Und genau DAS ist das Problem!

Eigentlich wollte ich heute den dritten Teil von „Wer führt eigentlich diesen Verein?“ schreiben, aber im Grunde kann ich mir das schenken. Ich hätte noch auf den angeblichen Druck der Presse eingehen können, aber eigentlich weiß doch jeder, der einen IQ oberhalb der Zimmertemperatur sein eigenen nennen kann, dass das ausgemachter Mumpitz ist, oder? Oder wie soll man sich das vorstellen? Endet eine Transferperiode und hat der HSV zwei Tage vor ultimo nicht mindestens zwei Superstars bzw. zwei neue Balkan-Messis verpflichtet, stehen die Herren Laux, Schiller, Hesse, Linnenbrügger und Wolf bei Bruchhagen auf der Matte und fordern ihn auf, doch endlich mal seinen Job zu machen? Und selbst wenn es so wäre, wen interessiert das? Ich verfolge diesen Verein jetzt mehr als 40 Jahren und ich kann mich nicht erinnern, dass die Presse bzgl. des Transferverhaltens Druck auf den Verein ausgeübt hätte.

Durchaus möglich, dass dies in der Selbstwahrnehmung der Verantwortlichen anders gewirkt hat bzw. wirkt. Die meinen tatsächlich, es wäre relevant, was Mopo und Abendblatt verzapfen. Und natürlich ist das Wichtigste überhaupt, dass „gut über einen gesprochen und geschrieben wird“.

Nein, das Problem liegt woanders und vorgestern manifestierte es sich erneut, denn von nichts wird man beim HSV schneller eingeholt als von der nächsten dämlichen Aktion.

Neue Kühne-Kohle für den HSV. Fast klar, dass es auch in diesem Sommer eine kräftige Finanzspritze des Mäzens geben wird. Das bestätigte Karl Gernandt, Mitglied des HSV-Aufsichtsrates und Kühnes Vertrauter, der MOPO: „Herr Kühne verspürt weiterhin große Lust, gemeinsam mit dem HSV etwas Großes zu entwickeln. Wenn es gewünscht wird, steht er bereit.“ Und weiter: „Mein Eindruck ist, dass es im kommenden Sommer von allen Seiten so gewollt ist – auch von Seiten des HSV!“ Bei den HSV-Vorständen Frank Wettstein und Heribert Bruchhagen soll diesbezüglich Einigkeit herrschen.  (Quelle: Mopo)

Wer jetzt immer noch verstanden haben will, wer bei diesem Verein entscheidet, dem helfe ich gern auf die Sprünge. Erste Frage: Warum posaunt Kühnes Lakai Gernandt diese Neuigkeit eigentlich so offensiv in die Öffentlichkeit? Denn zuerst einmal sitzt er im Aufsichtsrat und dieser wollte sich öffentlich eigentlich gar nicht mehr äußern. Zweiten ist der Mann nicht mehr Vorsitzender des Rates und sollte eigentlich komplett den Kopf zu machen. Aber natürlich labert 120%-Kuddel nicht als Aufsichtsrat, sondern als Kühne-Sprachrohr. Und wer an dieser Stelle nun tatsächlich Druck macht, sollte man spätestens jetzt begriffen haben.

Bei den HSV-Vorständen Frank Wettstein und Heribert Bruchhagen soll diesbezüglich Einigkeit herrschen…

Nun, dass bei Märchenonkel Wettstein hier Einigkeit besteht, dürfte klar sein (immerhin wurde er von Gernandt installiert), bei Bruchhagen besteht an dieser Stelle überhaupt nichts. Aber der Druck ist da, denn verzichtet Heribert auf die Kühne-Kohle und gerät mit dem Verein in Not, dann ist es Bruchhagen, den man zur Verantwortung zieht, nicht Kühne. Denn dieser wollte ja nur helfen 🙂 Nimmt man aber wieder einmal das Geld, verkauft man seine Seele, denn dann wird der Einfluss des alten Herren noch größer, wenn das überhaupt noch möglich ist. Für die verblödeten rosa Hüpfer spielt das alles natürlich keine Rolle, denn denen ist egal, woher die Kohle kommt. Denen war allerdings auch egal, als im damaligen Aufsichtsrat Schauspieler, Versicherungsvertreter, Steuerberater und Tagesschausprecher saßen und wohin den Verein dieser Weg geführt hat, kann man heute bewundern.

Ich weiß, sie haben es nicht verstanden und sie werden/wollen es nicht verstehen, aber ich versuche es trotzdem nochmal. Mal angenommen, Herrn und Frau Kühne passt die Leistung oder die Visage von Filip Kostic nicht mehr. Oder der Mann hat die falsche Braut an seiner Seite. Dann ist es Herrn Kühne durchaus möglich, auf einen Verkauf des Spielers, den der HSV für schlappe € 15 Mio. aus Stuttgart holte, zu bestehen. Er könnte sogar verlangen, dass man den Serben für € 5 Mio. verscherbelt, denn schließlich ist es sein Geld. Er hat die Ablöse bezahlt, er bezahlt das Gehalt, der Spieler gehört ihm. Er könnte auch darauf bestehen, dass man einen Spieler nach China verkauft, wenn dann sein Freund Struth davon partizipieren würde, alles kein Thema. Der HSV hat dabei ein Mitsprache-Recht von: Null. Niente, Nada.

Aber nein, das würde Kühne doch nie machen, er will ja „gemeinsam mit dem HSV etwas Großes entwickeln„. Doch, würde er. Hat er auch schon. Slomka, Kreuzer, Knäbel, Labbadia. All diese Herren mussten gehen, als Kühne keinen Bock mehr auf sie hatte. Warum sollte das mit einem Spieler, der ihm aus welchen Gründe auch immer auf den Sack geht, anders laufen? Eine Strategie ist das natürlich nicht und sie wird es auch nie werden, aber der Mann ist ja ein Gönner, oder? Mal eine Frage: Wenn ein 10 oder 12-facher Milliardär wirklich ein solcher selbstloser Gönner wäre, warum kauft er die Namensrechte am Volksparkstadion dann nur für 4 Jahre? Und warum bezahlt er (laut Callmund) nur € 2 Mio. pro Jahr und nicht das dreifache, wie seine Vorgänger? Ein Mann, der jährliche Zinseinnahmen von ca. € 300 Mio. bis  € 400 Mio. generiert, knausert bei solchen Beträgen rum? Warum?

Ganz einfach, weil er den Verein an der kurzen Leine halten möchte. Weil er bestimmen möchte. Der Mann aus der Schweiz spielt mit dem HSV eine Mischung aus Comunio, Monopoly und FIFA17, nicht mehr und nicht weniger. Warum er das macht? Ich habe ihn gefragt, auf eine Antwort warte ich heute noch.

Zur Erinnerung:

Im Jahr 2010 entwickelte der damalige Vorstandsvorsitzende ein Model, Anstoss³, welches den Verein wirtschaftlich flexibler aufstellen sollte.

■ 7,5 Millionen Euro bekommt der HSV für diese Investition von Klaus-Michael Kühne, einem in der Schweiz lebenden Milliardär, der sein Geld mit der Spedition Kühne und Nagel verdient hat. Kühne erhält 33,3 Prozent der Transferrechte der Spieler.

■ Die gleiche Summe bekommt der HSV auch für neue Spieler, von denen Kühne ebenfalls ein Drittel der Transferrechte erhält

Damals liefen die Mitglieder, angeführt von den späteren Ausgliederungsgegnern, Amok, sie vermuteten Einflussnahme. Diese Einflussnahme war jedoch zu keinem Zeitpunkt gegeben, denn Kühne hatte lediglich 33,3% Anteil an den Summen, die für die Spieler eingenommen werden sollten/könnten, jedoch keinen Einfluss darauf, ob, wann, zu welchem Preis  und an wen die Spieler verkloppt werden sollten. Das sieht heute komplett anders aus, denn ohne Kühne kann der HSV überhaupt keine Spieler mehr verpflichten. Er entscheidet über die Höhe seiner Zuwendungen, er (und seine „Berater“) entscheiden, welche Spieler geholt werden, er entscheidet über die Besetzung des Vorstands (z.B. Wettstein, Hilke, Beiersdorfer), er entscheidet darüber, ob er dem Verein im Falle einer Nichtlizensierung unter die Arme greifen möchte.

Also? Wer führt diesen Verein?

P.S. Übrigens – was diese Gute-Laune-Spam-Roboter wie „Spasti1887“, „Schwalbe“ etc. betrifft, scheint der HSV nicht aus seiner Geschichte gelernt zu haben, wie ja auch der Umgang mit Kassierer Hilke und der Agentur MatchIQ zeigt.

Laut Bild.de droht dem HSV im laufenden Etat ein Millionen-Loch. Nicht zuletzt deshalb dürfte der neue Vorstand nun viele Ausgaben auf den Prüfstand stellen. Bild berichtet zudem auch von Gerüchten, wonach FischerAppelt in Internet-Foren Politik für den Ex-Vorstandschef Bernd Hoffmann gemacht habe.

https://www.wuv.de/agenturen/wirbel_um_fischer_appelt_vertrag_mit_hsv

Von | 2017-04-22T07:31:12+02:00 22. April 2017|Allgemein|23 Kommentare

23 Comments

  1. christian 22. April 2017 um 09:00 Uhr

    Danke.. davon rede ich schon lange. Wenn ihm der HSV so am Herzen liegt und er vielleicht auch einen aufstrebenden und gesunden HSV sehen möchte, warum haut er dann nicht mal richtig was raus? Nicht diese homöopathischen Dosen, sondern mal 300Millionen? Er hat das Geld doch und so jung ist er auch nicht mehr. Aber er mag es den HSV am Gängelband zu haben.

  2. Michael 22. April 2017 um 09:11 Uhr

    Wir sind uns einig.
    Ich stelle, auch nur der guten Ordnung halber und damit der Letzte nicht sagen kann, er hätte es nie gehört, meine Frage Richtung KMK.
    Warum geben Sie keine große Summe, meinetwegen in Form einer Stiftung, an den HSV? Und lassen dann die Finger weg.
    Das Denkmal steht auf jeden Fall.

  3. Saschas Alte Liebe 22. April 2017 um 09:19 Uhr

    Das war doch ein gelungener Höhepunkt dieser Doku, sehr plausibel und verstehbar auch für die Masse eifach gestrickter HSV Fans. Die werden dazu aber ihre verqueren alternativen Wahrheiten zurechtbiegen, weil eben nicht sein kann, was nicht sein soll.
    Sie scheissen dabei auf Fakten und Wahrheit. Lieber doof sein.
    Die Medienfuzzis schleimen lieber im After der „Macht“, sie gehören ihr ja auch.
    Die Vereinsfuzzis desgleichen, sie wollen ein wenig dabeisein, etwas
    vom Geruch der Macht abbekommen – auch wenn es nur der von rektaler Schleimerei ist.
    Ekelhaft einfach nur.

    • BerndH60 22. April 2017 um 10:02 Uhr

      Wie du weißt gehöre ich nicht zu den „Rosa Hüpfern“, kann mich aber gut in deren Lage versetzen.
      Grave beschreibt den Zustand des HSV treffend, aber gibt es was zu ändern?
      Selbstverständlich, jede Menge sogar, aber kann man das auch? Nein, ich habe in meinen Postings keinen Hehl daraus gemacht, das ich die Umklammerung von KMK für tödlich halte.
      Ich hatte kurz die Hoffnung, daß mit Bruchhagen eine sukzessive Loslösung, ganz sanft und piano, machbar wäre. Scheinbar ist das nicht so.
      Zurück zum Anfang.
      Was bitteschön soll es also bringen, wenn morgen am Tag Hirn vom Himmel fällt, alle begreifen was los ist.
      Null. Niente, Nada, um mal den Hausherren zu zitieren.
      Du, und damit sind wir alle gemeint, kannst dich mit Grausen abwenden oder dir die Situation schön „hüpfen“.
      Was wird wohl schonender für die Nerven sein?

  4. Gravesen 22. April 2017 um 10:46 Uhr

    http://www.goal.com/de/news/3643/exklusiv/2017/04/22/34821422/lizenz-mit-bedingungen-der-hsv-kader-ist-zu-teuer?ICID=HP_BN_2
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    Zum Beispiel 2012, als auf sein Drängen hin der Niederländer Rafael van der Vaart für mehr als 13 Millionen Euro zurückgeholt wurde. Kühne lieh dem HSV für diesen Deal viel Geld, gut verzinst, versteht sich. Gleichzeitig sicherte er sein Risiko-Invest dadurch ab, indem er sich auf das Stadion eine Grundschuld eintragen ließ. Der HSV hingegen hatte überhaupt keine Absicherung, dafür aber seinen Gehaltsetat gesprengt und einen alternden Star, der partout nicht mehr so spielen und zaubern konnte wie in seiner ersten Hamburger Zeit zwischen 2005 und 2008. Wer hätte das bloß gedacht? Kühne und einige Vorstände jedenfalls nicht. Nur einer hatte Zweifel an dem Plan, mit van der Vaart zurück nach Europa kommen zu können. Und musste ein Jahr später unfreiwillig gehen: Sportchef Frank Arnesen.

  5. Volli 22. April 2017 um 11:59 Uhr

    ? ? ? Sehr guter Blog! Es gibt keinen Weg zurück, daran wird kein Vorsitzender mehr etwas ändern. Und ich glaube es ist den meisten Fans auch scheißegal, hauptsache es stellt sich irgendwann wieder so etwas wie Erfolg ein, wie der dann zustande kommt interessiert die wenigsten. Kühne hätte den Verein mit Leichtigkeit entschulden können, stattdessen nimmt er ihm die Luft zum atmen. Ich mache dem Mann keine Vorwürfe, aber er ist weder Gönner noch Mäzen, er ist ein Spieler. Hoffentlich wissen alle Beteiligten, wie es weitergeht, wenn der Mann, in nicht so ferner Zukunft, einmal aufhört zu spielen.

  6. Sven 22. April 2017 um 12:47 Uhr

    „Warum er das macht? Ich habe ihn gefragt, auf eine Antwort warte ich heute noch.“ Die Antwort sollte auf der Hand liegen: Weil er es kann!

    Meine Vermutung: Er hat das Spielgeld und der HSV ist ein Spielzeug auf seinem Niveau. Mit etwas Rest-Glamourfaktor und öffentlicher Beachtung. Irgend ein Hobby braucht jeder. Ganz ernsthaft: Da ist nicht mehr. Auch Milliardäre sind nur Menschen. Wer kann, der kann.

  7. henne1887 22. April 2017 um 14:32 Uhr

    -> mal was anderes.
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    Ich habe heute Mittag mal die supporters news „durchgeblättert“. Beim lesen des Anti-RB Artikles ist mir fast ein Ei aus der Hose gefallen. Da lästert Tim-Oliver Horn im ofiziellen Supporters Blatt doch über die Art und Weise wie der neue Bundesligist RB Leipzig geführt wird. Also ich habe das Gefühl, dass dort sehr professionell und vor allem mit einem durchdachten Konzept gearbeitet wird. Zudem gibt Ihnen der Erfolg Recht. RB und 1899 (siehe Köln Spiel am Freitag -> Hut ab für die Kölner Fans die die Anti Hopp Gesänge niedergepfiffen haben) die sind ja sooo scheiße keine Tradition und sowas von Abhängig von Ihren Gönnern!??? Der spinnt doch! Gerade bei diesen beiden Vereinen sollte der HSV mal „Mäuschen“ machen und sich was abgucken. Die beiden Vereine haben mit die modernsten Leistungszentren &Trainingsmöglichkeiten für Profis & Nachwuchs in Europa. Im Grunde machen die dort ALLES das richtig, was der HSV falsch macht -> trotz externen Geldgeber, den wir ja wohl auch haben mit dem netten älteren Herren aus der Schweiß! In meinen Augen ist das der pure Neid, den er in seinem Artikel nieder schreibt! Und die tollen „allesfahrer“, für die der HSV wegen Pyroscheiß ständig tief in die Tasche greifen muß, werden beim Stadioneinlaß in Leipzig auf Herz & Nieren kontrolliert. Mir kommen gleich die Tränen. Ich denke jeder der sich normal benimmt wird auch respektvoll von den lustigen Männern mit den Schutzhelmen behandelt. Ich gehe schon lange lange ins Stadion und hatte noch nie Probleme. Das einzige mal wurde es in Hamburg etwas brenzlig, als die Polizei in dem Spiel HSV : 1 FC Bayern am 3.4.2014 nach der „ACAB Provokation“ der Ultra Gruppen „Chosen Few“ (Block 22C) und „Poptown“ (25A) einmarschierten. Da mussten Unschuldige für das falsche Verhalten der 0,01% Schwachköpfe büßen. Natürlich weden Sie das nie einsehen geschweige den verstehen:
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    https://www.youtube.com/watch?v=RVvy8I4yZG8
    https://www.youtube.com/watch?v=vuOxa-wfYPk
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    Das sind schon tolle Fans unsere Ultras nett & Familienfreundlich! Haupsache das Bier läuft und dann einfach mal total hohl der Masse hinterher laufen…
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  8. Micha 22. April 2017 um 14:35 Uhr

    Grave trifft den Nagel auf den Kopf. Kühne ist der alleinige Regent des HSV und seine primäre Motivation ist die Erotik der Macht, nicht der Erfolg des HSV und schon gar nicht ein nachhaltiger Erfolg, der den HSV unabhängiger machen würde. Das ist der signifikante große Unterschied zu Leipzig und Mateschitz, der Kompetenz installiert hat, eine sportliche Idee fördert, die Erfolg haben kann und als ökonomischer Synergieeffekt für seine Red Bull-Marke wirbt. Kühne liebt es, wenn nach seiner Pfeife getanzt wird. Beiersdorfer war dafür die geradezu idealtypische Marionette. Bruchhagen wurde als Nachfolger geholt, weil er alt, eitel ist und sich als Rentner langweilen würde. Nach innen wird Bruchhagen gar nichts gegen Kühnes Gaming tun, nach außen rhetorisch wirksam wie verlogen die Unabhängigkeit des HSV behaupten.

  9. alfa 22. April 2017 um 14:57 Uhr

    Genau diese Frage ist der Schlüssel zur Erhellung jeglicher Spekulationen, Ob ,warum , wieviel und weswegen es Herrn Kühne gelegen ist dem HSV zu „helfen „.
    Es ist ja nun ein meist ignoriertes jedoch allseits bekanntes offenes Geheimnis, dass Herr Kühne die einzige Lebenserhaltende Maschine der HSV Fussball AG ist.
    Ich möchte mich dieser Frage anschließen : Warum macht Herr Kühne nicht „Nägel „!!! Mit Köpfen und entschuldet den Verein um dann wirklich Kompetentes Technisches Team sowie echte Fussball-Profis zu installieren. ? Alles andere bleibt wie bis jetzt provinzielles Spiessertum mit makabren Beigeschmack!

  10. henne1887 22. April 2017 um 15:40 Uhr

    Vielen Dank Poptown & Castaways Ihr seid die wahren „Fans“ des HSV -> endlich mal wieder ein paar Böller & bunte Lichter!
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  11. Michael 22. April 2017 um 16:48 Uhr

    Von der 45. bis zur 53. Minute habe ich zugeschaut. Das reichte auch, um das 0:1 und 0:2 zu sehen.
    Mehr ertrage ich nicht. Fernbedienung!
    Ich bin zwar bekennender Rechthaber, aber muss HSV genau machen, was ich vorhersage?
    Relegationsplatz. Sachichdoch. Gegen Darmstadt. Gegen diese Graupen. Ich fress‘ meine Piepe!?

  12. Ex-HSVer im Herzen 22. April 2017 um 17:15 Uhr

    Kann dieser Verein bitte endlich absteigen!!!
    Es kann doch nicht sein, dass es der einzige Verein im Deutschen Profifußball ist, wo die EIGENEN Fans im Stadion Pyro zünden. Wie kann es bitte angehen, dass dieses einige Wochen nach dem letzten Vorfall dieser Art erneut passiert? Wie wird bitte vor der Nordkurve kontrolliert? Kann diese unfähige Vereinsführung bitte endlich mal Stärke zeigen und professionelle Kontrolleure einsetzen. Und dieses Schwachmaten mit Amöbenhirn Stadionverbot erteilen? Wieso wird dieses Volk nicht einfach von den Sicherheitskräften oder der Polizei aus dem Blog geführt? Da gehören keine Arbeitslosen und Studenten als Ordner hin, denen für 8,50 € die Stunde alles scheißegal ist!!

    Das ist ja nicht mehr zum aushalten!

  13. Skeptiker 22. April 2017 um 18:11 Uhr

    Die Kühne-Truppe hat gegen das schwächste Team der Liga wieder gezeigt, was sie kann: Nichts! Dazu noch die zündelnden Pickelgesichter im Norden, die nicht nur Pyro, sondern auch Böller anstecken. Wann wird die Bundesliga endlich von diesem Verein und seiner erbärmlichen Söldnertruppe erlöst? Herr Kühne baut mit seiner Kohle wirklich mächtig was auf!

  14. Volli 22. April 2017 um 18:47 Uhr

    Wie von Grave prognostiziert, wird dieses Restprogramm zum Bumerang!

  15. Skeptiker 22. April 2017 um 18:57 Uhr

    Zu geil! In der Einöde die übliche Show: Der Schiri war’s! ?

  16. henne1887 22. April 2017 um 19:06 Uhr

    Pyrotechnik, was ist schon Pyrotechnik -> der HSV konzentriert sich lieber voll & ganz auf Wildpinkler und Bierbecherwerfer!
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  17. leonardo63 22. April 2017 um 20:43 Uhr

    Moinsen,

    die vereinseigene Führung mit Sitz in der Schweiz muss sich doch so langsam jeden Tag ein Waffeleisen um den Kopf hauen. Für diesen Mist auch noch gutes Geld auszugeben gleicht doch Masochismus. Die bisher gegebenen Summen wären bei karitativen bzw. sozialen Projekten besser aufgehoben: Dort würden sie zumindest einen sinnvollem Zweck dienen.

    Immer vorausgesetzt man will es auch erkennen, dass diese Truppe derart limitiert ist, dass es für eine dominante Spielführung an Personal, Intelligenz u.a. mangelt. Rechnet man die unerwarteten Siege gegen Leverkusen, Leibzig, Köln und Gladbach heraus, würde man mit zwanzig Punkten und einer noch größeren negativen Tordifferenz nach dem heutigen Spieltag auf dem letzten Tabellenplatz stehen. Das wäre definitiv der Abstieg.

    Der Schweizer will also tatächlich die Schatulle öffnen .. gut es ist seine Kohle, er kann damit machen was er will. Aber was ich nicht mehr hören will, ist, dass er das aus Verbundenheit zum HSV und seiner Heimatstadt Hamburg machen würde. Das ist Heuchelei pur.

    Dem alten Mann wurde ein Monopoly angeboten, dem er nicht widerstehen konnte. Durch geschickten Einsatz und der erforderlichen Inkompetenz der Verantwortlichen des HSV´s ist es nun in seinem „Besitz“. Jetzt spielt er damit, hat aber offensichtlich weder Ahnung noch einen Plan von den Regularien des Spieles. Also pumpt man soviel Geld hinein, dass es so gerade eben zum Überleben reicht. Der Spieltrieb bleibt erhalten, weil man ja nun Lakaien hat, die nach seiner Pfeife tanzen. Mal schauen, wann diese Blase platzt und welche Trümmer dann durch die Landschaft fliegen.

    Ich bin nur noch genervt, desillusioniert und gefrustet, weil dieser Verein noch nicht mal mehr eine rauchende Ruine ist .. er ist bereits Geschichte.

    • Skeptiker 22. April 2017 um 21:34 Uhr

      Der HSV ist ein Junkie, dem Herr Kühne regelmäßig neuen Stoff liefert. Dabei bräuchte der Patient schon seit Jahren eine Therapie. Der Junkie ist inzwischen derart abhängig, dass es völlig egal ist, ob der Dealer weiter liefert oder nicht; er wird in jedem Fall vor die Hunde gehen.

  18. Ex-HSVer im Herzen 22. April 2017 um 21:55 Uhr

    Weil es alles so trostlos ist… hier etwas zum Seufzen. Leider bin ich ca. 10 Jahre zu spät geboren, um das damals zu genießen:

    https://m.youtube.com/watch?v=Kp-Xb55rWxo

  19. Micha 22. April 2017 um 22:48 Uhr

    Um mal perspektivisch zumindest etwas Hoffnung in Kühnes Spiel mit dem HSV zu bringen: Auch wenn Kühnes Primärmotivation die Erotik der Macht und die Zusammenstellung der Mannschaft ist – ohne selbst kompetent zu sein -, sein Spaß am Spiel wird seit Jahren getrübt sein durch den permanenten Abstiegskampf (auch der zehnte Platz letztes Jahr war nur ein paar glückliche Punkte vom Abstieg entfernt). KMK befindet sich also in einer Zwickmühle: er gibt Geld und will bestimmen, es kommt aber nichts dabei heraus. KMK ergötzt sich am Tanz der HSV-Verantwortlichen zu seiner Pfeife, ärgert sich aber über die insgesamt schlechten Ergebnisse der Mannschaft. KMK weiß zudem, warum Mateschitz Investment so erfolgreich ist, weil Mateschitz auf Kompetenz und eigene Zurückhaltung setzt.

    Können Bruchhagen und Gisdol KMK zu einem Umdenken argumentativ bewegen? – Werden sie es versuchen? – Ich hoffe, sie versuchen es zumindest! Genaueren Einblick hat man nicht. Das Erstaunlichste ist für mich, dass selbst die Medienvertreter Kühne nicht offen und direkt zu dieser existentiellen Problematik seiner Investments befragen. Das ist für mich das Erstaunlichste!

  20. Skeptiker 22. April 2017 um 23:08 Uhr

    Was soll ich von dieser Aussage des HSV-Kapitöns halten?

    Kapitän Gotoku Sakai (26): „Wir wollen diese Aggressivität von unseren Fans, aber dieses Mal war es ein bisschen viel.“

    Der Typ will also tatsächlich Aggressivität von den Fans, und dann wundern sich alle über diese Pyroidioten. So langsam schnalle ich wirklich ab bei diesem Verein.

  21. Michael 23. April 2017 um 00:43 Uhr

    Dekadenz wie im alten Rom.
    @ExHSVer die Gnade der frühen Geburt? Ich weiß nicht. Ich folge, da 57er Jahrgang, dem HSV seit nunmehr 44 Jahren. Umso mehr schmerzt der Absturz. Ich habe alle Großen spielen sehen, zumindest die Spiele in meiner von vielen Umzügen bestimmten Nähe besucht, alles im Fernsehen verfolgt. Nichts, gar nichts ist übrig von der Faszination von damals. Allerdings kann mir auch keiner die Erinnerung an die großen Zeiten mit begeisterndem Fußball nehmen. Das kann man also nach Belieben drehen und wenden.
    Gegenwart und nahe Zukunft sehen leider düster aus. Die derzeitige Machtkonstellation im Beziehungsgefüge KMK-Aufsichtsrat-VV lässt nichts Gutes erwarten. KMK und seine Hirnwäscher geben nicht nur das Geld, sondern bestimmen schon längst, wohin es geht.
    Dabei steuert hier weder selbstlose Liebe zum HSV noch Sachkenntnis vom Profifußball die Entscheidungen, sondern eine morbide Mischung aus Eigensinn und Machtspielerei seitens KMK und profitorientierter Interessen seiner Verbrater ähhh… Perdon, Señores, Berater!
    Sportlich wie finanziell ist der HSV im Arsch. Nach wie vor, immer tiefer.
    Daran müssen sich alle messen lassen.

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