The brazilian Pogba

„Die Chancen auf einen Transfer stehen bei 50:50. Es wird heute möglicherweise etwas zu verkünden geben“, so Todt weiter. Der 47-Jährige wies aber auch darauf hin, dass man bei einer möglichen Verpflichtung fair sein müsse, und dass ein 21-jähriger Brasilianer „nicht alleine den Verein retten“ könne.

Tja, lieber Herr Bruchhagen. Jetzt hat es tatsächlich nicht mal 2 Monate gedauert und sie haben alles das, wofür sie standen, über Bord geworfen. Nur Geld ausgeben, welches man auch hat. Die Kaderkosten den gezeigten Leistungen anpassen. Wirtschaften, haushalten. 30 Jahre als Manager oder Vorstandsvorsitzender und dann hat es dieser Verein in weniger als 2 Monaten geschafft, dass sie alles verleugnen, woran sie glauben. Hut ab.

Was sagt uns das jetzt? Was sagt uns die € 2 Mio.-Leihe für einen halb-invaliden Griechen für 5 Monate ohne Kaufoption? Was soll man in Hamburg mit einem „brazilian Pogba“, wenn man nicht mal einen „Balkan-Messi“ verkraften kann? Kann ein Trainer mit einem aktuellen Punkteschnitt von 0,9 und einem Vertrag bis Juni dieses Jahres diesen Verein in der Klasse halten, wenn er bereits jetzt die letzte Patrone verschießt und die Mannschaft der Öffentlichkeit zum Fraß vorwirft?

Eines sagt zumindest mir das Ganze: Es ist offenbar mittlerweile vollkommen egal, wer Vorstand oder Sportchef beim HSV ist, er ist eh nur noch Erfüllungsgehilfe. Wenn ein Fußball-Veganer wie Bruchhagen nach nur 1 1/2 Monaten die ersten Schweinshaxen bestellt, weiß man, woher der Wind weht. Und es bleibt am Ende nur noch eine Frage, denn die Frage, ob dieser Verein am Arsch ist, ist längst beantwortet:

Wer stopft sich diesmal an diesem Brasilien-Deal die Taschen voll?

Von | 2017-01-30T07:19:40+01:00 30. Januar 2017|Allgemein|40 Kommentare

40 Comments

  1. Mosche 30. Januar 2017 um 07:26 Uhr

    genau die Frage im letzten Satz, habe ich mir auch gestellt.

    Teil KICKBACK KÜHNE?

  2. Volli 30. Januar 2017 um 07:41 Uhr

    Spätestens wenn es um die Lizenzvergabe für die 2. Liga geht, stopft sich Kühne den Rest des Vereins in die Tasche. Beiersdorfer hat es geschafft, daß der Club nur noch fremdgesteuert wird! Wahrscheinlich ist Didi mittlerweile der Berater von KMK! ? Wie man mit so viel Unfähigkeit soweit kommen kann, wird mir ewig ein Rätsel bleiben.

  3. Kerberos 30. Januar 2017 um 07:57 Uhr

    .
    Ich weigere mich noch, diese offenbar tatsächlich Gestalt annehmende Realtität innerlich vollends zu akzeptieren. Denn sollte dieser Transfer tatsächlich von K-M Kühne im Rahmen der bekannten Transfer-Vereinbarung finanziert werden, muss man in der Konsequenz von Graves heutigem Blog auf Grund der offenkundigen Fremdbestimmung und der anhaltenden fehlenden Wirtschaftlichkeit faktisch den vollständigen Lizenzentzug für den HSV von der DFL einfordern. Und dies nicht im Sinne einer Sanierung des HSV aus der 2.ten Liga heraus, sonder in Form einer Strafversetzung in den Amateurfußball.
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    Insofern hoffe ich noch für den HSV, dass mit K-M Kühne nachverhandelt werden konnte und dieser altruistische „Gönner“ dem HSV nun endlich das so dringlichst benötigte „echte“ Eigenkapital zu Verfügung gestellt hat. Allein mir fehlt der Glaube.
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    • Saschas Alte Liebe 30. Januar 2017 um 18:41 Uhr

      Der HSV als Maskottchen-Enfant terrible der Liga genießt wohl völlige Narrenfreiheit – der Unterhaltungswert des skurrilen Chaos-Dinos ist von größerem Nutzen als diese uninteressanten Finanzierungsdelikte Schaden anrichten können ?
      Der BL-Zirkus wäre eindeutig langweiliger ohne seinen Clown.

  4. Hamburger Jung 30. Januar 2017 um 07:59 Uhr

    Wirklich unglaublich, in dieser Situation einen Spieler für Walace für etwa 10 Mio zu verpflichten.
    Außerdem hat man an dem Spiel in Ingolstadt gesehen, dass der HSV bei weitem nicht nur auf der 6er-Position Handlungsbedarf hat, sondern insbesondere auch in der Offensive.
    Oder wie ist es zu erklären, dass bei einem 0-2 Rückstand in einem schicksalhaften Sechs-Punkte-Spiel dann Jung und Diekmeier reinkommen?? Wenn ich dieses Spiel als „letzte Hoffnung“ ausrufe, muss ich doch mit allen Mitteln versuchen, dass zu drehen. Aber dafür fehlen schlicht und einfach die Alternativen. Letztes Frühjahr hatte man noch Spieler wie Stieber, Rudnevs (geniales Spiel übrigen sin Darmstadt), Bahoui, die als Alternative was bringen könnten.
    Jetzt hat man evtl. noch Jatta in der Hinterhand. Lasogga lassen wir mal komplett außen vor, der taugt nichts. Also hat man auch hier versäumt Alternativen vorzuhalten. Umso unverständlicher, dass man Halilovic wegschickt und Bahoui nicht berücksichtigt.
    Und ein Walace bringt in dieser Situation gar nichts. Wen soll er denn vorne anspielen? Holtby, Kostic? Die kriegen anschließend auch keinen vernünftigen Pass oder Flanke zustande. Ist leider so…
    Und wieso will der Walace überhaupt zum HSV?? Das verstehe ich erst recht nicht.

    • dergast 30. Januar 2017 um 09:20 Uhr

      „Und wieso will der Walace überhaupt zum HSV?? Das verstehe ich erst recht nicht.“

      Das wiederum ist relativ einfach, da es eine Win-Win-Win-TrippleDefeat Situation ist.
      Win: Für den Spieler. Er kann auf den europäischen Markt Fuss fassen und sich hier zeigen
      Win: Für die Berater: Beim HSV gibt es „eventuell“ verstecktes Handgeld, was sonst kein Verein ausgibt
      Win: Für die Einfädler beim HSV – siehe zweiten Win. Da gibt es sicher ein Kickback
      3xDefeat:
      1. Direktverstärkung: Da reicht es nicht nur einen 6er zu haben. Leider stehen da noch 10 andere auf dem Platz
      2. HSV Finanzen: Irgendwie muss der Spieler ja auch in der 2. Liga bezahlt werden (Vertrag nur in der 1.BL?)
      3. HSV Führung: Ich nehm die Jungs doch nicht mehr ernst, wenn Sie in 40 Tagen (21.12 bis zum 29.1) genau das Gegenteil machen, für was SIe stehen und Kundgetan haben.

  5. Sven 30. Januar 2017 um 08:10 Uhr

    Na wenn die winterlichen Traumtransfers noch alle DB eingefädelt hat, sollte der Profiteur doch klar sein. – Der HSV ist am A****, da kommt nichts mehr, alle Patronen (Wechsel VV/SpoDi/Trainer, Geld & Transfers) verschossen. Na gut, eventuell sehen wir ab April Labbadia wieder…^^

    Spass beiseite, mich interessiert an der Geschichte eigentlich nur noch, warum der Bruchhagen das mitmacht. War ihm das Kommentieren auf SKY zu langweilig? Altersrücklagen zu gering? Hat er den HSV-Filz und dessen Sachzwänge unterschätzt? Ist ihm der groooße HSV eine Nummer zu groß? Vielleicht spielt er aber auch nur va banque, weil nach Sichtung aller Unterlagen ohne Zugehörigkeit zur 1. BuLi der HSV unrettbar mausetot ist (=Totalabsturz).

    PS: Gerade Kerberos gelesen. Sehe ich auch so. Wenn Abstieg, dann direkt zu den Amateuren.

  6. Weltmeister 30. Januar 2017 um 08:42 Uhr

    Es ist einfach nur krank:
    Gisdol und der endgültige HSV-Todt „warnen vor allzu hohen Erwartungen an Walace“!
    .
    Da holt man einen jungen Spieler für ca. 10 Mio. Euro.
    Und was macht man?
    Statt ihn starkzureden, redet man ihn direkt klein!
    Krank. Mehr fällt mir dazu nicht ein.

  7. BerndH60 30. Januar 2017 um 08:49 Uhr

    Ich denke, bei der bekannten Leistung der HSV Scouting Abteilung liegt hier schlichtweg eine Verwechslung vor.
    Irgendjemand hat die X-te Wiederholung von „Braveheart“ gesehen und entschieden, dass nur ein Nachfahre des legendären William Wallace den HSV noch retten kann. Die Namensgleichheit war ausreichend, eventuelle tatsächliche verwandtschaftliche Beziehungen konnten aus Gründen des Datenschutzes nicht geprüft werden. ????

    • dergast 30. Januar 2017 um 09:11 Uhr

      Die einzig logisch klingende Erklärung!

  8. Michael 30. Januar 2017 um 09:02 Uhr

    Unfassbar. Für die rund 10 Mio. muss ein Verein in der Situation des HSV eigentlich drei bis vier Spieler kaufen. Wenn er nicht nach unentdeckten Spielern mit Potential sucht, die noch weniger kosten.
    Bei allen abwiegelnden Worten wird Walace vom Boulevard als „Jesus“ und „Retter“ bereits zum anschließenden Fraß vorbereitet.
    Verein und mediales Umfeld sind ein desolates Konglomerat. Wie man das hingekriegt hat, ist einzigartig. Selbst Köln in den schlimmsten Tagen war nicht so kaputt.

  9. Captain 30. Januar 2017 um 10:09 Uhr

    Moin,moin
    Natürlich ist der Verein am Arsch ,was sonst.Da ist KEINE Struktur und KEINE Philisophie zu erkennen.ich schreie hier nicht schon wieder nach einem anderen Trainer,aber ich hätte Gisdol
    keinen Vertrag nur bis zum Saisonende gegeben.Der ist doch fein raus,bei Abstieg ist er weg und bei Klassenerhalt,was mehr als fraglich ist,bekommt er eine satte Prämie.
    Wer beim HSV anheuert wird unter Garantie schlechter,Spieler ,Trainer ,Sportdirektoren etc.
    Warum ist das so ??? es fehlt an allem,sportliche Kompetenz und auch hanseatisches wirtschaften.
    Auch wenn der HSV die Lizenz ,bei Abstieg,für die 2.Liga bekommen sollte. was eher unwahrscheinlich ist,es ist noch nICHT die Talsohle.es geht noch tiefer.das ist dann nur der Anfang vom Ende dieses „Traditionsvereins“

  10. atari 30. Januar 2017 um 10:39 Uhr

    Bruchhagen gibt nicht das Geld des HSV aus. Der hat ja keins. Abhängig sind wir schon lange, nicht erst seit diesem Transfer, wenn er denn kommt.

  11. BerndH60 30. Januar 2017 um 11:38 Uhr

    Um mal was halbwegs ernsthaftes beizutragen.
    Die Frage: „Wer stopft sich diesmal an diesem Brasilien-Deal die Taschen voll?“ beantworte ich wie folgt.
    Die gleiche Person, die sich bisher auch die Taschen gefüllt hat. Der Deal, sofern er denn zustande kommt, dürfte schlichtweg Teil des Gehaltes oder der „Entschädigungssumme“ für den größten Sportdirektor aller Zeiten sein.
    Bruchhagen und Todt kann es egal sein, da der Abstieg eh nicht zu verhindern ist. Ganz im Gegenteil, der Brasilianer wird als Brandbeschleuniger fungieren und dafür sorgen, das irgendwelche Europokalplätze und damit Besserungsscheine sowie Rückzahlungen an Kühne endgültig im Reich der Phantasie verbleiben.
    Wie geil ist das denn? KMK legt nochmal 10 Millionen auf den Tisch um jedwede Rückzahlung zu verunmöglichen.
    Dagegen ist Police Academy ein glaubwürdiges Abbild der Realität.
    Was soll’s? Für uns Fans bleibt sowieso nur die Person des staunenden Passanten in dieser Schmierenkomödie.
    Ich bin @Kerberos bis ins Detail mit seinen Analysen und Schlußfolgerungen der Aussicht auf eine feindliche Übernahme des HSV durch Kühne gefolgt und hätte auch kein Problem damit gehabt, solange ich das Gefühl hatte, ein Stümper wird durch einen Könner ersetzt.
    Langsam schleichen sich Zweifel nicht nur ein, nein die haben das Gedankengebäude schon platt gemacht. Da sind doch nur, ja was denn eigentlich, Narren, Grenzdebile, Vollpfosten oder doch bösartige Korruptis am Werk?
    Nur welchen Sinn hat es für Kühne sich selbst auszunehmen?

    • atari 30. Januar 2017 um 11:50 Uhr

      dazu muss man erst einmal verstehen, dass Kühne das Geld überhaupt nicht zurück haben möchte! Die Hauptaufgabe der Abteilung Finanzen besteht darin, die Kohle legal am Finanzamt vorbei zu schleusen.

    • Skeptiker 30. Januar 2017 um 11:59 Uhr

      Ich glaube inzwischen, dass wir einen großen Fehler machen, wenn wir immer wieder versuchen, in der übelriechenden HSV-Suppe das Haar namens Sinn zu finden. Es gibt einfach keinen Sinn, höchstens Wahnsinn.

      • Saschas Alte Liebe 30. Januar 2017 um 18:29 Uhr

        ? HSV wie von Sinnen – Schwachsinn, Unsinn, Blödsinn, Stumpfsinn, Wahnsinn ?

  12. Bidriovo 30. Januar 2017 um 12:05 Uhr

    Da wird immer von der eigenen Jugend geschwafelt und dass das der Weg der Zukunft für den HSV sei. Ein Porath trainiert sein Jahr und Tag mit der 1. Mannschaft, war schon bei etlichen Trainingslagern dabei und dann wird ihm wieder ein Externer vor die Nase gesetzt. Ich kann gut verstehen, dass sowas nicht leistungsfördernd ist und so wurde aus dem Supertalent Porath mittlerweile das Talent Porath, dass sich in naher Zukunft mit dem Titel ewiges Talent Porath schmücken wird dürfen.
    Und so traurig es ist, aber man wünscht sich fast, dass Walace nicht einschlagen wird. Der HSV mutiert auf bescheidenerem Niveau aber mit den gleichen Zügen immer mehr zu Manchester City. Die haben auch kein Konzept und lösen die Probleme mit immer noch mehr Geld, mit dem Ergebnis, dass die individuelle Qualität jegliche Probleme in der Mannschaft kaschiert. Geliebt wird diese Mannschaft aus gutem Grund aber nicht. Wenn der HSV das auf selbigem Weg lösen will, sollte KMK mal anfangen seine Schatulle wirklich zu öffnen und nicht mit Kleckerbeträgen von 10 Mio kommen. In der Preisklasse gibt es nicht die Qualität, die es für diesen Weg braucht.

  13. Feder SirJoe 30. Januar 2017 um 12:15 Uhr

    Noch ist der Transfer ja auch nicht fix.
    Erstmal der Medizin Check und dann muß ja auch noch ein FAX geschickt werden…
    Das könnte sich als unüberwindbare Hürde herausstellen *lach*

  14. zeusbrian 30. Januar 2017 um 12:55 Uhr

    http://nordtribüne-hamburg.de/drei-jahre-nach-hsv/…..da ist man dann nur noch fassungslos…..

    • Gravesen 30. Januar 2017 um 13:29 Uhr

      Schwachköpfe unter sich

  15. lewemarc 30. Januar 2017 um 14:28 Uhr

    nicki1887 sagt:
    30. Januar 2017 um 12:06

    Man sollte auch an die ganzen Angestellten,Handwerker,Zulieferer und natürlich an die Fans(gerade Kinder) denken.Die für diese ganze Schei…. nicht Verantwortlich sind! Was würde das auch für die Stadt bedeuten? Was wird aus Matz ab? Bei einem Abstieg würde so viel passieren.Deswegen hoffe ich das wir in der 1 Liga bleiben.Nein wir werden in der 1 Liga bleiben! Nur der Hsv!

    Was wird aus Matz ab? Ich lach mich weg!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • atari 30. Januar 2017 um 14:33 Uhr

      Spruch der Woche 🙂

      • Pietro 30. Januar 2017 um 18:45 Uhr

        Hauptsache MatzAb geht’s gut!

    • Saschas Alte Liebe 30. Januar 2017 um 20:19 Uhr

      Na, Matz Ab wird einfach bleiben, was es schon immer ist: DER authentische Satire Blog des Clowns-Club, immer amüsant und grenzenlos absurd. Die Heute-Show des HSV.

  16. Micha 30. Januar 2017 um 17:14 Uhr

    Psychologische Mutmaßung: Der HSV ist wie ein größenwahnsinniger Spieler, der mehrfach voll daneben gesetzt hat und jetzt – in höchster Gefahr – die Strategie konsequent und auf Teufel komm raus nicht ändern will. Nochmal in die Vollen gezockt. So sind 100 Millionen in knapp 3 Jahren verbrannt worden, diesmal – kurz vor dem Bankrott – soll Walace die Karte sein, die rettende Synergieeffekte in der Mannschaft mit freisetzt. Vabanque – den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Das wird sich Kühne wohl gesagt haben, als er vermutlich gesagt hat, er zahlt nur für den Olympiasieger, nur für einen Namen mit hohem Spekulationswert! Der Spieler bleibt sich treu – und der Beiersdorfer-Strategie. Bloß kein neues Konzept – das eingeschlagene Konzept mit einem letzten Investment zum Sieg verhelfen, es allen Kritikern und Besserwissern nochmal zeigen. Oder Tabula rasa! – Ich drücke die Daumen, dass es diesmal nochmal klappt. Dann muss aber ein komplett neues Konzept her!!!

  17. Micha 30. Januar 2017 um 17:40 Uhr

    Ich vermute, dass Bruchhagen diesen HSV-Mechanismus durchschaut hat, aber mangels schnell verfügbarer sicherer Alternativen jetzt nicht zur Umkehr auffordert (Todt dürfte noch überhaupt keinen Einfluss haben). Motto: Wenn der HSV der letzten knapp 3 Jahre sich retten kann, dann als der HSV der letzten Jahre – und umgekehrt: wenn es zum Abstieg kommt, dann als der HSV der letzten knapp 3 Jahre. Egal, was der Fall sein wird, entscheidend ist, dass sich der HSV zur nächsten Saison – besser für die erste als die zweite oder dritte Liga – konzeptionell komplett neu aufstellt. Das könnten Bruchhagen und Todt dann vielleicht auf die Wege bringen. Vielleicht auch nicht, da Kühnes Millionen und Personalbedingungen … Circulus vitiosus …

    • Bjoern 30. Januar 2017 um 18:47 Uhr

      Todt wird hier gar nichts auf den Weg bringen.
      Der ist kaum eine Woche hier und sülzt bereits fleißig Phrasen in jede Kamera. Unerträglich…

      • Micha 30. Januar 2017 um 20:51 Uhr

        Tja, woran liegt das wohl: Der neue SpoDi hat bislang 0 = Null Vorschlagsfreiraum oder gar Entscheidungsmöglichkeiten. Null! Über seine Kompetenz oder Nicht-Kompetenz lässt sich nichts bislang sagen, er ist nur Erfüllungsgehilfe der Kühne-Personalpolitik. Eine andere ist bislang nicht zu sehen, es ist wohl auch kein eigenes Geld vorhanden. Bruchhagen wird dem Kühne-Deal mit Walace nur zugestimmt haben, wenn das Investment nicht als Schuld des HSV verbucht wird, sondern z.B. als Investment in eine Spieler-Lizenz, die bei Kühne liegt.

  18. Saschas Alte Liebe 30. Januar 2017 um 18:23 Uhr

    Hat der HSV bei der DFL vielleicht sowas wie es früher „Jagdschein“ genannt wurde? quasi Narrenfreiheit ?

  19. Weltmeister 30. Januar 2017 um 18:47 Uhr

    so lange die 2. Mannschaft des HSV nur in der 4. Liga spielt, wird es schwer sein a) überhaupt Talente nach Hamburg zu lotsen und b) diese U-Spieler erfolgreich an den Profibereich heranzuführen, geschweige denn dort zu integrieren.

  20. V. Hinsch 30. Januar 2017 um 20:08 Uhr

    Sperrt doch endlich das Volksparkstadion zu und werft den Schlüssel weg !

  21. Micha 30. Januar 2017 um 21:01 Uhr

    WAS unterscheidet den Traditionsverein HSV von RB Leipzig in Punkto Investment???

    1. Red-Bull-Chef Mateschitz hat in alle Bereiche des Leipziger Vereins massiv investiert, aber die Gestaltungsgewalt sehr kompetenten Leuten überlassen. Das betrifft das Leipziger Nachwuchszentrum, die Gestaltung des Profi-Kaders durch Rangnick, die Spiel-Philosophie etc.

    2. Kühne hat über 100 Millionen in den HSV gesteckt, aber sehr offenbar keinerlei kompetente Führungsriege installiert und die möglichen Kompetenzen, die bei Leitungsmitgliedern vorhanden waren, nicht zur Geltung kommen lassen, weil er jede Personalentscheidung unabhängig von nachhaltigem Konzept selbst treffen und absegnen wollte. Kein Wunder, dass ein Todt, der im ersten Moment selbstbewusst auftrat, schon nach wenigen Tagen nach Brasilien fliegt, anstatt an Orte günstigerer Entdeckungen, und in Phrasen redet. Der neue SpoDi hat NULL Vorschlagsmöglichkeiten, geschweige denn Entscheidungsmöglichkeiten. Bruchhagen durchschaut das sehr genau, nimmt aber die 10 Mios von Kühne und Walace mit, mangels finanzieller und schnell verfügbarer sicherer Alternativen.

  22. Micha 30. Januar 2017 um 21:16 Uhr

    ERGO: BRUCHHAGEN müsste sich mit Herrn Kühne zusammen setzen und Kühne genau erklären, warum Leipzig in vielen Bereich, auch was den Nachwuchs angeht, vor allem aber, was die Profi-Mannschaft angeht, um so viel besser dasteht.
    Das Zauberwort wäre GESTALTUNGSFREIHEIT durch ein kompetentes Leitungsteam vom VV über SpoDI bis Trainer.

    Als Gegenleistung könnte ja auch Bandenwerbung für Kühne & Co. etc angeboten werden. Gibt es das eigentlich, oder interessiert das Kühne nicht, will er investieren und Personalentscheidungen mitbestimmen, nein, klar bestimmen und absegnen? – Kader-Politik machen. – – Kompetente Leute müssten Kühne da doch überreden können, wenn sie selbst ein sehr starkes Konzept vorlegen könnten, was z.B. die Spielphilosophie des HSV betrifft und die Notwendigkeiten, wie positionell darauf abgestimmt ein Kader zusammengestellt bzw. ergänzt werden muss. Beiersdorfer muss diese Überzeugungsarbeit in Richtung Kühne sehr schwach betrieben haben, es sei denn, Kühne wäre daran gar nicht interessiert gewesen. Wie auch immer, Beiersdorfer hat auf mich keinen kompetenten und nachhaltig strategisch interessierten Eindruck gemacht, ein leidenschaftlicher Überzeuger ist er auch nicht gewesen, er hätte von Anfang an Kühne von Basics der Planung von Mannschaftsstärke im Fussball überzeugen müssen. Hat er nicht getan oder geschafft. Große Frage: Wäre Kühne bei kompetenter und leidenschaftlicher Kommunikation zu überzeugen gewesen sein, die Investments besser zu fokussieren? –

  23. Weltmeister 30. Januar 2017 um 22:00 Uhr

    Willkommen.
    Walace [angeblich korrekte portugiesische Aussprache: Wo-le-ssi] hat beim HSV-Todt bis Juni 2021 unterschrieben. Gratulation, ich wünsche von Herzen alles Gute und hoffentlich viele kreative Argumente bei den kommenden Lizenzprüfungen.
    Es fehlt übrigens immer noch mindestens ein Innenverteidiger, sowie ein gestandener Sechser.

  24. alfa 30. Januar 2017 um 22:26 Uhr

    Ein ganz gesunder Geist kann die Geschehnisse der Gegenwart bei unserem Club oder Verein oder AG oder Home of the walking death nicht mehr begreifen und einordnen. Ich bezweifle sogar, dass es denen, die dieses Unverständnis verursachen , gelingen würde die Absurdität ihrer Handlungen stringent rationalargumentativ zu widerlegen. Deswegen ist es wohl ratsamer sich nur noch zu wundern statt wie einstmals ewig zu ärgern! Denn eins hat Herr Todt mal ganz trefflich erkannt : Man kann manchmal gar nicht so viel essen, wie man………

  25. Skeptiker 30. Januar 2017 um 23:15 Uhr

    Unfassbar! Nicht die millionenschweren Versager auf und neben dem Platz, sondern die Fans sollen es wuppen! Dieser Club ist dermaßen am Ende! Absteigen, aber bitte schnell!

    http://www.mopo.de/sport/hsv/gisdols-appell-jetzt-muessen-es-die-hsv-fans-wuppen-25640962?utm_campaign=backlinkhsv24&utm_medium=articleclickhsv&utm_source=hsv24

  26. Micha 30. Januar 2017 um 23:23 Uhr

    ZEITENWENDE: Es müsste völlig unabhängig davon, ob der HSV die Klasse halten kann oder absteigt, ein fundamentales Gepräch zwischen BRUCHHAGEN und KÜHNE geben. In diesem Gespräch müsste Bruchhagen fähig sein, Kühne ganz klar und überzeugend darzulegen, warum RB Leipzig mit einem großen Investor – wie auch Kühne – vorne steht, der HSV aber trotz zigmillionenfacher Investitionen ganz weit hinten. Einem Logistikmeister wie Kühne müsste das eine kompetente strategisch-logistisch so überzeugend darstellen können, dass Kühne davon abrückt, Personalentscheidungen selbst treffen zu wollen. Es sei denn, er will dass so. Wollte er das wirklich immer, oder hat er dem Konstrukt HSV misstraut, in das er investieren wollte. Hat er Beiersdorfer für unfähig gehalten, wie Rangnick einen starken, auf Konzepten basierten Kader aufzubauen??? – Ein Meisterlogistiker wie Kühne müsste ein Gespür dafür haben. Warum hat er dann mit Beiersdorfer zusammen gearbeitet? – Mutmaßlich, weil er Spieler-Personalentscheidungen finanzieren und maßgeblich selbst bestimmen wollte. Oder? – DIESES TERRAIN AN FRAGEN MUSS BRUCHHAGEN KLÄREN, dann Schlüsse draus ziehen. Wobei bei einer mehr als klammen Kasse und einem Milliardär die Orientierung vorgegeben ist. ODER? – Aber Bruchhagen könnte mit Kühne über das funktionierende Leipziger Modell intelligent sprechen, ihn vielleicht sogar überzeugen, dass Gestaltungsfreiheit wichtig ist, Mut auf Basis von einem nachhaltigen Konzept.

  27. Weltmeister 31. Januar 2017 um 18:55 Uhr

    Okay, seit heute habe ich gewissermaßen Planungssicherheit. Dieser HSV wird im nächsten Jahr nicht mehr in der 1. Bundesliga spielen. Endlich ist das geklärt.