Ich liebe Gerechtigkeit

Nö, ich habe keinen Eurosport-Player und ich weiß auch, warum ich keinen habe. Insofern habe ich vom gestrigen Spiel auch keine Sekunde gesehen, denn ich stehe auch nicht besonders auf illegales Streamen. Ich lese immer in einigen Vollidioten-Blogs, wie Leute, die sich über jeden Scheißdreck echauffieren und im Fall „ihres“ Vereins jede Kritik und vermeintliche Ungerechtigkeit kritisieren, illegale Stream-Seiten austauschen. Hoffentlich werden sie irgendwann dabei erwischt, diese Pfosten.

Da ich zum Spiel als solches nichts sagen kann, da ich es nicht gesehen habe, kann ich mich nur zu einer Sache äußern, die ich gelesen habe und ich kann auf einen Tweet verweisen, den ich gestern verfasst habe.

Auf die Frage bei Twitter (von SKY Sport), wie wohl die sogenannten „HSV-Fans“ auf Timo Werner reagieren werden, schrieb ich:

HSV-Arena hat Sky Sport retweetet

Wie ich die -„Fans“ kenne, werden sie pfeifen, dämliche Parolen grölen und Anti-RB-Plakate aufhängen. Weil sie zum atmen zu hohl sind

Natürlich haben sich diese Primaten wieder genauso verhalten, wie erwartet und genau deshalb war der schönste Augenblick der, in dem Werner (letzte Saison für € 10 Mio. von Stuttgart nach Leipzig gewechselt, Herr Kühne) das entscheidende 2:0 machte. Ich liebe Gerechtigkeit 🙂

Von | 2017-09-09T07:05:50+02:00 9. September 2017|Allgemein|17 Kommentare

17 Comments

  1. Gravesen 9. September 2017 um 07:29 Uhr

    By the way – zum Thema „Millionen von Klicks, Milliarden von Matz Abbern und unsere Zahlen schießen durch die Decke“:
    .

    Marcus Scholz sagt:
    9. September 2017 um 00:17
    Es ist bislang ein Foto gekommen. Das reicht noch nicht.
    .
    So ein Märchen-erzählender Blender 😀 😀 😀

  2. Joerg 9. September 2017 um 09:57 Uhr

    Habe das Spiel gesehen und muss sagen, dass ich keine Pfiffe gegen Werner gehört hab. Kann aber auch am Eurosport Player gelegen haben.

    • Freundchen 9. September 2017 um 10:26 Uhr

      Ich war im Stadion…dass Du nichts gehört hast, muss an Eurosport gelegen haben.

  3. KiwiHB 9. September 2017 um 10:16 Uhr

    Hab das Spiel ebenfalls gesehen. Was mir in Erinnerung blieb:
    Diekmeier’s Säge nach einem herausgeholten Eckball, Papadopoulos dämonische Brüllfratze, nachdem er einen Torschuss verhindert hat und irgendeiner hat alleine vor dem Tor jämmerlich versagt. War da noch mehr?

    Und Gisdol soll doch froh sein, dass auf Grund der technischen Probleme nicht alle „Fans“ das grottenschlechte Gekicke sehen konnten.

  4. Piehlomat 9. September 2017 um 11:36 Uhr

    Es war ein Spiel wie erwartet im ES Player. 😉 Der HSV wird die ganze Saison so auftreten müssen als stünde der Abstieg direkt bevor. Und das tut er wahrscheinlich auch. Wer sich von 6 Punkten nach 3 Spielen blenden lässt, ist selbst Schuld oder ist Entscheider im Verein. 😀 Zu hoffen bleibt, dass der Kader weiter klein bleibt und die jungen Spieler ran müssen. Auch wenn kein Topspieler dabei ist, machen sie mehr Spaß als Hunt oder Schipplock…

  5. BerndH60 9. September 2017 um 12:39 Uhr

    Sport 1 titelt online:

    Leipzig entzaubert den HSV.

    Das erklärt alles. Die ersten 6 Punkte konnten ja nur auf schwarzer Magie beruhen.

  6. marlor 9. September 2017 um 13:38 Uhr

    Ich habe das Spiel auch im ES Player gesehen (technisch einwandfrei). Und ich finde, dass die Mannschaft teilweise zu schlecht wegkommt. Der Trainer hat die Mannschaft in den bisherigen drei Spielen (abgesehen von der gestrigen 2. HZ) gut auf die Gegner eingestellt. Dass die Mannschaft spielerisch anderen Mannschaften (wie insbesondere Leipzig) unterlegen ist, hat viele Gründe. Zum Einen natürlich der Kader, aber die Spieler können für die Zusammensetzung des Kaders nichts. Dann das Spielsystem. Auch hierauf haben die Spieler nur sehr beschränkt Einfluss. Dennoch bin ich der Meinung, dass die Spiele selbstbewusster angegangen werden und (zu einem sehr kleinen Teil zugegeben, aber immerhin) auch versucht wird, Fußball zu spielen und nicht nur zu arbeiten. Mangelndes Selbstbewusstsein liegt auch an den 4 letzten Jahren. Das muss man sich auch erst wieder erarbeiten und dann klappen im Spiel auch plötzlich wieder Dinge, die vorher nicht gingen. Jeder der schon mal Fußball im Verein gespielt hat oder/und Trainer war, wird das bestätigen können.
    Zum gestrigen Spiel: Nach den ersten 15-20 Minuten wurde der HSV mutiger und hatte mit Kostic die mit Abstand größte Chance der 1. Hz. Auch Wallaces Distanzschuss ging nur knapp daneben. Insgesamt hat der HSV dort gezeigt, dass er durchaus mithalten kann. Was dann in der Halbzeitpause passiert ist, weiß ich nicht. Vielleicht lag es an Kostic Auswechselung. Plötzlich hat man die Leipziger nur noch kommen lassen und hat sie, anstatt wie in der 1.Hz an der Mittellinie, erst am eigenen Strafraum attackiert, also das ganze Spiel um gut 20 Meter nach hinten verlagert. Ab dem Zeitpunkt hat der HSV quasi um ein Gegentor gebettelt, das dann zwangsläufig fiel, auch wenn ich denke, dass der Schuss nicht unhaltbar war. Das 2. Tor war ein astreiner Konter, in dem Werner seine Schnelligkeit und Klasse wieder mal gezeigt hat, leider. Insgesamt kam danach vom HSV nicht mehr viel, aber die 1. HZ fand ich absolut ok, wenn nicht sogar gut.
    Die Pfiffe gegen Werner habe ich in der 1.HZ über den ES Player gehört, in der 2. HZ nicht mehr, aber ich finde das trotzdem legitim. Zu einem Fußballspiel gehören Emotionen, vor allem im Stadion. In der Nordkurve sind hauptsächlich junge Menschen (<30) und wahrscheinlich auch alkoholisiert. Ich war auch mal jung und habe im Stadion Dinge gerufen, die ich heute sicher nicht mehr aussprechen würde. Wobei ich auf keinen Fall gutheiße oder bagatellisieren möchte, was bei dem Länderspiel letzte Woche vorgefallen ist. Davon distanziere ich mich ganz deutlich. Und hätte Kostic gestern in der 1. HZ das Tor gemacht, hätten die Leipzigfans sicher auch nicht applaudiert und das wäre auch ok. Davon lebt der Fußball.

  7. Wenzel 9. September 2017 um 14:40 Uhr

    Ich finde, Pfiffe gegen einen einzelnen Spieler haben – wenn überhaupt – nur sekundär etwas mit Emotionen zu tun.
    Wie groß wäre wohl das Mimimi bei denen mit dem Viereck auf dem Nippel, wenn beispielsweise
    – Holtby für sein permanentes Aufheizen der Stimmung
    – Adler letzte Saison für seine 35-Sekunden-Abstöße
    – Jarolim seinerzeit, der ja wohl der größte Freistoßschinder aller Zeiten war, mit seinem abrupt stehenbleiben, damit der Verfolger gar nicht anders kann, als auf ihn aufzulaufen
    – Diekmeier weil er Diekmeier ist,
    ausgepfiffen würden?

    Es würden wiss. Analysen gemacht und eine Korrelation erfunden, nach der die unfairen-böse-böse Pfiffe auch mit der Spielleistung zusammenhängen.

    Es ist und bleibt hirnlos und unfair. Gut, daß Werner die richtige Antwort gegeben hat.

  8. Skeptiker 9. September 2017 um 14:55 Uhr

    Der HSV auf dem Boden der Realität angekommen. Mehr als Kampf ist mit dieser Truppe kaum zu machen, und diese intensive Spielweise wird Verletzungen und andere Ausfälle zur Folge haben.

  9. Wenzel 9. September 2017 um 16:34 Uhr

    Ganz besonders schön auch die Banneraktion von Popp-Feinkost-Town, gegen vermeintlichen Kapitalismus.
    Lob gebührt ihnen für fehlende Rechtschreibfehler beim Wort „Kapitalismus“.
    http://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2017/09/die-bilder-des-3-bundesliga-spieltags?id=5f4583a3-94c8-11e7-b3ce-f80f41fc6a62
    Irgendwie fehlte mir neben den Namen Hopp/Tipico etc. der Kühne.Name.
    Zweierlei Maß? Nur beim H$V…

    • Gravesen 9. September 2017 um 16:47 Uhr

      Dafür sind diese Ochsen zu dämlich

    • ehemals22B 9. September 2017 um 21:46 Uhr

      Dafür aber „St. Pauli“ zu finden.

      Hm, auch bei längerem Nachdenken komme ich beim besten Willen nicht drauf, was das dort in dem Zusammenhang zu suchen hat.

      Hat jemand ne Idee?

      • Micha 9. September 2017 um 22:26 Uhr

        St. Pauli gehört für die Spinner zu ihrem Feindbild, das ihr psychisches Wahnsystem stützt. Für Außenstehende ergibt das keinen Sinn, keinen Zusammenhang. Es geht diesen Spinnern ja darum, das Realitätsprinzip durch rein willkürliche, in der Gruppe gelebte Omnipotenz-Phantasien zu ersetzen. In dieser kranken Denke rangiert dann eben unter „Kapitalismus“ Hopp und nicht Kühne, St. Pauli und nicht der HSV. Hüpfende Spinner eben, die beim Stand von 1 zu 9 brüllen: 1 zu NULL.

  10. Gravesen 10. September 2017 um 12:34 Uhr

    Man fragt sich wirklich, ob diese Trottel alle nicht mehr bei Trost sind oder wie tief die Erwartungshaltung noch sinken kann. Der Verein gibt seit Jahren zig-Millionen für den miesesten Fußball der Liga aus und solche Hohlbirnen feiern die Tatsache, dass die Heimmannschaft HSV nach einem Rückstand noch ein Tor erzielen wollte. Unfassbar.
    .

    Dithm._Jung sagt:
    10. September 2017 um 12:08
    Kauz bin voll auf Deiner Linie. Der Zuschauer hat bemerkt, dass der HSV mit aller Macht gewinnen will, und dass war nicht immer so.
    So macht es einem HSV Fan wieder Spaß einem Spiel zuzuschauen. Selbst das Spiel gegen Leipzig hat einem Fan gutgetan. Wir haben gespielt und gekämpft genau wie Leipzig, bloß Leipzig hatte das bessere Spielermaterial.
    Eindeutig alles Gisdols verdienst.

  11. Saschas Alte Liebe 10. September 2017 um 13:24 Uhr

    Weil in Hamburg zwar der HSV aber meist nicht die Gegner auf Zweitliganiveau spielten.

  12. Michael 10. September 2017 um 20:37 Uhr

    Fast die Häfte der Strecke ist geschafft. Ich meine die Distanz zum Tabellenende, wo dem rosa Hüpfer die Stadionbratwurst und das Bier beim Hüpfen sauer auf die Plautze schwappt.
    Haben sie in den letzten Jahren vor Transferschluss auf „Rudis Resterampe“ eingekauft, sehen sie sich mittlerweile bei den „Ludolfs“ auf dem Schrottplatz um. Es geht immer noch erbärmlicher.

  13. Weltmeister. 10. September 2017 um 22:18 Uhr

    Übel übel @ Kostic
    Da darf jetzt nicht mehr viel passieren…

    Wie Todt & Co drauf sind, erkennt man hieran:
    http://m.sportbild.bild.de/bundesliga/2017/1-bundesliga/claudio-pizarro-werder-bremen-legende-lieber-arbeitslos-als-hsv-53148340.sportMobile.html

    So eine Geschichte denkt sich nicht mal der Postillion aus!
    Statt auf junge hungrige Spieler zu setzen, verhandelt man mit Fussballrentnern vom Erzfeind.
    Sorry, aber sind die nur noch an sich selbst besoffen oder verrückt geworden? Anders kann ich mir keinen Reim drauf machen.

    Ach ja:
    http://m.bild.de/sport/fussball/hsv/todt-auto-demoliert-53167940,view=amp.bildMobile.html
    Todt jetzt auch noch mit mysteriösem Autounfall. angeblich einem Dachs oder Waschbär ausgewichen und dann die Karre versenkt.

    Ehrlich?
    Das was ständig nur beim HSV passiert, kann sich doch keiner mehr ausdenken.

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