Dümmer gehts nimmer…

BILD: Wie oft klingelt Ihr Telefon in der laufenden Transferphase?
Todt: „Rund 80 Mal täglich summt das Handy im Schnitt. Ohne Ladekabel komme ich nicht durch den Tag. In der heißen Transferphase ist das normal. Von früh bis ganz spät muss man erreichbar sein.“

Der HSV wollte bis zum Start des Trainingslagers in Österreich einen neuen Innen- sowie Linksverteidiger verpflichten. Klappt das noch?
Todt: „Man muss davon ausgehen, dass es nicht klappen wird. Das ist nicht optimal, aber wir haben auch noch etwas Zeit. „

Die Position des Innenverteidigers scheint zurzeit die begehrteste auf dem Transfermarkt zu sein. Ist das so?
Todt: „Das ist auch mein Eindruck. Früher wurde nach Mittelstürmern gefahndet. Nun sind es zentrale Verteidiger. Ich habe keine Erklärung dafür. Aber die Preise stoßen an die Decke.“

(Quelle: http://www.bild.de/sport/fussball/jens-todt/mein-handy-klingelt-80-mal-am-tag-52612984.bild.html)

Lieber Herr Tod, ich kann diese Scheiße nicht mehr ertragen. Zuerst einmal: Machen sie doch endlich mal ihren Job (#smarteTransfers), bevor sie sich das nächste Mal mit einem Journalisten vergnügen. Auf ihrer Habenseite stehen die Verpflichtungen der Herren Papaholzfusslos, Hahn, Pollersbeck und Thoelke und ich frage mich, was genau daran nun „smart“ gewesen sein soll. Auf der anderen Seite verkaufen sie einen 23-jährigen Nationalspieler für eine, aus heutiger Sicht, Witzsumme. Für ihre Akten: Michael Gregoritsch war der einzige Offensivspieler im Kader ihrer Trümmertruppe, der irgendwann man ein Kopfballduell gewinnen konnte.

Schade, dass sie nicht mal im Ansatz in der Lage sind, einen der hoffnungslos überbezahlten Stehgeiger wie Holtby, Lasogga, Hunt oder Diekmeier verschenkt zu bekommen. Und wenn es dann tatsächlich mal ein Angebot für einen 30-Jährigen gibt, der noch einen Vertrag bis 2018 hat, dann wollen sie verlängern? Haben sie eigentlich noch alle Latten am Zaun?

Herr Tod, wenn sie das, wofür sie bezahlt werden, nicht können, dann gehen sie. Oder übergeben sie die Geschäfte auch offiziell an Herrn Struth, der bestimmt doch eh schon, wer kommt, wer geht und mit wem verlängert wird. Aber halten sie mich nicht für blöd, verdammt nochmal. Und vor allem – hören sie endlich auf, dummes Zeug zu quatschen, ansonsten hätte man die Abfindung sparen und Kreuzer behalten können.

Von | 2017-07-21T06:55:46+02:00 21. Juli 2017|Allgemein|66 Kommentare

66 Comments

  1. Volli 21. Juli 2017 um 07:55 Uhr

    ? ? ? Du hast vollkommen Recht! Aber es scheint beim HSV mittlerweile ja normal zu sein, dass man anstatt Taten lieber den Mund sprechen lässt! Bin mal gespannt, ob Gisdol die Mannschaft in Form bringt ???

  2. ULRICH ANGENENDT 21. Juli 2017 um 08:05 Uhr

    Das er die Härtefälle nicht verkauft bekommt, liegt klar an den ausgehandelten Verträgen von Beiersdorfer. Die sind zu gut. Aus Sicht der Spieler. Die gehen nur mit Abfindungen und ähnlich dotierten Verträgen. Wie Du aber immer wieder feststellst, wird keiner von denen verkauft und stattdessen wieder einer mit dem letzten geilen Vertrag ausgestattet. Laut Mopo Märchenblatt soll ja was mit Meier laufen.

    • Weltmeister 21. Juli 2017 um 08:19 Uhr

      Du hast Recht, es liegt am Geld und den für den Club ungünstigen Konditonen.

      Aber wenn du beispielsweise als Getränkehändler feststellst, dass in deinem Lager noch eine große Palette mit Holsten steht, bei welchem das Verfallsdatum unmittelbar bevorsteht, so musst du schnellstmöglich zusehen, dass du das Bier noch irgendwie über einen extrem niedriges Angebot vermarktet bekommst. „Geld verdienen“ kannst du damit nicht mehr. Es kann nur noch darum gehen, den Schaden möglichst gering zu halten.
      Das Problem ist, dass im Club das Lager bis oben hin vollsteht. Aber die Verantwortlichen geben weiterhin vergnügt neue Bestellungen beim Großhandel auf.
      Obendrein wird frisches Bier aus Österreich völlig unnötig zum Discounter-Preis verramscht, statt sich zuerst um die Ware mit dem Verfallsdatum zu kümmern.

    • Gravesen 21. Juli 2017 um 08:28 Uhr

      Würde passen, der ist noch nicht mal 40 und so gut wie nie verletzt. Königstransfer

    • Sven 21. Juli 2017 um 09:02 Uhr

      Ich würde zu gern mal so einen Vertrag lesen. Da muss es doch vertragskonforme Möglichkeiten geben, die Milch extrem sauer werden zu lassen.

    • Saschas Alte Liebe 21. Juli 2017 um 10:03 Uhr

      Wood wird wohl ein würdiger Nachfolger werden in der langen Reihe unverkäuflicher Altlasten.
      Nicht nur Düdü kann’s.

  3. Weltmeister 21. Juli 2017 um 08:07 Uhr

    Wäre es nicht der HSV, es wäre unfassbar. Wie in den Jahren zuvor wird sich die Mannschaft in der wichtigsten Zeit der Vorbereitung nicht gut abstimmen und einspielen können, da bestimmte Schlüsselpositionen noch unzureichend besetzt sind. Und das, obwohl man jetzt den X. Manager für die Kaderplanung werkeln lässt. Wahnsinn.
    Todt hat bisher nicht bewiesen, dass er es besser kann als seine Vorgänger. Im Gegenteil: Am Kurs auf den Eisberg ist er zusammen mit seinen Vorgängern und „weiter-so“-Bruchhagen maßgeblich beteiligt.

  4. BerndH60 21. Juli 2017 um 08:14 Uhr

    Habe gerade im Blog von gestern was an @Ronald geschrieben.
    Ein Teil des Beitrages passt aber auch hier.
    😉
    Ich kann gar nicht begreifen, das niemand hier die aufopferungsvolle Rolle des HSV anerkennt. Jeden Spieler, jeden Trainer und jeden Vorstand den der HSV aktuell ernährt, fällt erstens nicht der Sozialhilfe anheim und zweitens werden wir nie wieder einen von denen in der Bundesliga ertragen müssen.
    Außer der HSV verpflichtet ihn erneut.

    • Michael 21. Juli 2017 um 08:22 Uhr

      So kann man den HSV natürlich auch sehen: als soziales Projekt bzw. caritative Einrichtung. Wie nennen wir das Modell? „Betreutes Fußballspielen“, „Tätowierten-Selbsthilfegruppe“, „Bezahltes Lachen bis der Arzt kommt“ oder wie?

      • Saschas Alte Liebe 21. Juli 2017 um 10:11 Uhr

        „Betreutes Fußballspielen“ ist nicht korrekt, denn das wird beim Hamburger Sozial Verein garnicht angeboten !
        „“Betreutes Simulieren“ z.B. würde das tatsächlich angebotene Programm besser ausdrücken und würde auch gleich alle Bereiche miteinschließen.

  5. Michael 21. Juli 2017 um 08:16 Uhr

    Der Tod ist nur eine Marionette. Die Show mit dem Ladekabel kann er sich klemmen. Ihn muss niemand anrufen, er hat nichts zu sagen.
    Struth wuchtet seine Härtefälle zum HSV und verkauft sie dem „Gönner“ als Supertransfers, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat.
    „Sachverstand schadet nur“ sagte der damalige Gesundheitsminister Blüm. Gilt für den HSV auf allen Führungsebenen. Völlig losgelöst schwebt der HSV in die Arme des Gönners und seines Verbraters. Erstaunlich bleibt, dass es den Kasperlepuppen des Theaters HSV gelingt. immer noch einen draufzusetzen. Wenn Du meinst, es geht nicht noch dilettantischer, peinlicher, dümmer, wirst Du eines Besseren belehrt. Einer geht noch, einer geht noch rein!

  6. Leonadomitcabrio 21. Juli 2017 um 08:35 Uhr

    Grave, ich kann dir nur beipflichten..
    Man kann im Strahl kotzen, wenn man sieht, wofür man die Millionen wieder verballert hat..
    Wenn das dass Ergebnis professionellem Scoutings sein soll, dann mal gute Nacht und hoffentlich geht dann der Kelch nicht an uns vorüber.
    Wofür bekommt der Grüß-August Todt eigentlich Geld ???

  7. Leonadomitcabrio 21. Juli 2017 um 08:42 Uhr

    Grave :

    Der Kreutzer hat wenigstens Calhanolgu au die Reihe bekommen… Das muss der Schwachkopf Todt erstmal bringen..

    • Gravesen 21. Juli 2017 um 08:50 Uhr

      Das ist so nicht richtig. Kreuzer hat Calhanoglu als Manager vom KSC verkauft, für den HSV verpflichtet hat ihn Frank Arnesen. Aber der konnte ja bekanntlich nur Chelsea Boys.
      .
      Wenn ich an die damalige Sportberichterstattung in Hamburg denke, könnte ich immer noch diverse Verlagshäuser in Schutt und Asche legen. Chelsea Boys. Und Hakan. Und Milan Badelj. Und Skjelbred. Profivertrag an Jonathan Tah. Und was kam danach? Kreuzer, Knäbel, Tod. Nicht einer von diesen Stehgeigern würde heute auch nur einen „Chelsea Boy in die Finger kriegen. Und was tun BILD, Abendblatt, Mopo, Kicker usw.? Sie halten wahlweise die Fresse oder jubeln.

  8. Leonadomitcabrio 21. Juli 2017 um 09:05 Uhr

    .. Asche auf mein Haupt Grave….

    Ja der Frank Arnesen, der hat wenigstes noch ein Auge für Talente gehabt…Geiler Typ

  9. Miroslav Okonski 21. Juli 2017 um 09:07 Uhr

    Der HSV, seine Führung und sein Umfeld (Medien, Fans) stehen seit Jahren in diesem immer professioneller, schnelllebiger und anspruchsvoller werdenden Bundesligageschäft für eine Konstante, nämlich der konstanten Dämlichkeit!

    Nirgendwo sonst ist über Jahre konstant so schlechter Fussball zu sehen.
    Nirgendwo sonst wird bei den Transfers konstant so danebengegriffen und es werden so viele dämliche Transfers realisiert.
    Nirgendwo sonst wird die finanzielle Realität so konstant ignoriert und so ein dämliches Schuldenmanagement betrieben (nicht einmal mehr auf Schalke …).
    Nirgendwo sonst sind die Fans so dämlich und lassen sich dieses Gebahren konstant gefallen.
    … Und, wie heute dann wieder gelesen, nirgendwo sonst geben die Verantwortlichen konstant so dämliche Interviews.

  10. ULRICH ANGENENDT 21. Juli 2017 um 09:07 Uhr

    Die Fans wollten doch immer Profis mit Umfeld Hintergrund und bla bla bla….. jetzt kommen ja mit Hahn und falls es stimmt auch Meier Profis zurück, die ne Vergangenheit hier hatten. Aber die „grosse“ Karriere woanders gespielt haben. Das erinnert mich an türkische Vereine ala Galatasary, die auch solche „Stars“ kauften, die über ihren Zenit waren. Die kurbelten allenfalls die Trikotverkäufe an.

  11. Holger 21. Juli 2017 um 09:19 Uhr

    Man könnte zum Verschwörungstheoretiker werden.
    Wenn man mal überlegt, dass Arnesen, der letzte fähige Manager von den Medien gnadenlos nieder geschrieben und zum Teil mit Spott überzogen wurde …

    Und das sich sofort die BILD („Transferchaos!“) einschaltete, als der Hamburger AR zaghaft Widerstand gegen weitere Geldverbrennung und noch mehr Abhängigkeit von Kühne/Struth zeigte …

    Ist das wirklich nur „Zufall“?

    • Gravesen 21. Juli 2017 um 09:27 Uhr

      Nein, ist es nicht. Auch die ganzen Transferflops der Nach-Arnesen-Zeit sind kein Zufall, da steckt Methode dahinter. So viele Fehler kann man nicht „aus Versehen“ machen. Am Ende geht es (besonders bei einem Verein wie dem HSV, mit einem „Gönner“, der sich von einem Spielerberater beraten lässt) ausschließlich darum, mit welchem Transfer einzelne Personen überproportional verdienen können. Der Verein bzw. das Wohl des Vereins spielt nicht geringste Rolle, er ist nur noch das Instrument, welches man benötigt, um sich dumm und dusselig zu verdienen.

    • Weltmeister 21. Juli 2017 um 09:28 Uhr

      @ Holger
      Die Gedanken sind frei. Und zu 100% ausschließen würde ich selbst das nicht. Oder sagen wir es mal anders: Wenn der Nachfolger von Football Leaks in 5 Jahren eben genau diese Geschichte drucken würde, – ich würde nicht überrascht vom Stuhl kippen. 😉

  12. Leonadomitcabrio 21. Juli 2017 um 09:31 Uhr

    Wüsste ich es nicht besser, würde ich sagen, da wird mit dem Enkel-Trick der HSV abgezockt

  13. Leonadomitcabrio 21. Juli 2017 um 09:40 Uhr

    wenn man sich mal auf der Zunge zergehen lässt, wie viel Kohle allein an den Struth Vogel gegangen sind, die sich der HSV wohl auch bei Opa leihen musste….

  14. Bidriovo 21. Juli 2017 um 09:42 Uhr

    Immer wieder diese Deadlines, die der HSV von sich gibt und die dann jedes mal stillschweigend gebrochen werden. Der HSV ist in keiner Position irgendwelche Wünsche oder Ansprüche daran zu stellen, wann sie Verpflichtungen vornehmen. Sie stehen ganz am Ende der Nahrungskette und folgerichtig ist deren Deadline auch jedes Mal das Ende des Transferfensters. Aber jedes Jahr aufs neue wird von HSV-Seiten gelabert und ja ich nenne es bewusst labern, weil es geistiger Dünnschiss ist, dass der HSV bis zu irgendwelchen Trainingslagern seine Transfers abgewickelt haben möchte.

    • Gravesen 21. Juli 2017 um 09:52 Uhr

      Es sind doch genau diese Fragen, die jetzt, in diesem Moment, gestellt werden müssen:
      .
      Herr Todt, angeblich kennen sie doch die 2. Liga so gut. Wie kann es sein, dass sie keinen Zweitligaspieler, außer dem abgestiegenen Thoelke für den HSV finden? Oder will mittlerweile nicht mal mehr ein Spieler aus der 2. Liga zum HSV?
      .
      Herr Todt, gibt es beim HSV überhaupt ein Scouting und wenn ja, was macht man da? Oder warten sie nur auf die Anrufe der Berater?
      .
      Herr Todt, sie sprachen vor der Transferperiode von sogenannten „smarten Transfers“. Empfinden sie die Käufe von Papaholzfusslos und Hahn als „smart“?
      .
      Herr Todt, haben sie, nach dem erneuten Darlehen von Herr Kühne und dem Verkauf von Gregoritsch überhaupt nicht finanziellen Spielraum oder ist die ganze Kohle bereits verbraten?
      .
      Herr Todt, sie hatten gesagt, sie wollten Spieler verpflichten, die sich weiterentwickeln wollen und keine, die ihren letzten großen Vertrag unterschreiben wollen. Müssen sie nicht lachen, wenn sie die Transfers von Papaholzfusslos und Hahn sehen?
      .
      Herr Todt, wie viel Mitbestimmungsrecht haben sie eigentlich bei den Transfers oder führen sie nur das aus, was Herr Struth vorgibt?
      .
      Herr Todt, wie wollen sie den Fans eigentlich erklären, dass ein Aaron Hunt nach dem „Ich kann morgen welchseln-Interview“ noch alles für den Verein geben wird?

      • Ex-HSVer im Herzen 21. Juli 2017 um 10:47 Uhr

        Also die Antworten liegen doch auf der Hand:

        Die passen alle nicht in unser smartes Anforderungsprofil // wir tun alles Menschenmögliche im scouting und ICH rufe an// Ja! Mega smart! // Ach, das wird schon… // Nein, denn es sind Spieler, die die Raute im Herzen tragen // ohne mich geht nix // Er wird explodieren!!

      • atari 21. Juli 2017 um 11:00 Uhr

        bei der Frage nach dem Scouting muss man noch weiter ins Detail gehen:
        .
        – gibt es endlich wieder verstärkt Live Scouting
        – wie will man per Videoscouting Talente finden, wenn es in den Altersgruppen kaum 90min Spiel-Videos gibt
        – welche Erkenntnisse gewinnt man bei einem 5 minütigen Highlight-Video (Joaquín Boghossian?)
        – wurde seit 2011 jemals ein Spieler auf eine Scouting – Empfehlung verpflichtet oder ist das Scouting nur Alibi
        – in welchen Ländern und Ligen sind HSV Scouts Live unterwegs
        – wie werden die Scouting Ergebnisse gespeichert und ausgewertet (wenn es überhaupt welche gibt)
        – werden den Scouts Spielerprofile für ein Spielsystem mit auf den Weg gegeben, nach denen sie suchen sollen

        • Leonadomitcabrio 21. Juli 2017 um 11:55 Uhr

          Mein Reden seit Tagen / Wochen / Monaten…

          Scouting ist das Zauberwort.
          Es darf normalerweise kein Talent zwischen Flensburg und Bremen/ Hannover durch die Lappen gehen, siehe Dortmund.
          Dortmund ist für Talente der heilige Gral, dort gibst Spielzeiten, dort entwickelt man sich… Hier lässt man sich entnervt verleihen und wird schließlich verscherbelt oder verschenkt..
          Ein Emre Mor war dem HSV nicht gut genug, für Dortmund schon, warum er dort nicht so zum zuge kommt, steht auf einem anderen Blatt…

          • Gravesen 21. Juli 2017 um 12:04 Uhr

            Emre Mor? Soll ich dir die Geschichte von Emre Mor erzählen? Der HSV erkundigte sich über seinen „Head of Scouting“, Benjamin Schmedes, nach der Telefonnummer von Mor’s Berater, da hatte dieser schon in Dortmund unterschrieben. Ich habe den Beweis auf meinem Handy! Dieser Verein ist ein Haufen unfähiger und überbezahlter Schwachmaten und es wird Zeit, dass die endlich absteigen.

  15. Leonadomitcabrio 21. Juli 2017 um 09:57 Uhr

    Grave

    Momentan stellt niemand diese Fragen. ( von Dir ausgenommen ) Man schreibt/redet die Transfers schön. Todt ist Befehlsempfänger, Grüß-August oder was auch immer.

    Im Nachhinein wird dann nachgetreten, frei nach dem Motto : Ich hab es immer gewusst.. Kennen wir doch schon alles.

  16. Niko Kovac 21. Juli 2017 um 11:35 Uhr

    Moin Moin. Ich bin ja immer ein wenig differenzierter/ diplomatischer aber heute spricht mir das 110% aus der Seele. Ich bin fast aus dem Bett gefallen, als ich das heute Morgen (beim Wickeln) gelesen habe. Das interessiert doch keine Sau, wie oft das kack Handy klingelt, sorry. Ich bin wirklich sprachlos ob der bisherigen Transferphase. Smarte Transfers = 0. Phantasie = 0. Was machen die den ganzen lieben Tag? Um uns herum werden permanent Leute transferiert und entwickelt, von denen habe ich noch nie etwas gehört zur Zeitpunkt des ersten Transfers. Cordoba, Grifo, Delaney, Fabian usw. aber der HSV. Ne, der findet nur Andre Hahn. Leute es sind 30 Tage bis zum BL-Start und wir haben 2 IV und 1 LV davon zweimal kniekrank. Das Mittelfeld wird deswegen als vollständig betitelt, weil man schon mit der Defensive überfordert ist.

  17. Spörl 21. Juli 2017 um 11:49 Uhr

    Hat Kühne die Funktion „ausgehende Anrufe“ auf Todts Handy sperren lassen?

    Die Transferphase für Herrn Todt scheint sehr anstrengend. 80 Anrufe bekomme er täglich. Ständig müsse er erreichbar sein.

    Das hört sich sehr passiv an.

    Es würde allerdings im Kontext Sinn ergeben.

    – Denn wenn der HSV tatsächlich kein eigenes Scouting hat,
    – oder man dieses nicht nutzt,
    – wenn Todt anscheinend nicht eine Idee für einen smarten Transfer hat,
    – wenn Todt sich anscheinend nur von Beratern anrufen lässt und auf Aufforderungen zur Abgabe von Angeboten wartet,
    – wenn er zudem anscheinend nicht weiss auf welchen Positionen er tatsächlich Spieler mit Qualität benötigt,
    – wenn er sich anscheinend nur für Anrufe von Struth oder Kühne bereithalten muss,

    dann muss man auch keinen anrufen, und telefoniert trotzdem den ganzen Tag.

    Das Handy wird natürlich sicherlich nicht von Herrn Kühne gesperrt worden sein.

  18. spahic 21. Juli 2017 um 12:12 Uhr

    Herr Todt hat keine Erklärung dafür, dass Innenverteidiger so begehrt sind. Kleiner Tip: das liegt vielleicht daran, dass Innenverteidiger als die neuen Spielmacher gelten, die das Spiel „von hinten raus“ aufbauen sollen. Der HSV hat da ja eher Oldschool-Personal am Start. Dafür sehnt man sich nach dem „klassischen Zehner“, der im Mittelfeld „die Fäden zieht“, „Bälle verteilt“, einen Spielertypen, den es im modernen Fußball kaum noch gibt. Dass man dann an einem Exemplar dieses Auslaufmodells, A. Hunt, festhält, passt ins Bild.

    • Gravesen 21. Juli 2017 um 12:14 Uhr

      Umso trauriger, dass der HSV eben genau so einen Innenverteidiger hatte und ihn für Peanuts nach Leverkusen verscherbelte. Für den Tah-Verkauf sollte Beiersdorfer heute noch Stadionverbot haben.

  19. atari 21. Juli 2017 um 12:15 Uhr

    Dümmer geht’s wirklich nimmer
    .
    http://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article206803377/Wie-der-HSV-trotz-Geldmangels-nach-Neuzugaengen-fahndet.html
    .
    Das muss man sich 2015 mal vorstellen, Hunt gescoutet 🙂
    oder
    Ekdal war schönstes Scoutingprodukt

  20. Gravesen 21. Juli 2017 um 12:26 Uhr

    Sorry, aber ich muss nur „Henrik Jacobs“ lesen und ich weiß, was drinsteht. Der Schleimscheißer ist der absolut übelste Hofberichterstatter und passt natürlich wunderbar zu diesem Kasper Schmedes, der immerhin den fast 30-jährigen Hunt GESCOUTET hat und den man dann günstig bekommen konnte (€ 1,6 Mio. netto). Die sind doch alle krank und stecken unter einer Decke.

    • atari 21. Juli 2017 um 12:30 Uhr

      Schröder und Spörl an einer Datenbank. Das sagt wirklich alles.

  21. Siggi 21. Juli 2017 um 14:41 Uhr

    Gerade diese Meldung entdeckt.

    Mächtig wie nie: Spielerberater und das Milliardengeschäft Fußball

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    Fr, 21.07.17 13:03

    FRANKFURT (dpa-AFX) – Ein englischer Spitzenclub möchte unbedingt einen bekannten Bundesliga-Spieler kaufen. Die Verhandlungen ziehen sich über Wochen hin, denn ein Problem dabei ist: Egal, was passiert, der Berater des Fußball-Profis kassiert immer mit. Wechselt der Spieler sofort, muss sein Agent an der Ablösesumme beteiligt werden. Wechselt er erst nach Ablauf seines Vertrages, wird eine fette Provision fällig. Das Perfide an diesem Transferpoker ist, dass der Spielervermittler selbst dann verdient, wenn überhaupt kein Transfer zustande kommt. Denn sein Beratervertrag regelt, dass er in genau diesem Fall mit einem Millionenbetrag entschädigt werden muss.

    Das beschriebene Beispiel ist bereits ein Jahr alt. Am Ende wechselte der Spieler für mehr als 40 Millionen Euro von Deutschland nach England. Später veröffentlichten das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ und die Enthüllungsplattform „Football Leaks“ die Details dieses Deals. Das Beispiel zeigt besonders gut, welchen Einfluss einige Spielerberater mittlerweile auf den Profifußball gewonnen haben und wie viel Geld sie aus diesem Milliardengeschäft ziehen. Im Moment ist wieder Transferzeit. Und allein in der Bundesliga sind in diesem Sommer schon rund 450 Millionen Euro an Ablösesummen gezahlt worden.

    „Das Rad ist kurz davor, zu überdrehen“, warnt der Sportdirektor Alexander Rosen von 1899 Hoffenheim. „Auch durch so surreale Geschichten im Hintergrund, wie zum Beispiel Transferbeteiligungen von Beratern im achtstelligen Bereich.“ Das verstöre die Fans. „Und es entfernt sie vom ursprünglichen Kern, nämlich dem Spiel an sich.“

    Mehr als 127 Millionen Euro haben die Vereine der 1. und 2. Bundesliga allein zwischen März 2015 und März 2016 an Beraterhonoraren gezahlt. Nach „Spiegel“-Recherchen haben sich die Honorare europaweit in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt.

    Warum das so ist, liegt auf der Hand. In den Wirtschaftskreislauf des Profifußballs wird durch TV-Verträge, Sponsoren und Investoren immer mehr Geld gepumpt. Das lockt auch immer mehr Leute an, die daran verdienen wollen. „Berater sind nicht das Grundproblem, sondern die Summen, die im Umlauf sind“, sagte Werder Bremens Sportvorstand Frank Baumann im Gespräch mit der Deutschen Presse Agentur.

    Die große Frage ist trotzdem: Warum lassen Verbände und Vereine den wachsenden Einfluss der Berater zu? Warum gibt es keinerlei Reglementierung für ein Geschäftsfeld, dessen Schattenseiten jeder seit Wochen in dem Enthüllungsbuch „Football Leaks“ nachlesen kann? Das einen „riesigen Graubereich für transnationale Milliardenflüsse schafft“ („Süddeutsche Zeitung“)? Und in dem Preise ganz einfach in die Höhe getrieben und Vereine unter Druck gesetzt werden können?

    Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sagte schon 2012 in einem „Bild“-Interview: „Es ist absurd, dass die Clubs die Spielerberater zahlen. Eigentlich müssten das die Spieler tun.“

    Seitdem hat sich vieles verändert. Doch die Branche ist einer Reglementierung des Beraterwesens nicht etwa nähergekommen, sondern hat sich im Gegenteil immer weiter davon entfernt.

    2015 schaffte der Weltverband FIFA ein bis dahin gültiges Lizenzierungsverfahren für Spielervermittler ab. Seitdem muss jeder Nationalverband wie der DFB eine eigene Regelung finden, was in Deutschland konkret bedeutet: Jeder, der ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegt und eine Registrierungsgebühr von 500 Euro zahlt, kann sich als Spielerberater betätigen.

    2016 veröffentlichten Deutscher Fußball-Bund und Deutsche Fußball Liga zum ersten Mal, wie viel Geld jeder Proficlub in den zwölf Monaten zuvor an Beraterhonoraren gezahlt hat. Mittlerweile bleiben diese Summen wieder geheim. Die Begründung von DFL-Geschäftsführer Christian Seifert: Engländer, Spanier oder Italiener veröffentlichen ihre Zahlen auch nicht. Warum sollten wir allein das tun?

    „Man muss als Verein für sich definieren, wie weit man gehen will“, sagte Frank Baumann. Solange die Clubs die Berater brauchen, um an begehrte Spieler zu kommen, und solange einige Clubs selbst mit Agenten zusammenarbeiten, um ihre Kader zusammenzustellen, wird es kaum eine Form der Reglementierung geben. „Wir haben klare Grenzen“, erklärte der Werder-Sportchef. „Wenn man mal anderer Meinung ist als ein Berater, dann findet ein Transfer auch mal nicht statt.“

    Die Berater selbst haben sich in Deutschland schon 2007 zur Deutschen Fußballspieler-Vermittler Vereinigung zusammengeschlossen. 116 Vermittler sind beim DFB registriert, 75 sind Mitglied in der DFVV.

    Wer sich mit einigen von ihnen unt