Bilder eines total kaputten Vereins

Meine Herren, was haben wir uns all die Jahre anhören müssen. Hater, Pester, man wolle dem Verein schaden, man wäre enttäuscht, aus welchen Gründen auch immer. Auf der anderen Seite würde man einen Verein erkennen, bei dem es erkennbar nach oben geht, weil endlich die richtigen Macher am Werk seien. Diese hätten „die Finanzen im Griff“ und Kühne heim geholt. Alles wird wunderbar und man würde blühende Erdbeerfelder am Horizont erkennen können. Tja Freunde, am Arsch. Nicht nur der Blick auf die Tabelle nach dem 17. Spieltag der Saison 2017/18, sondern auch ein Blick in den aktuellen Spiegel lässt erkennen, dass bei diesem Verein nichts, aber wirklich absolut nichts stimmt. Der HSV kurz vor Weihnachten 2017 gibt das Bild eines total kaputten, Tod-geweihten Patienten ab. Punkt.

Der finanziell angeschlagene Fußball-Bundesligist Hamburger SV hat offenbar recht ungewöhnliche Maßnahmen zum Sparen getroffen. Laut eines Papiers mit dem Titel „Kostensenkungsprogramm 2016“ aus dem Datensatz der Enthüllungsplattform Football Leaks, das dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ vorliegt, sollten Blumengeschenke für Angestellte der Geschäftsstelle gestrichen und Klubanzüge für Geschäftsstellenmitarbeiter abgeschafft werden.

Der HSV schreibt seit Jahren Verluste. Das abgelaufene Geschäftsjahr wurde mit einem Minus von 13,4 Millionen Euro abgeschlossen. Dies geht aus dem Jahresabschlussbericht für 2016/17 hervor, den die Hamburger Mitte November veröffentlicht hatten. Die Verbindlichkeiten betragen 105,5 Millionen Euro, die erzielten Umsatzerlöse 122,1 Millionen Euro. (Quelle: Spiegel)

Der Wahnsinn beginnt. Und so richtig wie Sparmaßnahmen bei einem Unternehmen auch sind, wenn er mehr Geld ausgibt als einnimmt, das wirklich Kranke passiert danach. Dann nachdem man den Mitarbeitern erklärte, dass man die Gürtel enger schnalle müsse und dass die fetten Jahre vorbei wären, schleudert man auf der anderen Seite nach diesen Ankündigungen zig Millionen für untaugliche Fußballer, Berater-Honorare, Abfindungen und und und raus. Nichts gegen einen Sparkurs, aber dann doch bitte für alle. Wie mögen sich Hauspostboten, Sekretärinnen und Sachbearbeiter fühlen, wenn von ihnen Opfer verlangt werden und sie auf der anderen Seite sehen, wie Teenager mit Millionenverträgen teilweise keine 50 Minuten am Tag ihrer Arbeit nachgehen?

Wettstein drängt auf eine neue Sparrunde. Ein Papier mit dem Titel „Kostensenkungsprogramm 2015“ entsteht. Auf mehreren Seiten werden Dutzende möglicher Sparmaßnahmen aufgelistet, die alle Abteilungen des Klubs betreffen, außer der Profiabteilung, und deren Für und Wider debattiert.  Es wird angedacht, die Rasenheizung herunterzufahren, um Energiekosten abzusenken. Das Risko: „Verschlechterung der Rasenqualität, sollte ein starker Winter kommen, haben wir definitiv ein Riesen-Problem. Die „Clubanzüge für Geschäftsstellen-Mitarbeiter“ sollen abgeschafft werden. Es wird erwogen, Teilnehmern an der HSV-Fußballschule nicht mehr zwei, sondern nur noch ein Trikot zu überlassen. „Das 2. Shirt könnte künftig komplett wegfallen, bzw. durch eine billige Regenjacke „made in China“ ersetzt werden.

Ein weiterer Vorschlag: Den „Deal“ mit einer Firma, die Weine und Sekt für die VIP-Logen im Volksparkstadion liefert, nicht zu verlängern. Folge: Kein Wein & Sekt = schlechtes Angebot im VIP-Bereich, höhere Unzufriedenheit + höhere Kündigungsrate. Hostessen sollen eingespart werden. Die pompöse HSV-Weihnachtsfeier landet auf der Liste. Künftig soll es nur noch eine „Low-budget-Variante“ geben. Mögliches Risiko: „Unmut der Mitarbeiterschaft“.    (Quelle: Spiegel)

Aberwitzige Ideen, die aber eindeutig beweisen, wie mies es dem Verein inzwischen geht. Ohne Kühne geht überhaupt nichts mehr, gleichzeitig wird Vorstandsboss-Bruchhagen nicht müde, ständig zu betonen, dass man sehr wohl ohne den „Gönner“ handlungsfähig sein. Eine dreiste Lüge.

Im Dezember 2016 wird Klubchef Beiersdorfer kurz vor Weihnachten entlassen. Es wird eine Abfindung fällig, zudem stellt sein Nachfolger Heribert Bruchhagen einen Sportchef ein, den ehemaligen Profifußballer Jens Todt. „Der ist mit einigen Punkten seines Vertrags nicht einverstanden. „Es war vereinbart, dass nicht nur im Falle des Klassenerhaltes, sondern auch im Falle eines etwaigen Aufstieges in die BL eine Prämie in Höhe von 200 TE ausgezahlt wird“, schreibt Todt in einer Mail. Der Vertrag wird ergänzt um eine Prämie von 100000 Euro bei Klassenerhalt im Jahr 2019 und um eine mögliche „Wiederaufstiegsprämie“ von 200000 Euro für 2018 sowie 100000 Euro für das Jahr 2019.. (Quelle: Spiegel)

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, welcher Wahnsinnige segnet solche Verträge ab?

In der Saison 2017/18 verfolgt der Verein einen anderen Plan. Der sieht vor, mit einer verbesserten Mannschaft Rang 8 in der Tabellen zu erreichen, dadurch mehr Geld aus der TV-Vermarktung zu erzielen und damit die wegen der vielen Neuzugänge erhöhten Kaderkosten wieder einzuspielen. Guter Plan? Wettstein lehnt sich in seinem Stuhl zurück und sagt: „Heute wissen wir, dass er leider nicht aufgegangen ist“ (Quelle: Spiegel)

Stimmt, Märchenonkel Wettstein, das wissen wir. Sie aber sind dafür verantwortlich und das jetzt seit bereits 3 Jahren. Und weil sie so hervorragend gearbeitet haben, hat man ihnen den Vertrag verlängert und möchte sie zum Vereins-Chef aufbauen? Als Treppenwitz kann man das nicht bezeichnen, es ist eine Verarschung erster Güte.

Am 12. Januar schreibt Wettstein an einen Kollegen, dass er für den Aufsichtsrat eine „aktualisierte Hochrechnung“ über die Liquidität des HSV benötige. Der Mitarbeiter schickt diese am Abend raus. Seine Einschätzung: „Nach aktuellem Stand kommen wir mit der Liquidität bis Mitte März. Wenn du dir die Planung bis Ende der Spielzeit anschaust, erreichen wir zwischen Ende Mai und Mitte Juni 2017 einen Liquiditätsstand von Minus 18 bis Minus 19 Millionen Euro. (Quelle: Spiegel)

Das alles ist eigentlich nicht mehr zu ertragen und es wird noch unfassbarer, wenn man bedenkt, dass dies nur die Spitze des Eisbergs abbildet. Dieser Verein ist nicht krank, er ist tot, mausetot. Aber noch kann man als Trainer, Manager, Torwarttrainer-Koordinator und Vorstand richtig gutes Geld verdienen, während der Rest der Mitarbeiter in die Röhre guckt.

2016 beschäftigt der Klub einen „Torwarttrainer-Koordinator“ für die Jugendmannschaften, der 144.000 Euro im Jahr verdient. (Anmerkung HSV-Arena: Meines Wissens nach beschäftigt der HSV insgesamt 3 Torwarttrainer im Nachwuchsbereich und derjenige, der deren Arbeit „koordiniert, verdient € 144.000 pro Jahr. Der Mann selbst trainiert niemanden, er „koordiniert“ die Arbeit von drei Trainern). Ein leitender Angestellter  im HSV-Nachwuchsleistungszentrum kassiert € 375.000 – mehr als die Kanzlerin. Im August 2016, kurz nachdem der Vorstand Blumengeschenke für Angestellte der Geschäftsstelle gestrichen hat, bestellt der Talentmanager des HSV einen neuen Firmenwagen, einen AUDI Q3. Das Gefährt kostet € 52.000, die Leasingrate wird auf € 375 taxiert. „Darf der das???“ fragt eine Mitarbeiterin in einer Mail. Antwort: Der Vorgang sei mit den Chefs abgesprochen. Haken dran. (Quelle: Spiegel)

Als schön. Wer es jetzt immer noch nicht begriffen hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Wer jetzt mit dem Argument kommt, diese Vorgänge wären immerhin schon ein Jahr alt und den HSV würde es immer noch geben, der sollte sich mal Gedanken darüber machen, warum das so ist. Warum der Verein in seiner letzten Bilanz nicht mehr als € 13 Mio. Minus hätte ausweisen müssen, sondern weit mehr als € 30 Mio. Nur, weil Kühne auf Zahlungen verzichtet, kam die geschönte Summe ins Spiel.

Dieser Verein ist ein Verarschungs-Instrument erster Kategorie geworden, in dem sich einige die Taschen vollstopfen, bis sie wie die Heuschrecken weiterziehen oder mit fetten Abfindungen vom Hof gejagt werden. Diesen Herren geht das Schicksal des Traditions-Klubs am Arsch vorbei, sie all haben prall gefüllte Konten. Den Einzigen, denen das Schicksal des Vereins noch egaler ist, sind die Hamburger Sportjournalisten, denn die decken diesen Mauscheleien seit Jahren bewusst. Und immerhin kann man in zwei sogenannten HSV-Blogs zu diesem Thema seit drei Tagen nicht eine Silbe lesen.

Warum wohl?

 

Von | 2017-12-18T07:56:32+01:00 18. Dezember 2017|Allgemein|22 Kommentare

22 Comments

  1. Oberberger 18. Dezember 2017 um 08:30 Uhr

    Das Ganze erscheint mir wie die finale Party vor einem unvermeidlichen Meteoriteneinschlag.
    Heute noch richtig Gas geben, denn schon morgen kann alles vorbei sein.

  2. Holger 18. Dezember 2017 um 08:38 Uhr

    Du hast zwei Gruppen vergessen, Grave.

    Die HSV- Mitglieder (und die e.V. Führung)

    Als Mehrheitseigner ist es unbegreiflich, wie man sehenden Auges diese Zustände hinnimmt. Als Mitglied dieses Vereins würde ich bei der Hauptversammlung auf die Barrikaden gehen und dafür sorgen, dass eine Vereinsführung, die das Kapital des Vereins verbrennen lässt, sofort ausgetauscht wird. Was kommt von da? Schweigen.

    Die HSV- Anhänger (Fans)

    Dieser Klub hat die dümmsten Fans der Welt. (Täglich in diversen HSV- Foren zu beobachten)
    Das wird besonders auffällig, wenn man mal über den Tellerrand schaut. Während es in Köln oder Bremen wütende Kommentare, ob der Fehler der Vereinsführung gibt, herrschst bei den HSV- Anhängern eine seltsame Lethargie. Mehr noch, es wird jede sportliche oder vereinspolitische Entscheidung schön geredet. Egal wie absurd diese ist. Kritiker werden beschimpft und mit „Ausschluss“ aus der HSV- Fan- Familie bestraft.

    Am Freitag, beim Stand von 1:0 wurden die Gladbacher mit Pfiffen in die Kabine begleitet. Zu Recht! Hier finden wir noch ein echte Fußballpublikum. Beim HSV? Fehlanzeige!

    Letztes Jahr durfte ich Live das HSV- Spiel auf Schalke verfolgen. Ein unterirdisches Fehlpassfestival von beiden Seiten. Schalke führte 1:0 und hatte das Spiel im Griff. Trotzdem drehten um mich rum die Schalke- Fans durch und waren wütend, ob der mageren Fußballkost, die ihnen für ihr Eintrittsgeld geboten wurde. Beim HSV feiern diese Idioten jeden „hingewürgten“ Sieg.

    Schon beim 0:3 gegen 10 3.Liga- Spieler hätte eine Welle der Empörung (Stadionboykott, Sitzblockaden, etc.) durch die Fan- Szene laufen müssen! Was war? Nichts! Statt dessen dämliche Durchhalteparolen und Zufriedenheit, ob der glücklichen Siege gegen indisponierte Gegner zu Saisonbeginn.

    Bei diesem Verein passt wirklich alles zueinander! Fans, Mitglieder, Vorstand, Aufsichtsrat und Medienvertreter.

  3. Gravesen 18. Dezember 2017 um 08:48 Uhr

    Trotzdem ist man in der Klubzentrale genervt: einerseits über „sehr undifferenzierte“ Kommentare zum HSV von Reiner Calmund, einem weiteren Kühne-Vertrauten. Andererseits über die bissige Berichterstattung der Medien. Sich über den HSV „lustig zu machen“ sei inzwischen sogar „beim ‚Hamburger Abendblatt‘ angesagt“, heißt es in einer internen Notiz. (Quelle: Spiegel)

    .
    SOGAR BEIM HAMBURGER ABENDBLATT!!! Mehr muss man über die existierende Hofberichterstattung des ehemaligen Spriner-Titels und seines „einzig wahren HSV-Blogs“ (unter den Herren Matz und Scholz) nicht mehr wissen. Danke Spiegel.

  4. Hannes Grundmeyer 18. Dezember 2017 um 09:12 Uhr

    Ich bekomme Haarausfall und Brechdurchfall, wenn ich das alles lese. Aber ist der HSPfau nicht nur ein Spiegelbild der Gesellschaft? Oben wird sich auf maßloseste Weise die Taschen vollgestopft und das dämliche Fußvolk guckt in die Röhre. Gewinne werden einkassiert, ohne Steuern zu zahlen, Verluste werden vom kleinen Steuerzahler getragen. Die Tatsache, dass das Vermögen in Deutschland zuletzt 1913 so ungleich verteilt war, sagt doch alles. Es ist also nirgends besser und überall wird abkassiert, bis alles zusammenklappt. Dann dürfen die kleinen Leute wieder alles bezahlen. Die reichen Fettsäcke haben ihre Schäfchen natürlich vorher ins trockene gebracht und verdienen am Zusammenbruch noch kräftig mit. Zum kotzen, dieses ganze System.

  5. Gravesen 18. Dezember 2017 um 09:13 Uhr

    Aber als Jovanov und ich das geschrieben haben, wurden wir niedergemacht. Wunderstürmer Bobby wird den HSV reich machen, wenn man ihn in 2 Jahren für € 50 Mio. nach England verkauft. Wir haben damals schon geschrieben, dass der HSV einen Lasogga 2.0 geholt hat, aber was macht der Verein? Auf Druck des „Gönners“, der der Empfehlung seines Beraters Struth folgt, wird der Vertrag vorzeitig und ohne Not verlängert und das Gehalt des Wundermannes verdreifacht.
    .

    Woods Ärger mit den Knien – ein offenes Geheimnis in der Branche. „Ich weiß nur, dass der komplett zerballerte Knie haben soll“, schrieb ein HSV-Mitarbeiter laut „Spiegel“ in einer internen Mail. „Bitte nicht! Dachte aber, dass wir inzwischen gesagt haben, der sei viel zu teuer“, antwortete eine Kollegin. Wood aber kam – und litt allein in dieser Saison vier Mal unter Kniebeschwerden, durch die er fünf Partien verpasste. Eine Problematik, die der HSV kommen sah – die ihn aber nicht abschreckt (Mopo)

  6. Thomas S. 18. Dezember 2017 um 09:27 Uhr

    Jetzt schlägt die Stunde der Whistleblower, und das ist gut so. Je mehr ans Licht kommt, desto besser! Vielleicht wird es dann ja auch für gewisse findige Ex-44jährige noch mal ungemütlich.

  7. Julia 18. Dezember 2017 um 09:46 Uhr

    >> Die Verbindlichkeiten betragen 105,5 Millionen Euro

    Zusammen mit den Rückstellungen und den passiven Rechnungsabgrenzungsposten (=Einnahmen, für die die Leistungen – z.B. Dauerkarten – zum 30.6.17 noch nicht erbracht waren und die somit noch geschuldet werden) kommt man auf Gesamtverpflichtungen von über 140 Mio., dazu gesellt sich noch aus Obligo aus abgeschlossenen Transfers für Hahn, Papa und Pollersbeck von 18 Mio, d.h. ohne die sonstigen Verpflichtungen und ohne die Besserungsscheine kommt man zum 30.6.17 bereits auf rund 160 Mio. Aussenstände, die in den nächsten Jahren beglichen werden müssen. Das ist ein Betrag, den der HSV ohne finanzielle Unterstützung nicht stemmen, sondern bestenfalls in die Zukunft schieben kann. Die viel zitierten 105,5 Mio. sind nur die halbe Wahrheit. Antizipiert man die absehbaren Verluste der Saison 2017/18 und etwaige (durch Kühne finanzierte???) Transfers, ist die Marke von 200 Mio. bereits in Sichtweite. Das sind griechische Verhältnisse. Trotzdem scheint die Lage nicht aussichtslos, immerhin hat der HSV dem Todt noch eine Rundreise durch Südamerika spendiert. Stellt sich nur die Frage, wofür eigentlich?

    „Wenn sich punktuell eine gute Gelegenheit ergibt, die bezahlbar ist, wo das Preis-Leistungsverhältnis richtig gut ist und er dann auch eine Soforthilfe darstellt, dann ist es vorstellbar, dass wir das machen. Aber einen großen Umbruch oder eine große Kaderveränderung wird es nicht geben.“, so Todt im NDR-Interview ( https://www.ndr.de/sport/fussball/HSV-Manager-Todt-Sind-alle-gruendlich-bedient,hsv19836.html ). Daraus könnte man schliessen, daß zumindest Kühne seine Spendierhosen nicht mehr runterlässt und schlechtem Geld kein gutes hinterherwirft. Wenn das so ist, werden die Chef-Kekse demnächst auch noch gestrichen. Dann wird Hermann sehr traurig sein, denn sie aktuelle Saison ist bereits zur Hälfte vorbei. Noch regiert das Prinzip Hoffnung. Hoffnung auf einen (neuen) Investor. Hoffnung auf ein Stadion, das heute 300 Mio. kosten würde. Hoffnung auf eine geile Rückrunde. Und last, but no least: Hoffnung auf einen findigen Insolvenzverwalter. Damit es auch morgen noch prachtvolle Chef-Kekse gibt. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

  8. Gravesen 18. Dezember 2017 um 10:16 Uhr

    Man fragt sich automatisch, wie viel Kacke man im Kopf haben oder wie viel Geld man kassiert haben muss, um solchen Dreck zu verzapfen.
    .

    Juri:
    „‚Der Spiegel“ ist leider Gottes ein Dauerkritiker des HSV und trägt somit einen – wenn auch nur winzigen – Teil zur Misere des Vereins bei. Negative Presse! Die Motive liegen im Fall des Spiegel auf der Hand. Die Redakteure sind in der Mehrheit Zugezogene aus der ganzen Republik, denen die berüchtigte Hamburg-Verehrung der Hamburger („die schönste Stadt der Welt“) gehörig auf den Geist geht. Ihren stillen Hass lassen sie am HSV aus. Ein weiterer Grund könnte natürlich auch das Treiben eines gewissen Herrn Ertel sein, der mit seiner Art ganz sicher auch bei den Kollegen aneckt. Will man ihn ärgern? Oder treibt Ertel da vielleicht selbst seine politischen Spielchen, indem er „Interna“ über den Verein lanciert? Letzteres halte ich für nicht wahrscheinlich. Ein Charakter wie Ertel dürfte in der Redaktion keinerlei Einfluss haben. So, wie er im Verein aufgetreten ist, dürfte er eher isoliert sein.“

    • atari 18. Dezember 2017 um 11:47 Uhr

      Wenn der Spiegel etwas schreibt, was er nicht belegen kann, könnte der HSV ihn ja verklagen. Tun sie aber nicht. Sie dementieren nicht einmal.

    • Ex-HSVer im Herzen 18. Dezember 2017 um 15:39 Uhr

      Das ist sooo unerträglich!!!!! Wie kann man auch nur 0,01% seines Gehirns damit verschwenden, gegen so einen hervorragenden Artikel zu stänkern? Wie dumm muss man sein!!!!!!

      Ich drehe durch! Aaaaaaaaahhhhhhhhhhhh!?????

      Der HSV hat in der Tat die dümmsten und verstrahltesten Fans

  9. Gravesen 18. Dezember 2017 um 10:37 Uhr

    Einfach geil, wie jetzt die Hofberichterstatter in der Klemme stecken. Dauern wollen sie ihren verblödeten Lesern weismachen, wie „dicht sie doch am Verein dran sind“ und wie unglaublich gut sie recherchieren. Jetzt kommt der Spiegel und enttarnt sie alle mit einem Schlag als Steigbügelhalter und Schaumschläger. Denn entweder sie wussten nichts, dann haben sie den falschen Beruf (weil selbst ich dann mehr wusste). Oder sie wussten es und haben es vertuscht. Dann sind sie aktive Mittäter.

  10. Volli 18. Dezember 2017 um 11:14 Uhr

    Naja, und trotzdem wird es so weitergehen wie bisher. Kühne gibt weiterhin soviel Geld, dass es wieder für ein Jahr reicht. Der ehemals große HSV wurde über Jahre, von irgendwelchen geltungsüchtigen geldgeilen Parasiten ausgeplündert! Die Fans, die auch nicht intelligenter oder dämlicher, als die der anderen Bundesligisten sind, werden seit Jahren von Verantwortlichen sowie der Presse manipuliert und verarscht! Die angebliche Unabhängigkeit von Kühne ist der größte Treppenwitz aller Zeiten. Warum dreht er den Tropf nicht einfach zu, dann ist Feierabend! Trotzdem hab ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass eines Tages ein strenger Mann kommt, der den ganzen faulen Leistungsverweigerern in ihre plattgesessenen Är…. tritt, und diesen Spuk beendet!

  11. Skeptiker 18. Dezember 2017 um 12:06 Uhr
    • Ex-HSVer im Herzen 18. Dezember 2017 um 15:43 Uhr

      Also ich bin ja kein Anwalt, aber das riecht verdächtig nach vorsätzlicher Untreue im Millionenbereich = Knast. Wenn es denn handfeste Beweise gibt, dass der Vostand des HSV detailliert informiert wurde. Dass der Spieler verpflichtet wurde ist ja noch zulässig, aber trotz dieser Information dann einen Vertrag zu verlängern, der noch mehrere Jahre läuft es wirklich Vorsatz. Da müssen doch irgendwelche Gelder an Personen geflossen sein.

  12. Kai 18. Dezember 2017 um 12:17 Uhr

    Ich würde ja Wetten wollen, dass der HSV bereits mit Kühne an van der Vaart 2.0 in Form von Bastian Schweinsteiger arbeitet. Damit wären dann alle Skandale bei der treuen Angehängerschaft im Winter vergessen und verzeihen und der Wahnsinn kann ungebremst weitergehen. Würde absolut zum HSV passen.

    • Gravesen 18. Dezember 2017 um 15:35 Uhr

      Das wird schwer, Schweinsteiger wird nicht von Volker Struth beraten.

      • Kai 18. Dezember 2017 um 18:33 Uhr

        Richtig, hinzu kommt das Kühne Schweinsteiger schonmal „abgelehnt“ haben soll. Ach, einfach den Namen Schweinsteiger mit Spieler XY ersetzen. Dann hat das Volk einen großen Namen mit ein bisschen Fleisch am Knochen an dem es nagen kann bis Saisonende. Dann kommt der notwendige Umbruch.

  13. Ex-HSVer im Herzen 18. Dezember 2017 um 15:48 Uhr

    Ich habe mich ja gestern schon lang und breit über diese ganze Scheiße ausgelassen. Aber ich bin schon wieder am Explodieren aufgrund zweier Dinge:

    1.) die BILD verliert kein Wort über den SPIEGEL-Artikel, sondern es wird populistische Scheisse zum Thema „wie der HSV den Abstieg vermeiden will“ abgesondert

    2.) allein die Erwähnung „Winter-Transfers“ und „Kühne-Kohle“ ist ohne Worte. Und das nach dem Bericht gestern.

    Ich möchte nicht wissen, wie heute die Stimmung unter den HSV-Angestellten ist….

  14. Ex-HSVer im Herzen 18. Dezember 2017 um 15:50 Uhr

    Wenn Kühne ein Mann mit Stil und Eiern wäre, würde er ein paar Hunderttausend Euro springen lassen für die Kleinverdiener beim HSV, die unter dem Müll leiden müssen, der von seinen Lakaien verzapft wird

  15. vsabi 18. Dezember 2017 um 17:14 Uhr

    Abstiegsplatz in der Vorrunde, sch….egal für die Spieler, jetzt erst mal in die Weihnachtsferien . Meine Befürchtung von gestern ist heute schon in der BLÖD eingetroffen, die ersten Selfie der größten Luschen zu sehen. HÄTTE Herr Diekmeier nicht entbunden ( oder war es seine Mediengeile Frau , war auf dem Bild nicht zu erkennen ) wären von ihm und Famiele die Hamburger Zeitungen voll.
    Die Führungsriege sind für mich kriminell, undurchsichtige Finanziergebaren und Vertragsverlängerungen die jeglichen Sinn vermissen lassen ( sh. WOOD, Müller, usw ) Hier ist die Handschrift von KÜHNE und seinem Lakai Struth deutlich zu erkennen.
    Schön, dass die Parasiten auch an die Mitarbeiter denken und an ihnen anfangen zu sparen. Liebe Hüpfer so etwas sollte auch euer Kleinhirn verkraften .

  16. Wenzel 18. Dezember 2017 um 19:46 Uhr

    Hätte DFB/DFL – die hauptsächlich aus Juristen, und nicht aus Fußball-affinen Komikern bestehen – auch nur halbwegs noch ihre durch Korruption korrosierten Eier, wäre in Stellingen schon lange ermittelt worden, wie in der 2. oder 3. Liga üblich.

    Aber so lange sich „Euch Uwe“ – so sympathischi ich ihn als externer auch finde – sich große Sorgen macht, wird in diesem korrupten System nix geschehen.

    Deswegen – und nicht nicht aus Derby-Tradition – kann ich diesen Verein nicht ausstehen.
    Sportliche Gegnerschaft liegt im Sinne der Sache.
    Wenn sich der eine jedoch an der Gesellschaft vergeht, und dadurch sportliche Vorteile einnimmt, entsteht bei mir mehr als Ungunst, es entsteht Hass, naja, zumindest gröbste Ungunst.
    Wenn die Protagonisten dann auch noch realitätsfremd daher reden, wie Marionetten, die nicht mal Pinocchio angesprochen hätte, dann platzt mir der Hals.

    Ich hätte Bock auf eine Aktion des FBI wie bei bei der FIFA, als sie da mit ihren SUVs vorgefahren sind, und alle Unterlagen erstmal mitgenommen haben.

    Aber solange Seifert/Grindel und insbesondere Korrupptionsexperte T.Stein, der ja gut gelernt hat von Blatter/Platini, irgendwo irgendwas zu sagen haben, werden, solche Stellingen-Mißstände als „ist-doch-alles-gut“-Zustand vermerkt und niemals geahndet.

    Schönreden statt „mea culpa“ ist das neue Schwarz….

  17. Volli 18. Dezember 2017 um 21:44 Uhr

    Herrlich, wie sich die Kommentatoren in den beiden Hofberichterstatterblogs gegenseitig zerfleischen! Das kommt davon, wenn man jeden Tag etwas anderes schreibt, nach vorne prescht, dann wieder zurückrudert, knallharte? Aussagen tätigt, Dinge fordert und sie am nächsten Tag wieder relativiert, weil man angeblich missverstanden wurde. Die Journalistensimulanten rund um den HSV geben ein ebenso peinliches und jämmerliches Bild ab, wie die ganzen Versager, die in diesem Verein seit Jahren das Sagen haben!

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