Gut angelegtes Geld…

„Ich denke, dass es zehn Vereine geben wird, die darum kämpfen werden, dass sie nicht auf Platz 18, 17 oder respektive Platz 16 landen werden. Der HSV gehört dazu“, meint Bruchhagen im kicker-Interview (Montagsausgabe)

 

Yepp, das prognostiziere ich ebenfalls. Die Frage ist nur: Muss man, um sich erneut dem Abstiegsgespenst entgegen zu stellen, erneut Kredite aufnehmen und den Transfermarkt nach Halb-Invaliden abgrasen? Wäre das Gleiche nicht auch mit jungen Talenten gegangen, nur halt billiger und perspektivischer?

Wenn ich kurz erinnern darf – die Transferausgaben des HSV in den letzten 4 Spielzeiten:

2014/15: € 35,80 Mio.
2015/16: € 24,85 Mio.
2016/17: € 44,45 Mio.
2017/18: € 16,00 Mio. (bis jetzt)

Macht zusammen eine Summe von € 121,1 Mio. für neue Spieler. Im Gegensatz dazu verkaufte man Spieler für zusammen € 53,25 Mio., macht einen Transferverlust von € 67,85 Mio. (bis jetzt).

Ja Mensch, heute kann man voller Überzeugung sagen: Die Ausgliederung hat sich voll gelohnt. Man hat € 20% der AG-Anteile verscherbelt, die Verschuldung erhöht, den Marktwert der Mannschaft ruiniert, 4 mal gegen den Abstieg gespielt und geht jetzt davon aus, dass man wieder bis zum letzten Spieltag wird zittern müssen.

(Gestern auf Facebook gepostet, möchte ich es im Blog auch zur Diskussion stellen)

Das wird eine großartige Saison!

#DankeDidi

Von | 2017-07-04T08:23:25+02:00 4. Juli 2017|Allgemein|17 Kommentare

17 Comments

  1. Michael 4. Juli 2017 um 08:57 Uhr

    Es ist schon schwierig, mit so viel Geld so wenig zu errreichen. Der HSV toppt das Ganze: er geht mit enorm viel Geldaufwand in den Untergang.
    Kühnes Strategie setzte erst später ein und hat den Prozess der finanziellen Abhängigkeit beschleunigt.
    Mit Beiersdorfer hat sich das Kalb HSV dann den Metzger bestellt.
    Ich sehe den HSV in dieser ungeilen Saison wieder am Tabellenende.

  2. Saschas Alte Liebe 4. Juli 2017 um 10:11 Uhr

    Großartige Saison. Mit gleicher Aussicht wie immer und deutlich abnehmender Substanz sowie im Schnitt 30 Mio. Einsatz wird gerade mal der Status Quo als Ziel ausgegeben – ein Offenbarungseid !
    Eigentlich nur noch ein schlechter Witz.
    Was soll einem gesunden Menschenverstand inzwischen dazu noch einfallen ?
    Der Wunsch nach Konsequenz, sei es eben Abstieg. In welche Liga auch immer.
    Sollte eine Aufhebung der 50+ Regel dem Dino am Abgrund zu Hilfe kommen, würde
    er auch damit nichts anzufangen wissen.
    Irgendwann ist Kühne tot und auch evtl. Nachfolger werden nicht mehr gewillt oder solvent genug sein,
    laufend acht- oder neunstelö7ge Summen zu versenken.
    Dann ist irgendwann eh Schluss.
    Ist doch ’nur der HSV‘.

  3. Keynes 4. Juli 2017 um 10:41 Uhr

    Gerade auf 11Freunde.de gesehen:

    „Erfolgsklub(s)

    U21-Europameisterschaft und Confed Cup: Für insgesamt 44 deutsche Spieler war der Sommer ein sehr erfolgreicher. Aber wo wurden die Gewinner geformt? Welcher Verein stellte die meisten Siegertypen ab? Kleiner Spoiler: Es ist nicht der HSV.“

    Fasst das Dilemma ganz gut zusammen…

    • Sven 4. Juli 2017 um 14:24 Uhr

      Der Punkt liegt wohl weniger beim Formen (Grundvoraussetzung) sondern eher am „Hungrighalten“. Siehe RB Leipzig. Oder siehe Gegenbeispiel Spanien. Wenn man Weltmeister ist, fehlt manchem das letzte, eine Prozent Mehreinsatz, das in einem immer dichter werdenden Bewerberfeld den Unterschied macht. Ähnlich sehe ich das beim HSV, nur das es hier der „letzte Vertrag“ ist. Solange der HSV keine Mannschaft für einen Karriereschritt ist, weil dort Karriereendstationen den Ton angeben, ist alles für die Katz.
      Der erhoffte Abstieg in die 3. oder 4. Liga hätte beim Blick aufs leere Konto den Zugang für junge/günstige/ambitionierte/hungrige Spieler in die Mannschaft erzwungen. Jetzt sind schon wieder die ersten Transfers getätigt, und die Fraktion der einfach nur arbeitsvertragserfüllenden Karriereendstationen hat den größeren Zulauf. Die Titanic ist damit vorsätzlich weiter auf Kurs…

      • Micha 4. Juli 2017 um 15:46 Uhr

        Seltsam verschwurbelt konstruierter Vergleich mit der spanischen N11! Oder meintest du 1860?

        • Sven 4. Juli 2017 um 19:32 Uhr

          Da ist nix verschwurbelt. Iwo müssen Motivation und Leistungsprinzip herkommen.
          Die Hebel sind verschieden, aber ein Hebel muss da sein.

          • Micha 4. Juli 2017 um 22:10 Uhr

            Du vergleichst das sog. eine Prozent, das dem Spanien-Weltmeister fehlte, mit der „letzter Vertrag“-Katastrophe beim HSV, wo dann wieviel Prozent bis zu welchem Niveau fehlen? – Geschwurbelt konstruierter geht es ja nimmer. Aber Hauptsache, den HSV noch irgendwie mit dem spanischen Ex-Weltmeister in Verbindung bringen. 1860 wäre eine Vergleichsmöglichkeit, es gibt auch andere im letzten Tabellendrittel oder -viertel!

      • Saschas Alte Liebe 4. Juli 2017 um 23:48 Uhr

        „Arbeitsvertragerfüllende Karriereendstationen“
        Sehr schön !
        Hamburger AK
        ??

  4. Michael 4. Juli 2017 um 19:29 Uhr

    Gregoritsch geht für fünf Mio., damit der Wundertrainer Gisdol den besten Anläufer der Liga fördern kann. Der trifft das Tor nicht mal aus Versehen im Dunkeln mit dem Strahl, macht aber nix: „nach mir die Sintflut!“
    Wird ’ne geile Saison.

  5. Freundchen 4. Juli 2017 um 22:04 Uhr

    Als eine der Folgen dieser Misswirtschaft wird jetzt Gregoritsch für 5 Mio. verkloppt, da man die anderen Leistungsträger nicht los wird. Ich bin begeistert und freue mich auf eine großartige Saison.

  6. Saschas Alte Liebe 5. Juli 2017 um 00:03 Uhr

    Es geht doch nur um eine grundsätzlich im Club vorherrschende Leistungsbereitschafts-Kultur.
    Die muss eben für alle gelten und selbstverständlich sein.
    Sind ein paar wenige mit Dauerstammplatz, deren Befindlichkeiten anders bewertet werden, bricht die Leistungshaltung ganz ein.
    Arsch aufreißen gibt’s dann nur noch vorübergehend, wenn im Existenzkampf Konsenz herrscht. Sonst nicht.

  7. Gravesen 5. Juli 2017 um 08:17 Uhr

    Ehrlich, mir sind in meinem Leben schon einige Schaumschläger über den Weg gelaufen, aber das, was Chef-Blender Münchhausen Scholz abliefert, toppt wahrlich alles 🙂
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    Beim Schreiben meiner gestrigen Zeilen war mir ehrlich gesagt gar nicht bewusst, welche Wirkung diese erzielen würde. Denn eigentlich wollte ich nur erläutern, weshalb ich aktuell nicht in der gewohnten Ausführlichkeit berichte, sondern verkürzt. Dennoch muss ich ganz ehrlich sagen, dass mich Eure Nachrichten – ob hier per Post, bei Facebook oder auch per Email – in der Fülle sehr überrascht und noch mehr gefreut haben. Es ist schön zu sehen, dass ich einen solchen Doppelpass mit Euch spielen kann und Ihr Verständnis für die Situation habt. Ich habe sogar schon den ersten Gastbeitrag bekommen, den ich am Freitag veröffentlichen werde. Sollte sonst noch jemand einen Gastbeitrag schreiben wollen, meldet Euch gern. Gerade in Phasen wie diesen ist das mit Sicherheit eine sehr gute Alternative. Zumal ich diese Art der Kommunikation zwischen Euch als Leser und uns als Schreiberlinge sehr schätze. Es vermittelt mir auf jeden Fall das gute Gefühl, hier eine tolle Gemeinschaft zu haben, selbst wenn es zwischendurch mal kracht.

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    Es ist der helle Wahnsinn. Per Post, per Brieftaube, per Rauchzeichen, per Gedankenübertragung, per E-Mail und Whatsapp (leider alles nicht beweisbar) erreichen ihn täglich Milliarden Genesungs- und Glückwünsche für seine sensationelle Arbeit. Und natürlich befindet sich der Mann täglich 27 Stunden in den aussichtsreichsten Verhandlungen seit Versaille.
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    Fakt ist: Die Flasche ist freier Mitarbeiter und noch nie etwas anderes gewesen (weil es für eine Festanstellung eben nie gereicht hat, wer will es den Verlagen verdenken, wenn man sein lächerliches Gekritzel sieht). Seit Matz’s Ausstieg ist er nicht mal mehr Print-Journalist, sondern nur noch Blogger.
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    Fakt ist: Dieser Primaten-Blog verdient für Funke Medien keinen Cent Geld, die „Verhandlungen“ gehen also nur um eine Sache – Reduzierung der Bezüge. Warum wohl schreibt ein anderer freier Journalist (Pegelow) seit Monaten nicht mehr in #SchmocksEinöde? Weil er nicht mehr bezahlt werden kann, ganz einfach.
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    Fazit: Es gibt keine sensationellen Verhandlungen, es geht einzig und allein darum, ob Münchhausen bereit ist, für noch weniger Geld als bisher schon diesen Dreck zu verzapfen. Warum hat mal wohl bereits vor einigen Jahren die Leser um € 100.000 angebettelt? Um das Geld in „die Technik“ oder „den Relaunch“ zu stecken? Blödsinn, um die Schreiber zu bezahlen. Hätte sich der Schreiber vielleicht etwas mehr mit dem Verein, mit Themen und der deutschen Sprache anstatt mit seine eigenen Befindlichkeiten beschäftigt, wer weiß….
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    Gerücht: Ab dem 01.08. soll Schwachmaten-Blog „Matz Ab“ unbenannt werden, neuer Name: „Nickis Volldeppen-Forum“ powered by Leon aus Bielefeld. 😀 😀

    • Saschas Alte Liebe 5. Juli 2017 um 10:54 Uhr

      Es gibt wohl genügend passende Deckel für den Sabbeltopf und seine Sprechpuppe.
      Wobei ein Großteil garnicht liest, was er oben drüber stammelt.
      Diese schwätzen dann über ganz andere Themen.
      Somit bräuchte dieser Blog keinen Schreiberling. Von informativem Gehalt ist da eh nichts.
      Beachtung findet dies alles auch keine.
      Flache Pausenfüllerunterhaltung meist.

      • atari 5. Juli 2017 um 11:25 Uhr

        Wenn man sich den Spaß macht und mal durchzählt, wieviele Kommentatoren tatsächlich da sind, wird der Unsinn deutlich. Nicht die Anzahl der Kommentare sondern die eindeutige (unique) Anzahl der Benutzer ist entscheidend. Berücksichtigt man dann noch den ein oder anderen Doppelnick, sind es weniger als 20 Personen, für die der ganze Aufwand betrieben wird. Es ist ja nicht nur Nicki. Auch einige Opas versuchen täglich abweichend vom inhaltslosen Bloginhalt Themen zu erzeugen, die man diskutieren kann, damit ihr Lebensinhalt nicht noch weiter in der Bedeutungslosigkeit versinkt. Der Witz dabei ist, dass es täglich die gleichen Themen und Kommentatoren sind. Das ist ein Alzheimer und Demenz Blog. Ich bleibe dabei: Matz-ab – Kulisse für ’nen Film der nicht mehr läuft.

  8. atari 5. Juli 2017 um 12:38 Uhr

    Warum sollte das HA eigentlich für den Einöden-Blog bezahlen? Im Blog steht nie etwas Neues. Es ist nur eine Zusammenfassung des Tages. Mehr nicht! Auch die Kommentatoren posten nur den ganzen Tag Dinge, die wir überall lesen können. Denken die Opas, wir haben alle nicht die Möglichkeit unseren Browser zu bedienen, um das alles bei der MoPo oder Transfermarkt selbst zu lesen? Matz-Ab – Kulisse für ’nen Film der nicht mehr läuft!

    • Gravesen 5. Juli 2017 um 12:43 Uhr

      Tatsache ist doch eigentlich, dass es überhaupt kein Blog ist. Es ist ein Opa- und Idioten-Chat, in dem sich deutlich verblödete Insassen mit zuviel Tagesfreizeit über jeden Scheiß anpöbeln, außer über den Krempel, den der Blogbetreiber oben reinmalt. Ohne Ideen, ohne Neuigkeiten, ohne Rechtschreibprüfung. Transfers-News, die ihm von Leon aus Bielefeld zugemailt werden, keine Exklusivität, keine Interviews, im Grunde ist das Ganze Restmüll-Verwertung. Dazu noch die grenzenlose Dummheit gepaart mit Arroganz eines gescheiterten Journalisten-Simulanten, wenn oben nicht „Abendblatt“ drüber stehen würde, wäre das Ding schon seit 5 Jahren Geschichte.

  9. Michael 5. Juli 2017 um 22:54 Uhr

    Das Ende der Gemeinschaftsrunde der Gerontopsychiatrie scheint zu nahen, für mich sieht es so aus, als würde man Münchhausen den Hals auf Kragenweite Null einstellen. Er ist am Ende, verstrickt sich immer mehr. Was macht der Plattfisch dann? Geht er auf den Fischmarkt? Oder als Bindestricher auf den…..Nein, es weigert sich selbst meine bizarre Phantasie. Er wird wohl im Straßenbau unterkommen. Dezernat Fahrbahnmarkierung, Geschäftsstelle Gestrichelte Mittellinien.
    War da nicht mal was mit 30.000 Euro, wo am besten gleich 100.000 gespendet werden sollten? Was wurde aus der Knatter, Typ?
    Mir scheint, die Spender schämen sich in Grund und Boden, haben ihren Namen geändert und leben anonym von Hartz IV in Bielefeld. Das es bekanntlich nicht gibt.

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