Fassungslos!

Ich hätte es nicht geglaubt, aber dieses Machwerk macht mich fassungslos. Erneut. Nicht nur, dass das Fisch-Einwickelpapier mit seiner hündischen Hofberichterstattung seinen Teil zum Niedergang dieses Vereins beigetragen hat. Nicht nur, dass man alles schön gelabert hat, jeden Söldner zum Superstar erheben musste. Nein, jetzt schießen die den Vogel ab.

Zweitliga-Meister

102 Punkte sind maximal an den 34 Spieltagen zu holen. Geschafft hat das noch keiner.

Zuschauerschnitt

In der abgelaufenen Bundesligasaison kamen im Schnitt 50657 Besucher zu den HSV-Heimspielen.

Tore

Den höchsten Sieg in der eingleisigen Zweiten Liga mit 18 Teams holte bislang Hansa Rostock mit einem 9:0 im Jahr 2008 gegen TuS Koblenz.

Super-Serien

In der Bundesliga hielt der HSV lange den Rekord von 36 Spielen in Folge ohne Niederlage, diese Bestmarke wurde von den Bayern vor fünf Jahren pulverisiert.

Kosten

Wird der HSV mit dem teuersten und wertvollsten Kader der Zweitligageschichte in die neue Saison starten?

(Quelle: Mopo.de)

Schade eigentlich, dass die Penner noch vergessen haben, dass der HSV mit dem teuersten Trainer und dem best-bezahltesten Vorstandsvorsitzenden in die neue Saison geht. Aber sie sind nicht allein, denn gestern schickte mir ein Leser dieses Blogs folgenden „Perle“ zu:

„…melden sich allein zwei der inzwischen mehr als 9000 regulär angemeldeten „Blog-User“ hier…“

9.000 User in einem Blog, in dem maximal 20 verschiedene Kreaturen kommentieren 😀 😀

Alter, du solltest dringend deine Medikamenten-Einstellung überprüfen lassen. Oder die Einstellung deines Lügendetektors. Sowas Lächerliches…..

Von | 2018-06-17T10:00:56+02:00 17. Juni 2018|Allgemein|17 Kommentare

17 Comments

  1. jandpunkt 17. Juni 2018 um 08:15 Uhr

    Ich habe gestern beim Bierchen in der Kneipe in der BLÖD geblättert… das stand auf der HSV-Seite „noch 337 Tage bis zum Aufstieg“.

    Falls Ihr also geglaubt habt es geht nicht peinlicher als dinouhrperle… es geht eben doch!!!

  2. Holly 17. Juni 2018 um 09:15 Uhr

    es hat ja wohl keiner gedacht, dass es nicht so weitergeht wie bisher. wenn man dann noch die überschrift in der zeitung mit den vier buchstaben und den text dazu liest, wird es grauslig……….kohlemeister, euphorie durch die vielen dauerkarten. meine güte, die werden sich umgucken

  3. steven-leonardo 17. Juni 2018 um 10:12 Uhr

    Moinsen,

    ich habe immer noch Schmerzen vom Kopfschütteln nachdem ich vor einer knappen Stunde diese Zeilen gelesen hatte.

    Die Saison hat noch nicht begonnen und keiner weiß, wie die Truppe performen wird, aber die Kasperköpfe der moPO fabulieren vorab den größtmöglichen Schwachsinn.

    Die bisher bekannten und handfesten Fakten sind doch, dass ein Großteil der Nullinger weiterhin an Bord ist. Ein angezählter „Trainerfuchs“, der sich ohne Not der Plaudertasche KMK angebiedert hat und eine Vereinsführung bei der man nicht weiß, ob die zusammen oder gegeneinander arbeiten.

    Das Ganze macht einen wirklich sprachlos.

  4. Michael 17. Juni 2018 um 11:10 Uhr

    Letzte Saison haben sie es endlich geschafft. Den Abstieg.
    Nächste Saison schaffen sie es wieder, das Ziel zu erreichen. Die Pleite.

  5. Hein Blöd 17. Juni 2018 um 11:37 Uhr

    Der Abstieg war halt nur ein Unfall, und keineswegs das Ergebnis jahrelanger
    Mißwirtschaft wozu auch die horrende Ausgabenpolitik der kommenden Saison
    gehört. Aus diesem Grund bekommt der Dino auch ein Pflaster aufgeklebt und
    gut ist…

    Natürlich machen die Medien diesen Zirkus mit, ein Skandal ist nach ein paar
    Tagen ausgekocht, diese Story aber wirft auch in Zukunft noch reichlich Geld ab.

    Ergänz: Das bedeutet aber nicht das mich die Ignoranz von deren Fußvolk
    nicht jedesmal aufs neue erschüttert.

  6. Sven 17. Juni 2018 um 11:55 Uhr

    Wer glaubt, dass die Blid und Mpoo Tiefpunkte des Journalismus sind, der glaubt auch, dass vor den Kiosken nur Nietzsches und Kants stehen. 😉 Bei Massenprodukten wird genau das geliefert, was die Masse haben will und schließlich auch kauft.

    Übrigens finde ich das „noch 337 Tage bis zum Aufstieg“ prinzipiell gar nicht sooo abartig. Da könnte man einen schönen Running Gag bzw. den wöchentlichen Realitätsabgleich daraus machen. Und mit jedem Spiel dem potemkinschen Dorf ein Fragezeichen hinzufügen.^^ – Für kritische Geister (also die stets viel kleinere, andere Zielgruppe) gibt es halt Nischenprodukte. In Sachen HSV die HSV-Arena. Und das geht in Ordnung so. Bitte weitermachen!

  7. Micha 17. Juni 2018 um 11:58 Uhr

    Es geht noch schlimmer: Diese Dreckschreiber würden nach verpasstem Wiederaufstieg eine Insolvenz als „große HSV-Entschuldung“ und eine Wieder-Inthronisierung Düdü Beiersdorfers als „personeller Aufbruch nach Europa“ abfeiern. Es wird noch schlimmer kommen…

  8. Libero 17. Juni 2018 um 12:25 Uhr

    Eins muss man den Machern der Mopo zugutehalten.
    Sie haben ihr Ziel, die BLÖD als dümmstes Blatt Hamburgs abzulösen, eindrucksvoll erreicht.
    Nicht einmal die Website des HSV ist so peinlich wie die Mopo, deren journalistischer Gehalt Lichtjahre hinter der einer Schülerzeitung einer 5. Klasse liegt.
    Ich persönlich glaube nicht, dass der HSV es schaffen wird, sich sportlich für die 1. BL zu qualifizieren.
    Noch 10 Wochen vor Saisonende war das Band zwischen Mannschaft und den Zuschauern zerschnitten („Wir jagen Euch durch die Stadt“).
    Gleichgültigkeit, Frust, Desinteresse waren die wesentlichen Empfindungen, die der Mannschaft und dem Verein seitens der Fans entgegengebracht wurden.
    Heute, 3 Monate später und eine Klasse tiefer, scheint alles wieder Friede, Freude, Eierkuchen zu sein.
    Die bescheuerte Hamburger Presse schreibt den HSV schon wieder hoch, glorifiziert, wo es rein gar nichts zu glorifizieren gibt, nimmt Rekorde in Angriff, die diese Mannschaft nie erreichen kann.
    Doch Vorsicht!
    Dieser Burgfriede zwischen Verein und Fans ist brüchig, zu groß waren die Enttäuschungen und Minusleistungen in den letzten Jahren.
    Ich möchte diese Minusleistungen im sportlichen Bereich einmal anhand von 2 Personalentscheidungen festmachen.
    2015 hat Hoffenheim 2 Stürmer verkauft, Anthony Modeste und Sven Schipplock.
    Modeste ging für 4,5 Mio. Zu Köln und wurde 2 Jahre später für über 30 Mio. nach China verkauft (Transferplus über 25 Mio.). Der HSV hat lieber Sven Schipplock für 2,5 Mio. Verpflichtet, der jetzt ablösefrei den Verein verläßt (Transferminus 2,5 Mio.)
    Die andere Personalie ist Filip Kostic, der 2016 für 14 Mio. von Stuttgart verpflichtet wurde. Marktwert heute ca. 8 Mio. ( Transferminus ca. 6 Mio.).
    Im gleichen Jahr hat Leipzig Timo Werner ebenfalls für 14 Mio. von Stuttgart verpflichtet. Marktwert heute ca. 60 Mio. ( Transferplus ca. 46 Mio.).
    Hätte der HSV 2015 und 2016 Modeste und Werner anstelle von Schipplock und Kostic verpflichtet, wäre man heute fast schuldenfrei.
    Doch der HSV wäre nicht der HSV, wenn man alte Fehler nicht wiederholen würde.
    Es werden wieder die gleichen Fehler wie in der Vergangenheit gemacht. Es wurden alte, überteuerte Spieler verpflichtet, die keinen Mehrwert generieren und man geht mit einem Trainer ins Rennen, der zwar übers Wasser gehen kann, aber noch jeglichen Beweis schuldig geblieben ist, eine herausragende Rolle im Profibereich spielen zu können.
    Jeder, aber auch jeder Verein der 2.Liga wird gegen den HSV das letzte rausholen und alles daran setzen, es den Millionären aus Hamburg mal so richtig zu zeigen.
    Sollten die ersten Spiele nicht erfolgreich verlaufen, wird das zarte Band des Liebesverhältnisses zwischen Team und Fans schnell zerschnitten sein.
    Was dann in Hamburg und bei der Presse los sein wird, darauf freue ich mich schon jetzt.

  9. cajunX 17. Juni 2018 um 13:54 Uhr

    @Libero

    Die Vergleiche hinken doch gewaltig. Du glaubst doch selbst nicht, daß Werner zum HSV gewechselt wäre. Der hatte sich bei Leipzig einen Schub für seine Karriere inkl. Qualifikation für internationale Wettbewerbe versprochen, was ja auch eintrat. Die Transfersummen interessieren die Spieler doch eher weniger, wenn sie nicht gerade bei einem Wechsel selbst davon profitieren. Und bei Modeste, das war halt das Händchen der damaligen sportlichen Leitung. Wobei die Leistungsexplosion von Modeste in Köln keiner vorhersehen konnte, denn in Hoffenheim hatte er zuletzt zwei eher schwache Saisons gehabt. Aber klar ist, Modeste hatte sich beim FC vom ersten Tag an wohlgefühlt, vor allem das Umfeld war dort für ihn perfekt, dann für ihn der perfekte Trainer und auf einmal schießt er Tore am Fließband. Aber generell war der HSV für ambitionierte Spieler doch schon damals keine gute Adresse mehr. Vielleicht eher als Geheimtip in der Mangergile, daß Du dort Deine Mittelmaß-Klientel zu Höchstkonditionen unterbringen kannst.

    • Libero 17. Juni 2018 um 14:12 Uhr

      Hallo cajunX,
      ich glaube schon, dass Werner zum HSV gewechselt wäre, wenn Vertragslaufzeit und Gehalt gestimmt hätten.
      Mit einem 4 Jahresvertrag und 3,5 Mio. Jahresgehalt wäre er bestimmt gewechselt.
      Du weißt ja, Tradition, großer Klub, schönste Stadt Europas, etc.
      Timo Werner war 2016 lediglich ein talentierter Spieler, bei weitem noch nicht so weit wie heute.
      Jeder, der ein wenig vom Spiel versteht, sieht, welches Potenzial ein Modeste im Gegensatz zu Schipplock hat.
      Modeste ist schnell, athletisch, kopfballstark, gut im 1:1, beidfüßig, ein toller Mittelstürmer, der bei Bayern locker 25-30 Tore pro Saison erzielt hätte.
      Der HSV mit seinen Zweit- und Drittligamanagern und jetzt einem Viertligatrainer greift aber immer sicher und gezielt in die Tonne mit der bräunlichen, stark riechenden Substanz.
      Kühne hatte schon Recht, als er fragte, warum immer alle Luschen beim HSV hängen bleiben.

      • Spahic 17. Juni 2018 um 15:01 Uhr

        Dass Werner, Modeste, oder wer auch immer, sich im verseuchten HSV-Biotop positiv entwickelt hätten, ist doch sehr unwahrscheinlich.

  10. Ex-HSVer im Herzen 17. Juni 2018 um 18:56 Uhr

    Mal eine Frage: Wen interessiert dieser Scheiss, der da geschrieben wird. Wieso lest ihr solche Kack-Medien überhaupt. Es ist ja weitläufig bekannt, dass im Sommerloch die 3% Niveau noch unterboten werden.
    Es ist wie mit den Fans des HSV. Ein Boykott trifft am meisten.

  11. sauerland 17. Juni 2018 um 19:06 Uhr

    naja 1 Hz Fussball reicht auch ein DFB Team nicht um gegen Mexiko zu gewinnen.
    Bin mal gespannt wie es weiter geht.

    • Saschas Alte Liebe 17. Juni 2018 um 20:05 Uhr

      …satt, pomadig, überbezahlt, selbstgefällig.

      • Libero 17. Juni 2018 um 20:46 Uhr

        …leidenschaftslos, zweikampfschwach, körperlich und taktisch desolat.
        Die Titelverteidigung ist genauso illusorisch wie ein HSV Aufstieg.
        Das einzige, was beide eint, ist die überbordende Selbstüberschätzung

  12. Mosche 18. Juni 2018 um 06:33 Uhr

    Fassungslos macht der DFB Auftritt auf jeden Fall nicht! Der deutsche Fussball entwickelt sich dahin, wo wir es nicht wahr haben wollen!
    Die besten Trainer spielen im Ausland, die besten Spieler spielen im Ausland und Löw hat 2014 von einem überragendem FC Bayern Kern profitiert.
    Der WM Titel wurde dank PEP geholt, der das Spielsystem bei Bayern implementiert hatte.
    (Müller, Schweini, Kroos, Götze, Lahm, Boateng, Neuer) konnten als Bayern Stamm wunderbar die Mannschaft führen.
    2018 ist es ein Hühnerhaufen, die nicht wissen, wie Sie Ihre Qualität ausspielen können.

    TENDENZ! FALLEND!

    Zur HSV Berichterstattung fällt einem NICHTS MEHR EIN! PUNKT
    Titz ist trotzdem der erste Trainer seit JAHREN, der mal wieder trainieren lässt. Man Man Man , was ist aus dem Sport geworden.

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