Ohne Worte

Irgendwann muss doch das Glück dieses Vereins mal aufgebraucht sein.

…und dann auch noch dieser Holtby-Kasper. Ich bin bedient.

Von | 2017-04-01T18:13:43+02:00 1. April 2017|Allgemein|49 Kommentare

49 Comments

  1. atari 1. April 2017 um 19:04 Uhr - Antworten

    die Einöde jubelt und ich habe tatsächlich und in echt auf der Südtribüne Europapokal Gesänge gehört – und Holtby Holtby Rufe 🙂 Holtby wird jetzt nach Hunt der nächste Publikumsliebling.

    • Gravesen 1. April 2017 um 19:07 Uhr - Antworten

      Ich kann einfach nicht verstehen, warum all die Mannschaften, die vorher und nachher wirklich guten Fußball spielen, in Hamburg nicht ansatzweise an ihr normales Leistungsniveau kommen. Am HSV kann es nicht liegen, die spielen immer den gleichen Drecks-Fußball.

      • Saschas Alte Liebe 1. April 2017 um 22:28 Uhr - Antworten

        Das trifft es ziemlich gut.
        Gisdol hat aus diesem zusammengestümperten Millionenhaufen eine radikal destruktive Kampftruppe geformt, die beinahe jeder Bundesligamannschaft ihr Spiel gnadenlos zerstören und verhageln kann.
        Das geschieht so fundamental rücksichtslos, das natürlich auch so gut wie jegliche eigene Spieloption dabei mit draufgeht.
        Dieses Gebolze erinnert sehr an dieses frühere englische Kick&Rush aus den 60er/70er Jahren, und ist mit sehr viel Kampf und Kraftaufwand gepaart.
        Das wird inzwischen 95 Min. durchgezogen, zum Ende des Spiels häufig mit finalem Druck nochmal forciert, um den einen oder anderen Punkt herauszuzwingen.
        Ginge es um Darmstadt, Ingolstadt oder Union Berlin mit 3 Millionen Etat, wäre sowas plausibel, beinahe sympathisch.
        Doch ein Club wie der HSV mit 45 und mehr Mio. Investition kompromittiert den Fußball auf peinlichste Weise – ich halte derlei Ergebnisgebolze auf weite Sicht für schädlich für den Fußball an sich.
        Peinlich, HSV Fan zu sein, unter diesem Gesichtspunkt.

        • Saschas Alte Liebe 1. April 2017 um 22:37 Uhr - Antworten

          Achja, gegen Teams wie Bayern, die zuverlässig überlegene Qualität auf den Platz bringen, da funktioniert dieses Destruktivgebolze überhaupt nicht.
          Steht es da erstmal 1:0, ist das Spiel entschieden, jeder weiß das und die HSV Kampftruppe stellt die Arbeit ein, woraufhin es regelmäßig diese Klatschen gibt, da man der fußballerischen Qualität absolut null entgegenzusetzen hat.
          Beim HSV geht es ja auch schon lange nicht mehr um Fußball, sondern nur noch um Ergebnisse und Überleben.
          Das ist längst zum Selbstverständis dieses ehedem großen Vereins geworden.

      • Volli 2. April 2017 um 11:33 Uhr - Antworten

        Erst kommen die Bayern, dann kommt lange Zeit nichts. Sehe auch nicht, dass andere Mannschaften vor und nach den HSV Spielen wesentlich besseren Fußball spielen. Außer den Münchnern ist doch kaum einer in der Lage, die Hamburger spielerisch auseinander zu nehmen. Die Qualität in der Bundesliga ist zur Zeit nicht besser. Wenn man sieht, dass zwischen Platz 6 und 16 gerade einmal 8 Punkte sind, ist das doch bezeichnend.

      • Cokie 3. April 2017 um 13:57 Uhr - Antworten

        Ich denke mal: Geld macht es möglich. Geld in Form von überhöhter Ablöse oder schlicht in einem Umschlag unter der Kabinentür durchgeschoben. Dann geht was… 🙂

    • atari 1. April 2017 um 19:14 Uhr - Antworten

      Lahm hat wirklich Recht: Die Liga ist schlecht. Es liegt nicht nur an den Bayern, dass sie so einen großen Vorsprung haben. Wer Sky hat und alle Spiele guckt, der weiss das – ganz magere Kost. Was war denn mit den hochgemuhten Freiburgern los?

  2. Micha 1. April 2017 um 20:45 Uhr - Antworten

    Der HSV ist mittlerweile – nach 4 Jahren – erfahren im Abstiegskampf, deshalb gewinnt die Truppe solche Spiele!

  3. butalive2 1. April 2017 um 22:13 Uhr - Antworten

    Der HSV war heute über 90 Minuten die etwas bessere Mannschaft, daher ist der Sieg heute natürlich glücklich, aber nicht unverdient.
    Einfach mal gut sein lassen. Die Mannschaft ist top eingestellt und will gewinnen.
    Was drumherum im Verein so abgeht steht auf ein anderen Blatt, da gebe ich den Leuten hier im Blog absolut Recht.

  4. Freundchen 1. April 2017 um 22:21 Uhr - Antworten

    Kopfschüttelnd saßen wir noch kurz vor Ende der Partie auf unseren Sitzen weil die Kugel wie beim Flipper hin und hergebolzt wurde. Und dann macht der Holtby das Ding und lässt sich in der Kurve feiern, als wenn er die CL gewonnen hätte…irgendwie komisch dieser Verein…

  5. butalive2 1. April 2017 um 22:26 Uhr - Antworten

    Wenn kurz vor Schluss das Siegtor erzielt wird in einer so wichtigen Situation ist so ein Jubel einfach nur menschlich. Das Spiel war qualitativ nicht gut, war aber auch nicht zu erwarten. Köln war aber spielerisch auch nicht überzeugend und der HSV hat den Sieg einen Tick mehr gewollt.
    Die 3 Punkte sind extrem wichtig – in den nächsten beiden Spielen könnten keine weiteren hinzu kommen.

    • Freundchen 1. April 2017 um 22:40 Uhr - Antworten

      Ging mir nicht um den Jubel an sich – das ist doch vollkommen ok, sondern um das gemeinsame Abfeiern in der Kurve mit Megaphon etc. nach dem Spiel. Das ist mir einfach too much, aber ok-jeder wie er es mag…mein Ding ist das nicht…

  6. Ex-HSVer im Herzen 1. April 2017 um 22:38 Uhr - Antworten

    Perfekter Blog. Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Genau das gleiche habe ich gedacht, als das Tor im Radio fiel (Gartenarbeit ist mittlerweile wichtiger als das gruselige Gekicke).

    Wie ich schon vor sechs Wochen schrieb: der Verein hat zu viel Glück als dass er absteigt.

    Jetzt kommen drei Niederlagen und danach elf Punkte, die locker reichen.

  7. Weltmeister 1. April 2017 um 22:55 Uhr - Antworten

    @ Gravesen
    Ich finde es ein Stück weit schade, dass du dich nicht über glückliche Siege oder passable Spiele des HSV freust.
    Allerdings bist du auf eine imponierende Art ehrlich.

  8. Skeptiker 1. April 2017 um 23:28 Uhr - Antworten

    Schließe mich der Meinung an, dass es die Taktik des HSV ist, den Gegner auf sein niedriges Niveau runterzuziehen. Das machen sie allerdings konsequent bis zur letzten Minute. Sie haben jetzt immerhin eine Taktik. Auch heute wurde wieder überwiegend Folterfußball geboten, der in keiner Weise die immensen Kosten dieser Mannschaft rechtfertigt. Andererseits müssen die anderen Teams diese Taktik langsam auch mal erkennen und sich Gegenmittel ausdenken. Wenn sie das nicht tun, gewinnt halt der HSV trotz Folterfußball das Spiel.

  9. Gravesen 2. April 2017 um 06:49 Uhr - Antworten

    Ganz ehrlich. Wenn ich die Bilder dieses Idioten Holtby sehe (der gestern übrigens mal eben € 45.000 zusätzlich zu seinem Grundgehalt eingestrichen hat), wie er den jubelnden Penner spielt, könnte ich brechen. Für einen Bruchteil von € 4,5 Mio. im Jahr kann man auch einen unterdurchschnittlich begabten Marathonläufer engagieren, der hilf- und planlos über den Rasen propellert. Diese Spacken ist ein Sinnbild dieses Vereins: Komplett überteuert, realitätsfremd und nicht ganz dicht

  10. BerndH60 2. April 2017 um 08:09 Uhr - Antworten

    Leute, Leute!
    ?Wenn man hier liest glaubt man fast es gäbe einen gesetzlichen Zwang HSV Spiele zu schauen.
    Ich war gestern Nachmittag an der frischen Luft, konnte mich dann auf der Heimfahrt über das Ergebnis freuen. Habe dann die komprimierte Zusammenfassung im TV gesehen und gut ist, so geht Fußball 2017.??

  11. Saschas Alte Liebe 2. April 2017 um 08:35 Uhr - Antworten

    Wenn es den Dortmundern gelingt, ihre individuelle und spielerische Qualität mit Geschwindigkeit umzusetzen und auch in Zählbarem zu verwerten, werden sie dieses Destrukionssystem des HSV sicher um-,über- und ausspielen, das mit zunehmender Leichtigkeit.
    Lassen sie sich in diesen verlangsamenden Kampfmodus verwickeln, wird der HSV evtl. auch in Dortmund etwas mitnehmen.
    Gut möglich, dass es entweder torlos bleibt oder eine Klatsche für den HSV gibt. ich tendiere zu letzterem.
    Ähnlich könnte sich beim Spiel mit Hoffenheim verhalten, mit dem unterscheidenden Aspekt, dass es im Volkspark stattfindet.
    Das ist zumindest anfangs schon schwerer für den Gast, die Widerstandsbereitschaft des HSV ist um einiges größer.
    Vielleicht aber wird es in diesen Begegnungen mit HSV-Beteiligung endlich mal wieder Fußball zu sehen geben.

  12. BerndH60 2. April 2017 um 10:07 Uhr - Antworten

    “Wie er die Weichen stellt…”
    Wenn du mit ER tatsächlich Gisdol meinst, dann erliegst du aber einem heftigen Irrtum.
    Der Einzige der beim HSV Weichen stellt ist ein freundlicher älterer Herr mit Lebensmittelpunkt auf Mallorca.
    Leider Gottes interessiert er sich nicht für irgendwelche Bedürfnisse niederer Angehöriger des Gesindes, sondern verpflichtet nur Personal, dass ihm als berühmt genug dünkt.
    Solange Gisdol in Hamburg tätig ist wird sich weder für ihn noch für irgendeinen Nachfolger am Prinzip “Wundertüte” bei der Mannschaft und ihrer Zusammenstellung etwas ändern.

  13. EffZeh-Fan 2. April 2017 um 10:28 Uhr - Antworten

    Ich als EffZeh Fan bin auch bedient…

    Im Abstiegskampf scheint jedes Mittel recht zu sein, was Gisdol da während des gesamten Spiels an der Seitenlinie abzieht ohne vom Schiedsrichter auf die Tribüne geschickt zu werden geht auf keine Kuhhaut. Dazu noch die ständig lamentiererei der HSV-Spieler bei jeder Schiedsrichterentscheidung gegen den HSV, insbesondere durch Holtby, denn ich gestern ziemlich unsportlich fand.

    Spielerisch zumindest in der zweiten Hälfte von beiden Mannschaften gerade mal Drittliga Niveau, beim EffZeh merkt man halt langsam das seit 5-4 Monaten die Hälfte der Stammelf verletzt fehlt und der Rest der Mannschaft das nicht auffangen kann, und dazu noch auf dem Zahnfleisch zu laufen scheint.

    Das Tor von Holtby sah schwer nach passivem Abseits durch Gregoritsch aus?

    • Marco 2. April 2017 um 11:12 Uhr - Antworten

      Sorry, aber in Köln war doch vollkommen klar dass die 3 Punkte in die Domstadt geholt werden und das war im Pokal auch schon der Fall. Es ging hier doch nur um die Höhe des Sieges.
      Du regst Dich hier ernsthaft über einen Gisdol auf, wo ihr einen Schmadke auf der Bank sitzen habt der nun wirklich jede Entscheidung gegen den FC als Fehlentscheidung interpretiert? Das kann nicht Dein Ernst sein!

      Ihr habt die letzten Wochen nur Grotte gespielt und nach dem Sieg gegen Hertha hat in Köln wieder jeder vom internationalen Geschäft gelabert und der FC war wieder das Maß aller Dinge.

      Grüße von einem Kölner

  14. Bidriovo 2. April 2017 um 11:09 Uhr - Antworten

    Der HSV wird nie absteigen. Das ist angesichts der Millionen von Kühne auch gar nicht möglich. Der Verein sollte sich lieber mal Gedanken machen, die 7 Punkte auf Platz 7 in den restlichen 8 Spielen aufzuholen, anstatt sich immer hinter Relegation, Platz 15 und nichtabstieg zu verstecken. Das ist keine Gewinnermentalität, sondern die von Verlierern. Hauptsache nicht verlieren, anstatt etwas gewinnen zu wollen.

    Am Spiel des HSV aber auch anderer Mannschaften kann man gut sehen, dass das Niveau der Bundesliga sehr bescheiden ist. Wenn die andere Mannschaft nicht technisch super ausgebildet ist, wie es bei den Bayern der Fall ist, kann man sie mit einfachsten Stilmitteln, wie früh pressen, einfach aus dem Konzept und Spiel bringen. Dann endet es in einem planlosen Gebolze. Viele Mannschaften sind sehr abhängig von 1-2 Spielern. Haben die keinen Sahnetag, wie Modeste gestern bei Köln, wird die Mannschaft auf ein mittelmäßiges Niveau limitiert.

    Die Schwäche der Liga, ist gleichzeitig ihre Stärke. Denn das ermöglicht es, dass Frankfurt von der Relegation letztes Jahr, dieses Jahr konstant in den top7 zu finden ist, Hoffenheim, vom hinteren Drittel auf CL-Rang logiert, Schalke und Leverkusen im Mittelfeld wiederzufinden sind und der Aufsteiger Leipzig ungefährdet auf Platz 2 einlaufen kann. Das zeigt auch, dass der HSV locker nächste Saison Platz 2-3 erreichen kann, um dann das Jahr darauf wieder die Relegation zu erreichen.

    Ich mache dem HSV auch keinen Vorwurf für ihre Art Fußball zu spielen. Mehr können sie nicht. Mehr können aber 80% der anderen Bundesligamannschaften auch nicht. Es ist auch nicht Holtby Schuld, dass er 4,5 Mio verdient. Das hat er gut verhandelt. Ich kann nur jedem empfehlen, wenn er guten Fußball sehen will, sich Bayern und Barcelona anzuschauen. Da wird zuweilen wirklich am Ball brilliert.

  15. Marco 2. April 2017 um 11:24 Uhr - Antworten

    Ich habe es vor einigen Wochen schon einmal geschrieben. Es kann nicht einfach nur Glück sein, oder daran liegen dass alle Teams die nach Hamburg kommen einen schlechten Tag erwischen.
    Es ist kein brillanter Fußball den die Fans zu sehen bekommen, aber in dem Fall muss man sich wohl damit abfinden dass der Zweck die Mittel heiligt.
    Gisdol kann nichts für die Zusammenstellung der Mannschaft, aber er scheint die richtigen Hebel in Bewegung gesetzt zu haben und scheint hoch das vor einem halben Jahr unmögliche zu schaffen und die Klasse zu halten.

    Ich kann nur hoffen dass Bruchhagen und Todt auf die Kohle von Kühne verzichten und dass in den nächsten Jahren so gewirtschaftet wird, wie es sich für einen Verein in unserer Situatuon gehört. Leistungsträger bei passenden Angeboten angeben und in junge, günstige und entwicklungsfähige Spieler investieren. Das wünsche ich mir seit Jahren und habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

    • Gravesen 2. April 2017 um 11:50 Uhr - Antworten

      Ich kann nur hoffen dass Bruchhagen und Todt auf die Kohle von Kühne verzichten und dass in den nächsten Jahren so gewirtschaftet wird, wie es sich für einen Verein in unserer Situatuon gehört.

      .
      Das kannst du vergessen, weil es einfach nicht möglich ist. Außerdem hat sich Bruchhagen doch bereits mit dem Teufel eingelassen. Mal gucken, was im Herbst passiert, wenn es den neuen AR gibt.

    • EffZeh-Fan 2. April 2017 um 13:22 Uhr - Antworten