..und den Hüpfern geht der Stift

Das geht ja gut los 🙂

Ladies and Gentlemen, Samuel L. Bronkowitz präsentiert voller Stolz:  The very best of Ausreden 2017/18

Leute, es war ein TESTspiel ? Letzte Saison haben wir fast alle Spiele (teilweise hoch)gewonnen…was hat es uns in der Saison gebracht?! Also lieber die Testspiele verkacken und dafür in der Liga durchstarten

Vielleicht schreibst Du wie es dazu gekommen ist. Wurde viel gewechselt? Verschiedene Systeme ausprobiert? Eine Spitze? Zwei Spitzen? Neeeeiiiinnnn…erstmal schwarz malen…

Es sind Testspiele… die Saison beginnt am 13. bzw. 19.8, also mal schön ruhig bleiben!
Immer dieses negative Gelaber bevor es überhaupt richtig losgeht -.-

Wir sind mitten in der Vorbereitung mal den Teufel mal nicht gegen die Wand! Wir waren auch nicht in Bestbesetzung

Das heißt noch nichts ja genau es war ein Testspiel und die Betonung liegt bei TEST

Jetzt haben wir einmal verloren und jetzt denkt ihr wir sind schlecht LEUTE es war nur ein Testspiel.

Und das werden Gisdol und Co auch analysieren und fertig. Was du machst ist einfach nur Panikmache.
Testspiel ist immer noch TEST. Andere blamierten sich auch schon. In der Vergangenheit hat man Telekomcups gewonnen und alles, aber war auch nocht besser in der Saison.Es ist ein Test nicht mehr und nicht weniger.

TESTSPIEL!! Kommt mal runter Leute oder wechselt den Verein

ach wieder diese jammerei… es war ein Testspiel…. guckt euch Leverkusen an… verlieren gegen Würzburg und spielen heute gegen den Bonner sc 2:2 und es ist wie gesagt nur die Vorbereitung wo man einfach alles mögliche versuchen will

Alle die jetzt jammern haben nie Fußball gespielt.VORBEREITUNG steckt in den Knochen.Dazu nimmt man das Spiel nicht überaus ernst.5 Spieltage abwarten dann motzen.

Und so weiter, und so weiter…

Stimmt, es war ein Testspiel. Genauso ein Testspiel wie die, die in den letzten 3 Jahren den ersten zarten Hinweis auf die Leistungsfähigkeit der Mannschaft frühzeitig aufzeigten. Auch damals waren die Sprüche die gleichen wie gestern bzw. heute, auch damals wurde massiv im dunklen Wald gepfiffen. Als naiver rosa Hüpfer lernt man bekanntlich nicht dazu, das gehört quasi zur DNA dieser Randgruppe. Relativ neu ist jedoch die extrem Aggressivität, mit der der gemeine Jubelperser auf alles losgeht, was nicht seiner Meinung entspricht. Für mich ein glasklares Indiz dafür, dass den Vögel der Stift geht, aber richtig. Wieder haben sie eine Saison voller Enttäuschungen und Häme vor sich und wieder müssen sie alle Kräfte aufbringen, um den Dreck eine ganze Saison über schön zu labern. Das schwächt. Und macht grantig 🙂

Das gestrige Spiel offenbarte nahezu alles, was verschiedene Beobachter frühzeitig bemängelten. Katastrophales Passspiel, keinerlei Ballsicherheit, keine Spielidee, nichts. Zum Thema „Zeitpunkt der Vorbereitung“ oder „schwere Beine“ noch folgendes: Natürlich stimmt zum jetzigen Zeitpunkt die Spritzigkeit nicht, aber ein professioneller Fußballer vergisst ja in 6 Wochen Urlaub nicht, wie man kickt. Außerdem kriegt jeder Spieler seinen Sommer-Trainingsplan mit, niemand beginnt bei Null. Und wer sich die ersten zaghaften Trainingseinheiten der laufenden Woche angeguckt hat, muss mir mal erklären, wie ein Profi von dem Gedaddel „schwere Beine“ kriegen soll.

Hinzu kommt – man startet mit folgender Aufstellung: Mathenia – Diekmeier, Papadopoulos, Mavraj, Sakai – Ekdal, Walace – Hunt, Kostic – Waldschmidt, Schipplock.

Kann da irgendeiner, außer dem eine Saison ausgeliehenen Schipplock, irgendwas Neues entdecken? Ich nicht.

Damit aber nicht genug in dieser Woche.

Der Hamburger SV wird sein Trainingslager ab Samstag nicht wie geplant in Leogang beziehen, sondern 200 Kilometer davon entfernt – auch die Fans müssen jetzt umplanen. Grund ist letztlich die WM der Ärzte.

Rasen kaputt: Das zweite Sommertrainingslager des HSV findet nicht wie geplant in Leogang statt.
Drei Tage vor dem Start ins zehntägige Trainingslager muss der Hamburger SV die Richtung ändern: Statt nach Leogang im Pinzgau geht es in den knapp 200 Kilometer davon entfernten Aqua Dome in Längenfeld, ebenfalls in Österreich. Über diese „spontane Planänderung“ informierte der HSV am Mittwochmittag – der Rasenzustand in Leogang sei einfach ungenügend.

Sportchef Jens Todt habe erfahren, dass der dortige Untergrund unter der Fußball-Weltmeisterschaft der Ärzte (8. bis 16. Juli) „erheblich gelitten habe“. HSV-Greenkeeper Christoph Strachwitz und Jürgen Ahlert aus dem Teammanagement, die daraufhin sofort zur Inspektion losgeschickt worden waren, bestätigten das.

Boah, wie hinterhältig von den Medizinern, dort eine spontane WM abzuhalten. Sorry, aber mir fällt bei diesem Verein irgendwann ein Ei aus der Hose, können die überhaupt irgendwas richtig machen? Der Umstand, dass genau dort eine Ärzte-WM stattfinden würde, ist doch nicht erst sei letzter Woche bekannt, oder?

Fazit: Der HSV steht Mitte Juli genau dort, wo er immer steht und wo er hingehört. Man hat sich erneut Geld geliehen und bereits knapp € 17 Mio. dafür auszugeben, die Qualität des Kaders zu senken (wenn das überhaupt möglich ist) und den Gehaltsetat nicht zu reduzieren. Das Trainingslager wird bereits vor der Anreise zum running gag und der erste halbwegs ernsthafte Test ging krachend in die Hose. Für einen Verein, der viel mehr mit der Wirkung seiner Handlungen (Transfers) als mit der Qualität seiner Taten beschäftigt ist, kündigt sich das nächste Desaster an. Aber es ist ja nicht so, als hätte man es rechtzeitig angesprochen.

Hüpf hüpf.

 

Von | 2017-07-20T07:04:54+02:00 20. Juli 2017|Allgemein|43 Kommentare

43 Comments

  1. ULRICH ANGENENDT 20. Juli 2017 um 07:32 Uhr

    Gerade in der Bild gelesen. Kühne und sein dicker Kumpel sitzen am ersten Spieltag im Studio bei Sky. Danach ist mal wieder Fremdschämen angesagt und alle meine Kumpels lachen sich kaputt, dass sie einen HSV Fan kennen.

    • Sven 20. Juli 2017 um 08:00 Uhr

      In echt? Da bin ich schon jetzt gespannt, ob Sky nach dem Spiel eine launige Meinung über Gisdol herausprovoziert bekommt.

      Bruno soll sich mal noch nix vornehmen… ^^

  2. Michael 20. Juli 2017 um 07:41 Uhr

    Dieses Testspiel reiht sich ein in die endlose Serie von Pleiten, Pech und Pannen. Mich trifft es immer weniger: wer sich überhaupt traut, mich „HSV-Fan“ zu nennen, wird dezent darauf hingewiesen, dass ich die Bezeichnung „HSV-Geschädigter“ bevorzuge. Ich bin schon sehr weit weg vom HSV.
    Hoffen wir gemeinsam auf den Abstieg als letzte Option zur Besserung. Ins Volksparkstadion gehe ich diese Saison sicher wieder nicht, eher mal zu Spielen bei den vier Bundesligisten in der Nähe, wenn der HSV schön weit weg ist. Hamburg ist ´ne geile Stadt, stimmt. Nur versaue ich meine Besuche dort nicht mehr mit teurem Graupenfußball.
    Vor Start der Saison kann ich mir kaum noch vorstellen, Spiele des HSV anzusehen. Ich bin es leid. Hat das Mitteilungswert? Hat es, dem HSV laufen die Leute weg. Der rosa Hüpfer nicht, er ist außerhalb des Stadions bzw. ohne den HSV nicht lebensfähig. Ich bin nur einer von etlichen: die Dauerkartenverkäufe sind deutlicher Anzeiger für sinkenden Bock am HSV, die unverständlich hohen Zuschauerzahlen sinken, wenn auch langsam.
    Lasst mal die Saison wirken, die Niederlagen sind sicher. Mal sehen, ob über die Saison noch ein Durchschnitt von über 50.000 Zuschauern gehalten werden kann. Wird alles schöngelogen, bis es irgendwann nicht mehr geht.
    Der Abstieg muss her, die Scheiß Uhr und der Dino auf den Schrott. Lotto schiebe ich persönlich durch den Gartenhäcksler, sonst geht der auch nicht. Diese unsägliche Arroganz im Angesicht der Pleite ist unterträglich.

  3. Gravesen 20. Juli 2017 um 07:59 Uhr

    Die Dokumentation des Grauens.
    .
    http://www.fupa.net/tv/match/holstein-kiel-hamburger-sv-5264960-47444/chance-holstein-kiel-81
    .
    Der Gegner spielte übrigens in der letzten Saison in der 3. Liga.

    • Cokie 20. Juli 2017 um 08:47 Uhr

      Du vergisst, die aus Kiel haben sich mit echten Granaten verstärkt, und die sind doch auch in der Vorbereitung viel weiter… 😉 (Ironie aus)…
      .
      Ich habe schon bei dem 8 zu 1 gegen einen Klub aus Buchholz, also eine Hobby-Freizeit-Truppe, gesagt, dass der HSV mit seinen Stars und echten Profis dort verkackt hat, Dort erwartete ich einen zweistelligen Sieg, zumindest aber zu Null.
      Und für die Aussage wurd ich aber sowas von angepöbelt.
      .
      Ich freue mich schon, dass der HSV viele Freitags-Spiele hat, dann muss ich das Elend nicht ansehen.
      Denn ich werde keinen Taler in einen zweiten Anbieter investieren, um diese Truppe Versager und Absteiger rumstolpern zu sehen.
      .
      Was mich vor allem stört, sind die vermeintlichen Argumente derjenigen, die rumpöbeln.
      a) die angeführten Argmente gelten genauso für Kiel
      b) es sind keine Argumente, sondern Platitüden.
      .
      Apropo Platt… der Hsv wird diese Saison sowas von platt gemacht in Bayern.
      .
      So, und noch eine ernste Frage:
      Wenn ich schon zig Millonen Euronen in die Truppe investiert habe, und ich als Herrscher eines Weltunternehmens weiss, dass es auf Wertsteigerung und Gewinnmaximierung ankommt bzw. das mein Ziel ist in der Wirtschiaft und generell, WIESO erdulde ich dann solche Stümperei? Irgendwann muss K.M.K doch auch erkennen, dass die Experten, die ihn bisher umgeben haben, augenscheinlich versagt haben. Dann muss doch irgendwann auch einmal der greiseste Gönner erkennen, dass das so nicht weiter gehen kann? Was genau ist die Motivation, es genauso weiter laufen zu lassen? Ich vernichte doch nicht wissentlich und vorausschauend mit 99% Wahrscheinlichkeit meinen Invest?

      • Micha 20. Juli 2017 um 09:21 Uhr

        Spekulationen über die Motivation von KMK reichen von „Risiko“/“Kasperle“/Fußballmanager-Spielen über HSV-Aufkauf-Strategie bis hin zu „Münchhausen Stellvertreter Syndrom“ (eine Form von Sadismus, bei der die Person A die Person B gezielt immer kränker werden lässt, um als Retter und Helfer anerkannt zu werden). Vielleicht auch eine Mischung aus all dem.

  4. Jan 20. Juli 2017 um 09:10 Uhr

    Und man darf bei allem „es war ja nur ein Testspiel“ nicht vergessen, das es auch für die Kieler „nur ein Testspiel“ war……… für mich der Abstiegskandidat Nummer eins dieses Jahr……..also der HSV, nicht Kiel.

  5. Alex 20. Juli 2017 um 09:50 Uhr

    Dass Du immer noch Worte findest über den Verein , dessen Namen man besser nicht ausspricht, ehrt Dich. 🙂

  6. ULRICH ANGENENDT 20. Juli 2017 um 10:04 Uhr

    Eben, es war ein Testspiel. Die Kieler wollten ebenso verletzte Spieler vermeiden. Dann aber immer noch 5 Kirschen zu fangen, da fehlen einem die Worte. Ich habe Glück. Meine Kumpels melden sich nicht. Wahrscheinlich Mitleid oder doch nur zu Langweilig, IMMER das gleiche Thema…….

  7. Gravesen 20. Juli 2017 um 10:23 Uhr

    Ja, das war nicht zu übersehen 😀 😀 😀
    .
    https://www.hsv.de/news/meldungen/saison-2017-18/juli2017/mergim-mavraj-sind-bereits-auf-einem-guten-level/
    .
    Wenn das gut war, dann möchte ich nicht sehen, wie die auf einem schlechten Level spielen

  8. Weltmeister 20. Juli 2017 um 10:47 Uhr

    Noch mal:

    Der HSV blamiert sich gegen Kiel bis auf die Knochen und kassiert am Ende in Bestbesetzung 5 (!) Gegentore.

    Sorry, komm jetzt bitte niemand mit „frühes Stadium der Vorbereitung“ oder anderen Ausreden.
    Das ist einfach eine wild zusammengekaufte Scheisstruppe. Ein Tiefpunkt jagt seit Jahren den nächsten. Kaum eine Peinlichkeit wurde ausgelassen. Immer wenn man dachte „jetzt ist aber mal gut, peinlicher kann’s ja nicht werden“, haben die Musterprofis oder Funktioner des HSV uns eines besseren belehrt und wieder einen oben drauf gesetzt.
    Verwaltet den HSV von mir aus zu Tode. Ich bin es leid und unsagbar müde. Macht doch was ihr wollt, ihr Pfeifen!

  9. Micha 20. Juli 2017 um 10:51 Uhr

    Der HSV genießt NULL RESPEKT mehr, auch nicht in Österreich aufm Dorf – oder wie soll man das Ausschlagen der HSV-Bitte deuten!

    „Wäre der Ärger um den Trainingsplatz vermeidbar gewesen? Greenkeeper Strachwitz weilte bereits am 7. Juli in Leogang, um sich ein Bild vom Zustand des Rasens zu machen, nachdem dort bereits RB Salzburg vom 24. Juni bis zum 1. Juli trainiert hatte. Damals aber schien alles in Ordnung zu sein – da hatte die Ärzte-WM allerdings auch noch nicht begonnen.

    Der HSV bat daraufhin darum, das Turnier um den Ferran-Morell-Cup doch auf einen anderen Platz zu verlegen. Die Gemeinde allerdings war zuversichtlich, den Platz danach schnell wiederherstellen zu können, und schlug die Bitte aus. Ein Fehler. 20 Teams, 60 Spiele à 80 Minuten auf zwei Kleinfeldern binnen sieben Tagen – das war offenbar zu viel der Belastung.“ (Quelle: HA)

    • Cokie 20. Juli 2017 um 11:37 Uhr

      Dazu eine kurze Idee: der schlechte Platz kann wohl im altherkömmlichen Sprachgebrauch als „Bolzplatz“ bezeichnet werden aufgrund des schlechten Zustandes, Oder auch als „Fussball-Acker“. Nun, das passt doch eigentlich richtig gut zu dem Niveau des Spiels des allseits beliebten HSFlau… 🙂

  10. Ex-HSVer im Herzen 20. Juli 2017 um 11:05 Uhr

    Die einzig richtige Entscheidung wäre, allen Fans einen Flug, Zug bzw. Umbuchungskosten zu zahlen und ebenso die Mehrkosten der Hotelumbuchung.

    Alles andere ist schäbig und ich würde als Fan zuhause bleiben und nicht noch nachreisen.

    Aber es gibt halt Menschen, die lassen alles mit sich machen.

    • dead-alive 20. Juli 2017 um 13:26 Uhr

      Wollte hier gerade was zum Thema „schäbig“ zum Besten geben, nämlich: „Dem ist nichts hinzuzufügen.“ Bin dann in den Eliminierungs-Strudel eines überflüssigen Kommentares geraten, sodass der Kommentar zum Kommentar, der jetzt weg ist, und auf den ich antworten wollte, nun auch weg ist. Muahahaha.

      Nun also im zweiten Versuch: Dem ist nichts hinzuzufügen. Ihr wisst, was gemeint war/ist. 🙂

      • Ex-HSVer im Herzen 20. Juli 2017 um 13:37 Uhr

        Ach! Was hat er denn auf meinen Kommentar kommentiert?

        Nachdem ich das doch so schön erklärt hatte und wo jeder Nicht-Fanatiker nur „stimmt“ hätte sagen können

      • Gravesen 20. Juli 2017 um 13:43 Uhr

        Zur Erklärung. Der (Ex)-User abausb wird in diesem Blog nicht mehr schreiben. Zum Glück habe ich in meinem eigenen, von mir betriebenen und bezahlten Blog das Hausrecht und das übe ich hiermit aus.

        • Ex-HSVer im Herzen 20. Juli 2017 um 16:48 Uhr

          Das habe ich mir schon gedacht. Ich frage mich nur, was er denn schlimmes auf meine sehr neutrale und nüchterne Antwort geschrieben hat. Finde ich aber super, dass du so konsequent bist. Denn wenn Leute in einem seriösen Blog beleidigend und asozial werden, können Sie sich wirklich woanders austoben. Ich musste schon lachen, als er geschrieben hat, dass man den HSV ja nun nicht für alles verantwortlich machen kann. Ich halte es da mit einem meiner Mitkommentatoren: das war schon fast vorsätzlich. Und dann muss man halt mal den Sack in der Hose haben und dafür aufkommen.

          • Gravesen 20. Juli 2017 um 18:12 Uhr

            Es ging nicht (nur) um den letzten Beitrag

  11. JokusDokus 20. Juli 2017 um 11:05 Uhr

    https://twitter.com/HSV/status/887750668718661632

    Nach so einer Vorstellung grinst der in die Kameras und sabbelt was von „vielen guten Dingen“

    Mir kam fast der Kaffee aus der Nase…

    • Bjoern 20. Juli 2017 um 12:52 Uhr

      Die einzige Konstante beim HSV ist die immer gleiche Butterfrisur von Welttrainer Gisdol.
      Zumindest bis Oktober, dann kommt ja der Nächste.

  12. achim77 20. Juli 2017 um 12:43 Uhr

    http://hsv24.mopo.de/2017/07/20/hsv-kommentar-ungleichgewicht-im-kader-bereitet-sorgen.html
    Zitat aus diesem Beitrag: „Viel wichtiger sind die Schlüsse, die sich aus den Auftritten ziehen lassen. So wurde deutlich, dass das Ungleichgewicht im aktuellen Kader problematisch ist: Lewis Holtby oder Pierre-Michel Lasogga hockten bis in die zweite Hälfte hinein auf der Ersatzbank, weil in der Offensive ein Überangebot besteht. Und Mergim Mavraj oder Dennis Diekmeier mussten länger auf dem Platz bleiben, da es Markus Gisdol in der Abwehr sowohl außen als auch innen an Alternativen mangelt. Das gibt Anlass zur Sorge.“

    Den einzigen Satz, den man getrost unterschreiben kann: „Das gibt Anlass zur Sorge.“
    Für diese Erkenntnis hätte es aber keines Testspiels bedurft. Alleine der Ballverlust von Harry Holtby vorm 3:4 in der 89. Minute (!!!) spricht Bände und hätte in der Kreisliga A einen Bankplatz für die nächsten 5 Partien gesichert.
    Und diesen Mist von Tests etc. kann ich nicht mehr hören. Kiel hatte auch Sommerpause und befindet sich in der Vorbereitungsphase. Mit Profi-Fußball hat dieses HSV-Gekicke jedenfalls nichts zu tun.

  13. Micha 20. Juli 2017 um 13:18 Uhr

    „Was kann der HSV dafür?“

    ERSTENS: Ein Bundesligist stellt doch keine BITTE gegenüber einer österr. Gemeinde, sondern Bedingungen. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt werden (Verlegung des Ärzte-Turniers auf einen anderen Platz), sucht man sich einen anderen Ort, an dem sie erfüllt werden. Punkt.

    ZWEITENS: Ein Bundesligist führt eine Risikoanalyse durch: 2 Kleinplätze, auf denen 7 Tage lang 20 Mannschaften 60 Spiele bestreiten. Da verlässt sich ein Bundesligist doch nicht auf die Aussage der Gemeinde, dass die Plätze nach der Ärzte-WM in wenigen Tagen wieder zusammen geflickt werden.

    FAZIT: Das ist amateurhafteste Absurd-Planung und eine fahrlässige Schädigung der Fans, die sich Hotelzimmer etc. gebucht haben.

    • Ex-HSVer im Herzen 20. Juli 2017 um 13:34 Uhr

      Genau mein Reden. Amateure wo man nur hinsieht!!

  14. Spörl 20. Juli 2017 um 13:21 Uhr

    Die Analyse der Mopo, man müsse sich dringend in der Defensive verstärken, geht am Kern des HSV Problems meilenweit vorbei.

    Der Kern ist, wir hatten letzte Saison die schlechteste Passquote und die zweitwenigsten Torchancen. Warum sollte das diese Saison besser werden, wenn man Papadopulos kauft statt leiht und einen Hahn holt?

    Da muss man sich dann über das gezeigte Unvermögen gegen Kiel nicht wundern.

    Dem HSV fehlen Qualitätsspieler auf der 6, der 8 und der 10. Wenn man hier nicht handelt geht es in die zweite Liga.

    Und wann merkt man beim HSV eigentlich, dass man jemanden braucht der Ecken und Freistösse schiessen kann? Die wenigsten Tore nach Standards ist noch so eine Statistik, die keinen beim HSV zu interessieren scheint.

    Unfassbar schlechte Kaderplanung!

    Den dritten Innenverteidiger benötigt man natürlich trotzdem, da hat die Mopo recht, aber er löst die wesentlichen Probleme nicht.

    • Gravesen 20. Juli 2017 um 13:33 Uhr

      Man hat es geschafft, für zusammen € 118,35 Mio. (inoffizielle Zahl, die tatsächliche Summe dürfte deutlich höher liegen) in den letzten 4 Jahren, einen potenziellen Dauer-Abstiegskandidaten zu planen. Das muss man auch erstmal schaffen.
      .
      https://www.transfermarkt.de/hamburger-sv/alletransfers/verein/41
      .
      Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum bauten Vereine wie Köln (€ 58,35 Mio.) Freiburg (€ 37,85 Mio.) und Hertha (€ 42 Mio.) Europa League-Teilnehmer mit Spieler, die einen Wiederverkaufswert haben.
      .
      Die Personalauswahl in Hamburg, sowohl im Management wie auch auf und neben dem Platz ist ein einziges, durchgeplantes Desaster.

      • Saschas Alte Liebe 20. Juli 2017 um 19:48 Uhr

        Dem ist eigentlich auch nichts mehr hinzuzufügen ! 😉

  15. Weltmeister 20. Juli 2017 um 13:35 Uhr

    Ich bin im Nachhinein richtig erleichtert, dass der HSV meine Dauerkarte einkassiert hat, weil ich in der letzten Saison nicht die erforderlichen 12 Heimspiele besucht habe. Zugegeben: Zunächst hat es mich schon ein bisschen geärgert, dass mir nach all den Spiezeiten der Stehplatz entzogen wurde. Zumal ich auch einige Jahre ehrenamtlich aktiv war im Verein.
    Doch ohne Flachs: Es ist herrlich befreiend! Denn künftig komme ich gar nicht erst in Versuchung mir diesen Scheiss im Stadion regelmässig anzutun. Es ist doch so: Wenn du eine Dauerkarte zuhause hast, „juckt“ es dich, sie auch jede zweite Woche zu nutzen. Und es blieb obendrein stets ein unbefriedigendes Gefühl, wenn die Karte dann unbenutzt blieb.
    So langsam kommt jedoch nun endlich das Gefühl der „Befreiuung“ auf. Endlich keine Verpflichtungen mehr! – Ich habe mich einen weiteren Schritt vom HSV entfernt.

  16. Gravesen 20. Juli 2017 um 14:46 Uhr

    Im Übrigen ist es absolut göttlich und zugleich abenteuerlich, wie einige Strahlungsopfer, die noch nie ein Training besucht haben, jetzt einfach mal behaupten, der HSV hätte die ganze letzte Woche „Kondition gebolzt“. Das haben sie keinesfalls, weil es auch gar keinen Sinn machen würde. Konditionelle Grundlagen werden ab Sonntag im Trainingslager gelegt, aber dieses Gelaber von wegen „schwere Beine“ macht sich halt immer gut. Mir scheint eher, dass die Mannschaft voller Mentalitätsmonster leere Köpfe hat

  17. dead-alive 20. Juli 2017 um 14:46 Uhr

    Zur Dauerkarte: Da kommt mir spontan das gute alte „Nuttenprellen“ in den Sinn: Bezahlen und nicht mitgehen…

    Man hätte doch als Zeichen der zutiefsten Verachtung der handelnden Exzellenzen bei jedem Heimspiel nur die Dauerkarte entwerten lassen können und dann gleich wieder abhauen. So hätte man die Entscheidunghoheit darüber behalten, ob man ne Dauerkarte durch Stadionpräsenz nutzt oder nicht. Wäre ja noch schöner, wenn der HSV auch noch beeinflusst, ob ich mir das Elend antue oder nicht.

    Völlig sinnbefreite Zeit- und Geldvernichtung, aber auf solche absurden Gedankengänge kommt man wohl nur als HSV-Geschädigter (sehr schöner Terminus übrigens). Und zutiefst deutsch wäre es auch. Ich muss weg.

  18. Micha 20. Juli 2017 um 16:23 Uhr

    Der HSV ist wirklich unfassbar, auf allen Ebenen:

    Kaum ist Hilke entlassen und der Vertrag mit der dubiosen Planungs-Firma gekündigt, ist ein bisschen eigene Planungskompetenz – inklusive Risikoanalyse – gefragt, und was passiert:

    Man hat immerhin nicht vollidiotisch das Trainingslager aus dem Katalog gebucht, sondern ist – scheinbar sorgsam – vor Ort mit Greenkeepern anwesend, um den Zustand des Rasens nach dem RB Salzburg-Trainingslager und vor einer Ärzte-WM mit 60 Spielen in 7 Tagen zu begutachten. Was dann geschah – eine Bitte, das Turnier örtlich zu verlegen, die abgelehnt wird – ist Realsatire. Offensichtlich hat man sich beim HSV – Todt, Bruchhagen und wer auch immer – gesagt: Ablehnung akzeptieren, sie werden es schon richten, es wird schon alles klappen irgendwie, wir stehen ja bloß bezüglich Gesundheit der Spieler und finanzieller Ausgaben der treuen mitreisenden HSV-Fans in der Bringschuld. Wird schon klappen…

    Es ist nicht zu fassen, wenn man sich das vorzustellen versucht. Eine derartige Fahrlässigkeit wirkt fast wie Vorsatz, so blöd kann man einfach nicht sein, zumal es sich um das zentrale Trainingslager zur Vorbereitung auf eine existentiell wichtige Saison handelt. Aber beim HSV scheint das alles egal zu sein. Man dilettiert herum, was das Zeug hält.

    Man ist ja unabsteigbar, verdient sauviel Geld und kann sich über Kühne noch jahrelang verschulden.

  19. Ex-HSVer im Herzen 20. Juli 2017 um 16:58 Uhr

    Wisst ihr, was wirklich absolut herrlich ist? Ich habe nach dem Ende der letzten Saison gedacht: Schlimmer kann es nicht mehr werden und die müssen doch endlich mal zumindest 10-20 % der Entscheidungen richtig machen.

    Aber es ist wirklich wie in einer Realsatire. Jeden Tag ein neuer Aufreger. Herrlich!! Vorgestern das Trainingslager. Gestern Kiel.

    Es wird nie langweilig und ich bin gespannt, was noch alles passiert. Was tippst du, Grave?

    • Gravesen 20. Juli 2017 um 17:34 Uhr

      Ich tippe, dass die Trottel mit Nic Müller verlängern werden.

      • Micha 20. Juli 2017 um 18:58 Uhr

        Nic Müller ist doch der beste HSV-Player, zumindest in der letzten Saison, aber die Verlängerung könnte sein letzter Vertrag werden – und dann geht die Leistungskurve beim HSV bergab. Hm. Tja. Grave könnte recht haben. Ich würde Müller auf keinen Fall verkaufen – im desaströsen Spiel gegen Dortmund zu Hause war Nic Müller der einzige, der dagegen halten konnte.

        Vielleicht ist Müller der Einzige, bei dem man nicht auf einen Weiterverkaufswert achten sollte, vielleicht.