Da fragt man sich irgendwann…

….ob der Spieler vielleicht komplett bescheuert ist, ob das Interview erfunden oder die Fragen von Helm-Peter beantwortet wurden.

Abendblatt: Für Ihren Freund Douglas Santos war es sicherlich nervenaufreibend. Er wäre ja fast am „Deadlineday“ nach Eindhoven gewechselt, musste dann doch bleiben …

Walace: Ach, es wird ja immer viel geredet und geschrieben in der Transferzeit. Es gibt immer so viele Gerüchte, die nichts mit der Wahrheit zu tun haben …

Abendblatt: Der Fast-Wechsel von Santos nach Eindhoven war kein Gerücht, sondern ein Fakt.

Walace: Woher wissen Sie das? Haben Sie mit Douglas gesprochen?

Abendblatt: Wir haben mit Douglas Santos und so ziemlich jedem anderen gesprochen, der an den Verhandlungen beteiligt war.

Walace: Na gut. Aber wichtig ist ja eigentlich nur, dass Douglas weiterhin bei uns ist. Und ich kann Ihnen garantieren, dass ich sehr glücklich darüber bin. Douglas ist sehr fleißig und wird uns sicherlich noch sehr helfen.

(Quelle: https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article211855165/Walace-Souza-Silva-Neymar-einer-der-ersten-Gratulanten.html)

Damit ich das jetzt richtig verstehe: Zuerst meint der Spieler, es würde ja viel erzählt und geschrieben werden und diese Gerüchte hätten nicht viel mit der Wahrheit zu tun. Das mag stimmen. Auf den Fall Douglas Santos angesprochen will er dann die Glaubwürdigkeit der Meldung in Zweifel ziehen und kommt mit dem Fan-typischen Argument, „woher wollt ihr das denn wissen“? Und als ihm der Fragesteller erklärt, dass er sehr wohl diverse Zeugen bzw. Beweise hätte, ist es doch nur wichtig, dass der Spieler weiterhin beim HSV spielen würde.

Wie geisteskrank ist das denn bitte? Das hat ja durchaus Matz Ab-Qualität, wo Vollpatienten mit rosa Hemd und pinker Brille wirklich jede Realität aus den Augen verloren haben und wirklich jeden Fakt verleugnen, nur damit ihr krankes Weltbild weiterhin passt.

Jetzt antworten auch schon Spieler in einer solchen Art und Weise, wobei man die berechtigte Frage stellen muss, ob der Antwortgeber tatsächlich der Brasilianer Walace oder irgendein Honk aus der Presse-Abteilung war, der ansonsten erfolglos den Twitter-Account des Vereins bedient.

Von | 2017-09-08T14:46:28+02:00 8. September 2017|Allgemein|11 Kommentare

11 Comments

  1. Gravesen 8. September 2017 um 15:16 Uhr

    Liebe Spamer, heult doch einfach woanders oder schreibt einen eigenen Blog. Dämliche Pissfressen 😀

  2. Wenzel 8. September 2017 um 15:27 Uhr

    Ein Spieler, der unbedingt wegwollte. Ein Verein, der einen Verkauf nicht gebacken kriegt.
    Eine „Begnadigung“ seitens Gisdol, weil ja nun kaum noch Verteidiger da sind.
    Das ist Transferpolitik.

    Was soll der Junge denn auch anderes sagen, außer sich wieder ins Team zu schleimen.
    Und das Abenblatt verbreitet, daß er auch noch Neymar kennt „boah, der kennt Neymar, der kann ja nur gut sein“.

    Aus der Not eine Tugend zu machen ist an sich ja schon nicht leicht, das Abendblatt macht es möglich.
    Durch Lügen, Halbwahrheiten und Schönfärberei.

    Hauptsache, Hasenhüttl rotiert nicht so viel wie befürchtet, das haben in der Vergangenheit schon andere so
    dermassen verbockt, und die Punkte blieben im VPark…

    • Gravesen 8. September 2017 um 15:41 Uhr

      Naja, es war ja nicht Douglas Mentos, der dieses „Interview“ gab. Es war sein Kumpel Edgar Wallace

      • Wenzel 8. September 2017 um 16:43 Uhr

        Naja ok, ein wenig verwechselt.
        Aber es ging vom Thema her um Santos.
        Mein Fehler, bitte um Nachsicht…..

  3. Royalewithcheese 8. September 2017 um 16:25 Uhr

    Ist vielleicht nicht ultra-relevant, aber habe eben gerade einen interessanten, faktenbasierten Artikel auf 11Freunde zu den Transfer- und Marktentwicklungen der letzten 5 Jahre aller Vereine in der Bundesliga gefunden.

    Wer bei den Zahlen immer noch DukatenDidi abfeiert, dem ist nicht mehr zu helfen. Geldverbrennungsmaschine. Schwarz auf Weiß.

    https://www.11freunde.de/artikel/biermanns-matchplan-2-wie-die-vereine-mit-ihrem-geld-umgehen

    • Micha 8. September 2017 um 16:34 Uhr

      Krasse Tabelle über die Wertentwicklung:

      HSV = „der mit großem Abstand am schlechtesten geführte Klub in Deutschland“

    • Gravesen 8. September 2017 um 16:53 Uhr

      Ist ja eigentlich neu, das schreiben Jovanov und ich schon seit 3 Jahren und werden dafür als Hater bezeichnet. Aber nett, wenn es auch mal aus einer anderen Ecke kommt.

    • Wenzel 8. September 2017 um 16:57 Uhr

      Nichts Neues, aber dennoch schön, das schwarz-auf-weiß zu sehen.
      Wäre toll, wenn das anerkannt würde, DFB/DFL hätten einen Ansatz, den sie so beflissentlich zu negieren versuchen.

      Aber so lange sich Euch Uwe noch „große Sorgen“ machen darf, wird hier finanzpolitisch nix geschehen.

  4. Kubikmeter 8. September 2017 um 22:24 Uhr

    Schade, aber mehr war beim besten Willen auch nicht drin. RB sackstark. Mit ein wenig Glück, ach lassen wir das.
    Was mir auffällt ist, dass ein Sakai z.B. das fragile Konstrukt aus Mentalität und Holzfuss erheblich schwächt. Dennoch, irgendwie bleibt immer ein Funken Hoffnung hängen.

  5. Wenzel 8. September 2017 um 22:58 Uhr

    Verdiente Niederlage.
    Besonders gelungen: Sven Schipplock, der einst einem 5-Ligisten (Pokal gg. Jena oder so) ins Ohr flüsterte, daß er an einem Tag mehr verdient, als der andere in einem Monat und dann trifft er den Ball nur mit dem Schienenbein, statt mit dem Fuß.
    Der König unter all den andeeren Luschen,

    Ohne den falschen Videobeweis wäre das noch besser ausgegangen.
    Und Gisdol redet von Wettbewerbsverzerrung, weil 2 seiner Spieler Länderspiele hatten.
    Das hatte RBL natürlich nicht…. wie oft hatte der H$V nicht vergangene Saison 5-6 Tage Pause, während der Gegner nur 3 hatte?

    Diese schleimige Verzerrung der Tatsachen geht mir sowas von auf den Sack und ist nur der H$V, kein anderer würde sich entblöden, so einen Dreck zu reden.

  6. achim77 8. September 2017 um 23:02 Uhr

    Die Mopo schreibt heute, dass fürs Leipzig-Spiel (inzwischen 0:2 verloren) ca. 7000 Karten übrig bleiben und nennt als Hauptgrund den Spieltermin.
    Vielleicht könnte es aber auch an dem Scheiß-Gekicke liegen, das den Zuschauern seit Jahren zu Höchstpreisen geboten wird!
    Aber der Verein kann es sich ja sogar leisten, Dauerkarten-Abos zu kündigen…
    Nur Vollpfosten am Werk.

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