Um Gottes Willen

Liebe Spieler, Trainer und Betreuer unseres HSV,

wir Fans haben uns ein Herz gefasst und wollen einige Zeilen an euch richten.

Wir wissen, dass die letzten Zeiten nicht einfach waren und auch jetzt nicht sind. Der Verein steht immer in der Kritik, die Leistung war nicht so wie erhofft und Unruhe stand sowieso immer ganz oben auf dem Plan. Auch wir Fans haben darunter gelitten. Zum großen Teil zerrissen von den Medien, abgeschrieben in vielen deutschen Medien, gedemütigt im Fernsehen, Hohn & Spott von Bekannten und auch auf der Arbeit und in der Schule musste man oft aufgrund abwertender Kommentare leiden. Doch Ihr als Team sollt wissen, dass uns das alles egal ist, solange wir Euch kämpfen sehen. Solange wir wissen, dass auch Ihr Euer Bestes gebt.

Wir werden Euch niemals hängen oder im Stich lassen. Das vorweg. Diese unfassbare Vereinsliebe die wir in unseren Herzen tragen, steht über all dieser Verachtung der anderen. Und Fußball ist ein einfaches Spiel mit einfachen Regeln. Sein Sinn liegt ausschließlich in ihm selbst. Was über allem steht, ist das Team. Und das besteht keinesfalls nur nur aus elf Spielern, sondern aus uns allen. Aus den Vorständen, den Spielern, den Trainern, den Betreuern – und den Fans. Ein großes Paradies für Emotionen – weil wir alle Sieger sein wollen. Zusammen. Ihr müsst dieses Spiel in München einfach schnell vergessen. Das war nichts. Vor allem aber wird es auch wirklich gar nichts weiter sein, als ein einzelnes, verlorenes Spiel – wenn wir sofort wieder aufstehen.

Und zwar Jetzt!

Wir alle spielen am Mittwoch gegen Borussia Mönchengladbach. Und wenn Ihr um 18.30 Uhr in Euren Trikots den Rasen betretet, dann tragt Ihr unseren Stolz auf den Platz. Unseren – damit meine ich Euren und den von uns Fans auf den Rängen, die alles geben werden, um Euch in den schweren Phasen zu tragen, Euch zu unterstützen und Euch zu feiern. Wir werden alles geben, um nach 30 Jahren mal wieder ein schönes Kapitel Vereinsgeschichte mit Euch zusammen zu schreiben und ins Halbfinale des DFB-Pokals einzuziehen!!

Wenn man sich jetzt dazu entscheidet, umso stärker, emotionaler und noch viel intensiver weiterzumachen, dann ist das Stärke. Und genau das wollen wir sehen. Bringt einfach nur das auf den Platz, was Ihr von Euch selbst erwartet und was uns alle verbindet: die Leidenschaft und die Liebe für den Fußball, für unser aller Team. Was gibt es denn Schöneres als das Gefühl, nach den 90 (oder auch 120) Minuten mit zerrissenen Klamotten, blauen Flecken und völlig ausgepowert vor der Nordtribüne zu stehen und von uns wie Helden gefeiert zu werden?! Und das werdet Ihr. Immer, wenn Ihr alles gebt. Wenn Ihr Euer Bestes gebt ist es fast egal, was die Anzeigetafel dann auch zeigen mag. Aber die Wahrscheinlichkeit wird groß, dass uns auch das Ergebnis da oben dann auch freuen wird.

Lasst uns diesen Doppelpass – ihr auf dem Platz, wir von den Rängen – zur Selbstverständlichkeit machen. Lasst uns in jedem Spiel von der ersten bis zur letzten Sekunde jedem Gegner zeigen, dass wir immer in Überzahl spielen – dann wird uns nichts mehr umhauen. Nicht mal so ein Spiel irgendwo im Süden….. Denn eines ist ganz sicher: Unsere Unterstützung wird niemals abreißen. Wir glauben an euch. Macht uns alle stolz, wie nur Ihr es könnt!

Eure Fans

Ich weiß gar nicht, ob ich über dieses unfassbare Dokument nun lachen oder weine soll. Beginnen sollte man jedoch mit dem Ende und das lautet: „Eure Fans“. Mit anderen Worten: Die zwei oder drei 19-jährigen, die dieses Schmalzstück verbrochen haben, sie „die Fans“ des HSV, ich verstehe. Wie man sich derart wichtig nehmen kann, wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben, aber es sagt natürlich noch etwas anderes aus, nämlich, dass jeder, der diese Scheiße nicht vorbehaltlos unterschreiben würde, eben kein Fan ist und hier beginnt er erneut das große Problem.

Ronald hatte es im letzten Blog schon gut beschrieben:

Ronald 28. Februar 2017 um 20:37 Uhr – Bearbeiten– Antworten

Hatte irgendjemand anders auch dieses eklige Fremdschämgefühl beim Durchlesen? Brrr…
Newsflash: Ihr imbezilen Vollpfosten und euer mitleidiger naiver Liebesbrief gehen den Millionären sowas von am Arsch vorbei, das könnt ihr euch garnicht vorstellen.
Die halten euch (wahrscheinlich völlig zurecht) für unterklassige und ungebildete Verlierer die irgendwelche Lücken in ihrem Privatleben mit völlig übertriebener Aufopferung für einen beschissenen Fußballverein zu schließen versuchen und würden sich freiwillig nicht mal im selben Raum mit euch aufhalten.
Da gibt es keine reziproken Abhängigkeiten wie ihr euch das gerne einreden wollt, es ist eine klar einseitige Beziehung in der eure Gefühle definitiv nicht erwidert werden. Glaubt mir mal lieber wenn ich euch sage dass von den Spielern sicher keiner mehr irgendwelche Einschlafprobleme nach dem München-Spiel hat, im Gegensatz zu euch.
Wenn der HSV absteigt, geht das Leben für die halt bei nem anderen Verein weiter, während ihr noch über die Wahl zwischen Strick und Auswärtsfahrten nach Sandhausen sinniert.
Die wissen ausserdem dass ihr Idioten auch nach der zigten 0:8-Klatsche sowieso wieder unterwürfig angekrochen kommt, offene Briefe schreibt die eh keiner liest, und spätestens nach nem gemeinsamen Grillabend und ein paar Autogrammkarten ohnehin wieder alles vergessen habt und gröhlt was die Stimmbänder hergeben, ohne dafür irgendeine Gegenleistung zu bekommen.
Please excuse my french aber bei soviel Blödheit platzt einem echt die Hutschnur…

Was für ein Wahnsinn von Abhängigen.

Was gibt es denn Schöneres als das Gefühl, nach den 90 (oder auch 120) Minuten mit zerrissenen Klamotten, blauen Flecken und völlig ausgepowert vor der Nordtribüne zu stehen und von uns wie Helden gefeiert zu werden?!

Wie Helden gefeiert? Weil die Millionäre, die in zwei Jahren das verdienen, was ihr Sozialhilfe-Empfänger im Leben nicht einstreichen werdet, 90 Minuten lang ihren Job gemacht haben???

Ihr müsst dieses Spiel in München einfach schnell vergessen. Das war nichts. Vor allem aber wird es auch wirklich gar nichts weiter sein, als ein einzelnes, verlorenes Spiel – wenn wir sofort wieder aufstehen.

Nö, stimmt. Das war nicht, das war nur eine weitere, unfassbare Blamage. Ein 0:8 in der Bundesliga. Von einer Mannschaft, die gerade mal wieder knapp € 60 Mio. an Gehalt pro Jahr einstreicht. Kein Regionalligist lässt sich 7 Mal in Folge in München derart abschlachten, aber diese verstrahlten Vollpfosten sehen es nur noch als Betriebsunfall. Und sie wundern sich dann, wenn ihre „Helden“ in den roten Hosen es genau so sehen.

Doch Ihr als Team sollt wissen, dass uns das alles egal ist, solange wir Euch kämpfen sehen.

Und ihr solltet wissen, dass ihr in Behandlung gehört. Und ich würde zu gern sehen, wie es denn aussieht, sollte der HSV am Ende der Saison als 17. endlich aus der Kurve fliegen. Ob den kleinen rosa Hüpfern dann immer noch alles egal war.

By the way, die Gladbacher haben einen ziemlich coolen Fan. Aragorn ist Borussia-Anhänger 🙂

Von | 2017-03-01T11:40:02+01:00 1. März 2017|Allgemein|43 Kommentare

43 Comments

  1. Mosche 1. März 2017 um 07:43 Uhr

    Moin Grave,
    Du brauchst meinen Beitrag nicht veröffentlichen.
    Respektlos, wie Du hier persönlich über die Verfasser des Briefes urteilst.
    Hierbei hast Du eine Grenze überschritten.
    Wie Du über Sozialhilfe Empfänger urteilst ist an dieser Stelle indiskutabel.

    Schade.

    • BerndH60 1. März 2017 um 08:57 Uhr

      Selbst wenn dir der Ausdruck „einstreicht“ nicht gefällt, so kann ich beim besten Willen kein Verurteilung erkennen.
      Zudem das Rechnerische: Der aktuelle Hartz 4 Satz beträgt 409 €, also 4908 € im Jahr. Selbst wenn ich völlig irreale 1000 € Mietzuschuss pro Monat dazu rechne, sind das nur 16908 € im Jahr. Dividiere ich eine Million durch 16908 komme ich auf 59,14 JAHRE.
      Oder einfacher gesagt:
      Basierend auf einem 8 Stundentag entsprechen 16908 € ziemlich genau ZWEI Arbeitstagen von Lasogga.
      ??

    • Gravesen 1. März 2017 um 09:02 Uhr

      Alles klar, dann heul woanders weiter.

  2. BerndH60 1. März 2017 um 09:01 Uhr

    Was den Schwachsinn auf Facebook angeht, da ist wohl alles geklärt.
    Wenn gewisse Menschen eine Kopfschmerztablette nehmen, dann ist das Hohlraumversiegelung.

  3. Gravesen 1. März 2017 um 09:29 Uhr

    Um es einmal ganz deutlich zu erklären: Das, was diese Verfasser dieser Schnulze und ihre Unterstützer dort betreiben, das ist für mich religiöser Fanatismus in Taliban-Qualität. Es wird weder hinterfragt, noch wird genau hingesehen. Es wird vergöttert und angebetet, egal, was das Götzenbild anrichten. Hauptsache, man hat „90 Minuten gekämpft und alles gegeben“. Unfassbar. Diese Versager dort, angefangen im Vorstand bis runter zum 28. Mann verdienen unglaubliche Summen und sind nicht im Ansatz bereit, entsprechend zurück zu zahlen. Sie kommen jeden Tag 4 Stunden zur Arbeit, fahren ansonsten ihre Bentleys oder Maseratis spazieren und suchen den nächsten Szene-Tätowierer. Das wars. Und sollte der HSV am Saisonende absteigen, dann sind mehr als 80% dieser Pfeifen schneller verschwunden, als ein rosa Hüpfer Diekmeier sagen kann.
    .
    Aber anstatt den Herren einmal Feuer zu machen, kriegen sie jetzt noch Liebesbriefe nach der Bayern-Schmach, es ist unfassbar. Nur – was erwarte ich eigentlich von Einzellern, die sogar einen Didi noch anbeten, obwohl jeder weiß, was dieser Mann hier angerichtet hat.

    • Gravesen 1. März 2017 um 10:03 Uhr

      Ach, es geht doch überhaupt nicht um Hartz4 oder Sozialhilfe-Empfänger oder so. Jeder von uns kann jederzeit in eine Situation geraten, die er nicht vorhersehen konnte, ohne eigenes Fehlverhalten. Es geht um das unsagbare Gefälle an Einkommen und es geht darum, dass Jungs, die für jeden Cent wahrscheinlich hart arbeiten und kämpfen müssen, diesen Underperformern jede Schmach auch noch kritiklos durchgehen lassen.
      .
      Aber – guckt dir den „Brief“ genau an, eigentlich geht es gar nicht um die Mannschaft, um die Spieler, um den Verein, um Erfolg oder Blamage. Es geht den Verfassern darum, sich selbst zu beweihräuchern. Darum, zu dokumentieren, welch sensationelle Fans sie doch wären. Die einzig wahren HSV-Fans, besser als der Rest der Welt, überstrahlen alle anderen Fans aller anderen Vereine. Einfach nur lächerlich.

    • Freundchen 1. März 2017 um 14:28 Uhr

      So und nur so ist es! Dass sich darüber keiner dieser „Fans“ auch nur eine Sekunde Gedanken dazu macht, zeigt die Verblödung der Gesellschaft im allgemeinen und der HSV-Fans im speziellen.

  4. Skeptiker 1. März 2017 um 10:14 Uhr

    Dieser „Fanbrief“ spiegelt genau das wieder, was ein erhebliches Problem des HSV darstellt: Die Realitäten werden einfach nicht zur Kenntnis genommen. Wie oft in den letzten Jahren hat diese sogenannte Mannschaft gezeigt, dass ihr die Fans am Allerwertesten vorbeigehen. Jüngst zu erleben beim letzten Auswärtsspiel in München. Da reisen mehrere tausend Anhänger für nicht gerade wenig Geld in den Süden und die Millionäre auf dem Rasen betreiben Arbeitsverweigerung. Und dann dieses Gesülze von Einheit, wir sind der zwölfte Mann etc. Völlige Realitätsverweigerung bei den Autoren dieses Pamphlets.

  5. Michael 1. März 2017 um 10:37 Uhr

    Das ist ein Virus, das den HSV heimgesucht hat. Der Infekt beginnt mit Trübung der Realitätswahrnehmung, führt dann über finanzielle Wurschtigkeit und sportliche Gleichgültigkeit zu Größenwahn und vollständigem Verlust des Realitätssinnes. Im Endstadium resultieren solche Paralytiker mit komplett aufgeweichtem zentralem Nervensystem, die devot betteln, von den Angebeteten in den Hintern getreten zu werden.
    Es fängt ganz harmlos an: Heribert #Bruchhagen: „Wir haben uns weiterentwickelt.“ @welt_hh @WELT_Sport #HSV Die Orientierung geht verloren, oben und unten werden verwechselt, bzw. die Tabelle verkehrt rum gehalten.
    Da es ein Infekt ist, trägt auch keiner Schuld oder Verantwortung. Abgesehen davon, daß das Virus die Temporallappen zuerst zerfrisst, wo so etwas bekanntermaßen zu Hause ist. Auch Gefühle wie Scham gehen verloren, selbst ein 17:0 wird gefeiert, man geht mir breiter Brust in die nächste Begegnung.
    Dem Pflegepersonal bleibt nur Kopfschütteln und palliative Begleitung.

  6. 1887 1. März 2017 um 10:50 Uhr

    Ich muss sagen ich fand die Leistung jedes einzelnen Spielers in München gar nicht so unterirdischen. Ich finde wir sind mit einer derart taktisch falschen Einstellung in das Spiel gegangen, dass wenn Bayern dann noch ein Sahne Tag erwischt, einfach dieses Ergebnis rauskommt.

    • Gravesen 1. März 2017 um 10:57 Uhr

      Ich hege immer noch die wage Hoffnung, dass du dich gerade im Ironie-Modus befindest.

      • 1887 1. März 2017 um 11:07 Uhr

        Hehe. Klingt vielleicht positiver als ich es meine. Will nur sagen das Gisdol für mich einen extrem großen Anteil an der hohen Niederlage hat. Es war für mich ein viel zu großkotziger Auftritt. 3 vielleicht verdiente aber auch glückliche Siege und schon denkt der HSV er könne in München mitspielen.

  7. Weltmeister 1. März 2017 um 10:58 Uhr

    @ Gravesen
    Sorry – aber ich kann und will diesen von dir zitierten Dreck nicht bis zum Ende lesen.
    Was diese Leute von sich geben, klingt ziemlich genau so wie das Gebrabbel von bedauernswerten Sektenanhängern.

  8. Bidriovo 1. März 2017 um 11:58 Uhr

    Ich bin immer wieder fasziniert wie viel Beachtung irgendwelchen Kommentaren, „Briefen“ etc. im Internet gewidmet werden.

    „…und von uns wie Helden gefeiert zu werden?! Und das werdet Ihr. Immer, wenn Ihr alles gebt. Wenn Ihr Euer Bestes gebt ist es fast egal, was die Anzeigetafel dann auch zeigen mag. “ Dann wird die Mannschaft auch beim 0:8 wie Helden gefeiert worden sein, denn sie haben alles gegeben. Allein die Qualität ist leider nicht vorhanden.

    Heute Abend wird es ganz schwer mit dem Weiterkommen. Gladbach hat zur Zeit einen Lauf und viele Spieler, die das Spiel entscheiden können. Ich denke aber, dass der HSV das Ergebnis im Rahmen halten wird, da die Gladbacher auf ihre Kraft achten müssen und sicherlich nach einem 2:0 – 3:0 nicht noch weiter Vollgas werden, um zu sehen, ob sie auch ein 5:0 – 6:0 erreichen könnten.

  9. Gravesen 1. März 2017 um 12:42 Uhr

    Wie ich bereits geschrieben habe, s geht überhaupt nicht um den Verein, die Mannschaft oder Erfolg. Es geht bei diesem lächerlichen Blöd-Pamphlet darum, dass sich ein paar picklige Jungs einen greifen, weil sie zitiert werden
    .
    https://www.facebook.com/herz4hsv/

  10. Kugelblitz 1. März 2017 um 13:06 Uhr

    ist denn gesichert, dass der brief tatsächlich von hsv fans stammt? könnte der nicht auch aus der feder eines hsv-marketing mitarbeiters kommen und via soziale medien verbreitet worden sein?

    • Gravesen 1. März 2017 um 13:34 Uhr

      Würde ich nicht pauschal ausschließen wollen ?

  11. Ex-HSVer im Herzen 1. März 2017 um 15:08 Uhr

    Zum Beitrag von „Ronald“: Megaaaaa! Jeder deiner Sätze trifft den Kern des Ganzen wie der Hammer das Schmiedeeisen!! Exakt das gleiche habe ich auch gedacht. Wie kann man etwas lieben, das unansehnlich ist und einem regelmäßig nur weh tut und foltert.
    Ich bin dafür, dass wir hier auch einen offenen Brief schreiben. Der fängt dann ungefähr so an:

    „Ihr verwöhnte, leistungsschwache, selbstdarstellerische, dummschwätzende, realitätsfremde, assi-tätowierten Scheiss-Millionäre!
    Jetzt hört mal zu! …..“

    Grave ist halt einer, der die Dinge präzise mit markigen Worten beschreibt. Damit kommen viele Weichspüler in unserer heutigen Gesellschaft einfach nicht mit zurecht, sobald der Kern ihrer Meinung gegen sind erfährt. Die Erwähnung „Sozialhilfe-Empfänger“ trifft exakt den Kern!!! Das gilt aber auch für die Krankenpflegerin mit 1500 brutto im Monat und die VIPs, die 10.000 netto im Monat verdienen. Beide Personengruppen reissen sich wahrscheinlich den Arsch auf und arbeiten 40-70 Stunden die Woche. Und diese Arschgeigen verdienen für 20 Stunden effektive Arbeit die Woche unfassbare Summen. Allein schon mit 19 oder 20 Jahren. Statt jeden Tag 1-2 Stunden Extra-Schichten einzulegen, um besser zu werden (ja, Üben macht alles besser!!!!!) und so zumindest den Willen zu zeigen, geht es nur um Kohle, Weiber, Shopping, Statussymbole (wenn ich das Auto des Teenagers Wood sehe, könnt ich kotzen!).
    Und wie man diesen Menschen dann völlig manisch zujubeln kann, ist mir wirklich ein Rätsel!

  12. Bjoern 1. März 2017 um 16:12 Uhr

    Wenn man glaubt, es gibt keine Steigerung mehr – ich habe gerade auf der Facebook-Seite reingeschaut, es geht tatsächlich noch lächerlicher. ?

    Ich habe mich in der Vergangenheit mit verschiedenen Fußballern (noch zu Zeiten von Mpenza und Sanogo) des HSV unterhalten. Diese Gespräche ergaben sich immer auf dem Parkplatz der Arena und drehten sich ausschließlich um Autos oder gelegentlich um bestimmte Shoppingmöglichkeiten in der City. Für andere Dinge sind die Jungs schwer zugänglich. Ich kann es Ihnen auch nicht verdenken.

  13. El Cid 1. März 2017 um 16:13 Uhr

    Hallo Grave,

    habe bislang nur gelesen und kann Ihren Ausführungen meistens inhaltlich beipflichten.

    Die Lektüre des sog. „Fanbriefs“ lässt eigentlich nur einen Schluß zu: Stockholmsyndrom

    Das sind meine 2 Cents zum Thema 🙂

  14. Rainer 1. März 2017 um 16:19 Uhr

    Mein Lieblingsatz: „Macht uns alle stolz, wie nur Ihr es könnt!“

    • Skeptiker 1. März 2017 um 16:40 Uhr

      „Denn eines ist ganz sicher: Unsere Unterstützung wird niemals abreißen. Wir glauben an euch. Macht uns alle stolz, wie nur Ihr es könnt!“

      Und ich dachte, wir hätten die Jahre 1933 bis 1945 für immer hinter uns gelassen.

  15. Skeptiker 1. März 2017 um 17:14 Uhr

    Besonders gut kommt es, wenn Lotto heute vor dem Spiel ins Mikro grölt: Wenn du aus München kommst, zieh’n wir dir die Lederhosen aus! ???

  16. vsabi 1. März 2017 um 17:35 Uhr

    NEIN dieser Brief wurde niemals von einer Fangruppe Geschrieben! Soviel Dummheit, Schleimerei und Unterwürfigkeit traue ich selbst dem größten Hüpfer nicht zu. Sollte dieser Brief von den Medien ausführlich veröffentlicht werden, wäre es ein weiterer Beweis, dass man dem HSV, bundesweit schaden will. Den Brief der Mannschaft vorzulesen, ist ein Freibrief für weitere Arbeitsverweigerung. Fan sein ist nicht zu verurteilten, sie sollten aber auch die Realität nicht unterdrücken. Bin fest überzeugt, dass kein Spieler ,sein wahres Verhältnis zum Fan durch so einem Brief verändert. Ich bin der Fussballgott, Millionär und Star und ihr Fans die Narren, die Hüpfen!

  17. BerndH60 1. März 2017 um 18:30 Uhr

    Mein kleiner Wunsch:
    HSV schlägt Mönchengladbach und für das Halbfinale geht es auf nach München.
    Dann freuen wir uns auf daß nächste Posting.
    ??

    • Weltmeister 1. März 2017 um 19:32 Uhr

      …nicht mal undenkbar. ?

  18. Weltmeister 1. März 2017 um 19:31 Uhr

    Mal was anderes:
    Wäre dieser Levin Grosskotz oder wie der heißt nicht was für den HSV?

  19. Weltmeister 1. März 2017 um 19:55 Uhr

    Immer wieder interessant zu sehen, wie eigentlich gute Fußballer/Neuzugänge beim HSV innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen zu Stümpern mutieren.
    Was für ein tölpelhaftes Verhalten!

  20. Skeptiker 1. März 2017 um 19:58 Uhr

    Für solche Aktionen hätte man Mavraj nicht holen müssen, das hätte Spahic auch nicht schlechter hinbekommen. Und dann Ostrzolek – ohne Worte!

  21. Bjoern 1. März 2017 um 20:03 Uhr

    Haben die ein Fax im Bus? Ich will der Mannschaft kurz was schreiben.

  22. henne1887 1. März 2017 um 20:19 Uhr

    Elfmeter und der HSV -> der HSV bestraft sich mal wieder selbst!

    Ostrzolek ohne Worte -> steht dort wie eingefroren und verursacht dann „paddelig“ den Elfermeter. Man man man…
    .
    .
    .
    aus + wurde –

  23. Weltmeister 1. März 2017 um 20:22 Uhr

    Spiele mit Hunt sollte ich künftig meiden. Mein Blutdruck, sowie meine Hassobergrenze machen das nicht mit.

  24. Micha 1. März 2017 um 20:30 Uhr

    Die Qualität der Flanken von Kostic ist konstant haarsträubend – so was traut sich niemand in der Regionalliga, einfach grottig.

  25. Michael 1. März 2017 um 20:33 Uhr

    Aber sie waren stets bemüht. Einige gute Leistungen, viele elende. Die Mannschaft ist ein inhomogener Haufen, dem insgesamt die Klasse fehlt.

  26. Gravesen 1. März 2017 um 20:35 Uhr

    …und die Schwachmaten feiern, als hätte man den UI-Cup gewonnen.

  27. Skeptiker 1. März 2017 um 20:36 Uhr

    Auch gegen ganz offensichtlich müde und unkonzentriert spielende Gladbacher, die nicht mehr taten als unbedingt nötig, kommt der HSV in einem K.O.-Spiel vor heimischer Kulisse zu keinem Erfolg. Gegen wen will diese Truppe noch gewinnen? Es brechen harte Zeiten an, denn jetzt ist man wieder vollständig angekommen in der Abwärtsspirale. Es ist nämlich nicht egal, ob man in München 3:0 oder 8:0 verliert, auch wenn einige Hüpfer das nicht wahr haben wollen.

    Todt redet gerade von einem guten Spiel des HSV…

    „Meinen Mannschaften konnte man bisher alles nachsagen, aber nicht, dass sie zu wenig Tore schießen“,
    Markus Gisdol, Fußballehrer

  28. henne1887 1. März 2017 um 20:39 Uhr

    Fazit -> Mavraj und Ostrzolek schlagen den HSV
    .
    .
    .
    aus + wurde –

  29. Ex-HSVer im Herzen 1. März 2017 um 20:57 Uhr

    Die Kommentare nach dem Spiel wieder typisch HSV-esque. Ausschließlich das Positive extrahieren, selbst wenn es nichts Positives gibt. Der ideale Nährboden für die Niederlage am Sonntag. Und Gladbach weiss jetzt auch, wie man in 2 Wochen gewinnt. Wenn alle zukünftigen Gegner ihre Analyse-Aufgaben machen, wird der HSV nicht mehr gewinnen bzw. ausschließlich verlieren. Denn der Spielplan und die Fähigkeiten der Spieler sind so leicht strategisch lahm zu legen. Erste Halbzeit Ball sichern und auf 0:0 spielen. In der zweiten Halbzeit auf den/die Fehler der IV warten.
    Und dieses Gebrüll von Papa war einfach nur peinlich. Spricht für die Mannschaft, dass einer nach 6 Wochen schon der Chef ist…

    Armseliger Haufen

  30. Ex-HSVer im Herzen 1. März 2017 um 21:03 Uhr

    Krönung: im Nachbarblog steht „0:2“ als Ergebnis….

    Und natürlich schlägt sich der HSV selbst. Ansonsten hat er das Spiel kontrolliert und hätte BMG ausm Stadion geschossen….

    Mann, mann, mann