Die Bobby Wood-Story

Herzlichen Glückwunsch, Herr Struth. Gut gemacht. Wieder einmal haben sie es aufgrund ihrer kürzlich erlangten „Freundschaft“ zu Herrn Kühne geschafft, sich am HSV zu bereichern. Wer ist der Nächste? Ihr Klient Andre Hahn? Oder holen sie für ihren Klienten Markus Gisdol einen besseren Vertrag raus, für den ihr Freund, Herr Kühne, den nächsten Kredit an den HSV vergeben muss? Nun, lassen wir uns überraschen, oder? Hey, sowas aber auch, Marc-Oliver Kempf aus Freiburg gehört ja auch zu ihren Mandanten, wer hätte das gedacht? Und Eugen Polanski auch? Cool. Wie wäre es denn, wenn sie Sidney Sam „überreden“ würden, es nochmal beim HSV zu versuchen, sagen wir, um den Kader zu vertiefen? Ach komm, Volker, da kann man noch die eine oder andere Mark raus ziehen. Aber gib Gas, wer weiß, wie lange noch was da ist.

Aber kommen wir zurück zum kleinen Bobby Shou aus Honolulu, eine erstaunliche Geschichte. München 1860 (wenn das mal kein Zeichen ist), Erzgebirge Aue, Energie Cottbus und nun der HSV. Für € 3,5 Mio. holten ihn die Hamburger aus Berlin, denn Bobby war ja immerhin Torschützenkönig der 2. Liga geworden. 17 Bunden in 31 Spielen, das klingt nicht übel und obwohl der Marktwert von Klein-Bobby auf lediglich € 1,5 Mio. taxiert wurde, bezahlte der HSV selbstverständlich mehr als das Doppelte, man hat’s ja bekanntlich in der Hansestadt. In Hamburg kann man natürlich auch einen deutschen Nationalspieler namens Demirbay für € 1,7 Mio. nach Hoffenheim verschenken, aber wie gesagt – man hat’s ja.

Bobby Shue hat(te) beim HSV einen Vertrag bis 2020, also noch drei Jahre, aber selbstverständlich verstehen sie es, Herr Struth, bereits nach einer ersten Saison mit 5 Toren und 2 Vorlagen in 28 Spielen den Anschein von Begehrlichkeiten zu wecken. Nach einer offensichtlich durchaus durchwachsenen Saison stehen plötzlich diverse Top-Vereine Schlange, um mit Mr. Wood die Champions League zu erobern. Liverpool, Dortmund, Leverkusen, Hoffenheim und so weiter. Dagegen sieht das vermeintliche Interesse der Kölner ja schon fast schäbig aus, aber festgeschriebene € 12 Mio. Ablöse sind in den heutigen Zeit für die genannten Vereine auch eher Peanuts, so jedenfalls ihr Kalkül. Schade nur, dass es diese Angebote nie gegeben und das Interesse dieser Vereine eher oberflächlicher Natur war, aber für den HSV reicht es.

Erlauben sie mir doch die eine Frage: Wenn nun wirklich Vereine wie Dortmund, Liverpool oder auch nur Köln angeklopft haben sollten, warum möchte ihr Mandat Wood dann lieber weiterhin Abstiegskampf in Hamburg spielen? Und warum verzichten sie als sein Berater auf das im Falle des Vereinswechsels fällige Beraterhonorar und raten lieber zu einer Vertragsverlängerung? Ich kann es ihnen sagen – weil Bobby Shue Wood in keinem anderen Verein € 3 Mio. zuzüglich Prämien verdient hätte. Hinzu kommt, dass Mr. Wood bis vor Kurzem noch bei einem anderen Berater unter Vertrag stand und dieser hätte im Falle eines Vereinswechsels mit kassiert, das wollen wir doch verhindern, oder?

Nun also bis 2021 und ausgestattet mit einer Ausstiegsklausel jenseits der € 20 Mio. Hat eigentlich irgendeiner der dünn-angerührten rosa Hüpfer mal darüber nachgedacht, wer das bezahlen soll bzw. will? Fakt ist doch, dass Wood mit einem Gehalt von ca. € 3,5 Mio. (Festgehalt plus Prämien) für alle deutschen Vereine außer Bayern und vielleicht noch Dortmund unbezahlbar geworden ist. Mal zum Vergleich: Ein Pierre-Emerick Aubameyang verdiente bis vor Kurzem knappe € 4 Mio. in Dortmund und der Mann ist Weltklasse, etwas, was Bobby Shue Wood in diesem Leben nicht mehr werden wird, denn Bobby ist kein Talent mehr. Im November wird er 25,  er wird also 29 sein, wenn sein Vertrag in Hamburg ausläuft, Lasogga lässt grüßen.

Was bleibt also? Es bleibt die verzweifelte Hamburger Hoffnung auf eine gute nächste Saison ohne die bekannten Knieprobleme

https://www.transfermarkt.de/bobby-wood/verletzungen/spieler/72519

und auf eine sehr gute WM 2018. Dann, aber auch nur dann könnte es passieren, dass irgendein englischer Verein kommt, der bereit wäre, die Summe jenseits der € 20 Mio. zu bezahlen und das Gehalt von mehr als € 3,5 Mio. zu erhöhen. Jeder darf sich die Wahrscheinlichkeit ausrechnen und dagegen die Wahrscheinlichkeit stellen, dass es genau anders kommt. Bobby aber ist bis dahin saniert, Kühne sei Dank. Und Struth sei Dank, denn er beherrscht das Spiel und die Medien. Mal zum Vergleich – warum eigentlich würde der HSV einen Michael Gregoritsch ohne viel Tamtam abgeben? Für eine fast schon lächerliche Summe von irgendwas um € 6 Mio., wo man doch auch für den Österreicher € 3,5 Mio. abgedrückt hatte? Immerhin ist der Grazer ein Jahr jünger als der US-Amerikaner, erzielte in seiner ersten Bundesliga-Saison 5 Tore und in seiner zweiten ebenfalls 5 Treffer und 3 Vorbereitungen, also besser als Hawaii-Bobby.

Vielleicht liegt es daran, dass Gregoritsch eben nicht Volker Struth als Berater hat, sondern „nur“ Thies Bliemeister? Oder liegt es daran, dass der Österreicher bei den „Fans“ eben nicht diesen unerklärlichen Heldenstatus besitzt wie der Ami? Alles künstlich erzeugt, alles mit Hilfe der üblichen Medien „gebaut“. Aus dem Einen wird der zukünftige Ibrahimovic und auf den Anderen kann man bequem verzichten. Wie gesagt: Gut gemacht, Herr Struth. Schröpfen sie den HSV, solange es noch geht.

P.S. Zu dem vom Verein übrigens immer noch nicht bestätigen Transfer von Papadopoulos fällt mir einfach nichts mehr ein. Von Kühne gefordert („Ich will van der Vaart oder keinen“) kauft der HSV mit Hilfe des nächsten Darlehens einen Augen-rollenden Treter ohne die geringste Fähigkeit zum geordneten Spielaufbau. Krank.

Von | 2017-06-25T08:16:20+02:00 25. Juni 2017|Allgemein|29 Kommentare

29 Comments

  1. butalive2 25. Juni 2017 um 08:48 Uhr

    Den Nagel auf den Kopf getroffen. Der HSV kann sich das Gehalt von Todt eigentlich sparen. Struth ist doch schon geheimer Sportdirektor.

  2. alfa 25. Juni 2017 um 09:08 Uhr

    Warum um Himmelswillen gibt es denn Niemanden, der diesen Kreislauf des Irrsinns durchbrechen will? Wie kann es sein dass ein Herr Bruchhagen vollmundig was von nicht mehr ausgeben als man einnimmt faselt und am Ende alles heisse Luft. Sehen die denn nicht Tag für Tag die Pappnase im Gesicht , wenn sie in den Spiegel schauen.
    Kein Wunder , dass auf dem Rasen keine kontinuierliche Leistungskultur einkehrt, wer soll dieses denn einfordern können.wenn keiner Souveränität und Verlässlichkeit vorlebt. So siecht man, wie du des öfteren festgestellt hast Grave, Jahr für Jahr vor sich hin und hört sich jedes Jahr die Verarschung von schlagkräftige Truppe zusammenstellen und wollen weiterkommen, deswegen müssen wir teuer einkaufen und und und ……..
    Aber wenn man das Prinzip Kühnschen Gönnertums hinterblickt hat, dem wird nicht mehr bange, dass es in den nächsten Jahren irgendwie besser werden könnte.

  3. Biriovo 25. Juni 2017 um 09:27 Uhr

    Was ist denn nun mit den 48 Mio. Gehaltsetat? Ist das ein interner Wunsch oder eine offizielle Vorgabe seitens der DFL? Und wenn es ein internes Ziel ist, warum legen sich die Vereinsoberen dann mit solch einer Zahl mal wieder soweit aus dem Fenster, wie jüngst Todt mit seiner Aussage nach dem Motto „In den nächsten 7 Tagen wird der erste Transfervollzug gemeldet“.
    Der HSV ist mit Folterfußball in der Rückrunde letzte Saison 7. geworden. Der Kader ist meiner Meinung auch ohne große Verpflichtungen konkurrenzfähig. Man wird zwar kleine Brötchen backen müssen, aber der Nichtabstieg ist realistisch. Und wenn man die fehlenden Lücken mit jungen namenlosen Spielern füllen würde…wer weiß, wer sich da so entwickeln könnte.

    • Sven 25. Juni 2017 um 10:45 Uhr

      Noch kleinere Brötchen? Der HSV ist in der letzten Saison sportlich im letzten Spiel und finanziell nur unter Auflagen dem Tod von der Schippe gesprungen… Nach 2 Relegationsgängen 2 und 3 Jahre zuvor.
      Am Hinterblicken von KMK kannst Du uns gerne mal teilhaben lassen. Mein EIndruck ist eher, KMK ist die Hand an der Gurgel des HSV, die Fußball AG das Spielzeug eines reichen und anscheinend gelangweilten Mannes.

      So ganz allgemein: Da A&V der KMK-Truppe nicht die Stirn bieten können, wird sich wohl kommendes Jahr sein Schicksal entscheiden. Wenn die 50+1-Regel fällt, kann KMK mit der Spielerei aufhören und den Sack zumachen, dann wird das die BSG (Betriebssportgemeinschaft) Kühne & Nagel Hamburg. Ansonsten kommt weiter der Tod(t) in Raten bis zum Aufwachen iwann in der 4. Liga. Einziger „Ausweg“ zur Aufrechterhaltung der Selbständigkeit in der 1. Liga, den ich sehe: ein weißer Ritter mit äußerst altruistischer Veranlagung. Man wird ja noch träumen dürfen…

  4. Scifo 25. Juni 2017 um 10:33 Uhr

    Tja, der JENS hat so einiges für sich (nicht für den HSV) richtig gemacht. Bekommt ein fettes Gehalt, obwohl er eigentlich 19,99 € für ein Fußball Manager PC Spiel hätte zahlen müssen.

    Ich mag Wood, aber wenn man Gregl auf die 9 stellt und immer spielen lassen würde, dann schießt er mindestens 15 Tore. Man kann auch mit 2 Stürmern spielen. Beide könnten auch aus der Mitte kommen und flexibel in die Räume gehen … aber wenn ich die Pläne mit Hahn schon lese, wird mir übel. Das heißt ja eigentlich nur, dass Gisdol bei seiner einen Standard-Taktik bleiben wird.

  5. Kevin allein in Hamburg 25. Juni 2017 um 10:54 Uhr

    Dieses „Netzwerken“ der Marke Struth in Sachen HSV (Kühne) ist so offensichtlich das es einen nur so durch schüttelt.
    Mittlerweile muss es auch der letzte, mit ein wenig Menschenkenntnis bzw Lebenserfahrung begriffen haben was da beim HSV passiert.
    Solche Marionetten wie Todt tragen Ihren Frack spazieren und haben einen „Posten“, mehr aber auch nicht, denn zu sagen / melden haben Sie überhaupt nichts.
    Profilierungs- Neurotik auf allerhöchster Ebene.

  6. Oberberger 25. Juni 2017 um 11:39 Uhr

    Wundert sich ernsthaft jemand über das was da gerade passiert ?
    Wirklich jetzt ??
    In Hamburg gibt es eine auf dem Planeten einmalige geheimnisvolle physikalische Kraft, die
    – gute Spieler /Funktionäre immer ein bißchen schlechter macht bzw. frühzeitig in die Wüste schickt
    – mittelmäßige Spieler mit Pattex-Verträgen ausstattet
    – bei Kontrollgremien einen Gedächtnisverlust auslöst
    – eine magische Anziehungskraft auf halbseidene Schwätzer, Versager und Geschäftemacher ausübt
    – jedem der mit dem HSV am Verhandlungstisch sitzt auf wundersame Weise die Taschen füllt (Darf´s ein bißchen mehr sein ?)
    .
    Bei aller Ironie. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass ein derart verantwortungs-, ahnungs- und gewissenloses Verhalten kein Zufall mehr ist.

  7. Michael 25. Juni 2017 um 12:26 Uhr

    Nur Lach-, keine Sachgeschichten aus Hamburg. Business as usual.

  8. 1.FC Köln-Fan 25. Juni 2017 um 13:01 Uhr

    Wieder mal auf den Punkt gebracht und meine Einschätzung zur personalie Wood bestätigt. Ich habe es vor ein paar Tagen ja schon selbst einmal angebracht warum ich als FC-Fan Wood nicht haben möchte und meine Einschätzungen zur Vertragsverlängerung zu verbesserten Bezügen sind genau so eingetroffen.
    Was mir dabei durchgegangen ist, ist meine Bewunderung bezüglich deiner klaren Einschätzung zu den Geschäftsgebaren eures Vorstandes und den, manchmal unter der Gürtellinie liegenden Worte, womit du das ganze Schmierentheater umschreibst. Sie verdienen es halt nicht besser und damit trittst du den Beweis an, dass es doch noch Sachverstand in Hamburg bezüglich der Strukturen um diesen Verein gibt. Dies gilt ebenso für die Gastblogs von Kerberos.
    Daumen hoch kann man da nur sagen.

  9. legatfan 25. Juni 2017 um 14:02 Uhr

    Vielen Dank für diese Informationen zur Vertragsverlängerung. Einiges konnte man bereits ahnen, aber beim Lesen des gesamten Textes bokommt man Würgreiz.
    Eine kleine Ergänzung:
    Die Kickernoten unserer „Tormaschine“ 2016/17:
    28 Einsätze (25 davon benotet):
    4x besser als 3,0
    8x 3,0 bis 4,0
    13x 5,0 oder schlechter
    oder: jedes zweite Spiel absolute Grütze…
    Und Hahn war letzte Saison auch nicht viel besser, also her mit ihm!

  10. m 25. Juni 2017 um 14:06 Uhr

    kleine anmerkung: er kam von union berlin, nicht energie cottbus:)

    • Gravesen 25. Juni 2017 um 15:21 Uhr

      Stimmt natürlich, mein Fehler

  11. Passat72 25. Juni 2017 um 14:43 Uhr

    Ich möchte nur eines Wissen. Was bezweckt KMK damit, wenn er den Verein übernehmen sollte? Und was passiert dann, wenn er irgendwann mal 49% übernommen hat? Um es auf die Spitze zu treiben, was wenn er mal stirbt, was passiert mit den Anteilen. Da qualmt mir der Kopf.

    • undulate 25. Juni 2017 um 15:52 Uhr

      Genau da wird es bei mir auch unscharf, warum das ganze versteckte Theater und die Zeit spielt nunmal wirklich gegen Ihn. Dennoch war mir, nach dem Augen öffnen durch Grave, sehr früh klar was das kurz, mittelfristige Ziel sein soll und KMK nicht der Retter sondern der Henker des HSV ursprünglichen Fußballvereins ist. Auch wenn die guten Jahre lange zurück liegen.
      Für mich ist der HSV im Kleinen, das was gesellschaftlich im Großen passiert. Vieles macht augenscheinlich keinen Sinn und ist der medialen Erklärung recht dürftig teils widersprüchlich, schaut man aber danach wem es nützt, gewinnt wie immer schlussendlich meistens das Kapital(losgelöst von Personen).
      Warum macht der Manager dies und der Politiker das, obwohl es klar schlecht für den Verein oder den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist, weil Sie dafür fürstlich bezahlt werden. So einfach ist das! Wer z.B. die Bankenkrise anschaut und die Person Steinbrück googelt, und noch irgendwie an Politik und Demokratie glaubt, der ist tatsächlich der besagte „Rosa Hüpfer“. Und die „Verschwörungstheorie“ soll nur den so wichtigen Diskurs innerhalb der Gesellschaft verhindern.
      Sehe es mal andersrum, evtl. hat Bruchhagen auch nur seine Extra-Tandieme verhandelt… wer weiß das schon. Das Ergebnis ist für den HSV, wie wir uns ihn wünschen, fatal und Sargnagel für Sargnagel wird eingeschlagen.

  12. Ex-HSVer im Herzen 25. Juni 2017 um 14:53 Uhr

    Man kann mit dem Kopfschütteln nicht mehr aufhören.

    Für mich ist der einzig wahre Schuldige Heribert Bruchhagen. Was für ein Schlappschwanz und Einknicker!!! Mann!!!!!!!! Wenn ich 68 bin, finanziell ausgesorgt habe und noch einen nicht zu kündigen den Vertrag beim HSV habe, dann räume ich gnadenlos auf. Ohne Rücksicht auf alles. Ein Vorstandsvorsitzender ist – solange er nicht gegen seine Sorgfaltspflicht verstößt – der uneingeschränkte Herrscher des operativen Geschäfts und kann machen was er will, solange es zum Wohle der Gesellschaft ist!!!!

    Doch was passiert? Didi 2.0 und Laberbacke in die Kameras!

    Was für ein Provinztheater!!

    • Kevin allein in Hamburg 25. Juni 2017 um 14:54 Uhr

      Eigentlich war es doch zu erwarten, oder ?

      • alfa 25. Juni 2017 um 15:23 Uhr

        War es eben nicht! Wenn ein.Mann wie HB öffentlich einen konsolidierungskurs ankündigt, dann.glaubt mann ihm das erstmal, wenn er aber hinterher das Gegenteil seiner vollmundigen Erhabenheit über alles und jeden bewerkstelligt, weiss man erst, dass auch er nur Statist und Gehalts/Befehlsempfänger zu sein vorgezogen hat!

  13. Oberberger 25. Juni 2017 um 18:45 Uhr

    Nationalspieler Kerem Demirbay schießt Deutschland in der 48. Minute in Führung.
    Aus welchem Grund wurde der nochmal in Hamburg nicht genommen????
    .
    Es gibt Tage, da bleibt einem selbst der Sarkasmus im Halse stecken.

  14. Weltmeister 25. Juni 2017 um 18:56 Uhr

    Spielerberater und Kühne-Spezi Volker Struth verdient fürstlich mit:
    Wood ist sein Kunde, – und jetzt hat er dem HSV offenbar seinen nächsten Klienten aufgeschwatzt: Hahn ist ja angeblich im Anflug.
    /
    Wenn Hahn kommt, haben wir 10 Offensivkräfte für 3 freie Plätze auf dem Feld. (Linksaussen, Mittelstürmer, Rechtsaußen)
    Macht natürlich Sinn. ??‍♂️
    Aber leider nur für Hahn, Struth und Kühne.
    /
    Videobeweis: der größte Scheiss.
    Können die sowas nicht bei einem Kinderturnier testen, statt sich vor einem Millionenpublikum zu blamieren?
    /
    Demirbay ist noch nicht bereit für Hamburg. Das hat man heute wieder eindrucksvoll gesehen.

  15. Oliver Bruchholz 25. Juni 2017 um 21:55 Uhr

    Hahn für ca.5 Millionen! Ach kommt das kann doch alles nicht wahr sein.

  16. Spörl 25. Juni 2017 um 22:42 Uhr

    Hahn für Gregoritsch – Fehlanalyse beim HSV?

    Nun soll Andre Hahn kommen. Die Mopo berichtet wie viel Herr Todt von ihm hält. Ein Mentalitätsspieler. Soll wohl bedeuten jemand bei dem die Charaktereigenschaft Mentalität mehr heraussticht als die fussballerischen Qualitäten. Natürlich ist es per se kein Fehler solche Typen in der Mannschaft zu haben.

    Aber, ich hatte es hier geschrieben, wenn dem HSV etwas nicht fehlt ist es Mentalität, siehe unter anderem die vielen „späten“ Siege.

    Es ist die Qualität die diesem Kader fehlt, siehe unter anderem „wenigste Tore nach ruhendem Ball (Stand März 2017)“, „schlechteste Passquote der Liga (67,8%), „die zweit wenigsten Torchancen“ (106).

    Was will ich für einen solchen Kader mit Hahn, der bei den eigenen Fans für sein Kampfkraft so bekannt ist wie für seine schwache Passquote.

    Mein Fazit Nr. 1 damit:
    Andre Hahn ist der falsche Mann für den HSV. Warum beschäftigt man sich dann mit ihm?

    Ist es der günstige Preis? Ist er ablösefrei?

    Nein, er soll 5 Millionen kosten. Aha! Hahn wird im Oktober 27. Er ist nach dem Foul an ihm Ende 2015 nie wieder zu alter Form zurückgekehrt. Seine beste Saison liegt 4 Jahre zurück. Der HSV wird die Ablöse nie wieder von einem anderen Verein bekommen.

    Mein Fazit Nr. 2 damit: Andre Hahn wird die HSV Bilanz mit mindestens der Ablöse von 5 Millionen negativ belasten und das Eigenkapital verringern. Aber warum will der HSV Andre Hahn denn dann?

    Könnte es sein, dass auf seiner Position der grösste Bedarf im HSV Kader besteht?

    Nein, die Antwort ist einfach. Man hat Müller auf rechts. Nach Meinung der Gladbach Fans kann Hahn nicht links spielen. Aber selbst da hätte man mit Kostic einen deutlichen besseren. Backups gibt es mit Jatta durchaus. Der ist wenigstens vergleichbar schnell.

    Der grösste Bedarf besteht im zentralen Mittelfeld. Am besten jemanden der auch Ecken und Freistösse schiessen kann. Geis, Grifo Gross Demirbay …das wären interessante Personalien (gewesen). Oder aber ein Rode, wenn man schon unbedingt viel Geld hinlegen will.

    Mein Fazit Nr. 3: Der HSV braucht auf Hahns Position keinen neuen Spieler. Er benötigt fussballerische Qualität im zentralen Mittelfeld (neben den 3 Innenverteidigern). Aber warum will der HSV den Hahn?

    Soll er Gregoritsch ersetzen? Welchen Sinn sollte das machen? Gregoritsch trifft alle 260 Minuten, Hahn alle 533, und dies beim deutlich besseren und offensiveren Team. Gregoritsch ist 23, Hahn ist im Oktober 27. Gregoritsch kann sich noch zu einem Alex Meier entwickeln. Nein, Hahn als Gregoritsch Ersatz, das wäre wohl totaler quatsch.

    Mein Fazit Nr. 4: Hahn kann nicht ernsthaft als Gregoritsch Ersatz gedacht sein.

    Die Frage, die bleibt, warum holt der HSV Hahn? Könnte es an der Verbindung Struth-Kühne-HSV liegen? Gibt es andere Gründe?

    • Michael 26. Juni 2017 um 00:04 Uhr

      Gut analysiert

    • Micha 26. Juni 2017 um 00:13 Uhr

      Der HSV hat das Ruder komplett an das Kühne-Umfeld abgegeben: Kühne vergibt Darlehen und lässt sich von Volker Struth beraten, der Hahn und Wood in seinem Portefolio hat, zudem neuerdings auch Gisdol. Von daher weht der Wind. – Todt und Bruchhagen sind Untote, seit sie beim HSV sind. Bruchhagen kann erst wieder agieren, wenn er Gisdol entlassen muss. Dann kommt ein neuer Trainer, der mit Hahn nichts anfangen kann (zu schlechte Pässe, zuviel herumgelaufe). Wenn Wood nicht in herausragende konstante Form kommt und 20 Mios auf dem Markt wert ist, wird er ein Lasogga 2.0 mit Rentenvertrag etc.

  17. Oliver Bruchholz 25. Juni 2017 um 23:42 Uhr

    Der Tod hat es angekündigt: Ist ein smarter Transfer!

  18. Michael 26. Juni 2017 um 00:00 Uhr

    Beruhigen. Wir sind Sterbebegleiter. Fassung, bitte.
    Ich bitte um Würde.
    Auch wernn Platz 10 in einer Schei.liga resultiert. Das sind Zombies.

  19. Spörl 26. Juni 2017 um 00:03 Uhr

    Oliver, verstehe Ironie und Sarkasmus in Deinem Beitrag, aber so ein Transfer ist ja kaum mehr zu ertragen. Er ist meines Erachtens ein Zeugnis der eigenen Inkompetenz einen Kader planen zu können.

    Hahn für eine Ablöse ist doch völlig absurd. Der Transfer steht in krassem Widerspruch zur Philosophie, die man leben wollte.

    Kepmf von Struth würde ich noch sehr gut verstehen. Der HSV benötigt Innenverteidiger, Kempf ist unter 24, hat Potential, ist sogar torgefährlich als Innenverteidiger.

    Aber Hahn? Da fehlen mir die Worte. Fand Herr Kühne den super? Hat Struth Kühne und den HSV ausgetrickst?

  20. Oliver Bruchholz 26. Juni 2017 um 00:35 Uhr

    Hallo Spörl. Hallo Grave. Warum machen die das jedes Jahr? Ich begreife das nicht! Ja der Struht macht sich die Taschen voll! Aber warum macht das HB mit? So richtig komm ich da nicht mehr mit. Was kostet der Kader?

  21. Oliver Bruchholz 26. Juni 2017 um 00:50 Uhr

    Auch egal. Wird ne geile Saison. Gell Nicki!

Die Kommentarfunktion wurde geschlossen.

Unser Archiv