Das nenne ich mal stilvoll

Ach herrjeh, was war das gestern für ein Aufschrei bei den einschlägig Vorbestraften. Der böse Herr Kühne hatte in mehreren Interviews seinem Unmut Luft gemacht, hatte seine Investitionen in den HSV als die schlechtesten seines Leben beschrieben und hatte es sogar gewagt, Zweifel an Rettungsgott Bernd Hoffmann anzumelden. Wie konnte er nur, so kurz vor einem der wichtigsten Spiele in der Geschichte des Vereins, fieser Kühne.

Aber nun lese ich doch heute ein Interview mit meinem Freund Latschen-Bernie Peters und das Ding schlägt nun dem Fass den Boden aus. Nicht nur, dass wirklich jeder Satz vor Arroganz überquillt, nein. Peters bewirbt sich allen Ernstes um den Job des Sportchefs. Und das am Tag des Entscheidungsspiels in Frankfurt, stilloser geht es nicht mehr. Allerdings zeigt uns sowohl Inhalt wie auch Zeitpunkt dieses Interviews, worum es den Herren im Volkspark tatsächlich geht und zwar durch die Bank.

Abendblatt: Das heißt sie plädieren für einen Sportvorstand, der übergeordnet arbeitet? Und der Bernhard Peters heißt?

Peters: Wenn es gewünscht ist, bin ich bereit, diese Verantwortung zu übernehmen. Ich glaube, dass es in dieser Konstellation Sinn ergeben kann.

Das muss man sich wirklich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Der Verein steht am Abgrund und der Mann hat nichts besseres zu tun als sich für einen Job zu positionieren? Merkt der eigentlich noch was? Natürlich vergiss der Vogel auch nicht, seine Rolle im aktuellen Wahnsinnsaufschwung in den Scheinwerfer zu stellen, alles andere hätte auch überrascht.

Abendblatt: Wäre Titz schon beim Wechsel von Markus Gisdol zu Bernd Hollerbach die bessere Wahl gewesen?

Peters: In diese Entscheidung war ich nicht involviert. Ich habe Christian Titz hier schon häufiger als Cheftrainer ins Gespräch gebracht, weil ich von seinen Kompetenzen und seinem Stab als Gesamtpaket überzeugt bin.

Abendblatt: Warum haben Sie sich nicht durchgesetzt?

Peters: Es waren andere, die die Entscheidungen getroffen haben. Das hatte ich zu respektieren.

Na klar, ist sicher. Die schlechten Entscheidungen haben grundsätzlich andere (Bruchhagen) getroffen, während Super-Bernhard schon vor Titz’s Geburt von dessen Qualitäten überzeugt war. Schade nur, dass Peters grundsätzlich zu erwähnen vergisst, dass er auch an die Qualitäten der Herren Zinnbauer und Gisdol geglaubt hatte und die Ergebnisse sind bekannt, oder?

Da wäre allerdings noch eine Sache, die ebenfalls interessant ist, wenn man in der Lage ist, genau hinzuhören.

Peters: Wir sind total handlungsfähig. Was wir sicher brauchen ist ein Manager für die Bundesligamannschaft, der absolut durchsetzungsstark und anerkannt im Spielermarkt ist. Der diese ganzen Kaderdispositionen, die unser Kaderplaner Johannes Spors vorbereitet, entsprechend abschließt und der autark und selbständig arbeitet – und zwar in meinen Augen unterhalb des Vorstandes.

Und? Fällt was auf? Peters hätte den Job, für den er sich gerade aktiv bewirbt, gern als Position außerhalb des Vorstandes, weil – dann wäre er nur seinem Freund Wettstein unterstellt. Wäre die Position die des Sportvorstandes, wird der Mann vom Aufsichtsrat, als von Hoffmann kontrolliert und könnte vor dort gefeuert werden. Und das möchte Bernie nicht so gern.

*Da scheine ich etwas durcheinander bekommen zu haben, Peters redet in der ihm eigenen Art und Weise scheinbar über seinen neuen Kumpel Spors. Er selbst möchte schon gern Vorstand werden, mit dem entsprechenden Gehalt natürlich.

Nimmt man alles zusammen – den Inhalt, den Zeitpunkt, die Tonalität, dann ist dieses Interview wieder einmal das, was man von Peters gewohnt ist: Das Allerletzte! Aber es zeigt halt auch überdeutlich, worum es den Herren selbst in dieser Situation geht, nämlich um die Posten und die eigene Haut.

(Quelle: https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article214202239/Bernhard-Peters-Der-HSV-war-ein-Club-ohne-Mut.html)

Von | 2018-06-02T17:33:52+02:00 5. Mai 2018|Allgemein|40 Kommentare

40 Comments

  1. Weltmeister. 5. Mai 2018 um 12:57 Uhr

    Nichts als die nackte Wahrheit.
    Schamlose Selbstoptimierer wohin man auch blickt.

  2. ausgegliedert 5. Mai 2018 um 13:03 Uhr

    Nicht das richtige Management? Der ex-ARV aus dem eigenen Stall war demnach ein kolossaler Fehlgriff, der auch im eigenen, wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmen demnach keinen Fuß mehr in die Tür bekommt? Na dann.

    Schon blöd, wenn der kümmerliche Rest der Anteile nicht mehr interessant genug für ein weiteres Invest ist.

    Peters möchte Sportmanager werden. So eine Überraschung aber auch….

  3. Kevin allein in Hamburg 5. Mai 2018 um 13:26 Uhr

    Wenn der HSV absteigt, geht dann Peters von allein ?

  4. Micha 5. Mai 2018 um 13:50 Uhr

    @Grave: Glaube, du hast die Position, für die sich Peters bewirbt, missinterpretiert. Peters bewirbt sich als Sport-Vorstand (er fürchtet nicht Hoffmann), um Meta-Arbeit zu verrichten, und fordert einen zusätzlichen Sport-Manager bzw. Sport-Direktor, der das Tagesgeschäft mit Transferarbeit, Medien und Mannschaft verrichtet und der ihm unterstellt ist (der also die aufwändige Arbeit macht, die sich Peters offenbar auch gar nicht zutraut). Geiles Jobprofil: übergeordnete Strukturen und Wiedererkennungsmerkmale erfinden und implementieren. Mit ‚total durchsetzungsstark‘, ‚bei den Beratern anerkannt‘ und ‚dicht an der Mannschaft‘ meint Peters nicht sich selbst, sondern die Eigenschaften des zu findenden untergeordneten Manager.

  5. Kobinho 5. Mai 2018 um 14:10 Uhr

    Mit diesem Kommentar mache ich mich vielleicht unbeliebt, aber ich sehe das Wirken von Peters bisher überwiegend positiv.
    Der Nachwuchs ist wieder durchgehend konkurrenzfähig. U19 und U21 sind sogar überdurchschnittlich unterwegs. Ihm als Hauptverantwortlichen in diesem Bereich muss man zwangsläufig diese positive Bilanz zumindest anteilig zuschreiben.
    Im Vergleich zu vielen anderen im Verein kann man ihm doch eine erkennbare Leistung zuordnen.

    Ein Interview ausgerechnet heute muss nicht sein, finde ich aber auch nicht so dramatisch. Über Strukturen muss eh ligenunabhängig geredet werden.
    Die Vorlage mit der Frage zur Vorstandsposition hat er verwandelt. Natürlich Ansichtssache, meines Erachtens aber ok.

    • Gravesen 5. Mai 2018 um 14:14 Uhr

      Überhaupt nicht unbeliebt, ist halt deine Meinung, Ich habe eine andere und die rührt daher, dass ich mich mit einigen Leuten unterhalten habe, die direkt mit bzw. unter Peters arbeiten bzw. gearbeitet haben. Der Mann steckt gern den Ruhm für vermeintliche Erfolge ein, Misserfolge haben grundsätzlich andere zu verantworten (siehe Hollerbach/Titz). Ich nenne sowas schäbig.

      • Kobinho 5. Mai 2018 um 14:25 Uhr

        Danke für Deine Antwort.
        Seinen internen Umgang kann ich natürlich nicht beurteilen. Ein „Chef“ muss nicht beliebt sein, aber natürlich sollte er fair im Umgang sein und Erfolge sowie Misserfolge verantworten.
        Bei den Trainerfehlgriffen Gisdol und Zinnbauer war sein Einfluss sicher nicht förderlich. Titz kann man noch nicht wirklich beurteilen, die ersten Eindrücke sind aber sehr vielversprechend, was sein Auftreten und die Art des Fußballs betreffen.

    • Ex-HSVer im Herzen 5. Mai 2018 um 17:51 Uhr

      Peters ist ein Durchschnittsperformer, der lediglich gut schnacken kann und zwischenmenschlich total degeneriert ist und ein komplexbeladenes Arschloch ist.

      Komplex = Interview wie heute.

      Schlimmer Typ

  6. Mosche 5. Mai 2018 um 17:19 Uhr

    HSV quasi abgestiegen und wir bedanken uns bei allen Verantwortlichen der letzten Jahre!
    Alex Meier gerade eingewechselt und bei uns vom Hof gejagt. (danke für diese Erinnerung Herr Kovac)
    Wie lange ist das bitte her.
    So lange machen die Verantwortlichen schon diesen Scheiss 🙁
    UND TRIFFT AUCH NOCH 🙂 🙂 🙂

  7. Olaf B. 5. Mai 2018 um 17:28 Uhr

    Alles wie erwartet in Frankfurt : Titz,Holtby & Co wieder geerdet. Nichts mit Wunder und tikitaka. Es geht runter, endlich !

  8. Ex-HSVer im Herzen 5. Mai 2018 um 17:54 Uhr

    Was zum Teufel labert von Heesen nach dem Spiel in die Kamera??? Der Typ ist nur Berater ohne offizielle Funktion. Kein Ruhmesblatt für Wasserziehr.

    Hoffentlich schmeisst Wolfsburg Labbadia raus. Dann punktet Wolfsburg. Wenn nicht, befürchte ich, dass Köln gewinnt. Hilfeeeeeee!!!!

    • ausgegliedert 5. Mai 2018 um 18:05 Uhr

      Würde auch nichts ändern.
      Wie die Taktik des Herrn Titz wirkungsvoll bekämpft werden kann, war hier schon vor einiger Zeit Thema.

      Wenn die Fohlen Offensive dann ein wenig Platz hat, klingelt es schnell. Das Thema ist diesmal durch.
      Auch wenn es für Personen wie Titz oder Ito schade sein mag, daß die Führung abgepfiffen wurde.

  9. Micha 5. Mai 2018 um 17:55 Uhr

    Interessant: Auf Facebook genügt es bereits, dass Daniel Jovanov das heutige Ergebnis korrekt benennt – und er wird als Basher bepöbelt.

  10. tani1977 5. Mai 2018 um 18:05 Uhr

    puuuuuuh…gewonnen..und dann noch ein tor durch alex meier….geschichten,die der fussball schreibt
    und danach wieder interviews mit trainer, van heesen etc…wo man wieder hört, fehlendes spielglück, hätte das 1. (abseitstor) gegolten,dann wäre das spiel anders gelaufen

    ja,so ist es halt im fussball immer…und dann noch: Nichts gegen die Eintracht, aber, das spiel war bis zum 1:0 ausgeglichen..blablabla…

    also,ich fand den HSV heute schon ziemlich schlecht….hohe, lange Bälle, geholze etc…und wir haben endlich mal wieder unsere Chancen auch reingemacht..puuuhh

    tja..jetzt gehts nur noch um den Relegationsplatz…

  11. Micha 5. Mai 2018 um 18:20 Uhr

    Das Lotto-Lied nähert sich seiner inneren Wahrheit:

    Wenn du aus Sandhausen kommst, schießt Geld hier keine Tore …

    Das könnte man sogar mitsingen.

  12. Ehemaliger HSV-Fan 5. Mai 2018 um 18:50 Uhr

    Hoffentlich holt Gladbach nächste Woche mindestens ein Unentschieden. Von Labbadia und den Wolfsburgern kann man ja leider überhaupt nichts mehr erwarten.

  13. tani1977 5. Mai 2018 um 19:23 Uhr

    ich wette,es geht so aus….der HSV spielt gegen Gladbach unentschieden und Wolfsburg verliert gegen Köln…..

    der HSV steigt ab und sagt am Ende, ABER es ist knapp geworden,wer hätte das am ende gedacht,dass wir noch so nah ran kommen…nächstes Jahr kommen wir wieder

    Blablabla

  14. Tim schultz 5. Mai 2018 um 20:14 Uhr

    Was ist denn das bitte mit dem Stadion?
    Kiel wird die Nutzung untersagt, weil der Trainingsbetrieb für den HSV beim Heimspiel Kiel nicht möglich ist?
    Herr Speckstein? Das ist ein Frechheit!
    Oder melden sie den Verein komplett ab und die Hobbytruppe trainiert zukünftig nur noch?
    Wenn Kiel in der Bundesliga (erste!) ein Heimspiel hat, wird der HSV sicherlich auswärts antreten!
    Selten, aber so intelligent sind die Herren Spielplangestalter sicherlich!

    Jetzt drücke ich Wolfsburg und gladbach ja noch mehr die Daumen!

    • Sag' Tschuess Dino 5. Mai 2018 um 20:29 Uhr

      Vor allem könnte man dann die Stadionuhr weiter laufen lassen, nur den HSV weg tippexen, wenn Holzbein so lange in Stellingen aushilft. 😉

      Aber im Ernst: Wie blöd muss man als Dinomörder eigentlich seín, um sich in der finanziellen Situation gar Einnahmen für die Stadionmiete durch die Lappen gehen lassen. Wenn man wirtschaftlich derart klamm ist, dass man schon die Rasenheizung dimmt und so entscheidet, ist der doch mit dem Klammerbeutel gepudert.

  15. Micha 5. Mai 2018 um 21:21 Uhr

    Kiel geht sicher in die Relegation, der HSV kann durch ein mittelgroßes Wunder noch die Relegation erreichen. Da sagt man zum jetzigen Zeitpunkt erstmal ab, um Stärke zu zeigen, den rechnerisch noch möglichen Platz zu behaupten. Das ist legitim. Wenn der HSV sicher abgestiegen ist und Kiel die Relegation besteht, wird sich das ändern, da der HSV die Einnahmen bräuchte und Kiel die Stadionnutzung. Das ist jetzt keine Schlagzeile und keine Kommentare wert.

    • Sag' Tschuess Dino 6. Mai 2018 um 17:42 Uhr

      Das ist zu kurz gedacht, wie sich schon heute zeigt. Während St. Pauli Verfolger Bielefeld die Punkte abgenommen hat, ist Kiel sicher auf dem Relegationsplatz gelandet und könnte mit Kiel noch leichter einen Deal finden, das Stadion zu vermieten, denn die spielen auch zeitlich versetzt.

      Ergo hätte sich der HSV diese Mieteinnahmen verdummt, wenn sich Kiel und St. Pauli einig wären. Per Bahn über Altona zu St. Pauli käme man übrigens besser als nach Stellungen und würde sich auch langfristig Begegnungen mit den Orks vom Volkspark ersparen, wenn man diesen Weg wählt. Wettstein kann seine Rasenheizung wie bewährt weiter dimmen und auf St. Pauli nimmt die Einnahmen dann sicher gern an. Würde Kiel den HSV dazu noch in der Relegation aus der 1. Bundesliga kicken, wäre das ohnehin der Beginn einer Freundschaft zwischen Kiel und St. Pauli.

      • Micha 6. Mai 2018 um 19:14 Uhr

        Sicher? – Es geht doch um die Torlinien-Technologie als Bedingung, die im Volkspark installiert ist, nicht aber im Millerntorstadion.

  16. BerndH60 6. Mai 2018 um 05:01 Uhr

    Wirklich schade, dass Humor, insbesondere schwarzer Humor, in Deutschland mehr oder weniger ein Fremdwort ist.
    Als die Amerikaner russische Konsulate in den USA geschlossen haben, ließ die russische Regierung über Twitter abstimmen, welches US Konsulat in Russland als Vergeltung geschlossen werden sollte. „Gewonnen“ hat St. Petersburg und das wurde dann auch dicht gemacht. Warum ich das erzähle?

    Mein Traum wäre eine Voting Website betrieben vom Vorstand des 1. FC Köln. “
    „Wen wollt ihr sicher mit uns in Liga 2 sehen? HSV oder Wolfsburg? Triff deine Wahl und klicke den Button!“
    Uns so wird dann auch gespielt. Lockerer Sommerfußball oder Kampf bis aufs Messer.

    Das ist doch ein absoluter Traum als fest stehender Absteiger, und damit ist man ja per Definitionem ein Verlierer, noch einmal so sehr das Rad des Schicksals drehen zu dürfen.
    Absteiger werden ja immer in der Liga darunter als Favoriten für den Aufstieg betrachtet. Wen wird Köln wählen?
    Den HSV, der trotz allem im Heimspiel mehr Zuschauer ins Kölner Stadion locken wird oder doch Wolfsburg, von dem man vielleicht annehmen kann, dass VW das Interesse verloren hat?
    Fragen über Fragen, noch dazu so spannende.

  17. Goldfather 6. Mai 2018 um 05:54 Uhr

    Angesichts des Gesundheitszustandes von Sir Alex Ferguson geht mit Herr Peters sowie der Rest der Rautenbestattung aktuell am Arsch vorbei. Ferguson war ein Trainer vom Kaliber Ernst Happel. Was für ein grandioser Trainer er bei Manchester United einst gewesen ist zeigte sich direkt nach seinem Abgang im Jahr 2013. Seit dem tut sich Manchester United schwer sich für die Champions League zu qualifizieren und ist meilenweit entfernt von dem Fußball den einst die Fergieboys (Beckham, Giggs, Neville, Scholes) in den Neunzigerjahren zelebrierten.
    .
    Natürlich wird es mit dem professionell geführten Club ManU nicht derartig bergab gehen wie mit dem HSV nach Happel, aber Sir Alex Ferguson wird in Manchester ebenso einzigartig bleiben, wie es Ernst Happel in Hamburg geblieben ist.
    .
    Ein Mann kann den Unterschied ausmachen, wenn es darum geht an die Spitze zu gelangen oder wenn es gilt einen ganzen Club in der sportlichen Bedeutungslosigkeit versinken zu lassen.
    .
    Meine persönlichen Hoffnungen und Gedanken sind in diesen Stunden bei Alexander Ferguson und ich wünsche ihm, dass er das Theater der Träume (Old Trafford) noch einmal von innen sehen kann.

  18. vsabi 6. Mai 2018 um 11:20 Uhr

    Wer glaubte, dass Wolfsburg etwas in Leipzig reist, kennt nicht den unfähigsten Trainer der Liga. Dieser Versager ist mit dem Job total überfordert. Sein Arbeitsmuster ist in jedem Verein das gleiche, Motivation ist sein Allheilmittel. Gemeinsame Kinobesuche, Lagerfeuer und Kurztrainingslager sind der Weg zum Erfolg. Den Spieler Fussball beizubringen ist der Lusche ein Fremdwort. Leider muss ich den Eindruck gewinnen, dass die Führung in Wolfsburg noch dämlicher ist, als beim HSV. Wolfsburg kann am Samstag nur gegen den Absteiger Köln ( schade ) gewinnen, wenn sie diese Woche den Möchtegern-Trainer rausschmeißen!
    Folgendes Senario: HSV in der Relegation gegen Kiel, HSV fliegt raus und Kiel in der 1. LIGA. Jetzt kommt die Mafia DFL und verweigert Kiel die Lizenz wegen nicht erfüllter Auflagen des Stadion. HSV rückt nach und erhält die Lizenz!!!
    Gibt es einen Fussballgott, hat er sein Zutun zum HSV schon lange übererfüllt ! Endlich Gerechtigkeit, der HSV hat den Abstieg verdient. Einziger Wehrmutstropfen ist Titz, ein Trainer der zeigt, was seine Vorgänger für Schaumschläger und Sprücheklopfer waren. Das einige Spieler plötzlich sich den Allerwertesten aufreißen, nachdem sie fast dreissig Spiele versagt haben, ist nur mit ihrer eigenen Zukunft begründet. Welcher Spieler hat bis jetzt ein Angebot von einem anderen Verein, keiner !

    • Bjoern 6. Mai 2018 um 14:04 Uhr

      In Wolfsburg gibt es einen WEMPE – das ist enorm wichtig für Bruno.
      Den habe ich hier jedesmal bei Wempe am Jungfernstieg getroffen, wenn ich dort war. Die Trainer vom Schlage eines Labbadia, Fink, Veh, haben ganz andere Prioritäten, als Fußballspielern irgendetwas zu vermitteln.

    • AlexEinstein 6. Mai 2018 um 17:57 Uhr

      Bei allem Korrektem über Welttrainer und Spielerfrauenbeglücker Bruno Laberdia, vergiss mir nicht, dass die Antifussballer vom HSV auch gegen M’Gladbach gewinnen MÜSSEN. Trotz absoluter momentaner Unfähigkeit im Wolfsburger Fussballgroßraum, wird sich das Problem Relegation selbst lösen, wenn die Uhr 17:20 geschlagen hat.

  19. Wormfood 6. Mai 2018 um 11:54 Uhr

    Bruchhagen selbstkritisch im Doppelsuff (*) und gleich wieder eingemeindet.

    (*) Der CHECK24 Doppelpass Live

  20. alfa 6. Mai 2018 um 12:08 Uhr

    Wer kann eigentlich den Sinneswandel vom Titz ergründen, warum er nach 2-3 Spielen mit den „Jungen wilden “ wieder auf die altbewährten Luschen auf dem Platz zurückgerudert ist. Hiess es nicht bei seiner Inthronisierung Mann wolle nicht mit Gewalt und allen Mitteln versuchen die Klasse zu halten, sondern ein perspektives Team mit einer Spielidee zu Formen mit den Spielern die auch in Liga 2 noch zur Verfügung stehen würden? Oder hat Herr Titz Morgenluft geschnuppert , dass die altbekannten Luschen ihm noch die Position des Cheftrainers bescheren würden in Liga 1? Ein Ekdal oder Dandy Wood auf dem Platz unglaublich…..oder hat der Haase v. Heesen darauf gedrängt damit die noch ihren Martwert steigern und er ganz althroistisch ein paar Transfers mit Maximalprofit FÜR den Verein abwickeln kann? Habe ferrrtick?????

    • Calcetin 6. Mai 2018 um 19:15 Uhr

      Wer sagt denn, dass die alten Leistungsträger einen anderen Verein finden?

  21. Saschas Alte Liebe 6. Mai 2018 um 12:25 Uhr

    Ein paar Vergleiche zum gestrigen Spiel, eher willkürlich gemixt:
    Ballbesitz: HSV über 60%,
    Passquote: nette 80%,
    dabei erspielte Torchancen: insgesamt 5 (Abseitstor von Ito, Schuss von Santos, Kopfball von Papadopoulos + 2 eher harmlose)
    Die Eintracht hatte 10 hochkarätige Gelegenheiten, drei gingen ins Tor.
    Bis auf die Situation mit Itos Tor wirkte die SGE nie planlos oder nicht souverän, es schien, als könnte sie jederzeit nochmal zulegen. Alle Spieler behielten die Ruhe und den taktischen Plan jederzeit bei, wartetrn auf ihre Chancen und schlugen zu. Es hätte gut auch 5:1 ausgehen können.
    Der HSV ließ immer mal den Ball gefällig kombinierend im Mittelfeld laufen ohne dabei wirklich so etwas wie Gefahr zu verbreiten; brotlose optische Überlegenheit.
    Vorne war das HSV Spiel fast immer dann ungefährlich, nicht zwingend und zunehmend auf Zufall ausgelegt. Hinten wurden von Minute zwei an kollektiv geschwommen, Löcher ohne Ende.
    Spätestens beim locker herausgespielten 1:0 durch Wolf war klar, wie dieses Spiel laufen würde, dass der HSV eingentlich keine Chance hatte zu gewinnen.
    Die Stimmung im Gästeblock war genau dem Spielverlauf entsprechend. ich stand mitten im HSV Block (eine lange geplante Reminiszenz an alte gute Zeiten und der Vollzug eines vor über fünf Jahren besiegelten Abschieds)
    Höhepunkt des Spiels war eindeutig die Einwechslung von Meier, gekrönt durch das schöne Tor des AM14FG. Kleine große Fußballhistorie !
    .
    Meier und Haller sind übrigens bei der SGE die Spitzenverdiener, soweit ich informiert bin mit p.a. 1,8 Mio. ! (in Worten EINS komma acht).
    Ob sich Hunt, Holtby, Kostic, Müller für Mascarells 0,8 oder Prinz Boatengs 1,5 Mio. überhaupt die Schuhe zuzubinden bereit wären, ist wohl ziemlich fraglich.
    nur noch zwei deutliche Beispiele: F.Kostnix: Ablöse 14/15 Mio, Gehalt 3 Mio.
    Ante Rebic: Leihe (ca.0,4), Gehalt 0,7 Mio.
    Lewis Holtby: Ablöse 6,5 (vorher Leihe 2,5 Mio.), Gehalt 4 Mio.
    Prinz Boateng: Ablösefrei, Gehalt 1,5 Mio.
    Schon klar, dass dies alles nichts neues ist, doch immer mal wieder darauf zu blicken, ist genauso erdend wie das Spiel gestern; gerade für diejenigen, die meinen, der HSV würde doch nun wieder anständig Fußballspielen.

    http://fussball-geld.de/gehalt-der-bundesliga-hamburger-sv/
    http://fussball-geld.de/gehalt-der-bundesliga-eintracht-frankfurt/

  22. HamburgerJung70 6. Mai 2018 um 13:36 Uhr

    Ich bin ja der Meinung, dass an den Anfang ein Plan gehört, der ein Verständnis einschließt, wieviel Geld zur Verfügung steht (in der hiesigen Situation hätte halt zweigleisig gedacht werden müssen, d.h. sowohl für die 2. wie auch – hahaha – die 1. Liga). Dann entscheide ich mich, was für einen Fußball ich spielen lassen möchte und suche danach den Trainer und anschließend die Spieler aus. Ich bin sicher, beim HSV läuft es auch unter Hoffmann wieder ganz anders.

    Meinetwegen sollen sie den Titz behalten, feststellen, dass es doch nicht der Richtige ist und dann wieder hektisch nach dem nächsten Trainer suchen.

    Aber das alles wird egal sein, weil man parallel hierzu die Finanzlöcher nicht mehr gestopft bekommt und das Boot aus diesen Gründen absäuft oder den Laden hilflos und ohne Plan an wen auch immer vertickt.

    Als Hanseat kann man doch nur noch beschämt zu Boden blicken.

  23. sauerland 6. Mai 2018 um 14:12 Uhr

    Jetzt verstehe ich hier nichts mehr, endlich kommt mal einer beim HSV daher und sagt, wie es besser werden kann und dann wird so ein Interview zerrissen.
    Wir schreib hier mal einer: „wir zeigen Lösungen auf, die professionell sind und nicht auf Träumereien und fantischer Fan-Liebe basieren“
    Und was macht Peters, genau das, er zeigt ein vernünftige Weg.
    Ich finde das Interview sehr gut, denn wir brauchen neu Strukturen und Wege. Wir müssen mal über den Horizont schauen. Und in etwas solche Gedanken habe ich auch schon öffentlich zum HSV geäußert.

    Dass es schwierig ist mit Peters zu arbeiten glaube ich. Aber was solls ich glaube auch das es nicht einfach war mit z.B. ein Steve Jobs zu arbeiten.

    Dann schreibst du was Falsches und keiner hier sagt was dazu:
    „Und? Fällt was auf? Peters hätte den Job, für den er sich gerade aktiv bewirbt, gern als Position außerhalb des Vorstandes“
    Das ist so kpl. falsch, denn Peters sagt folgendes:
    „Dieses strategisch-mittelfristige Denken ist auf Vorstandsebene notwendig, “
    und da sollte der neue Job aufgehangen sein.

    Mann kann über 2 Sachen streiten.
    1. War der Termin gut gewählt. Sehr schwierig das zu sagen es gibt für und wider besser wäre wahrscheinlich gewesen bis nach der Saison zu warten
    2. Ist Peters der richtige Mann dafür, mir würde da ein Trainer vorschweben der zur Zeit noch in Lohn und Brot ist aber nicht mehr in der nächsten Saison.

  24. Sag' Tschuess Dino 6. Mai 2018 um 16:46 Uhr

    Spannend zu sehen, was in der 2. Liga heute passiert, gerade durch das kürzlich noch breite Feld der Abstiegszone. Zum Halbzeitstand des 33 Spieltag könnten gleich zwei Vereine mit 40. Punkten absteigen, d.h. am 34. Spieltag theoretisch auch mit 41 oder 43. Punkten, wenn’s denn ganz dumm kommt. So viel zur sog. 40 Punkte Regel, die früher für 1.+2. Liga mal als Faustregel galt.

    Kiel kann alles klar machen und ich wünsche denen, dass die um die Relegation gegen den HSV schon deshalb herum kommen, weil sie auf dessen Stadion angewiesen wären.Warum eigentlich nicht, wo das doch bei 1860 und FCB auch mal geplant und auch in der 1. Liga gegangen wäre, wenn die DFL entsprechend plant.