Der Kampf beginnt, Stufe 3

Na also, jetzt meldet sich dann auch mal die „andere Seite“, wurde auch höchste Zeit.

Spar-Boss Dr. Andreas Peters verteidigt den Transfer-Stau.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats tritt mit einigen Rats-Kollegen auf die Gehalts-Bremse. Die Kader-Kosten sollen von knapp 56 Millionen Euro auf 48 Mio runter. Und das möglichst bevor Neue kommen.

Peters zu BILD: „Es gibt Diskussionen darüber, wie wir mit den vorhandenen Mitteln umgehen. Wir müssen zwischen den wirtschaftlichen und sportlichen Erfordernissen abwägen.“

Klar ist: Die Räte wollen nicht im Vorgriff mehrere Transfers genehmigen, solange keine Ladenhüter wie Pierre-Michel Lasogga (25/3,4 Mio Jahres-Gage) abgegeben wurden.

Peters: „Es gibt keine zwingende Reihenfolge, es muss ein Wechselspiel zwischen Zu- und Abgängen sein. Es wird einen weisen Mittelweg geben.“

Weil es für Lasogga oder andere Verkaufs-Kandidaten (Holtby, Hunt) keine Angebote gibt, ruhen beim HSV die Geschäfte. Das sorgt bei Trainer Markus Gisdol (47), der mit Sportchef Jens Todt (47) eine umfangreiche Einkaufsliste erstellt hatte, genauso für Frust wie bei Geldgeber Kühne.

Zuerst einmal muss selbstverständlich der Aufsichtsratsvorsitzende als „Spar-Boss“ betitelt werden, damit auch der dämlichste BILD-Leser weiß, wer Schuld am Desaster hat, gell? Würde man korrekten Journalismus betreiben, würde man Dr. Peters als Vernunfts-Vorsitzenden bezeichnen, denn das ist er. Endlich sind zumindest Teile des AR aufgewacht und haben beschlossen, dass es so nicht weitergeht. Danke dafür.

Und natürlich hat Wundertrainer Gisdol zusammen mit Sportchef-Magier Todt eine umfangreiche Einkaufsliste erstellt, schließlich sind wir beim HSV ja auch bei „Wünsch-dir-was“. Dazu nur ein paar kurze Fragen:

Markus Gisdol ist seit dem 25.09.2017 Trainer beim HSV, Jens Todt wirkt seit dem 06.01.2017 in seiner Funktion als Sportchef. Heute schreiben wir den 08.06.2017, oder? Warum ist es Herrn Gisdol in einem 3/4 Jahr nicht gelungen, auch nur einen dieser „Ladenhüter“ besser zu machen? Warum gibt es nicht für einen HSV-Spieler auch nur einen Interessenten? Sorry, aber an dieses gesteuerte Waldschmidt-Gerücht (Klient von Struth) glaube ich keine Sekunde. Seltsam, dass es angeblich für genau zwei Spieler Interessenten gegeben haben soll. Wood und Waldschmidt und beide werden von Volker Struth vertreten (genau wie Gisdol), der über die Kohle von Kühne verfügt. Hat Herr Todt seit einem halben Jahr gepennt oder seinen Job gemacht?

Bei aller Freundschaft, aber Wunschlisten aufstellen kann ich auch.

Aber man sieht – bei einigen Vollidioten wirkt die Kampagne bereits.

„Da haste Geld zum ausgeben..“, was für ein Irrsinn. Kaum zu fassen, das solche Menschen in der Lage sind, ohne fremde Hilfe zu atmen. Anyway, der Spaß geht weiter und ich hoffe, dass sich die vernünftigen Kräfte im Aufsichtsrat nicht von der unmaßgebliche Meinung einiger Einzeller beeindrucken lassen.

Von | 2017-06-08T07:05:52+02:00 8. Juni 2017|Allgemein|36 Kommentare

36 Comments

  1. Michael 8. Juni 2017 um 07:45 Uhr

    Ich bin froh, daß sich der Aufsichtsratsvorsitzende als pflichtbewusst und integer erweist. Er tut, was er tun muss, bzw. was der Aufsichtsrat vor ihm längst hätte tun müssen. Aber nicht tat, weil der bisherige AR-Vorsitzende Handlanger Kühnes ist. Er sitzt immer noch als Fremdkörper im Aufsichtsrat wie der Stachel im Po.
    In den nächsten Wochen gilt es zu verhindern, dass Kühne via Darlehen Zugriff auf weitere Anteile nimmt. Sein Ziel ist, dank der unermüdlichen Missionsarbeit des Blogs klar und für jeden Denkwilligen verständlich: mehr als 25 % Anteile möglichst billig erwerben und dann den Aufsichtsrat umkrempeln. Danach gehört der HSV ihm. Kein weiterer Investor wird mehr kommen, da er offensichtlich außerordentlich beliebt ist.
    Sollte der Aufsichtsrat gemeinsam mit dem VV die Schlacht gewinnen, geht der Kampf trotzdem weiter. Die tödliche Umarmung des „Gönners“ ist dann noch lange nicht vorbei. Dann gilt es, finanziell aus der Schlinge zu schlüpfen. Dazu müsste der AR und der Vorstand neu und insgesamt integer besetzt werden. Das Finanzgenie Wettstein und die Leuchte Gernandt (meine rheumatischen Finger wollen was ganz anderes schreiben) gehören vor die Tür gesetzt.
    Nun erweist es sich als schade, dass mit dem VV keine langfristige Besetzung und damit eine perspektivische Ausrichtung erfolgte. Immerhin wehrt sich Bruchhagen. Da tut sich in absehbarer Zeit eine brisante Baustelle auf. Zu gerne würde Kühne Didi II. inthronisieren, wieder ein submissives Bückstück.
    Jetzt sind die Finger zufrieden. 😉

    • WhatAboutHSVism 8. Juni 2017 um 08:31 Uhr

      Volle Zustimmung, leider sitzen Gernandt und Wettstein sehr fest im Sattel…

  2. Volli 8. Juni 2017 um 07:49 Uhr

    Santos und Wallace dürfen sich einen neuen Verein suchen! Wofür wurden sie dann eigentlich verpflichtet? Konzept gleich 0,0. Werden beim HSV Würfel geworfen, wer kommt und wer geht?

  3. Birnello 8. Juni 2017 um 07:58 Uhr

    Angenommen du hättest das alleinige Sagen beim HSV Grave..
    Wie würdest du in folgendem Szenario handeln:
    – Es gibt kein einziges Angebot für die Großverdiener Lasogga, Hunt, Holtby.
    – Selbst für die von Düdü als Schnellschuss verpflichteten Wallace und Santos gibt es keine Angebote.
    – Alte Spieler zu kaufen steht nicht zur Disposition und wird auch nicht vom Trainer gefordert.
    – Es gibt eine Reihe vielversprechender junger Spieler wie zB Pollersbeck, die Interesse haben zum HSV zu kommen.

    Würdest du weiter warten und keine Spieler verpflichten, bis die alten verkauft sind?

    oder doch schon zumindest bei vielversprechenden Spielern in einer Range von Ablösesumme 1-5m mit mideraten Gehältern zuschlagen?

    was würdest du sonst jetzt gerade noch machen?

    (Bitte keine Erklärungen wie ich hätte damals schon vorher alles anders gemacht)

    • Gravesen 8. Juni 2017 um 08:04 Uhr

      Grundsätzlich würde ich zwei Dinge im Auge behalten bzw. drei.
      .
      1. Ich würde mich dem Verein und seinem Wohl verpflichtet sehen und die Finanzen im Blick behalten. Was es dem HSV gebracht hat, wenn man auf das Geld scheißt und sinnfrei in der Gegend rumkauft, haben die letzten 3 Jahre gezeigt.
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      2. Ich würde die beiden Brasilianer auf keinen Fall verkaufen, sondern vom Trainer einfordern, brasilianische Nationalspieler ihren Stärken nach zu fördern und aufzubauen.
      .
      3. Ich würde mich von weiteren Kühne-Geldern, so lange sie nicht ohne jede Gegenleistung gegeben werden, fernhalten. Lieber keine neuen Spieler als weiteren Auskauf Richtung Schweiz.
      .
      Wer sagt dir eigentlich, dass dies der Realität entspricht? „Alte Spieler zu kaufen steht nicht zur Disposition und wird auch nicht vom Trainer gefordert.“

  4. Birnello 8. Juni 2017 um 08:14 Uhr

    zu 3.) kurz vorab.

    nach meinem Steuerwissen ist eine Geldüberlassung ohne Gegenleistung eine Schenkung und damit unterliegt sie dem vollen Steuersatz den der HSV zahlen müsste. Aus 20mio werden dann schnell 12mio netto weil man 8mio Steuern zahlen muss (oder 13m und 7mio steuern).
    Wenn man hingegen eine Gegenleistung, wie zB Transferrechte oder eine Erfolgskomponenten einbaut (mehrmaliges erreichen den Europapokals) einbaut, ist es ein Investment und es müssen keine Steuern gezahlt werden.

    nach meinem Verständnis stehen Gegenleistungen wie weitere Anteile abgeben auch nicht zur Disposition momentan (was gut ist).

    Würdest du denn ‚Talente‘ wie Pollersbeck
    jetzt signen?

    Was ist dein Wissensstand zum Aufsichtsrat:
    Gibt es momentan einen kompletten Transferstopp, der auch einen Pollersbeck Transfer erfassen würde, oder geht es lediglich darum keine teureren Spieler mit hohen Gehältern wie ‚Papa‘ zu verpflichten?

    • Julia 8. Juni 2017 um 08:58 Uhr

      Schenkungen gibt es nur unter „Lebenden“, d.h. Überlassungen an eine Aktiengesellschaft sind steuerlich neutral. Ich nehme auch nicht an, daß die Geld-Transfers von Kühne aus seinem Privatvermögen stammen, sondern aus seinem Unternehmensgeflecht und die relevanten gesellschafts- und steuerechtlichen Vorgaben penibelst eingehalten werden.

    • Gravesen 8. Juni 2017 um 09:13 Uhr

      Meines Wissens nach gibt es überhaupt keinen „Transferstop“, sondern es gibt Vorgaben von seiten des Kontrollgremiums, also des Aufsichtsrats. Dieser übt seine Kontrollpflicht das erste Mal seit Jahren so aus, wie es gedacht ist und schon kreischt der hektische Hüpfer „Blockade“, was für ein Irrsinn.
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      Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, warum man so verzweifelt einen Torhüter von einem Fast-Absteiger aus der zweiten Liga holen muss, das klingt doch eher nach On-Top-Verpflichtung. Der HSV hat ganz andere Baustellen und Todt hatte reichlich Zeit, sich auf diese Situation einzustellen.

  5. Olaf 8. Juni 2017 um 08:39 Uhr

    Bravo Grave, der Wundertrainer sollte allmählich seinen Job als Fußballehrer machen. Endlich fußballspielen lassen, Schluß mit der Bolzerei, mit dem, was man hat, auskommen. Aber er hat wohl eine andere Sichtweise, siehe Trainingsbeginn neue Saison.

  6. Kerberos 8. Juni 2017 um 08:50 Uhr

    .
    Zur Klarstellung: ohne „Gegenleistung“ meint hier sicherlich ohne Bedingungen. Der HSV kann von Kühne ohne weiteres ein (endfälliges) Gesellschafterdarlehen mit vereinbartem Zinssatz und angemessener Laufzeit annehmen, wie es bei der Sanierung von Unternehmen praxisüblich ist. Ein Gesellschafter-Darlehen wird im Fall von Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung in Eigenkapital „umqualifiziert“ (so die gesetzliche Regelung). Der Darlehnsgeber kann daher über dieses Darlehen keinen Einfluss auf das Unternehmen nehmen.
    .
    Es gibt auch noch weitere Möglichkeiten, den Gehalts-Etat zu senken ohne Spieler zu verkaufen. Zum einen können Spieler (auch längerfristig) verliehen werden (englische Vereine haben bis zu 35 Spieler pro Saison verliehen); hier könnte man auf eine Leihgebühr vollständig verzichten, weil entscheidend ist aktuell ja nicht, dass Transfererlöse erzielt werden müssen. Zum anderen wäre unter gewissen Konstellationen auch ein „Gehaltsverzicht“ von Spielern denkbar, wenn man (ggf. mit Kühne-Hilfe) die Gehaltseinbußen der betroffenen Spieler mit „externen“ Einnahmen kompensieren könnte. Auch eine Kombination verschiedener Maßnahmen ist vorstellbar.
    .
    Dies sollen wohlgemerkt nur Anregungen für „kreative“ Lösungsansätze sein. Man sieht aber, dass die Entscheidung des AR an der Gehaltskonsolidierung festzuhalten, mitnichten eine „Blockode-Politik“ zu Lasten des sportlichen Erfolgs sein muss.
    .

    • alterplusser 8. Juni 2017 um 16:26 Uhr

      Und wie wäre eine Planinsolvenz zu betrachten ??

  7. Matthias 8. Juni 2017 um 09:00 Uhr

    Moin,
    ja Grave, 1. 2. 3. , so einfach ist es, oder sollte es sein!!
    Warum eigentlich Pollersbeck? Der HSV hat mit Mathenia eine starke Nr. 1. Wenn Gisdol Hirzel den Ersatzmann nicht zutraut, dann soll er eine günstigere Alternative auf die Wunschliste setzen.
    4.Keine alten Spieler!

  8. Kerberos 8. Juni 2017 um 11:35 Uhr

    .
    Sehr dumme Fans gibt es sicherlich in jedem Verein und ob es beim HSV besonders viele sind, weiß man nicht. Liest man aber so manchen Kommentar, so wird sehr schnell klar, dass wirklich die Dümmsten der Dummen beim HSV am lautesten den meisten Unsinn verbreiten.
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    Wenn man liest, dass man ja noch die zusätzlichen 10 Mio aus TV-Geldern hat und die bereits genehmigten 3 Mio – ja, dann hat man doch immerhin schon 13 Mio für Transfers als Anfang.
    .
    Nichts, aber auch wirklich nichts begriffen diese blogfans, nikkis und wie sie alle heißen. Verdammt; es geht um die Gehaltskosten und die „zusätzlichen“ TV-Gelder waren bereits im Lizenzantrag berücksichtigt – ohne diese „zusätzlichen“ TV-Gelder hätte es vermutlich nie eine Lizenz für den HSV gegeben.
    .

  9. Skeptiker 8. Juni 2017 um 11:49 Uhr

    Die Pollersbeck-Personalie erschließt sich mir auch nicht. Mathenia, Mickel und Hirzel sind da, und damit sollte man vorerst klarkommen. Der Sportdirektor bietet nun Wallace und Santos an. Eine reine Verzweifelungstat, weil er seine Ladenhüter nicht losschlagen kann. Die beiden Brasilianer sind junge Spieler, aus denen man bestimmt etwas machen kann, wenn man denn will und fachlich dazu in der Lage ist. Diesbezüglich kommt von Gisdol aber nichts, er hat es eher mit dem Aussortieren. Genau so einen Trainer kann der HSV aber nicht gebrauchen, wenn er künftig junge Spieler günstig einkaufen und ausbilden will. Wie schon gesagt, mit diesem Trainer hat sich Bruchhagen ein schönes Ei ins Nest gelegt.

    • alfa 8. Juni 2017 um 12:29 Uhr

      Ein schönes Ei wurde Bruchhagen ins Nest gelegt, ich glaube mittlerweile weiß Herr HB ganz genau woran er beim Grinsebäckchen ist.
      Losgelöst von allem.wenn und aber , könnte mann sich sogar über zumindest in Teilen vorhandene Eigenstndigkeit
      des AR freuen, da man den Verein ja schon im Geiste in der Bahre auf dem Weg zum Friedhof wähnte, da keiner den Selbstgefälligkeiten der Zahnleiste ,aus dem Land der Eidgenossen ,widerstreben wollte. Ob der Plattfisch mittlerweile weiß, dass.die Österreicher selten.bist gar nicht als Eidgenossen bezeichnen werden sollten!??

  10. Kugelblitz 8. Juni 2017 um 12:16 Uhr

    bei der derzeitigen MoPo-Umfrage:

    „Sollte der HSV noch einmal Geld von Kühne annehmen?“

    stehts zur Zeit 86% zu 14% für

    JA

    http://www.mopo.de/sport/hsv/der-hsv-und-sein-investor-woran-hakt-der-kuehne-deal–herr-peters–27757740

    • Gravesen 8. Juni 2017 um 12:39 Uhr

      Passt zum Intellekt der Mopo-Leserschaft.

    • Ex-HSVer im Herzen 8. Juni 2017 um 21:43 Uhr

      Diese Spacken würden auch „Ja“ klicken, wenn die Frage lauten würde: „Sollte Kühne den HSV ganz übernehmen, damit innerhalb der nächsten 20 Jahre einmal Europa League spielt“

  11. Kerberos 8. Juni 2017 um 12:35 Uhr

    .
    Aha; Gisdol und Todt sind genervt? Sollten am Besten gleich Beide ihre Arbeitspapiere abholen und besser nicht mehr im Fußball eine Anstellung finden.
    .
    H. Bruchhagen predigt diese Linie seit seinem Amtsantritt – die lfd. Kosten dürfen die lfd. Einnahmen nicht übersteigen! Dieses Kredo für die nächste Saison war sowohl Todt bei seiner Anstellung als auch Gisdol bei seiner Vertragsverlängerung bekannt. Hatten beide etwa mit Kühne bereits eine andere Absprache getroffen? Sonst ist ihr jetziges Verhalten und die offenbar ungenügende Planung in diese Richtung nur schwer nachvollziehbar.
    .
    Wann soll der HSV denn anfangen mit verantwortungsvollem Wirtschaften – etwa, wenn es nicht einmal mehr eine Lizenz mit Bedingungen gibt? Der HSV hat doch von der DFL bereits den letzten Warnschuss vor dem endgültigen Aus erhalten.
    .

    • WhatAboutHSVism 8. Juni 2017 um 13:30 Uhr

      Deswegen bin ich der Meinung, dass das Statement von Peters halbgar ist und nicht mutig genug. Weder Fisch noch Fleisch.

      Solange keine klare Ansage von AR kommt (oder „geleakt“ wird), ist das Ausmaß des Desasters nicht klar. Auch Bruchhagen müsste in Abstimmung mit dem AR klare Ansagen machen wie damals Watzke bei Dortmund.

      Das wagen sie noch nicht, und das kann sich fatal rächen.

  12. Kerberos 8. Juni 2017 um 12:51 Uhr

    .
    Ich kann mich bei diesen ganzen Spinnern an der Tatstatur wirklich kaum beruhigen. Der HSV hat unter der Bedingung von 20 Mio Eigenkapital, einer Bankgarantie und der Zusage der Gehaltsreduzierung noch gerade eine Lizenz von der DFL erhalten. Und was ist im nächsten Jahr. Da kommt auch noch der Balkin-Messi mit 3,5 Mio Gehalt zurück, Lasogga läuft weiter, Wood dann mit 3 Mio … – und jetzt noch kräftig die Gehälter für die neuen Transfers on Top. Das ist die beste Garantie für eine Lizenzverweigerung 2018/19 und damit das endgültige Aus in den ersten 3 Ligen.
    .
    Diese Hüpfer können tatsächlich nur von der Tapete bis zur Wand denken. Schön, dass aber wenigstens „nikki und scorpion“ endlich ein gemeinsames Niveau gefunden haben. Bedauerlich nur, dass dies noch um Längen unter dem der MoPo liegt.
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    • WhatAboutHSVism 8. Juni 2017 um 13:25 Uhr

      Kerberos, die kennen die Fakten nicht. Der Blog hier ist „böse, böse“ und sie wollen nur über Fußball reden und ein paar Bierchen zischen.

      Was hier steht, ist sowieso nur Schlechtmachen und hat aus ihrer Sicht nichts mit Fußball zu tun.

      Tragisch, aber wahr. Einen Trost gibt es aber: mit jedem Tag höre ich, dass mehr Leute diesen Blog lesen, den kannten wohl viele Fans gar nicht.

      @Grave: das müsste sich ja auch in den Klickzahlen des Blogs niederschlagen, oder?

      • Gravesen 8. Juni 2017 um 13:45 Uhr

        Die Klickzahlen haben mich nie interessiert, interessieren mich nicht und werden mich nie interessieren. Mir war und ist wichtig, wer diesen Blog liest (und versteht) und nicht wie viele es tun. Ansonsten müsste ich den Münchhausen spielen und jeden Tag lügen, dass sich die Balken biegen.

    • Gravesen 8. Juni 2017 um 14:31 Uhr

      Interessant ist doch, wie sehr der fremdgesteuerte/finanzierte Spam-Roboter Spasti1887 gerade gegen eine Sache wettert, die er überhaupt nicht begreift. Da ist nichts mehr von „es wird eine geile Saison“ etc., da soll verzweifelt Stimmung gemacht werden. Und: Vergiß „Scorpion“, der Typ hat eine ausgeprägte Profilneurose und einen offenbar zu kleinen Schwa…..

  13. Kerberos 8. Juni 2017 um 13:18 Uhr

    .
    Und es soll bloß keiner mit möglichen zusätzlichen Einnahmen aus dem Europapokal kommen. MIt der nächsten Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb werden 15 Mio „Rückzahlung“ an Kühne fällig, ganz gleich, wieviel überhaupt aus der Teilnahme übrig bleibt – und dies nach dem aktuellen Schuldenstand bei Kühne ohne die jetzt wieder in Aussicht gestellten neuen Gelder.
    .
    Das fatale dabei: die Zahlungen sind streng genommen keine Darlehensrückzahlungen (Kühne hat ja einen Darlehensverzicht ausgeübt), sondern Zahlungen auf Grund des Eintritts einer Bedindung aus Besserungsschein. Damit sind die Zahlungen außerordentlicher Aufwand und führen zu Verlusten in der Bilanz – na, da freut sich dann die DFL ja ganz besonders im Lizenzierungsverfahren unter dem Punkt wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des HSV. 15 Mio zusätzlicher Aufwand, weil der HSV sportlich erfolgreich war. Besser ist es tatsächlich für den HSV, in den nächsten Jahren den Europa-Pokal nicht zu erreichen.
    .

  14. WhatAboutHSVism 8. Juni 2017 um 13:18 Uhr

    Ich bin genauso entsetzt wie meine Vorkommentatoren über die kurzfristige Denke, die in manchen Fankreisen herrscht. Von diesen leben viele selbst wahrscheinlich auf Pump und glauben, dass das kein Problem ist.

    Deswegen bezweifle ich, dass das Statement von Peters ausreicht. Klingt zu defensiv. Einerseits nicht Kühnes Geld gefährden, andererseits das Notwendige tun wollen. Das wird aber nicht reichen, denn de facto ist Kühne schon zu nah an der 25% Grenze dran. Jeder andere Investor ist jetzt besser, und wenn das ein Scheich oder russischer Oligarch ist. Es gibt einen Grund, warum Bayern München die 21% an drei Investoren gleichmäßig verteilt hat.

    In Hamburg werden sie von EINER Person gehalten mit Perspektive auf mehr. Das ist gefährlich, und nein, Hoffenheim und Leipzig sind hier eine andere Kategorie, weil anders entstanden.

    Aber dieselben Fans, die den Ausverkauf unterstützen, attackieren dann den „Brauseklub“. Dummheit muss was Schönes sein, macht das Leben leichter…

  15. Waton2 8. Juni 2017 um 14:22 Uhr

    Was hat man nochmal für die beiden Brasilianer bezahlt? Wer hatte die eigentlich und wofür geholt?

    • Skeptiker 8. Juni 2017 um 16:58 Uhr

      Santos 7,5 Mio.
      Wallace 10 Mio.

      Noch Ende Januar 2017 (!) sagte Todt über die Verpflichtung von Wallace: „Man muss fair sein und darf ihm nicht aufbürden, dass er hier die Situation rettet mit seinen 21 Jahren. Man muss ihm eine gewisse Zeit zugestehen. Aber er hat das Potenzial, es schnell hinzubekommen. Daran glauben wir ganz fest.“

      • ausgegliedert 8. Juni 2017 um 19:01 Uhr

        Die beiden sind im Vergleich zu den Lasoggas, Holtbys und Hunts leichter zu veräußern, somit könnte sich Todt evtl. dann einen Verkauf auf die Fahnen schreiben. Santos war für mich per se der Gipfel der Unfähigkeit Didis, der dabei wohl noch die Kosten für den Brasilientrip aufs Spesenkonto gesetzt hat. Die Meßlatte MO war derart niedrig, daß es eine solche Ausgabe sicher nicht gerechtfertigt hätte. IV/VI hat er halt keinen bekommen, also Hauptsache Olympiasieger, damit der Gönner wenigstens zufrieden ist.
        Ansonsten scheint sich Todt seit Amtsantritt tatsächlich nicht mit dem Thema Transfers befaßt zu haben, obwohl die Situation zwischendrin eine Planungssicherheit zumindest vorgaukelte. Welche Verträge auslaufen, war ebenso klar.

  16. Bwana Bruce 8. Juni 2017 um 18:30 Uhr

    Moin Grave !

    Koenntest Du mir bitte eine P.M schicken ,komme kurzfristig nach , Deine e-mail Adresse ist floeten gegangen ….Geht um moegliche Terminabsprache

    • Gravesen 9. Juni 2017 um 06:01 Uhr

      angekommen?

  17. vsabi 8. Juni 2017 um 19:53 Uhr

    Habe gerade einmal einen Blick beim anderen Blog riskiert und bin wie immer schockiert. Die Beiträge von Herrn Scholz lese ich erst garnicht. Unabhängigkeit von dummen Floskeln scheint es hier nur noch um Nicki zu gehen. Ist Nicki Mitinhaber vom Blog oder des HA. Mittlerweile geht es nur noch um die Mutter Theresa des HSV und seine eigene Welt, sonst ist sein Horizont sehr begrenzt.
    Schlimm sind die Querelen innerhalb der Führung. Nicht neu aber typisch für den Verein.

  18. Maik 8. Juni 2017 um 20:10 Uhr

    1. Die Fernsehgelder steigen in der nächsten Saison um 10 Millionen an. Man hat also so oder so schon die Einsparung, die man möchte.

    2. Wenn man den Etat unbedingt drücken möchte, dann wird der AR eine Gehaltserhöhung für Bobby Wood kaum genehmigen. Wäre ja sinnfrei, denn der gute Bobby hat mehr als 1 Jahr Vertrag. Sollte man das Gehalt erhöhen, macht man sich lächerlich

    3. Nichts gegen Sparpolitik, aber ob es sinnvoll ist im Jahr 10 Millionen einzusparen und dafür den Gang in die 2. Liga anzutreten…? Ich weiß Grave, du wünschst dir das. Rein wirtschaftlich macht man bei einem Abstieg aber mehr Miese. Logisch

    4. Das die aktuelle Mannschaft kaum Erstligafähig ist zeigt die Rettung am 34. Spieltag 2 Minuten vor Schluss.

  19. Ex-HSVer im Herzen 8. Juni 2017 um 21:54 Uhr

    Also bei mir macht sich mittlerweile aufgrund der Vielzahl an Presse-Informationen zu diesem Thema eine gewisse Gleichgültigkeit breit. Immer der gleiche populistische Scheiß. Die einen wollen dieses, die anderen wollen das. Statt dass mal einer auf den Tisch haut und sagt so muss es sein und anders geht es nicht.
    Die Vorgaben durch die DFL sind doch der beste Grund, jegliche Kohle von Kühne zu verweigern. Damit wäre das Thema erledigt. Arbeiten beim HSV nur kommunikationslose Waschlappen?

    Meine Fresse! Es kann doch nicht so schwer sein, nach dieser geglückten Rettung eine solide Mannschaft aufzubauen und diesen ganzen Ballast loszuwerden. Was macht Todt seit 6 Monaten eigentlich??

    • atari 8. Juni 2017 um 22:00 Uhr

      Todt analysiert noch die Kommentare der Fachexperten in der Einöde. Er ist aber erst bei den Blogs im März angekommen. Ausserdem hat er es mit einer erheblichen Anzahl an Wiederholungen zu tun, was die Suche nach der Lösung extrem erschwert.

    • Skeptiker 8. Juni 2017 um 22:33 Uhr

      Klare Marschrichtung durch AR-Vorsitzenden und Vorstandsvorsitzenden vorgeben und nicht rumeiern. Wenn Todt und Gisdol deswegen genervt sind, können sie ja kündigen. Beiden musste klar sein, dass dem HSV das Wasser finanziell bis zum Hals steht und dass deshalb keine großen Sprünge möglich sind. Wer mit jungen, günstigen Spielern etwas aufbauen will, ist herzlich willkommen. Den anderen kann man nur den sofortigen Abschied nahelegen.

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