Der HSV rettet sich von Retter zu Rettungsretter

Was bitte war das denn gestern für eine Freakshow dort im Presseraum des Volksparkstadions? Da sitzen diese vier Gestalten und geben am Tag nach der Gisdol-Entlassung ein Bild des Jammers ab. Pressesprecher Till Müller sieht wie immer aus, als hätte er gerade geweint. Der Vorstandsvorsitzende Bruchhagen kommt rüber wie Gonzo, der sich in der Muppets Show verlaufen hat. Neu-Retter Hollerbach machte den Eindruck, als hätte er noch gar nicht richtig verstanden, wo er eigentlich ist und Spottchef Todt versuchte sich verzweifelt als Macher, der aber mal so alles im Griff hat und rund um die Uhr ackert wie ein Pferd zu positionieren. Ehrlich, etwas so Unwürdiges habe ich selbst beim HSV noch nicht erleben müssen. Dann noch dieses selbstgefällige Grinsen nach jedem unnötigen Wortbeitrag, sich auf dem Sessel zurücklehnen und Beifalls-heischend in die Runde blicken – der Typ ist sowas von daneben.

Nun ist er also da, der Holler mit der Raute und – wie ist die Stimmung? Nach dem, was ich mitbekommen, würde ich sagen: Unverändert. Ich spüre nichts von wegen Rettungsmission oder Aufbruch, nichts von wegen positive Energie oder „jetzt-erst-recht“. Vielmehr habe ich den Eindruck, als bereiten sich alle, Verein und Fans, auf die zweite Liga vor und zwar rechtzeitig. Damit will ich gar keine Stimmung gegen Metzger Hollerbach machen, der Mann wird das liefern was er kann. Ich meine vielmehr die ausgelaugte Atmosphäre in und um den Verein. Die Menschen sind leer und das Gefühl, dass dieses Elend doch bitte endlich ein Ende haben soll, hat sich durch die Verpflichtung des arbeitslosen Würzburgers, der zuletzt von einem Zweitliga-Absteiger gefeuert wurde, nicht verändert.

Wie auch? Man wechselt die Pferde im Galopp, tauscht einen trainingsfaulen Selbstvermarkter gegen einen bodenständigen Arbeiter und dann meint man, Papadopoulos und Mavraj könnten plötzlich kontrollierte Pässe spielen, Kostic könnte plötzlich flanken und Hahn würde nicht mehr über die eigenen Füße fallen? Glaubt irgendwer, dass nach der Verpflichtung Hollerbachs sowas wie ein Ruck durch durch diese Bundesliga-untaugliche Truppe geht? Bullshit, die Meisten beschäftigen sich doch bereits jetzt mit dem Gedanken, wo sie in der nächsten Saison ähnlich viel abgreifen können wie in Hamburg.

Todt: „Wir hatten immer wieder sporadisch Kontakt, weil ich seine Entwicklung mit Würzburg sehr beeindruckend fand und immer Ausschau nach interessanten Trainern halte“ (Quelle: Abendblatt)

Yepp, der Jensi ist ein echter Macher mit dem Ohr am Puls des Leistungssports. Zwar sieht er mittlerweile aus wie eine Stuhlprobe, aber er ist sowas von im Thema, das ist kaum zu ertragen. Mal gucken, ob er vielleicht im Winter noch so eine Rakete wie Wim Thoelke findet. Einzigartig übrigens mal wieder (wie bei jeder Trainer-Vorstellung), die Auftritte der Heuchel-Presse. So versucht sich jeder Schleimscheißer beim neuen Übungsleiter rechtzeitig zu positionieren, diejenigen, die „Holler“ duzen dürfen, sind jetzt besonders stolz.

Vor 13 Stunden

Genau, Kicker-Wolff, das war ein Wahnsinns-Auftritt. Wir reden hier übrigens vom gleichen Sebastian Wolff, der immer behauptet hatte, dass Didi „einen Plan hätte“ und der Gisdol für einen echten Entwicklungstrainer gehalten hatte. Und sowas schreibt für den Kicker und die dünn-angerührten Fans glauben den Scheißdreck.

So traurig, wie es ist, aber die Einzigen (außer Spiegel und Zeit), die die Eier haben, die Wahrheit beim HSV zu beschreiben, sind Journalisten aus dem Süden der Republik. So schreibt die Süddeutsche einen großartigen Artikel, der die Zustände in Hamburg auf den Punkt bringt.

Markus Gisdol wird seine Entlassung beim HSV nicht persönlich nehmen. Er kennt die Gesetze des Fußball-Geschäfts. Er kennt mittlerweile auch den HSV. Er weiß, dass dort kaum einer die Kraft zum Querdenken besitzt. Sechs Spiele ohne Sieg, Heimniederlage gegen den Tabellenletzten, Platz 17 – was kann man da machen? Den Trainer feuern, klar. Eine Alternative habe es nicht gegeben, hat Vorstandschef Heribert Bruchhagen gesagt. Eine neue Idee, eine andere Lösung als die nächstliegende, war keine Option. Typisch HSV. (Quelle: Süddeutsche)

So ist das. Immer schön weiter fuhrwerken, bloß nichts ändern. Wenn es wieder einmal nicht auszuhalten ist, den Trainer feuern und abfinden und den nächsten Insolvenz-Verwalter engagieren.

Vielleicht gelingt sogar wieder eine Last-Minute-Rettung wie so oft in den vergangenen Jahren. Und dann? Weiterwursteln, bis der nächste Feuerwehrmann kommt? Längst stellt sich beim HSV die Frage, ob der erste Abstieg seiner Bundesliga-Historie nicht sogar heilsam sein könnte. (Quelle: Süddeutsch)

Mein Reden. Aber dafür bräuchte man an der Spitze keinen Rentner, der auf seine alten Tage nochmal ein wenig abgreifen möchte, dafür bräuchte man jemanden mit Eier. Jemand, der unpopuläre Maßnahmen ergreift und notfalls auch gegen Presse und Kühne durchsetzt. So aber jemand wird man in diesem Verein nicht hochkommen lassen und deshalb muss dieser Klub endlich crashen.

Drei Fast-Abstiege in vier Jahren haben nicht dazu geführt, dass Querdenker die Trägheit des stolzen HSV-Kosmos aufbrechen. Es braucht wohl doch einen echten Niederschlag. Sonst werden die eingesessenen Strippenzieher dieses großen Vereins nie kapieren, dass guter Fußball mehr braucht als ein paar gut gefüllte Geldsäcke. (Quelle: Süddeutsche)

Auf den Punkt.

Aber jetzt wird „Holler“ erstmal die Zügel anziehen, damit man sieht, weshalb man ihn geholt hat. Problem wird nur sein, dass Spieler wie Papadopoluos, Ekdal und Wood ein gesteigertes Trainingsprogramm aufgrund ihrer körperlichen Situation gar nicht bewältigen können, also bleiben Hollerbach nur zwei Alternativen. Das Training voll durchziehen, mit allen Spieler, und dann riskieren, dass die Halbinvaliden teilweise wochenlang ausfallen. Oder wie bisher die Belastung steuern und riskieren, dass man den Ruf des eisenharten Schleifers ganz schnell loswird.

Meine Prognose: Es wird sich so gut wie gar nichts ändern, besonders auf dem Platz wird gestümpert wie bisher. Hollerbach hat bekanntlich auch einen Vertrag, der für die 2. Liga gültig ist. Sie werden wissen, warum. Und zur Not kommt nach „Holler“ dann der nächste rettende Rettungsretter.

P.S. Ich hatte gestern via Twitter eine kleine Umfrage gestartet, hier die Ergebnisse:

HSV-Arena‏
Also dann. Bernd Hollerbach ist in Hamburg, die Begeisterung hält sich sichtbar in Grenzen. Was meint ihr, rettet „Holler“ den #HSV?

19% Ja, auf jeden Fall

32% Nicht in diesem Leben

49% Ist mir inzwischen Latte

 

 

 

 

 

Von | 2018-06-02T17:35:16+02:00 23. Januar 2018|Allgemein|51 Kommentare

51 Comments

  1. Volli 23. Januar 2018 um 07:45 Uhr

    Hast du nicht auch das Gefühl, dass der Tod gestern am Liebsten direkt mit Gisdol abgehauen wäre? Der sieht doch aus, als hätte er mehrere Nächte durchgezecht und dabei dutzende Packungen Zigaretten inhaliert! Die Vögel sehen doch total frustriert aus. Kann es vielleicht sein, daß die Trainer Entscheidungen ganz woanders gefallen ist? Hollerbach, wirklich ein ehrlicher Arbeiter, tut mir jetzt schon leid.

  2. Dr.Ball 23. Januar 2018 um 08:10 Uhr

    Ich habe gehört, dass es großen Zoff zwischen Herri und Todt gab. Herri wollte an Gisdol festhalten.

  3. Kerberos 23. Januar 2018 um 08:10 Uhr

    Selbstverständlich hat mit Sicherheit der Hafensänger J. Meier über den Aufsichtsrat die Notbremse gezogen. Weniger zum Wohle des HSV als im Hinblick auf seine Wiederwahl zum Präsidenten konnte er es mit M. Gisdol nicht weiterlaufen lassen. B. Hoffmann hätte ihn im „Wahlkampf“ sonst wegen Untätigkeit in der Luft zerrissen. Aber das ist nur meine persönliche Wertung der Ereignisse und deren undurchsichtigen Abläufe.

    • Volli 23. Januar 2018 um 10:33 Uhr

      Er wird ihn trotzdem, wegen jahrelanger Untätigkeit, zerreißen. Vielleicht flüstert Magath aber auch im Hintergrund. Wenn ich seine Aussagen zum zukünftigen Training und der Mannschaftsführung höre, ist das deutlich mehr als ein heftiger Nadelstich gegen Ex Trainer Gisdol. Das ist schon die Unterstellung völliger Inkompetenz.

  4. llorc 23. Januar 2018 um 08:16 Uhr

    Man sollte auch immer dran denken,
    das es Beiersdorfer war, der Todt haben wollte,
    und nach seiner Entlassung auch dem HSV als gruseliges
    Überbleibsel hinterlassen hat.

    llorc

  5. Kugelblitz 23. Januar 2018 um 09:22 Uhr

    papa kühne wird schon noch dafür sorgen, dass aufbruchstimmung aufkommt.

  6. Saschas Alte Liebe 23. Januar 2018 um 09:40 Uhr

    Ja, das ganze wirkt wirklich noch immer so, als sei Didi noch da: dieselbe Rat- und Tatenlosigkeit, frei jeglichen sinnhaften Konzeptes oder Plans, mehr oder weniger gleichwertig inhalts- und energieloser Floskelstammeleien und dieselbe Schleimerei der Schreiberlinge.
    Man gibt sich einfach nur die noch blinkende (nach dem Alarm!) Notfallleuchte von Hand zu Hand weiter, brabbelt mit leeren Worten das Notwendige.
    Countdown läuft.
    Hollerbachs Aufgabe ist ein möglichst „anständiger“ Abgang, Bruchhagen soll das Grundgerüst bis dahin noch vor vorzeitig komplettem Auseinanderfallen zusammenhalten, und Todt muss den Unterklassenkader für danach auf einer Mindestanforderungsanzahl halten.
    In der BL sind sie allesamt längst schon völlig fehl am Platz.
    Die Erlösung naht.

  7. Joachim Schaefer 23. Januar 2018 um 11:06 Uhr

    Spottchef Todt versuchte sich verzweifelt als Macher, der aber mal so alles im Griff hat und rund um die Uhr ackert wie ein Pferd zu positionieren. Ehrlich, etwas so Unwürdiges habe ich selbst beim HSV noch nicht erleben müssen. Dann noch dieses selbstgefällige Grinsen nach jedem unnötigen Wortbeitrag, sich auf dem Sessel zurücklehnen und Beifalls-heischend in die Runde blicken – der Typ ist sowas von daneben.

    Super gut formuliert! Mir missfiel der Auftritt von Todt so sehr, dass ich es mit anderen teilen wollte, aber mir fehlten einfach die Worte. Peinlich war/ ist der Todt.

    Ich kann und will Holler nicht vorverurteilen. Alles ist besser als Gisdol. Ich bin davon überzeugt, dass Alibifussballer wie DD und Mavrai bei diesem Typ Mensch schwer haben werden.

  8. D10S 23. Januar 2018 um 11:28 Uhr

    https://www.stern.de/sport/fussball/dem-hsv-ist-nicht-mehr-zu-helfen–nur-in-einem-sind-die-rothosen-spitze-7831276.html

    Gewinner des Spieltages

    Es ist böse Ironie, zugegeben, aber wir küren Markus Gisdol zum Gewinner des Spieltages, weil er jetzt nicht mehr für den HSV arbeitet. Der Trainer hat sich anderthalb Jahre den Arsch aufgerissen, den Abstieg verhindert, Talente gefördert, Spieler aussortiert, Ruhe gepredigt, und er ist dabei immer professionell und klar in seinen Aussagen geblieben.

    … so sieht Herr Schulze vom Stern das also, oder ist das auch „böse Ironie“, die ich nicht checke ?

  9. tani1977 23. Januar 2018 um 11:55 Uhr

    hmmm…den abstieg hat er ja tatsächlich verhindert…zwei Talente spielen momentan…viele spieler hat er aussortiert….stoische ruhe hat er ja auch immer ausgestrahlt..und klar waren seine aussagen auch immer: wir spielen gut, wir haben nur pech..uns fehlen nur 5 prozent etc

    ob man das jetzt aber als so lobenswert finden soll,ist die andere sache…

    ich musste bei den Sätzen schon schmunzeln…Arsch aufgerissen…ja klar..wurde ja auch täglich stundenlang trainiert…

    ich komme zu dem schluss,dass das oben nur sarkastisch gemeint sein kann

  10. Saschas Alte Liebe 23. Januar 2018 um 12:17 Uhr

    Inzwischen ist das alles eher noch der Kategorie „auf Legostein treten“ zuzuordnen. Mehr ärgerliches Wiederholungsmissgeschick mit Nerv-Charakter als wirklich schmerzende Katastrophe.
    Loslassen.

  11. osterhoff 23. Januar 2018 um 12:23 Uhr

    Jetzt Freunde, wird alles gut!! Was denn bitte? Die Flach-Pfeifen Diekmeier, Holtby und Co. werden ab jetzt in der Lage sein angemessenen Fußball zu spielen? (Angemessen was ihr Monatsgehalt betriftt) Ich wette, dass einige schon neue Vorverträge mit anderen Klubs in der Tasche haben und diese Saison nur noch unverletzt überstehen wollen. Wobei das unverletzt höchstens durch unfreiwilliges Stolpern eintreten könnte. Ich kenne Regionalliga-Vereine die werden professioneller geführt, als dieser „Hamburger-Sport-Verschleiß“

  12. Micha 23. Januar 2018 um 12:57 Uhr

    Diese zynische und sehr witzige Kommentierung der PK war so treffend, daß ich mir diese, entgegen meiner Angewohnheit, doch anschauen mußte. Herrlich! Heri versprüht mittlerweile seine unerträgliche Arroganz nur noch müde bis gleichgültig.
    Jens, der Macher, auf die ernstgemeinte Frage ob es einen PLAN unter dem neuen Trainer gebe, den Kader noch zu verstärken:“….Wir sind da überhaupt nicht untätig und sondieren weiter ganz intensiv“ und schmeißt sich in den Sessel.
    Made my day. Der erste Halbsatz spricht schon Bände. Als SD beim H$V braucht man offenbar keine Medienschulung.

  13. Kerberos 23. Januar 2018 um 13:20 Uhr

    Ein perfektes Team ganz im Sinne der HSV-Philosophie: ein altes Kampfschwein mit rustikaler Spielidee und Raute im Herzen für die rosa Hüpfer, ein ausgewiesener Frauenversteher von Werder als Geste der späten Aussöhnung mit Bremen und dem Frauenfußball und schlussendlich für die Chronik „Der Untergang“ ein Video-Fachmann mit der typischen HSV-Karriere „vom Aushilfskellner zum Video-Chef-Analysten“. Und das so ganz auf die Schnelle – da gibt es doch wahrlich nichts zu meckern.

  14. llorc 23. Januar 2018 um 13:32 Uhr

    „Zwar sieht er mittlerweile aus wie eine Stuhlprobe“

    made my day also….

    llorc

    • Micha 23. Januar 2018 um 14:07 Uhr

      Der Spruch ist gut und heftig;) Allerdings finde ich eher, daß diese Aussage besser auf Arroganz-Heri zu trifft.
      Stuhlprobe mit sehr arroganten Ausdünstungen.

      Ich wünsch´Holler ja alles Gute, aber nur nicht den Klassenerhalt.
      Vielleicht kommt ja ein gereifter Felix auch noch zurück. Quasi als fast Dreifaltigkeit des Vereins, wenn man Holler zu seinen Organen zählt;) unter Hoffmann.
      DAS würde ich sehr spannend finden. Und auch nur dann hätte ich Hoffnung auf Besserung.
      Nicht weil diese irgendwo mal ne Raute hatten.

      Ansonsten dürfte Holler am Wiederaufstieg (aus welcher Liga auch immer) arbeiten, denn Todt sondiert unermüdlich!

      Ich kann diese Kasper nicht mehr ertragen.

    • Weltmeister. 23. Januar 2018 um 14:34 Uhr

      Da kannste mal sehen, wie fit Gisdol diese Truppe gemacht hat. Nämlich gar nicht. Gute Idee von Hollerbach. Jetzt hat er es schwarz auf weiß, was sein Vorgänger hinterlassen hat.
      Folgendes bewahrheitet sich nun endlich: Gisdol war doch nur so beliebt beim Team, weil er sie nie gequält hat. Wenig Trainig, viel Freizeit.

    • JokusDokus 23. Januar 2018 um 14:37 Uhr

      6x1000m lockeres Laufen ist aber auch schon ne Hausnummer! Insbesondere nach dem gestrichenen freien Tag gestern!

      Fällt bei anderen Mannschaften überhaaaaauuuupt nicht fast noch unters Aufwärmprogramm…

    • Ex-HSVer im Herzen 23. Januar 2018 um 15:31 Uhr

      Hahaaaa! Holler macht alles, damit die Samstag die Hucke voll bekommen. Megaaa!

      Zum Blog: geil. Immer leicht über der Gürtellinie, aber absolut passend. Das sind solche Witzfiguren. Optisch perfekt passend zum HSV: desolat!!!

    • Sag' Tschüss Dino 23. Januar 2018 um 16:04 Uhr

      Der letzte Satz sagt alles: „Einen ersten Eindruck vom körperlichen Zustand hat er nun.“

      Danke Gisdol, der Belastungssteuerung zum Unwort der Saison machte.

      Sollte Hollerbach diese Truppe spielerisch wie koditionell wirklich verbessern können, kriegt Grinse-Markus in der Bundesliga keinen Job mehr.

    • Joachim Schaefer 23. Januar 2018 um 16:59 Uhr

      Allerdings ist das übel. Genau das hat mir gefehlt. Am besten am Montag ab sofort kategorisch Steigerungsläufe. Und zwar solange bis keiner mehr „abreißt“.

      Alleine große Klappe wird jetzt nicht mehr reichen.

  15. Ex-HSVer im Herzen 23. Januar 2018 um 15:35 Uhr

    Und kann bitte einmal ein Hacker mopo.de platt machen? Dieser dumme Dreck ist ja nicht zu ertragen!!

    „Kaserne“!!! Weil das Personal das macht, was JEDER normale Angestellte für 1500 brutto auch macht? Es ist unfassbar genug, wie wenig die überbezahlten Millionäre arbeiten müssen

    • Kevin allein in Hamburg 23. Januar 2018 um 16:11 Uhr

      Die MOPO ist und bleibt ein Drecks Zeckenblatt

  16. vsabi 23. Januar 2018 um 16:30 Uhr

    Bruchhagen geht lustlos zur PK und vermittelt den Eindruck, Mensch Leute ich habe meinen Vertrag selbst verlängert, meine Abfindung ist sicher, jetzt schmeißt mich endlich raus ! Ich wollte nie etwas beim HSV verändern, kapierst doch endlich.
    Todt der größte Versager der Liga macht einen auf Wichtig und hat immer noch nicht begriffen, das seine Tage gezählt sind. Seine Transferbemühungen sind abgeschlossen, weil nie vorhanden!
    Ob Hollerbach die Zukunft ist, kann ich nicht beurteilen, er sollte wenn schon verpflichtet eine Chance erhalten. Sicher ist nur, dass so Drittligaspieler wie Interview-Hohlbirne Dierkmeier in Zukunft auf ihre Wohlfühloase verzichten müssen.
    Verehrter Herr KÜHNE machen Sie uns weiterhin nicht weis, dass Sie die Missstände akzeptieren und ergreifen die nötigen Massnahmen!
    Abstieg in die zweite Liga, Lizenz finanzieren, Führung austauschen und mit Wirtschaftskompetenz und Fussballverstand erneuern. Das wird mit 20-30 Millionen nicht zu schaffen sein aber Ihr Lebenstraum kann in Erfüllung gehen. Vielleicht wäre Margart als VV und Schmatke als Spordi eine Überlegung wert?
    Die Mannschaft sollte zwei bis drei Führungsspieler ( keine Messi ) im Kader haben und mit Jungen Nachwuchstalenten ergänzt werden.
    Mit Dierkmeier, Müller, Holby usw. Wird es nicht klappen!

  17. Kevin allein in Hamburg 23. Januar 2018 um 19:43 Uhr

    Ich habe eine Frage.
    Schreibt Atari hier nicht mehr ?

    • Saschas Alte Liebe 23. Januar 2018 um 19:49 Uhr

      Ich glaube, sein letzter Post hier war eher einsilbig: „schade!“
      ?

    • atari 23. Januar 2018 um 19:59 Uhr

      bin im Moment viel unterwegs und habe wenig Lust auf den HSV. Absolute Gleichgültigkeit in Sachen HSV. Kommt immer öfters vor. Lesen tue ich hier natürlich noch, aber es ist für mich irgendwie nichts neues dabei.

  18. Saschas Alte Liebe 23. Januar 2018 um 19:46 Uhr

    Die Stellungnahme der Spieler zum Trainerwechsel bzw. zum neuen Trainer steht noch aus. Sie wird am Wochenende aus der Art und Weise des Auftritts entnehmbar sein.
    Vermutlich der spannendste Aspekt dieses nächsten Spiels, vermute ich mal.
    Wir werden sehen.

  19. ehemals22B 23. Januar 2018 um 21:13 Uhr

    Hoffentlich kommt kein Statement wie z.B. „Der neue Trainer ist super“.
    Das war in der Vergangenheit das erste Warnsignal.

    Ja, ist schon lustig anzusehen, wie das Mentalitätsmonster schweren Schrittes hinterhertrabt. Nein, eigentlich eher erschütternd.

    Zum Trainingsumfang habe ich eine kleine Anekdote beizusteuern. Vor einigen Jahren habe ich mal Eric Johannesen (Deutschland-Achter im Rudern) kurz auf nen small talk getroffen. Auf meine Frage, wieviel die denn so in der Woche trainieren, erhielt ich die Antwort: „Nun, wir sind ja noch alle im Studium, aber so 30-35 Stunden wöchentlich sind es“

    Noch Fragen?

  20. MoJoe 23. Januar 2018 um 22:53 Uhr

    Hmmm, der Hollerbach sollte Jensi gleich mal mittrainieren lassen – übel genug sieht der aus. Braucht dringend mal frische Luft. Sieht so nach Schlafmangel, Medikamenten aus.

    Zum Thema Training, ist alles gesagt. Das ist Fremdschämen pur. Mag man gar nicht hingucken. Da ist jeder halbwegs ambitionierte Freizeitsportler aus dem Bereich Triathlon, Radfahren, Laufen fitter und geschmeidiger unterwegs.

    Macht einen ja genauso sprachlos wie betroffen…Berufssportler…B.e.r.u.f.s.s.p.o.r.t.l.e.r. WTF?!?

  21. Michael 24. Januar 2018 um 01:18 Uhr

    Ich gucke gerne anders. Nicht umsonst fotografiere ich, leider noch zu wenig.
    Verkaufen will ich Euch was ganz banales, aus Sicht eines Bildermachers. Eine andere Perspektive.
    Guckt. Euch.dieses.Bild.oben.mal.an!
    Und die anderen Bilder und Videos der letzten Tage.
    Bruchhagen sieht, hast recht Gravesen, immer mehr aus wie Gonzo. Ohne Aussicht auf Hühner. Das Kinn hängt wie eine vollgeschissene und resignierte Socke im Polster und markiert unter letzter Anstrengung den Macher. Erbärmlich, alle zwei. Körpersprache: Loser und Machersimulant fühlen sich entlarvt.
    Positiv zur Zeit: im Freundes- und Bekanntenkreis sieht mich niemand mehr als HSV-Fan. Die Fans wurden gnadenlos weggebissen.
    Schaut in den nächsten Wochen Bilder und denkt Euch was ganz eigenes dabei. Ich freue mich über andere Wahrnehmungen und Anregungen.

  22. Wormfood 24. Januar 2018 um 07:08 Uhr

    Eventuell ist Maroh Samstag wieder einsatzfähig. Der würde der FC-Abwehr gut tun. Also mal angenommen, Köln gewinnt gegen Augsburg und Leipzig dreht nach der überraschenden Niederlage in Freiburg gegen den HSV auf, könnte es am 27. Januar bereits klappen mit Platz 18.

  23. Weltmeister. 24. Januar 2018 um 08:26 Uhr

    Mal ein Zwischenruf:
    Es ist inzwischen wohl so, dass viele Trainer in der Bundesliga nur noch darauf aus sind sich selbst zu vermarkten. Dazu gehört es wohl auch möglichst selten die Klamotten und das Wappen des derzeitigen Arbeitgebers zu tragen. Im Gegenteil: Viele sind darauf bedacht möglichst häufig in neutraler Businesskleidung aufzutreten. – Selbst am Spieltag!

    Vermutlich will sich jeder so schadlos halten wie irgendwie möglich, schließlich könnte es sein, dass man gestern Duisburg, heute Schalke – und morgen Dortmund trainieren kann. Motto: Bloß nicht zuviel Verbundenheit ausstrahlen. Damit könnte man bei einem neuen potentiellen Arbeitgeber anecken, vllt wäre es sogar ein Ausschlusskriterium.

    Identifikation und Loyalitätsgefühle gegenüber dem jeweiligen Club sind also mittlerweile immer seltener geworden. Erfrischend bunte Vögel wie einen Peter Stöger, der sogar die Farbe seines Brillengestells auf den Arbeitgeber auszurichten scheint, gib