Von Erpressung, Vertuschung und Gefolgschaft

Was für ein Wahnsinn, der Jubel reißt nicht ab. Der HSV lässt verkünden, dass die neue Fan-Anleihe, die

…gleichzeitig mehreren Zwecken dienen soll (Abzahlung der Jubiläums-Anleihe und Sicherung der Lizenz)

…eigentlich aus zwei Anleihen besteht, das hat aber keiner verstanden

…eine einzige große Mogelpackung darstellt

läuft wie geschnitten Brot. Die Hamburger Presse kriegt sich gar nicht wieder ein und überbietet sich gegenseitig in Superlativen. Dabei kann keiner der Pulitzer-Preisträger überhaupt sagen, ob die (angeblichen) € 7,4 Mio. bis hierhin gut oder schlecht sind, denn dort steht erstmal eine nackte Zahl und sonst nichts. Kein Quervergleich zu ersten Anleihe z.B. Hinzu kommt, dass niemand weiß, ob es diese € 7,4 Mio. überhaupt gibt, denn eine Überprüfung ist nicht möglich und wie Hoffmann and friends mit der Wahrheit umgehen wissen wir spätestens seit dem „Fall Arp“. Und wer hat überhaupt gezeichnet? Hat vielleicht Kühne Anteile für € 5 Mio. gekauft oder vielleicht sogar der HSV selbst? Denn das ist kein Witz, das ist durchaus möglich.

Ich kann mich noch an einen Passus im Anleihe-Prospekt erinnern, den der Hamburger Sport Verein im Gegensatz zu anderen Anleihe-Vereinen exklusiv hatte.

Es ist nicht auszuschließen, dass durch eine negative Berichterstattung in den Medien (sei es in Gestalt einer einseitig-tendenziösen Darstellung, falscher Anschuldigungen oder auch wahrer, aber der Reputation des HSV abträglicher Umstände) oder durch das Aufkommen wahrer oder falscher öffentlicher Anschuldigungen das Image und die öffentliche Wahrnehmung des HSV beeinträchtigt werden.

Was dies bedeutet, sollte eigentlich jedem klar sein: Entweder bist du für uns oder du bist gegen uns. Wenn du als Journalist, Blogger, Fan, Kommentator oder was auch immer dich erdreistest, wahre öffentliche Anschuldigungen zu verbreiten und somit den Erfolg unserer überlebenswichtigen Anleihe zu gefährden, bist du der Feind. Punkt. Erinnert alles wieder einmal an Mr. Donald aus USA, der die freie Presse beständig als „Enemy of the people“ bezeichnet oder mit anderen Worten: Wer nicht schreibt, was uns in den Kram passt, ist unser gemeinsamer Feind, liebe HSV-Fans. Und es funktioniert, die Presse pariert.

Vorstand nennt erste Zahlen Millionen eingesammelt:

Fans heiß auf neue HSV-Anleihe!

(Quelle. Mopo.de)

Neue Fan-Anleihe des HSV: 7,4 Millionen Euro gezeichnet

Anleger vertrauen dem HSV

(Quelle: Abendblatt.de)

Cool, oder? Das Ding läuft, das Ding geht durch die Decke, die Anleger vertrauen dem HSV. Und das alles ohne auch nur einen Beweis über die Richtigkeit der Angabe, ohne einen Vergleich, ohne alles. Wichtig ist die Aussage als solche und die soll noch unentschlossene Interessenten motivieren, schnell noch auf den Erfolgszug aufzuspringen. Wenn man allerdings unabhängig ist, klingt das ein wenig anderes.

Dr. Daniel Weimar, der an der Universität Duisburg-Essen über die Finanzen von Fußballklubs forscht:

„Es stellt sich die Frage, wie diese neue Anleihe 2026 wieder abgelöst werden soll. Kritisch wird es, wenn die Beträge der neuen Anleihen immer weiter steigen. Dann wäre es eventuell eine Art Schneeballsystem und es wäre zu prüfen, ob dies im Einklang mit geltenden Gesetzen steht.“

Darüber hinaus rät er von einer Zeichnung der Anleihe ab und sagt: „Man sollte ein solches Investment von vorne herein als Spende verbuchen und sich freuen, falls die Zinsen und das Kapital am Ende wirklich aus- beziehungsweise zurückgezahlt werden.”

Finance-Magazine.de:

„Der Hamburger SV hat fast alle Finanzierungsquellen ausgeschöpft. Jetzt besorgt sich der Klub frisches Geld bei seinen Fans.“

Die Frage ist doch aber eigentlich eine andere. Wissen die emotionalisierten Hüpfer eigentlich, wofür sie dort gerade ihr schwer erarbeitetes Geld gefährden? Wissen sie, dass sie eben keine gute Sache wie einen Campus, einen neuen Trainingsplatz oder die Sanierung des Stadions unterstützen, sondern die eklatanten Management-Fehler der letzten 4 Vorstandsvorsitzenden und deren kontrollierenden Aufsichtsräte ausbessern sollen? Dass sie mit ihrem Geld, welches sie eventuell nie wiedersehen werden, die Zahlungen von Abfindungen in Millionenhöhe mitfinanzieren, eben auch in der Gegenwart und der Zukunft? Man stelle sich einmal vor, ein Facharbeiter zeichnet für € 1.000. Dann zahlt der mal eben 1/45 dessen, was Herr Lasogga als Zusatzprämie für jeden Zweitliga-Sieg einstreicht.

Aber all das scheint vielen Nickis in diesen Tagen egal zu sein, denn die Mittäter aus den Redaktionsstuben malen ihnen zum gefühlten 538. Mal ein rosa Bild von einer unrettbaren Situation. Okay, ist ja nicht meine Kohle, von mir bekommt dieser Verein in diesem Leben keinen müden Cent mehr. Aber dann sollen sie in ein paar Monaten auch nicht heulend durch die Stadt laufen, wenn ihr sich ihr Geld in Wohlgefallen aufgelöst hat. Und genau dazu wird es kommen.

Zum Thema Becker, Spors Mutzel – nur ein Kommentar, der alles sagt:

Frank Pallmann Ich finde es Klasse, wie hinter den Kulissen gearbeitet wird und nichts an die Öffentlichkeit kommt! Wir kennen ja auch die andere Seite, bevor Hoffmann und Co kamen!

Schleudertrauma!

Zum Schluss….

…das Letzte!

Im Medien-Business nennt man diese Art von Zusammenarbeit übrigens „Gegengeschäft“. Das bedeutet, dass kein Geld fließt, aber der eine Partner macht Werbung für den anderen. Hier ist die Natur des Geschäfts ebenso eindeutig. Der HSV liefert jede interne Information zuerst an BILD/SportBild, der Medienpartner spart dafür an jeglicher Kritik und spielt „BILD kämpft für sie“

UNGERECHTE SPIEL-ANSETZUNG KOSTET HSV 1 MIO

Das Montag-Desaster

HSV MACHT 1 MIO MINUS

DFL schweigt zum Montags-Desaster

Ist doch cool, oder? Der HSV liefert, dafür macht die BILD Druck. Das Problem ist nur: Solche „Ehen“ mit diesem Blatt sind zeitlich begrenzt und wenn die Scheidung durch ist, wird es doppelt hässlich. Aber wer weiß, ob Bräutigam Hoffmann dann noch im Amt oder vielleicht eher mit einer fetten Abfindung in den Sonnenuntergang geritten ist.

Allerletztes Wort zu diesem Mutzel.

Diese Personalie macht mal wieder, ganz im üblichen HSV-Style, Null Sinn. Man hat einen Sport-Vorstand (Becker), demnächst einen Sport-Direktor (Mutzel) und einen Kaderplaner (Spors). Selbst wenn Spors, der erst vor einem Jahr (01.02.2018) mit viel Tamtam aus Leipzig zum HSV geholt werden konnte (trotz laufenden Vertrags) und der als der nächste Nachwuchs-Heilsbringer verkauft wurde, abfliegen und z.B. nach Nürnberg gehen sollte – dieser HSV ist ein Verein in der zweiten Liga, verdammte Scheiße nochmal! Man hat aktuell mehr als 318 Angestellte in der Geschäftsstelle und muss die nächste Bettel-Anleihe aufnehmen, um sich die Lizenz zu erschummeln. Aber anstatt Personal abzubauen, wird der nächste Direktor mit einem Gehalt im sechsstelligen Bereich verpflichtet. Manchmal muss man denken, die sind geistesgestört im Volkspark, aber es ist ja auch nicht ihr Geld.

 

Von | 2019-02-20T07:51:53+01:00 20. Februar 2019|Allgemein|50 Kommentare

50 Comments

  1. Julia 20. Februar 2019 um 08:17 Uhr

    Angenommen, die „schon knapp“ 7,4 eingesammelten Mio. stimmen: Dabei dürfte es sich weitgehend um umgetauschte Fan-Anleihen halten (alt gegen neu), d.h. geflossen ist da nichts. Und es heisst auch, daß 12,6 Mio. eben (noch) nicht ‚eingesammelt‘ wurden, auch nicht von den treuesten Fans. Diese Jubel-Nachricht bedeutet also bestenfalls, dass von den angepeilten 20 Mio. (17,5 Mio. Depot- und 2,5 Mio. Schmuckanleihen) bestenfalls etwa die Hälfte platziert werden wird. Es werden also 10 Mio. zur Sicherung der Solvenz fehlen. Genau die 10 Mio., die im Insolvenzfall zur Rückzahlung der jetzt ‚eingesammelten‘ Mio. mindestens fehlen werden, denn die Anleihe ist nicht besichert. Wenn sich diese Erkenntnis rumgesprochen hat, wird kein Mensch mehr auch nur einen müden Euro zeichnen. „Schon knapp“ heisst in diesem Fall Ende Gelände.

  2. atari 20. Februar 2019 um 08:48 Uhr

    daran wird man sich beim HSV gewöhnen müssen. Jeder der halbwegs gut gegen den Ball treten kann wird verkauft. Gute Spieler wird man max. 1-2 Saisons beim HSV sehen. Der Verkaufserlös wird allerdings niedriger sein als die Zinsen von Verbindlichkeiten und die hohen Personalkosten auf CL Niveau. Die Nickis sagen, Hoffmann schafft das schon. Fragt sich nur, was er schafft.

  3. Gravesen 20. Februar 2019 um 09:02 Uhr

    Wie unendlich dumm können Menschen eigentlich sein?
    .

    DR. MALETZIUS · GEFÄHRTE · 7 MIN.
    Kommentare 122 · Antworten 78
    Der HSV ist ähnlich wie Schalke, BVB und SGE too big to die, ein Verein mit hoher Mitgliederzahl. Wenn die 80.000 Mitglieder ernst machen und die Stadt Hamburg ein zinsloses Darlehen gibt und ein paar Freundschaftsspiele gemacht werden, kann eine potentielle Insolvenz problemlos abgewendet werden…

    .
    Ich bin sicher, dass dieser Pausenkasper auch einer derjenigen war, die vor ca. einem 3/4 Jahr posaunten, dass dieser Verein niemals absteigen wird, Too hohl to die.

    • BerndH60 20. Februar 2019 um 09:09 Uhr

      Szene aus einem Spielfilm vor 40 Jahren in dem es um die Biographie irgendeines Forschers ging.

      Sie: „Schatz, kannst du nicht mal ein Mittel gegen Dummheit entwickeln?“
      Er: “ Das ist leider unmöglich. Der Virus der menschlichen Dummheit ist so groß, dass er unter kein Mikroskop passt.“

    • Ex-HSVer im Herzen 20. Februar 2019 um 11:32 Uhr

      Aber irgendwie macht es Angst, was er schreibt. Tief in mir drin macht sich das Gefühl breit, dass genau das passieren wird, wenn der HSV unterzugehen droht. Es wird ohne Sinn und Verstand alles unternommen, damit er erhalten bleibt. Schmutzige Deals zwischen DFL/Stadt/undwerweissichnochalles, nur damit verhindert wird, dass der Fan-Mob mit Panzern die Geschäftsstelle kapert.
      Ich glaube, außerhalb dieser Stadt das weiß keiner wirklich, was hier hinter den Kulissen abgeht. Das sieht man doch daran, dass ein Zweitliga-Präsident ins Sportstudio eingeladen wird. Für die ist es doch immer noch der große HSV, der lediglich einen Betriebsunfall hatte.

  4. Herrmann 20. Februar 2019 um 09:20 Uhr

    Und dann war da noch Bruno „Laberdia“: „Mit mir wäre der HSV nicht abgestiegen“.
    Hat jemand schon gesehen, ob bei ihm Moos aus der Tasche wächst… 🙂 ?

    • Kevin allein in Hamburg 20. Februar 2019 um 09:37 Uhr

      Nein. Laberdia kann aber im Winter übers Wasser laufen.

      • Sven 20. Februar 2019 um 11:55 Uhr

        So schlecht wie Bruno würde Herr Wolf sicher auch gerne dastehen.

        Bei dem Umgang mit ihm, u.a bei seiner Entlassung, ist etwas „keilen“ menschlich verständlich.

        Normalso.

  5. Kugelblitz 20. Februar 2019 um 09:41 Uhr

    Ebenso wie Titz holt sich nun auch Becker Buddys ins Haus. Beim KSC war Becker Co Trainer, Mutzel sein Spieler.

    Auch schön, wie die MOPO diese Personalie anpreist:

    Transfer-Hammer im Volkspark!
    absoluter Experte
    Zeichen an die Konkurrenz
    absoluten Fachmann in der sportlichen Leitung

    https://www.mopo.de/sport/hsv/hsv-holt-neuen-sportdirektor-michael-mutzel—spannende-und-grosse-herausforderung–32067406

    • atari 20. Februar 2019 um 09:44 Uhr

      am schönsten fand ich, dass mit Mutzel jetzt noch mehr Hammer Transfers zu erwarten sind (so wie Wintzheimer usw).

      • Kevin allein in Hamburg 20. Februar 2019 um 09:55 Uhr

        Es wird eine geile Saison 😀😀😀😀

  6. Volli 20. Februar 2019 um 09:47 Uhr

    Herrlich dieser Kühne. „Bayern Feind“ Dann bezahl doch mal richtig, du alter Knicksack. So in der Größenordnung von PSG. Vielleicht kannst du dann auch mit den Großen mitpinkeln😂 Mit einem Hahn, Wood und den anderen Großtransfers wird das Nix! Ab Herr Kühne, nicht kleckern sondern klotzen😂😂😂

  7. Jusufi 20. Februar 2019 um 09:54 Uhr

    Da sieht man, dass Kühne ein wahrer Experte ist…Er scheint sich noch in den 80ern zu befinden. Der HSV steht mit Bayern in keinem (sportlichen) Wettbewerb, auch nicht, wenn er in die 1. Liga aufsteigen sollte. Das sind unterschiedliche Welten. Der HSV wäre auch mit Arp nicht konkurrenzfähiger, der Transfer verzerrt gar nichts.

    • Kevin allein in Hamburg 20. Februar 2019 um 10:02 Uhr

      Deswegen hat er ja auch Struth und Calmund mit ins Boot geholt……

  8. Saschas Alte Liebe 20. Februar 2019 um 10:03 Uhr

    „Ich halte es für eine krasse Fehlentscheidung, ein Talent schon wieder an den ‚Bayern Feind‘ zu verkaufen, der nichts besseres tun kann, als anderen Bundesliga-Vereinen die besten Spieler und Talente zu Höchstpreisen abzunehmen“,
    ————————
    U.a. genau so ist er zu den Mrd. gekommen, der Kühne Feind.

  9. Stephan Scheler 20. Februar 2019 um 10:27 Uhr

    Wenn man bei Facebook die Kommentare unter den Beiträgen von Daniel Jovanov liest, wird einem mit der Zeit klar, dass Daniel eigentlich am Niedergang des HSV schuld ist, und zwar ganz alleine. Naja, du trägst auch deinen Teil dazu bei 😀 Ihr ewigen Pester und Schwarzmaler… seht Ihr denn nicht, dass der Verein endlich in Ruhe arbeitet, Wettstein alles im Griff hat und Didi eigentlich ein guter Sportchef war? Und Mutzel ist jetzt schon ein „guter Kopf“, obwohl den bis vorgestern kein Schwein kannte…

    Entweder kommentieren dort nur verblendete 15-Jährige oder wirklich komplett Gehirnamputierte. Ich bewundere Daniel und Dich für das dicke Fell, die teils stoische Ruhe oder das tägliche Lamentieren und Auseinandersetzen mit dieser Handvoll Gestalten, für die der HSV eine Art Religion zu sein scheint und Holtby ein gottgleicher „Star“ aus dem obersten Regal des Weltfußballs.

    Dieser Verein hat sich von dem Club, den ich als Kind selbst mal angehimmelt habe, so weit entfernt, dass ich mittlerweile nur noch darauf warte, dass dieses hochnotpeinliche Gebilde endlich komplett auseinanderfliegt. Aber die Ignoranz und Dummheit der Anhänger macht mich Tag für Tag einfach nur sprachlos, weil sie wie nichts anderes ideal als Synonym für die Unbelehrbarkeit des Pöbels steht. Eigentlich sollte der Aufprall für diese Jungs verdammt schmerzhaft werden, aber ich glaube, die merken sowieso nix mehr.

    • Kevin allein in Hamburg 20. Februar 2019 um 10:43 Uhr

      Es ist erstaunlich mit anzusehen, welche Biss-Reflexe von den rosa Hüpfern entstehen, wenn jemand die Tatsachen anspricht.
      Es bricht die heile pseudo-Welt zusammen, bzw. das Paralleluniversum gerät in eine Schieflage die jedes normale
      Denken (insofern es überhaupt vorhanden gewesen ist) komplett dahin rafft.

      • atari 20. Februar 2019 um 11:01 Uhr

        ich kann Dir versichern, dass diese 15 jährigen weitaus mehr Durchblick haben als die Rentner aus Q. Und wenn die Jungs mal daneben liegen ist es nicht so schlimm wie wenn unsere Welttrainer Opas am Trainingsgelände so einen Mist von sich geben. Immerhin haben sie Hoffmann zurück geholt 🙂

        • Kevin allein in Hamburg 20. Februar 2019 um 15:25 Uhr

          Oh ja 😀.
          Die Helden aus Q.

      • Saschas Alte Liebe 20. Februar 2019 um 11:12 Uhr

        Ja, da treten die wahren Kompetenzen zutage: Mobben, dissen, verleumden, prahlen, lästern und was das schlichte Gemüt sonst noch so an Einfältigem hergibt.

    • Ex-HSVer im Herzen 20. Februar 2019 um 11:38 Uhr

      Hervorragender Kommentar! Du sprichst aus, was ich auch exakt denke. Ich versuche, dort ein kleines Gegengewicht zu Gunsten von Daniel darzustellen, aber es nervt einfach nur noch, was für hirnlose Parallelwelt-Argumentationen und vor allem arrogante Texte man sich anhören muss (worin begründen diese Versager bitte Arroganz?). Und vor allem wird es fast immer persönlich. Es geht nicht darum, was man sagt, sondern was für eine Person man ist. Ich bin da der Musikfuzzi, der eh keine Ahnung hat und eigentlich nix schreibe sollte, da es eh nur negativ ist.

    • Chrostian Totz 20. Februar 2019 um 11:39 Uhr

      Gerade auf Twitter gesehen, wie geil:

      Frank Aepkers
      ‏ @kingaep
      18 Std.vor 18 Stunden
      Antwort an @JovanovDaniel

      Wenn so Leute wie der Jovanowski wenigstens die Klappe halten würden, hätten wir auch die Logen voll

      • Frank Aepkers 20. Februar 2019 um 14:56 Uhr

        Ironie, Herr Kollege, Ironie!!!

        • Chrostian Totz 20. Februar 2019 um 15:34 Uhr

          Fair enough!
          Bei den HSV-Nickies wird dir aber für sowas ganz unironisch auf die Schulter geklopft.

    • Arnold 20. Februar 2019 um 13:03 Uhr

      @Stephan, dann empfehle ich Dir quasi zur Krönung die Kommentare der FB-Seite HSV1887TV

  10. Mosche 20. Februar 2019 um 10:51 Uhr

    Moin Grave,

    vertuschen ist im Anleihengeschäft für Privatanleger eher unrealistisch. Die Depotbanken melden die Zeichnungssummen an den Emittenten und die BaFin überprüft solche Vorgänge. Sollte der Emittent die Zahlen veröffentlichen und die Zahlen nicht mit der Realität übereinstimmen haftet nicht nur der Emittent …

    Grave, bist Du nicht der Meinung dass der HSV einen Insolvenzantrag stellt ? K-M Kühne wird den Verein übernehmen, wovon ich auch ausgehe. Die Übernahme wird er bestimmt vor einer möglichen Insolvenz umsetzen. Eine mögliche Insolvenz ist sein wunderbares Druckmittel …
    Siehst Du das auch so ?

    • Gravesen 20. Februar 2019 um 11:08 Uhr

      Kühne hat den Verein bereits übernommen, aber das wollen noch nicht alle wahrhaben

      • Volli 20. Februar 2019 um 11:25 Uhr

        Natürlich hat er den Verein schon übernommen, er legt sich ja auch bereits in Hoeneß Manier mit den Bayern an. Wie lange es wohl dauern wird bis er die Bayern schwächt, und ihnen die Altstars Robbery wegkauft? 😂

      • HamburgerJung70 20. Februar 2019 um 15:03 Uhr

        Da stimme ich Dir zu, Grave.

  11. Ex-HSVer im Herzen 20. Februar 2019 um 11:43 Uhr

    1.) Wen interessiert es, was Kühne labert?

    2.) Genau das wird der Fall sein, dass ein oder mehrere Großkäufer die Anleihen getauscht haben als Darlehensverlängerung. In so kurzer Zeit können keine Tausende Kleinanleger schon aktiv geworden sein. Ich gehe von ein paar Hundert Blinde aus, die vielleicht bis 1000 € gehen. Macht vielleicht 1 Mio aus der Ecke. Von den großen Menge der Hardcore-Fans und Ultras hat doch eh keiner Kohle.

    Deine emotionslose Meinung: was wird im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens? Bedenke, dass die DFL gern Fakten ignoriert

  12. HamburgerJung70 20. Februar 2019 um 14:52 Uhr

    Tja, ob der bisherige Verlauf erfolgreich bzw. „gut“ war, ist schwerlich zu beurteilen, wenn man die Erfolgsparameter nicht kennt. Falls ich Zweifel hatte, dass tatsächlich eine nennenswerte Nachfrage bestand, ist der bisherige Erlös natürlich super. Falls ich gehofft haben sollte, wie bei der ersten Anleihe 2012 die erste Tranche vollständig ausplatzieren zu können, dann war der bisherige Verlauf eher mau.

    Eine Beurteilung wird auch deshalb erschwert, weil der HSV bei seinen „Erfolgsmeldungen“ wieder gewohnt intransparent bleibt. Angeboten wurden bisher Anleihen im Wege

    – eines Umtauschangebots,
    – einer Mehrerwerbsoption und
    – eines Vorkaufsrechtes (für die bisherigen Inhaber von Schmuck-Anleihen).

    Inwieweit die bisherigen Angebote auf Basis welcher Optionen verkauft wurden, darüber schweigt sich W. aus. Und Julia hat es schon gesagt:

    Sofern Papiere „umgetauscht“ werden, wurde noch kein „Erlös“ generiert, sondern hier gilt das Prinzip neu für alt. Erst wenn die neuen Anleihen im Rahmen der Mehrerwerbsoption, des Vorkaufsrechtes oder dem jetzt anstehenden Öffentlichen Angebot erworben werden, wird ein echter Erlös generiert.

    Diese Ausführungen sind keineswegs theoretischer Natur, selbst wenn(!!) am Ende des Gesamtverfahrens alle Anleihen „an den Mann“ gebracht werden sollten. Der (tatsächliche) Erlös ist erforderlich, um den bisherigen Inhabern der Anleihen
    a) ihr Geld für die Anleihen 2012 selbst sowie
    b) die noch offenen Zinsen zu zahlen.

    Je weniger umgetauscht wird, umso mehr Zinsen muss der HSV zahlen.

    So heißt es im Prospekt:

    „Die zur vollständigen Finanzierung der genannten Verwendungszwecke erforderlichen Mittel belaufen sich somit auf maximal rund EUR 18.993.984 (maximal EUR17.499.594 zur Rückzahlung auf die Schuldverschreibungen sowie maximal rund EUR1.494.390 zur Bedienung von Zinsansprüchen). Der Netto-Emissionserlös wird daher ggf. nicht zur vollständigen Finanzierung der genannten Verwendungszwecke ausreichen.“

    Bedenkt man, dass

    – der Erlös auch im Optimum keine 17,5 sondern „nur“ 17,05 Mio. EUR beträgt (weil etwas über 440 TEUR Emissionskosten abzuziehen sind) und
    – nach dem bisherigen Verlauf Zinsen in knapp 7stelliger Höhe zu zahlen sind,

    heißt dies, dass der HSV auch jetzt schon knapp 1,5 Mio. zubuttern muss, selbst wenn alle neuen Anleihen vertickt werden sollten. Finden sich nicht genug „wahre Fans“, die jetzt noch Anleihen ordern (professionelle Händler dürften hier eher die Finger von lassen, schon allein wegen der zu niedrigen Zinsen), muss W. noch mehr Geld woanders locker machen.

    (Kurze Anmerkung zu Julia:
    Der max. Erlös beträgt (ohne Abzug der Kosten) nicht 20, sondern nur 17,5 Mio. EUR.
    Das Angebot besteht aus einer verbrieften Anleihe bis max. 17,5 Mio. EUR und einer Schmuck-Anleihe bis max. 2,5 Mio. EUR, wobei der Gesamtnennbetrag beider Anleihen auf 17,5 Mio. begrenzt ist.)

  13. HamburgerJung70 20. Februar 2019 um 15:02 Uhr

    Eine solche Übernahme dürfte zumindest die schmerzen, die bisher ggü Vereinen wie Leipzig oder Hannover die Fresse aufrissen.

    Für Vereinsgeschichte dürften sich die wenigsten „Fans“ interessieren. Denen reicht doch oft die Raute und Bier. Ein Grund, weshalb ich mir längst Gedanken gemacht hätte, wie ich die Markenrechte sichere.Dann hätte ich geschaut, ob ich mit dem Steuervermeider einen nachhaltigen Finanzierungsplan aufstellen kann und falls nicht, Insolvenz angemeldet und noch einmal neu von unten und mit der Raute angefangen. Für derart planvoll bzw. mit Eiern ausgestattet halte ich die Verantwortlichen aber nicht.

  14. Gravesen 20. Februar 2019 um 15:31 Uhr

    Die Propaganda-Maschine läuft weiter.
    .
    @BILD_HSV
    Folge ich Du folgst @BILD_HSV
    Mehr
    Innerhalb der ersten 24 Stunden des „freien Verkaufs“ wurden Anleihen im Wert von 1,5 Millionen Euro gezeichnet. Insgesamt sind jetzt Anleihen über knapp 9 Mio verkauft. #HSV

    • Ex-HSVer im Herzen 20. Februar 2019 um 15:42 Uhr

      Ich frage mich wirklich, welche Geistesgestörten das kaufen!!!

  15. durchreisender 20. Februar 2019 um 17:16 Uhr

    Nicht vergessen,der Spieler Santos soll 25 Millionen einspielen.

    • atari 20. Februar 2019 um 17:25 Uhr

      und wer bekommt die?

      • Kevin allein in Hamburg 20. Februar 2019 um 17:42 Uhr

        Der nette Onkel Klaus aus der Schweiz.