Alternative Fakten

Er sei durch die Vordertür gekommen und werde den HSV auch durch die Vordertür wieder verlassen. Das hatte Beiersdorfer nach seiner Freistellung im Dezember gesagt. Es folgte ein Abgang, der im oft harten Geschäft Profifußball wohl seinesgleichen sucht. Obwohl sein Aus zum Jahresende bereits seit Wochen beschlossen war, half Beiersdorfer noch bis zum letzten Tag mit, Wintertransfers vorzubereiten und auch umzusetzen. So überzeugte er Abwehr-Chef Mergim Mavraj, Köln für den HSV aufzugeben.

Zudem erhielt Nachfolger Jens Todt von ihm persönlich eine detaillierte Übergabe. Als „ungewöhnlich gut“ bezeichnete der neue Sportchef diesen Vorgang. Für Beiersdorfer war es ganz normal, wie er im Gespräch mit der MOPO erklärte: „Man arbeitet nicht für sich, sondern für den Klub.“

Einen großen Abstand zum HSV und zum Fußball braucht Beiersdorfer nicht. „Es gibt keinen Grund, sich zu verstecken. Ich werde mir in der Rückrunde bestimmt ein paar Spiele im Stadion anschauen“, betonte er.

Aber eines ist sicher: Bei seiner Rückkehr wird der Ex-Kapitän, Ex-Sportchef und Ex-Vorstands-Boss aber ganz sicher mit offenen Armen empfangen. Von den Profis, von Sportchef Todt, von vielen HSV-Mitarbeitern und ganz bestimmt auch von den Fans – zu denen er sich nun selbst zählt.

 Quelle: http://www.mopo.de/25580002 ©2017

untergang

Ich weiß nicht, ob ich der Einzige war, der sich bei diesem unfassbaren Müll gefragt hat: Wer hat eigentlich diesem Braasch ins Hirn geschi….? Oder noch besser: Was hat man ihm dafür bezahlt? Nicht nur, dass der Verein seit mittlerweile mehr als 7 Jahren unter dieser unsäglichen BILD-Legende vom Dukaten-Didi leiden muss, nein, jetzt strickt das Haus-und-Hof-Blatt Morgenpost den nächsten Humbug. Super-Didi, der bekanntlich einen gigantischen Job gemacht hat und bei dem bis heutige niemand so genau weiß, woran genau er jetzt gescheitert ist, kommt als Fan zurück und sollte doch am besten abgefeiert werden.

Man fragt sich automatisch (jedenfalls dann, wenn man einen IQ oberhalb der Zimmertemperatur sein eigen nennen kann), ob jetzt irgendwo die Tür aufgeht und irgendeiner „angeschmiert“ gröhlt. Versteckte Kamera oder einfach nur ein ganz schräger Humor? Wie auch immer, ich kann darüber nicht (mehr) lachen. Warum? Weil ich auch bereits vor dem Juni 2014 darauf aufmerksam gemacht hatte, dass es die Dukate im Dukaten-Didi nie gegeben hat, die Konsequenzen sind bekannt. Jetzt wird diese Nullnummer als Liebling der Massen positioniert, es ist einfach nur widerwärtig.

Bereits zum zweiten Mal verlässt Beiersmeier „sein Baby“ HSV mit einer saftigen Abfindung, insgesamt kassiert der Vogel € 4 Mio. (2009 und 2016 zusammen) dafür, dass er keinen weiteren Schaden anrichten kann. Mit dem Geld muss ein Verein wie Darmstadt 98 zwei Transferperioden haushalten.

Und dann wäre da noch…..

„Den HSV kann man dagegen für seine Konsequenz loben, was wiederum fast kurios anmutet. Aber: Gisdol hat eine richtig eklige Truppe geschaffen, die das außerhalb des Platzes größte Merkmal erfolgreich auf den Rasen bringt und für sich nutzt: Chaos. Im Gegensatz zu vielen der vorangegangenen Jahre wäre es somit eigentlich keine Schmach für die Konkurrenz, würde der Dino die Klasse halten.“ – spielverlagerung.de

Sorry, aber so viel kann ich gar nicht saufen, damit ich auf einen solchen Scheißdreck kommen könnte.

Zum Thema Beiersdorfer, Dukaten-Didi, Messias etc. habe ich gestern etwas überaus Interessantes gefunden, es entstammt einer Diskussion um den neuen US-Präsidenten Trump.

Es scheint lustig und erbärmlich, wie Trumps Pressesprecher über etwas lügt, das alle eindeutig mit eigenen Augen widerlegen können. Aber dieses Lügen über Offensichtliches hat System. Die Sowjetunion nutzte es, auch im heutigen Russland gehört es noch zum Repertoire der Desinformation.

Wenn du steif und fest behauptest, der Himmel sei grün, ist dein Ziel nicht, dass ich dir glaube. Dein Ziel ist, das so lange zu tun, bis ich sage: „Das ist deine Meinung. Ich habe meine. Niemand kann objektiv sagen, welche Farbe der Himmel hat.“ So legitimiert man das offensichtlich Falsche.

Das funktioniert, weil der Mensch nur begrenzte Ressourcen hat, um kognitive Dissonanz, also widersprüchliche Informationen, auszuhalten.

Heute muss man über die Größe einer Menge lügen, um morgen über das Recht anderer zu lügen, Teil dieser Gesellschaft zu sein.

Es ist wichtig, dass wir uns jeden Tag gegenseitig versichern, dass das Lügen sind, dass das NICHT normal ist und dass wir unseren Augen vertrauen können.

(Die Aussage stammt von der Psychologin Marina Weisband)

Wie gesagt, es entstammt einer politischen Diskussion, aber der Sinn ist der gleiche. Man muss nur lange genug behaupten, dass der Mann übers Wasser gehen kann und dass er zahllose geniale Deals eingefädelt hat, irgendwann sind die Widersprecher müde und sagen: „Denk doch, was du willst“. Und – schwupp – ist das Ziel erreicht.

 

Von | 2017-01-24T07:12:35+01:00 24. Januar 2017|Allgemein|31 Kommentare

31 Comments

  1. Frostie 24. Januar 2017 um 07:33 Uhr

    Die bei Didi’s Übergabe angeblich vorbereiteten, Unterschriftsfertigen Verträge mit Neuverpflichtungen, welche nachdem Prinzip „Ene Mene Muh“ nur noch von Todt ausgesucht werden mussten……… haben sich dies dann doch zerschlagen, weil „Viel-Dukaten-für-Euch“-Didi „Wir zahlen immer mehr als alle anderen“ nicht mehr vom degradierter VV zum Sportdirektor gehuldigt wurde?
    .
    Meine Fresse………schon in Sommer war das fehlen eines 6ers dringend nötig verpasst worden und ein halbes Jahr später ist trotz des Vorbereitens von Didi immer noch keiner in Sicht?
    .
    Wenn DB durch die Vordertür raus kommt, sollte man ihm gleich voll in die $#*§…….
    ……denn entweder hat er nichts (Wie die letzten Jahre auch) auf die Kette bekommen oder noch viel wahrscheinlicher
    Transfers der Marke „Alt und Teuer“ mit evtl. Rückholcharakter vorbereitet, die von Bruchhagen bei geistigen und vollem Verstand nur geblockt werden konnten!?

    • Gravesen 24. Januar 2017 um 07:40 Uhr

      Eigentlich ist über die Arbeit des „Super-Sportchefs“ alles gesagt, aber eines muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen: Am 2. Spieltag nach einer Winter-Vorbereitung wird der HSV sein Bundesligaspiel gegen Ingolstadt mit zwei gelernten Innenverteidigern auf der Doppel-Sechs beginnen. Mehr muss man eigentlich nicht mehr sagen. Trotz Investitionen von mehr als € 90 Mio.!!!! in 2 1/2 Jahren hat der HSV im direkten Anschluss an eine Pause keinen gelernten defensiven Mittelfeldspieler mehr im Kader. Ich erinnere an den Kader vor der Saison 2014, als Beiersdorfer übernahm.
      .
      Kacar, Badelj, Behrami, Arslan, Skjelbred, Jung, Diaz, Jiracek. Jeder dieser Spieler hätte auf der Doppel-Sechs spielen können bzw. hat dort gespielt. Für über € 90 Mio. hat diese Pfeife die Mannschaft systematisch abgewrackt. Wenn der HSV absteigt, dann einzig und allein wegen Beiersdorfer. Wer diesen Vogel auch nur eine Sekunde beklatscht, gehört eingeliefert.

  2. BerndH60 24. Januar 2017 um 08:22 Uhr

    Ganz ehrlich, @Grave, zu einem Zeitpunkt, als ich schon dachte, der HSV hätte so langsam einen „Schaden“ bei dir hinterlassen, kommst du mit diesem so wichtigen Zitat von der Frau Weisband.
    Zu einem Zeitpunkt, wo viele wie ich nur noch denken: „Ich kann es nicht mehr hören!“, rufst du allen in Erinnerung, so lange die Legendenerfinder ihre Lügen weiter verbreiten, so lange muss dagegen angekämpft werden.
    Wir werden als HSV Fans lange büßen für die Ära der Dukate und wir dürfen niemals den Verursacher vergessen.
    Weiter so, @Grave.

  3. Michael 24. Januar 2017 um 08:45 Uhr

    „Sie wollen es nicht wahr haben….“ so könnte man die Haltung beschreiben, die m.E. hinter der Realitätsverleugnung des Dilettantendidis und seiner Anhänger steht. Sie wollen es nicht wahr haben, daß der HSV pleite ist, daß er im Fußball keine große Geige mehr spielt, daß er vor dem ersten Abstieg steht, daß Beiersdorfer ihn genau dorthin geführt hat, daß er gescheitert ist. Seit nunmehr einigen Jahren liegt der Dino im Sterben, aber sie WOLLEN es nicht wahr haben. Ich will es auch nicht, aber nutzt mir das? Dann lasse ich es doch, oder?
    Statt die Konsequenz zu ziehen und das Verhalten zu ändern, wollen sie weitermachen. Wie der Didi: scheinbar treu und fleißig, eigennützig und teflonbeschichtet, hätte er sein Millionengehalt auch noch in der Regionalliga bezogen. Die rosa Hüpfer wären ihm gefolgt und hätten ein Unentschieden gegen Süderbrarup gefeiert wie den Pokalsieg. Das ist doof, aber leider weit verbreitet. Nur nix ändern, volle Kraft voraus gegen den Eisberg. Titanic statt Titanen.
    Bruchhagen sagte in einem Interview der letzten Tage, der HSV brauche „Realität“. Damit hat er den Nagel auf den Kopf getroffen. Wahrnehmung der Realität wäre präziser, es kommt aber auch so an, was er meint. Wir sind dem Abstieg noch näher als bisher schon, es wird für beide Ligen geplant. Sandhausen statt erste Liga. Das muss man sich mal reintun!
    Auf eine Besserung oder Einsicht der Lernverweigerer zu hoffen halte ich für illusorisch. Letzte Hoffnung ist Bruchhagen. Er macht sich m.E. nichts vor. Ackern und durchhalten. Und vor allem kein Geld ausgeben, das nicht da ist.
    Zu den Transfers: das wird immer schwieriger. Wer ins Profil passt (jung, nachweisbar erfolgreich, Entwicklungspotential) wird von erfolgreicheren Klubs eingestellt. Er selbst wird den Teufel tun, seine Karriere aus Spiel zu setzen. Es bleiben die, die wir jetzt haben. Das zu ändern, braucht Zeit, die wir nicht haben. Geld, das wir nicht haben und uns zu gefährlichen Konditionen leihen müssen.
    Ich könnte mir die Haare raufen. Die ich nicht habe.

    • BerndH60 24. Januar 2017 um 09:52 Uhr

      Aus der Kolumne von Daniel:
      „An Investor Klaus-Michael führt deshalb kein Weg vorbei“
      Wenige Zeilen tiefer:
      “ Apropos Neuzugänge: Wann zaubert der HSV eigentlich mal einen weitestgehend unbekannten Spieler wie Paul-Georges Ntep aus dem Hut? Und wann ist ihm das letzte Mal eine (positive) Transferüberraschung gelungen? Spontan fällt mir kein Name ein.“
      .
      Eines der seltenen Male in denen sich Daniel selbst widerspricht, wahrscheinlich unbewußt.
      Der letzte sportlich Verantwortliche in Hamburg, der eine „Transferüberraschung“ versucht hat, war Frank Arnesen.
      Und dank des Investments von Kühne kam van der Vaart.
      Es wird mit Kühne und schon gar nicht von Kühnes Geld eine „Transferüberraschung“ geben. Genau hier ist der Punkt, an dem sich Dukate und KlauMi blind verstanden haben. Gekauft werden NAMEN und sonst nix.
      Dieser Investor ist mit seiner aktuellen Einstellung ein Teil des Problems, garantiert keine Lösung.

      • Gravesen 24. Januar 2017 um 11:49 Uhr

        Ich denke, so hat er es auch gemeint. An Kühne geht, aus HSV-Sicht, wohl kein Weg mehr vorbei, weil man sogar die € 2 Mio. für Papadopoulos nicht selbst bezahlen konnte. Bereits nach dem ersten Spiel im Anschluss an die Winterpause erkennt man, woran es hapert. Nun hat sich eben auch noch Sakai im Training verletzt. Bruchhagen hat also die Wahl.
        1. Nichts machen, auf Kühnes Kohle verzichten und das Risiko eingehen, mit dem Trümmerlader abzusteigen. Dann wird man ihm die Untätigkeit zum Vorwurf machen.
        2. Kühnes Kohle nehmen und wieder einmal einen völlig überteuerten „Retter“ holen. Dann kann man zumindest behaupten, man hätte alles versucht.

        • Arnold 24. Januar 2017 um 11:57 Uhr

          Ich habe den Eindruck, der HSV sucht nicht selber, der HSV bekommt nur angeboten…..

  4. Bidriovo 24. Januar 2017 um 09:04 Uhr

    Mal sehen ob es unter Bruchhagen auch wieder Last-Minute-Einkäufe am letzten Tag der Transferfrist geben wird. Erfolgreich waren diese nur sehr sehr selten. Das bei den Neuzugängen keine Bindung zur Mannschaft besteht, spielerisch sowie menschlich, weil natürlich Trainingslager und andere mannschaftsfördernde Aktivitäten schon alle in der Winterpause gemacht wurden, ist selbstredend. Egal was passiert, eigentlich kann es nur falsch sein. Entweder man tut nichts, was angesichts des vorhandenen Personals falsch wäre. Wenn man was tut, ist es mit sehr sehr hoher Wahrscheinlichkeit zum Scheitern verurteilt. Ein Dilemma, dass wieder wunderbar zum HSV passt.

  5. Scheffe 24. Januar 2017 um 09:37 Uhr

    Sporting Gijon hat sich am 17. Januar 2017 von seinem Trainer Abelardo Fernandez getrennt. Dieser verzichtet aus Liebe zum Klub auf eine Abfindung von rund 4 Millionen Euro. Wieso tut dies der Mann, der die Raute ins Herz tätowiert hat nicht? Weil es ihm nicht um den Verein sondern nur um Euros geht. Chapeau Abelardo Fernandez!

  6. Michael 24. Januar 2017 um 10:00 Uhr

    In Ingolstadt wird man wieder Sakai im Mittelfeld sehen. Dieser Notnagel hat noch am besten funktioniert. Der Junge wird sich aufreiben, weil er viel nach hinten arbeiten muss, um des Ballpolierers Fehler auszumerzen. Gleichzeitig macht er Dampf nach vorne und beschleunigt Müller. Das ist die wahrscheinlichste Option, denn man traut sich nicht, die Jungen reinzuwerfen. Das Spiel wurde zum „Königsspiel“ hochstilisiert, aufgrund der Tabellensituation bzw. des Punktekontos ist es das wohl auch. Der Druck ist daher hoch und verhindert leider Veränderungen. Die dringend Not tun, denn im Sturm läuft es genauso wenig wie im Mittelfeld.
    Bevor man jetzt für die Sechs noch einen halblahmen Schleicher aus der postoperativen Reha kauft, sollte man es aber wagen, dem Nachwuchs Platz zu geben. Auf lange Sicht führt eh kein Weg daran vorbei. Entweder spielt der Nachwuchs oder sie müssen verkauft werden. Sofern gegen Geld möglich. Entweder sie sind Kapital für die Zukunft oder nicht. Alles andere ist Gehampel.
    Wenn nicht der unwahrscheinliche Königstransfer auftaucht, sollte man mehr wagen was die Aufstellung anbetrifft. Die Einstellung der Mannschaft auf ein Spielsystem sowieso, das war in Wolfsburg auch nur Hampelei. Der lange und hohe Ball als einzige Lösung für den Angriff? Das ist mir selbst bei der Truppe zu wenig. Vor allem mit einer Spitze, die damit nichts anfangen kann. Das ist einfach blöd, das muss Gisdol doch merken. Oder merkt er es erst, wenn die Saison zu weit fortgeschritten ist?
    Ich habe ernste Bedenken, was seine Leistung anbetrifft. Da geht es nicht voran, bei aller Limiterung durch den Kader selbst kann man doch ein wenig mehr rausholen. Eben durch Auf- und Einstellung der Mannschaft. Damit meine ich Einstellung auf ein System. Ich sehe kein einheitliches Sytem, keine eintrainierten Spielzüge, keine Automatismen, ein miserables Passpiel und keinen Spielaufbau. Das sollte eine eingespieltes Team aber haben nach dem Trainingslager. Was haben sie dort gemacht? Eier geschaukelt und Fifa auf der Konsole gespielt?
    Im Ernst, das schmerzt in den Augen.

    • BerndH60 24. Januar 2017 um 10:56 Uhr

      Wohl gesprochen, aber hast du dir mal die Alternative durch den Kopf gehen lassen?
      Auch wenn man selbst gewisse Dinge einfach nicht wahrhaben möchte, so sind doch im Bereich des Möglichen.
      Was wäre denn, wenn diese Mannschaft tatsächlich so miserabel zusammengestellt wurde, das da einfach nichts geht mit Einstudieren?
      Was wäre denn, wenn jedes Balltraining tatsächlich sinnlos ist, weil einzelne Spieler eh nicht begreifen was der Mitspieler gerade macht?
      Gisdol ist genau aus einem Grund in Hamburg, er sollte Dukates Hinterteil retten.
      Gisdol kann nichts mehr als Labbadia konnte. Ich bin überzeugt beim HSV würde nicht einmal ein Kollegium der weltbesten Trainer mit diesem Team arbeiten können.
      Augen zu und durch. Entweder der HSV steigt ab oder nicht. Wer auch nur ansehlichen Fussball haben möchte ist momentan weitaus besser mit einem Sky-Abo bedient.
      Immer an Freiburgs Christian Streich und dessen Credo von der „Spielintelligenz“ denken.
      .
      Ich bin gerade auch deswegen ein vehementer Gegner irgendwelcher weiterer Verpflichtungen in der Winterpause. Die würden nichts bewirken außer das die Schlinge des KlauMi noch enger gezogen würde.

      • Andi Pie 24. Januar 2017 um 11:46 Uhr

        Da hast Du ein gutes Beispiel genannt: Freiburg!
        Die haben den Bauern doch ganz gut paroli geboten. Frühes Pressing, dadurch die gegnerische Verteidigung der Bauern immer wieder in Bedrängnis gebracht. Da konnte selbst denen oft nur ein langer Ball helfen.
        Was mir aber immer wieder auffällt: wird ein Ball ins Mittelfeld gedroschen oder im Mittelfeld blind rumgepikt, dann bekommt nicht der HSV den Ball. Es stehen immer die gegenerischen Spieler in der zu erwarten Flugkurbe des Balles.
        Spielverständnis? Nein.
        Aber davorkommt doch erstmal ein Verständnis vom Abprallen und Rumspringen der Kugel. Das scheint ebenfalls nicht da zu sein.
        Wenn ich mir das Gebolz ansehe, dann könnte eine Massnahme sein, konstante Achsen zu definieren.
        Sakai und Müller auf der rechten Seite, Ostzolek und Kostic links.
        Und als Trainer schicke ich die dann 6 Wochen auf den Platz um ausschließlich Doppelpässe mit 1-Kontakt-Fussball zu üben.
        Was waren das noch Zeiten, als diese Ballstaffetten stattfanden.
        Heute? Der Ball wird zu gefühlt 80% in allen BuLiSpielen aller Mannschaften nach vorne gedroschen.
        Einige Mannschaften schaffen es, diesen zum eigenen Mann zu bringen, andere Teams gewinnen den 2. Ball.
        Der HSV guckt meist nur zu.
        .
        @Grave: ich bin irritiert. Vor der Winterpause hiess es, der HSV hat drei gelernte IV. Nun sind 2 weg, und zwei dazu. Wie kann es dann jetzt sein, dass zu den zwei IV in der IV auch zwei IV im defensiven Mittelfeld auflaufen sollen?
        Ich komme da nicht mit.
        Derzeit sehe ich drei gelernte IV.

        • Gravesen 24. Januar 2017 um 11:50 Uhr

          Zwei gelernte Außenverteidiger (Sakai, Ostrzolek)

  7. Michael 24. Januar 2017 um 11:49 Uhr

    Nächste Glanzleistung: wie erwartet wird Spahic auf Weiterbeschäftigung bzw. Teilnahme am Mannschaftstraining klagen. Mit großer Aussicht auf Erfolg.
    Heißt, er nimmt das Auflösungsabgebot nicht an. Er ist ja nicht blöd.
    Heißt, es wird richtig teuer. Teurer, als ihn als Pussyschreck weiter zu beschäftigen. Wäre doch nur ein halbes Jahr gewesen.
    Das ist wohl auf des Trainers Mist gewachsen. Er setzt damit eine Duftmarke. Sie riecht nach Ratlosigkeit.

  8. Arnold 24. Januar 2017 um 11:55 Uhr

    Geil – das nimmt ja langsam „Scholle-mässige“ Züge an….

    • Gravesen 24. Januar 2017 um 11:56 Uhr

      Wie meinen?

      • Arnold 24. Januar 2017 um 11:59 Uhr

        Braaschi von der Mopo meine ich 😉

        • Gravesen 24. Januar 2017 um 12:00 Uhr

          Gefälligkeits-Journalismus in Reinkultur.

          • Arnold 24. Januar 2017 um 12:04 Uhr

            Yo aber dazu auch noch so dermaßen übertrieben, dass ich laut auflachen musste, als ich die Zitate des Braaschs hier gelesen hatte….

          • lewemarc 24. Januar 2017 um 12:31 Uhr

            Aus Gefälligkeit schreibe ich aber doch nur etwas wenn ich irgendwann auch etwas erwarten kann oder noch etwas schuldig bin. Was mag da noch kommen….

  9. Michael 24. Januar 2017 um 12:03 Uhr

    Ich habe den Verdacht, dass Didi den Artikel gekauft hat. Kann ich nicht beweisen, ist nur so ein Gefühl.

    • Arnold 24. Januar 2017 um 12:09 Uhr

      Ich halte diese Journalisten eher für „Follower“, die Didi geil finden und wahrscheinlich denken, dass er n Kumpel von Ihnen ist…..

    • Saschas Alte Liebe 24. Januar 2017 um 22:32 Uhr

      Ach das sind doch genau die geeigneten Situationen und Figuren für platte Boulevard-Rührseligkeits-Storys, vom guten Didi, der sich oberkorrekt bis zum letzten Tag … blubber schnief; Groschen-Heftchen Scheisse. Der Mob mag’s.
      „Zu blöd für …“ war doch gerad Thema. Die Fanmasse passt halt bestens dazu.
      C-Promi Skandale, Eisbärbabys, First Lady Trump, Didi Story – alles der gleiche Müll.
      Der HSV ist auf dem passenden Niveau angelangt, in jeder Beziehung.
      Da gibt es wirklich keinen Abstieg mehr.

  10. Skeptiker 24. Januar 2017 um 13:40 Uhr

    Auf dem Platz unterirdisch, aber solche Mätzchen posten – das können sie, die überbezahlten „Profis“ des HSV! Einfach mal die Klappe halten und stattdessen vernünftige Arbeit abliefern, wäre angebrachter.

    http://hsv24.mopo.de/2017/01/23/wegen-trump-djourou-wird-zum-blondschopf.html

    • Ex-HSVer im Herzen 24. Januar 2017 um 21:37 Uhr

      Ohne Worte! Aber das zeigt das Dilemma!! Der Kopf dieser Multimillionäre ist bei allen möglichen Dingen… nur nicht bei ihrem Beruf. Und der Verein duldet das… kein Wunder, dass 90% aller 18- und 19-jährigen Talente später nix auf die Reihe bekommen

  11. Spörl 24. Januar 2017 um 17:38 Uhr

    Stand 24.1.2017 sind die Baustellen Innenverteidiger, 6er, 8er, 10er noch nicht behoben. Um einmal alle Baustellen zu nennen. Für eine Mannschaft die auf Platz 16 der Bundesliga steht, und dabei 13 Punkte aus 17 Spielen aufweist eine Herangehensweise die man bestenfalls als gelassen, unaufgeregt oder lässig betrachten könnte. Dies mag auch darauf zurückzuführen sein, dass man mit Gisdol endlich einen starken Trainer hat. 1 Punkt pro Spiel , so seine Bilanz, kann sicherlich nicht jeder HSV Trainer vorweisen. Dass Didi den Abstieg massgeblich vorbereitet hat ist dabei unbestritten.
    .
    Im Ernst: Der Personalwechsel auf Bruchhagen und Todt scheint zumindest für die Winterpause und den nach dieser Transferperiode nicht mehr extern zu vermeidenden Abstieg eher ein Brandbeschleuniger gewesen zu sein. Dabei ist unbestritten, dass Didi, wie es wohl kein Zweiter gekonnt hätte, den Abstieg massgeblich verursacht haben wird.
    .
    Es scheint so, als hätte der Aufsichtsrat um Hafenchef Meier ganz bewusst den Wechsel an der Spitze des HSV auf einen Neuanfang aus der zweiten Liga heraus ausgerichtet. Bruchhagen betonte vom ersten Tag er plane auch die zweite Liga, und Todt machte sich nicht einmal mehr Mühe nach weiteren Spielern Ausschau zu halten. Stattdessen gibt es Interviews en Masse. Und wo wurden die geführt? Klar, in Dubai. Mehr Fussballweisheiten bringt auch ein Wolf Fuss nicht pro Saison rüber. Toll was wir alles von Herrn Todt über die Schwierigkeit der Wintertransferperiode gelernt haben. Seine Zweitligakompetenz wird nun zum Aufbau einer Mannschaft für die Saison 2017/18 zum Wiederaufstieg gebraucht.
    .

    • Ex-HSVer im Herzen 24. Januar 2017 um 21:43 Uhr

      Ich garantiere Dir, die Mannschaft wird nicht absteigen. Dazu klebt diesem
      Verein zu sehr das Glück an den Fersen. Und es wird mindestens 2 schlechtere Teams geben.

    • Saschas Alte Liebe 24. Januar 2017 um 22:36 Uhr

      ich bezweifle, dass diese Leute im AR dabei nach irgendeinem Plan („Wechsel auf einen Neuanfang aus der zweiten Liga ausgerichtet…“) haben.
      Das waren nur Selbsterhaltungs-Reflexe.

  12. Spörl 25. Januar 2017 um 00:09 Uhr

    Da waren es nur noch 6 Tage Herr Todt und Herr Bruchhagen. Nein, handeln müssen die beiden nicht. Man soll sich ja nicht treiben lassen. Schon gar nicht von einem Gespenst mit Vornamen Abstiegs.
    .
    Genug Zeit für ein Interview zu Djourous neuer Frisur. Möglichweise kann man aber auch nochmal darauf hinweisen, dass man nicht jeden Schwachsinn mitmachen kann. Oder Morgenstund hat Gold im Mund oder andere No Brainer der Mopo zum besten geben.
    .
    Was Todt macht wirkt mittlerweile komplett uninspiriert. Ndidi, Bailey, Ntep, Isak…wieso holen wir nie eine Überraschung aus der Kiste?

    • Saschas Alte Liebe 25. Januar 2017 um 05:29 Uhr

      Dazu müsste erstmal die Kiste gefunden werden, und wie dieselbe zu öffnen wäre…

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