The brazilian Pogba

„Die Chancen auf einen Transfer stehen bei 50:50. Es wird heute möglicherweise etwas zu verkünden geben“, so Todt weiter. Der 47-Jährige wies aber auch darauf hin, dass man bei einer möglichen Verpflichtung fair sein müsse, und dass ein 21-jähriger Brasilianer „nicht alleine den Verein retten“ könne.

Tja, lieber Herr Bruchhagen. Jetzt hat es tatsächlich nicht mal 2 Monate gedauert und sie haben alles das, wofür sie standen, über Bord geworfen. Nur Geld ausgeben, welches man auch hat. Die Kaderkosten den gezeigten Leistungen anpassen. Wirtschaften, haushalten. 30 Jahre als Manager oder Vorstandsvorsitzender und dann hat es dieser Verein in weniger als 2 Monaten geschafft, dass sie alles verleugnen, woran sie glauben. Hut ab.

Was sagt uns das jetzt? Was sagt uns die € 2 Mio.-Leihe für einen halb-invaliden Griechen für 5 Monate ohne Kaufoption? Was soll man in Hamburg mit einem “brazilian Pogba”, wenn man nicht mal einen “Balkan-Messi” verkraften kann? Kann ein Trainer mit einem aktuellen Punkteschnitt von 0,9 und einem Vertrag bis Juni dieses Jahres diesen Verein in der Klasse halten, wenn er bereits jetzt die letzte Patrone verschießt und die Mannschaft der Öffentlichkeit zum Fraß vorwirft?

Eines sagt zumindest mir das Ganze: Es ist offenbar mittlerweile vollkommen egal, wer Vorstand oder Sportchef beim HSV ist, er ist eh nur noch Erfüllungsgehilfe. Wenn ein Fußball-Veganer wie Bruchhagen nach nur 1 1/2 Monaten die ersten Schweinshaxen bestellt, weiß man, woher der Wind weht. Und es bleibt am Ende nur noch eine Frage, denn die Frage, ob dieser Verein am Arsch ist, ist längst beantwortet:

Wer stopft sich diesmal an diesem Brasilien-Deal die Taschen voll?

Von | 2017-01-30T07:19:40+01:00 30. Januar 2017|Allgemein|40 Kommentare

40 Comments

  1. Mosche 30. Januar 2017 um 07:26 Uhr - Antworten

    genau die Frage im letzten Satz, habe ich mir auch gestellt.

    Teil KICKBACK KÜHNE?

  2. Volli 30. Januar 2017 um 07:41 Uhr - Antworten

    Spätestens wenn es um die Lizenzvergabe für die 2. Liga geht, stopft sich Kühne den Rest des Vereins in die Tasche. Beiersdorfer hat es geschafft, daß der Club nur noch fremdgesteuert wird! Wahrscheinlich ist Didi mittlerweile der Berater von KMK! ? Wie man mit so viel Unfähigkeit soweit kommen kann, wird mir ewig ein Rätsel bleiben.

  3. Kerberos 30. Januar 2017 um 07:57 Uhr - Antworten

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    Ich weigere mich noch, diese offenbar tatsächlich Gestalt annehmende Realtität innerlich vollends zu akzeptieren. Denn sollte dieser Transfer tatsächlich von K-M Kühne im Rahmen der bekannten Transfer-Vereinbarung finanziert werden, muss man in der Konsequenz von Graves heutigem Blog auf Grund der offenkundigen Fremdbestimmung und der anhaltenden fehlenden Wirtschaftlichkeit faktisch den vollständigen Lizenzentzug für den HSV von der DFL einfordern. Und dies nicht im Sinne einer Sanierung des HSV aus der 2.ten Liga heraus, sonder in Form einer Strafversetzung in den Amateurfußball.
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    Insofern hoffe ich noch für den HSV, dass mit K-M Kühne nachverhandelt werden konnte und dieser altruistische “Gönner” dem HSV nun endlich das so dringlichst benötigte “echte” Eigenkapital zu Verfügung gestellt hat. Allein mir fehlt der Glaube.
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    • Saschas Alte Liebe 30. Januar 2017 um 18:41 Uhr - Antworten

      Der HSV als Maskottchen-Enfant terrible der Liga genießt wohl völlige Narrenfreiheit – der Unterhaltungswert des skurrilen Chaos-Dinos ist von größerem Nutzen als diese uninteressanten Finanzierungsdelikte Schaden anrichten können ?
      Der BL-Zirkus wäre eindeutig langweiliger ohne seinen Clown.

  4. Hamburger Jung 30. Januar 2017 um 07:59 Uhr - Antworten

    Wirklich unglaublich, in dieser Situation einen Spieler für Walace für etwa 10 Mio zu verpflichten.
    Außerdem hat man an dem Spiel in Ingolstadt gesehen, dass der HSV bei weitem nicht nur auf der 6er-Position Handlungsbedarf hat, sondern insbesondere auch in der Offensive.
    Oder wie ist es zu erklären, dass bei einem 0-2 Rückstand in einem schicksalhaften Sechs-Punkte-Spiel dann Jung und Diekmeier reinkommen?? Wenn ich dieses Spiel als “letzte Hoffnung” ausrufe, muss ich doch mit allen Mitteln versuchen, dass zu drehen. Aber dafür fehlen schlicht und einfach die Alternativen. Letztes Frühjahr hatte man noch Spieler wie Stieber, Rudnevs (geniales Spiel übrigen sin Darmstadt), Bahoui, die als Alternative was bringen könnten.
    Jetzt hat man evtl. noch Jatta in der Hinterhand. Lasogga lassen wir mal komplett außen vor, der taugt nichts. Also hat man auch hier versäumt Alternativen vorzuhalten. Umso unverständlicher, dass man Halilovic wegschickt und Bahoui nicht berücksichtigt.
    Und ein Walace bringt in dieser Situation gar nichts. Wen soll er denn vorne anspielen? Holtby, Kostic? Die kriegen anschließend auch keinen vernünftigen Pass oder Flanke zustande. Ist leider so…
    Und wieso will der Walace überhaupt zum HSV?? Das verstehe ich erst recht nicht.

    • dergast 30. Januar 2017 um 09:20 Uhr - Antworten

      “Und wieso will der Walace überhaupt zum HSV?? Das verstehe ich erst recht nicht.”

      Das wiederum ist relativ einfach, da es eine Win-Win-Win-TrippleDefeat Situation ist.
      Win: Für den Spieler. Er kann auf den europäischen Markt Fuss fassen und sich hier zeigen
      Win: Für die Berater: Beim HSV gibt es “eventuell” verstecktes Handgeld, was sonst kein Verein ausgibt
      Win: Für die Einfädler beim HSV – siehe zweiten Win. Da gibt es sicher ein Kickback
      3xDefeat:
      1. Direktverstärkung: Da reicht es nicht nur einen 6er zu haben. Leider stehen da noch 10 andere auf dem Platz
      2. HSV Finanzen: Irgendwie muss der Spieler ja auch in der 2. Liga bezahlt werden (Vertrag nur in der 1.BL?)
      3. HSV Führung: Ich nehm die Jungs doch nicht mehr ernst, wenn Sie in 40 Tagen (21.12 bis zum 29.1) genau das Gegenteil machen, für was SIe stehen und Kundgetan haben.

  5. Sven 30. Januar 2017 um 08:10 Uhr - Antworten

    Na wenn die winterlichen Traumtransfers noch alle DB eingefädelt hat, sollte der Profiteur doch klar sein. – Der HSV ist am A****, da kommt nichts mehr, alle Patronen (Wechsel VV/SpoDi/Trainer, Geld & Transfers) verschossen. Na gut, eventuell sehen wir ab April Labbadia wieder…^^

    Spass beiseite, mich interessiert an der Geschichte eigentlich nur noch, warum der Bruchhagen das mitmacht. War ihm das Kommentieren auf SKY zu langweilig? Altersrücklagen zu gering? Hat er den HSV-Filz und dessen Sachzwänge unterschätzt? Ist ihm der groooße HSV eine Nummer zu groß? Vielleicht spielt er aber auch nur va banque, weil nach Sichtung aller Unterlagen ohne Zugehörigkeit zur 1. BuLi der HSV unrettbar mausetot ist (=Totalabsturz).

    PS: Gerade Kerberos gelesen. Sehe ich auch so. Wenn Abstieg, dann direkt zu den Amateuren.

  6. Weltmeister 30. Januar 2017 um 08:42 Uhr - Antworten

    Es ist einfach nur krank:
    Gisdol und der endgültige HSV-Todt “warnen vor allzu hohen Erwartungen an Walace”!
    .
    Da holt man einen jungen Spieler für ca. 10 Mio. Euro.
    Und was macht man?
    Statt ihn starkzureden, redet man ihn direkt klein!
    Krank. Mehr fällt mir dazu nicht ein.

  7. BerndH60 30. Januar 2017 um 08:49 Uhr - Antworten

    Ich denke, bei der bekannten Leistung der HSV Scouting Abteilung liegt hier schlichtweg eine Verwechslung vor.
    Irgendjemand hat die X-te Wiederholung von “Braveheart” gesehen und entschieden, dass nur ein Nachfahre des legendären William Wallace den HSV noch retten kann. Die Namensgleichheit war ausreichend, eventuelle tatsächliche verwandtschaftliche Beziehungen konnten aus Gründen des Datenschutzes nicht geprüft werden. ????

    • dergast 30. Januar 2017 um 09:11 Uhr - Antworten

      Die einzig logisch klingende Erklärung!

  8. Michael 30. Januar 2017 um 09:02 Uhr - Antworten

    Unfassbar. Für die rund 10 Mio. muss ein Verein in der Situation des HSV eigentlich drei bis vier Spieler kaufen. Wenn er nicht nach unentdeckten Spielern mit Potential sucht, die noch weniger kosten.
    Bei allen abwiegelnden Worten wird Walace vom Boulevard als “Jesus” und “Retter” bereits zum anschließenden Fraß vorbereitet.
    Verein und mediales Umfeld sind ein desolates Konglomerat. Wie man das hingekriegt hat, ist einzigartig. Selbst Köln in den schlimmsten Tagen war nicht so kaputt.

  9. Captain 30. Januar 2017 um 10:09 Uhr - Antworten

    Moin,moin
    Natürlich ist der Verein am Arsch ,was sonst.Da ist KEINE Struktur und KEINE Philisophie zu erkennen.ich schreie hier nicht schon wieder nach einem anderen Trainer,aber ich hätte Gisdol
    keinen Vertrag nur bis zum Saisonende gegeben.Der ist doch fein raus,bei Abstieg ist er weg und bei Klassenerhalt,was mehr als fraglich ist,bekommt er eine satte Prämie.
    Wer beim HSV anheuert wird unter Garantie schlechter,Spieler ,Trainer ,Sportdirektoren etc.
    Warum ist das so ??? es fehlt an allem,sportliche Kompetenz und auch hanseatisches wirtschaften.
    Auch wenn der HSV die Lizenz ,bei Abstieg,für die 2.Liga bekommen sollte. was eher unwahrscheinlich ist,es ist noch nICHT die Talsohle.es geht noch tiefer.das ist dann nur der Anfang vom Ende dieses “Traditionsvereins”

  10. atari 30. Januar 2017 um 10:39 Uhr - Antworten

    Bruchhagen gibt nicht das Geld des HSV aus. Der hat ja keins. Abhängig sind wir schon lange, nicht erst seit diesem Transfer, wenn er denn kommt.

  11. BerndH60 30. Januar 2017 um 11:38 Uhr - Antworten

    Um mal was halbwegs ernsthaftes beizutragen.
    Die Frage: “Wer stopft sich diesmal an diesem Brasilien-Deal die Taschen voll?” beantworte ich wie folgt.
    Die gleiche Person, die sich bisher auch die Taschen gefüllt hat. Der Deal, sofern er denn zustande kommt, dürfte schlichtweg Teil des Gehaltes oder der “Entschädigungssumme” für den größten Sportdirektor aller Zeiten sein.
    Bruchhagen und Todt kann es egal sein, da der Abstieg eh nicht zu verhindern ist. Ganz im Gegenteil, der Brasilianer wird als Brandbeschleuniger fungieren und dafür sorgen, das irgendwelche Europokalplätze und damit Besserungsscheine sowie Rückzahlungen an Kühne endgültig im Reich der Phantasie verbleiben.
    Wie geil ist das denn? KMK legt nochmal 10 Millionen auf den Tisch um jedwede Rückzahlung zu verunmöglichen.
    Dagegen ist Police Academy ein glaubwürdiges Abbild der Realität.
    Was soll’s? Für uns Fans bleibt sowieso nur die Person des staunenden Passanten in dieser Schmierenkomödie.
    Ich bin @Kerberos bis ins Detail mit seinen Analysen und Schlußfolgerungen der Aussicht auf eine feindliche Übernahme des HSV durch Kühne gefolgt und hätte auch kein Problem damit gehabt, solange ich das Gefühl hatte, ein Stümper wird durch einen Könner ersetzt.
    Langsam schleichen sich Zweifel nicht nur ein, nein die haben das Gedankengebäude schon platt gemacht. Da sind doch nur, ja was denn eigentlich, Narren, Grenzdebile, Vollpfosten oder doch bösartige Korruptis am Werk?
    Nur welchen Sinn hat es für Kühne sich selbst auszunehmen?

    • atari 30. Januar 2017 um 11:50 Uhr - Antworten

      dazu muss man erst einmal verstehen, dass Kühne das Geld überhaupt nicht zurück haben möchte! Die Hauptaufgabe der Abteilung Finanzen besteht darin, die Kohle legal am Finanzamt vorbei zu schleusen.

    • Skeptiker 30. Januar 2017 um 11:59 Uhr - Antworten

      Ich glaube inzwischen, dass wir einen großen Fehler machen, wenn wir immer wieder versuchen, in der übelriechenden HSV-Suppe das Haar namens Sinn zu finden. Es gibt einfach keinen Sinn, höchstens Wahnsinn.

      • Saschas Alte Liebe 30. Januar 2017 um 18:29 Uhr - Antworten

        ? HSV wie von Sinnen – Schwachsinn, Unsinn, Blödsinn, Stumpfsinn, Wahnsinn ?

  12. Bidriovo 30. Januar 2017 um 12:05 Uhr - Antworten

    Da wird immer von der eigenen Jugend geschwafelt und dass das der Weg der Zukunft für den HSV sei. Ein Porath trainiert sein Jahr und Tag mit der 1. Mannschaft, war schon bei etlichen Trainingslagern dabei und dann wird ihm wieder ein Externer vor die Nase gesetzt. Ich kann gut verstehen, dass sowas nicht leistungsfördernd ist und so wurde aus dem Supertalent Porath mittlerweile das Talent Porath, dass sich in naher Zukunft mit dem Titel ewiges Talent Porath schmücken wird dürfen.
    Und so traurig es ist, aber man wünscht sich fast, dass Walace nicht einschlagen wird. Der HSV mutiert auf bescheidenerem Niveau aber mit den gleichen Zügen immer mehr zu Manchester City. Die haben auch kein Konzept und lösen die Probleme mit immer noch mehr Geld, mit dem Ergebnis, dass die individuelle Qualität jegliche Probleme in der Mannschaft kaschiert. Geliebt wird diese Mannschaft aus gutem Grund aber nicht. Wenn der HSV das auf selbigem Weg lösen will, sollte KMK mal anfangen seine Schatulle wirklich zu öffnen und nicht mit Kleckerbeträgen von 10 Mio kommen. In der Preisklasse gibt es nicht die Qualität, die es für diesen Weg braucht.

  13. Feder SirJoe 30. Januar 2017 um 12:15 Uhr - Antworten

    Noch ist der Transfer ja auch nicht fix.
    Erstmal der Medizin Check und dann muß ja auch noch ein FAX geschickt werden…
    Das könnte sich als unüberwindbare Hürde herausstellen *lach*

  14. zeusbrian 30. Januar 2017 um 12:55 Uhr - Antworten

    http://nordtribüne-hamburg.de/drei-jahre-nach-hsv/…..da ist man dann nur noch fassungslos…..

    • Gravesen 30. Januar 2017 um 13:29 Uhr - Antworten

      Schwachköpfe unter sich

  15. lewemarc 30. Januar 2017 um 14:28 Uhr - Antworten

    nicki1887 sagt:
    30. Januar 2017 um 12:06

    Man sollte auch an die ganzen Angestellten,Handwerker,Zulieferer und natürlich an die Fans(gerade Kinder) denken.Die für diese ganze Schei…. nicht Verantwortlich sind! Was würde das auch für die Stadt bedeuten? Was wird aus Matz ab? Bei einem Abstieg würde so viel passieren.Deswegen hoffe ich das wir in der 1 Liga bleiben.Nein wir werden in der 1 Liga bleiben! Nur der Hsv!

    Was wird aus Matz ab? Ich lach mich weg!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • atari 30. Januar 2017 um 14:33 Uhr - Antworten

      Spruch der Woche 🙂

      • Pietro 30. Januar 2017 um 18:45 Uhr