Was haben wir denn da?

Ursprünglich hatte ich vor diesen Blog anders zu nennen, nämlich „Der Mann ohne Gedächtnis“. Aber dann bin ich zu dem Schluss gekommen, dass man dem gestrigen Tag damit nicht gerecht wird. Nur Hahnenkönig Wettstein allein? Nein, das kann es eigentlich nicht sein. Obwohl – spätestens seit gestern weiß nun wirklich jeder, warum der verkante Sanierer bisher eher im Hintergrund versagt und das Rampenlicht gescheut hatte. Sobald der Vogel in ein Mikrophon quatscht, labert er sich um Kopf und Kragen. Allein die Kriegserklärung an seine Spieler bei gleichzeitig leerer Tasche: unbezahlbar.

Also lasst uns doch mal eine kleine Bestandsaufnahme machen und gucken, was wir denn zur  Zeit so im Angebot haben, da draußen im Volkspark. Also wir haben….

 

….einen Aufsichtsrat, der sich zwei Wochen nach seiner endgültigen Wahl/Zusammensetzung das erste Mal neu ordnet. Der Hoffnungsträger von gestern (Krall) ist das gemeine Mitglied mit einer Stimme von morgen und der unauffällige Libero von gestern wird zum Chef-Treppenfeger von morgen. Wie lange diese Konstellation halten wird, ist unklar, denn der Treppenfeger könnte auch durchaus den Rat auflösen und neu gestalten. Auf jeden Fall kann er sich zur Zeit im Beifall der idiotischen Presse sonnen, die meint, so etwas wie Tatendrang ausgemacht zu haben, wobei sie hektischen und ungeplanten Aktionismus mit einer Idee verwechseln, aber das kann ja mal passieren. In einem ist dieser Rat jedenfalls groß, nämlich im Durchstecken von sensiblen Informationen. Die Presse weiß am Abend bereits von der Entlassung des Chef-Trainers, während dieser es erst am Mittag des nächsten Tages erfährt. Unbezahlbar.

Am Sonntagabend klingelt bei Bernd Hollerbach das Telefon. Ein Reporter der „Bild“-Zeitung konfrontiert den 48-Jährigen mit der Information, dass der Vorstand ihn entlassen werde. Hollerbach hatte das zwar schon geahnt, vom Verein selbst aber nichts gehört. Seit Tagen hatte keiner der Verantwortlichen mit ihm über die Lage gesprochen. Was im Hintergrund geplant wurde, erfuhr er nur aus den Medien. (Daniel Jovanov im Spiegel)

…eine Mannschaft, die von Stunde zu Stunde mehr zerfällt und sich in ihre Bestandteile zerlegt. Frei nach dem Motto: Rette sich, wer kann und nach mir dir Sintflut wird geledert, was das Mikrophon hergibt. Die Truppe, die den Verein pro Jahr fast € 60 Mio. kostet und spielt wie ein Verbandsligist ist ein inhomogener Söldnerhaufen, von den erhofften Mentalitätsmonstern sind nur noch Augen rollende Knie-Totalschäden übrig und 4 Siege aus 26 Spielen lassen nun wirklich hoffen. Bocklos, unfähig, intrigant. Unbezahlbar.

…ein Interims-Vorstandsvorsitzender, der grundsätzlich von nichts wusste. Das muss man in knapp 4 Jahren auch erstmal schaffen. Transfers, neue Trainer oder Manager, Hahnenkönig Wettstein war in nichts eingeweiht. Das kann natürlich passieren, wenn so ein Gremium wie der Vorstand des HSV aus 2 bzw. 3 Personen besteht, da rutscht schon mal was durch. Und überhaupt, für solche Kinkerlitzchen hatte Frankie W. auch gar keine Zeit, er musste sich schließlich um die Finanzen des Vereins kümmern, um die Entschuldung und so. Niemand wird einfach so zum HSV-Sanierer ernannt, nicht mal von der BILD. Und von von Heesens Doyen-Geschichten wusste der Mann auch nichts, ihm sagt ja keiner was. In einem ist der Wetzstein allerdings ein Meister, nämlich im telefonischen Kündigen von Mitarbeitern. Sowohl Todt wie auch Hollerbach bekamen einen Anruf und waren draußen. Das ist gut, denn dann hat Frankie mehr Zeit für das, was wirklich wichtig ist. Was das ist, wissen wir noch nicht. Unbezahlbar.

…einen neuen Trainer haben wir ja auch noch, allerdings dachte ich immer, dass Titz so eine Art junger dynamischer Typ wäre, schließlich war er ja mal Personal Jesus von Lewis Harry Holtby. Weit gefehlt, denn #ShowyourTitz ist 46 und sieht aus wie die deutsche Version von Gladiator Russel Crowe, nachdem dieser fett geworden war. Aber immerhin hat es Titz geschafft, die Mannschaft mit die höchsten Etat der Regionalliga an die Spitze der Tabellen zu verfrachten, das perlt. Ob er nun derjenige ist, der aus der zerstrittenen Truppe von Söldnern eine Mannschaft bauen kann, die sich zumindest wehrt, wir werden es sehen. Unbezahlbar.

Ein beachtlicher Zwischenerfolg für den HSV-Nachwuchs, der jedoch nicht allein in der hervorragenden Arbeit des Trainers begründet ist. Sondern auch mit dem zur Verfügung stehenden Etat. Nur die zweite Mannschaft des VfL Wolfsburginvestiert ähnliche große Summen für den Aufstieg. Zum Vergleich: Der Torwarttrainerkoordinator des HSV verdient pro Jahr mehr (145.000 Euro) als einige Regionalliga-Klubs für ihr gesamtes Personal zur Verfügung haben. (Daniel Jovanov im Spiegel)

…wir haben einen Direktor Sport, der jetzt bereits im 4. Jahr im Hintergrund intrigiert, was das Zeug hält und sich für Dinge feiern lässt, für die er überhaupt nichts kann. Zuerst hat er den armen Zinngruber zu Tode gecoacht und als dieser abgeschossen wurde, war Latschen-Bernie verschwunden. Dann hat er so lange gegen Labbadia gemobbt, bis dieser gehen musste und Bernie seinen Kumpel Gisdol einführen konnte. Als Gisdol vom Acker geschubst wurde, passierte das Gleiche wie mit Zinnbauer, Peters ward nicht mehr gesehen. Nun hat er erfolgreich Holler gekillt und kann endlich seinen Buddy Titz bringen. Die Geschichte ist absehbar, dennoch kann der Fleisch-gewordenen Badelatsche irgendwie nichts passieren, denn er ist guter Kumpel von Alex Otto und der hat Kohle. Unbezahlbar.

…ach ja, einen Medien-Direktor haben wir ja auch nicht. Christian „Tüt tüt“ Pletz lebt, auch wenn man es kaum glauben mag. Allerdings fragt man sich bei ihm die gleiche Frage wie bei Wettstein: Was macht der eigentlich den ganzen Tag? Betrachtet man die externe Kommunikation (Facebook, Twitter etc.) macht er nichts und betrachtet man die Außendarstellung des Vereins macht er noch weniger. Bruchhagen hätte sich von dem Parasiten trennen sollen, aber er wollte nicht hören und nun ist er Rentner und „Tüt tüt“ ist immer noch da. Unbezahlbar.

…und – yes- wir haben einen Interims-Sportchef oder sportlichen Berater oder wie immer Thommy Heesen sich auch nennen darf. Einer der größten Skandale in der Geschichte des Vereins, dass dieser Mann hier wieder in irgendeiner Funktion mitspielen darf, die Begründung habe ich gestern geliefert. Allerdings ist diese Ernennung noch nicht das Ende der Fahnenstange, da bin ich mir sicher. Stand heute würde ich bei diesem Verein noch nicht einmal eine Rückkehr der Herren Jörn Wolf oder sogar Dietmar Beiersdorfer ausschließen. Unbezahlbar.

Klar scheint nur, dass der heute als „Berater des Vorstandes“ und „Begleiter des Trainerteams“ berufene Thomas von Heesen nur bis zum Saisonende an der Mission Klassenerhalt mithelfen soll. Der Ex-Aufsichtsrat genießt nach Veröffentlichungen des SPIEGEL über einen Vorgang vom März 2015, als er im Auftrag des damaligen Vorstandsvorsitzenden Dietmar Beiersdorfer mit der dubiosen Sportvermarktungsagentur „Doyen Group“ über den Verkauf von Spieleranteilen verhandelte, einen zweifelhaften Ruf beim HSV.

Seinen größten Erfolg als Beiersdorfers Berater erreichte er mit der Vermittlung des türkischen Stürmers Batuhan Altintas. Der 21-Jährige ist mittlerweile in die zweite türkische Liga verliehen worden. (Daniel Jovanov im Spiegel)

Fakt ist: Zu Beginn der Rückrunde war dieser Verein eine Ruine, heute ist er eine Ruine, die raucht. Anstatt ein Problem nach dem anderen zu lösen, werden für ein gelöstes Problem zwei neue geschaffen. Maulwürfe, feige Führungskräfte, interne Grabenkämpfe, halb-kriminelle Sportberater. Man sieht, der Verein steht auf einem wirklich starken Fundament und der Verein entwickelt sich. Zurück.

 

 

Von | 2018-06-02T17:34:24+02:00 13. März 2018|Allgemein|80 Kommentare

80 Comments

  1. humorbaer 13. März 2018 um 07:35 Uhr

    Das durchstecken der Entlassung Hollerbachs durch den Rat ist doch nicht bewiesen.

    Die gesamte U 23 kommt auch in Frage!

    • Gravesen 13. März 2018 um 07:41 Uhr

      Soll das ein Witz sein? Wenn ja, trifft er meinen Humor. Wenn nein, um Gottes Willen.

    • Michael 13. März 2018 um 08:30 Uhr

      Ich bitte um Erklärung. Gut behauptet ist nicht halb bewiesen.

    • Ex-HSVer im Herzen 13. März 2018 um 11:46 Uhr

      Bei diesem Verein muss man nichts mehr beweisen, weil so etwas völlig normal ist und es klar war, dass man nach der Klatsche Holler rasiert.

  2. Mosche 13. März 2018 um 07:43 Uhr

    Gut geschrieben Grave.
    Ehrlich gesagt hatte sich der HSV schon aufgegeben und versucht die Mission Klassenerhalt nun doch nochmal anzugehen. Der vermittelte Aufgabemodus war aus meiner Sicht auch eine Katastrophe. Auf jeden Fall ist deutlich mehr Aktionismus, als Plan zu erkennen. Sollte es realistisch laufen, dann steigt der HSV ab und die Verantwortlichen kümmern sich dann Mitte Mai um die Ausrichtung für Liga2. Ergebnis:
    All in am 13.3.2018, rien ne va plus und wie das Blatt aussieht, wissen wir Alle …

    Guter Artikel von Jovanov
    http://www.spiegel.de/sport/fussball/hamburger-sv-christian-titz-und-thomas-von-heesen-sollen-den-klub-retten-a-1197746.html

    Thomas von Heesen wird es nicht leicht haben, s.d. ich wegen der mir unbekannten Vorgeschichte, meine Meinung revidieren muss, dass er für den HSV hilfreich wäre.
    https://www.bild.de/bild-plus/sport/fussball/hsv/von-heesen-kommt-mit-miesem-ruf-55077426,view=conversionToLogin.bild.html

  3. humorbaer 13. März 2018 um 07:49 Uhr

    Jemand muss ja mit dem neuen Betreuerteam gespochen haben.

    Woher willst du wissen, dass dieser dicht gehalten hat?

    • Gravesen 13. März 2018 um 07:55 Uhr

      Nun, ich nehme an, es war der Dino. Herrjeh, nach all der Zeit hast du es immer noch nicht begriffen?

  4. humorbaer 13. März 2018 um 08:06 Uhr

    Kann es sein,dass man wegen jedem sagt,es muss ja der Aufsichtsrat sein, weil das oft so war?

    Tatsachen kommen im wirklichen Leben auch von ganz woanders her!

    • Gravesen 13. März 2018 um 08:17 Uhr

      Also schön, ich versuche es nochmal.
      .

      Gravesen 11. März 2018 um 21:22 Uhr
      Also ab morgen dann ein neuer Trainer beim HSV. Der Dritte in dieser Saison, was für ein Trümmerhaufen

      .
      Am Sonntag Abend um 21.22 Uhr wusste ich bereits, dass Hollerbach am nächsten Tag gefeuert werden würde. Da wusste es weder Holler selbst, noch wusste es Herr Titz und die U23 wusste es erst recht nicht. Es wussten auch nicht Herr Scholz und seine Nebenpisser, die sich damit am nächsten Tag dick machen wollten. Ich habe daraus aber keinen späten Sonntags-Blog gemacht, sondern es in einem einfachen Kommentar erwähnt. Wenn ihr das nicht lest, kann ich auch nichts dafür.

  5. BerndH60 13. März 2018 um 08:13 Uhr

    Typisch HSV, Kündigung per Telefon, wow, das ist doch sowas von 90er.
    Heute kündigt man per Whats-App, da kann man gleich noch ein Stinkefinger-Smiley einfügen und als Anhang eine tolle GIF-Animation vom Jobcenter.?
    Ist dieser Verein denn nirgendwo Up-to-date?

  6. Peter.Helm 13. März 2018 um 08:23 Uhr

    „Was sind das für Leute in Hamburg?!“ Grave, ich muss dich zum ersten Mal kritisieren. Obwohl du alles richtig analysiert und dementsprechend prognostiziert hast, bin ich seit gestern sprachlos. Dieses Bild was dieser Verein abgibt macht mich fassungslos und sprachlos. Gut, es ist Alarmstufe Rot und in Krisen zeigt sich oft das wahre Gesicht, aber trotzdem. Da muss doch jetzt jemand intervenieren?! Oder bedient man sich solange bis der Wagen mit 350 ungebremst gegen die Wand fährt? Wahnsinn. Wahnsinn.

    Die Liebe ist weg, die Hoffnung sowieso.

    VG

    • Gravesen 13. März 2018 um 08:32 Uhr

      Ich habe deinen Beitrag jetzt dreimal gelesen, aber ich kann nicht erkennen, worin du mich kritisieren möchtest.

      • Peter.Helm 13. März 2018 um 09:41 Uhr

        Das ist gut, denn eigentlich war das auch ironisch gemeint. Mein „Kritikpunkt“ war, dass obwohl du immer dargelegt hast wie schlecht es um die Situation beim HSV steht, dass ich trotzdem über die aktuellen Geschehnisse schockiert bin. Ergo, selbst der „Pester“ Grave war anscheinend nicht negativ genug. Aber vielleicht hätte ich auch mir einfach die Geschehnisse aus deinen Beiträgen ableiten können. Trotzdem, ich finde das alles Wahnsinn.

        Richtige Kritik kann man an Ihnen nicht üben Herr Hetsch, Leute die jahrelang sachlich, geradlinig und ehrlich Sachen analysieren und prognostizieren kann man nur respektieren.

  7. humorbaer 13. März 2018 um 08:29 Uhr

    OK ,dann hast du natürlich recht.

    Was wäre aber gewesen, wenn der nichts wissende Titz nein gesagt hätte?

    • Michael 13. März 2018 um 10:15 Uhr

      Er ist weisungsgebundener Arbeitnehmer. Jeder übliche Arbeitsvertrag hat ein Passus des Tenors, dass man jede zumutbare Tätigkeit auf Weisung ausüben wird.
      Einem Trainer den Auftrag zum Trainieren zu geben, ist zumutbar.

      • Meikel 13. März 2018 um 11:20 Uhr

        zumutbar?
        Auch bei dieser ersten Mannschaft? 🙂

  8. Michael 13. März 2018 um 08:35 Uhr

    Auf den Punkt. Ich leite den Link an meine Leute, die wissen wollen, „was mit dem HSV los ist“.
    Die rauchende Ruine ist ein gutes Bild. Ich denke eher an die ausgesaugte Beute von Spinnen. Ist der Kadaver leer, wird er fallengelassen.

  9. marlor 13. März 2018 um 09:22 Uhr

    Du hast in deiner Liste der möglichen Rückkehrer noch den Hilke vergessen. Dessen Rückkehr ist hinter verschlossenen Türen bestimmt auch längst geplant 😉

    • Gravesen 13. März 2018 um 11:15 Uhr

      Noch lachst du.

  10. Scifo 13. März 2018 um 09:25 Uhr

    Im Grunde war es doch schon vor dem Bayern Spiel klar, dass Hollerbach gehen wird. Es gab ja angeblich keine Kommunikation mit ihm vor und nach dem Spiel von Seiten des Vereins. Das machen Führungskräfte so…nicht nur im Fußball. Und die jetzige Besetzung ist auch nachvollziehbar, wenn vorher kein Plan vorhandenen war. TvH jetzt allerdings zu installieren ist schon ziemlich frech.
    Im Grunde steigt die Erste jetzt ab und es würde mich nicht wundern, wenn die Zweite nicht aufsteigt. Das ist allerdings so ziemlich schlecht für den Verein. Da man ja keinen Plan für Liga 2 hat (und niemanden der ernsthaft plant und dann auch ab August die Verantwortung für SEIN Team übernimmt), wäre eine Zweite in Liga 3 ideal. Das zieht eventuell Spieler an, die jung sind und unbedingt nach oben wollen. Der Sprung ist dann ja nicht so groß. Wahrscheinlich haben genau diese Typen auch die entsprechende Mentalität.

    Ist nur so ein Gedanke, mir würde es als Spieler der für Liga 3 verpflichtet wird so in den Sinn kommen. Mit etwas Glück bin ich dann ein Jahr später Bundesliga Spieler.

    • 13. März 2018 um 12:24 Uhr

      Aber die 1. und 2. Mannschaft müssen doch zwei Ligen zwischen sich haben; 1. Herren in der 2. Liga= kein Aufstieg für die Zwote

  11. Sag' Tschüss Dino 13. März 2018 um 10:59 Uhr

    Übrigens: Hrubesch hat sich für eine solidere Aufgabe entschieden, übernimmt nach Jones die DFB Ladies.

    Der war schlau genug sich nicht beim Dino zu verbrennen.

    • Sepp 13. März 2018 um 11:45 Uhr

      Ja,ja.Immer den leichtesten Weg.Ein Opportunist wie er im Buche steht.Mir geht’s gut.
      Stichwort HSV: ein Geldverschleuder-Verein vor dem Herrn.Jetzt kommt die Rechnung bzw. Abrechnung.

      • Sven 13. März 2018 um 18:07 Uhr

        Was ist denn das für ein seltsamer Vorwurf? „Immer den leichtesten Weg. Ein Opportunist wie er im Buche steht.“

        Erstens ist eine DFB-Auswahl kein „leichtester Weg“. Und zweitens und wichtiger: Wozu soll ein älterer, erfolgreicher Herr sich in einem Haufen aus fortgesetztem (!) Missmanagement, Missgunst und ohne jede Umgangsformen (siehe Todts und Hollerbachs Abgang) ohne jede Chance auf Sieg aufreiben? Mit schattigen Gestalten wie Wettstein oder von Heesen auch noch vor der Nase? Um den Abstieg mit seinem Namen zu verbinden? Sich als vierte oder x-te Wahl verheizen lassen? Jetzt, wo der Kahn faktisch hinüber ist? Der ist kein Opportunist, der ist einfach nicht blöd!

      • Sag' Tschuess Dino 14. März 2018 um 22:06 Uhr
  12. tani1977 13. März 2018 um 11:39 Uhr

    dafür verbrennt man jetzt einen erfolgreichen u21 trainer….wie damals den zinnbauer,den man hochgeholt hat und der danach auch gefeuert wurde..und wenn ich schon wieder lese,man arbeitet an einer größeren lösung für die nächste saison
    HALLO!!!! merkt man es noch..BITTE..wer kommt denn wirklich freiwillig zu diesem trümmer und chaosverein…

    allein,dass sich hollerbah nicht von den spielern verabschieden durfte,find ich ziemlich unter aller sau…

  13. Ex-HSVer im Herzen 13. März 2018 um 12:01 Uhr

    Siehste! Da isser ja, Dein Blog! ???

    Diese ganzen Vorgänge sind so unfassbar, dass man aus dem Kopfschütteln nicht raus kommen mag, Und das soll Hoffmanns an sein? Einen Mann aus der zweiten Reihe eines Vereins aus der zweiten Reihe gleich zum Vorstand machen? Krank! Einen Trainer, der aufgrund seiner Persönlichkeit in D gescheitert ist und nach China geflohen ist? Krank! Und irgendeinen Fussi-Ahnhngslosen/Gescheiterten zum VV machen? Krank!
    Es wird ohne Insolvenz ewig so weiter gehen.

    Bitte schreibe Dein Buch! Ich wette, es finden sich mehrere Verlage dafür. Du und Jovanov als Team und der SPIEGEL greift zu. Das wird sich auch jeder Ultra kaufen. Jede Wette. Allerdings solltest Du noch abwarten, wie die Rolle der DFL beim Lizenzierungsverfahren ist. Ich denke, dann wird es noch einiges geben, dass skandalös ist. Denn so wie die Zahlen aussehen, darf dieser Verein definitiv keine Lizenz für die zweite Liga bekommen. Aber es wird definitiv gemauschelt werden, damit das klappt

  14. Ex-HSVer im Herzen 13. März 2018 um 12:15 Uhr

    Typisch ist wieder dieses Geschwafel, als wenn der neue Trainer ein Messias ist und das Feld von hinten aufgerollt wird. Hallo!!! Das ist ein vierte Liga Trainer!! Bei dem Etat wäre es schon skandalös, wenn diese Mannschaft nicht unter den Top 3 ist!
    Jetzt schon wieder Parallelen zu Trainern wie Nagelsmann, Tedesco und so weiter zu ziehen ist wirklich populistische Scheiße.
    Die sind unter ganz anderen Voraussetzungen gestartet. Ich hoffe, Mainz und Wolfsburg gewinnen am Wochenende und Hertha schafft es, taktisch vernünftig zu spielen. Dann ist noch vor der Länderspielpause der Drops gelutscht

  15. Bidriovo 13. März 2018 um 12:16 Uhr

    Ein super Artikel. Aufgreifen möchte ich gerne nochmal folgendes „4 Siege aus 26 Spielen lassen nun wirklich hoffen“. 4 Siege verteilt über 26 Spieltage ist einfach sche… Differenzierter verteilen sich sogar 2 Siege auf 24 Spieltage. Denn der HSV ist im Gegensatz zu vielen anderen Jahren nicht mit einem Fehlstart losgerannt. Nein dieser Verein hat zum Saisonbedingt ganz oben mitgespielt. Normalerweise entwickeln sich bei Vereinen dadurch ein gewisser flow, der auch kleine Vereine durch die Saison trägt (so wie h96 jetzt). Aber der HSV schafft es komplett bis ins nichts zu fallen. Ohne diese Siege wäre der HSV gerade im zweistelligen Punktebereich…

  16. ausgegliedert 13. März 2018 um 12:33 Uhr

    Apropos unbezahlbar, traut sich momentan keiner, bei Kühne die Meinung einzuholen?
    Die Lusche Wettstein ist noch da und die Lusche TvH wieder, da wäre ein Statement durchaus interessant.

  17. Ex-HSVer im Herzen 13. März 2018 um 15:01 Uhr

    Wenn ich vom Sportchefchen Ahrens in der Mopo scho wieder dieses „großer Verein“ lese, könnt ich den Lunch wieder gen Norden befördern.
    Wie die Schmeissfliegen wird jeder Furz umschwirrt. Gibt es in Hamburg eigentlich einen einzigen seriösen Journalisten, für den das Wort „Tiefgang“ und Analyse kein Fremdwort ist?

    • Manfred Laugwitz 13. März 2018 um 21:53 Uhr

      Ist Daniel nicht Hamburger?

  18. Libero 13. März 2018 um 15:23 Uhr

    Kann der neue HSV-Trainer Christian Titz noch das Wunder Klassenerhalt schaffen?
    Ja 54% Nein 46%
    Das ist das heutige aktuelle Ergebnis einer online Umfrage im Hamburger Abendblatt.
    Unvorstellbar, dass noch über 50% an den Klassenerhalt glauben.
    Aber das neue sportliche Duo, 4.Ligatrainer Titz und Sportberater mit zweifelhaftem Ruf van Heesen lassen anscheinend die von Verblendung und Selbsttäuschung infizierten Hüpfer tatsächlich noch einmal hoffen.
    Es wird nicht passieren, was nicht passieren darf.
    Oh man, tun mir diese Gesellen leid, die es immer noch nicht wahr haben wollen.
    Wie tief wird der Fall für einige sein, wenn das Unmögliche (unabsteigbar!) möglich wird.
    Für sehr, sehr viele wird das ein harter Aufprall, hoffentlich rasten die dann nicht total aus, was ich allerdings bei nicht wenigen befürchte.

  19. Gravesen 13. März 2018 um 15:44 Uhr
    • Sag' Tschüss Dino 13. März 2018 um 17:34 Uhr
      • Ex-HSVer im Herzen 13. März 2018 um 19:02 Uhr

        Hahaaa! Geil! Genau das Gefühl wird gerade vermittelt. Hoffmann räumt gerade sowas von auf!!! Die Chinesen stehen Schlange, Emirates verdoppelt das Sponsoring in Liga 2 (juhuuu, endlich mal ein Zweitligateam sponsern) und nach der WM greift sich der HSV den Trainer des Siegers.

        Allet jut!

    • Christian 14. März 2018 um 08:17 Uhr

      Aber auch irgendwie bezeichnend, dass sich der Ex-Trainer tatsächlich überzeugen ließ, sich nicht zu verabschieden. Wenn mir was an der Mannschaft läge, wäre es mir als bereits Gekündigtem doch recht schnurz, was mein Rausschmeißer davon hält?!?

  20. BerndH60 13. März 2018 um 15:46 Uhr

    Gute Nachrichten für Hamburg.

    Endlich elf zusammen: Entlassene HSV-Trainer gründen eigene Fußballmannschaft
    „Mit der Entlassung von Bernd Hollerbach beim HSV können die ehemaligen HSV-Trainer aus den vergangenen zehn Jahren ihre eigene Fußballmannschaft komplettieren. Gründer und Kapitän Huub Stevens freut sich auf das erste Spiel.
    Das Team soll EHSVT heißen (Entlassene HSV Trainer) und besteht in der Stammbesetzung aus Huub Stevens, Martin Jol, Armin Veh, Michael Oenning, Thorsten Fink, Bert van Marwijk, Mirko Slomka, Josef Zinnbauer, Bruno Labbadia, Markus Gisdol und seit heute Bernd Hollerbach. Zudem stehen zahlreiche Interimstrainer als Ergänzungsspieler bereit.“