Ist ja vielleicht durchgegangen..

Irgendwie scheint es so, als hätten alle Anwesenden das Buch von Rafael Buschmann bereits gelesen. Jedenfalls kommt es mir so vor, ansonsten kann ich es mir nicht nicht erklären, dass diese Antwort nicht zu weit mehr Reaktionen geführt hat.

Buschmann: Der HSV kommt in den Football Leaks-Daten tatsächlich prominent vor. Wir beschreiben in unserem Buch sehr ausführlich, wie Thomas von Heesen versuchte mit den sehr dubiosen Investoren von Doyen Sports ins Geschäft zu kommen. Das ist die Firma, die auch Vereine wie Twente Enschede ausgehöhlt und mit ihnen Verträge abgeschlossen hat, die gegen nationales Recht verstoßen haben. Twente wäre wegen dieses Deals beinahe zwangsabgestiegen. Die Doyen-Manager kommen in den Daten ständig vor und ständig hat man den Eindruck, dass Gesetze und Moral für sie nur leere Hülsen wären. Dass ausgerechnet der HSV mit diesen Renditehaien ins Geschäft kommen wollte, ist schon bezeichnend. Wobei wir in den Football-Leaks-Dokumenten auch gut dokumentiert sehen, wie der HSV seine Mannschaft als reinen Zahlenposten sieht. Die Spieler bekommen Preisschilder, unabhängig von Vertragsdauern sollen sie auf dem Markt platziert und angeboten werden. So verhält sich eigentlich kein Verein, der eine Idee hat, wie er die Zukunft bestreiten möchte. Gerade die Zeit unter Dietmar Beiersdorfer wirkte – wenn man die Daten liest – sehr aktionistisch und nur selten wirtschaftlich durchdacht. 

Sorry, aber deutlicher geht es wohl nicht mehr. Oder ist die Anhängerschaft des HSV mittlerweile so sediert, dass sie nichts mehr registriert? Ich möchte ausdrücklich deutlich machen:

Diese Aussage stammt nicht von einem verzweifelten und verhärmten Blogger, der im Anschluss an HSVPLUS keinen Job bekommen hat. Sie stammt auch nicht von einem Gerüchte-Spekulanten oder einem verbitterten Ex-Fan. Sie stammt von jemandem, dem Beweise für seine Aussage vorliegen. Jemand, der schriftliche Dokumente einsehen und analysieren kann. Es ist im Grunde sowas wie das Geständnis des Täters für das, was ich seit ca. 3 Jahren beschrieben habe. Es ist der Beweis für alle rosa Hüpfer, dass ihr Verein chronisch krank ist und den bekannten Personen bewusst krank gemacht worden ist.

Passend dazu natürlich die „Auferstehung“ des Untoten Matz, der in seiner unnachahmlichen Art und Weise Schwachsinn verbreitet („Und Punkt zwei: Ich erinnere mich noch ganz genau: Nach dem Wolfsburg-Spiel am 20. Mai 2017 verließ ich gemeinsam mit dem Sportchef des Hamburger Abendblattes, Alexander Laux, das Gelände im Volkspark. Er fragte mich, was ich jetzt und nach der Rettung machen würde. Meine Antwort (ungeschminkt): „Bis auf Christian Mathenia (Man kann ja mal irren!), Kyriakos Papadopoulos und Luca Waldschmidt, weil er der Retter war, würde ich alle vor die Tür setzen. Alle. Radikal. Und zwar schon morgen. Und dann würde ich das Beste von den Absteigern Ingolstadt und Darmstadt nach Hamburg holen. Weil die Herren es gewohnt sind, und es auch gelegentlich super gezeigt haben, dass sie sich im Abstiegskampf den Hintern aufreißen können. Im Gegensatz zu den in der Hansestadt stets gepamperten und viel, viel zu hoch bezahlten HSV-Stars.“) Diese hingerotzte Scheiße ist also lesbar, während bewiesene Fakten ausschließlich Spekulationen darstellen und der persönlichen Genugtuung des Bloggers dienen? Sind die eigentlich alle vom Hahn gehackt?

Und natürlich, der Name Beiersdorfer findet bei „the Frisur“ nicht statt, aber wie auch. Wer erwartet denn auch, dass der unabhängige Matz denjenigen an die Wand nagelt, der ihm als Rentner noch einen freundlich bezahlten Job als „Legenden-Betreuer“ verschafft hat? Diese ganz Verflechtung von Eigen-Interessen, Bestechlichkeit, Vorteilsnahme und Fan-Beschiss ist bei diesem Verein derart verbreitet, dass es stinkt. Und dann fragen sich alle, warum es mit dem HSV immer weiter bergab geht?

Wie gesagt: Auf der einen Seite Fakten und Beweise (Football Leaks/HSV-Arena), auf der anderen Seite Legendenbildung, beeinflusste Tagesberichterstattung und vorsätzlicher Beschiss. Jeder kann sich entscheiden, was er glauben möchte.

An dieser Stelle herzlichen Dank an „Freundchen“ für seinen Hinweis.

Freundchen 2. November 2017 um 20:15 Uhr – Bearbeiten
Ich frag mich, was da so hinter den Kulissen gelaufen ist, dass „the Frisur“ jetzt wieder schreibt, nachdem Münchhausen wieder raus ist…hatte Münchhausemn nicht auch bei Matz angefragt? Egal – das, was hier geliefert wird ist sowieso ne andere Liga und daher langsam mal wieder einen Klick auf den roten Spendebutton unterm Blog wert. Hoffe, es eifern mir viele nach. Gruss

 

Von | 2017-11-03T07:15:57+01:00 3. November 2017|Allgemein|21 Kommentare

21 Comments

  1. Freundchen 3. November 2017 um 07:51 Uhr

    Diejenigen, die das immer noch nicht schnallen, was im Fussball im Allgemeinen und speziell beim HSV läuft, glauben auch Ihren Frauen, wenn sie ihrem Mann erzählt, dass der nackte Briefträger im Schlafzimmerschrank lediglich den Briefkasten sucht…

  2. Gravesen 3. November 2017 um 08:12 Uhr

    Thema „Reste-Verwertung“, Thema „geistige Umnachtung“. Das Mann gehört doch langsam in ein Heim für betreutes Wohnen.
    .
    https://www.abendblatt.de/meinung/article212427921/Warum-hat-der-HSV-nicht-auf-mich-gehoert.html
    .
    „Warum hat der HSV nicht auf mich gehört“.
    .
    Mann, muss es dem Abendblatt dreckig gehen…

  3. Kevin allein in Hamburg 3. November 2017 um 08:23 Uhr

    Moin.
    Ich habe das Buch jetzt auch angefangen zu lesen.
    Bin aus Zeitgründen erst jetzt dazu gekommen. Arbeit geht vor.
    Ich habe die beiden ersten Teile des Interview mit großem Interesse gelesen hier im Blog.
    Das so wenig Resonanz kam verwundert mich auch.
    Ich persönlich war ja auf einiges gefasst.
    Aber das ein gewisser Thomas von H. der ja in Fachkreisen als „ZOCKER“ bezeichnet wird, direkt mit dem Doyen Clan und dem HSV in Verbindung gebracht wird ist schon harter Tobak.
    Bin im Moment auf Seite 38 und werde heute Abend nach Feierabend das Buch weiter lesen.
    Insgesamt betrachtet ist es so wie Frank Arnesen schon damals, wo er noch beim HSV war, die er so kommentiert hat:
    „Nichts ist wie es scheint“
    Genau. Nichts ist wie es scheint.
    Bei den Hüpfern und verstrahlten, die Fakten und Tatsachen ignorieren oder einfach auf Grund ihres Kleingeistes nicht in der Lage sind diese zu verstehen, bei den „scheint“ die Sonne aus dem Hintern.
    Ich habe schon länger die Vermutung gehabt, das im Welt Fußball Dinge im Hintergrund passieren die mehr als fragwürdig sind.
    Aber mit solch einer Intensität, dieser kriminellen Energie die dahinter steckt sowie der Tatsache das es eigentlich ein perverser Menschenhandel ist, damit habe ich wirklich nicht gerechnet.
    Und das die Verantwortlichen beim HSV sich mit diesen „Personen“ einlassen wollten verschlägt mir die Sprache.
    Beim HSV schämt man sich für nichts mehr.
    Es gibt einfach keine Hemmschwelle mehr.

    Und zu aller Letzt bin ich gespannt wie es im Falle einer Niederlage gegen Stuttgart für den Dauergrinser und Blender Gisdol weiter geht.

  4. Saschas Alte Liebe 3. November 2017 um 08:56 Uhr

    Hier wundert wohl niemand mehr irgendwas, schon garnicht im Zusammenhang mit dem HSV. Das ist quasi das Ergebnis guter Aufklärungsarbeit in diesem Blog. Ein Aufschrei der Empörung wäre hier zumindest eher verwunderlich gewesen.
    Ein Danke ! muss reichen und eine Spende bekommt vermutlich auch jeder hin.
    Gerade zur Zeit wieder ist es spannend hier morgens hereinzuschauen, denn es gibt fast immer etwas sehr Interessantes und Wissenswertes, das sonst nirgendwo oder erst deutlichspäter in weichgespülter oder zensierter Form zu haben ist.
    In Sachen HSV-Ödnis ist es hier wie in einer Oase. Chapeau

  5. Saschas Alte Liebe 3. November 2017 um 09:15 Uhr

    Der gewöhnliche Fußballfan, Eventfan, Hüpfer etc. verfügt weder über das nötige Quantum kritischen Bewusstseins noch über die grundsätzliche Bereitschaft, sich kritisch über kurzweilig dumpfes Maulen hinaus mit Problematiken auseinanderzusetzen, nicht, wenn es um den Lieblingsverein geht und noch weniger, wenn sein Freizeitthema Nr.1 insgesamt als derart pervertiert und krank herausstellt.
    Dass dieses Übel zudem aus dem selben gesellschaftlich wirtschaftlichen System erwächst, das auch sein übriges Leben bis tief in eigene unbewusste Verhaltensmuster indoktriniert und zum Mittäter nötigt, lässt den gewöhnlichen Fan schließlich sich entweder abwenden oder meist alle Verdrängungsmechanismen aktivieren, bis zur völligen Abstumpfung.
    So etwa meine Erklärung für mich in Kürze, denn dazu möchte ich auch nicht mehr Energie aufwenden.

  6. steven-leonardo 3. November 2017 um 09:31 Uhr

    Moinsen,

    der Blogautor hat uns Leser mit seiner hochwertigen Arbeit doch längst auf diesen Sumpf vorbereitet; insofern hält sich der Schock darüber durchaus in Grenzen – zumal die Leser im Gegensatz zur blinden tumben Gefolgschaft ihren Verstand nutzen und ihre Schlüsse gezogen haben.

    Wenn ich mich richtig erinnere wurde der Wille zur Zusammenarbeit von T.v.Heesen und Doyen Sports hier in diesem Blog vor längerer Zeit doch bereits thematisiert. Der Zusammenhang war, so glaube ich, die Besetzung des AR und eine Hintergrundbeleuchtung dieser Figuren mitsamt ihrer Interessen. Aufhänger zu diesem Blog war die rasche Demission TvH, weil er an Transfers beteiligt werden wollte … wenn ich falsch liege, dann korrigiere mich bitte Grave.

  7. Micha 3. November 2017 um 09:35 Uhr

    Ich vermute, dass die relativ wenigen Reaktionen damit zu tun haben, dass nur wenige über die Praktiken der Doyen-Gruppe informiert sind. Daher hier ein Link, 11 Freunde haben das Thema kompakt aufbereitet:

    https://www.11freunde.de/artikel/football-leaks-dubioser-investor

  8. Michael 3. November 2017 um 09:41 Uhr

    „Football Leaks“ ist Pflichtlektüre für diejenigen, die das Denken nicht aufhören, sobald es um Fußball geht. Den Versuch von Heesens, mit Doyen anzubandeln, kannte ich also.
    An der Aussage allein, der HSV hänge den Spielern ein Preisschild um den Hals, kann ich mich nicht aufregen. Aus dem Graupensortiment würde ich gerne die Mehrheit mit Scheiße nach Ägypten schicken. Sollen sie mit Preisschild auf der Ramschtheke im Schlussverkauf landen! Zudem ist das der Zug der Zeit. Nur: die Mannschaft ist das Resultat von Fehlplanung und Missmanagement, nicht dessen Ursache.
    Interessant wird die Aussage allerdings im Zusammenhang mit der Bewertung des HSV als Verein, der keine Zukunftsplanung betreibt. Da liegt die Misere wesentlich mitbegründet. Spielerkäufe erfolgen ohne Sachkenntnis und ohne auf Entwicklungspotential zu achten. Oft auf Empfehlung (Struth) oder Wunsch eines einzelnen (Gisdol wollte Hahn, Kühne van der Vaart) oder um den Hüpfern zu gefallen (Papadopoulos, Lasogga). Auf der anderen Seite werden gute Leute unter Wert abgegeben oder ihr Wert durch Nichtbeachtung in den Keller getrieben (die Liste ist endlos). Die jetzigen Jungen, die nur nachrücken weil Hänschen Ratlos die letzte Karte spielen muss, bleiben doch nicht. Egal, welches Datum im neuen Vertrag steht. Sie werden rausgekauft, wenn sie in der Liga gefallen.
    Zu Matz habe ich gestern noch im Blog abgehustet. Ich sehe auch da einen Plan hinter. Er deckt weiter Beiersdorfer und lenkt von diesem unfähigen Geldverschwender ab. Dieser will wohl den nächsten Club ruinieren und arbeitet am comeback als Dukatenverbrenner. Der Ex-Legendenbetreuer trampelt dem HSV jetzt in die Weichteile. er nimmt sich das schwächste Glied in der Kette vor, die Mannschaft. Wie gesagt, die ist grottig. Sie haben sich aber nicht selbst eingestellt und sie trainieren sich nicht selbst. Ohne Beiersdorfer und Kumpane würden sie bei Aldi die Regale auffüllen oder sich sonstwie nützlich machen. Der Untote wäscht Beiersdorfer und sich selbst die Weste weiß, die Presse macht das miese Spiel mit.
    Das passt alles perfekt auf das dekadente Szenario beim HSV.

  9. Saschas Alte Liebe 3. November 2017 um 09:57 Uhr

    Dann noch das:
    .
    >>> Kai Schiller
    3. November 2017 um 9:18 | 1289475
    Liebe Matz-abber, wir machen im Abendblatt zum Sonnabend eine kleine Geschichte über das 78000. Mitglied …<<<

    • Ex-HSVer im Herzen 3. November 2017 um 16:36 Uhr

      Ich würde gern wissen, ob der HSV jetzt 78.000 Mitglieder hat oder ob es das 78.000ste Mitglied in der Geschichte ist. Wovon natürlich alle abgezogen werden müssen die ausgetreten oder verstorben sind.

      Ich frage mich, wie man zur heutigen Zeit Mitglied dieses kaputten Gebildes werden kann

  10. Kevin allein in Hamburg 3. November 2017 um 10:29 Uhr

    …………….Solange die Fans dieses System weiterhin mit Geld versorgen, wird sich nichts ändern..

    Vollkommen richtig.
    Und hier liegt der Kern des Problems.
    Wie mein Vater immer sagt: Jeden Morgen steht ein blöder ( Hüpfer ) auf und abends gehen 5 ins Bett.
    Und solange noch Sky Abos abgeschlossen werden und die Event Touristen mal ein Fußball Stadion von innen sehen wollen aber von Fußball keine Ahnung haben und sich total freuen das Sie mit klatschen und Hüpfen dürfen ist die Welt noch in Ordnung.
    Ich habe mein Sky Abo zum nächsten Jahr gekündigt und es wird definitiv nicht mehr verlängert.
    Von wegen werbefrei.
    Verarschen können die sich demnächst alleine.

  11. Thomas S. 3. November 2017 um 13:16 Uhr

    Doch, ich verfolge das sehr genau und mit Schaudern. Früher gab TvH ja gerne schon mal Interviews und wirkte durchaus sympathisch und kompetent. Seit einiger Zeit ist es um ihn ruhig geworden. Stört zu viel Publicity vielleicht das Geschäft?
    Danke Grave, dass du daran mitwirkst, all diese Dinge publik zu machen. Auch wenn wir es vielleicht nicht mehr erleben, aber irgendwann wird man sich dafür interessieren. Noch ist ja für die Fans kein echter, fühlbarer Schaden entstanden (außer den Löchern im Geldbeutel für überteuerte Tickets und Fanartikel). Die Illusion hält noch, und davon lebt der ganze Fußballzirkus.
    Sei’s drum, ich gönne den Leuten ihren Spaß. Aber die Landung wird unsanft.

  12. Saschas Alte Liebe 3. November 2017 um 13:34 Uhr

    https://deref-web-02.de/mail/client/BA39xx9bDfg/dereferrer/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.eintracht.de%2Fnews%2Fartikel%2Fdeutsche-bank-wird-finanzplatz-partner-der-eintracht-62596%2F
    .
    „Ziel ist es, die Digitalisierung am Finanzplatz Frankfurt weiter voranzutreiben und gemeinsam neue digitale Geschäftsmodelle und Produkte zu entwickeln. Diese sollen weit über das übliche Stadionerlebnis hinausgehen bis in den Alltag der Menschen hineinstrahlen.“ :-)=

  13. Joachim Schaefer 3. November 2017 um 16:46 Uhr

    Recht hast Du. Ich habe es gemieden football leaks zu lesen, weil ich Angst hatte, dass es mir meinen Spaß am Fußball und dem HSV nehmen wuerde. Mir geht’s vielleicht wie vielen anderen HSV Fans. Auf der einen Seite freut man sich ueber Siege und den damit verbundenen “Erfolgen” (also Nichtabstieg), auf der anderen Seite wuenscht man dem Verein und sich seit Jahren einen wirklichen Umbruch. Und natürlich gibt es Vorbilder, wie z.B. Borussia Moenchengladbach die einem zeigen, dass ein Abstieg reinigt.
    Als ich das Interview mit Herrn Buschmann gelesen habe, fuehle ich mich bestätigt. Mir wuerde es. Nach der Lektüre wohl auch so gehen, dass ich manche Tore, Spieler oder Ergebnisse sehr kritisch betrachten wuerde und das wuerde mir dann halt den Spaß nehmen. Wahrscheinlich leide ich mittlerweile zu sehr unter dem Verdraengungsvirus in Sachen HSV.
    Aufgrund Deines Hinweises habe ich mir den blog von Matz ab versucht durchzulesen….. ohne Worte die Faselei. Weniger geht nicht.

  14. Wenzel 3. November 2017 um 18:01 Uhr

    Football Leaks nicht zu lesen, um nicht zu lesen, was ist, aber nicht sein darf, halte ich für groben, gefährlichen Unfug.

    Ich will echt nicht politisch werden, aber wenn man negiert, daß der 01-03.09.39 ein „widriges Verfahren“ (ein Scheiß) war,
    und sich weigert, das durchzulesen, weil ja danach auch „Erfolge“ zu verzeichnen waren, läuft was falsch.

    Entweder man erkennt das Pfeffersacktum beim H$V (und generell), oder nicht.
    Es gibt hier nur schwarz oder weiß, und keine 50 Shades of Grey.

  15. Gravesen 3. November 2017 um 18:14 Uhr

    Dieter Matz kann irgendwie gar nichts. Er kann nicht ironisch, er kann nicht witzig. Sarkastisch kann er nicht nicht und seriös schon gar nicht. Er kann nicht ehrlich und sauber wird er nie lernen. Der Mann gehört in die geschlossene Abteilung.
    .
    https://hsv-blog.abendblatt.de/2017/11/03/die-hsv-bosse-halten-es-mit-dem-alten-adenauer/

    • Micha 3. November 2017 um 18:57 Uhr

      Und warum? Der Typ traut sich nicht, mal konsequent ironisch oder sarkastisch, konsequent ehrlich oder seriös zu sein. Es ist ein stilistischer Brei, der superkritisch und irgendwie cool wirken will. Letztlich wirkt es durchweg verlogen, weil rampensau- und amateurhaft auf Applaus getextet. Ich kann sowas gar nicht lesen. Die Haltung dahinter ist dreckig!

    • Skeptiker 3. November 2017 um 21:31 Uhr

      MATZ ist zurück – und er schafft es, das damalige Niveau sogar nochmals zu unterbieten. Das muss man auch erst mal hinkriegen…

  16. ausgegliedert 3. November 2017 um 19:15 Uhr

    Beim aktuellen Beitrag war ich am Grübeln, ob du dich „unterpöbelt“ fühlst (keine Ahnung, wie es auf social media aussieht, da bin ich nicht aktiv)?

    Hier sind alle wenig überrascht, nehme ich an. Der HSV stumpft ab.
    Im Sumpf sind so viele Parasiten, die alleine beim HSV zu bereinigen, ist eine Mammutaufgabe. Vlt. auch ein Grund, warum sich der Sache niemand annehmen möchte.

  17. Wenzel 3. November 2017 um 19:25 Uhr

    Inhaltlich ist dazu nichts zu sagen…. Hackfresse redet hacksexuellen Mist…

    Wenn ich aber schon lesen muß:
    „bemerkt, registriert und zur Kenntnis genommen“….
    Das ist so unsagbar schlecht, das ist wie:
    – „sieht optisch gut aus“ (wie denn sonst?), auch immer gern genommen bei Sportjournalisten, die sich die Sätze auffüllen müssen. Schülerzeitungsmist, die müssen halt eine gewisse Anzahl Worte vollkriegen.
    – „die Akkustik ist hier sehr laut“, herrje… etc.

    Daß ein Springer-Medium aus diesem Privat-Blog abkupfert und sich nun einzureihen versucht in die kritische Ecke,
    unfassbar schlecht und auch niederträchtig hinterhältig, allderdings auch herrlich entwaffnend.
    Überraschend? Nö, nicht wirklich.

    MoPo zieht alsbald nach, wetten?

  18. Saschas Alte Liebe 3. November 2017 um 19:26 Uhr

    Football Leaks gibt’s als praktisches Hörbuch. Doch stets kam ich nach einer Std. Morgen-Dosis dann mit weniger Begeisterung zur Arbeit. Am Ende stellte ich bei mir selbst schon leichte Abstumpfungserscheinungen fest. Das Thema erregt einfach nur Übelkeit und Abscheu.

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