Da war er wieder, der „wahre“ HSV

Hach, wie groß waren die Sprüche nach den beiden Siegen gegen die wohl schlechteste Mannschaft der Liga und gegen indisponierte Augsburger? Die Wende sei geschafft, das HSV ist im Aufwind, jetzt wird das Feld von hinten aufgerollt. Pustekuchen. Mainz sah wieder den HSV, wie er ist. Zufällig, ungeordnet, mit haarsträubenden Fehlern in der Defensive und ohne Durchschlagskraft in der Offensive. Heiße Luft und Bahlsenkekse. Man ist ja eigentlich müde, immer wieder drauf hinweisen zu müssen, aber:

Dieser Kader wurde so wie er ist von Dietmar Beiersdorfer zusammengestellt! 

Didi Zigarre

Unausgewogen, ohne Qualität, keine Stabilität und dabei um Lichtjahre zu teuer. Genauso wie der ex-Vorstandsvorsitzende selbst, dem man es jetzt noch überlassen möchte, diesen Kader mit weiteren Kühne-Millionen zu verschlimmbessern. Viel Erfolg dabei, wichtig wird sein, dass sich die richtigen Leute bei den anstehenden Deals die Taschen füllen und vielleicht fällt ja auch noch die eine oder andere Dukate ab. Viel zu teuer ist übrigens auch der hyperaktive DJ-Duracell, der laut Football Leaks im letzten Jahr ca. € 4,1 Mio. beim HSV verdiente und damit mehr einstrich, als der Dortmunder Aubameyang vor seiner Vertragsverlängerung.

Mal zur Einordnung: Für einen Aubameyang müsste ein interessierte Verein zur Zeit wohl irgendwas zwischen € 50 und 70 Mio hinlegen, Lewis Harry würde man wohl schon für weniger als € 4 Mio. bekommen, verkehrte Welt. Oder halt richtige Welt und die Welt des Dietmar B., der nichts besser beherrscht, als fremdes Geld auszugeben. Dafür hat er aber die Raute, was für ein Glück. Der Mann ist das Herz, die Seele und der Gehstock des HSV, aber warum eigentlich? Der Mann spielte von 86 bis 92 einigermaßen erfolgsbefreit beim HSV, anschließend beim Erzfeind aus Bremen. Macht einen das zur Seele eines Vereins? Oder macht es einen zur Seele, wenn man als Sportchef unmittelbar vor einer wichtigen Transferphase seinen Verein beleidigt hängen läßt, um mit Abfindung in Millionenhöhe zu verschwinden und sich anschließend medial das Maul über den ehemaligen Arbeitgeber zu zerreißen? Man weiß es nicht.

Man weiß nur eines: Diejenigen, die diesen Versager in den Heldenstatus zu erheben versuchen, haben mit größter Wahrscheinlichkeit eine ähnliche Persönlichkeitsstruktur wie die, die einen Donald Trump gewählt haben, weil er Amerika „great again“ machen möchte. Auf die Inhalte und Fakten kommt es nicht an, es kommt darauf an, ob man die Raute irgendwo hat oder den richtigen Claim pöbeln kann, schöne leichte Welt der geistigen Müllmänner.

Das, was Beiersdorfer dort zur Zeit übrigens betreibt, ist aus meiner Sicht höchst vereinsschädigend. Anstatt endlich einmal öffentlich klare Kante zu zeigen und zu sagen, ob er

a. Bereit wäre, als Sportchef weiterzumachen oder

b. ab dem 31.12.2016 nicht mehr zur Verfügung steht

treibt diese Pfeife ein lustiges Spielchen mit „seinem Baby“. Gibt interpretations-notwendige Interviews, tanzt auf Weihnachtsfeiern, inflationiert mit Fan-Selfies und dämlich-debilem Dauergrinsen. Das Resultat sah man gestern in Mainz und anschließend bei SKY in Wolfsburg. Denn auch seinen neuen Chef bringt Selbstoptimierer Beiersdorfer mehr und mehr in Erklärungsnot, aber das ist ihm scheißegal.

Was für ein Glück, dass er die Raute im Herzen hat. Ich könnte kotzen, wenn ich diesen Dreck lese.

Von | 2016-12-18T07:32:50+01:00 18. Dezember 2016|Allgemein|46 Kommentare

46 Comments

  1. Saschas Alte Liebe 18. Dezember 2016 um 08:42 Uhr

    Offenbar nimmt die Mehrheitsverblödung beim HSV ungeahnte Ausmaße an.
    Es scheint, als subsumiere sich beim HSV sämtliches Potential niederfrequenten Intellektes aus dem Hamburger Raum
    verdichtet in Fan-Blocks und Supporter-Blogs.
    Ikone dieses zahlenmäßig starken „Rautenherz-Volkes“ ist natürlich Didi Beiersdorfer, der diese Rolle innerhalb seiner Verstandesarmen Gemeinde geschickt zu bedienen weiß.
    „Didi Stumble“ also als introvertierte HSV-Antwort auf den nächsten US Präsidenten.
    Zwar in der Außendarstellung scheinbar diametral verschieden, doch mit sehr ähnlicher Botschaft sehr ähnliches Klientel begeisternd.
    Hier sind sämtlich bekannte Heilungsmethoden (wie Information, Aufklärung, Verstand, Fakten) unwirksam oder gar
    verschlimmernd

  2. BerndH60 18. Dezember 2016 um 09:16 Uhr

    Muss ich deinem Zitat:
    „und zu sagen, ob er bereit wäre, als Sportchef weiterzumachen“
    etwa entnehmen, dass selbst du mittlerweile davon ausgehst, der Minderleister kann auf eigenen Wunsch einfach weitermachen als sei nichts geschehen?
    Ist das dein Ernst?
    Denn wenn das so ist, dann ist die Niederlage gestern um mindestens 7 Tore zu niedrig ausgefallen.
    Ich fass es nicht.

    • Gravesen 18. Dezember 2016 um 10:12 Uhr

      Nein, ich gehe nicht davon aus. Ich meine nur, dass der Mann weiteren Schaden vom Verein fernhalten könnte, wenn er endlich einmal sagt, was Sache ist.

  3. leonardo63 18. Dezember 2016 um 09:26 Uhr

    Moinsen,

    warum sollte DB zu diesem Zeitpunkt eine eindeutige Aussage zu seiner „zukünftigen`“ Rolle treffen ??

    Aus seiner Sicht macht es keinen Sinn, weil so kann er in aller Ruhe an seiner Legende stricken und den geneigten Vollpfosten genügend Schlafsand ins Hirn und Augen streuen. Den dabei angerichteten Schaden müssen andere beseitigen; derzeit spricht aber sogar nichts dafür, dass jemals Interesse an einer reellen und objektiven Ursachenforschung der aktuellen Misere betrieben wird. Es müssten sich zuviele der Involvierten (Medien, Fans und Vereinsmeier) an die eigenen Nasen fassen.

    Grundsätzlich bin ich der Überzeugung, dass sich DB nicht weiterhin beschäftigen lassen wird; denn dann müsste er ja die Konsequenzen für das zu erwartende desatröse Abschneiden des Vereines mittragen. So wäre er in der bequemen Situation sich jederzeit herausreden zu können, und die Legende wäre gewahrt.

    Ich bin schon auf das Blätterrauschen der Medien und das Gejaule der „Fans“ gespannt, wenn DB seine Entscheidung gegen den HSV stammelt .. nein viel besser : er lässt es einen seiner Sprecher machen .. Pletzi oder die Labertasche. Sind ja auch erheblich wortgewaltiger. Vielleicht informiert er ja diesmal vorher seinen Vater.

    Allemal besser wäre es, wenn die Entscheidung durch den Verein gefällt werden würde. Die Deutungshoheit muß beim Verein bleiben. Befürchte aber, dass sich der Verein das Heft des Handelns aus den Hand nehmen lassen wird und damit ein weiteres mal als Depp da stehen wird.

  4. Miroslav Okonski 18. Dezember 2016 um 10:23 Uhr

    Ich bin einfach fassungslos ob dem, was hier vor sich geht. DB hat es tatsächlich fertig gebracht, dass er immer mehr als Opfer der schwierigen Umstände gesehen wird und nicht mehr als Hauptverantwortlicher. Und Auslöser für diesen Sinneswandel der Fans und einiger Medien, waren wohl die zwei Siege gegen Mannschaften die in dem Moment extrem dankbare Gegner waren. Die Tatsache, dass nach dem HSV-Spiel die Trainer entlassen wurden, zeigt ja dass sowohl D98 als auch der FCA angeschlagen waren und man so, wieder einmal das Glück hatte zum richtigen Moment auf solche Gegner zu treffen. Interessanterweise genau wie letzte Saison, wo man 3x das Glück hatte Auswärtsspiele gegen solche Mannschaften (Gladbach, Hoffenheim, H96) zu spielen wo die Woche danach der Trainer entlassen wurde und man so unverhofft zu 9 Punkten kam.

    Es geht also wohl weiter wie gehabt, einfach nur zum Fremdschämen. Ich sehe schon die Pressemitteilung vor mir in ein paar Wochen: „Didi B. hat sich entschieden, aus Liebe zu seinem Baby, das Angebot des HSV als Sportdirektor weiterzumachen, anzunehmen. Der HSV ist überzeugt, dass Didi durch den Fokus auf seine Kernkompetenz, den HSV wieder in die sportliche Erfolgsspur zurückführen wird.“

    Aber eigentlich bin ich ganz gelassen: Wenn das passieren wird, werde ich alle meine HSV-Fanutensilien in eine grosse Kiste packen und in den Keller stellen. Das Thema HSV wird dann vorerst dann mal auf Eis liegen, ich werde mir keine Sekunde mehr von den HSV-Spielen ankucken, weder im Stadion noch im TV, Sky-Abo ist eh bereits seit Saisonanfang gekündigt. Ich werde mir meine Laune nicht mehr von diesem Chaosverein verderben lassen!

  5. Arnold 18. Dezember 2016 um 10:28 Uhr

    …wollte die Mannschaft nicht „für“ Didi spielen?!?

    • Gravesen 18. Dezember 2016 um 10:38 Uhr

      Hat sie doch 🙂

  6. Skeptiker 18. Dezember 2016 um 10:37 Uhr

    Hat sich Beiersdorfer eigentlich nach der gestrigen Niederlage auch vor dem Fanblock gezeigt? Vor dem Spiel hat er sich dort als Messias feiern lassen. So ist der Mann: Bei Niederlagen duckt er sich weg, wird einer der seltenen Siege eingefahren, ist er dicht bei der Mannschaft. Unglaublich, was der Typ auf Kosten des HSV für eine Show abzieht, tatkräftig unterstützt von seinen Fanboys.

  7. Weltmeister 18. Dezember 2016 um 11:05 Uhr

    Gestern hat jeder gesehen, welch‘ Qualität in diesem Kader steckt. Quasi in Bestbesetzung (minus Holtby) ist man in Mainz angetreten.
    .
    Dieser unausgewogene Haufen ist Beiersdorfers Werk.
    Schickt ihn endlich vom Hof!

  8. Oetzengoetz 18. Dezember 2016 um 11:23 Uhr

    Bin ich der einzige der sich gerade beim Dopa extrem fremdschämt? Das gestammel des Dukaten-Didi ist absolut nicht zu ertragen…

  9. Volli 18. Dezember 2016 um 11:24 Uhr

    Jetzt gibt’s aber saures für den lieben Didi! Das hat er nun von seinem Schlingerkurs! ?

  10. Volli 18. Dezember 2016 um 11:34 Uhr

    Um Gottes Willen! Was für ein peinlicher Auftritt von Didi in der Klugscheisser Runde! Jetzt kann er einem schon fast leid tun. Der faselt einen Müll zusammen, dass man schon selber, beim zuhören, einen roten Kopf bekommt! Den darf man gar nicht mehr ins Fernsehen lassen! Einfach nur bemitleidenswert.

    • alfa 18. Dezember 2016 um 11:49 Uhr

      Wieso er hat doch klar gesagt, dass ihm die Erfolge seiner Ära zu kurz kommen in der Wahrnehmung! Er weiss zwar selber niçht genau was er erfolgreich auf den weg gebracht hat , aber andere sollen Sie erkennen und würdigen! ???

  11. kaahne 18. Dezember 2016 um 11:37 Uhr

    Nach Beiersdorfers Auftritt im Doppelpass muß man sich über eine Weiterbeschäftigung keine Gedanken mehr machen.
    Ich fürchte, dass auch die Hoffnung vieler trügt, Beiersdorfer hätte schon drei interessante Transfers fortgeschritten verhandelt oder gar bis Jahresende finalisiert. Angesichts seiner bisherigen Transferpraxis, die immer erst kurz vor Ende des Transfersfensters in Gang kam ist das mehr als unwahrscheinlich. Bruchhagen ist nicht zu beneiden.

  12. Marco 18. Dezember 2016 um 11:51 Uhr

    Im Sport1-Doppelpass wird gerade das Didi-Schlachtfest gefeiert! Ich bin ja kein großer Fan von dem Charakter eines Jochen Coenen… aber die Fakten saßen zu 100 Prozent! Nach seinem Jammer-Auftritt in der Live-Schalte wird Didi nie wieder einen Job in der Liga bekommen! Soviel ist sicher.

    • Ex-HSVer im Herzen 18. Dezember 2016 um 13:05 Uhr

      Kann man das irgendwo sehen?

  13. Harald_K 18. Dezember 2016 um 11:53 Uhr

    Ein unfassbar peinlicher Auftritt von Beiersdorfer. Der Mann hat ein ernsthaftes Problem mit Selbstwahrnehmung.

  14. Didi-der-Grosse 18. Dezember 2016 um 12:17 Uhr

    Sowas ist Chef eines Unternehmens…… Den Typen kann kein Angestellter ernst nehmen ! Und er stammelt sich was zurecht, weil er weiß, dass die Fakten korrekt sind und die Anschuldigungen stimmen. Aber er muss sich da ja raus reden

  15. Michael 18. Dezember 2016 um 13:50 Uhr

    Er und seine Anhänger spielen auf demselben fünftastigen Klavier die immer selbe Weise: der seltene Punktgewinn ist Wende und Aufwärtstrend und dafür reichen zwei weiße Tasten. Spiel verloren, wird mit drei Tasten Moll gespielt: Schiri hat das Spiel zerpfiffen und Elfer nicht gegeben, das Glück war beim Gegner und Presse und blöde Fans stehen Didi im Weg. Von der Mannschaft wird das begeistert aufgenommen. Sakai: Tore waren Pech. Dreimal kommt ein und derselbe zum Torabschluss. Pech! Ja, wenn alle das sagen…alles Leistungslügen.
    Wenn man ordentlich Fußball spielt, entscheidet nicht ein einziger Elfer oder gar Glück und Pech über Wohl und Wehe eines Vereins.
    Man muss schon sehr vernagelt sein, um das so zu interpretieren. Alles Leistungslügen.
    Der HSV ist von Mainz dahin gebracht worden, wo er leistungsgerecht steht. Wolfsburg mit Glück ein Punkt, den Arsch voll gegen Schalke. Das ist alles in der Hinrunde.
    Nur gut, daß der Dilettantendidi die Misserfolge noch auf seine Kappe bekommt.

  16. Ex-HSVer im Herzen 18. Dezember 2016 um 15:13 Uhr

    Vielen Dank für die Links!
    Dazu kann ich nur zwei Dinge sagen: Erschütternd und der Mann tut mit leid.

    Zum Inhalt kann man nur eins sagen – und zwar zu seiner Äußerung betreffend des Vergleichs zu RB Leipzig und den investierten 90 Mio. O-Ton: „…wenn man sieht, dass wir von 27 Punkten und Relegation kommen und wo wir jetzt stehen“.

    Damals: Platz 16
    Jetzt: Platz 16 (evtl. 17 nachher)

    RB Leipzig
    Damals: 3. Liga
    Jetzt: Platz 1/2 BL.

    Noch Fragen?!!!!!

    Wenn man sich den sonstigen Inhalt anhört und die geröteten, glasigen Augen sieht, scheint der Mann entweder unter einem ernsten Alkoholproblem zu leiden oder einer psychisch-degenrativen Erkrankung des Hirns. Das meine ich ernst, da die Symptome eindeutig dafür sprechen. Massive Wahrnehmungsstörung seiner Umwelt, Tunnelblick, Störung des Kurzzeitgedächtnisses, Sprachdefizite.

    Dass so eine Person nicht umgehend entfernt wird vom neuen Chef, ist ist unverständlich. Auch wenn HB ein anderes Kaliber ist, befürchte ich, dass wir den nächsten Zauderer erleben werden.

    Ohne Worte der ganze Slapstick

    • früherwaralles... 18. Dezember 2016 um 15:30 Uhr

      Bei dem Satz „ich bin seit 30 Jahren beim HSV“ kamen mir beinahe die Tränen, da ich fest davon überzeugt bin, daß er diesen Unsinn selber glaubt.

      Zweimal in den 30 Jahren den Abgang gemacht, ca. 15 Jahre davon höchsten in Gedanken dabei gewesen…und es gibt immer noch massenhaft Verblendete, die ihm bedingungslos folgen.

      • Ex-HSVer im Herzen 18. Dezember 2016 um 16:21 Uhr

        Genauuuu! Dieser Satz war der finale Beweis, dass da irgendetwas pathologisches vorliegt.

        Es wird spannend bei Sky90 nachher

  17. guido64 18. Dezember 2016 um 15:50 Uhr

    Wo bleibt der Aufschwung? Was für eine peinliche Niederlage – Was trainiert dieser unfähige Trainer eigentlich in der Woche?
    Diese Mannschaft hat gegen Mainz wieder zu alten Tugenden gefunden – schöne Pässe zum Gegner gespielt, die den Fuß nur noch hinhalten müssen um ein Tor zu erzielen. Tolle Abwehrleistung! Da freut sich jede Mannschaft. Im Sturm ist der HSV nicht mal in der Lage aus 2 Metern ins leere Tor zu schießen bzw. köpfen.
    Es sollte ja das Umschaltspiel geübt werden – welch peinlicher Auftritt – Ich habe kein Umschaltspiel gesehen und der 14 Millionen Mann Kostic hat wieder mit Blässe und Abwesenheit geglänzt.
    Ach ja, unser toller neuer Torwart: jeder Schuß ein Treffer – wie dämlich muss man sein, dass ein Spieler aus ca. 18 – 20 Metern 3X in die gleiche Ecke schiessen kann. Wie kann man solch einen Torwart nur verpflichten. Gut, unser Adler ist immer für einen Elfer der gegnerischen Mannschaft toll geeignet und für eine Rote Karte – aber der Torwart Mathenia ist immer für einen oder 3 Fehler gut.
    Was ist mit Halilovic? Wieso hat er denn keine Chance bekommen für Holtby zu spielen? Er hat wenigsten Technik und kann auch mal aus der 2. Reihe schiessen. Bei Bobby Wood passiert das ja immer nur 1x pro Spiel, danach nichts mehr.
    Hat die Mannschaft Angst den Tabellenkeller zu verlassen? Will man unbedingt absteigen?
    Mit dieser Einstellung hätte der HSV auch in der 3. Liga Probleme . Die Landesliga wäre die bessere Alternative – da spart man teure Anreisekosten.
    Für solch eine Leistung benötigt die Mannschaft kein Training – da kann man besser vor dem Spiel noch ein Bierchen trinken, dann klappt es besser bzw. man ist besser drauf.
    Oder wurde die Mannschaft von Mainz bestochen. Hier war ja der Trainer auch in Gefahr. Die Trainer , die gegen den HSV verloren haben, wurden alle entlassen. Na ja – viele Entlassungen wird es diese Saison nicht mehr geben – somit auch keine HSV-Siege.
    Am Dienstag gegen Schalke wird die Abwehr wieder tolle Pässe zum Gegner spielen und selber vor dem Strafraum kläglich versagen.
    Der 14 Millionenmann wird wieder locker an der Außenlinie laufen und schon nach einem neuen Verein die Fühler ausstrecken. Vielleicht bleibt ja der Spieler Jatta , der für 100.000 Euro sicher eine bessere Leistung bringt – oder Halilovic, der sicher im Winter ausgeliehen wird – dann wieder nach Hamburg kommt, dann vom Trainer nicht aufgestellt wird und dann für 500.000 euro verscherbelt wird und im anderen Verein zum Star aufsteigt. Tolle Politik. Da ändert der Rentner Bruchhagen auch nichts.
    Holt Breitenreiter als Trainer – endlich eine neue Generation – und Horst Heldt als Manager.
    Spätestens im März können wir ja den 1. Abstieg feiern und nächstes Jahr dann den 2. – In der 3. Liga können wir dann schon um 14.00 Uhr im 3. Programm ggf. ein Spiel anschauen – Live und ohne Sky. Wieder Geld gespart.
    Als Fan müssen wir uns jeden Montag gegenüber den Arbeitskollegen schämen und erklären – als Fan geben wir alles im Gegensatz zur Mannschaft.
    Es ist schwer hier Loyalität zu zeigen.
    Jetzt wollen wir dann erst einmal nach einer deftigen Niederlage gegen Schalke Weihnachten feiern – vielleicht hat Schalke ja Ladehemmungen und schießt nur 3 – 5 Tore gegen uns. Und vorne haben wir ja sicher noch jemand der über den Ball stolpert – aber dann nur den Pfosten trifft.
    Schade, dass unsere Mannschaft nicht mal zu Weihnachten brennt – sondern nur die Kerzen am Baum.

  18. vsabi 18. Dezember 2016 um 17:39 Uhr

    Oh nein, das Interview von DB war wieder einmal zum Fremdschämen. Warum hat man ihn nicht mit sofortiger Wirkung freigestellt. Jetzt hat er nochmals eine Plattform die er reichlich nutzt und seine uneinsichtigen Fans ihn huldigen können. Sollte er laut Sky als Sportdirektor weitermachen ist Herr Bruchhagen schon jetzt gescheitert. Ich kann es mir nicht vorstellen, allerdings sind wir hier beim HSV!

  19. Ex-HSVer im Herzen 18. Dezember 2016 um 17:58 Uhr

    Da war es nur noch eine…. Mannschaft, die schlechter als der HSV ist.

    Wenn man sich anschaut, wie Ingolstadt in Leverkusen spielt, erkennt man, dass die Mannschaft einen Plan hat. Egal wie das Ergebnis noch ausgeht.

  20. Sven 18. Dezember 2016 um 18:19 Uhr

    Ich habe keinen Zweifel daran, dass DB die HSV Fussball AG zum Jahresende verlässt.

    Die Frage drängt sich auf, warum das unter Bruchhagen noch 2 Wochen herumzueiern hat. Da kann man nur mutmaßen. Einerseits kennen wir den Aufhebungsvertrag nicht, zu welchen Konditonen und mit welchen Absprachen DB seine Trümmerlandschaft einigermassen „geräuschlos“ verlässt.
    Andererseits wird sich HB hüten, Nachrichten, Bilder und Videos zu liefern, in denen er in einem Zug mit DB genannt wird. Größtmöglicher Abstand, die 2 Wochen machen das Kraut auch nicht mehr fett. Vllt hat er sich den Wettstein geschnappt und muss den Kassensturz erstmal veratmen.
    DB ist Geschichte. Ein Vorstandsvorsitzender, der nur noch bockig „Kann man so sehen, ich sehe das anders“ hervorbringt, ohne auch nur 1 Argument für seine Tätigkeit zu finden, hat komplett fertig. Sein Gejammer „mussten die Mannschaft komplett auswechseln“ ist eine Bankrott-Erklärung, denn damit gibt es keinen Verweis auf Altlasten mehr. Der Mann ist so durch den Wind, der bringt zur eigenen Hinrichtung auch noch das Seil mit…

    DB, lass los. Mach nichts mehr, sag nichts mehr, verlass den HSV am Jahresende und schreib auch keine Karte.

  21. Jakob 18. Dezember 2016 um 18:33 Uhr

    Das muss man sich mal vorstellen:
    D. Jovanov, HSV Arena und einige wenige andere teilen den Fans mit, dass eine Gaunertruppe dem HSV schadet. Und die Überbringer der Nachricht werden angegriffen statt mit Teer und Federn auf die Verantwortlichen vor der Geschäftsstelle zu warten.
    Genau wegen der Dummheit dieser Primaten wünsche ich dem HSV den Abstieg und die Insolvenz. Egal wer da am Ruder ist.
    Nach Hoffmanns Aus haben wir mit meinem Vater dieser Truppe von sich selbstüberschätzender, ignoranter und sektenartiger Meute den Rücken gekehrt. Völlig zu recht wie es sich jeden Tag herausstellt.
    Mir tun die Leid, die sich eine Besserung wünschen.
    Der Fussball ist so dreckig, und das wissen wir alle nicht erst seit den Leaks. Ich jedenfalls werde dieser ganzen Mafia weiterhin keinen einzigen Cent geben – nicht mal mit GEZ!
    P.S. Wer gegen Trump stänkert, sollte sich dringend(!) mit der Clinton Foundation auseinandersetzen. Trump ist gegen diese Kriegsverbrecher ein Heiliger.

    • Didi-der-Grosse 18. Dezember 2016 um 19:11 Uhr

      Und zu deinem Trump kann man nur sagen…… Das der in den TV Debatten fast so lächerlich war wie Stammel Didi !

  22. Didi-der-Grosse 18. Dezember 2016 um 19:08 Uhr

    Wann wohl der Stammel Didi, im Stammel TV Auftritt und der Fanboy dem lieben Didi nur nette Fragen stellt und der sich rehabilitieren darf ? Geil für jeden Berater mit diesem Typen zu verhandeln…. Jetzt kann man sich auch denken, warum Lasogga so ein guten Vertrag hat. Mama Lasogga mit den dicken Eiern hat den eierlose Didi sowas von übern Tisch gezogen… Schade das es keine Aufzeichnungen davon gibt….. Ach und zu Lasogga…. Sogar Waldschmidt wird vor ihm eingewechselt und das Drecksblatt bringt im jeden Winter die Story, dass Engländer an ihm dran sind :D…… Wenn Stammel Didi wirklich bleibt ist der Verein fertig !!!!

  23. Ex-HSVer im Herzen 18. Dezember 2016 um 19:09 Uhr

    Sehr guter Kommenar, Jakob!! So emotionslos und plakativ muss man das betrachten! Ich hatte zehn Jahre einen Business Seat und habe den dann vor zwei Jahren gekündigt. Und ich kann es nicht nachvollziehen, wie Personen immer noch 5000 € netto pro Jahr zahlen für grauenhaften Fußball und minderwertiges Essen im VIP Bereich (zur Info: 2006 kostete es 4000 € – als Champions League gespielt wurde). Wie krank muss man sein, das immer noch zu zahlen!!!

    Und wer Über Trump lästert, macht es wie alle Lemminge. Immer der populistischen Presse glauben. Trump ist ein Verkäufer, der wusste, wie man den Clinton-Clan besiegt, da Änderungen sonst nicht möglich sind. Auch wenn ich damit eine gewagte These aufstelle, so hat dieser Blog einiges gemeinsam mit Trump: schonungsloses Aufdecken der schwelenden Mißstände auch bevor sie offensichtlich waren und entlarven der getarnten Versager des „old Establishment“.

  24. Skeptiker 18. Dezember 2016 um 19:48 Uhr

    OMG, wenn man diese Aufzeichnung bei Sport 1 sieht! Wenn es nicht der HSV wäre, hielte ich es für absolut unmöglich, dass dieser Mann noch Sportdirektor bleiben kann. Inzwischen muss man sich ja nicht nur Gedanken wegen seiner fachlichen, sondern auch wegen seiner intellektuellen Fähigkeiten machen.

    Ich denke inzwischen wie Kerberos, der hier vor ein paar Tagen schrieb, Bruchhagen wolle vermeiden, dass irgendweine Verbindung zwischen ihm und dem Geldverbrenner hergestellt werden kann. Nachvollziehbar! Was will Bruchhagen so kurzfristig bei den letzten beiden Spielen dieses Jahres bewirken? Die Suppe lässt er ganz allein die Dukate auslöffeln, und das ist auch richtig so.

    P.S. Der HSV ist nach diesem Spieltag wieder Direktabsteiger. #WirspielenfürDidi

    • Fabian 18. Dezember 2016 um 20:02 Uhr

      Ja, das mag alles sein.
      Aber man möge mir erklären, aus welchem Grunde Herr Bruchhagen nicht einfach einen einfachen Satz sagt, der dem ganzen Spuk mit einem Ruck ein Ende bereitet; wie zB: „Dietmar Beiersdorfer spielt in meinen Planungen für die Stelle eine Sportdirektors beim Hamburger SV keine Rolle.“

      Punkt – Aus – Ende !

      Nein, alles viel zu einfach: stattdessen bahnt sich hier ein Szenario des Zögerns und Duldens an.

      Schon alleine die Aussage Bruchhagens, Herr Beiersdorfer habe „keine Signale gegeben, über den 30.12. hinaus tätig sein zu wollen“…. lach ! Da hau ich mir doch auf die Schenkel. Genau diese Aussage hat doch das ganze Brimborium erst auf die Bühne gerufen. Das ist prima Futter für die Didi-Liebhaber.

      Zögern, Lavieren, keine harte Kante – schlimmer gehts nimmer.

      Es ist sehr gut möglich, und dieser Eindruck zeigt sich mir schon am Horizont, dass der HSV mit der Personalie Bruchhagen vom Regen in die Traufe gerät…..

      Rein menschlich mag Bruchhagen im Vergleich zu DB ein Quantensprung sein; seine Platzierungen mit der Eintracht in Betracht gezogen, bekommt der HSV schlicht und einfach schlechte Qualität !!! So sieht das aus.