Wie ein heißes Messer durch die Butter….

Zur Halbzeit des gestrigen Spiels gegen Holstein Kiel schrieb ich einen Satz bei Facebook:

Spielerisch finde ich die runderneuerten Kieler besser….

Man stelle sich einmal vor, der FC Bayern spielt im ersten Heimspiel der Saison gegen den Aufsteiger der letzten Saison, vielleicht Stuttgart, und verliert sang- und klanglos 0:3. So ungefähr muss sich das angefühlt haben, nachdem man doch so derart überzeugt hatte in den Vorbereitungsspielen und nachdem Wundertrainer Titz den (spielerischen) Stand der Dinge permanent über den grünen Klee gelobt hatte. Am Arsch, denn der HSV macht ansatzlos da weiter, wo er aufgehört hatte.  Substanzloses Gedaddel für die Galerie und am Ende fällt man auseinander. Der HSV ist und bleibt eine Mogelpackung.

Nachdem man in den ersten 15-20 Minuten tatsächlich so etwas wie Fußball gezeigt hatte, brauchten die Kieler nur eine einzige Chance, um den HSV komplett zu verunsichern. Die letzten 70 Minuten spielten nur noch die Gäste aus Schleswig-Holstein und es hätte mit ein wenig Glück noch deutlich höher ausfallen können. Es spricht jedoch für Trainer Titz und (Ersatz)-Kapitän Holtby, dass sie nach dem Spiel die Niederlage nicht schönreden wollten, sondern von einem verdienten Sieg der Kieler sprachen.

Dennoch – die Situation ist eine einzige große Katastrophe, dann anstatt euphorisiert und mit Schwung in die Mission Wiederaufstieg zu starten, steht der HSV vom ersten Tag an unter Druck und dieser ist nach dem Ergebnis von gestern noch deutlich gestiegen. Denn die Fakten sind absolut erschütternd:

  • Mit Jairo, Bates und Narey standen lediglich drei Neue in der Startelf, während bei den Kielern sechs neue Spieler starteten. Was passiert erst, wenn man gegen eingespielte Teams antreten muss?
  • Erstes Spiel in der zweiten Liga, volle Hütte, begeisterte Fans, 7.000 neue Mitglieder – und dann DAS?
  • Das tolle, revolutionäre System von Wundertrainer Titz wurde bereits am ersten Spieltag entschlüsselt, die Kieler spielten am Ende Jo-Jo mit dem HSV
  • Man trat gestern gegen eine Mannschaft an, die einen Kaderwert von € 13,6 Mio. repräsentierte, also genau das, was Fiete Arp und Douglas Santos zusammen als Transferwert auf die Waage bringen.
  • Apropos Arp. Titz spielte 57 Minuten ohne Mittelstürmer, während Wintzheimer und Lasogga (nach seiner Einwechslung eine Katastrophe) auf der Bank schmorten und sich Arp mit der HSV II bei Werder Bremen II eine 0:4-Klatsche abholen durften. Klassisch vercoacht nennt man das.
  • Die Abwehr mit den Nationalspielern Sakai, Douglas Santos, van Drongelen (Holland U21) und dem Schotten Bates ist in dieser Verfassung nicht Zweitliga-tauglich.
  • Nach dem Spiel stimmten die Anhänger „Oh, wie ist das schön“ an, sowas hört man normalerweise nur als sarkastischen Abgesang am Ende einer Saison, aber nicht nach dem ersten Spieltag

Naja, ein Gutes hat das Alles ja: Wenn man jetzt die Tabelle ausdruckt und über’s Bett hängt, braucht man sie nicht mehr auf den Kopf zu drehen.

Das kann noch eine überaus lustige Saison werden, denn jetzt haben auch die 16 andere Vereine der Liga gesehen: Dieser HSV ist absolut schlagbar und alles andere als eine Übermannschaft.

 

Von | 2018-08-04T07:11:41+02:00 4. August 2018|Allgemein|31 Kommentare

31 Comments

  1. Paule 4. August 2018 um 07:25 Uhr

    Der HSV ist letzter in der Ewigen 2. Ligatabelle….. 😁😂🤣😎

  2. Libero 4. August 2018 um 07:51 Uhr

    Hallo Grave,
    alles gesagt, alles auf den Punkt gebracht, dem ist nichts mehr hinzuzufügen 👍.
    Mich interessiert heute nur Hamburgs Jubelpresse.
    Was diese Blindbirnen in den letzten Tagen rausgehauen haben, war weit unter der Gürtellinie.
    Es gibt keinen Zweifel, dass Hamburg die dümmste Boulevardpresse Deutschlands hat, wenigstens in diesem Punkt ist man Spitze.

  3. Herr Horst 4. August 2018 um 08:30 Uhr

    Die MOPO schreibt, „es hätte nach 20 Min. 4:0 für den HSV stehen können“. Als ob die 2-3 Schüsse neben das Tor jetzt 100%ige Chancen gewesen wären…
    Dieser dämliche Hamburg-Boulevard hat einen großen Anteil am „erfolgreichen“ Saisonstart des HSV.

  4. ehemals22B 4. August 2018 um 08:46 Uhr

    Sowas nennt man wohl eine Bauchlandung.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass es bei mindestens 3/4 der Zuschauer vor dem Spiel nur die Frage war, wie hoch man Kiel aus dem Stadion bombt.
    So kann man sich täuschen.

    Zur Erinnerung:

    https://www.ndr.de/sport/fussball/Magath-Hermann-Rieger-dreht-sich-im-Grab-um,sportclub9374.html zwischen 15:00 und 16:00 😉

  5. Weltmeister. 4. August 2018 um 09:43 Uhr

    Diese Niederlage war kein Zufall. Es fängt schon bei Trainer Titz an, der keinen der drei (!) verfügbaren 9er von Beginn an brachte. Arp nicht mal im Kader.
    Andererseits: Wer soll die 9er denn mit passenden Flanken füttern?

    Nur drei Neue aufm Platz, der Rest der Truppe bestand aus den altbekannten Superprofis.

    Das Mittelfeld war gestern schwach und ausrechenbar. Klassensprecher Holtby tauchte komplett unter.

    Die Abwehr wackelte bereits in der 1.Hz bedenklich. Ohne weitere Verstärkung ist diese Abwehr nicht Zweitliga-tauglich.

    Das glorreiche System des Trainers wurde zerlegt, die Kieler (13,6 Mio Marktwert) spielten in der 2. Hz mit dem HSV Katz und Maus!

    Die scheiss Uhr ist immer noch da, der Dino rennt dort rum, Lotto darf weiterhin die gleiche Show abziehen. Worin genau begründet sich eigentlich dieser ominöse Neuanfang?

    Gegen Ende stimmten die HSV-Fans „oh wie ist das schön!“ an. Die Euphorie ist weg.

    Deutschland lacht – und jeder Club in der 2. Liga hat gestern gesehen, dass dieser HSV mit einfachsten Mitteln schlagbar ist.

    Eigentlich wollte ich ne längere Pause einlegen und vorerst Nichts mehr schreiben. – Hat ja wunderbar geklappt. Danke Supermannschaft, Kaderplaner & Wundertrainer!

  6. Kerberos 4. August 2018 um 09:44 Uhr

    .
    Der HSV hat mich keinewegs enttäuscht. Der HSV hat vielmehr genau das gezeigt, was man realistisch erwarten durfte – 2-Liga-Mittelmaß, wenn es für den HSV noch gut laufen wird. Pech natürlich, dass Holstein Kiel bereits gestern eine Leistung entsprechend den Erwartungen (gesichertes Mittelfeld) an diese neu formierte Mannschaft ablieferte.
    .
    Was durfte man denn realisisch vom HSV erwarten? Eine Kerntruppe gebildet aus den Versagern der letzten Saison, „verstärkt“ mit externen 2-Liga-Absteigern und in der Mehrzahl ergänzt um junge Spieler (natürlich aus den eigenen Reihen und ohne externe Angebote) leider nur auf Regional-Liga-Niveau. Die gestrige Leistung passte zur Mannschaft – der finanzielle Aufwand natürlich nicht.
    .
    Und zur Krönung noch mit C. Titz ein Trainer aus der Schublage erfolgoser Konzeptionen des B. Peters. Erinnert doch sehr an den Hype um Joe Zinnbauer und wird vermutlich wohl auch das gleiche Ende nehmen. Der HSV wird uns diese Saison noch viel „Freude“ bereiten.
    .

    • Saschas Alte Liebe 4. August 2018 um 09:59 Uhr

      So ist es. Der HSV hat nur diejenigen enttäuscht, die wieder mal wie Sektenjünger der Autoindoktrination verfielen.
      Welch idiotischer Wiederholungsfehler; Lernfähigkeit nach wie vor weit im Negativbereich.
      Der nächste „Retter“ kommt bestimmt.
      Das Interessanteste: Wie würde das Szenario „Wiederaufstieg verpasst, stattdessen Zweitliga Abstiegskampf“ in wirtschaftlicher Hinsicht bis Sept. 2019 aussehen ? Letales Finale Grande ?

    • Kerberos 4. August 2018 um 10:20 Uhr

      .
      Wirtschaftlich ist es vollkommen unerheblich, ob der HSV aufsteigt oder nicht aufsteigt – der HSV ist so oder so am Ende. Im Falle eines Aufstiegs müsste man einen kompletten, erstligatauglichen Kader kaufen und gleich noch im September 2019 satte 20 Mio für die Fan-Anleihe aufbringen. Wie soll das gehen? Man wird keine Transfer-Einnahmen generieren können und die zukünftigen Einnahmen werden bereits als Vorgriff in dieser Saison „verprasst“. Es ist kein Vermögen vorhanden, dafür aber Verbindlichkeiten bis über die Ohren. Daran ändert ein möglicher Aufstieg doch auch nichts.
      .

      • Saschas Alte Liebe 4. August 2018 um 11:40 Uhr

        Genau. Das meinte ich. Aber was geschieht dann ?

      • Sven 4. August 2018 um 18:22 Uhr

        @Kerberos D’accord!!!

        Kurz nachgefragt: Habe ich das richtig im Hinterkopf, dass der e.V. als Inhaber Logo/Marke diese Saison für die ausgegliederte AG über seine Gesellschafteranteile hinaus noch haftet, also auf Biegen und Brechen den 1.6.2019 erreichen muss, um nicht selbst in der Merde zu landen? Danke im voraus für einen klärenden Satz, inwieweit es den e.V. noch mitreißen kann.

        Für meine Glaskugel sieht die Perspektive von AG (und Verein?) ausschließlich so aus: Irgendein Investor wird lediglich Marke/Logo/Stadion/Startecht aus der Konkursmasse heraus erwerben, dem Rest einen Tritt geben und einen Verein a la RB aufbauen. Entweder aus der zwangshinabgestiegenen Liga 4 heraus, oder indem man zwischen Liga 4-6 einem Verein das Startrecht abkauft. Siehe RB oder Leipzig International (die schattige Tiefensee-Retorte). Das Umfeld ist da. Aber sämtlichen alten Zöpfe sind dann für immer und endgültig ab. Nur noch ein Namen und ein Rauten-Logo, die dann mit den rauchenden Ruinen nichts mehr zu tun haben werden, ausser ein paar Erinnerungen. Neu bewerben darf sich maximal die unterste Angestellten-Ebene. Platzwart & Co.

        • Kerberos 4. August 2018 um 19:39 Uhr

          .
          Leider hast Du da etwas durcheinander gebracht:
          .
          1. Der Verein haftet auf Grudlage der Ausgliederungs-Vereinbarung NUR für die Fan-Anleihe über die gesetzliche Haftung von 5 Jahren hinaus bis zur Rückzahlung der Fan-Anleihe durch die AG.
          .
          2. Logo, Marke und Namensrechte sind durch Ausgliederungs-Vereinbarung vollständig in das Eigentum der AG übergegangen!
          .
          3. Und für Deine Glaskugel: lt. Satzung der AG wurde der Vorstand der AG bereits durch die Hauptversammlung ermächtigt, eine Tochter-Gesellschaft zu gründen, die Marken- und Namensrechte aus der AG in diese Gesellschaft auszugliedern und dann die Anteile an dieser Gesellschaft an einen Investor zu veräußern. Dies kann, nach der aktuell wirksamen Satzung der AG, weder die Hauptversammlung der AG noch die Mitgliederversammlung des Vereins verhindern – und genau dieses Szenario, vor dem bereits vor der Ausgliederung der AG gewarnt wurde, sehe ich persönlich. Hoch lebe HSV+!
          .

          • Sven 5. August 2018 um 05:09 Uhr

            Danke für die Klarstellung.

  7. Saschas Alte Liebe 4. August 2018 um 09:47 Uhr

    Völlig verdiente Abreibung für eine weit überbewertete Truppe, die weder einen Arsch in der Hose hat noch wirkliches Spielvermögen auf den Platz bringen kann; und für einen ebenfalls völlig überbewerteten Trainer, der als netter Provinz-Fußballlehrer enttarnt wurde.
    Fußball ist am Ende immer auf dem Platz, findet auch im Kopf statt, nicht an der Taktiktafel der Fußballschule.
    Es ist nicht anzunehmen, dass sich im Volkspark jemand zu hinterfragen beginnt. Das hätte man ja dann auch schon vor vielen Jahren tun können …
    nein, müssen.
    Damit ist die ganze nervtötend selbstbeweihräuchernde Jubelpropaganda erstmal still.
    Es war auch Zeit; wenn schon 500 km weiter südlich dieser peinliche Schmonz abgeschrieben wurde…
    Nur eines wird sich wohl als richtige Maßnahme herausstellen: Dass diese Uhr umgestellt wurde auf die Lebenszeit des HSV.
    Denn die könnte absehbar ein Ende finden, wenn es so weitergeht; und dagegen spricht wieder mal garnichts.

  8. alfa 4. August 2018 um 09:52 Uhr

    Wieder den Beweis angetreten:
    Wer was kann reisst nicht das Maul auf um andere mit seinem Gesülze zu beeindrucken
    sondern leistet durch Fleiss und können insoweit dass Außenstehende dadurch unweigerlich Respekt und Anerkennung zollen.
    Und da fällt mir im Moment als Fazit nur ein:
    Hauptsitz Sülzender Versager

  9. Ex-HSVer im Herzen 4. August 2018 um 10:43 Uhr

    Es geht mir wie vielen hier: ich war nicht wirklich überrascht, weil dieser HSV enttarnt wurde als das, was er wirklich ist: eine Mogelpackung erster Güte. Der Trainer ist ein passnbler Amateur/Jugendtrainer, aber völlig überfordert, wenn es um wirkliche Teamführung und strategisches Denken geht. Hoffmann ist ein Waschlappen erster Güte, denn das, was wir gestern gesehen haben, ist letztlich SEINE Schuld. Denn was oben vorgelebt wird, kommt unten an. Die Personalpolitik eine einzige Katastrophe (Holtby, Lasogga, Hunt, kein TEAM). Das Marketing und Organisation eine noch größere Katastrophe (Uhr, Lotto-Song, Dino, Tormelodie, mieses Catering, Ticketpreise, null Restart). Der AR ohne Worte (Hoffmann führt alle an der Nase rum und wird zum VV gemacht, kein Profi/Visionär vertreten).
    Es wird so richtig krass, wenn die 2. Liga nach dem Buli-Start nur noch die zweite Geige spielt und man endgültig kapiert, dass man Samstags um 11 zum Spiel fahren muss und der gute Fussball auf Sky läuft.

    Das größte Problem ist meiner Meinung nach jedoch, dass man im Kopf immer noch Bundesligist ist. Kiel hat gestern auf eindrucksvoller Weise gezeigt, worauf es in der zweiten Liga ankommt: dass man ein Team mit pragmatischer Spielidee ist. Ob Sieg oder Niederlage ist letztlich sekundär. Diese mentale Überheblichkeit ist für alles verantwortlich, was seit Jahren beim HSV schief läuft. Diese Verein ist nur noch zu retten mit dem richtigen Kapitän am Ruder (VV). Einem, der sich mit der Presse anlegt und notfalls 12 Monate jeglichen Kontakt mit der Presse untersagt (ausser nach Spielen, da DFL-Pflicht). Der sich Profis und Experten holt, diese machen lässt und von ihnen lernt. Der einen 5-Jahresplan hat und keine All-In-Scheisse verzapft.

    Es wird eine coole Saison

    • BerndH60 4. August 2018 um 11:04 Uhr

      Obwohl „Ex-HSVer“ machst du immer noch den Fehler alles aus der Perspektive des Vereins zu betrachten. 😜
      Siehe es aus der Perspektive der Protagonisten, schon hat alles seine Richtigkeit. Alle haben finanziell ausgesorgt, zehntausende „Rosa-Hüpfer“ jahrelang bespasst und Kühne beigebracht, dass man für Geld nicht alles kaufen kann.
      Wow, alleine PML Maschine, Mitte 20, nichts gebracht, aber mindestens 10facher Millionär.
      Wenn der schlau ist, kauft der sich irgendwo eine Finca in der Sonne und setzt sich zur Ruhe. Marcel Jansen hat den Weg gewiesen.

      • Ex-HSVer im Herzen 4. August 2018 um 12:21 Uhr

        Na klar!! Deshalb habe ich auch meine frühere Emotionalität zum Fussball verloren. Nichtskönner verdienen in wenigen Jahren dank windiger Berater, Kickbackzahlungen und Social Media so viel wie erfolgreiche Mittelstandsunternehmer mit marktbeherrschender Stellung aufgrund Fleiß, Talent und geiler Produkte nicht im ganzen Leben. Schau Dir diese ganzen Zweitliga-Trainer an. Verdienen mehr als viele Vorstände in „normalen“ Unternehmen. Oder Hoffmann. Als Unternehmer grandios gescheitert verdient er jetzt wiederum fast 1 Million € im Jahr. Ohne auch nur ansatzweise irgendetwas geleistet zu haben.

        Dabei würde ein Großteil der Spieler und Trainer damit zufrieden sein, wenn man ihnen ein faires Grundgehalt zahlt mit hohen Prämien. Z.B. 500.000 plus Prämien, die ein Vielfaches ausmachen. Wer Erfolg hat, wird reich. Wenn nicht performt verdient immer noch genug. Wirkliche Superstars ist völlig okay. Aber schau dir doch einmal Spieler die Pogba, Goretzka oder Özil an. Das ist B/C-Klasse und die verdienen schon an die 10 Millionen im Jahr. Unfassbar.

        Man kann es Ihnen aber nicht vorwerfen. Ich würde das genauso mitnehmen. Die wahren Schuldigen sind die dummen Konsumenten, die Milliarden an Euro für Dauerkarten und SKY-Abos ausgeben. Und dumme Sponsoren, die jährlich zig Millionen ins System pumpen ohne wirklichen Werbewert. Lasset die Spiele weiter gehen

  10. TSchabe 4. August 2018 um 11:16 Uhr

    man stelle sich vor, wir hätten die Relegation gepackt und die Kieler hätten uns so zerlegt…wäre auch eine gute Strafe für diesen Verein gewesen!

    Ich habe es tatsächlich geschafft, gestern in eine Kneipe zu gehen und mir die ersten 50 min anzugucken. Vor dem ersten Tor bin ich gegangen, da alles so aussah wie immer. Und nach dem 1. Spieltag ist auch alles wie immer, ich werde weder ein weiteres Spiel im TV, geschweige denn im Stadion anschauen.

    • Ex-HSVer im Herzen 4. August 2018 um 12:23 Uhr

      Du wirst Dir wieder (nebenbei) anschauen. Das nennt man Katastrophen-Tourismus. 😘

  11. Saschas Alte Liebe 4. August 2018 um 11:42 Uhr

    Es sieht nicht danach aus, unter den gegebenen Voraussetzungen bzw. dem verantwortlichen Personal.

  12. Goofy 4. August 2018 um 13:51 Uhr

    Moin,

    Sehr richtig beschrieben. Mal sehen, was Sandhausen und Co. bringen werden.

    Seltsam gestern übrigens: Lotto war angeblich das erste mal in 14 Jahren nicht da, trotzdem wurde der Kran hochgefahren und das unsägliche Lied gespielt. Ob man in der Geschäftstelle im Sommer vergessen hatte, Lotto zu kündigen und jetzt bei seinem Gang ins Stadioninnere plötzlich dachte, „Mist, da war noch was…“ man wird es sehen.

    Es wird definitiv noch viele Überraschungen beim HSV in dieser Saison geben.

  13. Moik68 4. August 2018 um 15:01 Uhr

    War das schon alles? War das wirklich schon alles??? Maskottchen gleich, Stadionhymne gleich, Ergebnisse gleich und ein Kapitän der sich am 1. Spieltag gleich verpisst! Sein Vertreter…das Duracellmänchen ein Totalausfall genau wie der Exkapitano! Sehen so die Säulen dieser Truppe aus? Überbezahlte Kicker die versuchen Fußball zu spielen sind das! Obwohl spielen kann man das nicht nennen…eher Fußball rumpeln. Alter Schwede…tut uns einen Gefallen und geht einen normalen Job nach wie Elektriker oder Klempner oder bei dem Wetter noch besser Dachdecker oder Straßenbauer aber erspart mir und allen anderen den Augenkrebs! Danke

    • ehemals22B 4. August 2018 um 15:37 Uhr

      Treffer, versenkt.

    • Ex-HSVer im Herzen 4. August 2018 um 22:32 Uhr

      Definitiv KLARtext! Alles zutreffend. Ich wette ein Lasogga-Gehalt, dass morgen wieder die Hüpfer Dinge schreiben wie „der hat selbst vor 25 Jahren den Verein ruiniert und sollte die Klappe halten“ oder „jetzt labert der Selbstdarsteller wieder rum, um
      mal wieder gehört zu werden“.

      Wetten?

  14. Michael 4. August 2018 um 16:16 Uhr

    Titz ist jetzt schon ebenso ratlos wie Gisdol und Labbadia.
    Du kannst eben aus Hühnerscheiße keinen Hühnersalat machen. Der Kader ist überwiegend überteurer Schrott. Jetzt fehlen die Mittel für Korrekturen. Wären sie vorhanden, hieße es noch lange nicht, daß sinnvolles passiert. Es hapert am Geschick der Verantwortlichen wie am Image. Zum HSV geht man nur wenn sich sonst nichts bietet.
    Dem HSV bleibt als alleinige Perspektive das Mittelmass in der Zweitklassigkeit.
    Wenn nicht die Insolvenz eintritt.

  15. Vsabi 4. August 2018 um 17:04 Uhr

    Wenn ein HSV-Spieler vor so einer Fan-kulisse nicht motiviert ist und keine Leistung abrufen kann, dann bleibt nur die Erkenntnis, er kann nicht besser spielen und taugt nur für die unteren Ligen. Die Spieler von Kiel haben nach einer verständlichen Anfangsnervosität nach 20 Minuten den HSV durchschaut und ihr Spiel durchgezogen. Titz hat es nicht verstanden, entsprechend gegenzuwirken.
    Die Einwechsung vom Tanzbär Lassogga war erwartungsgemäß schwach und verpuffte. Der Stamm Holtby und Sakai versagte und erinnert an die Leistungen der fast gesamten Vorjahresleistungen. Werden die Titz Kumpel für ihn noch zum ernsthaften Problem ? Die Vereine der Zweitliga werden sehr motiviert sein, den grossen ( schon Lichtjahre her ) HSV zu demütigen .
    Alles wie gehabt incl. DINO, UHR und den unaktuellen Song eines überforderten Lotte King.

  16. Sven 4. August 2018 um 17:31 Uhr

    @Michael „…hapert am Geschick der Verantwortlichen…“ – Hallo? Du meinst ernsthaft, die letzten Jahre waren alle nur irgendwie Pech? Hier geht es nicht um unglückliches Agieren, hier geht es um bewusste, vereinsschädigende Selbstbereicherung auf breiter Front. Nichts gegen fettes „Kohle-machen“. Aber bitte schön als Lohn für erfolgreiche Arbeit.

    Habe erst heute früh zum Kaffee kurz das Ergebnis und dann den Post hier gelesen. Völlig emotionslos. So wie man den Wetterbericht halt zur Kenntnis nimmt. Ich bin erfolgreich durch mit dem HSV. Das Einzige was mich noch etwas „umtreibt“ und etwas umherscrollen lässt ist, ob den HSV die Insolvenz bereits mitten in der Saison ereilt. Danach kommt ja nichts mehr. Weder kann man sich diesen Kader, diese Geschäftsstelle und diese Verbindlichkeiten ohne Aufstieg leisten, noch kann man mit dieser Finanzlage einen erstligareifen Kader auf die Beine stellen und Tafelsilber ist da keins mehr.

    • Michael 4. August 2018 um 22:44 Uhr

      Geschick zielt ab auf Können, Fähigkeit, Kompetenz usw.
      Hat nichts mit Schicksal zu tun.

Die Kommentarfunktion wurde geschlossen.

Unser Archiv