Bilanz: wo blieb eigentlich das Transfer-Minus?

Ein Gastblog von Kerberos

Bereits beim ersten Überlesen der Bilanz 2015/16 sticht sofort ins Auge, dass die HSV Fußball AG in der Bilanz einen Transferüberschuss in Höhe von € 12.667 Mio ausweist. Dieser Transferüberschuss ergibt sich, in dem der HSV ausweislich durch den Verkauf von Spielern und durch die Ausgleichzahlungen für Transfers ehemaliger Spieler einen Erlös von € 16.735 Mio erzielte und auf der anderen Seite neue Spieler verpflichtete, für deren Transferrechte die HSV Fußball AG laut Bilanzausweis lediglich € 4.068 Mio aufwenden musste.

Sensationell – „Didi“, du bist einfach der Beste! Also: Sakai, Spahic, Gregoritsch, Ekdal, Hunt, Schipplock, u.A. alle zusammen für gerade einmal schlappe € 4 Mio. zum HSV geholt von unserem „Didi“. Einfach doch ein Teufelskerl – wen wundert es da, dass dieser ´Tausendsassa´ unbedingt beim HSV bleiben muss. Wie erklärt sich aber denn nur dieser Widerspruch, dass laut Transfermarkt.de der HSV in der Saison 2015/16 Transferausgaben in Höhe von € 21,85 Millionen hatte. Und ganz ehrlich: es dürfte doch wohl auch jedem rosa-roten Hüpfer klar sein, dass man diese Spieler alle zusammen einfach nicht für € 4 Mio verpflichten konnte.

Ja richtig; da war doch schon einmal diese ominöse Kapitalerhöhung der HSV Fußball AG vom 24.11.2015 ein Thema hier in ´Arena`. K-M Kühne erwarb seiner Zeit im Zuge einer Kapitalerhöhung 144.530 Anteile. Diese Anteile bezahlte er jedoch nicht in Geld (und verrechnete den Kaufpreis auch nicht gegen Darlehen), sondern legte laut Auszug aus dem Handelsregister hierfür Sacheinlagen bei der HSV Fußball AG ein. Nun wird natürlich klar, dass es sich bei diesen Sacheinlagen des K-M Kühne tatsächlich nicht um Container für den HSV gehandelt haben dürfte. Vielmehr liegt es bei dieser Konstellation doch verdammt nahe, dass tatsächlich zumindest ein Teil der vorstehend genannten Spieler gar nicht originär vom HSV gekauft wurden, sondern von K-M Kühne erworben und bezahlt wurden. K-M Kühne hat dann mit der Übergabe der Transferrechte (oder zumindest von Teilen der Transferrechte) an die HSV Fußball AG die im November 2015 erworbenen 144.530 Anteile durch Sacheinlage „bezahlt“, so dass die Transferrechte der Spieler nun (zumindest in Teilen) jetzt bei der HSV Fußball AG liegen. Warum immer der Zusatz „in Teilen“ – weil die von K-M Kühne erworbenen 144.530 Anteile auf der Grundlage bisheriger Kaufpreisberechnungen lediglich einen „Wert“ in Höhe von € 9.3 Mio haben.

Unbesehen der Frage nach dem ´Warum´ und der Frage, ob die Transferrechte jetzt tatsächlich lastenfrei und vollständig bei der HSV Fußball AG liegen, bleibt für die Bewertung der Bilanz 2015/2016 festzuhalten, dass gekaufte Spieler mit einem „Transferwert“ in Höhe von bis zu € 15 Mio in der Bilanz nicht als Aufwand ausgewiesen sind und somit keine Berücksichtigung in der Gewinn- und Verlustrechnung finden (denn Zuflüsse des Eigenkapitals haben keinen Einfluss auf Gewinn- und Verlust). Hätte also die HSV Fußball AG die vorstehend genannten Spieler alle wie üblich direkt und vollständig erworben und die Transferzahlungen ordnungsgemäß als Transferaufwendungen in der Bilanz ausgewiesen, so wäre nicht nur der Verlust aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit weit höher ausgefallen, sondern auch ein Bilanzverlust von ins Gesamt bis zu € 15 Mio auszuweisen gewesen.

Zur Klarstellung sei erwähnt, dass die vorstehenden Ausführungen in keinem Zusammenhang mit den außerordentlichen Erträgen aus der Verschmelzung stehen (dies wird noch Thema eines weiteren Gast-Blogs sein). Mag nun jeder für sich entscheiden, ob es beim HSV wirklich mit D. Beiersdorfer und seiner Gang weitergehen kann oder überhaupt weitergehen darf.

Von | 2016-12-21T07:00:12+00:00 21. Dezember 2016|Allgemein|31 Kommentare

31 Comments

  1. Bjoern 21. Dezember 2016 um 09:06 Uhr

    Das dürfte fußballrechtlich eine dunkelgraue Zone sein, nicht wahr?

  2. Julia 21. Dezember 2016 um 09:24 Uhr

    Hm, aus dem Anlagespiegel ergeben sich Zugänge bei den Spielerwerten von 25.108 Mio. und Abgänge von 25.588 Mio., wobei diese bereits zu 25.173 Mio. abgeschrieben waren. Macht per Saldo einen Transferüberschuß von 8.737 Mio.. Lt. Anhang werden Zugänge von Spielern in der Bilanz im Posten Anlagevermögen unter Spielerwerte aktiviert und die Werte planmäßig linear über die Vertragslaufzeit abgeschrieben. In der GuV werden dagegen die Erträge aus dem Abgang von Spielern unter den Umsatzerlösen und die Aufwendungen im Zusammenhang mit Transfers als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

    Lt. Anhang S. 8 wurden aus dem Verkauf der Spieler 16.735 Mio. erlöst. Die in der GuV ausgewiesenen Transferaufwendungen von 4.068 Mio. sind Aufwendungen (Nebenkosten, z.B. Beraterprovisionen) im Zusammenhang mit Transfers, die nicht aktivierungsfähig sind. Das ergibt per Saldo einen Netto-Ertrag von 12.667 Mio, wobei unter den Transferaufwendungen auch solch aus dem Erwerb der Spieler sein könnten.

  3. Mats 21. Dezember 2016 um 09:36 Uhr

    Jetzt muss ich mal doof nachfragen, weil es bei mir so lange her ist mit dem Rechnungswesen: Wenn Anlagevormögen käuflich erworben wird (hier: immaterielles Anlagevermögen), dann läuft dieser Aufwand doch auch gar nicht durch die GuV?! Hier würde doch nur der Werteverzehr über die Abschreibungen erfasst…?!
    Oder habe ich hier einen Denkfehler?

    • Kerberos 21. Dezember 2016 um 11:31 Uhr

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      Absolut korrekter Einwand; wurde von mir tatsächlich falsch dargestellt (ich hatte gestern die Zugänge im Anlagekonto übersehen und habe meine Notizen zum Verschmelzungseffekt im Text verarbeitet).
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      Dennoch: sebstverständlich sind natürlich auch die „Transfergelder“ selbst Aufwendungen und müssen zwingend in einer BILANZ (im Text oder in einer Anlage) korrekt mit der vollständigen Summe als „Transferaufwand“ dargestellt werden.
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      Die (Gegen-) Buchung erfolgt im Anlagenkonto, welches lediglich über die Abschreibung in die G&V-Rechnung eingeht.
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  4. Erfolgsfan 21. Dezember 2016 um 09:47 Uhr

    Nun lasst doch endlich den Didi in Ruhe, seine Maßnahmen beginnen doch erst, sich auszuwirken. Das Problem in diesem Blog ist die mangelnde Geduld! Man muss doch einfach sehen, woher der HSV gekommen ist, da braucht es einfach Zeit, um alles auf den richtigen Weg zu bringen, und dieser Weg ist auf den ersten Metern eben sehr steinig.

    Welche Mannschaft war in den letzten Spielen erfolgreicher als der HSV? Neun Punkte aus den vergangenen 4 Spielen, das sind im Schnitt 2 1/4 Punkte pro Spiel – hochgerechnet könnte man mit so einer Bilanz um die Meisterschaft mitspielen! Das enorme Potential dieser Mannschaft musste nur durch den richtigen Trainer freigesetzt werden – nach kurzen Anlaufschwierigkeiten greift jetzt aber ein Rädchen ins andere. Mit weiteren 40 Punkten dürfen wir also schon mal rechnen, und mit über 50 Punkten am Ende sogar mit einem Platz unter den ersten sieben – Europapokal, Europapokal …

    Und da wollte Ihr Ungläubigen jetzt den Konstrukteur der sich gerade anbahnenden Erfolgsstory vom Hof jagen, statt ihm ein Denkmal zu setzen?

    Seid bloß froh, wenn Didi jetzt nicht einfach so weggeht – verstehen könnte ich´s ja, nachdem man ihn so geschmäht und gedemütigt hat. Tja, Undank ist eben der Welt Lohn (neben dem Einkommen). Eine solche Identifikationsfigur wie Didi, mit dem Herz am rechten Fleck, in welchem sogar noch eine Raute wohnt, bekäme der HSV mit Sicherheit nicht so schnell wieder!

  5. Kerberos 21. Dezember 2016 um 09:49 Uhr

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    ERGÄNZUNG:
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    Die HSV Fußball AG weist in der Anlage „Entwicklung des Anlagevermögens“ unter der Rubrik „Spielerwerte“ die Zugänge zu Anschaffungskosten (entspricht den Transferzahlungen ohne Nebenkosten) sogar mit € 25.108.342,02 aus.
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    Die in der Bilanz ausgewiesenen Transferaufwendungen betragen € 4.068 Mio. Mir fehlt in der Bilanz schlicht ein ergebnisrelevanter Aufwand in Höhe von € 21 Mio für Spielertransfers.
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  6. Skeptiker 21. Dezember 2016 um 10:53 Uhr
  7. Julia 21. Dezember 2016 um 11:15 Uhr

    Wenn für 25 Mio. Spieler gekauft werden, sieht das in der Bilanz so aus:

    Spielerwerte an Darlehen Kühne 25 Mio.. Das ist die klassische Bilanzverlängerung, d.h. Anlagevermögen und Darlehen erhöhen sich um jeweils 25 Mio. Wenn die Verträge alle über 5 Jahre lauten, werden jedes Jahr 5 Mio. abgeschrieben: Abschreibungen (GuV) an Anlagevermögen 5 Mio., d.h. nur die 5 Mio. Abschreibungen sind aufwandswirksam in der GuV. Die Spielerkäufe sieht man zum Zeitpunkt des Kaufs nur in der Bilanz bzw. im Anlagespiegel unter Zugänge. In der GuV findet man also nur die Abschreibungen sowie die Mehr- bzw. Mindererlöse aus Spielerverkäufen. Die Transferauswendungen (4.068 Mio.) sind Aufwendungen im Zusammenhang mit Käufen, Verkäufen, Beratungsprovisionen etc., die nicht aktivierungsfähig sind. Die haben mit dem Transferüberschuß nichts zu tun. Der Transferüberschuß 2015/16 lt. Jahresabschluß sind 25 Mio. (Zugänge Spielerwerte lt. Anlagespiegel) abzgl. Spielerverkäufe (16 Mio. lt. Umsatzerlöse in der GuV), also rund 9 Mio.. Die Transferaufwendungen (4.068 Mio.) sind sämtliche Nebenkosten der Transfers. 2015/16 hat der HSV für Spieler also 8-9 Mio (je nach Rundung) mehr ausgegeben als aus Verkäufen eingenommen. Würde der HSV eine Kapitalflußrechnung veröffentlichen, könnte man es direkt daraus ableiten. Spätestens dann würde man aber auch sehen, daß der HSV mit dem Rücken finanziell am Abgrund steht. Das ist aber eine andere Geschichte, von der ich mich wundere, daß sie noch nirgends aufgegriffen wurde, denn mit 1.344 Mio. in der Kasse kann man keine großen Sprünge machen, wenn sämtliche sportlichen Ziele verfehlt werden und die Einnahmen entsprechend zurückbleiben, da Gehälter und Rechnungen trotzdem bezahlt werden wollen.

    • Kerberos 21. Dezember 2016 um 13:07 Uhr

      .
      Auch hier nochmals (und ich selbst hatte das auch noch in einem Gast-Blog korrekt so erklärt wie Du): Dein Einwand mit den Transferzahlungen ist richtig – diese gehören ausdrücklich nicht in die G&V. Dennoch müssen diese „Aufwendungen“ – und das sind per Definition auch die Käufe von Anlagevermögen eben – aus der der Bilanz (Text oder Tabelle als Anlage) ersichtlich sein. Und schließlich findet man die Zugänge der Spielerwerte ja auch in einer rudimentären Tabelle als Anhang 1 zur Anlage.
      .

  8. Heinz 21. Dezember 2016 um 11:31 Uhr

    Danke Kerberos.
    Anderes Thema: Was haben die beim Abendblatt geraucht. Abgesang auf Didi: „Düdü meine Perle.“ Hammer. Gestern schon und heute auch: https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article209050035/Beiersdorfer-hat-sich-auch-von-den-Aktionaeren-verabschiedet.html

    Und an Kühne gerichtet las sich folgende Botschaft: „Beiersdorfer abgesägt, um Platz für einen Heldt zu machen.“

    Bereits vor dem Spiel hatten sich die HSV-Profis auf eine Art „Didi“-Schwur verständigt. „Wir sind alle eine Familie. Wenn dann einer aus der Familie geht, dann ist man immer enttäuscht“, sagte Gotoku Sakai. Nach dem Spiel erneuerte der Kapitän sein Beiersdorfer-Plädoyer: „Er ist ein toller Mensch und hat immer alles für den HSV gegeben.“

  9. BerndH60 21. Dezember 2016 um 12:22 Uhr

    Zuerst möchte ich klarstellen das ich weder von Bilanzen oder Buchführung Ahnung habe, aber etwas von Vereinsrecht.
    Ich beherrsche auch das kleine Einmaleins und habe eine rege Fantasie.
    Meines Wissens nach hat Kühne doch schon zu Hoffmann Zeiten in den HSV investiert.
    Das Schöne an einem Verein ist doch das man viele Geldflüsse unter der Rubrik Spenden verstecken kann. Zudem kann man Ansparabschreibungen nach Belieben anlegen und wieder auflösen, viel Platz für kreative Buchführung also.
    Das hat sich mit der Ausgliederung ja abrupt erledigt.
    Könnte es also sein, dass die Gesamtsumme aller Investitionen Kühnes und seiner in allen möglichen Beteiligungen versteckten Anteile mittlerweile die 50+1 überschreitet und damit diese undurchsichtige Bilanz erzwingt?

    • Kerberos 21. Dezember 2016 um 13:12 Uhr

      .
      Nein; die 50+1-Regel berücksichtigt lediglich das Stimmverhältnis. So hat bei TSV 1860 der Investor bereits 60% Unternehensanteile – sein Stimmrecht ist jedoch auf 49,9% beschränkt.
      .

  10. Ex-HSVer im Herzen 21. Dezember 2016 um 12:42 Uhr

    Ich finde das alles nur noch zum Kopfschütteln… Tricksen, Lügen, Verschieben, sich alles so hinbiegen, das Minderbemittelte weiterhin glauben, alles ist/wird gut. Und alles gerade so, dass es rechtlich gerade so eben legal ist. Statt einfach aufrichtiges Business zu betreiben und ehrlich zu sein.

    Dieser Verein hat mich verloren und es wird lange dauern, bis ich wieder so etwas wie Freude empfinden kann. Selbst wenn sie 5x hintereinander gewinnen und auf Platz 3 stehen.

  11. Bidriovo 21. Dezember 2016 um 13:01 Uhr

    Ich muss gestehen, dass ich es nicht für möglich gehalten habe, dass der HSV zur Winterpause noch auf 13 Punkte und damit die mal im Raum von Gernandt kolportierten 12 Punkte übertrifft. Es ist mir auch unverständlich warum die Mannschaft nun augenscheinlich besser spielt als in den ersten 5-6 Spielen unter Gisdol. Aber gestern war das wirklich eine solide Leistung gegen zwar ersatzgeschwächte Schalker, die aber immer noch diverse Spieler in ihrem Kader hatten, die vermeintlich hohe Qualität haben.
    Da schließt sich dann aber auch wieder der Kreis zum HSV und transfermarkt.de. Wenn man aus dem Augenwinkel die Schalker Hinserie verfolgt hat, muss man sich analog zum HSV fragen, wie so manche Unterperformer auf derartig hohe Marktwerte kommen.
    Für alle, die Didi seines Vorstandsamtes enthoben sehen wollten, müssen dankbar sein, dass die Reißleine gerade noch im rechten Moment gezogen worden ist. Denn heute nach der Ausbeute im Dezember säße Beiersdorfer wieder ganz fest im Sessel und könnte beruhigt zur Jahreshauptversammlung gehen.
    Spätestens seit gestern ist auch klar, dass der HSV diese Saison nicht absteigen wird. Es wurden zwar 90 Mio Euro mehr schlecht als Recht verschleudert, aber es ist eben doch nicht möglich bei einem derartigen Aufwand abzusteigen. Dafür reicht die Einzelqualität der Spieler dann doch gerade so aus.

    • lukaslokomo 21. Dezember 2016 um 13:59 Uhr

      sorry, für mich ist nur klar, dass der HSV analog der Saison 2013/2014 wieder zwei oder drei Manschaften benötigen wird, die schlechter sind als er. Dafür kommen im Moment Bremen, Ingolstadt und Darmstadt in Frage. Siege wurden gegen schwache BuLi-Mannschaften bzw. BuLi-Mannschaften mit Schwächephase eingefahren. Ich habe zwar auch die Hoffnung, dass es mit dem Nichtabstieg klappt, mehr aber auch nicht (und ja, ich lasse mich GERNE eines Besseren belehren… 😉 )…

  12. Skeptiker 21. Dezember 2016 um 15:15 Uhr

    Didi ist weg!

    An der Elbe werden Träume wahr…. ???

  13. Bwana Bruce 21. Dezember 2016 um 15:18 Uhr

    ……. Eilmeldung HA ,…….. „Beiersdorfer sagt dem HSV ab und verlaesst den Verein“ ….. egal ob diese Info ein (sprachlicher) Witz ist , falls es stimmt ,ein wirklich frohes Fest .

    Grave,weisst Du Naeheres ?

  14. Skeptiker 21. Dezember 2016 um 15:52 Uhr

    Abschiedsgrüße von unserem Freund nicki aus der Einöde:

    „Schade Didi! Jetzt haben wir nur noch Luschen da oben! Man kann nur hoffen das ein guter SpoDi kommt! Machs gut Didi! Du hast die Raute mehr im Herzen als viele………! Du bist einer von uns, viele andere sind es nicht!“

    ???

  15. Olaf Brando 21. Dezember 2016 um 15:55 Uhr

    Endlich! Meine Kerzen sind auch aufgebraucht. Bitten wurden erhört. Nur, zum Schluß war es dann wohl doch wieder ein echter Beiersdorfer. Sportvorstand..ja geht’s denn noch? Gut, das der AR sich das nicht bieten ließ. Es wird auch Zeit, das der Gisdol mal auf seine Trainerrolle reduziert wird, dieses verklärte Didi-Getue ist nur schwer zu ertragen.

  16. Didi-der-Grosse 21. Dezember 2016 um 16:34 Uhr

    Holt den Sekt raus !!!!! Das größere Übel aller Zeiten ist Geschichte ! Vermutlich weil sein Gehalt erheblich reduziert werden würde….. Welch ein Witz

  17. Skeptiker 21. Dezember 2016 um 17:06 Uhr

    Vielleicht kann HSV Plus jetzt doch noch umgesetzt werden. Mach et, Herri!

  18. vsabi 21. Dezember 2016 um 17:21 Uhr

    Leider gibt es noch zu viele nicki . Sie verlieren einen guten Lehrmeister, der nur an sich selbst glaubt und die Realität ausblendet. Diese Träumer haben jetzt die Möglichkeit eine Gesundung des Vereins mit zu erleben. Gisdol sollte sich jetzt auf seine eigentliche Arbeit konzentrieren und Diddi nicht nachtrauern. Ich glaube es könnte für den Klassenerhalt Reichen! Für einen Teil der Spieler wird ein anderer Wind wehen, Adler Vertragsverlängerung, Diekmeiers Aussendarstellung, hier nur zwei Beispiele.
    Herr Bruchhagen kann jetzt seine Aufgaben wahrnehmen und die Störfeuer ignorieren. Persönlich hatte ich Angst, dass es anders ausgeht und hatte mich innerlich schon von diesem Verein verabschiedet. Werde den anderen Blog meiden und mir die Kommentare der Hüpfer ersparen.

  19. Gravesen 21. Dezember 2016 um 17:23 Uhr

    Ich freue mich so 😀

  20. BinMladen 21. Dezember 2016 um 17:38 Uhr

    bereits im BLOG vom 08.11.2016 hieß es:

    „Naja; diesen Vorgang habe ich auf der Merkliste. Denn laut Eintrag im Handelsregister wurde diese Kapitalerhöhung mit Sacheinlagen bewirkt – also nicht mit Geldmitteln bewirkt. Nun frage ich mich natürlich, was hat K-M Kühne dem HSV als Sacheinlage für die Anteile gegeben – Container werden es ja wohl kaum gewesen sein. Eine einfache Darlehensverrechnung wäre eine Kapitalerhöhung als Bareinlage. Es muss also noch mehr als „Darlehen“ dabei gewesen sein.“

    und nun schon wieder:

    „K-M Kühne erwarb seiner Zeit im Zuge einer Kapitalerhöhung 144.530 Anteile. Diese Anteile bezahlte er jedoch nicht in Geld (und verrechnete den Kaufpreis auch nicht gegen Darlehen), sondern legte laut Auszug aus dem Handelsregister hierfür Sacheinlagen bei der HSV Fußball AG ein. Nun wird natürlich klar, dass es sich bei diesen Sacheinlagen des K-M Kühne tatsächlich nicht um Container für den HSV gehandelt haben dürfte.“

    dies ist schlicht und ergreifend falsch:

    bei der umwandlung von fremdkapital in eigenkapital durch umwandlung eines gesellschafterdarlehens (hier: darlehen Kühnes an die HSV Fußball AG) handelt es sich um eine SACHEINLAGE, nicht um eine bareinlage. wenn man sich hier zu solchen dingen äußert, sollte man zumindest mal grundkenntnisse des gesellschaftsrechts haben. was die einlage irgendwelcher transferrechte bzw. von rechten an spielern betrifft, so handelt es sich um reine fantasien.

    • Gravesen 21. Dezember 2016 um 18:37 Uhr

      Vorsicht

    • Kerberos 21. Dezember 2016 um 20:55 Uhr

      .
      Möglich, dass Du die ´verdeckte Sacheinlage´ ansprichst, denn grundsätzlich ist nach dt. Recht ALLES eine Sacheinlage, was nicht tatsächlich in bar eingelegt wird.
      .
      Aber als Fachmann solltest Du eigentlich wissen:
      .
      1. das „Darlehen“ eines Gesellschafters ist nicht zwingend Fremdkapital, nur weil er es „Darlehen“ nennt – auch wenn dessen Beteiligung unter 25% ist.
      .
      2. an Sacheinlagen werden hohe Anforderungen gestellt, ins Besondere an deren „Werthaltigkeit“ und an die Kausalität.
      .
      3. vgl. aber auch die neuere Rechtsprechung des BGH vom Januar 2016 bei „verdeckten Sacheinlagen“ i.V.m. „Umgehungstatbestand“ zur Besserstellung eines Gesellschafters von notleidenden Unternehmen.
      .
      4. Alle bisherigen Beteiligungen wurden (lt. Handeslregisterauszügen) mittels Bareinlage bewirkt; auch wenn der HSV „im Gegenzug“ dann Darlehen zurück unmittelbar gezahlt hatte.
      .
      Gesellschaftsrechtlich ist dies im Übrigen eigentlich nur im Fall einer Insolvenz von Bedeutung – bei der Frage, ob ein Insolvenzverwalter ggf. die Einlage vom Gesellschafter („nochmals“) fordern kann oder diese bereits mit der „Sacheinlage“ bewirkt wurde. Es ist doch grundsätzlich durchaus zulässig, eine Sacheinlage auch mittels der Übertragung von Rechten zu bewirken.
      .
      Die aus Sicht des HSV bei diesen Vorgängen relevante Frage ist vielmehr, ob man sich bei solchen „Umgehungsgeschäften“ noch im Rahmen der zulässigen Finanzierung durch Investoren bewegt oder bereits die Grenzen der TPO überschritten hat. Zumal in diesem Zusammenhang auch noch ein Besserungsschein über knapp 5 Mio unter der Bedingung einer 30% Beteiligung an zukünftigen Transfererlösen im Spiel ist; dieser Umstand kann dem Text der Bilanz entnommen werden.
      .
      Vor dem Hintergrund des Spiegel-Artikels, wonach der HSV ja nun wohl nachweislich mit Transfer-Rechten hausieren gegangen ist, eine durchaus zumindest fragwürdige Spielerfinanzierung durch K-M Kühne in dieser Richtung zu kommentieren, hat nun wirklich nichts mit Phantasie zu tun.
      .

      • BinMladen 22. Dezember 2016 um 11:57 Uhr

        laut gesellschaftsrecht handelt es sich bei der umwandlung eines darlehens in eigenkapital um eine SACHEINLAGE. punkt.

        1. die darlehen Kühnes sind in der bilanz der HSV Fußball AG als fremdkapital (verbindlichkeiten) ausgewiesen. oder willst du sagen, KPMG hat eine falsche bilanz testiert?

        2. bei einer verbindlichkeit stellt sich die frage nach der werthaltigkeit doch gar nicht. die umwandlung in eigenkapital erfolgt ganz einfach zum rückzahlungsbetrag. für eine solche sacheinlage muss auch keine extrene gründungsprüfung (§ 33a AktG) durchgeführt werden. das ist offenbar auch nicht geschehen, sonst hätte das nämlich im bundesanzeiger offen gelegt werden müssen.

        3. die von dir zitierte rechtsprechung ist hier gar nicht einschlägig, da es sich nicht um eine „verdeckte“ sacheinlage handelt.

        4. das ist schlicht und ergreifend falsch. ich zitiere das handelsregister:

        Veröffentlichung
        Amtsgericht Hamburg Aktenzeichen: HRB 47576 Bekannt gemacht am: 29.01.2016 12:07 Uhr
        In ().
        gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.
        Veränderungen
        29.01.2016
        HRB 47576: HSV Fußball AG, Hamburg, Sylvesterallee 7, 22525 Hamburg. Durch Beschluss
        des Vorstandes vom 24.11.2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrates vom 25.11.2015 ist unter
        teilweiser Ausnutzung des am 07.07.2014 eingetragenen genehmigten Kapitals das
        Grundkapital gegen Sacheinlagen um 144.530,00 EUR auf 4.086.322,00 EUR erhöht worden.
        Die Kapitalerhöhung ist durchgeführt. Durch Beschluss des Aufsichtsrates vom 25.11.2015 ist
        die Satzung in § 4 (Höhe und Einteilung des Grundkapitals) Abs. 1 und 5 (Genehmigtes
        Kapital) geändert worden.. 4.086.322,00 EUR. Das Genehmigte Kapital beträgt nach weiterer
        Teilausnutzung nunmehr noch 1.163.678,00 EUR.

        da steht doch ganz eindeutig SACHEINLAGEN, und rein gar nichts von einer bar zu erbringenden einlage !!!

        wären bei dieser einlage irgendwelche rechte an spielern eingelegt worden, dann hätte es eine externe gründungsprüfung geben müssen. dabei wäre geprüft worden, ob die einzubringenden rechte mindestens den wert des nennbetrags der einlage haben. das hätte offen gelegt werden müssen, was aber nicht geschehen ist. in diesem zusammenhang etwas anderes zu vermuten ist daher reine fantasie.

        dass die spielerfinanzierung durch Kühne äußerst fragwürdig ist, will ich gar nicht anzweifeln, im gegenteil, aber mit dieser sacheinlage hat das absolut nichts zu tun!

  21. Weltmeister 21. Dezember 2016 um 19:10 Uhr

    Herrlich. Hilke und Beiersdorfer sind Geschichte. Ein guter Tag für den HSV. Ich freue mich!
    @ Grave
    Weihnachten im Trikot? ?

  22. Armin Nitz 21. Dezember 2016 um 19:38 Uhr

    Ich freue mich auch, dass der Zauderer endlich Geschichte ist. Bedenklich allerdings, dass er es entschieden hat und nicht der HSV, der ihn hätte zum Teufel jagen müssen. Ich favorisiere einen Sportchef, der die Spieler zum HSV holt, die der Trainer haben möchte und nicht auf Wunsch von Herrn Kühne etc. Die Mischung aus Erfahrung und Talent mit Potential muss stimmen. Der Name des Spodis ist mir dabei egal.

  23. ausgegliedert 21. Dezember 2016 um 20:50 Uhr

    Hatte Didi echt die Vorstellung, er bleibt als SpoDi im Vorstand? Wird die Abfindung eigentlich kleiner, wo er das Angebot nun selbst abgelehnt hat? Werden interessante nächste Wochen. Mögen HB und MG goldene Händchen haben.
    Die erste Hz gestern war gruselig….

  24. Holliwutt 21. Dezember 2016 um 23:12 Uhr

    Ein schöner Tag! Es kann nur besser werden und mir bleibt so viel erspart.
    Kündigungen schreiben, Kinder umprogrammieren, Auto ummelden und so weiter…
    All das hätte ich durchgezogen, bei einem Verbleib von Didi als Sportdirektor!
    Privat wünsche ich Ihm alles Gute!

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