Die Karikatur eines Interviews

Ich hatte lange überlegt, wie ich die Woche beginnen kann – ohne dabei negativ zu sein. Djourou, Hilke, einige Kommentare hier – es schien zunächst nicht allzu einfach zu werden. Zumal ich heute noch Termine hatte, die das Blogschreiben nahezu unmöglich gemacht haben. Also rein zeitlich. Dennoch, und das ist für mich entscheidend: Der heutige Blog, so kurz er auch sein mag, kann trotzdem mit einigen positiven Nachrichten aufwarten. [Münchhausen „de Vrij van Gaal Relaunch Eidgenosse“ Scholz]

Über das Zustandekommen und die Art und Weise, wie dieses Gespräch von Seiten des Vereins geführt wurde, möchte ich mich gar nicht weiter auslassen, dafür aber über die sogenannten Antworten und die Tonalität. Offenbar ist Herr Bruchhagen der Auffassung, er wäre etwas Besonderes, doch dafür müsste er zuerst einmal etwas Besonderes geleistet haben und das hat er nicht. Arroganz und Überheblichkeit sind grundsätzlich ein Zeichen von Schwäche und schwache Chefs hatte dieser Verein mehr als genug. Zum Interview, welches ich mit einigen eigenen Kommentaren versehen habe.

Herr Bruchhagen, vergangene Woche hat der Hamburger SV die Verlängerung des Vertrages mit Markus Gisdol bis 2019 bekannt gegeben. Wann ist die Entscheidung gefallen?

Heribert Bruchhagen: Beide Seiten haben doch frühzeitig gesagt, dass sie an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert sind. Wie Sie gesehen haben, ging es dabei aber nicht nur um einen, sondern um fünf Verträge gleichzeitig (Anmerkung d. Redaktion: Der HSV verlängerte auch mit den Co-Trainern Frank Fröhling und Frank Kaspari, Torwarttrainer Stefan Wächter und Athletiktrainer Daniel Müssig).

Kommentar: Herr Bruchhagen, sie hatten vor wenigen Tagen noch verkündet, man würde sich nicht von wem auch immer treiben lassen. Hinzu kommt folgende Aussage: „Die Situation muss man doch analysieren. Was passiert, wenn wir zum ersten Mal seit 1963 absteigen? Da wissen wir doch gar nicht, ob die Bewertung, die wir heute morgen gesehen haben, ob die auch noch so ausfallen. Du weißt doch gar nicht wie dein Umfeld darauf reagiert, du weißt nicht, wie die Gremien reagieren. Du hast doch selbst Einschätzungen, was ist das Beste, wenn der Abstiegsfall eintreten sollte. Und solche Fragen kann ich zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht beantworten.” Urplötzlich dann die Verlängerung, auch für den Fall des Abstiegs mit einem Gehalt von € 1 Mio., kein Zweitliga-Trainer kassiert mehr. Sorry, aber was für ein Geschwafel. 

Haben Sie Herrn Kühne über Ihre Absicht informiert, den Vertrag mit dem Trainer zu verlängern?

Bruchhagen: Ich weiß, dass Herr Kühne und Herr Gisdol einen guten Kontakt miteinander pflegen. Aber zur Klarstellung: Das operative Geschäft obliegt dem Vorstand und dem Manager. Ich habe noch keinen Ansatz gesehen, dass Herr Kühne die Absicht oder den Willen hat, darauf einzuwirken.

Kommentar: Herr Bruchhagen, wem wollen sie das Märchen vom nicht vorhandenen Einfluss des Herrn Kühne aus das operative Geschäft eigentlich noch erzählen? Jeder weiß, dass Kühne bestimmt und zwar alles. Von Transfers (Beiersdorfer: „Wenn Herr Kühne den Spieler nicht will, kommt halt ein anderer“) bis hin zu Sportchefs („Kreuzer ist ein Drittliga-Manager“) Hören sie doch endlich auf mit dem Quatsch. 

Wie geht es im Sommer weiter: Sparkurs oder neue Kühne-Millionen? Können Sie eine Prognose abgeben?

Bruchhagen: Nein, ich bin kein Hellseher. Ich weiß noch nicht, in welcher Liga wir spielen werden. Das sind alles Dinge, die sich noch herauskristallisieren müssen.

Kommentar: Man muss kein Hellseher sein, um einen Plan zu haben und den hat Herr Bruchhagen offensichtlich nicht. Man lässt (wie immer) erstmal alles auf sich zukommen, ein Konzept ist nicht erkennbar bzw. nicht vorhanden. 

Trotzdem noch mal nachgehakt: Ist der im vergangenen Sommer eingeschlagene Weg, mit der Hilfe von Klaus-Michael Kühne Spieler zu verpflichten, die man sich aus eigener Kraft nicht leisten könnte, eine Option für Sie?

Bruchhagen: So weit sind wir in unserer Gedankenstruktur noch gar nicht. Unsere Überlegungen setzen erst dann ein, wenn wir wissen, in welcher Klasse wir in der nächsten Saison spielen.

Kommentar: Soll das ein schlechter Witz sein? Im schlechtesten Fall überlegt man sich also im Mai, was man vorhat und wie man es anpacken will? Und für ein solches dilettantisches Verhalten kassieren Fußball-Manager Millionengehälter. 

Kann der HSV überhaupt ein Ausbildungsverein sein?

Bruchhagen: Wir werden es in Zukunft sicher nicht wie der SC Freiburg handhaben können, denn die Erwartungshaltung in Hamburg ist eine andere. Es geht bei der Kaderzusammenstellung daher um die richtige Mixtur zwischen selbst ausgebildeten und fertigen Spielern.

In einem Interview vor einiger Zeit erzählten Sie, wie Ihr Vorgänger Dietmar Beiersdorfer Ihnen in einem Gespräch erklärt hätte, warum er in Hamburg immer wieder große Namen präsentieren musste. Wer erwartet das eigentlich?

Bruchhagen: Die Erwartungshaltung ist, sich sportlich zu verbessern. Durch fertige Spieler hat man die Hoffnung, den Sprung ins gesicherte Mittelfeld schneller zu erreichen. Wenn Sie sich die Kader der letzten zehn Jahre anschauen, stellen Sie fest, dass immer wieder größere Namen dabei waren.

Kommentar: Ich frage mich immer wieder, von welcher Erwartungshaltung diese Leute fabulieren? Wer hat eine Erwartungshaltung, wer erwartet permanent Brasilianer für Millionensummen? Die Fans? Die Medien? Tut mir leid, aber das ist kompletter Bullshit. Vielmehr haben knapp 88% der Mitglieder im Jahre 2014 eine Abkehr vom Wucher gewählt, sein solides Wirtschaften. Von Millionen-Stars und Meisterschaften war niemals eine Rede, insofern: Inhaltloses Gelaber.

Und genau von diesem Weg haben sich die Mitglieder des HSV vor zweieinhalb Jahren mit der Abstimmung für die Ausgliederung des Profifußballs verabschiedet. Das Ziel war, die Ausgaben den Einnahmen anzupassen und eine wirtschaftlich vernünftige Transferpolitik zu verfolgen. Inwieweit können Sie sich mit diesen Zielen identifizieren?

Bruchhagen: Ich identifiziere mich mit dem HSV. Es wäre nach dreieinhalb Monaten, die ich hier bin, naiv, plakative Strategien auszugeben, die dann hinterher nicht der Realität entsprechen. Man muss die Dinge immer situativ betrachten. Das haben wir auch in der Winterpause so gemacht. Der Trainer hat eine Analyse vorgenommen und auf einigen Positionen Verstärkungen gefordert, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Wir hätten diese Vakanzen auch mit Spielern aus unserer zweiten Mannschaft ausfüllen können, mussten aber abwägen, was für den HSV das Beste ist. Und nur danach haben wir entschieden.

Kommentar: Anders ausgedrückt: Die Inhalte von HSVPLUS interessieren den Mann einen Scheißdreck. Großartig, dann führt er ansatzlos das Erbe seine Vorgängers weiter. Genau das also, was die Mitglieder nicht mehr wollten. Traurig übrigens, dass nach 3 Jahren Bernhard Peters immer noch kein Spieler aus dem Unterbau in der Lage ist, den Kader zumindest aufzufüllen.

Ein viel diskutiertes Thema innerhalb des HSV war und ist die finanzielle Situation. Aufgrund einer neuen Anleihe in Höhe von 40 Millionen Euro aus dem vergangenen Herbst und mehreren Darlehen von Kühne zur Finanzierung von Neuverpflichtungen in Höhe von 38 Millionen haben sich die Verbindlichkeiten massiv erhöht. Wie hoch ist der Stand der Gesamtverbindlichkeiten aktuell?

Bruchhagen: Auskünfte über die finanzielle Situation gibt bei uns nur der Finanzvorstand.

Ist es eine Überlegung wert, Anteile der HSV Fußball AG an neue Investoren zu verkaufen? Beispielsweise aus China? Das wäre schließlich auch Sache des Vorstandsvorsitzenden.

Bruchhagen: Wie kommen Sie darauf, dass Interesse aus China besteht? Haben Sie eine Quelle?

Es gab kürzlich einen entsprechenden Bericht im Finanzmagazin Capital.

Bruchhagen: Ich habe nach einer Quelle für diese Information gefragt.

Kommentar: Bei aller Liebe, aber was bildet sich der Mann eigentlich ein? 

(Quelle:http://www.goal.com/de/news/3643/exklusiv/2017/03/28/34068562/hsv-boss-bruchhagen-im-goal-interview-ich-bin-kein-hellseher?ICID=HP_HN_1)

Um es ganz klar zu sagen, meine Kritik richtet sich nicht an den Interviewer, der, wie ich weiß, immer bestens vorbereitet in solche Gespräche geht. Das, was Bruchlandung hier abliefert, ist sowohl inhaltlich wie auch vom Stil her ein Offenbarungseid.

Zur Abwechslung durchaus lesenswert: http://heluecht.stupid-and-slow.de/medienhoheit-und-die-folgen/

Von | 2017-03-28T11:36:03+02:00 28. März 2017|Allgemein|47 Kommentare

47 Comments

  1. Michael 28. März 2017 um 09:54 Uhr

    Passt leider. HB rutscht geschmeidig mit, statt Akzente zu setzen. Reagiert als Opportunist statt die Zukunft zu gestalten. Alles wie gehabt.

  2. alfa 28. März 2017 um 10:16 Uhr

    Noch ein paar Äußerungen von Herrn HB und ich kann meine Einschätzung über ihn doch recht Zeitnah und nicht erst im Sommer für mich zurechtlegen! Noch habe ich keinen Anlass erblickt, um meine Mitgliedschaft wieder aufleben zu lassen!?

  3. Saschas Alte Liebe 28. März 2017 um 11:09 Uhr

    Womöglich hatte Bruchhagen die undankbare Sparschwein Rolle satt und sich beim HSV nun ein nettes Plätzchen oben auf der Welle gefunden, wo er geschmeidig noch eine Zeit der Ruhestandsbeschäftigung mitsurfen kann;
    nach all den Jahren als Buhmann und Spielverderber hat er sich das doch wirklich verdient. 😉

    • BerndH60 28. März 2017 um 11:22 Uhr

      Treffer und versenkt! ??

    • lewemarc 28. März 2017 um 11:23 Uhr

      Schon 2015 sagte er in einem FAZ Interview:

      „…und auch der HSV wird noch mehr Geld in die Hand nehmen. “ 🙂

      • Saschas Alte Liebe 28. März 2017 um 11:38 Uhr

        …und da wollte er nicht fehlen.
        Das macht zugegebenermaßen gelegentlich ja auch Spaß !

  4. atari 28. März 2017 um 11:57 Uhr

    … und wenn keiner mehr Kommentare schreibt, dann kommt eben AV1977 um die Ecke und spamt die Einöde im Minutentakt zu… so wie einst Dylan…

  5. Saschas Alte Liebe 28. März 2017 um 12:58 Uhr

    „…das Märchen vom nicht vorhandenen Einfluss des Herrn Kühne aus das operative Geschäft eigentlich noch erzählen?“
    ———————-
    Der DFL z.B.; deren Auflage/Bedingung war ja wohl, dass bei so massivem Eingreifen eines Investors die operative Handlungsfähigkeit dennoch weiterhin in den Händen des Clubmanagements bleibt – formal natürlich.
    Ganz so dämlich wie Beiersdorfer, der die reale Situation herausstotterte, stellt sich Bruchhagen sicher nicht an.
    Jeder – auch die DFL – weiß doch, wie die Wirklichkeit aussieht.

  6. Saschas Alte Liebe 28. März 2017 um 13:11 Uhr

    Gut gefällt mir im Interview auch:
    „Wir können inzwischen sehr genau sehen, ob ein Spieler in einem solchen Eldorado des Luxus ausgebildet wurde.“ (Bruchhagen)
    >> oh ja, wir sehen’s auch sehr genau ! fiel mir dazu spontan ein.
    ———-
    Und:
    „Wir werden es in Zukunft sicher nicht wie der SC Freiburg handhaben können, denn die Erwartungshaltung in Hamburg ist eine andere.“(Bruchhagen)
    >> Och, mit der Freiburger Situation sowie deren Erwartungshaltung könnte ich ganz gut leben; vor allem auch mit solchem Handeln und deren Ergebnissen.

    • Gravesen 28. März 2017 um 13:45 Uhr

      Das ist doch der Bullshit! Es gibt diese angebliche Erwartungshaltung über nicht (mehr), aber sie kann immer gut für überteuerte Transfers herhalten, bei denen diverse Vögel besten (mit)-verdienen können.

      • Saschas Alte Liebe 28. März 2017 um 15:20 Uhr

        Kühne und Struth spielen wieder ein wenig Bundesliga Manager, mit echten Figuren und richtigem Geld..?

        • Gravesen 28. März 2017 um 15:22 Uhr

          Wenn es nur die wären…

  7. marlor 29. März 2017 um 07:12 Uhr

    Der Mann hat halt keine Eier. Mit 88 % Zustimmung der Mitglieder im Rücken, muss man auch klare Kante zeigen können. Aber so etwas können nur echte Manager und nicht diese Pseudo-Möchtegern-Hampelmänner mit zu hohen Gehältern oder besser Gagen, denn so nennt man das Einkommen bei Schauspielern. Den Job, den HB, Didi bzw. JT machen, könnte locker jeder Dritte mit Abitur (besser) ausüben.
    Ich habe dermaßen die Schnauze voll, wen ich so einen Dreck lese.

  8. Gravesen 29. März 2017 um 08:07 Uhr

    Die verblödeten Opas in SchmocksEinöde spielen schon wieder comunio. „Man sollte X holen und man sollte Y holen“. Oder „man sollte mit Oster-Zollek einen leistungsbezogenen Vertrag machen“. Ich frage mich, wie man über merhere Jahre täglich 16 Stunden in diesem Scheiß-Blog abhängen kann und hat dann immer noch nicht im Ansatz begriffen, wie das Geschäft läuft. Wie belämmert kann man eigentlich sein?
    Gruß aus der Behinderten-Werkstatt, Wolfgang

    • atari 29. März 2017 um 08:17 Uhr

      stell Dir vor Du wärest Spieler in Hamburg und Du würdest täglich von Journalisten Simulanten und bräsigen Opas bewertet oder beurteilt werden. Da könnte man Verständnis für die Spieler entwickeln aber zum Glück lesen die nicht in Hamburg’s schlechtesten Blog der Wiederholungen mit inhaltsloser Endlosschleife.

      • Gravesen 29. März 2017 um 08:26 Uhr

        Wie scheiße muss man sein? Man beschäftigt sich jahrelang mit dem Verein, täglich diverse Stunden..und trotzdem rafft man weniger als nichts. Nun ja, würden sie etwas begreifen, würden sie wohl nicht in einem Blog kommentieren, in dem sie der Blogbetreiber seit Jahren betrügt und belügt.

      • atari 29. März 2017 um 09:44 Uhr

        da drüben herrschen ja zwei Meinungen. Die einen meinen, der Blog ist kostenlos und daher hat man keine Ansprüche zu stellen -> eine Privatshow von Münchhausen. Die anderen schreiben von Spendengeldern und sehen es als offiziellen Blog, für den das HA verantworlich zeichnet.

  9. Weltmeister 29. März 2017 um 08:58 Uhr

    Spätestens nach diesen Aussagen wird klar:
    Bruchhagen macht einen großen braunen Kringel auf HSV Plus und hält gleichzeitig an Käpt’n Beiersdorfers Eisberg-Kurs fest.
    Einzig der Befehl „volle Kraft voraus!“, wird jetzt etwas eleganter und stotterfrei ausgesprochen. Am Kurs oder Inhalt ändert das jedoch Nichts. Terra Titanic.

    • Gravesen 29. März 2017 um 09:10 Uhr

      Ich denke, man muss es von der anderen Seite aufziehen. Er hat den Job nur bekommen, weil er sich dazu verpflichtet hat, den „Kühne-Weg“ weiter zu gehen. Dieses ganze Geschwätz von wegen „Spar-Minister“ und „durchwischen“ war ausschließlich für die verblödeten Fans gedacht und von den Hofberichterstattern verbreitet. Das war und ist aber nie das Ziel.

      • BerndH60 29. März 2017 um 10:21 Uhr

        Mir ist ja völlig klar, dass du trotz bester Vernetzung nicht allwissend sein kannst.
        Du hast ja schon mehrmals in diesem Blog auch Kühne völlig zu Recht Planlosigkeit attestiert.
        Jetzt deutest du aber an, dass wieder ein Ziel vorhanden ist.
        Da der HSV wegen der finanziellen Lage eh schon völlig in der Hand Kühnes ist, und Kühne „offiziell“ aufgrund der Ligastatuten gar nicht mehr erreichen kann, was will der Mann denn wohl?
        Solange Transfers, Trainerwechsel und den Tausch irgendwelcher Vorstandshanseln in wilder Reihenfolge durchziehen bis aufgrund der Wahrscheinlichkeitsrechnung durch Zufall die CL erreicht wird?

      • Weltmeister 29. März 2017 um 19:02 Uhr

        @ Gravesen
        Ja, das passt.
        Ich war anfangs so naiv und hatte ein klein wenig gehofft, dass Bruchhagen sich sagt: „Ich räume gnadenlos auf. Der HSV ist meine letzte Station. Ich habe beruflich und wirtschaftlich ausgesorgt und muss deshalb auf Nichts und Niemanden mehr Rücksicht nehmen. Ich werde zumindest damit beginnen Teile von HSVplus umzusetzen und den HSV sukzessiv auf den Weg der Besserung führen.“
        /
        Mir hätte klar sein müssen, dass ich mich weiterhin in einer Wunschtraumspirale befinde. Aber ich hätte seinerzeit alles dafür getan Beiersdorfer auf legalem Wege loszuwerden. Viel schlimmer als unter dem Zauderer konnte es ja nicht werden. Da kam Bruchhagen gerade recht.

  10. UliStein 29. März 2017 um 09:38 Uhr

    Ich bin ehrlich überrascht. Überrascht darüber, dass ihr euch über das Interview mit HB wundert. Das war hier bei uns in Frankfurt seit jeher sein Standard. Ich erkläre euch die Welt und ihr müsst es glauben, weil keiner die Liga besser kennt als Heribert, das Kind der Bundesliga.

    Habt ihr denn vorher nichts gelesen? 😉

    Immerhin verdanken wir ihm einen geflügelten Ausdruck: „Diese Frage steht ihnen nicht zu!“

    • BerndH60 29. März 2017 um 10:14 Uhr

      Made my day, ich habe Tränen gelacht.
      Dann bleibt jedensfalls die Freude darüber, das der neue VV immerhin nicht ständig so glotzt und stottert als hätte jemand mitten in der Sitzung die Tür vom Bahnhofsklo aufgerissen.

    • Bjoern 29. März 2017 um 18:55 Uhr

      „Diese Frage steht Ihnen nicht zu.“
      Merke ich mir für die nächste Polizeikontrolle. ?

  11. Oka 29. März 2017 um 11:31 Uhr

    Du hast „Sie wissen nichts…“ vergessen Uli 🙂

    Ich bin wirklich heilfroh mir diese überheblichen interviews nicht mehr antun zu müssen. Ihr in Hamburg habt allerdings mein vollstes Mitgefühl.

  12. Gravesen 29. März 2017 um 13:26 Uhr

    Kann es sein, dass der letzte Kommentar in #SchmocksEinöde um 9.13 Uhr abgesetzt wurde?

    • atari 29. März 2017 um 13:33 Uhr

      es wird nicht lange dauern, dann rufen sich die Opa’s per WhatsApp gegenseitig herbei, weil sie Angst haben ihr Blog stirbt. Das Teil ist so tot wie lange nicht mehr. Aber gleich kommt der Spam-Robot Nikki, von dem ich allerdings glaube, dass es der Robot von Münchhausen und nicht vom HSV ist. Er wird uns dann erzählen: „Wir schaffen das…“, weil es ihm heute morgen seine Glaskugel erzählt hat.

    • Saschas Alte Liebe 29. März 2017 um 13:35 Uhr

      gestern oder heute ?

    • atari 29. März 2017 um 13:36 Uhr

      im übrigen haben dort heute ganze 4 Personen ihren Bullshit abgelassen.

  13. Saschas Alte Liebe 29. März 2017 um 13:34 Uhr

    Wer jahrelang einen Düdü zum VV-Spodi hatte, der hat nichts mehr zu verlieren, zugestanden oder nicht.
    Soo viel schlimmer ist es nicht geworden.
    Was passiert nochmal, wenn Kühne mal sterben sollte irgendwann ?

  14. alfa 29. März 2017 um 13:47 Uhr

    Wer Douglas Santos holt und mit „Ozzi Osbourne “ verlängert ist entweder blind oder muss auf Krampf den Kasper machen, mal ehrlich ist doch wahr oder! ? Unsereiner freut sich dass die ganzen Verträge der Fehlverpflichtungen auslaufen, und die wollen die noch weiter pampern. Dann können wir ja auch mit „10 The Mashine PML “ vorzeitig verlängern, damit keine Unruhe in der Mannschaft aufkommt, und wir allein nur dadurch die Klasse halten können! Tolle Aussichten ! Verlängern mit Ozzi, Adler ,Hol(tb)y, Ecki, Hunti, Mülli und Saki. Aber so hätte man aber für die nächste Saison Planungssicherheit, man könnte direkt im Abstiegskampf mit Angreifen. Denn um die letztgenannten halten zu können müsste man leider ja mal wieder schweren Herzens Woody, Santi und vielleicht auch noch Walaci verkaufen! Dann hätten wir ja wieder alle Erwartungen erfüllt ! Wehe es kommt auch noch so!??????

    • Saschas Alte Liebe 29. März 2017 um 18:19 Uhr

      Du Hellsichtiger ! ??

  15. lewemarc 29. März 2017 um 16:45 Uhr

    Ich muss immer wieder laut Lachen wenn ich folgendes lese:

    Törö!!!

    „Der Autor
    Ein Leben ohne den HSV ist für Marcus Scholz kaum denkbar. Seit 17 Jahren begleitet er den HSV als Reporter für das Hamburger Abendblatt und ist national ein anerkannter Fußball-Fachmann.“

    Reporter – Fußball Fachmann ???

    Diese Versuchsversion eines Reporters kann nur muh aus Kuh oder Niki ( ich kaufe noch ein N bei den oder wen) beglücken!

    Ich hoffe der hat bald Termine ohne Ende und macht sich vom Acker!!

  16. Gravesen 29. März 2017 um 16:52 Uhr

    Bestimmt handelt es sich nur um einen technischen Fehler, es hängen zur Zeit 473 Kommentare zur Freischaltung in der Warteschleife. Davon 41 mal „spasti1887“ mit „Nur der HSV!!!!!!!!!!“ und „Bleiente“ mit „entspannt euch, wir packen das“. Derweil campiert Münchhausen vor dem Wettbüro, deshalb hat er auch nur so wenig Zeit, seinen Beruf auszuüben 😉

  17. atari 29. März 2017 um 17:05 Uhr

    Münchhausen wird für seine Journalisten – Simulation abgestraft?! 6,5 Std. tote Hose. Warum sollte man einem inhaltslosen Blog noch inhaltslose Kommentare spendieren? Auch auf die Gefahr hin, dass Du einen Kommentar zu einem Satz abgibst, den der Journalist später nochmal umschreibt, ohne seine Leser darauf hinzuweisen. Oder er löscht Deinen Link auf einen 4 Tage alten Artikel, weil er den morgen nochmal bringen will. Die meisten haben nebenan keine Lust mehr, sich verarschen zu lassen – bis gleich Nikki kommt!

  18. Saschas Alte Liebe 29. März 2017 um 18:59 Uhr

    Was wäre denn, wenn der große Gönner KMK morgen oder nächste Woche von uns gehen würde ? Hat er für sein Lieblingsspielzeug vorgesorgt oder gibt der große HSV das Brett ab ?
    Weiß das jemand ? ich nicht.

  19. atari 29. März 2017 um 19:13 Uhr

    AV1977 sagt:
    29. März 2017 um 18:49
    Und was ist so alles zwischen 9:13 und 15:50 Uhr passiert – Sommerloch ?
    Ob man das mit investigativ erarbeiteten Inhalten füllen könnte ?
    Oder steht mir die Frage nicht zu ?

    er will uns jetzt aber nicht damit sagen, dass es vor 9:13 oder nach 15:50 Uhr irgendwelche intelligenten Inhalte gab?

  20. Weltmeister 29. März 2017 um 19:14 Uhr

    Spontaner Satire-Gedanke zum Osterhasen-Vertrag:
    „Oho? Hat der Tod etwa das sagenumwobene Rotweinregal seines Vorgängers entdeckt?“

  21. Michael 29. März 2017 um 20:36 Uhr

    Mit einer Vertragsverlängerung mit Ostzollstock kann das beschissene Leistungsniveau gehalten werden.
    Passiert das, gebe ich keine 5 Cent mehr für den HSV. Dann ist offensichtlich, dass sie nicht lernfäh