden, obwohl er nicht explizit etwas dazu gesagt hat. Beiersdorfer wird keinen Sportchef nach seinem Wunsch (reiner Kaderplaner, weder Vorstandsmandat noch direkt bei der Mannschaft) mehr bekommen. Und erst Recht wird er den nächsten Sportchef nicht mehr selbst feuern dürfen. Denn auch wenn Beiersdorfer selbst nicht rausgeworfen wird, erscheint doch eine Verlängerung seines Vertrages absurd. Der Firewall-Mechanismus greift diesmal nicht.
    Auch die HSV-Vergangenheit der Personalie Hoogma ist vor dem Hintergrund nicht ausschließlich kritisch zu betrachten: Denn dadurch zieht er wenigstens in Sachen Stallgeruch schon einmal mit Beiersdorfer gleich. Falls es überhaupt noch eine Chance auf evolutionäre Veränderung statt großem Zusammenbruch gibt, ist die Verpflichtung eines Sportdirektors noch in diesem Jahr ein sinnvoller Schritt und nicht unbedingt nur die Suche nach einem Sündenbock (obwohl sich einige Verantwortliche das zweifellos wünschen).

  6. gerkenderp 30. Oktober 2016 um 11:21 Uhr

    DSDS: Didi Sucht Den Sündenbock

  7. BerndH60 30. Oktober 2016 um 15:11 Uhr

    ACHTUNG! ACHTUNG!
    Alleine die Tatsache, daß der letzte Vorstandsvorsitzende mit Verstand endlich mal wieder öffentlich zum Thema HSV aussagt, löst bei mir persönlich Schnappatmung aus.
    Bernd Hoffmann heute abend bei Sky90.
    Ist dies das ersehnte Zeichen des Herrn? Werden wir vielleicht vom Übel erlöst?

  8. Spörl 30. Oktober 2016 um 19:27 Uhr

    Wer kann diesen Irrsinn stoppen?

    Es war Beiersdorfer der Gisdol vermutlich zu folgendem Schwachsinn inspiriert hat:
    1. Götz musste (sogar ordentlich) rechter Verteidiger spielen.
    2. Jung als Innenverteidiger nicht bundesligareif
    3. Oszolek linkes Mittelfeld. Kann man mal probieren mit einem so torgefährlichen Spieler..ohne Worte
    4. Die Krönung: Kostic Auf rechts! Dümmer geht es nicht. Da hat er nachweislich noch nie gut gespielt.

    Danke Didi!

  9. Björn 30. Oktober 2016 um 19:29 Uhr

    Muss ich wirklich erst persönlich in die Schweiz fahren und KMK in deutlichen Worten verklickern, was jetzt notwendig ist?!

  10. Skeptiker 30. Oktober 2016 um 19:29 Uhr

    Das war mal wieder eine Glanzleistung von Didis Millionentruppe. Aber der HSV befindet sich laut Beiersdorfer nicht im Abstiegskampf. Der Mann hat wirklich den totalen Durchblick in sämtlichen Bereichen. Gisdol ist jetzt wie vormals schon Bruno die ärmste Sau im HSV-Zirkus, der mit dieser limitierten Truppe was auf die Beine stellen soll. Immerhin wird der Job gut bezahlt.

    • Björn 30. Oktober 2016 um 20:33 Uhr

      Ich werde das Gefühl nicht los, Gisdol ist ein Blender vom Schlag eines Mirko Slomka…

  11. Guy La Fleur 17 30. Oktober 2016 um 19:35 Uhr

    Wer stoppt diese Geisterfahrer?

  12. Siri 30. Oktober 2016 um 19:36 Uhr

    nur noch 201 Tage.

  13. Spörl 30. Oktober 2016 um 19:38 Uhr

    Die Lösung :

    Beiersdorfer bitte sofort abtreten.
    Und Gernandt gleich mit.
    Herr Kühne bitte 50 Millionen Bereitstellen für den Winter.
    Davon für 10 Millionen Schmadtke aus Köln rauskaufen und in Hamburg zum Alleinherrscher machen.
    Notfalls das ganze für die zweite Liga.

  14. Martin 30. Oktober 2016 um 19:48 Uhr

    Ich will mein Eintrittsgeld zurück. Mehr rote Karten als Tore beim HSV.

  15. Volli 30. Oktober 2016 um 20:07 Uhr

    Warum nennt Hoffmann die Kuh nicht beim Namen, obwohl er genau weiß was Sache ist?? Hat das einen Grund??

    • Freundchen 30. Oktober 2016 um 20:19 Uhr

      Man hat mehr und mehr das Gefühl, dass DB die Leute für ihre Aussagen bezahlt. Keiner will unserem Vorstand was böses… Vielleicht weil er so ein „Netter“ ist? Auch Doll: „Super Sportdirektor“… Ich brech zusammen.

  16. Skeptiker 30. Oktober 2016 um 20:16 Uhr

    Was labert der Doll für einen Müll, Didi sei ein toller Sportdirektor gewesen. Hoffmann muss doch das Messer in der Tasche aufgehen.

    • Freundchen 30. Oktober 2016 um 20:37 Uhr

      …Hauptsache, der Doll fordert unbedingt nochmal Geduld ein…bin ich hier bei der versteckten Kamera oder was????

  17. hamuburgmini 30. Oktober 2016 um 21:24 Uhr

    Tja, verloren… Habe eigentlich nichts anderes erwartet.. Die Mannschaft ist nicht stimmig in sich, was nichts anderes heißt, als daß sie komplett falsch zusammengestellt ist. Das war nicht nur diese, sondern auch letzte Saison deutlich erkennbar. Es zieht sich wie ein roter Faden seit Amtsantritt von Dietmar Beiersdorfer. Er hat durchgehend falsche Schwerpunkte ausgemacht (ich erinnere an den aggressive Leader) und diese wiederum durch Fehlinvestitionen versucht zu korrigieren.. Stabilität in der spielerischen Achse? FEHLANZEIGE…
    Nun ist bereits der Abstieg in Sichtweite…
    Was soll der Trainer aus diesen Spielern rausholen, wenn die Lücken im eigenen Spiel mit der vorhandenen Spielerqualität keine Spielphilosophie zulässt?

    Wer soll das ändern… Soll ein Herr Kühne nochmal 50Mio „spenden“ in der Hoffnung es würde besser werden?? Jede Niederlage unterminiert ein wachsendes Mißvertrauen in den Vorstand und als Investition in die HSV AG…

    Warum sollte auch Herr Kühne nun zahlen? 50Mio jetzt evtl zahlen, mit ungewisser Zukunft (Klassenerhalt), oder eine HSV AG in der zweiten Liga für weniger..
    .
    Was ich nicht mehr lesen kann ist die fortwährende Lobhudelei über Herrn Hoffmann und wie schlecht es der AR danach getan hat…
    Das mag alles stimmen und richtig sein, nur darf es nicht als Entschuldigung für das Handeln von Dietmar B der letzten 2,5Jahre in Anspruch genommen werden..

    Die Fehler die Herr B. in dieser Zeit gemacht hat sind voll und ganz ihm anzurechnen..

  18. cogitoergosum 30. Oktober 2016 um 21:30 Uhr

    11 FAKTEN!!!!

    Fakt 1: Der HSV wird absteigen!!

    Fakt2: Der HSV wird absteigen!! Auch wenn Herr Kühne dem Herrn Beiersdorfer nochmal über 30 Millionen in der Winterpause zur Verfügung stellt.

    Fakt3: Der HSV wird absteigen!! Auch wenn der Herr
    Kühne dem Herrn Beiersdorfer 100 Millionen in der Winterpause zur Verfügung stellt!! Denn der kann NICHTS!!!!

    Fakt4: Die völlige Fehlinstallation von Beiersdorfer (Danke, Herr Riekhoff!!) als Vorstandsvorsitzender hat hierzu geführt.

    Fakt5: Beiersdorfer hat in 2,5 Jahren nichts richtig gemacht , einfach nur versagt. Einen Dukaten-Didi hat es nie gegeben und ist eine reine Erfindung der Presse. Wer googeln kann findet das selber raus.

    Fakt6: Es gibt eigentlich keine Altlasten!! (Die 90 Mios Minus hätten aktuell nicht weh getan!) Diese wurden durch das finanzielle Engagement Kühnes mehr als ausgeglichen. Die jetzige Mannschaft ist, bis auf 1-2 Ausnahmen, das Produkt von Herrn Beiersdorfer. Das Geld wurde verbrannt! Wieder einfach nachzugoogeln.

    Fakt7: Die Entlassung von Beiersdorfer alleine wird dem HSV nicht helfen. Es müssen endlich die alten Seilschaften zerschlagen werden. Hilke, Wolf, Peters und Konsorten müssen endlich gehen. Auch diese angeblich hanseatischen Bessermenschen in ihren Steppjacken mit Anspruch auf stadionnahe Parkplätze braucht keiner mehr. Und ja Herr Kühne, auch ihr Herr Gernandt muss gehen, zudem muss die unsägliche Verbindung zu Calmund, Struth und Co. beendet werden.

    Fakt8: siehe RB Leipzig. Nur HSV+ wäre zielführend gewesen!!!!!!!!

    Fakt9: Jetzt agieren und nicht irgendwann REeagieren. Zöpfe abschneiden. Einen Vorstandsvorsitzenden mit massivem wirtschaftlichem Hintergrund und ENDLICH mal ohne Stallgeruch holen. Zudem einen fähigen Sportdirektor, der sich jetzt zeitnah mit der Umbildung der Mannschaft beschäftigt und neben Einkäufen, auch in der Lage ist VERKÄUFE zu tätigen!!!

    Fakt10: Nur so und mit der Gunst von Herrn Kühne ist ein Erhalt und Wiederaufbau des HSV möglich!! Vielleicht!!!!!!!!

    Fakt11: MEDIEN! Wenn ihr nicht aufhört Gefälligkeitsjournalismus zu betreiben, dann gehen bei Euch auch bald die Lichter aus!!!

  19. Spörl 30. Oktober 2016 um 21:42 Uhr

    Raus mit Gernandt und dem Hafen Chef Meyer. Was haben die Blinden denn überwacht?

  20. Skeptiker 30. Oktober 2016 um 22:18 Uhr

    Gernandt als Kühnes leitender Mitarbeiter ist die entscheidende Person im AR. Andere sind irgendwie mit Kühne verbunden (Hafen-Meyer) oder lediglich Statisten. Gernandt scheint nicht nur nicht beaufsichtigt zu haben, sondern hat seinerzeit die Personalie Beiersdorfer, so ist zumindest mein Kenntnisstand, quasi im Alleingang eingetütet, was anderen HSV-Plus-Initiatoren gar nicht recht war. Der Mann ist mindestens genauso verantwortlich wie Beiersdorfer.

  21. Spörl 30. Oktober 2016 um 22:23 Uhr

    Hafen-Meyer hat Gernandt nicht beaufsichtigt.
    Gernandt hat Didi nicht beaufsichtigt.
    Didi war die Transferperiode komplett egal.

    Wie ist der Transferirrsinn des HSV sonst zu erklären?
    Ein Versagen nach dem anderen.
    Ein Haftungsfall nach dem anderen.

  22. Holger 30. Oktober 2016 um 22:26 Uhr

    Trauriges Fazit der 90 Minuten von Köln: Nicht Bundesligareif!

    Wenn wir das Spiel (ich hab´s mir jetzt fast komplett 2 mal angesehen) nüchtern analysieren, war weder die rote karte von Wood, noch die nicht gegebene Rot/ Gelbe ausschlaggebend. Herr Gisdol redet an dieser Stelle Unsinn! (Ich hoffe, dass er es besser weiß!)

    Fakt ist, es hätte schon in der 3. Minute Elfmeter für Köln geben müssen. Die Niederlage wäre dann vermutlich noch höher ausgefallen.

    Fakt ist, dass es zur Halbzeit mindestens 1, wenn nicht 2:0 stehen muss (Verschossener Elfmeter).

    Da jegliche spielerische Grundlage fehlt müssen die HSV- Spieler ständig in höchstem Tempo dem Gegner hinterherrennen. Das erklärt, warum es zu so vielen „leichten“ Fehlern kommt.

    Ein Spieler (jeder der schon mal Fußball gespielt hat weiß was ich meine), der nur am „Pumpen“ ist, weil er sich in Sprints und „Rettungsaktionen“ ständig verausgaben muss, macht Fehler.

    Siehe:

    – Ballannahme (spätestens nach einer halben Stunde versprangen den Spielern gehäuft die Bälle)
    – Passspiel (zu kurz, zu lang, Mitspieler übersehen). Typisch bei völliger Erschöpfung durch zu viel laufen in hohem Tempo.
    – Beispielhaft, dass Kostic bei der guten Chance für Hamburg es nicht schafft einen Ball über 4 Meter zum Mitspieler zu bringen.

    Auch die dämliche Aktion von Wood kommt nicht von ungefähr. Ebenso die vielen Fehler von Holtby. Die Spieler haben kaum „Pausen“, in denen der Ball einfach mal durch die eigenen Reihen läuft, sondern „hetzen“ ständig hinter dem Gegner her. Das kostet viel mehr „Körner“, als Ballbesitz.

    Optisch wirkte der HSV in den ersten 30 Minuten sogar besser als Köln. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Diese „Überlegenheit“ wird nicht durch Sicherheit und Ballbesitz, sondern durch ein irres (und tödliches) Laufpensum erkauft. Das ist Selbstmord! Nicht durch Zufall fallen die Gegentore von Hamburg immer in der 2ten Halbzeit.

    Fazit:

    Die HSV Spieler „arbeiten“ nicht zu wenig, sondern viel zu viel auf dem Platz. Das ganze Spiel ist überhaupt nicht „austariert“.

    Und hier zeigt sich das „Unglück“ in der Verpflichtung Gisdols. Ein Trainer, dessen Spielphilosophie ein solches Verhalten sogar noch fördert und verstärkt. Und es offenbart die Analyseunfähigkeit von Beiersdorfer und dem Führungspersonal in Hamburg. Wo ein Trainer gebraucht würde, der mit „ruhiger Hand“ erst mal Struktur in das Spiel der Mannschaft bringt, wird ein Mann verpflichtet, der einer überdrehten, unausgeglichenen Truppe noch mal Aufputschmittel nachschenkt.

    Gebraucht würde ein Favre oder ein Stevens, um erst mal „runterzukommen“, Ordnung und Ruhe ins die Truppe zu bringen.

    Danke für Nichts! Diddi, du Sportdirektorleihendarsteller

    • Fabian 31. Oktober 2016 um 00:05 Uhr

      Ich halte diese Analyse für das Beste was ich in letzter Zeit im Netz lesen konnte.
      Danke dafür.

      Es ist alles eben immer eine Frage der Balance; gerade im Fußball ist Balance das A und O.
      Es wird auch gerne übersehen, dass es Gisdol seinerzeit in Hoffenheim in seiner ersten Saison geschafft hat, zwar 72 Tore auf dem Konto zu haben, also erzielte meine ich; aber auch sage und schreibe 70 Gegentore !
      Und Hoffenheim hatte damals keine schlechte Mannschaft; auch nicht im Defensivbereich.
      Einfach ausgedrückt: er hat keinen Balanceplan, sondern nur einen „Attackeplan“ -> er kann keine Defensive.
      Wenn man die Defensive nur alleine durch Hinterherhetzen , also den exzessiven Einsatz von Laufarbeit , meint organisieren zu müssen; dann liegt das an Gisdol; am Trainer. Viele Trainer machen sich keine Gedanken um Konzepte. Sie sind nicht in der Lage einen Balanceplan zu erarbeiten, der es ermöglicht, mit einem unter dem Maximaleinsatz sowohl in Offensive als auch in Defensive liegendem Level, erfolgreich zu sein -> Stichwort Effizienz.
      Sie können entweder nur offensiv oder nur defensiv.
      Das liegt in erster Linie an persönlichen Eigenschaften über die ich hier nicht reden möchte, weil sie politisch nicht korrekt sind 🙂 . Und solche persönlichen ( körperlichen=seelischen ) Eigenschaften betreffen auch und insbesondere die der Mannschaft. Meine Analyse hierzu ist aber politisch verhasst, deswegen bleibe ich mal still ……

  23. Spörl 30. Oktober 2016 um 22:38 Uhr

    Herr Meyer,

    Sie sind Chef des Hamburg Port Authority!

    Und Sie sind beim HSV ein Versager auf der ganzen Linie.

    Treten Sie endlich zurück.

    Haben Sie Beiersdorfer sorgfältig überwacht?

    Haben Sie nicht gesehen, dass der HSV mit 3 nichteinmal bundesligareifen Innneverteidgern in die Saison geht?

    Haben Sie nicht gesehen, dass der HSV keine qualifizierten defensiven Mittelfeldspieler hat?

    Haben Sie von Fussball unter Umständen gar keine Ahnung?

    Warum hauen Sie nicht endlich ab?

    Raus mit Hafen Meyer!

  24. Fohlenstall 31. Oktober 2016 um 00:46 Uhr

    @Holqer,
    klasse!!!

  25. Saschas Alte Liebe 31. Oktober 2016 um 01:02 Uhr

    HSV hat ganz fertig. Sportlich pleite, wirtschaftlich pleite, die sogenannte „Führung“ ist ratlos am Ende, hatte von Anfang an nichts drauf, die Mannschaft ergibt sich charakterlos, ein wenig bemüht bis zum ersten Rückschlag (wieder eine rote Karte) und bricht dann sofort zusammen, da ist kein Team auf dem Platz, es gibt nicht einen Funken Aussicht auf Besserung.
    Das wird wohl eine qualvolle Saison mit reihenweisen Abschlachtungen geben.
    Der HSV spielt etwa auf dem Niveau von Pauli, wäre in der dritten Liga einigermaßen konkurrenzfähig, realistisch betrachtet.
    Am Ende wird es nur noch Mitleid geben, nicht mal mehr Häme oder Schadenfreude.
    Freuen werden sich alle über die leichten Punkte und den schon besetzten Abstiegsplatz.
    Der HSV wird auch im kläglichsten Abstieg aller Zeiten ein Alleinstellungsmerkmal für sich beanspruchen dürfen.
    So jedenfalls sieht es jetzt, am 9. Spieltag aus.
    Somit – das einzig positive – kommt er dem Großreinemachen Spiel für Spiel näher.

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