Und die Moral von der Geschicht’…

…ohne Propaganda gewinnst du nicht!

Zuerst einmal, soviel Zeit muss sein, meinen Glückwunsch an Marcell Jansen zur Wahl des Präsidenten des Hamburger Sportvereins e.V.

Aber ebenso geht mein Glückwunsch an einige andere Stellen, die ich nun nennen möchte.

Da wäre zuerst einmal die BILD, die es geschafft hat, mit Hilfe einer beispiellosen PR-Kampagne ihren alten Informanten Marcell J. zum Präsi zu pushen. Euch kostet das Ganze nichts, Freunde, den Verein wird es den Kopf kosten, aber das ist euch absolut Latte. Weiß ich doch…

Dann möchte ich Bernd Hoffmann gratulieren, der nun den Verein quasi als Vize-König im Alleingang abwickeln kann. Kein Aufsichtsrat, der ihn nervt, keine Eigentümer-Versammlung, die Fragen stellt. Bernie der Trickser hat nun endlich den Verein, den er wollte. Gut gemacht, ihr Vollidioten.

Natürlich muss man auch den Mitgliedern gratulieren, die mal wieder nichts gerafft haben. Da wird sogar während der Mitgliederversammlung das e.V. Präsidium (also das alte Team Hoffmann) beim Bescheißen erwischt und was passiert? Nichts. Die Bescheißer werden trotzdem entlastet und bleiben im Präsidium.

Große Glückwünsche auch an Frank Wettstein, der diesmal sogar den Einsturz des Hallendaches riskiert hat, weil sich die Balken angesichts seiner Lügenmärchen derart gebogen haben. Aber – Schwamm drüber. Die Finanzen sind solide, das Abendblatt lügt und die nächste Fan-Anleihe ist auf dem Weg.

Herzlichen Glückwunsch, Klaus-Michael Kühne. Sie habe nun überhaupt keine Probleme mehr, diesen Verein der Lügner, Betrüger und Vollpfosten für ein Trinkgeld zu übernehmen. Viel Spaß mit der Ruine.

Habe ich jemanden vergessen? Vielleicht noch die Freunde von der Technik, die für das Komplett-Chaos gesorgt und somit dem Ganzen einen würdigen Rahmen verpasst haben? Na klar, also Glückwunsch.

Und natürlich Glückwünsche an Jürgen Hunke und Ralf Hartmann. Meine Herren, sein sie froh, dass sie sich diesen Mumpitz nicht antun müssen.

Und noch einer hat gewonnen, ich nämlich. Ich bin vor 2 Jahren aus dieser Klapsmühle ausgetreten und nach jeder dieser Mitgliederversammlungen weiß ich auch, warum.

Tut mir leid, aber ich habe für diesen Verein nur noch ein Wort übrig.

FREAKSHOW!

Schönes Wochenende

 

Von | 2019-01-19T18:04:30+01:00 19. Januar 2019|Allgemein|20 Kommentare

20 Comments

  1. TSchabe 19. Januar 2019 um 19:09 Uhr

    “alleine Abwickeln”…Ja Grave, so wird es kommen! Ich lese Deinen Block seit vielen Jahren – zwischendurch eine zeit lang nicht, da es mir zu negativ vor kam – bis ich dann gemerkt habe, dass aber auch alles genau so kommt, wie Du es vorab schon schreibst…dafür einen fettes Chapeau!!! Was das und der heute Tag für den HSV bedeutet…traurig, traurig oder who cares?!

    PS: was Herr Becker wohl zu seinem neuen Ober-Sportchef sagt?!

  2. Stephan Scheler 19. Januar 2019 um 19:12 Uhr

    Und wenn man sich dann bei Facebook die Kommentare unter dem betreffenden HSV-Beitrag zur Jansen-Wahl durchliest, schüttelt man nur noch den Kopf. Da wird nichts hinterfragt, mal um ein konkretes Konzept gebeten oder auf das eigentliche Aufgabengebiet eines Präsidenten verwiesen – stattdessen ist Jansen ein erfolgreicher Unternehmer, jung, dynamisch und genau die richtige Wahl. Wahnsinn, wie man mit so viel Floskeln und heißer Luft Präsident werden kann. „Sportliche Kompetenz und Netzwerk“… alles nur Phrasendrescherei!

  3. Gravesen 19. Januar 2019 um 19:30 Uhr

    Ich hatte noch einen Glückwunsch vergessen.
    .
    Herzlichen Glückwunsch, Lars149kg. Schon wieder ne Wahl verloren, ich glaube, es ist die Dritte. Komisch, dass der Fanclub Kotz Ab es nicht schafft, ihre Club-Qualle in irgendein Amt zu hieven, wo die Rentner-Opfer doch erst HSVPlus möglich gemacht haben und dann Bernd Hoffmann zurückgeholt haben 😀 😀
    .
    Lasst mal eure Medikamente neu einstellen, Hohl-Opas

  4. Leo Kirch 19. Januar 2019 um 19:35 Uhr

    Und jetzt bei der Abstimmung zum Fall der Sperrminorität sind noch 250 Leute da. Unfassbar.

    • TSchabe 19. Januar 2019 um 19:39 Uhr

      und die verschachern jetzt den Verein…ähhhmmm…den Kadaver 😉

    • Gravesen 19. Januar 2019 um 19:40 Uhr

      Allein daran kann man doch erkennen, wie unendlich verblödet diese Vereins-Opfer sind.

  5. Libero 19. Januar 2019 um 19:39 Uhr

    Die operativen Entscheidungen trifft der Vorstand, aber der Präsident muss diese bewerten können“, sagte Jansen: „Denn dort wird die Grundlage gelegt, der wichtigste Hebel ist und bleibt der Profifußball.“

    Dieses Statement von Jansen macht mehr als deutlich, wo seine Reise hingehen wird.
    Der e.V. interessiert ihn nicht die Bohne, vielmehr wird er sich massiv in das Tagesgeschäft der AG, insbesondere der Profimannschaft einmischen.
    Das operative Geschäft obliegt normalerweise ausschließlich dem Vorstand, Jansen sieht sich als Präsident aber als Vorgesetzter dieses Gremiums.
    Ärger mit Hoffmann, vor allen Dingen aber mit Becker ist seit heute vorprogrammiert.
    Die leibhaftige „Sportkompetenz“ wird den Herren Becker, Spors und auch Wolf schon sagen, was sie zukünftig zu tun haben.
    Das wird echt lustig für uns Aussenstehende, diesen Zoff zu beobachten.
    Ich glaube, Becker wird bald die Schnauze voll haben und spätestens in der nächsten Saison entnervt hinschmeißen.
    Jansen glaubt wirklich, der große Retter des HSV zu sein.
    Was hat dieser Typ für eine Selbstwahrnehmung, unglaublich

    • TSchabe 19. Januar 2019 um 19:43 Uhr

      Ja, dass kann wirklich lustig werden. Becker und Wolff wollen nen Spieler verpflichten und Marcell sagt neeeee! Der Turbo auf dem Weg zu 1860 und FCK.

  6. ElBranko 19. Januar 2019 um 19:49 Uhr

    Hallo in die Runde.
    Gibt es genauere Informationen weshalb J. Hunke kurz vorher zurück gezogen hat? Irgendwie kann ich diesen Mann nicht mehr ernst nehmen. Erst Stimmung machen und von seinen Heldentaten ausschweifend berichten und dann wegknicken.

  7. Micha 19. Januar 2019 um 19:58 Uhr

    Das war Kalkül und wie alles andere Teil der Freakshow HSV!

  8. Peter.Helm 19. Januar 2019 um 20:00 Uhr

    Glückwünsch Marinus Bester, der pünktlich zum 50. Geburtstag das sinkende Schiff verlassen hat.

    Glückwünsch Tasmania Berlin, der Negativrekord aus 1965/66 wird eingestellt.

    Glückwünsch Werder Bremen, nächste Saison gibt es zwei deftige Derbysiege.

  9. Gravesen 19. Januar 2019 um 20:19 Uhr

    Das muss man sich jetzt mal vorstellen. Es ist 20.14 Uhr und der Großteil der Einfaltspinsel besäuft sich schon, weil sie Jansens Sieg feiern. Jetzt aber kommen die wirklich wichtigen Sachen auf den Tisch, denn das amtierende Präsidium erklärt:
    .

    Schulz erklärt, dass der Vorstand nur noch bis 16. Juli 2019 Anteile verkaufen könnte. Zudem sei es das letzte Mittel, um Gelder zu akquirieren. Man habe kein Interesse, weitere Anteile zu verkaufen. Aber: Dies wolle man sich nur für einen Notfall offen halten.

    .
    Was hat das zu bedeuten? Ganz einfach.
    .

    Daniel Jovanov
    ‏Was nichts anderes bedeuten wird, als dass die restlichen Anteile bald verkauft werden. Der Einfluss der Mitglieder auf die HSV Fußball wäre minimal. Die „Übernahme“ des HSV geht dann in die nächste Runde – bis irgendwann 50+1 fällt

    .
    Unfassbar. Die Idioten feiern die Wahl ihrer Sprechpuppe und hinter ihrem Rücken wird ihr Verein verkauft. Und dabei hatte Märchenonkel Wettstein noch erklärt, die Saison sei durchgeplant und finanziell abgesichert.

  10. Leo Kirch 19. Januar 2019 um 20:20 Uhr

    Jetzt wird es eng für Wettstein. Die Mehrheit stimmt für die Begrenzung von 24,9%. Obwohl der Vize noch einmal für die letzte Patrone Werbung gemacht hat. Nun kann er Klaumi nur noch um Schuldscheindarlehen anbetteln und der lässt ihn dann grinsend abblitzen. Läuft.

    • Micha 19. Januar 2019 um 21:23 Uhr

      Dumm auch für Jansen, der von den Fußballfans gewählt wurde, die Bierbäuche oder Hüpfwaden, aber kein Sitzfleisch haben. Nun muss Jansen auf Anteilsverkäufe verzichten und – wie vom ihm heiß in die Luft gesabbelt – neue Investoren anwerben… Gibt es eine Möglichkeit für Jansen und Wettstein, den Auftrag der Mitgliederversammlung, 24,9% in der Satzung zu verankern, zu verschieben oder zu verflälschen oder zu aufzuweichen oder durch formalen Fehler zu verhindern?

  11. Micha 19. Januar 2019 um 21:23 Uhr

    Sportliche, emotionale Kompetenz+hirnloses Vereinsvolk ergibt …. genau das. Zum Glück bin ich kein Fan mehr. Das Lachen bleibt mir im Halse stecken.

  12. Arnold 19. Januar 2019 um 21:30 Uhr

    Unfassbar, ein Milchbubi im Vorsitz eines der größten Vereine Deutschlands. Der Niedergang nimmt seinen Lauf!

  13. Leo Kirch 19. Januar 2019 um 22:44 Uhr

    Die neue Anleihe soll mit 6% verzinst werden und hat eine Laufzeit von 7 Jahren. Damit liegt man über dem Satz für griechische Anleihen. Ergo ein Junk Bond.

  14. Robert HSV 19. Januar 2019 um 22:56 Uhr

    Die Mitglieder haben heute dem Präsidium einen Freifahrtschein gegeben , sie können ab sofort die Satzung ignorieren. ohne folgen!!!! Man könnte auch den Beirat abschaffen, er wird von diesem Präsidium nicht mehr für voll genommen. Selbst die Rechnungsprüfer haben empfohlen dem Präsidium keine Entlastung zu geben. Weil die gewünschten Unterlagen nicht zur Verfügung standen . J.H hat das einzig richtige gemacht und hat sich nicht mehr zur Abstimmung gestellt. So geht man nicht mit einem verdienten Präsidenten um. Seine Rede war in den ersten 5 Minuten sehr gut, aber dann kam der alte Jürgen wieder durch. M.J. hat eine sehr gute , trainierte Rede gehalten , aber ohne Inhalte. Aber es hätte sich auch jeder für ihn entschieden , wenn er nur gesagt hätte , ich bin M.J. bin Nationalspieler und lange Profi beim HSV gewesen . R.H. hat eine super Rede mit klaren Inhalten und wie und was er vor hat, wenn er gewählt wird. Jetzt kann Bernd schalten und walten wie er will . ZIEL ERREICHT!!!!

  15. Goldfather 20. Januar 2019 um 05:13 Uhr

    Sicherlich haben einige Clubmitglieder die Hoffnung, dass der junge Jansen ähnlich reüssieren könnte, wie einst Uli Hoeneß als Managernovize beim FC Bayern. Dass das nicht passieren wird, selbst wenn Jansen auf dem Wasser wandeln sollte und sich Holsten zu Champagner verwandelt sobald er den Raum betritt, ist eine Selbstverstänflichkeit in Hamburg, da sowohl die Fanszene, als auch die Presselandschaft, exakt jenen Club in Form des HSV bekommen haben den sie verdienen. Doch ausgehend vom Vergleich mit Uli Hoeneß, sollte man sich vergegenwärtigen, dass Jansens Verletzungshistorie als Spieler bereits einen faden Beigeschmack hatte, ganz im Gegensatz zum ständig einsatzbereiten Hoeneß, der in seiner kurzen aktiven Laufbahn alles gewonnen hat. Und auch einer der Nachfolger von Hoeneß auf der Position des Managers in Person von Hasan Salihamidžić war ein Spieler der stets das Allerletzte aus sich herausholte um jedes Spiel für seinen Club den FC Bayern München erfolgreich zu gestalten. Doch Hasan Salihamidžić wäre als ehemaliger HSV-Spieler in Hamburg höchstens Zeugwart geworden und kein Mensch in dieser Stadt hätte auch nur einen Gedanken daran verschwendet ihm eine tragende Rolle zu geben. Anders sah es Hoeneß beim Milliardenkonzern FC Bayern München. Innerhalb der nächsten 24 Monate werden sowohl Jansen als auch Salihamidžić massiv unter Druck kommen und man wird sehen ob die Mentalität mit der sie einst auf dem Spielfeld standen eine Rolle spielen wird bei der Bewältigung der anstehenden Krisen.

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