Die Kehrtwende

War es nicht eigentlich in der letzten Woche wie in all den anderen letzten Wochen auch? Man hatte verloren (keine Überraschung), man machte erstmal ne Runde frei, man haute Durchhalteparolen raus, man entlarvte den nächsten Gegner, Hertha BSC Berlin, als einen Verein, sich in einer Krise befände und demnach als leichter Gegner quasi aufdrängen würde. Man sprühte vor guter Laune, auf Instagram wurden Fotos von lustigen Mannschaft-Abenden gepostet, auf dem Trainingsplatz wurde gescherzt und geflachst, aber wenig gearbeitet. Trainer, Spieler und Sportchef fanden warme Worte für die eigene Leistung und der Vorstandsvorsitzende gefiel sich erneut in der Rolle des Märchen-Erzählers (Stadion, € 300 Mio.) und des Gesprächspartner-Beleidigers. Kurzum – Friede, Freude, Eierkuchen.

Ach ne, da war ja noch die mediale Frage, ob dem HSV eventuell das Ergebnis respektive die Leistung gegen Bayern „zu Kopf gestiegen“ sein könnten. Allein diese Frage, im Anschluss an eine zu 100% berechtigte Niederlage, die am Ende in einer Klatsche hätte enden können, demonstriert das gesamte Dilemma dieses Vereins. Es gibt keinen eigenen Anspruch, es existiert kein Leistungs-Gedanken, man ist sowohl innerhalb des Vereins wie auch in der Fan-Gemeinschaft mit weniger als nichts zufrieden. Wie genau soll sich in den Köpfen der Spieler eigentlich manifestieren, dass absolut nichts in Ordnung ist, wenn man nach jeder Niederlage von der Kurve gefeiert wird wie ein Europameister? Wie soll man bei den Spielern so etwas wie zusätzlichen Ehrgeiz entwickeln, wenn diese nach jeder Klatsche in der Presse lesen können, dass Trainer, Sportchef und Vorstand mit der Leistung absolut zufrieden waren, es fehle halt einfach nur etwas Glück.

Zuerst einmal – nichts gegen gute Laune und eine Feier. Beim HSV jedoch bekommt man mehr und mehr den Eindruck, als würden die Stars ihren außerordentlich gut bezahlten Beruf mehr als Hobby betrachten und sich irgendwie einen Scheißdreck um die Zukunft des Vereins kümmern wollen.

Nun, damit ist es nun vorbei, wie es scheint, aber diese abrupte Kehrtwende ist ebenso durchschaubar wie zu spät.

Acht Spiele ohne Sieg, eine völlig unnötge Pleite in Berlin – es dürfte für die HSV-Profis so richtig ungemütlich im Volkspark werden in der kommenden Woche. „Es ist die Zeit vorbei, die Mannschaft in Ruhe zu lassen“, erklärte Sportchef Jens Todt in Berlin. „Wir müssen diese Dinge besprechen!“ (Mopo)

Wirklich, Jens? Ihr habt die Mannschaft „in Ruhe“ gelassen? Ihr habt gemeint, das Ganze regelt sich von allein? Allein für diese Aussage gehört der Mann gefeuert.

Gisdol droht: „Ich werde den Druck auf die Mannschaft erhöhen. Es ist Zeit, ein wenig strengere Maßnahmen anzusetzen.“ (Bild)

Aha, nun also doch. Der unmittelbare U-Turn von Wohlfühloase zu Boot Camp. Doch warum ausgerechnet jetzt, denn soviel hatte sich doch im Vergleich zu den Vorwochen gar nicht geändert. In den Köpfen der Spieler dürfte jetzt folgendes vor sich gehen: „Was haben wir denn jetzt plötzlich falsch gemacht? Wir haben doch wiederum nur knapp verloren und gekämpft haben wir auch. In den letzten Wochen sind wir dafür gelobt worden und jetzt werden wir dafür an die Wand genagelt?“

Genau an dieser Stelle beginnt das Problem und das Problem der Herren Bruchhagen, Gisdol und Todt heißt schon längst „Glaubwürdigkeit“. Viel zu lange wurde Unterdurchschnitt hochgejubelt, viel zu lange wurden Leistungen, die einfach nicht dem Bundesliga-Standard entsprechen als Klasseleistungen verkauft und irgendwann glauben es die Spieler selbst. Warum nun aber die plötzliche Änderung? Nun, ist doch klar. Trainer und Sportchef müssen um ihre bestens bezahlten Jobs zittern. Also werden jetzt die Schuldigen gesucht und natürlich müssen die Spieler herhalten.

Dabei hat ganz besonders der Trainer eine gehörige Portion Mitschuld an der aktuellen Situation. Ich erinnere:

Dabei war es doch eben dieser Trainer, der…

…im Sommer das Team so trainierte, dass es nach den ersten beiden Spielen in der Laufleistung dramatisch einbrach.

…der im Winter unbedingt die Spieler Mavraj, Papadopoulos, Walace und im Sommer erneut Papadopoulos, sowie Hahn, Pollersbek und Salihovic haben wollte.

….der im Sommer die Spieler Douglas Santos (neben einigen anderen) auf die Abschiebe-Liste setzte, dann wieder auf diese Spieler zurückgriff, um sie nun erneut zu demütigen.

…der Nachwuchsspieler erst dann bringt, wenn seine Lieblings-Millionäre fußkrank im Bett liegen und nicht einsatzfähig sein. Ebenso schnell sind dann aber die Jattas und Janjicics wieder draußen.

…der aktiv die Marktwerte der Spieler Santos, Waldschmidt, Walace, Holtby und vorher Lasogga vernichtete.

….der das Team in nun mehr als einem Jahr spielerisch um nicht einen Millimeter entwickeln konnte (trotz kompletter Sommer-Vorbereitung)

….der hinter dem Rücken des Vorstands mit dem „Gönner“ paktiert.

…der mittlerweile einen Punkteschnitt von 1,19 (Torverhältnis in 42 Spielen 45:71) vorweisen kann. (Labbadia 1,20)

(Quelle: http://www.hsv-arena.hamburg/2017/10/24/der-hsv-hat-kein-trainer-problem/ vom 24.10.2017)

Ne, aus der Nummer kommen sie nicht mehr raus, da mögen die verblödeten rosa Hüpfer auch noch so hoch hüpfen, ebenfalls ein Phänomen, welches man nur noch mit einer gehörigen Portion Kopfschütteln würdigen sollte. Diese Vögel tragen ebenfalls eine Mitschuld an der Misere, weil ihre hündische Gefolgsamkeit und ihr Hang, sich selbst für ihren tollen Support abzufeiern, zu der Atmosphäre der Selbstzufriedenheit beigetragen hat.

Was aber macht Gisdol nun gegen Stuttgart? Wird er erneut einen offensichtlich unfitten Wood bringen, um zu demonstrieren, dass er sich von der Situation nicht erpressen lässt? Oder bringt er die Youngster Arp und Ito, um Volkes Mütchen zu kühlen und anschließend sagen zu können (Mirko Slomka Revival), er hätte doch alles versucht? Auf jeden Fall wird es äußerst ungemütlich im Volkspark und zwar für jeden. Bemüht man die Historie, dann wird man sehen, dass der HSV am 13. Spieltag der letzten Saison ebenfalls 7 Punkte auf dem Konto hatte, bis dahin ist es nicht mehr weit und nur Stuttgart (H), Schalke (A) und Hoffenheim (H) stehen noch zwischen Gisdol und der nächsten Katastrophe. Aber all das ist ohnehin Makulatur, wenn Kühne den Daumen senkt.

Von | 2017-10-29T08:48:08+01:00 29. Oktober 2017|Allgemein|36 Kommentare

36 Comments

  1. Halmakenreuther 29. Oktober 2017 um 07:40 Uhr

    Dieser Grieche und der HSV, da haben sich echt 2 gesucht und gefunden…

    Und Gisdol? Will nun nach einer Leistung, die nicht besser und nicht schlechter war als die der letzten 8 Spiele, plötzlich die Zügel anziehen und Druck aufbauen?
    Hat er nicht gerade vor dem Hertha Spiel gepredigt, dass solche Maßnahmen gar nichts bringen und eine Mannschaft erdrücken können?

    Rosa Hüpfer und Verantwortliche sollten sich nach 5 Jahren Abstiegskampf einfach mal daran gewöhnen, dass man zum Bodensatz der Liga gehört und Niederlagen bei der Hertha, oder auch gegen jedes andere Team der Liga einfach im Bereich des Möglichen, wenn nicht sogar „normal“ sind.
    Nach jeder Niederlage wird sich aufgeregt und nach Erklärungen gesucht, als wäre man Fan der Bayern und hätte gerade völlig überraschend zu Hause gegen Freiburg verloren.
    Dabei hat gestern ein Abstiegskandidat bei einem Anwärter auf die ersten 9 Plätze verloren. So what?

  2. Kevin allein in Hamburg 29. Oktober 2017 um 08:05 Uhr

    Wenn die Personen in den Führungspositionen noch nicht einmal Kreisklassen Niveau haben, was will man denn dann noch erwarten können bzw. dürfen ??
    Das diese Unfähigkeit dieser handelnden Personen öffentlich zur Schau gestellt wird und diese es noch nicht einmal merken lässt für diese Saison wirklich böses erahnen.
    Dieses Jahr schaffen Sie es !
    Nach dem 1:0 für Berlin habe ich abgeschaltet.
    Mann kann dieses Elend nicht mehr ertragen, volle 90 Minuten.

  3. Michael 29. Oktober 2017 um 08:25 Uhr

    Die Führungsmisere ist treffend beschrieben. Macht ein Streichelchef und Faulpelz plötzlich einen auf Drill Sergeant, nimmt man ihn nicht ernst. Respekt bekommt ein Chef, der weder Leistung einfordert noch selbst vorlebt, eh nicht.
    An der Agonie der Mannschaft ändert er nichts mehr. Das habe ich über Jahre beobachtet: ein neuer Spieler wurde von den alten sehr schnell eingenordet, ließ nach und versumpfte. Ich hatte und habe verschiedene Spieler im Verdacht, da die Wortführer zu sein. Zum Teil wurde das inzwischen bestätigt, dass es so lief ( Beipiel der Osterzollstock, dem Sondertraining ausgeredet wurde). Es sind mehrere, die den faulen Apfel im Korb darstellen, neue werden zugekauft. Es ist doch logisch, dass jeder Sportinvalide den Leistungswettbewerb scheut. Dass so ein Universalversager wie die ballabwischende Fototapete jeden Eifer unterdrückt. Zudem werden Spieler systematisch demotiviert und demontiert (Santos, Lasogga). Natürlich laufen die mit nem langen Gesicht rum, wo soll die gute Laune herkommen? Inzwischen ist der ganze Korb faul. Wie soll man da herausholen, was drin sein könnte?
    Das passiert, wenn man sich vom Leistungsgedanken verabschiedet. Die Leistungslügen ziehen sich als einziger roter Faden durch den morbiden Laden.
    Zudem steckt hinter der angekündigten Kehrtwende eine Haltung, die meiner Erfahrung nach leider sehr typisch deutsch ist. Man sucht lieber einen Schuldigen als die Lösung des Problems. Wobei sein kann, dass wie beim HSV herauskommt, daß die Führung Teil oder gar Ursache des Problems ist. Da hilft nur ein tiefer Schnitt weit im Gesunden! Gisdol und Todt verpissen sich nach Kräften vor der Verantwortung, Dirty Heri wird folgen.

  4. Alex 29. Oktober 2017 um 09:04 Uhr

    Danke Grave! Ich hab das Spiel nicht gesehen. Mein Sohn hat mitgeteilt, dass nach zwei Eckbällen, Hertha die Tore erzielt hat. Die Pfosten waren wieder einmal nicht abgedeckt. Nun ja. Ich habe es emotionslos hingenommen. Gefreut habe ich mich, dass der junge Arp ein erstes Tor geschossen hat.

    Selbst wenn jetzt Gisdol und undder lange Dalton (TODT) gefeuert werdenˋ dann kommen zwei neue Nasen mit Stallgeruch und nichts wird besser. Glaube ich.

  5. Spörl 29. Oktober 2017 um 09:12 Uhr

    Die Verträge von Arp und Ito

    Warum schafft es der HSV seit etwa einem Monat nicht Arps Vertrag zu verlängern, und/oder wenigstens Ito mit einem Profivertrag auszustatten?

    Warum ging das bei Bobby Wood so schnell?

    Wie oft müssen die Jungen der Welt noch beweisen wie gut sie sind – im Gegensatz zum stümperhaft zusammengestellten Restkader.

    Der HSV wird beide recht schnell verlieren.

    Arp geht im Sommer für einen Betrag von rund 10 Millionen Euro und Ito unterschreibt maximal einen Vertrag mit Ausstiegsklausel für das darauf folgende Jahr.

    Was machen Todt und Bruchhagen den ganzen Tag?

    Über Winterverstärkungen haben die beiden laut Aussage Bruchhagen noch nicht miteinander gesprochen. Diese Aussage ist allein schon unfassbar. Über was sprechen die denn den ganzen Tag? Wer den Rasen mäht?

    Aber selbst wenn dem so ist, dann muss man doch gerade in der Lage sein zwei Verträge mit Arp und Ito abzuschliessen.

    • Halmakenreuther 29. Oktober 2017 um 09:58 Uhr

      Vielleicht haben die Beiden einfach keinen Bock, mit einem langfristigen Vertrag das Risiko zu steigern, länger als nötig beim HSV zu bleiben.
      Jeder andere Club in der Bundesliga hat doch derzeit eine bessere Perspektive zu bieten. Ich glaube selbst Köln ist für einen jungen Spieler derzeit interessanter als der HSV.

    • Martin r. 29. Oktober 2017 um 11:28 Uhr

      Das Problem an Verstärkungen im Winter ist doch, dass der HSV für nichts steht…keine Philosophie, kein besonderer Trainer… Also kann man nur mit gut dotierten Verträgen punkten. Das tut sich aber auch nicht jeder an, wenn man Gefahr läuft mit einem Abstieg seinen Namen zu verbrennen… Also was bleibt.man hofft, von Woche zu Woche das es besser wird und Neueinkäufe im Winter dann bei einem Verein unterschreiben wollen, der im gesicherten Mittelfeld ist

    • Michael 29. Oktober 2017 um 11:40 Uhr

      Würdest DU beim HSV einen Vertrag unterschreiben, solange Du jung, gesund und gut bist?
      Siehste!?

  6. Jens Prüwer 29. Oktober 2017 um 09:25 Uhr

    @Spörl, dass mit den Verlängerungen sehe ich anders. Der HSV hat in der Vergangenheit oft Verträge von Spielern überhastet verlängert, die mal zwei Spiele lang gut waren.
    Ito und Arp wirken ja auch deshalb so gut, weil ihre Konkurrenten schlicht Leistungsverweigerer und/oder Stümper sind.
    Zudem hat der HSV den Spielern, die nun in der Presse lesen, wie toll sie sind, nichts zu bieten. Warum sollten die bleiben, wenn sie Talent haben?

  7. Volli 29. Oktober 2017 um 09:26 Uhr

    Man hatte jetzt schon mehrfach die Möglichkeit den Turnaround zu schaffen! Was macht man nach der Demission von Dödelsdorfer, man holt den Rentner Bruchlandung, den erfolglos Tod und setzt die Schreckensherrschaft von Trottelsdorfer einfach fort. Was sollte die Hoffnung nähren, dass jetzt Leute mit Leistungsprinzipien kommen? Genau NICHTS!!!!!!

  8. Sven 29. Oktober 2017 um 10:04 Uhr

    Ich kann die Kommentatoren die immer HB und JT zurecht attackieren und nach Ersatz rufen nicht ganz verstehen. Das ist zu kurz gesprungen. Es wird keiner sinnvoller Ersatz kommen, solange im Hintergrund ein Kühne agiert, der den Verein an finanziell kurzer Leine führt, ins Tagesgeschäft hinein regiert oder mit launigen Interviews Aufsichtsrat und Vorstand enteiert. Es werden auch keine weiteren, ernsthaften Investoren kommen, welche sich mit einem maroden Verein noch einen unkontrollierbaren Multimilliardär einhandeln wollen. – Solange die Eigentumsverhältnisse und Kompetenzen verteilt sind, wie sie es aktuell sind, kann man beliebig HSV-Personal auswechseln ohne Aussicht auf Besserung. Von Strohfeuern mal abgesehen.

    Also entweder sucht Kühne ordentliches Personal, stattet dieses ordentlich aus und erlegt sich dann ein bedingungsloses Schweigegelübde auf, oder er zieht sich komplett zurück und übergibt an andere Investoren oder die Zeit regelt das von alleine mit Abstieg und/oder Insolvenz und damit Kappung aller angehäuften Verträge/Verpflichtungen. Realistischerweise sollte imho nur Variante 3 zur Debatte stehen. Sollen sie es diese Saison hinter sich bringen. Die Titanic auf Kurs…

    • Saschas Alte Liebe 29. Oktober 2017 um 10:52 Uhr

      Der HSV kann nicht von Kühne lassen, er ist ihm wirtschaftlich ausgeliefert.
      Kühne wird nicht vom HSV lassen, er hat dort investiert.
      Doch der Zeitpunkt naht, da der alte Mann vor der schwersten Entscheidung steht:
      Soll er seine bisherigen Investitonen sausen lassen oder doch massiver und verbindlicher übernehmen (Anteile).
      Beim HSV werden sie eh alles mitmachen (müssen).

  9. Saschas Alte Liebe 29. Oktober 2017 um 10:22 Uhr

    Ach, kann dieser marode Club nicht einfach endlich Pleite gehen ?!
    Vielleicht ist ein Neuanfang möglich in Liga 4 oder 5, ohne all die Altlasten, Luschen und Profilantengesichter.
    Selbstverständlich wäre dabei eine reinigende Aufarbeitung notwendig.
    Was da wohl noch an Müll hervorgespült werden würde…
    Kühne: Daumen runter, Stecker ziehen! Die Kohle ist eh futsch.

  10. Skeptiker 29. Oktober 2017 um 11:15 Uhr

    Könnte sich der HSV einen erneuten Trainerwechsel überhaupt finanziell leisten? Wer zahlt die Abfindung für Gisdol und seine Assis? Weiterhin bräuchte man einen Trainer aus der A-Kategorie, um aus dieser Mannschaft überhaupt noch was rauszukitzeln. Die Gehaltsforderungen wären entsprechend, wobei mir auch jede Phantasie fehlt, welcher Spitzentrainer sich mit dem HSV freiwillig seine Karriere versauen wollte. Vielleicht hat Struth ja noch jemanden im Angebot….

    • Saschas Alte Liebe 29. Oktober 2017 um 11:53 Uhr

      Für Struth beginnt demnächst wieder eine fette Zeit…

  11. Micha 29. Oktober 2017 um 12:48 Uhr

    Der komplette Glaubwürdigkeitsverlust von Gisdol & Co. wird dazu führen, dass die Spieler nun komplett abschalten werden bis Gisdol entlassen ist. Man wurde für zwei Startsiege wie der Meister gefeiert und für 7 sieglose Spiele bejubelt und mit Trainingsausfall beschenkt – nach dem 8. sieglosen Spiel sollen plötzlich die Spieler schuld sein. Nö, denken die sich, wir streiken … Hahaha SV

    • Skeptiker 29. Oktober 2017 um 13:00 Uhr

      Heute auf Fantour, morgen frei. Training wird überbewertet.

  12. Spörl 29. Oktober 2017 um 14:25 Uhr

    Aktuelle MOPO Umfrage: Wer trägt die Hauptschuld…
    a) Todt
    b) Gisdol
    c) die Mannschaft

    Wer hat sich diese Umfrage ausgedacht? Der Praktikant?

    Warum stehen nicht die folgenden Herren zur Auswahl:.

    d) Kühne
    e) Meier
    f) Beiersdorfer

    • Saschas Alte Liebe 29. Oktober 2017 um 14:53 Uhr

      Weil das die Erbsenhirne der Mopo Leser schon überfordern würde. Es wird immer nur gegen Untergebene gehetzt, auch bei der BLÖD.
      Grundregel Massensteuerung: Gegen Obrigkeit nur mit Obrigkeit im Rücken.

  13. Bidriovo 29. Oktober 2017 um 14:59 Uhr

    Ich habe mir das Spiel gestern zu Gemüte geführt. Es war einfach nur „ungenuss“. Zum wiederholten Male in dieser Saison sind zwei Mannschaften (mit HSV-Beteiligung) aufeinander gestoßen, die sich im eigenen Unvermögen ergötzt haben. Es ist erschreckend, was ich schon vom HSV, aber auch Berlin, Augsburg, Bremen und Mainz zu sehen bekommen habe. Und selbst Hannover war mies. Der HSV hat es trotzdem geschafft gegen fast alle diese Mannschaften als Verlierer vom Platz zu gehen. Der deutsche Fußball braucht sich angesichts dessen nicht wundern, warum Mannschaften aus Schweden, Ungarn und der Ukraine zumindest auf Augenhöhe mit vielen deutschen Mannschaften bewegen.
    Immerhin lässt sich bei der Kombo Hahn, Wood festhalten, dass immer die Luschen beim HSV hängen bleiben. Kostic kann nix. Ich bin mir unsicher, wie stark Ito wirklich ist und ich sehe in ihm große Gefahr, dass er auch schnell für längere Zeit verletzt ausfallen könnte. Ihm fehlt meiner Meinung das nötige körperliche Rüstwerk. Arp hatte einen tollen Einstand. Leider wurde auch hier Gisdol mal wieder zu seinem Glück gezwungen. Von ihm selber kommt nichts. Auch ein Waldschmidt ist ihm nicht gut genug.
    Ich hoffe der HSV zieht beim Gisdol zeitnah die Reißleine. Die Mannschaft ist sicherlich qualitativ schlecht. Aber ihm fällt auch gar nichts ein, um der Mannschaft mal etwas auf den Weg mitzugeben.
    Die Stars müssen heute zu den Fanclubs. Beim derzeitigen Stand sollte das eigentlich eine unangenehme Sache sein. Aber ich kenne schon das Prozedere vor Ort. Ein paar Fragen, die völlig uninteressant sind und dann werden nur noch Selfies gemacht und ohne Ende gefeiert. Am Ende noch einen Zeitungsartikel: „HSV-Stars sind ganz bodenständig“.

  14. Volli 29. Oktober 2017 um 16:16 Uhr

    Gregoritsch trifft schon wieder! ? ? ?

    • Spörl 29. Oktober 2017 um 16:47 Uhr

      An keinem Ort der Welt kann sich soviel Inkompetenz in Handeln und Aufsicht bündeln, einen Hahn für den gleichen Betrag zu verpflichten für den man einen Gregoritsch vom Hof Jagd.

      Oder etwa doch…Herr Todt, Herr Bruchhagen, Herr Meier?

      Wer dies nicht erkennt, sollte sich sofort aus dem Fussballgeschäft zurückziehen. Und das zu Gregerl schreibe ich nicht heute das erste mal, dass habe ich bereits vor dem ersten Spieltag geschrieben.

  15. Rothose78 29. Oktober 2017 um 16:51 Uhr

    Ich freue mich darüber das der sportlichen „Leitung“ der Gregoritsch-transfer so auf die Füsse fällt.

  16. Ex-HSVer im Herzen 29. Oktober 2017 um 17:04 Uhr

    So wie es aussieht, gibt es nächste Saison ein Nordderby in der 2. Liga.

    Zum Rest: ohne Worte. Morgen frei….

    • Sag' Tschüss Dino 29. Oktober 2017 um 17:23 Uhr

      Nach Lizenzenzug und Gönner-Daumen nach unten gegen Flensburg, Lüneburg, Drochtersen, Norderstedt, St. Pauli 2, … 😉

  17. Oliver Bruchholz 29. Oktober 2017 um 17:21 Uhr

    Hallo Grave. Die Kiste hast du wohl jetzt schon gewonnen.

  18. Joachim Schaefer 29. Oktober 2017 um 17:27 Uhr

    Wieder ein sauguter blog. Es ist wirklich nichts REIN GAR NICHTS am System Gisdol erkennbar. Ich hasse die Fluktuation auf den Sportchef und Trainerposten. Aber die beiden haben m. E. voll versagt. Das jetzt noch die Youngsters verheizt werden,ist meine größte Sorge.

  19. Ehemaliger HSV-Fan 29. Oktober 2017 um 17:42 Uhr

    Dieser Saftladen hat in der Buli schon seit Jahren nichts mehr zu suchen, aber auch in diesem Jahr scheinen sich leider wieder einmal 2 Teams (Werder und Köln) zu finden, die noch schlechter sind und den HSV vor dem verdienten Abstieg bewahren.

  20. alfa 29. Oktober 2017 um 19:09 Uhr

    Mensch Grave,
    da hab ich mich schon mal ne Weile rausgenlinkt, um nach der Auferstehung des Dinos bei den Championsleague Plätzen meinen Senf dazuzugeben (kleiner Scherz am Rande). Es hat sich ja bis jetzt alles genauso entwickelt wir wir alle erwartet haben.
    Ein Satter Torjäger der nur noch moneten zählt anstatt Tore zu schießen und es kam ja auch schon so wie es schlechter gar nicht kommen kann. Das Dilemma was die sportliche Leitung sich als letztes Argument ihrer Unfähigkeit aufhob ist die Schuldzuweisung an die Mannschaft hast du ja bis ins kleinste “ durchdekliniert“.
    Ich fasse es mal mit einem folgenden Satz zusammen. Wer in der Notlage ist einen
    Dennis Dieckmeyer als Stammkraft Spiel für Spiel einsetzen zu müssen , der wird sich nur mit Glück als können in der Bundesliga durchsetzen können.
    Die Bruchlandung ist für mich keine Erwähnung mehr wert. Aber eine Nachri HT könnte ja der Beginn einer Kettenreaktion rund um den tiefschlafenden Dino sein; endlich hat sich das Abendblatt einer grammatikalisch limitierten und journalistisch
    äusserst „bescheidenen “ Person entledigt. Von defizitären Anwandlungen im Hinblick auf vorauszusetzende Allgemeinbildung gar nicht zu sprechen, und das im Zeitalter von Google und Wikipedia, wo man alles nachgucken kann. Nichts für Ungut, alles beim Alten bei der Metamorphose des Sport- zum Schrott-Vereins??

  21. Moik68 29. Oktober 2017 um 22:23 Uhr

    Grave…schon gelesen? Da geht’s um dich! Fundstück bei einer Umfrage von Jovanov!

    Thomas Kupczok
    Philipp Wetzel. Sorry,aber ein selbsternannter Grave berichtet nciht – im Gegensatz zu Daniel Jovanov, den ich als seriösen und sachlichen Journalisten wahrnehme. ein möchtegern-Grave proletet, beleidigt und sondert unsachliche Schmähkritk ab. Er scheint zutiefst frustriert über sein Dasein zu sein und heischt nach Aufmerksamkeit…. Außer in dem einen oder anderen guten Gastbeitrag geht es dort doch nur noch darum wie toll er ist, was er alles vorher wußte (aber nie schrieb), dass keiner außer ihm den Durchblick hat (aber das scheinbar niemand sonst merkt) und wie schlimm es doch in einem anderen Blog zugehen würde… leider hält er seine Versprechen, ab sofort nicht mehr zu schreiben, nicht ein… 😉

    • Gravesen 30. Oktober 2017 um 06:43 Uhr

      Ein Fan 🙂
      .
      Allerdings sollte sich Deutschlands Beitrag zum Jahr der geistigen Müllmänner mal entscheiden. Ist das jetzt Grave oder Möchtegern-Grave? Von solchen häßlichen Patienten gibt es reichlich und sie dürfen immer dann an den Rechner, wenn der Pfleger Mittagspause macht

  22. Andreas 30. Oktober 2017 um 06:06 Uhr

    HSV Spieler sind häufig erfolgreich…..

    Leider nur nicht beim HSV, sind sie erst mal weg geht es aufwärts.
    Was kann man daraus lernen, muss ja wohl am Umfeld liegen
    Mitspieler
    Verein
    Führung
    Stimmung
    usw
    Mein Tip, diese Saison ist die letzte in der ersten Liga, vorerst

  23. diego 30. Oktober 2017 um 07:26 Uhr

    „…Aber all das ist ohnehin Makulatur, wenn Kühne den Daumen senkt….“.

    DAS haben sich die Exzellenzen (von denen einige mit fetter Abfindung schon weg sind) selber zuzuschreiben.
    Dummerweise stellen sich Werder und Köln bisher noch doofer an, so dass so dass sich dieser Versagerverein wieder in der Relegation probieren darf…..

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