Mal gucken, wann das Glück aufgebraucht ist…

Es gibt Schiedsrichter, die pfeifen vor dem 1:0 eine Behinderung des Torhüters ab.

In der ersten Bundesliga wäre Pollersbeck beim Stande von 1:0 vom Platz geflogen.

Es wird Gegner geben, die machen ihre Chancen rein.

Das 3:0 klingt nach mehr, als es ist.

Von | 2018-08-28T12:26:21+02:00 28. August 2018|Allgemein|11 Kommentare

11 Comments

  1. Michael 28. August 2018 um 12:38 Uhr

    Die Saison mit ihren 34 Spielen wird´s richten. Lass sie mal wieder eine Weile die große Fresse haben, damit sich der erforderliche Hass in der Liga aufbaut. Ein paar Verletzte hier, ein paar frustrierte dort, die nicht spielen dürfen, der alte Schlendrian….wir kennen es doch so und nicht anders. Die Wettbewerber sind Kampf gewohnt und keine verwöhnten Weichbubis. Ihren Stiefel zu spielen, genügt. Die Hinnrunde wird durchwachsen, das reicht, um den Wiederaufstieg zu verhindern.
    Es wird nicht so laufen, daß gegen jede Vernunft agiert wird und am Ende Erfolg winkt. Nicht über eine lange, lange Saison.

  2. m0starr 28. August 2018 um 13:07 Uhr

    Da gebe ich Dir völlig Recht Grave. Nur muss eine Mannschaft auch mal Glück haben dürfen. Keine Frage, ich denke auch das dieses 3:0 zu hoch ausgefallen ist.

    Ich bin viel gespannter darauf, wie diese (für mich schon recht junge Mannschaft- auch wenn nicht aus der EIGENEN Jugend) Mannschaft jetzt weiter agieren wird. War das wirklich schon Kampf wie gestern alle ins Mikrofon gebrabbelt haben, oder war es halt einfach ein Spiel mit viel Glück ohne an seine Grenzen zu stoßen ? Wohl eher letzteres, man darf gespannt sein.
    Ins Stadion locken wird mich dieser HSV auf lange Zeit nicht mehr – vor allem nicht zu Wucher-Preisen.. Aber für einen Montag abend war ich schon gut unterhalten. Sky Abo`s laufen ja nun mal meistens länger als man es bei Abschluss plante 😉

    PS: Ganz schlimm finde ich diese billige PR-Werbe-Aktion mit dem Pullover von Godfather Titz. Mein Gott ist das armselig wie sich dieser Verein auch jeden Cent von seinen Fans erschleichen muss.

    Gruß !

  3. ExRaute 28. August 2018 um 13:08 Uhr

    Die Schiris die das 1:0 abpfeifen sind aber nur in der Kreisklasse im Einsatz.

    Im letzten Jahr hätte kein VAR eingegriffen da es nicht 100% zu sehen ist, in diesen Jahr wäre es überprüft worden , ob dann richtig oder falsch kann so keiner sagen.

    Das ist der große Unterschied zwischen 1 und 2 Liga hier werden viele Fehler nicht bestraft das hat man ja schon in vielen Spielen gesehen.

    Glücklich ja aber insgesamt verdient.

  4. Weltmeister. 28. August 2018 um 14:01 Uhr

    Was mich nachdenklich stimmt: Die Elf scheint weiterhin nicht in der Lage zu sein klare Torchancen zu kreieren.
    Sämtliche Tore in der 2. Bundesliga resultierten aus Standards, Zufall oder Geschenken des Gegners.

    Sandhausen:
    1:0 Torwartgeschenk / Einzelleistung
    2:0 Kopfball nach Standard (Ecke)
    3:0 Torwartgeschenk

    Bielefeld
    1:0 Torwardgeschenk nach Standard (Ecke)
    2:0 Glück & guter Abstauber nach eigentlich völlig verkorkster Hereingabe
    3:0 Standard (Elfer)

    Fazit: Kein einziges herausgespieltes Tor!
    Solange „Freund Zufall“ vorne kräftig mithilft mag das ja weiterhin klappen. Jedoch beweist die Abwehr in jeder Partie – sogar gegen einen Fünftligisten – dass sie bisweilen arg löchrig ist. Hier halfen bisher Glück und Zufall, dass die Partien erfolgreich abgeschlossen wurden.
    Was aber passieren kann, wenn der Gegner einigermaßen konsequent vor dem Tor ist, konnte gegen Kiel bestaunt werden.

    • Volli 28. August 2018 um 15:01 Uhr

      2.Liga halt! Nach vorne finde ich es gar nicht schlecht. Narey ist ein Glücksfall. Die Abwehr und dieses Torwartlibero System ist weder zweitliga noch drittligatauglich. Das wird viele Gegentore verursachen. Aufstieg mehr als unwahrscheinlich.

  5. Saschas Alte Liebe 28. August 2018 um 15:50 Uhr

    Es ist auch nicht der großartige Titzsche Fußballzauber mit kreativer Ballbesitzdominanz, sondern es handelt sich im Grunde um den simplen Gisdolschen Fehlernutzungs- und Querschiebekick, mit sehr wenigen Ausnahmen meist zu Beginn. Die adaptierte Offensivtaktik verflüchtigt sich regelmäßig recht schnell. Ohne ein zeitiges Führungstor werden viele Spiele zudem noch ganz anders laufen.
    Insgesamt reicht auch effektive Gegnerfehlernutzung, Kampf und Glück allein nicht für einen Aufstieg.
    Souverän geht anders.

  6. Ex-HSVer im Herzen 28. August 2018 um 16:30 Uhr

    Exakt getroffen. Eine Mischung aus Glück (1:0/2:0/Pollersbeck) und Unvermögen/Grünschnabel-Verhalten des Gegners. Platz 4 reicht, damit alles zusammen bricht. Da in den Köpfen der Spieler und des Trainers sich die Erkenntnis breit macht, dass man „verdient“ gewonnen hat, wird es das böse Erwachen geben, wenn alle anderen Teams wissen, dass man wie Bielefeld zwischen der 30. und 75. Minute spielen muss.

    Mal schauen, was in Dresden passiert.

  7. Thomas Vernunft 28. August 2018 um 17:15 Uhr

    Sie lernen es einfach nicht:
    Auf der FB-Seite des offenen Gehirn-Trägers „Peter The Helm“ findet sich der Elfmeter von Lars Ocker mit dem Hinweis: Kostic so schiesst man Elfmeter !

    Ich kotze im Strahl…

    https://www.facebook.com/528836760553446/videos/701151866915044/?t=9

    • HSVKritiker 28. August 2018 um 18:20 Uhr

      Diese Witzfigur ist in der Lage ins Internet zu gehen? Echt krass, hätte ich ihm gar nicht zugetraut – oder hat sein Betreuer den Account eingerichtet?

  8. HSVKritiker 28. August 2018 um 18:13 Uhr

    Ok, Glück kann/wird jeder Verein mal haben, selbst bei Bayern läuft das mal so ab.

    Und ja, der HSV hatte verdammtes Glück. Dennoch geht der Sieg so irgendwie, wenn ich das Glück (Rote Karte z. B.) mal auslasse in Ordnung … AAAAABER, ich habe wieder nichts von FC Bayern der 2. Liga gesehen und Bielefeld ist sicherlich nicht DER Favorit/Übergegner um die Aufstiegsplätze und das Titz-Spiel ist so löchrig unsicher wie ein „Schweizer Käse“.

    Ich bleibe dabei, der HSV landet auf keinem Aufstiegsplatz. Mal sehen wie es in der Hölle von Dresden oder gegen wirkliche Konkurrenten wie Union Berlin, vermutlich auch Bochum oder gar Köln geht. Und gegen St. Pauli, egal wie schlecht oder gut die dann sind, wird es auch sehr schwer werden, wenigstens 1 Sieg aus 2 Spielen einzufahren. Die eine oder andere Überraschungsmannschaft wird es dem HSV sowieso schwer machen.

    Aber selbst wenn der HSV mehr Glück als Verstand hat. Was genau ändert sich an den Problemen der letzten Jahre, die aktuell immer noch da sind?
    Was genau ändert sich dann bei einem Aufstieg in Liga 1? NICHTS!

    Nebenbei hatte ich wieder das Gefühl, dass man das 1:0 u. 2:0 auch kampfmäßig verwalten wollte. Ich habe als Spieler doch den Willen z. B. mit einen Tor mehr auf einem Aufstiegsplatz (3) zu landen … die Mannschaft hat sich nicht geändert!

  9. TSchabe 29. August 2018 um 00:52 Uhr

    Sportliche Rettung reicht nicht. 1. FC Kaiserslautern droht zu kollabieren. https://www.n-tv.de/sport/fussball/1-FC-Kaiserslautern-droht-zu-kollabieren-article20594890.html

    egal was kommt, dieses Szenario ist wohl am wahrscheinlichsten…

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