Versagen verboten!

Machen wir uns nichts vor, das, was der HSV unter Bernd Hoffmann da gerade betreibt, ist nichts anderes als „all-in“. Die von Sportvorstand Ralf Becker prognostizierten 34 Pokalspiele ab dem 3. August werden ein Ritt auf der Rasierklinge und man kann Wundertrainer Titz nur raten, sich ab dem ersten Spieltag unter den Top 3 der Liga zu tummeln, ansonsten wird es unbequem. Denn auch wenn Freund Bernd etwas anderes sagt, die Vertragsverlängerungen mit den Gesichtern des Abstiegs Holtby, Hunt und Kapitän Sakai zu Konditionen, wie es sie in der 2. Liga noch nicht gegeben hat, lässt nur einen Schluss zu: Wiederaufstieg mit allen Mitteln.

Hinzu kommt wohl noch ein aussortierter Lasogga, der zuletzt in der 2. englischen Liga nur noch auf der Bank gesessen hat, der aber vom offensichtlich komplett sedierten rosa Hüpfer gerade wie der heimgekehrte Sohn gefeiert wird. Es ist schon ein Wahnsinn, denn wenn die stinkende Mopo von einer „Abstiegs-Euphorie“ schreibt, hat sie recht. Von einem Kater angesichts des ersten Abstiegs in der Vereins-Geschichte ist nichts zu spüren, die Verantwortlichen können schalten und walten, wie sie wollen. Kleines Beispiel?

3 mio € plus X plus Einsparung des Gehaltes Für Hahn zu erhalten verdient Respekt. Hätte nie gedacht, dass ein Verein soviel bezahlt.

Diesen Wahnsinn muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Da kauft der HSV einen knapp 27-jährigen, von Gladbach ausrangierten Andre Hahn für € 6 Mio. und verlängert dafür auch noch den bestehenden Vertrag mit Bobby Wood zu verdreifachten Bezügen. 23 Spiele (3 Tore) später verscherbelt man den Mann für € 3 Mio. nach Augsburg, verbrennt innerhalb von 12 Monaten 50% der Kohle und wird dafür auch noch gefeiert. Allerspätestens jetzt sollte wirklich dem Letzten klar geworden sein: Sowas wie einen Anspruch gibt es in Hamburg einfach nicht mehr.

Nur eines sollte allen Beteiligten ebenfalls klar sein: Wenn die Nummer mit dem Wiederaufstieg in die Hose geht, gehen die Licht aus. Endgültig aus. Der HSV kratzt gerade die letzten Kröten zusammen, nimmt die letzten Kredite auf, verhökert Spieler unter Marktwert, alles nur, um das eine Ziel zu erreichen. Und noch eines sollte klar sein: Hoffmann bleibt genau dies eine Jahr, welches aktuell als Ausnahmeregelung erachtet wird, um zu beweisen, dass er der richtige Mann an der (operativen) Spitze des Vereins ist. Kein Wunder also, dass man sich mit unwichtigen Dingen wie systematischer Aufbau, Nachhaltigkeit und Entschuldung nicht aufhalten möchte. Ab sofort gilt „Mission Brechstange“, da können die Herren, allen voran Bernd Hoffmann, auch öffentlich sagen, was sie wollen.

Wohin die finanzielle Reise geht, zeigen indes zwei Indikatoren, die bereits zu diesem frühen Zeitpunkt bekannt sind. Da wäre zum einen der lächerliche Deal zwischen dem HSV und dem FC Augsburg. Man erhält nach nur einem Jahr lediglich die Hälfte dessen (€ 6 Mio.), was man selbst auf den Tisch legen musste. Und kennt man die Transfergebaren des HSv, so kann man erahnen, dass diese € 6 Mio. mit Sicherheit nicht in vollem Umfang beglichen wurden. Wer also davon geträumt hat, dass man sich wie weiland der VfB Stuttgart im Falle des Abstiegs gesundstoßen könnte (€ 14 Mio. für Kostic, € 10 Mio. für Werner, € 9 Mio. für Rüdiger, € 5 Mio. für Rupp, insgesamt mehr als € 20 Mio. Transferüberschuss), sieht sich bereits jetzt enttäuscht. Ich prophezeie, dass der HSV mit Spielern wie Kostic, Ekdal, Papadopoulos, Wood etc. kein Riesengeschäft, sondern eher ein Minus erwirtschaften wird. Und noch eines.

Das jahrelange Abstiegs-Drama hatte viele Edel-Fans zermürbt. Ihre Depression demonstrierten sie fristgerecht und überdeutlich am 31. März. Rund 40 Prozent kündigten ihre Abos.

Vergangene Saison wurden 2900 Tickets für Business-Seats (4500 bis 7500 Euro) und Logen (ab 71500 Euro) an den Fan gebracht. Insgesamt mehr als 14 Mio Euro eingenommen.

Nun droht ein Verlust von über 7 Mio Euro, wenn es bei den Kündigungen bleiben sollte. (Quelle: Bild)

Da hilft auch kein Gejubel über 3000 neue Mitglieder, die pro Jahr € 42 pro Mann an den e.V. zahlen!!! Das dicke Geld wird auf der Haupttribüne gemacht und dort haben die Leute die Faxen dicke. Und sollte es dem umtriebigen Hoffmann gelingen, die meisten Business-Seats und Logen an den Mann zu bringen, dann bitte zu welchem Preis? Ich habe gehört, dass Interessenten, die zuvor ca. € 100.000 für eine Loge abzudrücken bereit waren, für Spiele gegen Aue, Fürth und Regensburg nicht mehr als € 40.000 bezahlen wollen. Was das für die Kassen eines Vereins, der Spielern wie Hunt, Holtby und Co. immer noch € 1,5 Mio. und mehr in den Rachen werfen will, bedeutet, kann sich jeder ausmalen.

Nein, die Herren in Aufsichtsrat und Vorstand machen es wie immer, sie spielen mit der Zukunft des Vereins, um ihre eigenen Ziele zu erreichen. Ebenso wie die komplette Verblödung der hüpfenden Anhänger ein Phänomen, welches sich nie ändern wird.

 

Von | 2018-06-02T17:33:45+02:00 31. Mai 2018|Allgemein|31 Kommentare

31 Comments

  1. Mosche 31. Mai 2018 um 07:26 Uhr

    absolut der richtige Eindruck. Dein letzter Absatz zeigt es deutlich!
    Ich finde zwei Aspekte dabei wahnsinnig interessant. Gemäß B.H. ist in der Kaderplanung R.Becker
    seit Wochen involviert. Bestätigt also die lahme Ente, die keinerlei Kreativität mitbringt, Spieler wie Hunt, Holtby und Sakai anderweitig zu ersetzen. Der beste Zweitligaspielen der vergangenen Saison (Kiel) wechselt übrigens gerade nach Skandinavien.
    ODER?, ist R.Becker einfach nur dem Ruf des Geldes gefolgt und die Marionette von B.H ? 🙂

    Ausserdem zeigt der HSV sich gerade selbst auf, wieviele Enten Sie im eigenen Spielerkader halten.
    Holtby, keine Angebot aus irgendwelchen ersten Ligen.
    Hunt, keine Angebot aus irgendwelchen ersten Ligen.
    Sakai, keine Angebot aus irgendwelchen ersten Ligen.

    Der Wahnsinn geht weiter und ganz nebenbei reden seit Jahrzehnten Menschen, wie Milewski, Familienklan um Seeler etc. etc. etc. immer schön fleissig mit und greifen ganz unten auch noch ab … Darüber solltest Du auch mal berichten, Grave !!!

    PS: HSV kann es sich nicht leisten, Lasogga nochmal zu verleihen und trotzdem das Gehalt zu bezahlen. MAN MAN MAN
    PPS: Beim HSV bemerkt man wahrscheinlich nicht einmal, dass Wood, Kostic etc. nicht mal bei der WM vorspielen dürfen

  2. Matze 31. Mai 2018 um 07:55 Uhr

    Paradox
    .
    Die HSAG hat kein Geld! Sie kann Spieler aber nur mit Geld locken, obwohl es andere Argumente für die AG gäbe:
    1) Spiele in einem ausverkauften Stadion
    2) Spiele in der ersten Bundesliga
    3) Hohe Werbeeinnahmen neben dem Gehalt da 1 und 2
    .
    Die HSAG hat immer noch kein Geld! Kann Spieler aber auch „ohne“ Geld halten, obwohl es die genannten Argumente nicht mehr gibt:
    1) Keine ausverkaufte Hütte
    2) Sandhausen, …
    3) Keine hohe Sichtbarkeit/Reichweite als Werbeträger
    .
    Da sieht man einmal, wie schlecht in der Vergangenheit verhandelt/gewirtschaftet wurde und welchen Bärendienst KMK der HSAG erwiesen hat, indem er „Geld ohne Ende“ suggeriert hat.
    .
    Paradox auch, wie BH auf der einen Seite verbal die Alarmglocken schlägt, auf der anderen Seite aber nach dem Motto „weiter so (vlt. ein bisschen kleiner)“ gehandelt wird.

  3. Gravesen 31. Mai 2018 um 08:01 Uhr

    Wer übrigens wissen möchte, wie Presse und Idiotenblogs und die „Zusammenarbeit“ Beider funktioniert, hier ein kleines Beispiel:
    .

    Münchhausen Scholz schreibt:
    “ Wie meine Freunde von „HSV1887TV“ herausgefunden haben, sollen wir uns mit Kingsley Schindler einig sein. Es soll eine Kaufoption in Höhe von 850.000€ geben. Schindler spielt aktuell als Rechtsaussen bei Holstein Kiel und hat in der Jugend in Hamburg beim SC Concordia gespielt.

    .

    Daraufhin die Mopo:
    „Wie „rautenperle.com“ berichtet, soll sich der HSV mit Kingsley Schindler einig sein. Demnach nutze man eine Ausstiegsklausel in Höhe von 850.000 Euro, um den 24-jährigen Rechtsaußen aus seinem bis 2019 gültigen Vertrag bei Holstein Kiel herauszukaufen. Damit würde sich der neue Sportvorstand Ralf Becker gleich mit seinem ersten Transfer bei seinem Ex-Klub bedienen. Schindler ist gebürtiger Hamburger, spielte in der Jugend für Hummelsbüttel, Alstertal-Langenhorn und den SC Concordia.

    .
    Ich empfehle wirklich JEDEM, absolut JEDE Meldung dieser Journalisten-Simulanten, Abschreiber und Schwachköpfe ungelesen in die Tonne zu treten. Wenn jetzt schon picklige Jünglinge wie die Spacken von HSV1887TV die Transfers des HSV „verkünden“, lache ich mich schlapp.

    • Matze 31. Mai 2018 um 08:09 Uhr

      Um die Kette noch zu vervollständigen, hier der Post vonHSV1887TV:
      .
      „Laut einem Informanten der uns eine Nachricht geschrieben hat sind wir uns mit Kingsley Schindler von Holstein Kiel einig. Angeblich zahlen wir eine Ablöse von 850tsd Euro. WICHTIG! Es könnte kompletter Humbug sein. Qualität oder Richtigkeit der Quelle können wir nicht abschließend beurteilen.

      • Gravesen 31. Mai 2018 um 08:12 Uhr

        Wahrscheinlich fragt Becker gerade bei Spors nach: „Sag mal, Kaderplaner, sind wir uns wirklich mit Schindler einig?“ Und Spors antwortet: „Wer ist Schindler?“

    • Ex-HSVer im Herzen 31. Mai 2018 um 12:35 Uhr

      Viel schlimmer finde ich, dass so etwas überhaupt kommuniziert wird. Welche Sau interessiert es, wenn ein D-Klasse-Spieler zum HSV wechselt.
      Sind das eigentlich alles arbeitslose Assis und Schüler? Niveau adieu!!!!

  4. Freundchen 31. Mai 2018 um 08:49 Uhr

    Das letzte mal, als jemand „all inn“ mit dem HSV gespielt hat, war wohl 2014 unter dem grossen Heilsbringer Dietmar Beiersdorfer. Die Stimmung mit der Installation von Peter Knäbel und Bernd Peters war ähnlich positiv. Wo das endete, lesen wir ja an der Tabelle und jeden Tag in den Zeit… ach nee, quatsch ist ja neue Aufbruchstimmung. Nichts zu lesen von Fehlern in der hiesigen Presse. Alles gut. Läuft beim H$V.

  5. Thomas S. 31. Mai 2018 um 11:01 Uhr

    Und sie positionieren sich (mal wieder) als die überbezahlte Truppe, denen niemand in Fußballdeutschland auch nur irgendeinen Erfolg gönnen wird. Der durchschnittliche Fußballfan ist nämlich schlauer als der Mopo-verblendete Hamburger und hat ein Gespür dafür, wo nachhaltig gearbeitet wird (Köln z.B. hat solide gewirtschaftet und kann sich ein oder zwei Verlustjahre problemlos leisten) und wo nicht. Jedes Auswärtsspiel wird nun unter dem Motto „Wenn du aus Hamburg kommst, schießt Geld hier keine Tore“ stehen. Jeder Ausrutscher wird gefeiert werden. Das ist die Ausgangslage. Herzlichen Glückwunsch!

  6. Stephan Scheler 31. Mai 2018 um 11:09 Uhr

    Gehört eigentlich zum Vortag, aber das war gestern einer der besten Blog-Beiträge ever!! Grandios zusammengefasst und auf den Punkt gebracht. Ich weiß natürlich, dass es wichtigere Dinge gibt als ein Maskottchen, ein Lied und die Uhr. Aber an diesen 3 Dingen kann man so vieles festmachen und man hätte es nicht schöner bzw. direkter sagen können.

    Wie kann man an einem Maskottchen festhalten, dem jede logische Grundlage soeben entzogen wurde? Wie kann man sich bitte noch lächerlicher machen als mit einem Kasper auf einem Kran, der andere Vereine auf erbärmlichste Weise diskreditiert, gegen die man aber selbst nicht mehr spielt? Das ist ungefähr so als würde der FC Kleinkatze-Brombach von Siegen in der Champions League singen. „Hamburg meine Perle“ geht definitiv überhaupt nicht mehr – und wenn die Vorstandsebene irgendwas von ihrem letzten Heimspiel begriffen oder für sich mitgenommen hätte, dann wäre das u.a. auch die Erkenntnis, dass „Mein Hamburg lieb‘ ich sehr“ ab sofort ihre neue Stadionhymne Nr. 1 ist und es nichts daneben braucht; vor allem nicht den mittlerweile weltfremd anmutenden Text eines lahmen Songs. Als Fan von Aue wird man sich im Gästeblog über so viel Blödheit schlapplachen. Und last but not least die Uhr: Die größte Chance, der ganzen Republik endlich mal die Grundlage für Spott und Häme zu entziehen… indem man das Ding einfach abschraubt. Fertig aus! Es jetzt auf „Tradition seit…“ umzustellen, kann man durchaus auch als Signal dafür werten, dass nun der nächste Countdown läuft – bis zum Zeitpunkt, wo man den Verein dann endgültig geschreddert hat. Und wenn man ganz alleine diese 3 Themen für sich nimmt, muss man sich doch als klar denkender Mensch fragen, ob man wirklich gerne Fan von etwas sein möchte, was die Zeichen der Zeit nicht versteht, entgegen jeder Logik handelt und sich offenbar gerne bis auf die Knochen blamiert. Dem Heilsbringer Bernd Hoffmann hätte ich wirklich so viel Verstand zugetraut, zumindest das zu begreifen und wenigstens mal zu hinterfragen.

    • Ex-HSVer im Herzen 31. Mai 2018 um 12:38 Uhr

      Der HSV ist durch und durch einfach peinlich. Und Hoffmann ein Schwätzer und Lügner mit extrem begrenztem Talent

  7. Basti 31. Mai 2018 um 11:14 Uhr

    Wieder ein guter Blog!
    Aber die 3000 Mitglieder zahlen doch nicht ausschließlich 42 Euro. Wie Du so schön geschrieben hast wird doch mit der Zukunft des Vereins gespielt und in zähligen Blogs davor hast Du es auch geschrieben. Gehen wir mal davon aus das von dem 1887 Kontingent bereits 1500 verkauft wurden 1500×1887 Euro = 2,8 Mio Euro. Ist aber auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

    • Ex-HSVer im Herzen 31. Mai 2018 um 12:40 Uhr

      Davon träumst du! Die neuen Mitglieder sind fast ausschließlich mental begrenzte Schüler, Studenten oder sonstiges Gesocks. Die haben sicherlich nicht so viel Geld zur Verfügung sondern gerade mal ihre 42 €. Die Leute mit Kohle haben es nicht nötig, Mitglied zu sein sondern haben sich ihre Business Seats und Logen geholt.

    • Calcetin 31. Mai 2018 um 23:05 Uhr

      Das Geld für die Vereinsmitgliedschaft kann doch nicht an die AG gehen?

  8. Fohlenstall 31. Mai 2018 um 11:23 Uhr

    Moin Grave,
    klasse Blog.Mal schauen wie es mit der Kaderplanung (Papa,Ekdal,Kostnix,etc.) weitergeht.
    Über die „Presse“ ist eigentlich alles gesagt! Qualitätsjournalismus in fast allen Blättern…:-)

  9. Gravesen 31. Mai 2018 um 11:28 Uhr

    Gott sei Dank, nicht noch einer..
    .

    Nicolai Müller (Foto) wird den Hamburger SV im Sommer ablösefrei verlassen. Das verkündete der Offensivspieler am Donnerstag über seinen Instagram-Account.

    „Liebe HSV-Fans, nachdem ich lange nachgedacht habe, bin ich mit meiner Familie zu dem Entschluss gekommen, den HSV zu verlassen. Es war eine wirklich emotionale Zeit mit vielen speziellen Momenten. Auch wenn es nicht immer so lief, wie geplant – ich habe es keinen Tag bereut für diesen Verein zu spielen“, teilte Müller mit.

  10. Fohlenstall 31. Mai 2018 um 11:35 Uhr

    Nach 4 Jahren verläßt N.Müller den HSV ablösefrei. Verabschiedung von der Stadt und den HSV Fans im Kurzinterview auf TM.de.!

    • Skeptiker 31. Mai 2018 um 11:52 Uhr

      Zumindest ein Söldner weniger.

  11. Ex-HSVer im Herzen 31. Mai 2018 um 12:47 Uhr

    Ist doch suuuuuuper! Mit diesem Team ist der Wiederaufstieg unwahrscheinlicher als mit einem erneuerten HSV.

    Was ich mich frage… wenn man mal die Gehälter bisher zugrunde legt (meine Schätzung), wo ist dann übehaupt noch irgendein Spielraum?

    Hunt: 1,5
    Holtby: 2,0
    Wood: 3,0
    Lasogga: 3,5
    Kostic: 3,0
    Sakai: 1,0
    Die restlichen 20 im Schnitt 700.000

    Macht 28 Mio nur für Spielergehälter…:

    Wie soll das funktionieren bei gleichzeitigem Rückgang der Einnahmen um 30-40%

  12. Jakob 31. Mai 2018 um 13:27 Uhr

    Hi Gavesen,
    ich habe eine Frage an Dich will sie aber nicht über das Kommentarfeld stellen. Habe ich eine andere Möglichkeit?

    • Gravesen 31. Mai 2018 um 13:45 Uhr

      Ich habe versucht, dich über Mail zu erreichen. Klappt leider nicht. Wenn du eine Frage hast: passlack06@yahoo.de

  13. Sergio Conceicao 31. Mai 2018 um 14:09 Uhr

    Lieber Grave!
    Ich werde nie nie nie wieder behaupten, die von dir zitierten rosa Hüpfer gäbe es nicht! Dieser Beitrag im mopo Forum ist pures Gold…..frag nicht warum da mal reingeguckt habe, mir war wahrscheinlich nach Schmerzen!
    Zitat auf etwaige Finanzproblem durch den Gang zur IBB:
    Markus, das Finanzgenie, antwortet:
    Tja, wenn man Rechnen und Bilanzen lesen könnte, würde nicht ständig so ein Blödsinn geschrieben werden. Der HSV hat, vor allem aufgrund des Stadionbaus eine Menge Altschulden, wird aber diese Saison ca. 50 Mio Euro alleine aufgrund des Kaderumbaus einsparen. Diese Summe ergibt sich aus den 40% Ersparnissen aufgrund der Zweitligaverträge (wer immer auch diese Verträge verantwortet, das war mal wirklich guite Arbeit!), aufgrund der Spielerverkäufe (ca. 14 Mio Einnahmen sind geplant, sollte Kostic auch gehen oder sollte es eine Ablöse für Walace geben wird es deutlich mehr) sowie aufgrund der Einsparnisse durch Spieler, deren Verträge bisher nicht verlängert wurden (bisher sind das ca. 14 Mio. Euro, aber genau hier wird es noch deutlich mehr werden, denn Walace, Kostic oder auch Mavraj werden wohl sicher auch noch gehen und die verdienen nicht gerade schlecht…).

    Ich liebe es, irgendwie!

    Beste Grüße

    • Gravesen 31. Mai 2018 um 14:14 Uhr

      Das wirklich schlimme ist: Es gibt reichlich Denkzwerge, die das wirklich glauben. Wie die sich dann allerdings erklären, dass man seit 7 Jahren jedes Jahr ein zweistelliges Millionenminus einfährt., entzieht sich meiner Kenntnis

  14. Peter.Helm 31. Mai 2018 um 14:33 Uhr

    Das Kernproblem sind die Fans.
    Der allgemeine Fan denkt, dass wenn er um 14 Uhr in Stellingen mit Freunden und Bekannten mit Holsten vorglüht und danach im Stadion sich die Seele aus dem Leib brüllt, dem HSV hilft. Er glaubt nämlich, wenn er das nicht täte, würde es nur noch schlechter laufen.
    Der allgemeine Fan weiß nicht, dass er dem HSV hilft, wenn er bei Misserfolg seinen Verein auch mal kritisch hinterfragt und die Unterstützung offenkundig einstellt. Er glaubt nämlich lieber, dass Kritik gleichzusetzen ist mit einer Beleidigung gegen den Verein und dies würde im Umkehrschluss für „Unruhe“ und „Negativität“ sorgen.
    Der allgemeine Fan denkt, dass die Spieler für den HSV auflaufen, weil der HSV ein großer Traditionsverein ist, der in Zukunft wieder sportlichen Erfolg haben wird. Er glaubt nämlich, es ist Ehrensache für den HSV zu spielen.
    Der allgemeine Fan vergisst, dass der HSV nun auf einer Stufe mit dem Stadtteil Club Sankt Pauli, Jahn Regensburg und Sandhausen steht. Er vergisst auch, dass beim HSV alles außer die Verbindlichkeitsposition auf der Passivseite der Bilanz, das Stadion sowie die Einwohnerzahl der Stadt Hamburg nichts so richtig groß ist. Er glaubt nämlich lieber, dass der Abstieg auf Herrn Hollerbach zurückzuführen ist und kein Symptom für jahrelanges Missmanagement in der Sylvesterallee 7 ist.
    Der allgemeine Fan denkt, dass die Protagonisten im Volkspark die richtigen für einen Neuanfang sind. Er glaubt, dass die Lizenz Vergabe ohne Auflage ein Ergebnis der guten Arbeit von Frank W. ist. Zudem glaubt er, dass der Erfolg im Nachwuchsbereich ausschließlich auf Herrn Peters zurückzuführen ist.
    Der allgemeine Fan weiß nicht, dass die Verschuldung unter Frank W. immens zugenommen hat und dass der Herr Peters Anteil am Erfolg des Nachwuchsbereichs relativ überschaubar ist. Er glaubt nämlich lieber der Propaganda von Medien und Verein.
    Der allgemeine Fan sollte aufhören zu denken und zu glauben, er muss verstehen, dass er mit seinem blinden Gejubel die Erwartungshaltung unter den Meeresspiegel gedrückt hat und somit vielen Leuten die Möglichkeit gegeben hat sich zu bereichern während sie dem Verein geschadet haben.
    Leider glaubt der Fan aber immer noch, dass sowohl er als auch der Verein erstklassig sind.

  15. Heinrich 31. Mai 2018 um 15:07 Uhr

    Da muss nichts funktionieren! Einfach erneut zur Bodensee-Bank … in Hamburg läufts

  16. Libero 31. Mai 2018 um 16:40 Uhr

    Wie hat Hahn letztes Jahr trotzig in einem Interview gesagt, als er gefragt wurde, ob der Abstieg noch zu vermeiden sei: „Wir sind der HSV“.
    Leider hatte er damit so was von Recht.
    Es scheint in der DNA dieses Vereins zu liegen, dass die gleichen Fehler wieder und immer wieder gemacht werden.
    Die Verpflichtung der alten „Neuen“ (Holtby, Hunt, Sakai) ist ein Armutszeugnis ersten Ranges.
    Wenn man dafür Becker geholt hat, hätte man auch Todt behalten können, der steht eh noch auf der payroll.
    Keiner dieser 3 hat Führungsqualitäten und jeder dieser 3 hat in den letzten Jahren maximal auf mittlerem Zweitliganiveau gekickt.
    Wie kann man in die Versager von gestern so viel Geld investieren, zumal niemand von denen für die Zukunft einen Mehrwert generiert.
    Fußballerisch und kaufmännisch eine klare 6.
    Auch die berechtigte Hoffnung vieler Fans, dass es nach dem Abstieg, um den man vorher schon 4 Jahre gebettelt hat, einen Neuanfang mit hungrigen, talentierten und begeisterungsfähigen Spielern gäbe, wird mit diesen Verpflichtungen in die Tonne getreten.
    Damit hat man die letzte Chance vertan, sich selber aus dem finanziellen Sumpf zu ziehen.
    Was aber passiert eigentlich, wenn diese Millionentruppe doch aufsteigen würde?
    Nach ca. 20 Millionen weiteren Schulden, die kommende Saison hinzukommen, müßte man noch einmal intensiv in neue, teuere Spieler investieren ( nicht mein Vorschlag, aber die DNA dieses Vereins kennt nur groß und teuer).
    Gleich zu Beginn der übernächsten Saison muss die Anleihe in Höhe von 20 Mio. zurückgezahlt werden, wovon aber nur?
    In den nächsten 2 bis 3 Jahren gibt es für mich nur zwei Szenarien, die im übrigen völlig unabhängig davon sind, ob man in der 1. oder 2. Liga spielt.
    Aus eigener Kraft wird der HSV seine Verbindlichkeiten niemals zurückzahlen können. Dieses Jahr war die letzte Möglichkeit, diese haben die Verantwortlichen (AR und Vorstand) nicht genutzt.
    Daher kann es nur die Insolvenz geben, oder ein Investor (Kühne, Chinese, ???, etc.) steigt in großem Umfang ein, wozu es dann aber noch einer Satzungsänderung bezüglich der möglichen Anteilsverkäufe bedarf.
    Aus meiner Sicht gibt es keine andere Alternative

  17. Michael Birkner 31. Mai 2018 um 16:44 Uhr

    Wenn, wie Becker sagt, es 34 Pokalspiele werden, dann muss man sich ja nur die Pokalstatistik des HSV der letzten Jahre vergegenwärtigen.. und es wird sehr lustig werden!

    Aber vielleicht lag es auch an der Einstellung des Erstliga-Dinos: Schnellstmöglich im Pokal raus, um die Anzahl an Pflichtspielen zu reduzieren, bis zur Winterpause im Abstiegskampf landen, um dann in der Rückrunde das Dino-Motto gerade noch zu erfüllen und dafür abgefeiert zu werden.

    Titz wird auf jeden Fall sehr stark als Mental-Trainer gefordert sein…

  18. Kugelblitz 31. Mai 2018 um 17:58 Uhr

    moin moin grave,

    wie kommt es, dass peters sowohl bei der presse als auch bei den fans so beliebt ist und den ruf des juweliers genießt, während du seine leistung sehr konträr dazu betrachtest?

    irgendwo (in einem deiner blogs oder einem userkommentar hier) hab ich gelesen, dass er sich mit fremden federn schmückt. ich möchte die sichtweise gerne verstehen, gibts da ein besonderes beispiel?

    • Gravesen 31. Mai 2018 um 18:05 Uhr

      Um es kurz zu gestalten…
      .
      Peters wird in Hamburg von der Presse als HSV-„Juwelier“ abgefeiert, dabei hat er mit der Ausbildung der Spieler selbst gar nichts zu tun. Weder trainiert er Arp, Ito oder andere, noch war er an den Käufen dieser Spieler beteiligt. Außerdem wird er für die angeblichen Höhenflüge der U-Mannschaften verantwortlich gemacht, die aber so neu nicht sind und außerdem mit den jeweils größten Etats ihrer Klassen erklärbar sind. Lies dazu dies:
      .
      http://heluecht.stupid-and-slow.de/platzierungen-der-nachwuchsteams-erfolgsnachweis-fuer-bernhard-peters/

      • Kugelblitz 31. Mai 2018 um 20:10 Uhr

        vielen Dank für die schnelle Antwort und den Link, Grave. Seltsam, dass er trotzdem so abgefeiert wird.

        • Gravesen 31. Mai 2018 um 20:11 Uhr

          Das nennt man Propaganda, der gesamte HSV und ein Großteil der Presse lebt davon.

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