Heilige Mutter Gottes

Nein, es ändert sich nichts. Es ändert sich überhaupt nichts. Wie ich bereits während der letzten Saison vermutet/befürchtet hatte, machen die immer nur so weiter, vielleicht eine Nummer kleiner. Aber selbst eigentlich nicht, bedenkt man, dass dieser nahezu insolvente Verein mit einem Spieler-Etat von bis zu € 33 Mio. in die anstehende Zweitliga-Saison gehen will, das ist doch der absolute Wahnsinn. Bedenkt man, dass der durchschnittliche Zweitligist einen Gesamt-Etat (Spieler + Trainerteam) von € 8 bis € 12 Mio. auf die Waage bekommt, kann man sich bereits jetzt ausmalen, was passieren wird. Damit aber nicht genug….

….schwärmt Klaus-Michael Kühne vom neuen Trainer, den er auch bereits getroffen hat: „Für mich ist Christian Titz ein großer Hoffnungsträger. Wenn ihm genügend Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung gestellt werden, kann er eine sehr gute Mannschaft formen.“ Diese Mittel will Kühne ihm gerne zur Verfügung stellen. „Zurzeit braucht Titz noch vier neue Spieler mit besonderem Entwicklungspotenzial. Offensichtlich hat er einiges auf dem Zettel, aber es fehlt das Geld.“ Er wünsche sich daher, „dass man mir die Möglichkeit gibt, meine Beteiligung an der HSV Fußball AG um bis zu 10 Prozent aufzustocken“. Bislang ist der Investor mit rund 20 Prozent beteiligt. „Bisher ist es mir nicht gelungen, die zuständigen HSV-Gremien davon zu überzeugen, dass mir eine höhere Beteiligungsquote an der HSV Fußball AG eingeräumt wird, wofür eine Satzungsänderung erforderlich ist.  Wenn diese Voraussetzung erfüllt wird, werde ich weiter helfen.“ (Quelle: Mopo.de)

Ach du heilige Scheiße. Kühne hat sich in Big-Titz verliebt. Titz hat den Investor um weitere vier Spieler angebettelt. Kühne will mehr Anteile also mehr Einfluss.

Wie gesagt – es geht immer nur so weiter.

 

Von | 2018-06-09T10:53:49+02:00 9. Juni 2018|Allgemein|38 Kommentare

38 Comments

  1. Libero 9. Juni 2018 um 11:14 Uhr - Antworten

    Der HSV ist finanzielle mausetot.
    Spätestens, wenn im Septmeber die Bilanz des abgelaufenen Jahres weitere Verluste im 2stelligen Millionenbereich ausweisen wird, wird auch dem rosasten Hüpfer klar, dass ohne fremde Hilfe eine Insolvenz unausweichlich sein wird.
    Man wird eine Satzungsänderung durchsetzen und Kühne wird weitere Anteile erwerben.
    Solche Maßnahmen sind vergleichbar mit einem Komapatienten, dem nur ein größerer Tropf angeschlossen wird.
    Früher oder später wird auch ein größerer Tropf leer sein.
    Da man seitens des AR oder des Vorstands nichts, aber auch rein gar nichts unternimmt, um einen Entschuldungskurs einzuschlagen, werden auch mögliche Maßnahmen, wie z.B. weitere Anteilsverkäufe an Kühne, lediglich das Siechtum verlängern.
    Die Insolvenz ist ohne eine rigorose Sparpolitik unausweichlich.

  2. Hein Blöd 9. Juni 2018 um 12:25 Uhr - Antworten

    KlauMi braucht den Titz um den gemeinen Hüpfer davon zu überzeugen das es ohne weitere Spieler nicht geht.
    Als nächstes also werden seine Anteile auf über 25% erhöht, wohlwissend das es mit dem Kauf allein nicht getan ist, man muss ja auch noch für die Gehälter aufkommen.

    Ein Schelm wer böses dabei denkt…

  3. JokusDokus 9. Juni 2018 um 12:58 Uhr - Antworten

    Der HSV ist wie jemand der sich weigert wegen seines verottenden Zahnes endlich mal zum Zahnarzt zu gehen um ihn sich ziehen zu lassen. Stattdessen schmeisst man einfach jeden Tag ein stärkeres Schmerzmittel ein, malt den Zahn weiss an und tut als würde das Problem nicht existieren. Dann präsentiert man sich stolz und grinst sediert mit notdürftig lackierten Faulzahn in jede sich bietende Kamera

  4. Basti 9. Juni 2018 um 13:14 Uhr - Antworten

    Das lässt Hoffmann nicht zu. Da würde er massiv an Macht und Einfluss verlieren. Ich hoffe auf Becker/Hoffmann.

  5. Dubios 9. Juni 2018 um 13:52 Uhr - Antworten

    Bisher wollte ich auf den Anti-Titz Zug nicht mit aufspringen. Nach der Scheisse könnt ich gerade im Strahl kotzen. Wieder alles im Arsch,jetzt geht er da betteln und hat bei mir alle Sympathie mit einem Schlag verloren.
    Es wird sich wirklich nie was ändern!
    Die kotzen mich an!

  6. Ex-HSVer im Herzen 9. Juni 2018 um 14:17 Uhr - Antworten

    Krankes Bauerntheater!

    Warum machst du eigentlich nicht mal eine Blogpause bis die Saison wieder beginnt? Letztlich ist das alles doch sowieso nur ein „Déjà Vu“ und ich bin mir sicher, dass auch du deine Lebenszeit sinnvoller verbringen kannst als über diesen kranken Verein zu berichten im Gegensatz zu anderen Patienten.

  7. Sven 9. Juni 2018 um 15:29 Uhr - Antworten

    Die einzige Hilfe, für die mir KMK recht wäre und wo er den Gönner spielen dürfte: eine komplette Umschuldung mit Streckung der Laufzeit und damit Luft zum Atmen. Aber um mehr Einfluss zu erhalten, hat er zu viel an Inkompetenz bewiesen mit seinen Vaarts, Struths und Calmunds…

  8. Micha 9. Juni 2018 um 15:57 Uhr - Antworten

    Ich wüsste gern, wie hoch Kühne den HSV inzwischen noch bewertet – es sollten ja mal 3,5 Mio pro Anteilsprozent sein, Kühne hat herunter gewertet auf 2,5 Mio – und heute, 800.000, 500.000 ??? – Aber das wird Hoffmann wohl kaum zulassen …

    • Gravesen 9. Juni 2018 um 16:00 Uhr - Antworten

      Eine absolut berechtigte Frage, über die noch niemand gestolpert ist. Selbstverständlich sind die AG-Anteile eines Zweitligisten anders zu bewerten (und bezahlen) als die eines HSV in der Bundesliga. Insofern könnte man Kühnes Vorstoß durchaus als infamen Versuch, billig an Anteile zu kommen, interpretieren.

      • ausgegliedert 9. Juni 2018 um 21:14 Uhr - Antworten

        Interpretieren braucht man eigentlich nicht. KMK erwirbt seit geraumer Zeit Anteile zu seinem Preis. So What?

  9. Fernsehsportler 9. Juni 2018 um 16:35 Uhr - Antworten

    Das ist für Kühne ein schönes kleines Planspiel.

    Etwas Intrige hier, teilen und herrschen durch Unruhe da. Und Zack kann er seinen Anteil auf günstige Weise aufstocken.

    Immer wenn es schlecht läuft, ist der Wert im Keller. Nun dürfen wir Kühne eigentlich dankbar sein. Denn nun ist die Sache offensichtlich

    Wir dürfen gespannt sein.
    Interessant ist, dass die Jubelperser bei Jovanovs Post still sind.

    Normal postet der was und dann kannst Du schon Dein Popcorn raus holen.

  10. Tim schultz 9. Juni 2018 um 16:50 Uhr - Antworten

    Ach Gott! Der senile alte Kaufmann mit dem Speckigen Portemonnaie!
    Er versucht auf die Welle der guten Laune aufzuspringen. Durchschaubar wie ein Vorhang von IKEA!
    Er ist “Kaufmann”. Jetzt günstig weiter einkaufen – einfacher und günstiger kommt man nicht mehr an Anteile…
    Ein widerlicher ramschkäufer, der denkt die Massen jubeln ihm dafür dankend vom Rathausplatz entgegen.

  11. Wormfood 9. Juni 2018 um 17:58 Uhr - Antworten

    Was passiert mit Kühnes HSV-Anteilen, wenn er stirbt?

    • Micha 9. Juni 2018 um 18:18 Uhr - Antworten

      Die Rechte gehen dann an die Kühne-Stiftung.

      • Kevin allein in Hamburg 9. Juni 2018 um 18:40 Uhr - Antworten

        Gibt es denn eine ?

      • UliStein 9. Juni 2018 um 18:56 Uhr - Antworten

        Das könnte spannend werden. Deutsches Stiftungsrecht so zu gestalten, dass man damit einen Profiverein (mit)managen kann

        • Micha 9. Juni 2018 um 19:24 Uhr - Antworten

          Die Rechte könnte die Stiftung auch nach China oder sonstwohin verkaufen – vielleicht sogar mit Gewinn, Kühne kaufte ja stets so günstig wie möglich ein. Da ist wäre jetzt wieder der richtige Moment …

  12. Saschas Alte Liebe 9. Juni 2018 um 23:25 Uhr - Antworten

    “Was machen die eigentlich, wenn die Titz-Show ein Flop werden sollte?”
    —–
    untergehen ?

  13. Freundchen 9. Juni 2018 um 23:52 Uhr - Antworten

    Was hatte der HSV lt. Kühne nicht schon alles für hoffnungsvolle Trainer? Hat Titz jetzt zufällig auch einen Berater, der mit “Str” anfängt und mit “uth” endet? Man weiss es nicht.

  14. Nyk 10. Juni 2018 um 10:06 Uhr - Antworten

    Mir kommt kmk hier fast zu positiv weg. Titz braucht ja nur sagen, welche spieler er noch für sinnvoll erachtet in der zukunft und mallorca-klausi spinnt sich gleich seine berechnente antwort zusammen. Hat er doch bisher immer so gemacht. Hauptsache laut auf die kacke hauen, dass es nur so spritzt.

  15. Saschas Alte Liebe 10. Juni 2018 um 11:12 Uhr - Antworten

    Das Albernste bei all diesen permanenten Fehler- und Peinlichkeitswiederholungen ist, dass noch immer lauthals vom “Neuaufbau” und “neuem HSV” herumschwadroniert wird, und so viele tröten mit…
    ‘Es hört einfach nicht auf’

  16. Saschas Alte Liebe 10. Juni 2018 um 11:17 Uhr - Antworten
    • Micha 10. Juni 2018 um 14:00 Uhr - Antworten

      Das zu wissen, macht noch mehr Lust auf diese Mafia-WM, die die korrupteste aller Zeiten und zu Ehren Putins sein wird. Eine Steigerung gibt es dann nochmals in Qatar…. Ein Vorrunden-Aus der deutschen Mannschaft würde mich aber nicht mehr berühren. Es reicht!

    • alter plusser 10. Juni 2018 um 17:58 Uhr - Antworten

      Danke für den Link !

      Sehr interessant und erklärt so manches.

      Wenn Deutschland frühzeitig die Segel bei der WM streichen sollte, könnten solche Informationen den Bundestrainer Joachim Löw leicht zu Fall bringen !
      Die gute alte “Familienbande” , man hält hält zusammen. Oder der Fussballzirkus lässt grüßen und Geld regiert die Welt !

      Läuft, zwar in die verkehrte Richtung, aber läuft !

  17. Fernsehsportler 10. Juni 2018 um 12:32 Uhr - Antworten

    Ich finde es ja schon recht seltsam, dass ein angestellter Trainer direkt mit dem Investor über Spieler redet.

    Warum hat der HSV dann einen Vorstand Sport?
    und warum wird im dies nicht untersagt?

  18. Gravesen 10. Juni 2018 um 17:28 Uhr - Antworten
  19. Saschas Alte Liebe 10. Juni 2018 um 17:38 Uhr - Antworten

    Haben Hoffmann/Becker denn von Titzis Ausflug gewusst ? oder Wettstein vielleicht …?