Nord gegen Elend!

Hat da wirklich jemand heute ein Fußballspiel im Volkspark gesehen? Sorry, aber das war mittelmäßigstes Mittelmaß, das war keinesfalls besser als Bielefeld gegen Heidenheim. Und dafür machen die eine Woche lang einen Wind, als hinge der Weltfrieden davon ab? Trainer Titz wackelt weiter lustig vor sich hin und alle haben sich lieb. Die „Freunde“ von Popptown müsste man fragen: „Und dafür wollt ihr sterben?“ Die Söldner auf dem Acker jedenfalls nicht.

Anyway, ich freue mich jetzt auf den Rest vom Ryder Cup und heute Abend die Dolphins gegen die Patriots.

Frohe Ostern!

Zum Glück haben sich die Hohlbratzen der „besten Fans der Welt“ dem  Niveau des Spiels angepasst 😀 😀

Anders als die Ultras des FC St. Pauli fielen die des HSV diesmal nicht durch einen Pyrotechnik-Eklat auf. Blamiert haben allerdings auch sie sich: durch einen haarsträubenden Schreibfehler bei ihrer Choreografie. „Probiert es noch so verzweifelt, unsere Größe ist in Stein gemeißelt“, sollte da in riesigen Lettern stehen. Doch statt „verzweifelt“ war da „verzweifeifelt“ zu lesen.

Von | 2018-09-30T19:54:47+02:00 30. September 2018|Allgemein|18 Kommentare

18 Comments

  1. ausgegliedert 30. September 2018 um 15:35 Uhr

    Ist doch wurscht. Volle Hütte bei Ticketpreisen bis 80 Euronen.

    So what.

  2. Weltmeister 30. September 2018 um 16:00 Uhr

    Ich sehe es auch so. Das war meiner Meinung nach das harmloseste Spiel der bisherigen Zweitligasaison.

    Titz lässt den gleichen Mist spielen wie Gisdol. Der Torwart steht nur weiter vorne und man hat in der 2. Liga etwas mehr Ballbesitz. Ansonsten ist das die gleiche unansehnliche Gülle. Der HSV hatte erneut keine einzige herausgespielte Torchchance.
    Die Formkurve zeigt seit dem 4. Spieltag steil nach unten. Nach vorne geht NullKommaNull.
    Wenn die Verantwortlichen an diesem limitieren und ratlosen Trainer festhalten, wird die sportliche Qualifikation für die 1. Liga nicht gelingen.
    Das wissen Hoffmann und Becker auch ganz genau. Aber wie will man jemanden feuern, der mit seinem Team noch in den Top5 steht?

  3. Wormfood 30. September 2018 um 16:03 Uhr

    Da ich ein 6:0 für St. Pauli getippt hatte, ist das durchaus ein Erfolg für den HSV. 😉

  4. Volli 30. September 2018 um 16:08 Uhr

    3 Spiele.0 Tore! Die Ablösung von Titz ist nur eine Frage der Zeit!

  5. CH 30. September 2018 um 16:09 Uhr

    Ein Spiel wie die Sportstadt Hamburg. Ist das hier alles den Bach runter gegangen, wenn man dagegen nach Berlin blickt…

  6. Ralf Schulz 30. September 2018 um 16:23 Uhr

    4 Spiele mit 2 Torchancen, ich gehe schwer davon aus das dieser Trainer spätestens morgen Geschichte ist. So ein „Grottenfussball“, völlig unansehnlich!!! Das wird sich Bernd H. nicht mehr länger mit ansehen. Das war es dann mit der Titz’schen Fussballrevolution!!! Ohne Plan keine Chancen, keine Tore, keine Sorge und folgerichtig keinen Job mehr.

    • Micha 30. September 2018 um 17:05 Uhr

      … wie immer beim HSV … und die nächste Trainer-Lusche wartet schon auf die Vertragsunterschrift … Wen interessiert der Scheiß eigentlich noch?

    • ausgegliedert 30. September 2018 um 17:23 Uhr

      Nonsens.
      Zwei mal nacheinander zu Null gespielt. Reicht erstmal aus.

      Gelder für eine weitere Abfindung sind auch nicht vorhanden, also weiter so. Gegen Darmstadt klappt das wieder, schwört dir bestimmt jeder Amtsinhaber.

  7. Toki 30. September 2018 um 17:12 Uhr

    Selbst wenn Titz rausgeschmissen würde, der nächste auf der Matte stellt garantiert wieder Hunt und Sakai auf.
    Und somit gibt es wieder den gleichen Mist zu sehen.

  8. mis741 30. September 2018 um 18:36 Uhr

    Sakai hat heute genau zwei fehlerfreie Aktionen hinbekommen: Den Platz zum Spielbeginn zu betreten und ihn am Ende wieder zu verlassen. Ansonsten sprang der Ball uum Gegner, ins Aus oder irgendwo anders hin, niemals aber zum Mitspieler. Der Rest dieser Gurkentruppe war keinen Deut besser. Wie gesagt, der HSV pendelt sich ein 😁😁😁.

  9. Skeptiker 30. September 2018 um 18:42 Uhr

    Der HSV hat heute erneut gezeigt, was er ist: Eine durchschnittliche Zweitligatruppe, mehr nicht. Da nützt auch kein neuer Trainer, mal ganz davon abgesehen, dass vermutlich gar kein Geld dafür vorhanden ist. Einen richtig guten Trainer gibt es nur für teures Geld.

  10. Micha 30. September 2018 um 19:56 Uhr

    Ulrich Hetsch hat wieder einmal Recht gehabt, als er frühzeitig schrieb, dass Titz nach drei verlorenen Spielen zu weinen anfängt (so ähnlich).

    Auf der PK heute nach einer Heimklatsche und zwei grottigen Unentschieden wirkt Titz schwer angeschlagen, kurz angebunden und latent aggressiv, als ob es sein natürlichster momentaner Trieb wäre, den Journalisten, die ihn so gehypt haben, auf den Kopf zu kotzen. Der Titzsche Boris-Becker-Charme ist verflogen, Titz wirkt wie ein angepisster Schatten seines medialen Wundertrainer-Bildes.

    Man kann nicht anders als abzulachen. Hahaha SV.

    Hier der Link: https://www.youtube.com/watch?v=isRkxTtjNeU

    • Micha 30. September 2018 um 20:33 Uhr

      P.S.

      Im PK-Video in Minute 7:51 : Titz wischt sich bereits heute mit dem Zeigefinger der rechten Hand die noch nicht geflossenen Tränen von der rechten u n d linken oberen Wange.

      Es ist fast zum Mitheulen. Oder: Wer Lust darauf hat, kann auch mitheulen. Die Gründe dafür liegen nicht nur in Titz, sondern vor allem im HSV plus Umfeld.

      • Gravesen 30. September 2018 um 20:35 Uhr

        Er wirkt verzweifelfelt 😀

        • Micha 30. September 2018 um 21:07 Uhr

          Du hast vor Monaten schon eine Konstellation von inneren und äußeren Kräften vorausgesehen, die jetzt in der Titzschen Körpersprache zum Ausdruck kommen. Sehr guter, weil komplexer und tiefgründiger Blick. Ich habe damals vorsichtig auf Titz gesetzt, aber verschiedene Dinge übersehen. Jetzt kommt vieles zusammen – und die Körpersprache von Titz bei der PK erzählt sehr viel. Man könnte einen Aufsatz darüber schreiben, müsste einerseits Titzens Potential allgemein als Trainer, als unerfahrener BL-Trainer und Individualtrainer sowie Theorie-Experte, zudem die Mannschaft des HSV mit vielen neuen Spielern, aber im Kern auf wenig konstante Leistung und mediale Größtausbeute konditionierten Abgreifer-Stars berücksichtigen (woran Titz einen Anteil hat mit z.B. Holtby). Hinzu kommt noch eine geldfixierte HSV-Führung, die n i c h t s an Werten vorlebt, und eine korrupte, auf tagesfüllende Schlagzeilen ausgerichtete Propaganda-Presse.

          Dann kann man die schon heute in der Körpersprache von Titz ausgedrückten Tränen verstehen und bewerten.

  11. Micha 30. September 2018 um 21:27 Uhr

    P.S.

    Seit heute mag ich Titz nicht mehr, und ich mochte ihn! – Warum das?

    Wie kann jemand, der authentisch wirkte, so schnell zu einem schlechten verstimmten Abziehbild seiner selbst werden.

    Offenbar fehlt die Substanz bzw. der mediale Hype hat Titzens Persönlichkeit in eine Vertikaldynamik hineingebracht, vor der er sich nicht schützen konnte, weil er auch über ein Mindestmaß hinaus mitgespielt hat. Titz hat sich selbst mit ins Inauthentische verfrachtet – ich mag ihn nicht mehr, so wie er auf der PK ist, und das lässt sich nicht korrigieren. Es sei denn, er wäre ein Wundertrainer und dreht alles Schiefe in den nächsten zwei Wochen aufs Gerade oder genial Schiefe.

    • Skeptiker 30. September 2018 um 23:58 Uhr

      Er wirkt auf mich ratlos. Und natürlich weiß er, dass er intern unter starkem Druck steht. Hoffmann hat ihn nie gewollt und den gleichen Fehler gemacht wie Beiersdorfer, der auch nicht mehr von Labbadia überzeugt war und dennoch mit ihm in die neue Saison gegangen ist. Der HSV hätte mit einem guten, erfahrenen Trainer in die zweite Liga starten sollen. Dass Titz das Team für den Rest der Abstiegssaison betreute, war okay. Dann haben beim HSV wieder die Emotionen über den Sachverstand gesiegt und man ist mit Titz ein unkalkulierbares Risiko eingegangen. Wahrscheinlich wird er in Kürze gehen müssen. Dann kommt der nächste Luschentrainer usw. Am Ende der Saison steht man dann irgendwo im unteren Mittelfeld.

  12. Sag' Tschüss Dino 1. Oktober 2018 um 19:45 Uhr

    Ganz ehrlich: Ich hab‘ bei dem schönen Wetter lieber meine Sommerräder geschrubbt, den Wagen eingewachst und poliert, dabei nicht mal das Radio angemacht. Das Ergebnis hörte ich auf dem Heimweg. Für die Formel 1 galt das Gleiche.

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