Wer hätte das gedacht?

Na sowas aber auch…

Die Entscheidung ist gefallen. Der HSV hat das Rennen um Fiete Arp (18) verloren. Hamburgs Sturm-Juwel wird seinen bis 2019 laufenden Kontrakt beim HSV nicht verlängern.

Seit Monaten hatte der Klub immer mal wieder Anläufe gestartet, um den Stürmer langfristig unter Vertrag zu nehmen. Zwischenzeitlich hatten die Verantwortlichen gehofft, das gute Verhältnis zwischen Christian Titz (47) und Arp könnte den Youngster noch entscheidend beeinflussen. Vergeblich. (Quelle: BILD)

Das kommt jetzt wahrlich überraschend, oder? Hatte nicht besonders die Hamburger Propaganda-Presse getrommelt, was das Zeug hielt? Hatten sie nicht immer und immer wieder auf das unfassbare Verhältnis zwischen Wundertrainer und Wunderstürmer hingewiesen und damit eine Hoffnung verknüpft, man könnte sich langfristig einigen? Tja, Pustekuchen. Wie so oft. Aber der nächste Kandidat  steht ja bereits in den Startlöchern…

Eine für den HSV richtungsweisende Entscheidung soll in der kommenden Woche offiziell werden. Nach Abendblatt-Informationen wird Toptalent Josha Vagnoman einen Profivertrag bis 2021 unterschreiben. Mit Option auf Verlängerung für ein weiteres Jahr. Der 17-Jährige, der im Frühjahr unter Bernd Hollerbach beim 0:6 in München für einige Minuten bei den Profis debütierte, ist sich mit dem HSV einig. Für die Hamburger soll er sogar ein Angebot vom englischen Premier-League-Club Newcastle United abgelehnt haben.

Der Grund für seine Entscheidung hat vier Buchstaben: T i t z.

(Quelle: Abendblatt)

Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf. Ich warte eigentlich nur noch auf die Mopo-Meldung, wonach Jesus Titz in der Pause aus dem Halbzeit-Tee Champagner produzierte und nach dem nicht öffentlichen Training einem blinden Kiebitz per Handauflegen das Augenlicht zurückbringen konnte, viel fehlt ja nicht mehr.

Aber weiter geht die wilde Fahrt.

Bis Donnerstag registrierte der HSV über die Seitewww.raute-dich.de bereits 3000 Neuanmeldungen. So viele wie seit Jahren nicht in so einem kurzen Zeitraum. Die meisten von ihnen schließen sich dem Supporters Club an, der größten Abteilung des Vereins. (Quelle: Abendblatt)

Verrückt, oder? Nicht so ganz, denn irgendwie vergessen die Autoren immer die Sonderaktion des Vereins zu erwähnen.

Ab sofort hast du die Möglichkeit, deinem Herzensverein die ewige Treue zu schwören. Ob als Förderndes Mitglied im HSV Supporters Club oder Förderer Amateursport. Durch die einmalige Zahlung von 1.887,00 Euro, angelehnt an das Gründungsdatum des HSV, schließt du für immer den Bund mit deinem Herzensverein. Auch bestehende Mitglieder können die lebenslange Mitgliedschaft abschließen.

Die Anzahl der lebenslangen Mitgliedschaften ist auf 1.887 begrenzt. Die generierten Mittel werden für Investitionen im HSV e.V. verwendet, die langfristig zur weiteren finanziellen Sicherheit des Vereins beitragen und damit die Basis für Leistungen und Aktionen für alle HSV-Mitglieder bilden.

Alle, die bis zum 6. Mai 2018 den Antrag eingereicht haben, werden ab dem 1. Juni 2018 zu den ersten HSVern gehören, die mit der Einführung der lebenslangen Mitgliedschaft sagen können: FÜR IMMER. NUR DER HSV.

Ach, egal. Wollen wir die künstlich erzeugte Jubelstimmung doch nicht trüben, aber eines sollte klar sein. All die Wasserstandsmeldungen, auch bzgl. Spieler wie Holtby, Hunt und Co. kann man getrost in die gleiche Schublade schieben wie den Verbleib von Fiete Arp. Einfach mal abwarten…

 

 

Von | 2018-06-02T17:33:48+02:00 18. Mai 2018|Allgemein|32 Kommentare

32 Comments

  1. Gravesen 18. Mai 2018 um 08:25 Uhr

    Genau diese Pfosten feiern den Mann gerade als „Billig-Trainer“, weil er einen Vertrag unterzeichnet hat, der ihm pro Jahr € 600.000 garantiert. Ohne Prämien!!!! In der zweiten Liga!!!! Mal zum Vergleich: Die Kieler, die gestern gegen Wolfsburg Relegation spielten, haben einen Jahres-Etat von € 6 Mio. Herr Titz hat ganze 8!!! Profispiele auf dem Buckel, als 47-Jähriger und kassiert ab sofort € 50.000 pro Monat. Unfassbar.

    • Leidender HSVer 18. Mai 2018 um 16:08 Uhr

      Der Dukaten-Esel nennt sich Verbindlichkeiten. Der Titz Hype ist typisch HSV-Fans u. Hamburger Medien. Und die Medien hypen den HSV natürlich einmal mehr, denn nur so kann man die Massenentlassungen in den Schreibstuben noch ein wenig abmindern.

  2. BerndH60 18. Mai 2018 um 08:41 Uhr

    Und das Schöne für Titz, die volle Summe bis 2020 ist ja garantiert.
    Denke ich an die verlinkte Seite mit dem Elia Interview, kann er sogar frei entscheiden, ob er die Summe wirklich in 50.000 € Raten nimmt, oder ob er die Kohle nicht viel lieber in einem Rutsch kassiert. Und anschließend mal ordentlich Urlaub macht.
    Dieses Interview hat für mich so manches Rätsel der Kaderplanung und Aufstellung sämtlicher Bundesligisten gelöst .

  3. Maddin 18. Mai 2018 um 08:45 Uhr

    Langsam bekommt man das Gefühl das die Hamburger Presse alles feiert was bei 3 nicht auf dem Baum ist. Vielleicht sollten sie mal richtig schauen was in Hamburg passiert. Es kann doch nicht sein das nur einer die Sache richtig einschätzt (BH) und die anderen Träumen in den Tag hinein.
    Herr Titz hat aber deinen Sarkasmus nicht verdient. Er macht seinen Job und ich denke das er die Lage auch richtig einschätzen kann.
    Bei den ganzen Jubelarien über jeden einzeln teuren Spieler der bleibt dreht sich mein Magen um. Wenn man realistisch ist, muss man 2 Saison rechnen wenn man wieder aufsteigen möchte. 2te Liga ist ein ganz anders Spiel als die Bundesliga, da werden sich einige Spieler noch um schauen…

  4. NochNieDerHSV 18. Mai 2018 um 08:47 Uhr

    Beim HSV hat man sich zwar damit abgefunden, dass er nächste Saison in der 2. Bundesliga antreten muss, es mangelt allerdings an mancher Stelle noch an der Einsicht, dass man auch die finanziellen Rahmenbedingungen für die zweite Bundesliga schaffen muss. Dieses viel-zu-groß-denken, weil man ja der große HSV ist, der aus unerklärlichen Gründen nun unverschuldet nicht mehr zur Eliteklasse gehört, könnte noch gefährlich werden. Ein Grundgehalt von 600.000 Euro hatte in der vergangenen Saison auch Domenico Tedesco bei vergleichbarer Erfahrung im Profi-Fußball. Der trainierte allerdings einen Erstligisten, der seit einigen einen recht erfolgreichen Konsolidierungskurs fährt.

  5. undulate 18. Mai 2018 um 08:57 Uhr

    ich bleibe dabei, die Schreiberlinge kriegen, auf welchen Wegen auch immer, ein Stück ab vom HSV Buffet.
    Das ist jahrelang pures PR Marketing und hat mit der „Realität“ absolut nichts zu tun, es geht nur darum gute Stimmung unter den HSV Anhängern für die vorhanden Strukturen zu verbreiten vzw. Personalentscheidungen/ -Verträge vorzubahnen und contra allen, die den Status Quo in Gefahr bringen könnten – siehe Hoffmann.

  6. Pascal Jarosch 18. Mai 2018 um 09:08 Uhr
    • Gravesen 18. Mai 2018 um 09:38 Uhr

      Am geilsten fand ich: „Du weißt, wie es ist, mit harter ehrlicher Arbeit….“ 😀 😀

    • Ex-HSVer im Herzen 18. Mai 2018 um 10:52 Uhr

      Was für ein scheiss TamTam, nur weil man abgestiegen ist…. als wenn der HSV auch nur zu 1% wirklich wichtig ist im Leben von Menschen mit Familie, vernünftigem Job oder einfach einem normalen Leben.

  7. Volli 18. Mai 2018 um 09:43 Uhr

    Hoffmann spricht aus, was die Hamburger Presse nicht hören will! Kleinere Brötchen backen, keine großen Namen mehr, auf Skandale verzichten, ein ganz normaler Verein werden! Das passt diesen ganzen Schmierfinken aber nicht? Tja, die Hofberichterstattung hat nicht viel gelernt. Weiter mit Wetzstein und den anderen Selbstdarstellern bringt zwar Schlagzeilen, aber man entzieht sich selbst die Nahrungsgrundlage, da es mit der Insolvenz endet.

  8. Dennis61 18. Mai 2018 um 10:29 Uhr

    Moin! Angeblich soll der Herr Arp seine Zukunft bei den Bayern sehen. Wenn die bereit sind die kolportierten EUR 7.500.000,00 zu bezahlen, ist das doch ein gutes Geschäft für den HSV. Ich verstehe die Aufregung nicht oder liege ich irgendwie falsch? Der Junge hat zwar angedeutet zu was er in der Lage ist, aber, dass Fiete Arp nun der Heiland ist und den HSV nächste Saison direkt wieder nach oben schießt, bezweifel ich doch stark. Für das Geld bekommt man sicherlich guten Ersatz. Und überhaupt, viel Spielzeit wird er in Münschen auf Anhieb nicht bekommen. Vielleicht kommt ja sogar ein Leihgeschäft in Frage. Momentan stehen Sandro Wagner und Robert Lewandowski vor Fiete Arp. Dazu gibt es noch einen gewissen Thomas Müller und desweiteren ein paar No Names à la Coman, Ribery und Robben. Im Notfall würde bestimmt auch James mal in der Spitze spielen. Und wenn mich nicht alles täuscht kommt Serge Gnabry aus Hoffenheim zurück. Also ich würde das Geld nehmen und einen anderen Spieler zum Trikotverkaufsschlager machen. 😉

  9. Ex-HSVer im Herzen 18. Mai 2018 um 11:03 Uhr

    Je länger der Abstieg her ist, desto emotionsloser betrachte ich das Ganze. Die Mission ist erfüllt. Der HSV ist nunmal – wie so viele Vereine – ein Sammelbecken von sozial und intellektuell schwächeren Menschen, die darin eine Ersatzfamilie sehen. So erklären sich auch die 3000 neuen Mitglieder nach dem Motto „jetzt erst recht“. Was für ein dünn angerührter Scheiss, dass man dem HSV dadurch seine Treue beweist.
    Wenn man mal rekapituliert, was seit 2014 alles passiert ist, wie kann man dann allen ernstes noch Fan sein? Das ist wirklich zum Schämen. Ebenso, dass so widerliche Elemente wie Wettstein und von Heesen nicht Samstag 18 Uhr raus geworfen wurde .

    Schaut Euch die 14-20 jährigen in dem einen Facebookvideo vom schwarzen Block mal an. DAS steht für mich exemplarisch für viele HSV Fans 2018. Asozial und dumm. Wo bleibt das Statement dazu von Wettstein („das Video werten wir mit den Fanclubs aus und sperren die identifizierten Personen lebenslang aus und übergeben es an die Polizei“)

    Armselig. Alles

  10. Holger 18. Mai 2018 um 11:06 Uhr

    Sportjournalismus hat mit dem ursprünglichen Gedanken „Journalismus“ heute fast gar nichts mehr zu tun. Es gibt einige löbliche Ausnahmen wie WDR Sport Inside oder auch Journalisten wie Daniel Jovanov und einige Andere. Der Rest ist PR!

    Ob bei dem großen und ganzen (Sky, Sport1,ARD/ZDF) oder auch Lokalem (Abendblatt, MOPO, etc.). Es geht darum ein Produkt zu verkaufen. Das Produkt heißt „Fußball“ oder eben „HSV“. Da besteht natürlich eine Abhängigkeit zwischen den Medien und dem Produkt.

    Wenn SKY oder die ARD Millionen (oder sogar Milliarden) aufwenden, um sich die Übertragungsrechte für die Bundesliga zu sichern, wer erwartet denn dann von den Sendeanstalten, dass sich dort tatsächlich kritisch mit dem Thema Profifußball beschäftigt wird? Oder gar das Produkt ernsthaft kritisiert? Solche Geschichten wie in den Football- Leaks veröffentlicht laufen dort höchsten mal im 3. Programm (Sport- Inside).

    Werder bei Sportsendungen (Sportschau, etc.), noch bei Sporttalks werden wirklich kritische und investigative Fragen gestellt. The Show must go on!

    Bei den Printmedien sieht das nicht viel anders aus. Soll das Abendblatt tatsächlich gegen die Meinung seiner Leser (HSV- Fans) anschreiben? Oder nicht lieber Das schreiben, was der Fan (und zahlende Abendblatt- Abonnent) lesen will?
    Gena deswegen werden Spieler oder Trainer gehyped und anschließend niedergeschrieben. Man folgt einfach nur der Fan- Seele ….

    Warum sollte man z.B. die Titz- Verpflichtung kritisch hinterfragen? Der Mann ist im Moment der Liebling der HSV- Fans und Abendblatt- Abonnenten . Wenn der HSV in der 2. Liga nach 5 Spieltagen 3 Punkte hat, und die Fan- Seele kocht dann wird Herr Titz natürlich gnadenlos niedergemacht.

    In den Sportredaktionen sitzen keine Journalisten, sondern Geschichtenerzähler. Sie erzählen die Geschichten, die ihren Lebensunterhalt sichern. Geschichten von HSV- Sanierern und Juwelenschmieden. Großen Gönnern und starken HSV- Herzen in der Brust, von Urgesteinen und Experten mit Stallgeruch. Geschichten, die dem HSV- Fan Freude bereiten!

    Will man wirklichen „Sportjournalismus“ finden, dann darf man nicht bei den TV- Sportmagazinen, im Kicker oder in den Sportredaktionen der Zeitungen suchen. Es ist kein Zufall, warum die Football- Leaks beim Spiegel und nicht im Kicker oder in der Sport Bild veröffentlicht werden. Ebenso erfahren wir von den Machenschaften der Bodensee- Bank eben nicht in der Sportschau oder beim Sport 1 Doppelpass, sondern in der Finanzzeitschrift CAPITAL.

    Genau so wie das Positive bedient wird, bedienen die Medien aber auch das Negative. Der HSV ist das vermeidliche Hassobjekt der Fußballfans in der ganzen Republik. Was mach also die BILD- Zeitung (aber auch andere Medien)? Es wird nicht das tolle und wirklich würdevolle Verhalten von 50.000 Menschen im Stadion in den Mittelpunkt gerückt, sondern die Aufmacher lauten genau umgekehrt und der Fokus wir auf 200 Randalierer gelegt. Das Diese eben keinen Erfolg mit ihrer Randale hatten und sogar von den Fans in der Kurve isoliert wurden (ein einmaliger Vorgang in der Fan- Szene) findet natürlich keine Erwähnung. Hier geht es ja nicht um den sympathischen FC Freiburg, sondern den Sch…- HSV. Warum sollte man auch Tatschen berichten, die der vermutlichen Meinung der Leser widersprechen?

    Die BILD mit dem schwarzen Rauch und der Schlagzeile „Der HSV geht im Chaos unter …“ verkauft sich besser, als die mit singenden HSV- Fans, die würdevoll den Weg in die 2. Liga gehen. Passt nämlich nicht ….

    Pass genau so wenig, wie ein Dukaten- Didi als Geldverbrenner!

    • undulate 18. Mai 2018 um 12:04 Uhr

      wirklich sehr gut detailliert aufgeführt und dennoch ist das m.M.n noch zu „verniedlich“ dargestellt.
      „der Fan kriegt das, was er lesen möchte“ vs „der Fan kriegt das, was er lesen soll(darf)“
      Es hätte ja einen alternativen Weg beim HSV gegeben, eigentlich sogar sehr Märchenhaft – vom am Boden liegenden Dino, zum emporsteigenden Phönix…Hier wird Meinungsmache beim Fan gekauft! Wie vor jeder, meist weit überteuerten, Vertragsverlängerung, plötzlich ein paar Tage/ Wochen vorab der jeweilige Spieler gehypt wird und bestmöglich zum Liebling geschrieben. Der eigentliche Fan wird dumm gehalten, dabei wären Aufklärung sowie Veränderungen m.M.n möglich, sogar überfällig. was soll für den HSV Fan denn noch schlimmer werden? außer eben, das für einige wenige, gewisse Geldquellen versiegen.

      • undulate 18. Mai 2018 um 13:37 Uhr

        Geld, Gehalt, Wertschätzung, Beförderung, exkl. Zugänge, Auszeichnungen oder halt Ausschluss, Bestrafung, Entlassung, Ächtung, keine Aufträge mehr…es gibt so viele Facetten, vom leichten Handstreich bis hin zur großen Bazooka.

        Prominente Beispiele: Ulla Schmidt, ex. Gesundheit, Millionen per Vorträge bei der Pharmaindustrie, Peer Steinbrück, ex. Finanzen, Millionen per Vorträge bei der Finanzindustrie…die Liste lässt sich beliebig fortführen!

        Die Medien dienen als Presseabteilung und sind die Brandmauer zum Fan, Bürger bzw. Meinungs- und Stimmungsmacher

  11. LordBendtnerderErste 18. Mai 2018 um 14:36 Uhr

    @ Gravesen: Mal anschauen!

    https://www.youtube.com/watch?v=HJ9XOEzD0Ag

  12. Tim 18. Mai 2018 um 19:24 Uhr

    Die seit Jahren abstürzenden Verkaufzahlen bzw Einschaltquoten der etablierten Medien spiegelt das ja aber auch wieder. So eine Art Journalismus honorieren immer weniger Leser.

  13. Spörl 19. Mai 2018 um 10:31 Uhr

    Zum „Dossier zum HSV Abstieg“ vom Hamburger Abendblatt

    Ein sehr langer Artikel. Ist er auch gut? Ich finde ihn in der Beschreibung der Ursachen leider eher flach. Aber nun gut, das mögen andere anders sehen. Der Gipfel ist dann aber eine Aufstellung „HSV Abstieg Die Mitverantwortlichen“.

    Da wird mal munter Fiete Arp neben Jens Meier, Bruchhagen und Todt gezeigt.

    Entschuldigung, die „Aufstellung“ ist unfassbar!

    Inwiefern werden Titz, Arp, Waldschmidt in einer Aufstellung mit den Hauptverantwortlichen für den Abstieg Jens Meier, Heribert Bruchhagen, Jens Todt abgebildet?

    Und der Witz schlechthin: Wo ist das Gesicht von Dietmar Beiersdorfer?

    • Gravesen 19. Mai 2018 um 10:47 Uhr

      „… weil er die unzähligen und schier unglaublichen Millionenfehler des später entlassenen Clubchefs Dietmar Beiersdorfers durch einen einzigen Freistoß ausbügelte.“

      • Spörl 19. Mai 2018 um 11:02 Uhr

        Ja Gravesen, schön, dass Dietmar Beiersdorfer immerhin erwähnt wurde aber in der „Aufstellung“ fehlt er oder er hat sich für mich unerkennbar verändert.

        Zudem kann ich den von Dir zitierten Satz nicht unkommentiert stehen lassen.

        Diaz‘ Freistoss hat zum damaligen Zeitpunkt den Abstieg verhindert.

        Aber Beiersdorfers Taten haben den Abstieg maßgeblich eingeleitet und beschleunigt. Und das wurde durch den Freistoss keineswegs „ausgebügelt“.

        • Gravesen 19. Mai 2018 um 11:36 Uhr

          Stimmt natürlich. Ich habe die Bilanz jetzt erst gelesen und – was soll ich dazu sagen? Es ist eine Aufzählung von Ereignissen., allerdings ohne eine Einschätzung bzw. Bewertung. Eher eine Nacherzählung als eine Analyse. Sicher ne nette Fleißarbeit, aber natürlich tut man niemandem richtig weh. So bleibt am Ende dann auch Frage, wer denn nun eigentlich maßgeblich verantwortlich ist, unbeantwortet. Alle irgendwie so ein bißchen, aber keiner richtig.

          • ausgegliedert 19. Mai 2018 um 12:51 Uhr

            Wie seit Jahren in der Presse.
            Deswegen wird aus einem Paulus Arp dann auch schnell ein Saulus.

            Warum sich noch wundern? Wem das Fan-Gen noch mit voller Emotionalität in den Adern steckt (s. Selbstversuch weiter oben), der läßt sich umso leichter infizieren.

  14. Saschas Alte Liebe 19. Mai 2018 um 12:32 Uhr

    Ja, ziemlich seicht. Das geht als beschreibender Rückblick durch, zahn- und meinungslos.
    Aufarbeitung geht anders.
    Es gibt noch Übleres, wie das peinliche hauseigene Matz Revival oder der Schund in der Mopo.
    Ein Armutszeugnis für die HH Presselandschaft, dass für eine sinnhaft analytische Aufarbeitung auf überregionale Medien (z.B.Jovanov) zurückgegriffen werden muss.
    Beim HSV wie der Hamburger Öffentlichkeit heißt es offenbar wieder mal: Mäntelchen drüber und weitermachen.
    Gab bzw. gibt es eine HSV interne Analyse ?
    ich meine mich erinnern zu können, Bruchhagen habe sowas mal angekündigt…?

    • ehemals22B 19. Mai 2018 um 13:50 Uhr

      Bruchhagen ist ja weg, Gisdol und Todt auch, da kann man sich die Analyse sparen.

      Lieber weiter so. Lotto trällert sein behämmertes Lied ja scheinbar auch mit dem gleichen Text weiter usw. und so fort.
      Im Prinzip läuft alles bombe, man muss nur hier und da an ein paar Stellschrauben drehen und dann wird in allerspätestens fünf Jahren Real Madrid aus dem Stadion geschossen.

  15. Mosche 19. Mai 2018 um 13:56 Uhr
    • Ex-HSVer im Herzen 19. Mai 2018 um 17:29 Uhr

      Passend dazu:
      http://hsv24.mopo.de/2018/05/19/lotto-king-karl-so-gehts-weiter-mit-hamburg-meine-perle.html

      Was für eine Wurst! Was für eine beknackte Begründung. Besteht das HSV-Umfeld nur aus Menschen mit einem IQ unterhalb von 110?
      Wenn die Begründung mit Juve/Athen noch plausibel ist und ich dieses auch drin lassen würde, ist der Rest ja völliger Quatsch! Wo ist denn das Problem, einmal im Jahr den Song anzupassen? Wie peinlich ist es bitte, wenn Mannschaften wie Leverkusen und Bayern in dem Song vorkommen, während man gegen Sandhausen spielt. Und der HSV unterstützt das noch. Das ist alles übelst provinziell.

      • Ex-HSVer im Herzen 19. Mai 2018 um 22:46 Uhr

        Nein. Unter 80 haben Menschen mit Down-Syndrom. Überdurchschnittliche Intelligenz geht bei 120 los. Ab 140 hochbegabt, ab 160 Genie

  16. vsabi 19. Mai 2018 um 19:51 Uhr

    Warum stellt der Schmierfink von MOPO dem Kleingeist Lotto King Karl nicht die Frage, was denn so schwer ist, den Text zu ändern mit Mannschaften die Gar nicht in der zweiten Liga spielen?
    Dieses ganze Medien Mafia in Hamburg ist nur traurig und abstoßend. Immer in Dunstkreis der Absahner und auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Bin nur einmal gespannt ob zukünftig St. PAULI BEI der BLÖD den gleichen Berichtsanteil bekommt wie der HSV. Ich denke nicht, dort gibt es keine Schleimzone !

  17. tschabe 19. Mai 2018 um 21:11 Uhr

    Selbst das (Pyro) bekommen die anderen besser hin, als die minderjährigen HSV Spacken! *ironiemodus aus* Traurig, was zu jeder Gelegenheit in deutschen Stadien abgeht

  18. tschabe 19. Mai 2018 um 22:24 Uhr

    was bei der Eintracht alles so läuft, seitdem Heribert Bruchlandung nicht mehr da ist…!!!

  19. StefanSeidel 20. Mai 2018 um 00:55 Uhr

    Man sollte ehrlicherweise erwaehnen, dass Heribert Bruchhagen seinen Teil dazu beigetragen hat, dass die SGE dort steht wo sie jetzt ist. Den Verein dorthin trotz einiger Abstiege seit der Vermeidung des eigentlich berechtigten Zwangsabstieges der SGE im Jahre 2002 nach Absprung des Investors Octagon zu führen, war eine große Leistung. Im Nulpen und Intrigantenstadl HSV ging er auch unter und wirkte sogar noch als Brandbeschleuniger.

    • Saschas Alte Liebe 20. Mai 2018 um 07:18 Uhr

      Stimmt, das war keine einfache Aufgabe, und eine ordentliche Arbeit trotz mancher Fehler, Hindernisse und Widerstände;
      sich dann noch rechtzeitig zu trennen inklusive.
      Zudem führt die SGE sehr anschaulich vor, was mit effektivet kompetenter Zusammenarbeit auf allen Ebenen trotz schmalem Budget binnen zwei Jahren möglich ist.
      Von der Relegation zum Pokalsieg und in die Euroleague Gruppenphase.
      Rebic (0,5/0,75Mio) statt Kostic (14/3) sei hier nur mal beispielhaft reingeworfen…
      Der Kader, der gestern die Bayern (verlieren will gelernt sein!) heimschickte, kostet kaum mehr als der Angestrebte des HSV in Liga 2 !

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