Zum Davonlaufen schlecht

Es ist Montag morgen und automatisch fragt sich der geneigte HSV-Sympathisant, welche Peinlichkeit sich die Exzellenzen denn nun für diesen Wochenbeginn ausgedacht haben. Nun, heute muss man nicht lange suchen, denn der Sportchef-Kandidat F ist von der Fahne gegangen. Christian Hochstätter möchte nicht, wer kann es ihm verdenken, wenn man die Verhandlungsführung des Herrn Beiersdorfer betrachtet. Nicht nur, dass das aktuellste Sportchef-Casting des HSV rüberkommt wie eine schlechte Staffel von „Germany’s next Topmodel“ und in Echtzeit übertragen wird, der HSV hat bis gestern Abend offenbar gar nicht gewusst, wie er die „Ablösesumme“ für den Bochumer Manager überhaupt hätte bezahlen wollen.

„Der HSV hat uns nicht abgesagt, die Verhandlungen haben eigentlich auch nie richtig an Fährt aufgenommen.  Christian Hochstätter hat mich vor 1 Stunde informiert und mir gesagt, dass er dem HSV abgesagt hat. Und darüber bin ich froh“

untergang

So äußerste sich Bochums Chef Vills gestern gegenüber den Medien und ich glaube jedes Wort davon. Dann ähnlich äußerte sich bereits Nico Jan Hoogma, während Kandidat Horst Held eher still das Weite suchte. Egal, denkt sich Verbrennungs-Düdü, ich bin mir keiner Schuld bewusst. Er erzähle der verblödeten Mopo und dem Schleimscheißer Münchhausen „de Vrij van Gaal Relaunch“ Scholz einfach mal, das wir den Mann nicht mehr wollten, die glauben ohnehin alles. Das Bild welches der „Experte mit Stallgeruch“ nicht nur in der jetzigen Phase abgibt, ist wirklich nicht mehr zu überbieten und ich bin gewillt, seinen Vorgänger Carl-Edgar „der Schweber“ Jarchow zum Vorstand des Jahrzehnts wählen zu lassen.

Jetzt allerdings sollte es irgendwie spannend werden, denn angeblich findet heute eine turnusmäßige Sitzung des Aufsichtsrat statt, alle hoffen, dass Herr Bönte heute Zeit finden wird. Die Aussagen des „Rates der Untoten“ war klar: Bis Montag sollte der neue Sportchef endlich gefunden werden, sonst…..

Ja, was sonst? Will man sich jetzt dann doch von Beiersdorfer trennen, obwohl man keinen blassen Schimmer hat, wer die fällige Abfindung bezahlen soll? Möchte man jetzt einen Mann installieren, von dem man aufgrund des Zeitdrucks ebenfalls nicht überzeugt ist? Fakt ist: Der AR gibt ein erschütterndes Bild ab und egal, ob jetzt Bruchhagen als Trouble-Shooter einspringt oder nicht, diesem Verein ist nicht mehr zu helfen. Gestern Abend trat Trainer Gisdol im NDR-Sportclub auf und wer den Auftritt verpasst hat, dem kann ich meine persönliche, subjektive Einschätzung mitteilen. Gisdol wirkte wie ein Mann, der sich mit dem Abstieg abgefunden hat und die Planung für die Zeit danach begonnen hat. Er redete von Spieler, die den Verein in der Winterpause verlassen könnten, wenn sie nicht bereit wäre, den Weg mitzugehen.

Aber: Auch Herr Gisdol macht Fehler auf Fehler.

IN DEN KOMMENDEN ZWEI TRAININGSWOCHEN OHNE PFLICHTSPIEL WOLLEN DIE ROTHOSEN ÜBER INTENSIVES TRAINING SICHERHEIT UND STABILITÄT IN IHREM SPIEL ZURÜCKGEWINNEN.

Es ist eigentlich schon eine Form von Volksverarschung, wenn ein Verein derartige Parolen auf seiner Homepage veröffentlicht, um anschließend in den Winterstarre-Modus zu verfallen.

Freitag: Lockeres Training

Samstag: Trainingsfrei

Sonntag: Trainingsfrei

Montag: Training um 11 Uhr

Dienstag: Training um 10 Uhr und um 15 Uhr.

(Quelle: https://www.hsv.de/profis/trainingsplan/)

Das bedeutet also „intensives Training“ zur Verbesserung der Stabilität und Sicherheit. Sorry, aber selbst wenn 7 Spieler mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sind, kann ich mit dem Rest immer noch arbeiten. Nicht umsonst mosern doch die Trainer immer von fehlender Zeit etc. Standard-Situationen (der HSV erzielte im laufenden Wettbewerb noch keinen Treffer aus einer Standardsituation), taktische Formation etc. Man kann auch trainieren, ohne an die körperlichen Grenzen gehen zu müssen. Fehlende Sicherheit bekommt man nicht durch freie Tage, ganz zu schweigen davon, wie diese Zeichen nach außen wirken.

Aber gut, gucken wir doch mal, welche Späße sich die Herren für den Rest der Woche ausgedacht haben. Ich bin ziemlich sicher, dass es das noch nicht gewesen ist. Und egal, welche Sportchef-Marionette als nächstes durch den Volkspark getrieben wird, alle werden wissen, dass der Mann nichts anderes war als der Ersatzspieler des Ersatzspielers.

Von | 2016-11-14T07:07:06+01:00 14. November 2016|Allgemein|40 Kommentare

40 Comments

  1. Scifo 14. November 2016 um 07:39 Uhr

    Es ist eh zu spät. Mindestens 3 neue Spieler braucht man zum Tag 1 der Transferphase. Ich bin zwar Laie, aber wahrscheinlich müsste man jetzt schon wissen wen man will und wie man das bezahlen wird. Auf einen Transfererlös sollte man sich nicht verlassen ?. Und dann gehen ja noch alle anderen Vereine davon aus, dass Onkel Klaus zahlt. Unter diesen Umständen wird das mal so gar nichts.

  2. Volli 14. November 2016 um 08:03 Uhr

    Gisdol war Beiersdorfers letzte Patrone! Hochstätter war Beiersdorfers letzte Patrone! Welche letzte Patrone kommt jetzt um die Ecke geflogen? Erbärmlich! Erinnert mich so langsam an „Dallas“ oder „Denver-clan“ aus den achtziger Jahren.

  3. Bruno 14. November 2016 um 08:08 Uhr

    “ Unsere vordergründigste Aufgabe war und ist es
    die Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen !!! “

    … Prozesse sind angeschoben !!

    An allen Fronten gescheitert – und dennoch wird der Honk hinterher behaupten, dass man mit ihm nicht abgestiegen wäre!

    Raus mit dem und Schadenersatzforderungen geltend machen.
    Hoffe der HSV hat wenigstens ne D&O-Police.

    Brechreiz Ende ! Sorry.

  4. BerndH60 14. November 2016 um 08:16 Uhr

    Wenn ich @Kerberos und dich richtig verstehe, dann ist Kühne doch einem Abstieg gegenüber positiv eingestellt, ja sieht ihn sogar als Voraussetzung für eine Machtübernahme.
    Nehmen wir also an, dies sieht Gisdol genauso. Wie anders soll er KMK denn durch die Blume mitteilen, daß Gisdol niemanden aus der aktuellen Mannschaft für die zweite Liga geeignet hält?
    Diese Mannschaft ist , insbesondere ihre Zusammensetzung, wie der Pokal gezeigt hat, gerade einmal reif für die dritte Liga.
    Bei der Sportchefsuche gilt es doch eh nur noch jemanden zu finden der, gegen ein angemessenes Schmerzensgeld, bereit ist als der Mann/die Frau in die Geschichtsbücher einzugehen, den HSV neben Dukate in die zweite Liga geführt zu haben.
    Herr Kühne sollte über den Tellerrand des Sportbereiches hinaus schauen und mal bei ProSieben oder RTL anrufen, die haben in ihrem Castingpool genug gescheiterte Existenzen, die den Job bestimmt für ein geringes Entgelt übernehmen.
    So betrachtet halte ich es mittlerweile für die „erste Kühnepflicht“ an Beiersdorfer festzuhalten, es ist dem Mann absolut zu gönnen, dass zu ernten, was er gesät hat und einen angemessen Platz in der HSV Geschichte zu finden.

    • Kerberos 14. November 2016 um 08:29 Uhr

      .
      Als „Fan“ wünscht K-M Kühne dem HSV nicht den Abstieg; aus unternehmerischer Sicht hingegen präferiert K-M Kühne im Sinne sportlich erfolgreicher Nachhaltigkeit bei nüchterner Betrachtung einen vollständigen Neubeginn aus Liga 2 heraus. Er ist da eben auch in dem Dilemma vieler HSV-Fans, die ihr Hirn noch nicht vollständig ausgeschaltet haben – Wunsch und Wirklichkeit.
      .

    • Cokie 14. November 2016 um 08:53 Uhr

      Hmmm, dazu fällt mir spontan ein: Hamburg 22525 – Sylvesteralle KickRocker, die neue Reality-Seifenoper auf RTL II.
      Kapitel können sein:
      – Diecki und sein Ink-Failure, er liess sich ein Bild in grün stechen.
      – Hunt und Tempo, zu langsam aber immer ein Taschentuch für die Tränen der Fans dabei
      – Johan und Locken. Drei-Wetter-Taft, Hamburg, Frisur sitzt, 0 Punkte. Mailand, ein Traum, Frisur sitzt wie vor 34 Jahren
      – Emir und Wade. Die Schenkel sind alt, müde und wollen nicht mehr. Aber einen Pfeil ins Bulls-Eye geht noch.
      – Ostro und Jim. Und doch noch einmal Nimmerland
      – Pierre und Auba. als seine Socke würde es nicht reichen, und die Treffsicherheit ist auch weit voneinander entfernt.
      – Rene und der Ball. Er geht fremd, und liebt den Ball so sehr und hält ihn fest und hält ihn fest. Sogar Lili ist schon ganz eiversüchtig…
      .
      Es gibt sicherlich noch weitere interessante Kapitel dazu…
      .
      🙂

  5. Weltmeister 14. November 2016 um 09:12 Uhr

    Der Aufsichtsrat ist jetzt am Zug. Der Aufsichtsrat muss schnellstmöglich einen neuen Vorstandsvorsitzenden präsentieren, der sich dann umgehend um einen neuen Sportchef kümmert.
    Beiersdorfer ist komplett verbrannt. Und mit ihm wäre auch der kommende Sportchef verbrannt, weil er nicht die A-Lösung, sondern nur die E, F oder G-Lösung darstellt. Einen solchen Notnagel und Jammerlappen nimmt doch niemand richtig ernst.
    .
    Deshalb: Neue Besen kehren gut.
    Nur unter einem neuen Vorstandsvorsitzenden kann und wird es auch einen würdigen und unbefleckten neuen Sportchef geben!

  6. bidriovo 14. November 2016 um 09:21 Uhr

    Ich würde einen Abstieg auch gutheißen. Immerhin besteht da die realistische Chance, dass der HSV wenigstens im ersten Jahr mitspielen wird und einige Siege einfahren wird. Wird schon nicht gleich in Liga 3 durchgereicht werden.
    Mit Didi wird das bestimmt nichts mehr. Aber in der momentanen Situation finde ich schon, dass er der Verantwortliche bleiben soll, der das den Medien moderieren darf. Ich fände es undankbar, wenn das in den Brunnen gefallene Kind jemand anderes den Medien verkaufen soll.
    Eigentlich ist die Schweizer Nati nicht so blind. Wie kann dort Djourou Stammspieler sein? Schade, dass die Spieler nicht von sich aus etwas am Status quo ändern möchten. Könnten auch mal mehr Training einfordern. Aber scheinbar sind die sehr zufrieden mit dem dosierten Training. Und nächstes Jahr zweite Liga…keine Ahnung ob es für alle 1 zu 1 weitergehen wird. So ein bißchen sollte man schon investieren, wenn man weiterhin im Paradies HSV leben möchte. Aber das zeigt mir nur, dass die Fußballer vielleicht doch nicht so die geistigen Überflieger sind, wie sie gerne mal dargestellt werden.

  7. Sven 14. November 2016 um 10:43 Uhr

    @Kerberos: Bei normalen Unternehmen gibt es doch die Rettungsinsolvenz. Also übertragen: HSV beantragt Insolvenz, KMK als weißer Ritter zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebes bzw der Lizenzauflagen.
    Frage: Geht vom Papier her auch Insolvenz schon mitten in der Saison um unnützen Ballast abzuwerfen ohne Ausschluss vom Spielbetrieb?

    • Kerberos 14. November 2016 um 11:18 Uhr

      .
      Ja; eine Planinsolvenz. Mit Zustimmung der Gläubiger kann ein Betrieb mit eigenem (ggf. auch neuem) Mangement sowie aufgestelltem Sanierungs- und Restrukturierungsplan unter einem „beratenden“ Insolvenzverwalter fortgeführt werden. Dies hatte ich bereits in Kommentaren im März 2015 als einzig zielführende Möglichkeit gesehen, auch und selbst ohne K-M Kühne einen Fortbestand des HSV zu gewährleisten.
      .
      Heute jedoch geht ohne K-M Kühne gar nichts mehr. Und ob K-M Kühne, aus seiner Position als Gläubiger heraus, sich mit dem Verein (als Anteileigner) auf eine Restrukturierung und Sanierung unter dem „Patronat“ eines Insolvenzverwalters wird verständigen wollen, halte ich – zumindest unter den aktuellen Eigentümerverhältnissen – persönlich für unwahrscheinlich.
      .

  8. JimmyH 14. November 2016 um 10:44 Uhr

    Guten Morgen aus Frankfurt,

    Gisdol ist ein Schwätzer, ihr seid echt nicht zu beneiden. Wie intensives Training geht, sieht man, momentan ganz gut bei dem Verein meiner Heimatstadt:

    http://hessenschau.de/sport/fussball/aktuelles-von-eintracht-frankfurt–darmstadt-98,bundesliga-ticker-100.html

    „Die verbliebenen Eintracht-Profis haben am Samstag eine lange Einheit absolviert. In Abwesenheit von Coach Niko Kovac ließen die Co-Trainer Robert Kovac und Armin Reutershahn die lediglich neun Feldspieler und drei Jugend-Torhüter fast drei Stunden trainieren. Neben eine Einheit auf dem Rad waren vor allem Übungen mit dem Ball sowie Koordinationsübungen angesetzt. Zum Schluss mussten die Spieler noch ordentlich sprinten.“

    Und der HSV hatte trainingsfrei. Man kann es sich scheinbar erlauben….

    • Saschas Alte Liebe 14. November 2016 um 13:12 Uhr

      Klar, Ihr wollt möglichst nach Europa, der HSV nur in die 2. Liga
      ???

  9. legatfan 14. November 2016 um 11:22 Uhr

    Natürlich werden die Herren noch weitere Peinlichkeiten für diese Woche in der Hinterhand haben – es ist ja schließlich erst Montag.
    Früher war die Sportchef- (bzw. Manager-) oder Trainersuche eine spannende Sache, da hier die Richtung für die nächsten Jahre vorgegeben wurde. Heute nimmt man das („Sportchef-Casting“ u.ä.) nicht mal mehr kopfschüttelnd hin, weil man weiß, daß spätestens in einem Jahr ein neues Gesicht auftauchen wird. Was damals noch ein handfester Skandal (also fast alles, was Beiersdorfer in die Hand nimmt) war, wird heute müde belächelt. Niemand weiß, wie die Schulden jemals abgebaut werden sollen, aber es wird an einem Zweitligamanager Interesse gezeigt, der seinen Vertrag gerade bis 2020 verlängert hat und dadurch Ablöse kostet. Dazu geht fast alles zu diesem Thema seit Tagen durch die Presse. Peinlicher geht es kaum.
    Zum Thema Training („Training, Training, Training ist angesagt“, O-Ton Gisdol auf hsv.de):
    Erstmal ist es für mich unerklärlich, wie bei derartigen Minusleistungen immer noch sieben Leute in ihre Nationalmannschaften berufen werden. Ansonsten kann man problemlos mit dem Rest der Truppe zweimal am Tag trainieren, ohne daß es auf hsv.de extra hervorgehoben werden muß.
    Es ist einfach nur noch schlecht.

  10. Skeptiker 14. November 2016 um 11:53 Uhr

    Gisdol hat den Laden durchschaut und reißt hier nur noch ein Standardprogramm ab. Ende der Saison ist sowieso Schluss, die Kohle wird noch mitgenommen. Sollte er vorher fliegen, gibt’s ne nette Abfindung. Immer wieder faszinierend, wie schnell sich neues Personal dem HSV-Niveau anpasst.

  11. henne1887 14. November 2016 um 12:15 Uhr

    Kleine Ergänzung -> M. Gisdol’s Auftritt im Sportclub gibt es, für alle die es interessiert, in der NDR Mediathek zu sehen:
    .
    https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/Sportclub-HSV-Markus-Gisdol,sportclub7886.html
    .
    .
    .
    aus + wurde –

  12. heRBert 14. November 2016 um 12:57 Uhr

    Es dürfte eigentlich klar sein, dass kein vernünftig denkender Mensch, den Steuermann
    ( Sportdirektor ) auf der Titanic geben will. Der Kapitän ( VV ) hat den Kurs bereits Richtung Katastrophe ausgegeben und ist unfähig diesen zu ändern.
    Die einzige Möglichkeit, einen fähigen Spodi zu bekommen, ist, ihn mit Geld zu zwingen, Geld, das der HSV offensichtlich nicht hat. Ändern wird er ohnehin nichts, dafür steckt der Karren augenscheinlich zu tief im Dreck.
    Der letzte Strohhalm ist die Winterpause. Da müsste man die gesamte Mannschaft austauschen, also auch unmöglich. Es fehlt das notwendige Geld und aus Spielern eine Mannschaft zu formen, das hat der HSV bewiesen, kann man mit dem jetzigen Trainer nicht. Allerdings sind seine Vorgänger auch daran gescheitert.
    Da bleibt wohl nur das alte Sprichwort: “Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende“. Die Frage ist nur, wie das Ende aussieht. Welche Rolle spielt Opa Kühne? Was sind seine Interessen? Vielleicht steht ja der HSV in seinem Testament.

  13. Skeptiker 14. November 2016 um 13:48 Uhr

    Auf hsv.de nun ein Rechtfertigungs-„Interview“ mit Dietmar Beiersdorf. Kleiner Auszug gefällig?

    “ Denken Sie nicht, dass der HSV eine extrem reizvolle Aufgabe ist, auch wenn wir sportlich in einer sehr schwierigen Lage sind?! Bei mir sind in den vergangenen Tagen und Wochen jede Menge Bewerbungen eingegangen. Wir könnten morgen problemlos einen Sportdirektor präsentieren.“

    • BerndH60 14. November 2016 um 14:05 Uhr

      Das ist pathologisch und muss dringend behandelt werden.
      Für mich als Geschichtsinteressierten klingt das unheimlich nach „Endsieg“, „V-Waffen“ und „Armee Wenck“.
      Das Interview ist das absolute Sahnehäubchen auf Graves tolle Filmplakatmontage.
      Ich fass es nicht.

      • Sven 14. November 2016 um 17:00 Uhr

        Ging mir auch spontan durch den Kopf. April 45 und der Endsieg ist immer noch fest eingeplant.

        Normalerweise wäre für einen Aufsichtsrat nach so viel Lügerei und verzerrter Realitätswahrnehmung jetzt die ideale Möglichkeit, den VV fristlos aus dem Verkehr zu ziehen. Verletzungen bspw. von Sorgfaltspflichten und den Regeln einer ordentlichen Geschäftsführung sollten ausreichend vorhanden sein.

        Die Titanic auf Kurs…

  14. Gravesen 14. November 2016 um 14:16 Uhr

    Bei allem Verständnis, aber der muss sollte sich dringend in Behandlung begeben. Das kann nicht mehr gesund sein.
    .
    https://www.hsv.de/news/meldungen/allgemein/november2016/dietmar-beiersdorfer-wir-brauchen-die-richtige-loesung/

    • Cokie 14. November 2016 um 14:21 Uhr

      Der letzte Satz…
      „bis dahin mache ich weiter, wie in den Wochen zuvor…“
      Oha, Brasilien?
      2. Liga, Hamburg ist dabei. Allerdings giltdies nur für St.Pauli.
      Der HSV, den sehe ich gen 5. Liga.
      Bleibt noch die Hoffnung auf den HFC Falke, der wird dann demnächst das Feld von hinten aufrollen.
      Also, nee, ist klar, das MUSS Satire sein!!!!
      Wie kann jemand, der erfolgreich einen Logistik-Konzern führt (bzw. besitzt) sich so etwas stümperhaftes ansehen und bieten lassen?
      Ich verstehe es nicht…

    • Skeptiker 14. November 2016 um 14:28 Uhr

      Bei allen Clubs arbeiten die Sportdirektoren bereits mit Hochdruck an den Vorbereitungen für die Wintertransferphase. Nur nicht beim HSV, denn der große VV hat noch nicht die richtige Lösung gefunden, obwohl bei ihm nach eigener Aussage die Kandidaten Schlange stehen. ???

    • Saschas Alte Liebe 14. November 2016 um 18:57 Uhr

      „Bis dahin gilt der aktuelle Zustand: Ich stehe dem Trainer als Verantwortlicher jederzeit zur Seite, bin Ansprechpartner für die Spieler.“ (DB)
      Er könnte den Spielern zur Seite stehen mit Rat aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz zum Thema „wie kann ich widerstandsfähig sein gegenüber jeglicher Form von Kritik und Einsicht.“
      .
      „…müssen als Einheit Punkte holen, um unsere sportliche Lage schnellstens zu verbessern. Der Sportdirektor ist ein Teil davon.“
      Das kann man wörtlich verstehen: „Ein-heit“
      Didi bildet eine Ein-heit…..???
      es nimmt wirklich sehr dynamisch sehr bedenkliche Formen an.

  15. Felix 14. November 2016 um 14:36 Uhr

    Auch NTV berichtet nun in einem langen Artikel u.a. über die unfassbare Unfähigkeit und Unprofessionalität Beiersdorfers:
    http://mobil.n-tv.de/sport/fussball/Wie-ein-ziemlich-daemlicher-Discoflirt-article19084186.html

  16. Spörl 14. November 2016 um 14:37 Uhr

    „Wir könnten problemlos morgen einen Sportdirektor präsentieren.“
    .
    Tun wir aber nicht. Wäre ja zu einfach.
    .
    Wenn nicht einmal mehr die professionelle Bearbeitung des neuen Mediendirektors das inhaltslose Geschwafel von Didi-Discoflirt ins richtige Licht rücken kann…
    .
    Nur der HSV!

  17. Spörl 14. November 2016 um 14:50 Uhr

    Gut informierte Kreise wollen erfahren haben, dass der HSV bei der Sportchef Suche nun in den USA fündig geworden ist.
    .
    Trump soll der noch recht unerfahrene Mann heissen. Man habe seinen Werdegang lange verfolgt und sieht jetzt nach seiner Wahl zum US-Präsidenten den geeigneten Zeitpunkt für ein Angebot.
    .
    Beiersdorfer erklärt: „Wir haben 500.000 Euro geboten. Entweder sie machen es, oder wir ziehen uns zurück. Man kann als HSV nun wirklich nicht jeden Quatsch mitmachen“.

  18. Alex 14. November 2016 um 15:09 Uhr

    Düdü schreit nach Rauswurf. Er ist augenscheinlich völlig überfordert. Bei Rauswurf kriegt er noch ne Abfindung. Klingt komisch, ist aber so… 😉
    Ich denke, dass man Bruchhagen für Düdü einsetzen sollte als quasi Insolvenzverwalter. Aufgaben: Gute Aufstellung des HSV für die 2te Liga mit dem Ziel sofortiger Wiederaufstieg. Weiterhin operative Unterstützung bei der Persolanauswahl erster Vorsitzender ab der nächsten Saison. Und Implementierung eines für die Aufgaben geeigneten Sportdirektors.

  19. Weltmeister 14. November 2016 um 16:24 Uhr

    Wenn der Aufsichtsrat nach diesem skurrilen Fake-Interview nicht einschreitet und Beiersdorfer umgehend entfernt, kommt das dem Untergang gleich.
    Heute Abend gilt es die richtige Entscheidung zu treffen – und diese kann nur lauten: „Beiersdorfer raus.“

  20. Weltmeister 14. November 2016 um 17:00 Uhr

    Ergänzung:
    Es wäre natürlich zu schön um wahr zu sein, wenn der Aufsichtsrat Beiersdorfer beurlaubt. Aber so viel Schneid traue ich den Herren nicht zu. Und selbst wenn: Vermutlich werden sie keine Lösung für die Beiersdorfer-Nachfolge parat haben.
    Und wenn doch, steht folgende Frage im Raum: ist der künftige Vorstandsvorsitzende tatsächlich dazu bereit Teile des ursprünglichen Wahlauftrags umzusetzen? Ja oder nein?
    Sollte der Neue den Kurs von Beiersdorfer beibehalten, können wir uns das Ganze auch sparen und die Titanic zusammen mit Beiersdorfer versenken.

    • Sven 14. November 2016 um 17:23 Uhr

      Wieso beurlauben oder mit Abfindung? Fristlos kündigen. Hausverbot. Auto bleibt auf dem Hof. Peters ebenso. Büroschlüssel her, persönlicher Kram kommt in 2 Tagen mit dem Paketdienst.

      Ich hatte vorhin die Planinsolvenz angeschnitten (Danke @Kerberos). Der Insolvenzverwalter kommt von außen, einen neuen VV braucht es daher ad hoc nicht, und kann unabhängig von Seilschaften betriebsbedingt den halben Wasserkopf entlassen. Sportdirektor braucht es auch keinen auf Biegen und Brechen. Die Beratung für die letzten paar Monate kann sich der Insolvenzverwalter am Markt einkaufen und in Ruhe suchen. Hrubesch und so. Kein Posten, kein Bindungsstress, temporäres & projektbezogenes Engagement. Und der HSV gleitet damit ab sofort kostengünstiger und geordnet einem geregeltem Abstieg entgegen. Und KMK kriegt den HSV so auch, aber die Ruinen rauchen schon nicht mehr ganz so stark. – Da die Messen gelesen sind: Gleich den Deckel drauf.

  21. vsabi 14. November 2016 um 17:15 Uhr

    Findet euch damit ab, dass Herr Kühne den HSV in die 2.Liga schliedern lässt um ihn dann zu übernehmen. In diesem Spiel sind alle Figuren auf der richtigen Platz gesetzt, Beiersdorfer als der Hauptversager, Gernandt als trojanisches Pferd im Aufsichtsrat und die Majoneten die ihm folgen um wieder einen Posten in der 2.Liga zu erhaschen. Ein erfolgreicher Geschäftsmann wie Kühne, würde einen Versager wie Beiersdorfer nie in seinem Duftkreis dulden. Er muss diese peinliche Posse jetzt über sich ergehen lassen. Schade nur, dass durch dieses Trauerspiel die Spieler und deren Versagen, aus dem Focus sind.

  22. ausgegliedert 14. November 2016 um 17:40 Uhr

    Der Mann hat den Knall tatsächlich nicht gehört. Slapstick und andere Kuriositäten – schalten Sie auch morgen wieder ein!

  23. seleer 14. November 2016 um 18:30 Uhr

    Als Mitglied des HSV frage ich mich jetzt, wer Sie denn noch als Ansprechpartner an seiner Seite haben möchte, habe Sie noch alle Tassen im Schrank? Beiersdorf raus!!!

  24. Weltmeister 14. November 2016 um 19:04 Uhr

    Die turnusmäßige Aufsichtsratssitzung ist vorüber. „Es gebe nichts zu vermelden“, hieß es.
    Fazit: Volle Kraft voraus Richtung Eisberg-Feld!

    Dazu fällt mir spontan das Lied „Terra Titanic“ von „Major Tom“- Peter Schilling ein:

    Das Radar hat’s vorausgeseh’n
    das Echolot hat gewarnt
    Souverän füllt der Kapitän
    das Whiskey-Glas in der Hand
    bis zum Rand
    Auf dem Sonnendeck
    ist der Eisberg zu seh’n
    majestätisch, bedrohlich
    und unheimlich schön
    Man spürt die Gefahr
    doch man kann sie nicht seh’n
    Terra-Titanic – verloren im Meer
    S-O-S kommt nie an
    Leuchtsignale sieht keiner mehr
    Endstation Ozean
    Der Gigant bäumt sich stöhnend auf
    die Tänzerin bleibt zurück
    Explosion im Maschinenraum
    das letzte Boot hatte Glück
    hatte Glück
    Die Ratten verlassen das sinkende Schiff
    doch der Käpt’n im Smoking beachtet sie nicht
    mit dem Glas in der Hand
    und die Flut löscht das Licht
    Terra-Titanic – verloren im Meer
    S-O-S kommt nie an
    Leuchtsignale sieht keiner mehr
    Endstation Ozean

    https://m.youtube.com/watch?v=anXI7PXgZPM

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