Fakten, Fakten und nochmals Fakten!

Ein Gastblog von Kerberos

In Zeiten des vielbemühten „Postfaktischen“ mag ein faktenbasierter Gast-Blog wie der Nachfolgende auf den ersten Blick fast schon wie blanker Anachronismus wirken. Ist es aber beileibe nicht. Denn sicherlich würden sich viele Menschen liebend gerne ihre Meinung faktenbasiert bilden, wenn man ihnen denn nur auch die tatsächlich relevanten Fakten hierfür wahrhaftig und verstehbar an die Hand geben würde. Dieser Intention will die nachstehende Darstellung, in der die verwendeten Begrifflichkeiten aus Gründen der Verständlichkeit ausdrücklich eher dem gewöhnlichen Sprachgebrauch entnommen sind, als zwingend der fachlichen Nomenklatur folgen, Rechnung tragen.

Der Zeitraum vom 01.07.2014 bis zum 30.06.2016

Bei seinem Amtsantritt im Juli 2014 fand D. Beiersdorfer beim HSV eine Kasse mit € 1.6 Mio. vor. Als er nun mit der Bilanz 2015/16 einen neuerlichen Blick in die Selbige warf, fand er dort immerhin noch € 1.3 Mio. vor. Nun; hätte er in den dazwischenliegenden 2 Jahren denn auch alle „laufenden Ausgaben“ mit den „laufenden Einnahmen“ bestritten, wäre ihm mit Sicherheit der begehrte Orden der „schwäbischen Hausfrau“ verliehen worden. Hat er aber eben leider nicht.

Denn D. Beiersdorfer hat seine HSV-Kasse in den 2 Jahren neben den regelmäßigen Einnahmen für den laufenden Zeitraum noch mit weiteren € 68 Mio. angefüllt. Zum einen mit € 38.6 Mio. aus Kapitalerhöhungen von Investoren und zum anderen mit € 29.5 Mio. aus bereits vereinnahmten „Vorschüssen“ von Sponsoren und Fans für die nachfolgende Saison 2016/17. € 29.5 Mio. also, die eigentlich zur Finanzierung der nächsten Saison eingenommen wurden. Nach 2 Jahren war die Kasse am Ende jedoch genauso voll / leer wie zu Beginn bei seiner Amtsübernahme, so dass man denn erschüttert feststellen muss: neben den regelmäßigen Einnahmen für den Zeitraum von 07/2014 bis 06/2015 hat D. Beiersdorfer eben nicht nur weitere € 68 Mio. aus Kapitalerhöhungen und Vorschüssen in seiner Kasse „vereinnahmt“, sondern diese auch bereits vollständig bis zum letzten Cent am 30.06.2016 ausgegeben gehabt. Bleibt eigentlich nur die Frage: wofür oder worauf hat D. Beiersdorfer diese „zusätzlichen“ € 68 Mio. eigentlich verwendet? Also denn; suchet und Ihr werdet finden.

Schuldenabbau? Bei Amtsantritt hatte D. Beiersdorfer im Juli 2014 beim HSV stolze € 90.5 Mio. Schulden auf dem Zettel vorgefunden. Mit der Bilanz 2015/16 durfte er den Schuldenstand auf seinem Zettel auf € 72 Mio. korrigieren. Ein Schuldenabbau also in Höhe von € 18.5 Mio.? Leider nicht so ganz, denn zurückgezahlt hatte der HSV tatsächlich nur € 10.7 Mio. Auf die Differenz von € 7.8 Mio. haben Gläubiger zumindest vorläufig verzichtet. Dieser Umstand ist aus zweierlei Gründen nicht ganz unwichtig. Zum einen können hier Schulden in Höhe von € 7,8 Mio. in der ungewissen Zukunft wieder „auferstehen“ und zum anderen erklärt sich damit der Verbleib des „verlorenen Schatzes“ lediglich in Höhe von 10.7 Mio. als Schuldenabbau, so dass die Suche nach € 57.3 Mio. fortgesetzt werden muss.

Investitionen? Ja, Einiges an Modernisierungen und Erweiterungen sieht man bereits und Anderes ist, wenn auch noch im Werden, so doch bereits angezahlt. Ins Gesamt sind in den letzten 2 Jahren bis zur Bilanz 2015/16 Investitionen in Sportstätten, Nebenanlagen und Geschäftsräumlichkeiten in Höhe von € 5.2 Mio. getätigt worden. Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist und so werden nun lediglich noch € 52.1 Mio. in der Kasse „vermisst“.

Spielerkader? Zum Zeitpunkt der Amtsübernahme im Juli 2014 führte der HSV in seinen Büchern einen Spielerkader im Buchwert von € 29.9 Mio., dessen Buchwert D. Beiersdorfer in seiner Amtszeit bis zur Bilanz 2015/16 auf € 32 Mio. steigerte – mithin also ein Zuwachs von € 2.1 Mio. Die Kritik, dass die Buchwerte lediglich eine bedingte Aussagekraft über den „tatsächlichen Wert“ eines Spielerkaders haben, ist durchaus grundsätzlich nachvollziehbar; bei einer retrospektiven Betrachtung dieser Art jedoch vernachlässigbar.

Im Rahmen einer Plausibilitätsprüfung seien dennoch die für den hier zu betrachtenden Zeitraum taxierten Werte aus transfermarkt.de erwähnt. Hiernach wurde der Wert des Spieler-Kaders zum Amtsantritt des D. Beiersdorfer mit € 118.2 Mio. taxiert – der Wert zum Stichtag der Bilanz 2015/16 hingegen nur noch mit € 68.75 Mio. taxiert.

Und die Tatsache, dass D. Beiersdorfer bereits innerhalb des ersten Jahres nach Amtsantritt durch den Verkauf von Spielern satte € 41.9 Mio. an Transferentschädigungen vereinnahmen konnte ist überdies ein unwiderlegbares Indiz wider dieser unsinnigen Behauptung, der Verein hätte der HSV Fußball AG lediglich „Kernschrott“ als Spieler-Kader übertragen.

Es erscheint daher doch schon eine sehr wohlwollende Bewertung der „Transfer-Leistungen“ des D. Beiersdorfer, ihm eine Wertsteigerung des Spielerkaders von € 2.1 Mio. zuzubilligen. Sei es drum; es bleibt also noch die Frage nach dem Verbleib von satten € 50 Mio.

Fazit: von der „Kassenauffüllung“ des D. Beiersdorfer in Höhe von € 68 Mio. aus Kapitalerhöhung und Vorschüssen sind also gerade einmal € 18 Mio. mit nachhaltigen Effekten in den Schuldenabbau, in Investitionen für Sachanlagen und in die Wertsteigerung des Spielerkaders geflossen. Hingegen wurden „gigantische“ € 50 Mio. in den letzten 2 Jahren zusätzlich zu den regelmäßigen Einnahmen des laufenden Zeitraums benötigt, um die laufenden Kosten und den monströsen Aufwand beim HSV auch nur irgendwie, stets am Rande einer Zahlungsunfähigkeit jonglierend, „finanzieren“ zu können. Und selbstverständlich beinhalten diese „verbrannten“ Gelder auch die Fehlinvestitionen und -spekulationen auf dem Spieler-Transfermarkt. Die Ikone des HSV hat in zweijähriger Amtszeit tatsächlich nicht weniger als € 50 Mio. durch den Schornstein gejagt, ohne dass die gezeigten fußballerischen Darbietungen des HSV die Herzen der Fans auch nur ein ganz kleines bisschen erwärmen konnten. Dieser D. Beiersdorfer, das angebliche „Gesicht des HSV“, ist unter dem Licht der Tatsachen ohne rosa-rote Brille betrachtet, tatsächlich nur die „Fratze gigantischer Geldvernichtung“.

Hier jedoch nun nur den Vorstand der HSV Fußball AG an den Pranger zu stellen, wäre dennoch zu kurz gegriffen. Denn es war schlussendlich auch der Aufsichtsrat, der dem wirtschaftlichen Treiben in dem Tollhaus HSV Fußball AG nunmehr seit 2,5 Jahren tatenlos zuschaute und den Vorstand der AG in seinem ökonomischen Wahnsinn gewähren ließ. Wahrhaft kein Ruhmesblatt für die Exzellenzen des Aufsichtsrats; diesem selbsternannten Kompetenzteam „HSV Plus“.

Der Zeitraum vom 01.07.2016 bis zum 31.12.2016

Im Nachtragsbericht der Bilanz 2015/16 werden zwei Umstände erwähnt, die neben offenen Fragen zumindest auch berechtigte Zweifel an der Glaubwürdigkeit der abgegebenen Erklärungen des Vorstands der HSV Fußball AG aufwerfen.

Zum einen werden im Nachtragsbericht gewährte Darlehen (nach dem Bilanzstichtag zum 30.06.2016) in Höhe von ins Gesamt € 38 Mio. zur Spielerfinanzierung (unter Hinweis auf die Verpflichtungen Kostic, Halilovic, Waldschmidt, Mathenia, Santos, Wood und Ferati) ausgewiesen, deren Rückzahlungen von bestimmten sportlichen Erfolgen abhängig sein soll und dabei jedoch frühestens ab 01.07.2018 einsetzt. Es ist also nach dem Ausweis in der Bilanz 2015/16 keineswegs so, dass hier Darlehen bei gleichzeitig gewährtem Forderungsverzicht mit Besserungsschein vorliegen, die den HSV „nicht belasten“, da die Forderungen und damit die Verpflichtung zur Rückzahlung erst beim Eintritt bestimmter sportlicher Erfolge als Bedingung des Besserungsscheins in der Zukunft eintreten würden.

Aber ist das nicht egal? Nein; denn durch diese in der Bilanz 2015/16 dargestellten Ausgestaltung erhöhen sich mit diesen Darlehen auch die für den HSV auszuweisenden Verbindlichkeiten um € 38 Mio.; ein misslicher Umstand, der ins Besondere in der Zukunft bei der Beurteilung einer möglichen Überschuldung der HSV Fußball AG noch eine entscheidende Rolle wird spielen können. Denn damit wird ein weiterer Umstand „geschaffen“, der K-M Kühne künftig mittels des „Handlings“ eben dieser Darlehen eine weitere mittelbare, aber doch entscheidende, Einflußnahme und Mitbestimmung beim HSV sichert.

Zum anderen wurde ein Schuldscheindarlehen in Höhe von € 40 Mio. am Kapitalmarkt platziert. Aus den hieraus zugeflossenen Finanzmitteln soll auch die bestehende Finanzierung des Volksparkstadions abgelöst werden. Nun wurde nach der Bilanz 2015/16 die Finanzierung des Volksparkstadions bei Kreditinstituten durch die Aufnahme eines privaten Darlehens in Höhe von € 25 Mio. bereits abgelöst, wodurch sich die Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten auf € 1.7 Mio. (entspricht dem in Anspruch genommenen Kontokorrent) reduzierte; im Gegenzug unter den sonstigen Verbindlichkeiten natürlich üppige € 35.3 Mio. ausgewiesen werden müssen. Diese Möglichkeit einer kurzfristigen „Zwischenfinanzierung“ wurde so auch bereits im Vorwege durch den Vorstand kommuniziert.

Interessanter Weise werden nun jedoch nach Darstellung in der Bilanz 2015/16 von den € 35.3 Mio. sonstigen Verbindlichkeiten lediglich € 7.5 Mio. bis zum 30.06.2017 zur Rückzahlung fällig; € 26.8 Mio. der sonstigen Verbindlichkeiten wurden hingegen besichert und sind erst ab dem 01.07.2017 rückzahlbar. Es ist also offenkundig so, dass jenes „Darlehen zur Zwischenfinanzierung“ des Volksparkstadions über € 25 Mio. zumindest doch nicht so zeitnah aus den Finanzmitteln des Schuldscheindarlehens über € 40 Mio. zurückgezahlt werden soll, wie es stets vorab kommuniziert wurde. Und ruft man sich in Erinnerung, dass bereits € 29.5 Mio. der vorab für die Saison 2016/17 zugeflossenen Einnahmen sogar schon vor dem 30.06.2016 verausgabt waren und man beim HSV mit einem „Kassenbestand“ von mickrigen € 1.3 Mio. in die Saison 2016/17 ging, so erschließt sich auch einem recht fantasielosen Betrachter sehr schnell, wofür die € 40 Mio. aus dem Schuldscheindarlehen vordringlich benötigt wurden und werden – zur Finanzierung des laufenden Aufwands.

Bleibt festzuhalten, dass verlässlich bei der HSV Fußball AG ausschließlich eine weitere Verschuldung durch die Darlehen zur Spielerfinanzierung und die Platzierung eines Schuldscheindarlehens am Kapitalmarkt über ins Gesamt € 78 Mio. dokumentiert ist; alles andere sind unverbindliche Absichtserklärungen, die zudem in großen Teilen auch noch in einem offenen Widerspruch zu den Angaben und Ausführungen der Bilanz 2015/16 stehen. Die Verbindlichkeiten der HSV Fußball AG belaufen sich damit auf € 150 Mio. – das ist Fakt! Gigantisch; denn hierzu kommen noch Rückstellungen für Steuern und Sonstiges sowie Eventual-Verbindlichkeiten aus Forderungsverzichten mit Besserungsscheinen, Bestellobligo aus Spielertransfers, latente passive Steuern, usw. – summa summarum bummelig nochmals mehr als € 28 Mio.

Die Zeit ab dem 01.01.2017

Kann man einen Prognosebericht nach dem 8.ten Spieltag mit 2 Punkten überhaupt noch ernst nehmen, wenn alle wirtschaftliche Prognose auf der sportlichen Annahme beruht, dass man am Ende der Saison 44 Punkte wird erreicht haben. Dies entspricht einem noch anzunehmenden Punkteschnitt von 1,69 Punkten pro Spiel; extrapoliert auf eine ganze Saison bedeutet dies 58 Punkte und hätte zumindest in der vergangenen Saison B. Mönchengladbach noch von Platz 4 der Tabelle verdrängt – CL-Qualifikation! Und wann fängt eigentlich der Schabernack an? Etwa wenn in einem Prognosebericht der Vorstand seine ganzen Hoffnungen auf die Erträge aus Spieler-Transfers in der Winterpause setzt, da man im Sommer lediglich € 1.95 Mio. aus den Transfers für abgegebene Spieler einnehmen konnte? Das ist wirklich Alles nicht mehr witzig.

Zum Schluss aber dennoch ein Highlight: die perfekte Symbiose von Transfer-Finanzierung, Bilanzkosmetik und Unternehmenskontrolle. Und bitte; dies ist keine Verschwörungstheorie aus der Abteilung „Alu-Hut“ – es ist wahrhaftig und nachzulesen auf den Seiten 20/21 des Lageberichts zur Bilanz 2015/16.

Nach der Prognose des Vorstands werden die Umsatzerlöse für die Saison 2016/17 um € 5 Mio. von aktuell € 123 Mio. auf € 118 Mio. erneut sinken (und dies unter der sportlichen Annahme von 44 Punkte und Platz 10). Dennoch soll das EBITDA um € 5.6 Mio. von aktuell € 16.4 auf € 22 Mio. ansteigen. Wie ist das zu erklären, wenn doch gerade in der selben Bilanz 2015/16 auf Seite 12 das aktuell gesunkene EBITDA den mit aktuell rückläufigen Umsatzerlösen begründet wird?

Vorab: es wurde bereits darauf hingewiesen, dass die Darlehen zur Transferfinanzierung auf Grund eines fehlenden (unmittelbaren) Forderungsverzichts in die Bilanzen der AG als Verbindlichkeiten aufzunehmen sind. Dies hat keinen Einfluss auf Gewinn & Verlust sowie auf das EDIBTA der AG. Ein künftiger Forderungsverzicht ist dabei in Aussicht gestellt und soll in Teilen gewährt werden, wenn sportlich keine Teilnahme an europäischen Wettbewerben möglich ist.

Szenario

Wird nun in der nächsten Bilanz 2016/17 auf Grund des Nichterreichens eines europäischen Wettbewerbs ein teilweiser Forderungsverzicht gegen Besserungsschein erklärt, so „verschwindet“ dieser Teil als Verbindlichkeiten aus der Bilanz und wird in der Bilanz 2016/17 als ein außerordentlicher Ertrag ausgewiesen werden. Ein außerordentlicher Ertrag, der ausdrücklich nicht zu den Umsatzerlösen gerechnet wird, geht jedoch selbstverständlich in die Gewinn- & Verlustrechnung und in das EBITDA ein. So steigt also in der Bilanz 2016/17 das EBITDA bei gleichzeitig sinkenden Umsatzerlösen. Ganz einfach „Malen nach Zahlen“.

Theoretisch besteht so die Möglichkeit, ohne auch nur 1 Cent an Umsatzerlösen in einer Bilanz ein positives EBITDA „zu produzieren“. Man muss einfach nur hoch genug verschuldet sein und genügend freundlich gesonnene Gläubiger finden, die eben ganz freundschaftlich „bei Bedarf“ auf ihre Forderungen verzichten. Schwupps und das war es dann auch schon – das positives EBITDA ganz ohne Umsatzerlöse. Das EBITDA ist ein perfektes Finanz-Instrumentarium zur Verarschung von leichtgläubigen und ahnungslosen Eigentümer – und Diese lassen sich unter den Fans und Mitgliedern des HSV offenbar reichlich finden.

Denn damit der freundschaftliche Gläubiger nun nicht etwa endgültig leer ausgeht und tatsächlich auch noch Geld oder gar die Kontrolle verlieren könnte, wird ihm für seinen Forderungsverzicht ein Besserungsschein gewährt. Verzeichnet das Unternehmen irgendwann in der Zukunft steigende Umsatzerlöse oder gar operative Überschüsse, so kann der heute verzichtende Gläubiger einfach den ihm einst gewährten Besserungsschein vorlegen und es entsteht für ihn dadurch eine neue Forderung gegen das Unternehmen. Perfekt; denn damit kann dieser freundschaftliche Gläubiger das Unternehmen in „guten Zeiten“ abschöpfen und es in „schlechten Zeiten“ als rettender Darlehensgeber stets erneut in seine Abhängigkeit und somit unter seine Kontrolle bringen. Und besonders hilfreich und geeignet für dieses „Spielchen“ sind natürlich viele „kleinere“ Darlehen und Besserungsscheine, deren Konditionen und Fälligkeiten zeitlich sehr fein aufeinander abgestimmt werden können.

Im „Idealfall“ kann dieser freundschaftliche Gläubiger durch Vorlage seiner Besserungsscheine sogar die Ursache für „schlechten Zeiten“ bis hin zum Exitus eines Unternehmens selber sein. Ins Besondere in Fällen, in denen die Bedingungen der Besserungsscheine nicht ausschließlich und unmittelbar an die tatsächliche Verbesserung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Unternehmens geknüpft sind. Dies ist der Fall, wenn die Bedingungen eines Besserungsscheines lediglich an das Erreichen sportlicher Ziele geknüpft wird. Denn das Erreichen sportlicher Ziele impliziert keineswegs zwingend auch eine Verbesserung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit eines Unternehmens. Selbst unter der Annahme gesteigerter Umsatzerlöse bei Erreichen eines europäischen Wettbewerbs bleibt doch ein großes Fragezeichen hinter der Rentabilität einer Teilnahme an solchen Wettbewerben. Sportlich erfolgreich, keinen Cent in der Kasse und vor der Tür winkt der Gläubiger mit dem Besserungsschein. Tja; auch hier gilt eben die alte Volksweise: „Hinten kackt die Ente“.

HSV-Bezug? Sicherlich und dies weder rein zufällig noch gänzlich ungewollt; denn sonst würde dieser Gast-Blog wohl auch kaum in der ´Arena´ zu lesen sein. Abschließend soll im Hinblick auf den aktuell so überaus „ruhmreich“ agierenden Aufsichtsrat in Verbindung mit der anstehenden Mitgliederversammlung noch daran erinnert sein, dass es die Mitglieder des HSV selbst waren, die mit ihrer Abstimmung über die Ausgliederung eben genau diesen Aufsichtsrat (auch in seiner personellen Zusammensetzung) bestätigten und sich danach vor schier unfassbarem Glück unter Tränen der Freude in den Armen lagen. Dies ist kein Vorwurf, sondern eine Feststellung und soll gleichsam Mahnung sein, sich bereits jetzt intensiv unter dem Primat der Vernunft mit der anstehenden Neubesetzung des Aufsichtsrats im Herbst 2017 zu beschäftigen. Hilfreich wäre es zum Beispiel vorab zu klären, wie viele Mitglieder des Aufsichtsrats denn überhaupt durch den Verein als Hauptaktionär zu berufen sein werden. Dies erscheint doch allemal sinnvoller, als sich über eine mögliche Abwahl des amtierenden Vereins-Präsidenten den Kopf zu zerbrechen.

Von | 2017-01-05T07:18:52+01:00 5. Januar 2017|Allgemein|33 Kommentare

33 Comments

  1. Johnnygranat 5. Januar 2017 um 08:10 Uhr

    Erster … ach neee, falscher Blog 😉

    Spaß beiseite. Wenn ich Kerberos‘ Ausführungen (übrigens vielen Dank für die überwiegend auch für Laien verständlichen Formulierungen) so lese, werde ich den Gedanken nicht los, das der HSV in diesem Bereich schon nicht mehr nur in der Grauzone agiert, sondern auch darüber hinaus. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass im Falle einer Insolvenz – und dieses Szenario ist ja nicht so unwahrscheinlich – auch Begriffe wie Insolvenzverschleppung, etc. auf den Tisch kommen werden und den Machern dann ihre Finanztricks auf die Füße fallen.

    • Kerberos 5. Januar 2017 um 13:16 Uhr

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      Mit der Untreue nach § 266 StGB (aus Sicht der Vereinsmitglieder) und der Gläubigerbegünstigung nach § 283c StGB (aus Sicht der sonstigen Gläubiger) stehen doch auch Rechtsnormen zur Verfügung, für die weder eine Insolvenz beantragt noch festgestellt sein muss. Nur bitte; ich behaupte ausdrücklich NICHT, dass hier die entsprechenden Straftatsbestände konkret vorliegen.
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      Als Beispiel benenne ich oft die causa Hilmar Kopper, seiner Zeit ARV der HSH Nordbank, der „lediglich“ als ARV mit dem VV Nonnenmacher im Rahmen dessen Entlassung eine Vereinbarung über die Nicht-Rückzahlbarkeit von gewährten Boni abschloss. Hier ermittelte die Staatsanwaltschaft HH auf Grund einer Anzeige der Eigentümer gegen ARV Kopper wegen des Verdachts der Untreue – das Verfahren wurde später zwar eingestellt; dennoch bemerkenswert.
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  2. Gravesen 5. Januar 2017 um 10:55 Uhr

    Die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung zeigt dabei vor allem eines an: Stillstand – und das auf prekärem Niveau. Der HSV hat in der zurückliegenden Saison über 62 Millionen Euro für Personalkosten ausgegeben, davon rund 50 Millionen für den Spielerkader. Das sind 55 Prozent vom Umsatz, mehr als bei den meisten anderen Bundesligaklubs. Von ihrem Vorhaben, die Personalkosten zu senken, hat sich die Vereinsführung inzwischen sogar offiziell verabschiedet.

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    Im Finanzbericht bereitet der HSV seine Fans schon einmal darauf vor, dass die Personalkosten in der laufenden Saison wahrscheinlich noch weiter zulegen werden.

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    Der HSV hat aber auch in den stabileren Bereichen ein Einnahmeproblem: Der ligaweite Anstieg der TV-Erlöse geht am HSV vorbei, weil der Klub in der Fünfjahrestabelle immer weiter zurückfällt. Seit drei Jahren schon stagnieren die TV-Einnahmen bei knapp 29 Millionen Euro im Jahr.

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    Mittelfristig verheißt das für den HSV nicht viel Gutes: In dem Moment, in dem sich der Klub sportlich erholt und wieder in den Europacup einzieht, könnte eine Forderungswelle von fast 50 Millionen Euro auf den HSV zukommen – weitere möglicherweise noch kommende Transferzuschüsse von Kühne noch nicht einmal mit eingerechnet. Auch wenn der Klub im Erfolgsfall diese Summe sicher nicht auf einen Schlag zurückzahlen müsste und dann im Gegenzug auch zusätzliche Einnahmen ins Haus stünden: Die Eventualschulden haben das Zeug, die Renaissance des HSV auf Jahre hinaus auszubremsen, so sie denn überhaupt kommt.

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    Wettstein hofft, dass der HSV es in der Saison 2017/18 endlich wieder schafft, Geld zu verdienen. Illusionen macht sich der gelernte Wirtschaftsprüfer, der eine der schwersten Aufgaben im deutschen Profifußball zu meistern hat, trotzdem nicht: Um die 50 Prozent zu erreichen, wird der HSV noch eine große Menge Vereinsanteile verkaufen müssen, räumt Wettstein ein. 15 Prozent wurden schon verkauft, 11 Prozent davon gingen an Kühne. 10 Prozent liegen noch im Schaufenster. Möglicher Erlös in der aktuellen Verfassung des Vereins: 25 bis 30 Millionen Euro.

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    http://www.finance-magazin.de/meinungen/dritte-halbzeit/die-neuen-details-der-hsv-finanzen-1394481/

  3. Saschka 5. Januar 2017 um 11:13 Uhr

    Ich habe mal eine Frage an Keberos

    Ich würde gerne von dir wissen was du studiert hast oder in welchem Bereich du arbeitest?!
    Da du so unglaubliches Fachwissen im Bereich Finanzen besitzt

    • Kerberos 5. Januar 2017 um 13:20 Uhr

      .
      Mit Sozialpädagogik kommt man hier natürlich nur schwerlich weiter; aber eigentlich ist das alles nur „kleines 1×1“.
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      • Saschas Alte Liebe 6. Januar 2017 um 11:49 Uhr

        Sozialpädagogik ist eher in der Betrachtung und im Verständnis des Fanverhaltens beim HSV oder der Posts von HA-Blog Usern hilfreich.
        Möglicherweise gilt dies auch für die teilweise absurden Vorstellungen der Masse der Vereinsmeier.

  4. Saschka 5. Januar 2017 um 11:17 Uhr

    Achja und ich finde auch die kleinen Rechenaufgaben ganz unten um ein Kommentar absenden zu können sehr sinnvoll.
    So wird verhindert dass die primaten aus dem anderen „blog“ hier einen Kommentar absetzen können 😀

    • Gravesen 5. Januar 2017 um 11:25 Uhr

      Wenn du solche Kommentare in der Einöde siehst, weißt du, dass diese Maßnahme dringend notwendig ist 🙂
      .

      MeineMeinungStehtFest-VerwirrenSieMichNichtMitTatsachen:-) sagt:
      5. Januar 2017 um 11:19
      Moin,
      ich finde den Bericht von/über/mit Wettstein im Finanzmagazin völlig ok. Hatte irgendjemand hier gedacht, dass der HSV finanziell perfekt aufgestellt ist?
      Wenn der HSV es schafft in die Europa-Plätze zu kommen, wird es erstmal teuer, aber das war doch Teil des Deals mit Kühne. Und für mich ist auch klar, dass es statt Rückzahlung auf neue Anteile für unseren Edelfan hinauslaufen wird. Sehe ich kein Problem drin.

  5. Oberberger 5. Januar 2017 um 11:20 Uhr

    Danke für den sehr verständlich formulierten Gastbeitrag, Kerberos.
    Mir kommen dabei ein paar Gedanken die äußerst unerfreulich sind:

    1.)
    Das Wirken von Dietmar Beiersdorfer und seinem Finanz-Houdini Frank Wettstein wirkt auf mich mit einem Wort schlicht und ergreifend unseriös. Wenn Ich Kerberos richtig verstanden habe, dann wurden hier unterm Strich alte Schulden durch neue Schulden abgelöst, und das noch nicht mal vollständig, sondern nur teilweise, da das Hemd bereits an anderen Ecken zu kurz war und man dort das frische Kapital reinpumpte wo die Not gerade am größten war.
    Klingt als habe man versucht Feuer mit Benzin zu löschen.
    .
    2.)
    Dass mit Beiersdorfer und Wettstein zwei ausgewiesene Dilettanten am Werk sind hätte jedem halbwegs interessierten und informierten Funktionär recht schnell klar sein müssen.
    Der Aufsichtsrat hat hier meiner Meinung nach grob seine Pflichten verletzt indem er sich blind, taub und stumm gestellt hat.
    Wobei einem hier natürlich der unappetitliche Gedanke kommen kann, ob sie gar nicht so ahnungslos waren, sondern ganz bewußt weggeschaut haben.
    .
    3.) Wie kann ein derart wackliges, unehrliches und undurchsichtiges Finanzkonstrukt jemals bei der DFL durchgewunken werden? Sitzen dort keine Finanzfachleute?
    .
    4.) Bisher wird mir in allen Diskussionen um die finanzielle Schieflage (vorsichtig formuliert) des HSV die Rolle von Herrn Wettstein zu wenig „gewürdigt“. Der Mann werkelt im Hintergrund abseits des öffentlichen Fokus scheinbar an immer abenteuerlicheren Konstruktionen, die den HSV immer weiter in eine schier ausweglose Lage manövrieren.
    Interessant wäre hier ab wann das Wirken des Herrn W. unter Duldung des Aufsichtsrates den Stattsanwalt interessiert? Stichwort: Insolvenzverschleppung.
    .
    Fazit:
    Bezüglich der Vereinsfinanzen ist Aufklärung dringender denn je erforderlich.
    Verein, Medien und Anhängerschaft scheinen sich hier allerdings in ihrem gemeinsamen Desinteresse einig zu sein das nicht zu thematisieren.
    Solange man sich die Augen nur fest genug zuhält ist der Eisberg halt nicht da.

  6. Raschi 5. Januar 2017 um 11:34 Uhr

    Enron?
    Wenn ja, dann hoffe ich, dass sich die Herren Beiersdorfer, Wettstein, Gernandt und Co. am Ende genauso wie deren Manager zu verantworten haben und letztlich sowohl finanziell wie auch strafrechtlich belangt werden. Sollten ihre Machenschaften und Bilanztricksereien jedoch noch im hintersten Winkel der Legalität vonstatten gegangen sein, dann wünschte ich mir eine HSV-Mitgliedschaft, die den Herren das trotzdem nicht durchgehen lässt und ihnen zunächst einmal die Entlastung verweigert anstatt sich gleich wieder in ‚postfaktische’ Komplizenschaft mit ihnen zu begeben. Weniger seriös und weniger hanseatisch geht es ja wohl nicht – wie soll, wie kann das noch mein Verein sein?
    Ich werde Heribert Bruchhagens Arbeit beim HSV jedenfalls nicht an einem eventuellen Klassenerhalt des aufgeplusterten Dinos messen, sondern daran, ob er gewillt ist und es schafft, die Mauscheleien, Verschleierungen und Machenschaften der Vergangenheit lücken- und schonungslos aufzuarbeiten – mit und trotz allen/r etwaigen Konsequenzen. Wir haben mittlerweile soviel Dreck, den wir mitschleppen, dass uns ohnehin nur noch ein harter Besen und ehrlicher Selbstreinigungsprozess helfen kann. Es wird Zeit, dass wir unseren Blick nach oben endlich umkehren und nicht mehr gebannt nach irgendeinem Meteoriten im Anflug schauen, sondern unsere eigenen Hinterlassenschaften, den Schmutz und Staub um uns herum erkennen. Genau der nimmt uns die Luft zu atmen, an genau dem drohen wir gerade zu ersticken. Insofern gebe ich den Didi-Jüngern ein Stück weit recht – ja, auch wir hatten unseren Messi…

    • Kerberos 5. Januar 2017 um 14:19 Uhr

      .
      „Ende Mai (Anm: 2012) noch war mit schönen Zahlenkolonnen, von Wirtschaftsprüfern abgesegnet, umgeschuldet worden. Stadt und Land übernahmen zweistellige Millionen-Bürgschaften…..
      Die Alemannia Aachen GmbH hat dann Insolvenz angemeldet (Anm: November 2012 – 6 Monate später!). Die Stadt fühlt sich «belogen, betrogen und über den Tisch gezogen» und reichte Strafanzeige gegen Kraemer, die Clubfürsten und die Wirtschaftsprüfer ein. Offenbar wurden Altlasten kreativ versteckt. Der Oberbürgermeister spricht von «krimineller Energie».Wegen der «Komplexität und Grösse des Falles» hat die Schwerpunktstaatsanwaltschaft Wirtschaftskriminalität in Köln das Verfahren an sich gezogen. Es geht um Betrug, Untreue, Steuerhinterziehung, Insolvenzverschleppung.“
      .
      http://www.tageswoche.ch/de/2013_04/sport/505618/
      .
      Und nun wollen wir doch einmal raten, welcher Wirtschaftsprüfer Wohl das Gutachten erstellt hat; na … ?
      .
      „Das war richtig gute Arbeit. Gleiches gilt für Wirtschaftsprüfer Frank Wettstein, der den Umfinanzierungsprozess gutachterlich begleitet hat“, sagt Heyen (Anm: ARV Alemannia Aachen).“
      .
      http://www.alemannia-aachen.de/aktuelles/nachrichten/details/Tivoli-Stadtrat-stimmt-Umfinanzierung-zu-21514W/
      .

  7. Saschas Alte Liebe 5. Januar 2017 um 11:50 Uhr

    Und hinten kackt die Ente. Oh ja, das garantiert zumindest in Sachen HSV dem Edelfan KMKühne eine gewisse Quasi-Unsterblichkeit.
    Und Didis Baby ist in die Sklaverei geboren worden, mal verschärft ausgedrückt.
    Doch was kümmert den Blinden die Nacht.

  8. Saschas Alte Liebe 5. Januar 2017 um 11:58 Uhr

    …oder, um mit J. Todt (bzw. Max Liebermann) zu sprechen: „man kann garnicht soviel fressen, wie man kotzen möchte“.

  9. Saschas Alte Liebe 5. Januar 2017 um 12:42 Uhr

    Bubu sagt:

    》》》 5. Januar 2017 um 11:44

    Gooooood mooorning @ all
    .
    wat brauchen wir denn diese Kohlelaberei?
    .
    Wir haben FFFFFFFIIIIIIIEEEEEETTTTTTEEEEEEE…… 《《《
    ————————————————————————————————–
    Noch Fragen ?!

    • Gravesen 5. Januar 2017 um 12:45 Uhr

      Hast du „Bubu“ schon mal gesehen?

      • Saschas Alte Liebe 5. Januar 2017 um 13:02 Uhr

        ich bin ziemlich sicher, dass ich das nicht brauche…
        ?

        • Gravesen 5. Januar 2017 um 13:05 Uhr

          Ja, ich bin auch ziemlich sicher

  10. Skeptiker 5. Januar 2017 um 12:49 Uhr

    Vielen Dank an Kerberos für diese ausführliche Darstellung der HSV-Finanzen! Wie ich bei Veröffentlichung der Bilanz schon schrieb: Desaströs!

    Umso mehr wundere ich mich, welche Namen für die Verstärkung in der Winterpause kursieren. Allesamt zu teure, zu alte und verletzungsgeplagte Akteure: Subotic, Papadopoulos, Badstuber. Man lernt anscheinend beim HSV niemals dazu. Hoffen wir, dass es sich nur um Gerüchte handelt.

    Zeitgleich zu Kerberos‘ Darstellung ist ja auch der oben verlinkte Artikel im Finance Magazin erschienen. Dort wird beschrieben, dass bei entsprechendem sportlichen Erfolg Kühne seine Transferkosten zurück erhält plus eine ordentliche Prämie. Nicht, dass derartiges verwerflich wäre, aber es lässt den Lack vom angeblich so selbstlosen Gönner weiter abplatzen.

    • Kerberos 5. Januar 2017 um 13:24 Uhr

      .
      Dann warte erst einmal ab, was der Verfasser des Finance-Artikels alles noch nicht gesehen hat. Mein Blog war leider ja schon lang genug, aber die „Kühne Story“ ist bezüglich der Finanzen noch nicht zu Ende.
      .

  11. lewemarc 5. Januar 2017 um 14:00 Uhr

    Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt!

    Reto Cahn sagt:
    5. Januar 2017 um 13:47

    Dieser Aufsatz im Finance-Magazin lohnt keiner weiteren Betrachtung – keineswegs nur, weil der Autor keine Branchenkenntnisse hat und auch keinerlei Interesse zeigt, derartiges mit einzubeziehen.
    Goldenes-Blatt – bzw. Morgenpost-Niveau.
    .
    Daher also:

    Jan-Fiete Arp – hau ‚rein!

    • Gravesen 5. Januar 2017 um 14:15 Uhr

      Siehst du…und das ist der Unterschied zwischen diesem Blog und der Ansammlung von Vollidioten aka #SchmocksEinöde. Ein Berufsarschloch wie Repro Kahn würde hier nicht einen Satz seiner demagogischen Scheiße verbreiten können.