Fröhlichen dritten Advent

Für euch zum Ausschneiden und An-die-Wand-hängen 🙂

Man sollte sich einmal Gedanken darüber machen, dass nicht nur die Loser in der HSV-Vorstands-Etage, im Aufsichtsrat und auf dem Trainingsplatz ihren Beitrag zu dieser Situation geleistet haben, sondern auch die fest-angestellten und freiberuflichen Damen und Herren in den Redaktionsstuben dieser Stadt. Sie alle wissen und wussten wahrscheinlich mehr als ich, aber haben sie jemals darüber berichtet? Mitnichten. Sie haben wohlwollend oder aus purer Berechnung jahrelang Sand in die Augen gestreut und nicht nur versehentlich die Unwahrheit gesagt, sondern bewusst gelogen.

Sie haben Szenarien gemalt, die es nicht gegeben hat und sie haben Personen gestützt und unterstützt, von denen sie wussten, was diese Leute dort getrieben haben und heute noch treiben. Es bedarf einer unabhängigen Enthüllungsplattform wie Football Leaks und einer unerschrockenen Readaktion wie der des Spiegel, um erstmals den Deckel ansatzweise zu lüften, aber da kommt noch viel mehr. Da wird noch herauskommen, dass der HSV sehr wohl um die Knieprobleme des Herrn Wood wusste und zwar bereits kurz nach dem ersten Medizincheck. Man hat ihm trotzdem einen Millionenvertrag gegeben und diesen Vertrag nach nur einer Saison, 5 Toren und ohne Not verdreifacht.

All das wussten die Damen und Herren Journalisten und was haben sie getan? Nichts. Sie haben von „richtig Zug im Training“ geschrieben und den „HSV-Sanierer“ Wettstein erfunden. Wie weit her es mit dem Sanieren ist, dürfte nun deutlich geworden sein. Sie haben den „HSV-Juwelier“ Peters erfunden, obwohl der Mann beispielsweise an den Entwicklungen von Ito und Arp NULL Anteil hat. Sie haben einen Dukaten-Didi erfunden und ihn der Öffentlichkeit so lange penetriert, bis die HSV-Plusser auf die Idee kamen, den Vogel zum Vorstandsvositzenden zu ernennen. Liest sich aber gut und vor allem – verkauft sich gut. Ob es stimmt oder nicht ist doch egal, drauftreten kann man später immer noch. Nämlich dann, wenn es nicht mehr übertünchen ist. Dann positioniert man sich – schwupps – zum Enthüller und hat es bekanntlich immer gewusst und immer geschrieben (Münchhausen Scholz ist hierbei eines der widerwärtigsten Beispiele)

Sie alle haben dabei zugeguckt und mitgemacht, als dieser Verein vorsätzlich an die Wand gefahren wurde, sie sind keine unabhängigen Beobachter, sie sind Mittäter und mitschuldig. Und nein, ich möchte nicht, dass man die Herren Bruchhagen, Todt und Gisdol nun mit Millionen-Abfindungen vom Hof jagt,  ich möchte, dass sie bleiben und Verantwortung für ihr Handeln übernehmen.

Unfassbar!

Im Dezember 2016 wird Klubchef Beiersdorfer kurz vor Weihnachten entlassen. Es wird eine Abfindung fällig, zudem stellt sein Nachfolger Heribert Bruchhagen einen Sportchef ein, den ehemaligen Profifußballer Jens Todt. „Der ist mit einigen Punkten seines Vertrags nicht einverstanden. „Es war vereinbart, dass nicht nur im Falle des Klassenerhaltes, sondern auch im Falle eines etwaigen Aufstieges in die BL eine Prämie in Höhe von 200 TE ausgezahlt wird“, schreibt Todt in einer Mail. Der Vertrag wird ergänzt um eine Prämie von 100000 Euro bei Klassenerhalt im Jahr 2019 und um eine mögliche „Wiederaufstiegsprämie“ von 200000 Euro für 2018 sowie 100000 Euro für das Jahr 2019.. (Quelle: Spiegel)

 

 

Von | 2017-12-17T08:45:49+01:00 17. Dezember 2017|Allgemein|43 Kommentare

43 Comments

  1. Gravesen 17. Dezember 2017 um 07:42 Uhr

    KAIAUSDERKISTE
    17.12.17 02:54
    Mensch, jetzt hab ich doch glatt mein p.s. vergessen:
    An den Betreiber des Arena-Blogs: Nenn mich noch einmal bei Klarnamen „Koma-Patient“, und ich werde Wege finden, dass Du soziopathischer Empathie-Gestörrter diesen Zustand kennen lernst.

    .
    😀 😀 :-D.
    .
    KOMA-PATIENT! Uuuh…ich habe richtig Angst vor dir, du Insasse
    Hinweis an die Polizei Hamburg: Sollte mir irgendein seltsamer Unfall passieren, wenden sie sich doch bitte an Herrn Kai Kastning. Zu finden höchstwahrscheinlich auf irgendeiner Couch oder in einer geschlossenen Einrichtung.

    • Kevin allein in Hamburg 17. Dezember 2017 um 08:44 Uhr

      Wie unintelligent muss man sein, um so einen Unsinn zu schreiben. Das er sich jetzt selbst entlarvt hat muss man Ihm aber jetzt noch erklären.
      Typisches Niveau vom Hüpfer- Blog.

      • Gravesen 17. Dezember 2017 um 08:50 Uhr

        Ein maßgeblicher HSV-Plusser sagte mal zu mir: „Der Typ ist vor mehr als 10 Jahren mal richtig falsch abgebogen und hat nicht wieder in die Spur gefunden. Tragischer Fall“.

        • Kevin allein in Hamburg 17. Dezember 2017 um 09:15 Uhr

          Mal was anderes, kann es sein das einer bei Rautenscheiss/mein Scheiss dein Profilbild missbraucht ???

          • Gravesen 17. Dezember 2017 um 09:59 Uhr

            Javert 🙂 Lass ihn doch, ist eh ein uraltes Bild

    • Ex-HSVer im Herzen 17. Dezember 2017 um 14:15 Uhr

      Hahaaa! Geiler Konter! ???

      Mal ehrlich: genau das ist Paradebeispiels vieler hatdcore HSV-Fans. Asozial, armseliges Leben, Gehirn zu unterentwickelt um sich anders als mit Bedrohungen und Beleidigungen zu wehren.

    • mb 18. Dezember 2017 um 03:42 Uhr

      Auch wenn solche vermeintlich „anonymen“ Posts aus sich selbst heraus eine gewisse Lächerlichkeit und Ironie offenbaren, macht mich der aggressive Ton schon ziemlich nachdenklich. Derartig unqualifizierte Äußerungen sind leider kein Alleinstellungsmerkmal verwirrter HSV-Anhänger. Das muss man sich leider auch als Sympathisant anderer Bundesligisten anhören (H96). Traurig, wenn so über das Ziel hinaus geschossen wird. Höflicher kann ich es nicht umschreiben… Vielen Dank, Grave, dass Du trotzdessen Deinen Blog so engagiert weiterführst!

      Auch wenn Du selbst sagst, dass Du Dich kaum noch als HSV-Fan empfindest: Dieser Blog ist mittlerweile eine Möglichkeit, sich als Fan dieses Sports über das kranke Profi-Fußball-Bizz im Allgemeinen informieren zu können. Und dafür möchte ich mich ganz persönlich bedanken!
      Wer weiß, vielleicht wird dies künftig einmal der „Arena-Blog“, ohne das Anhängsel HSV, für echte Freunde dieses Sports unabhängig jeder Vereinsfarbe!? Man wird sehen…

  2. Michael 17. Dezember 2017 um 08:21 Uhr

    Advent, Advent,
    der Volkspark brennt.
    Erst da, dann hier,
    wenn er lichterloh brennt
    steht der Abstieg vor der Tür.

    Adventszeit, Besinnungszeit. Zeit für die Fans, den rosa Schleier des Wachkomas zu überwinden und wieder in die bittere Realität einzutreten: Euer HSV ist genau so übel und jauchig, wie beschrieben. Schade, aber nun mal wahr.

  3. ehemals22B 17. Dezember 2017 um 10:09 Uhr

    Es wäre mal schön zu erfahren, was Spielerberater so an Kick-back-Zahlungen an Entscheider abdrücken.

    Anders sind manche Transferentscheidungen ja nicht nachzuvollziehen.

    • Gravesen 17. Dezember 2017 um 10:27 Uhr

      Du kannst zu 100% davon ausgehen, dass dir die Augen bluten würden. Das ist alles so unendlich abartig.

    • Holger 17. Dezember 2017 um 11:32 Uhr

      „Kick- back- Zahlungen“ sind ein extrem schwerwiegender Vorwurf. Damit wäre der Tatbestand „Untreue“ und wahrscheinlich auch „Betrug“ erfüllt.

      Das bedeutet Knast!

      So einfach machen es die „feinen Herren“ in deutschen Vorstandsetagen aber meistens nicht. Leider!

      Da gibt es meistens eher andere Verflechtungen, die sich nicht so einfach darstellen lassen.

      Sollte irgend jemand tatsächliche belastbare Hinweise in der Richtung haben, wäre der Staatsanwalt die richtige Adresse. Alles Andere ist Spekulation und Interpretation.

    • Ex-HSVer im Herzen 17. Dezember 2017 um 14:17 Uhr

      In der Tat wäre das mal interessant. Spuren gibt es immer, Weil solche Personen meist an Selbstüberschätzung und Hochmut leiden. Und dann macht man Fehler.

      Ich bin ja sowieso der Meinung, dass wenn man richtig recherchiert genug Beweise für vorsätzlichen Bankrott finden würde.

      • Holger 17. Dezember 2017 um 15:29 Uhr

        Leider nicht! „Spuren“ gibt es. Was zählt, sind gerichtsfeste Beweise.

        Bei Wirtschaftsstraftaten ist man meistens darauf angewiesen, dass einer oder mehrere der Beteiligten aussagen. Deswegen kommt in diesem Bereich sehr oft die „Kronzeugenregelung“ zum Einsatz.

        Ohne „Umfaller“ kein Prozess, kein Schuldiger und auch kein Urteil.

        Mit „recherchieren“ kommt man zwar zu Vermutungen, zweifelhaften Verbindungen, etc. aber nicht unbedingt zu Beweisen.

  4. Saschas Alte Liebe 17. Dezember 2017 um 11:08 Uhr

    Ich bin beinahe enttäuscht, hätte doch erwartet, dass der HSV seinem Todt auch im Falle eines Abstieges eine mindestens sechsstellige Prämie zahlte.
    Diese neue Sparerei hat schon etwas Kleinliches.

  5. atari 17. Dezember 2017 um 13:15 Uhr

    OT in Sachen HSV aber aktuell in Sachen Verlogenheit. Wie bewertet man den Kappenwechsel von Stöger? Im Sommer trifft er sich mit Zorc und spricht über die Möglichkeiten eines Wechsels zum BVB. Schmadtke weiss davon und ist bestimmt nicht begeistert – ahnt was kommt. Köln spielt auf einmal ganz schlecht und ist nach Aussage von Veh in grottenschlechter Verfassung. Schmadtke will Stöger entlassen und geht selbst, weil er kein grünes Licht dafür bekommt. Köln spielt immer erfolgloser und Stöger fliegt immer noch nicht. Er selbst muss diese Entscheidung erst herbeirufen und fordert Klarheit also indirekt seinen Rauswurf. Ist alles so, wie man es versucht, uns zu verkaufen? Ist Stöger wirklich dieser Ehrenmann. In diesem Gescchäft habe ich da meine Zweifel.

    • mb 18. Dezember 2017 um 04:05 Uhr

      Hm,
      Susi Zorc hat im Sky-Interview recht glaubhaft hinterlegt, dass man Schmadtke und den Rest des Vorstands im vergangenen Sommer informiert hatte, dass man Stöger hinsichtlich künftiger Perspektiven gerne mal – rein informell – ansprechen würde – mit Erlaubnis des Vereins 1. FC Köln.
      Dem wurde nicht widersprochen bis dato.
      Von da aus kann ich bis hierhin nichts Verwerfliches an dem Handeln und Tun des BVB und Herrn Stöger finden.
      Sollte der Köllner Vorstand sich im Nachhinein darüber empören, dass man ihm seinen „Erfolgstrainer“ trotz Vertrags abspenstig gemacht hätte, wäre das eine Schlagzeile. Aber der BVB hat das neue Peterle ja erst nach der offiziellen Beurlaubung angefragt und verpflichtet.
      Für mich ist da alles sauber, wenn ich nichts verpasst habe.
      Und nebenbei: 6 Punkte in 2 Spielen. Nichts ist erfolgreicher als Erfolg! Hätte Bosz gerne liefern dürfen, wenn möglich. Hat aber leider kein Dortmunder mehr dran geglaubt – am wenigsten die Fans und wohl auch Spieler … ähem

  6. atari 17. Dezember 2017 um 13:41 Uhr

    Das vierte Kind! Divia Diekmeier ist geboren. Tolles Bild in der Mopo. Ich brech zusammen… @Grave gratuliert gleich 🙂

    • Ex-HSVer im Herzen 17. Dezember 2017 um 14:21 Uhr

      Das ist soooooooooo asozial! Mich kotzen diese ganzen Menschen sowieso an, die ihre intimsten Dinge öffentlich posten. Minderwertigkeitskomplex-Pack!!!

      Wen interessiert das????? Die Mopo weiss wohl nicht, dass der gemeine HSV Fan männlich ist und solche Homestories nur Weiber interessieren

    • mb 18. Dezember 2017 um 04:21 Uhr

      Das Kinning kann übrigens nichts dafür, dass es fast in einem Tattoo-Shop geboren wurde! Deshalb sage ich mal, alles Gute zur gesunden Geburt! Und über Tapeten-Dickie können wir gerne lästern, aber bitte nicht über seinen Nachwuchs. Soviel Anstand sollte sein, wisst Ihr aber auch, nüch wahr….

  7. Ex-HSVer im Herzen 17. Dezember 2017 um 14:24 Uhr

    Es wird spannend!!! Ich glaube ja immer noch im tiefsten Inneren, dass dieser Verein sich wieder rettet. Irgendwelche unheimlich Mächte werden dafür sorgen. Aber wie dieses ganze Gebaren und die letzte Bilanz einen Entzug der Lizenz verhindern sollen würde mich schon wirklich mal interessieren. Außer die DFL macht sich mit strafbar.

    Eines sollte man aber im Auge behalten: wenn die ersten drei Spiele verloren werden (bei den Gegnern durch aus möglich) und Köln die ersten drei Spiele gewinnt (auch möglich), ist der HSV plötzlich Letzter. Denn für Köln sind es gerade mal neun Punkte. Und das ist wirklich kein Problem abzuholen wenn man einen Lauf hat. Was mir große Hoffnung bringt ist, das Todt gestern meinte: die Mannschaft ist intakt. Und dass die Versager weiter wursteln dürfen.

    Steigt endlich ab!!!!!

  8. Micha 17. Dezember 2017 um 15:21 Uhr

    „Da wird noch herauskommen, dass der HSV sehr wohl um die Knieprobleme des Herrn Wood wusste und zwar bereits kurz nach dem ersten Medizincheck. Man hat ihm trotzdem einen Millionenvertrag gegeben und diesen Vertrag nach nur einer Saison, 5 Toren und ohne Not verdreifacht.“

    https://www.transfermarkt.de/bobby-wood/verletzungen/spieler/72519

    Mit Struth hat Wood auf jeden Fall den richtigen Berater gewählt bei der Knie-Geschichte.

    • Holger 17. Dezember 2017 um 16:41 Uhr

      Für mich noch der größte Skandal in dieser Spielzeit! Da wird einem, wenn überhaupt, durchschnittlichem Profispieler, ohne jeglichen Grund, der Vertrag verlängert.

      Diese Machenschaften gehören tatsächlich einmal untersucht!

      Selbst ein Todt kann doch nicht so blöd sein. Struth muss irgend ein Ass im Ärmel gehabt haben, um diesen Deal machen zu können.

      Und es ist ja nicht nur Todt, sondern der Vorstand (Bruchhagen) und der AR, der so einer Verlängerung zustimmen muss. Mir fällt es schwer zu glauben, dass das „aus freien Stücken“ so gemacht wurde. Kann es sein, dass diese Verlängerung erpresst wurde?

      • Ex-HSVer im Herzen 17. Dezember 2017 um 16:45 Uhr

        Genauso ist es! Der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass das nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Und wie von mir oben geschrieben, wird es dafür Beweise geben. Kein Verbrechen ohne Spur

        • Holger 17. Dezember 2017 um 16:56 Uhr

          „Verbrechen“ ist eine Schublade zu hoch gegriffen. Ich kann mir vorstellen, dass Kühne einfach gesagt hat, dass es einen weiteren Forderungsverzicht nur gibt, wenn der Vertrag mit Wood verlängert wird, weil Struth im eingeflüstert hat, dass das ein ganz toller Spieler ist, der sonst zu einem anderen Spitzenklub wechselt.

          Ob das im juristischen Sinn ein „Verbrechen“ ist?

          Ganz sicher verstößt es aber gegen die DFL- Richtlinien und UEFA- Spielregeln.

          • Ex-HSVer im Herzen 17. Dezember 2017 um 22:20 Uhr

            Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, jemand eine Straftat nachzuweisen. Aber auch ohne stichfesten Beweis ist was zu machen, wenn man eine Ansammlung von „weichen“ Hinweisen/Indizien mit einer „harten Faktenlage“ (hier Untreue, Bankrott, drohende Insolvenz“ verbindet. Jeder Geschäftsführer, Der durch einen Notkredit eine Insolvenz noch ebenso abwendet und danach weiterhin das Geld aus dem Fenster schmeißt wird Post von der Staatsanwaltschaft bekommen, wenn irgendwann der Worst Case eintritt. Ich denke, das ist auch ein Beweggrund, warum dieser Verein sich mit allen verfügbaren Mitteln windet, damit dieses nicht eintritt. Denn ohne Insolvenz keine Insolvenzverschleppung oder Bankrott

        • Micha 17. Dezember 2017 um 16:59 Uhr

          Die Spuren führen nach Schindelegi zum Kühne-Interview mit der Aussage ‚ohne Wood-Verlängerung kein Hahn‘ sowie nach Köln und zurück nach Hamburg in die Sylvesterallee.

          Aber nun finde mal Beweise!

  9. Ex-HSVer im Herzen 17. Dezember 2017 um 16:43 Uhr

    Ich habe mir jetzt den Spiegel Artikel durchgelesen. Ich frage mich, wieso dieses Unternehmen noch in der BuLi spielen darf. Mehr als insolvent (nur Taschenspielertricks und ein geistesgestörter Exilant verhindern die juristische Verfolgbarkeit) und ein Umgang mit dem Personal, das an Schlecker und Kurierfahrer-Methoden erinnert.

    Wie kann man für so einen Verein noch Sympathien hegen? Es ist eine Schande

    • Wenzel 17. Dezember 2017 um 17:49 Uhr

      Habe vorhin beim Tanken die H$V-Schlagzeile der MoPo oder war es Bild? – egal – gesehen.
      Fetthaar Gisdol „hofft im Winter auf 2 neue Spieler“….

      Rafft der einfach nicht, daß die Kassen leer sind?
      Ach nein, er denkt sich sicher, daß Sugar-Daddy sein Sacktäschchen wieder aufmacht, oder er glaubt Bruchweg, daß dieses kriminelle Insolvenzprodukt tatsächlich „autark“ sei, als wenn er wüßte, was „autark“ überhaupt bedeutet.
      Hat vermutlich was mit Autos zu tun, haben ja schließlich alle eins, kommt da ja keiner mit mit dem Fahrrad, nicht bei diesem Verein.

      Achso, es ist ja 3. Advent und besinnlich:
      Also wünsche ich diesem kriminellen Dreckshaufen ganz besinnlich schlechte Feiertage und als Wunsch fürs neue Jahr ein Trainingslager (in Dubai/Katar oder sonstwo bei Diktatoren, wohin sie mit ihrem erschnorrten Emirates-Jet hinfliegen), das es in sich hat, so mit Sandsturm, Heuschreckenplage – das volle Programm.

      Einen „Verein“ voller unsympathen von Kopf bis Fuß, mit einem unsympathischen Auftritt, vollgepackt mit Arroganz/Ignoranz, unsympathischen/dümmlichen Fans, kann man nicht sympathisch finden.
      Es bleibt, ihm vehement – aber besinnlich (wg. 3. Advent) – alles erdenklich Schlechte zu wünschen.
      Das soll/muß in Abstieg und Insolvenz münden, dann hat meine zarte Seele Ruhe.

      • Micha 17. Dezember 2017 um 19:13 Uhr

        Wenn Kühne auch die Gehälter übernimmt und in der Form kein Darlehen gibt (weil eh nicht in Anteile sicher ummünzbar), sondern gleich einen Forderungsverzicht unterschreibt. Ansonsten müsste die DFL ja bei zweistelligen Mio-Verlust pro Spielzeit und Stromsparen mit der Rasenheizung mal hellhörig werden.

  10. Michael 17. Dezember 2017 um 19:06 Uhr

    Macht der Typ Kartoffeldruck??

    https://twitter.com/hsv/status/942367623014244352

  11. Holger 17. Dezember 2017 um 20:56 Uhr

    Arrrrghhh! Ich kann nicht mehr!

    In der „HSV- Gruppe“ auf Facebook diskutieren gerade die hellsten Kerzen auf der Torte, ob ein Trainer „Tuchel“ besser wäre als Gisdol.

    Die Krönung ist folgender Kommentar:

    „Bei uns hätte er die Chance sich ein Team aufzubauen rund um unsere Talente. Bei Bayern muss er mit all den Entscheidungen von Höhnes und Co leben…“

    Was ist das? Komplette Realitätsverweigerung? Oder macht der sich über die Anderen lustig?

    Bei jedem anderen Bundesligaklub würde das Stadion brennen, Pfiffe und „Vorstand raus“- Rufe gellen.

    In Hamburg meint der „Fan“, dass der HSV für einen Trainer eine bessere Adresse ist als Bayern- München!

    Was mischt man eigentlich im Volkspark unter das Bier?

  12. Micha 17. Dezember 2017 um 21:35 Uhr

    Todt im heutigen NDR-Interview:

    “ Wir hatten in vielen Spielen die Chance, sie für uns zu entscheiden, haben es aber durch relativ leichte Fehler nicht geschafft. Und jetzt stehen wir eben mit mageren 15 Punkten da. Das ist bitter, aber das ist die Realität.“

    Der Typ hat ja keine Tasse mehr im Schrank, das Wort „Realität“ auch nur zu erwähnen. Die Realität ist die stromsparende Rasenheizung, über der mit Glück ein paar Spiele gewonnen wurden.

    Und Todt:

    „Es ist eine sehr gefährliche Geschichte, wenn man Lob kriegt von Gegnern, von außen, dass man eigentlich ganz gut gespielt hat, am Ende dann aber unglücklich verloren hat.“

    Ohne Worte.

    • Ex-HSVer im Herzen 17. Dezember 2017 um 22:26 Uhr

      Bitte jetzt nicht erschrecken, aber Todt erinnert mich an Joseph Goebbels in den Jahren 1944/1945. Haarsträubende Niederlagen an beiden Fronten und im Reich wurde immer noch kommuniziert, wie toll alles ist und dass man letztlich den Krieg gewinnen wird.

      Todt MUSS so einen wirren Scheiss erzählen, damit er im Amt bleibt. Es ist doch klar, dass er nicht erwähnt, dass auch die sechs Punkte gegen Stuttgart und Hoffenheim durch glückliche Fügungen zu Stande gekommen sind. 1-2 Punkte (0:0 und 0:1/1:1) wären es geworden, wenn alles normal gelaufen wäre.

      Genauso diese Ignoranz gegenüber den Fakten sorgt dafür, dass nicht an den richtigen Stellschrauben gedreht wird. Und das seit Jahren.

  13. Micha 17. Dezember 2017 um 21:59 Uhr

    Man sollte sich mal das Video-Interview – nicht nur die schriftliche Zusammenfassung – und Todts Körpersprache bei den Nachfragen zum Spiegel-Artikel anschauen. Gruselig. Immerhin fragt der Reporter nach den gestrichenen Blumen etc. – was in der schriftlichen Zusammenfassung dann fehlt. Todt wirkt so unbeholfen wie eine Rasenheizung, der der Strom herunter gefahren wird. Gelinde gesagt …

    http://www.ndr.de/sport/fussball/HSV-Manager-Todt-Sind-alle-gruendlich-bedient,hsv19836.html

    • Michael 17. Dezember 2017 um 23:00 Uhr

      Das ist Bullshit-Bingo. Ein Klassiker der Versagerrhetorik.

  14. Ex-HSVer im Herzen 17. Dezember 2017 um 22:30 Uhr

    Also ich bin ja nun nicht blöd, aber kann mir vielleicht einer (Kerberos) erklären, wie es sein kann, dass ein bis über das Dach verschuldete Unternehmen mit einem drohenden Liquiditätsengpass im Frühjahr zufließende liquide Mittel nicht in die Schuldentilgung bzw. Liquiditätssicherung steckt, sondern in Spieler, die zu weiteren sofortigen hohen Kosten im Millionenbereich an Gehalt führen?

    Das wäre so als wenn ein quasi-Insolventer Unternehmer eine Erbschaft nicht zur Vermeidung der Insolvenz steckt, sondern die gesamte Erbschaft in einen neuen Porsche steckt.

    • Micha 17. Dezember 2017 um 22:53 Uhr

      Gute Frage, die Kerberos betriebswirtschaftlich-kaufmännisch vielleicht gar nicht beantworten kann.

      Für mich ist die einzige Erklärung der Milliardärs-Effekt durch Kühne, der das wichtigste Kapital eines angeschlagenen Unternehmens – VERTRAUEN – aufrecht erhält. Kühne könnte die hoch verschuldete, zig-Millionen jährlich Minus einfahrende AG aus der jährlichen Zinsen-Kasse locker vollständig sanieren. Wird er nicht machen, aber er kann mit dem kleinen Finger der linken Hand jederzeit die Geschäftstätigkeit aufrecht erhalten, Darlehen geben und auf Forderungen verzichten gegen Besserungsscheine etc.

      Fazit: Kühne hat den HSV als Unternehmen irreali