Die systematische Vernichtung der Aktie Jann-Fiete Arp

Er galt als das Versprechen des HSV, einem Verein, bei dem das Wort Versprechen eher negativ besetzt sind. 19 Jahre alt, seit seinem 10. Lebensjahr im Nachwuchsbereich des Nord-Klubs aktiv, hier zum Junioren-Nationalspieler und Kapitän der U19-Nationalmannschaft geworden. In einem Klub wie dem HSV, in dem angebliche Talente nach nur einem Profi-Jahr als local player normalerweise ohne Einsatzzeiten im Nirgendwo verschwinden, war ein Arp eine lange Zeit wie eine Fliege in der Milch. Und eigentlich passte wirklich alles. Vor den Toren Hamburgs (Bad Segeberg) geboren, norddeutsches Aussehen und sogar norddeutscher Name, früher ständiger Gast als Fan in der Kurve. Fiete hatte die HSV-DNA, er war Spieler und Fan zugleich. Und während einige Verstrahlte vielleicht dachten, dass Arp in bester Uwe Seeler-Manier seine Karriere beim HSV nicht nur beginnen, sondern auch beenden würde, sahen die Realisten in ihm die Möglichkeit, den Verein mit einem einzigen fetten Transfer sorgenfrei zu schießen.

Dies alles wusste ein Mann namens Hoffmann und er machte daraus eine Lügengeschichte, von der am Ende nur einer profitierte, nämlich er selbst. Denn während die Fans noch von Uns-Fiete im Jahr 2022 träumten, hatte dieser längst bei den Bayern aus München unterschrieben. Das aber konnte man den leidgeprüften Anhängern unmittelbar nach dem Abstieg aus der Bundesliga nicht verkaufen und so entsann der „Trickser aus Leverkusen“ das Märchen von der Vertragsverlängerung ohne Ausstiegsklausel, denn natürlich braucht niemand eine Ausstiegsklausel, der schon längst woanders unterschrieben hat. Arp aber war gezwungen, diese Schmierenkomödie mit zu spielen und die eigenen Fans zu belügen. Für jemanden wie Hoffmann ist das eine Fingerübung, für einen 18-Jährigen kann das durchaus belastend sein.

Aber egal, denn für den Moment war ein Teil des Schmerzes, den der Abstieg aus dem Oberhaus verursacht hatte, gelindert, der Goldesel hatte ja verlängert. Hoffmann stand da wie einer, der sogar das Unmögliche, nämlich das größte Sturmtalent Deutschlands an einen Zweitligisten binden zu können, schaffen konnte. Und er wusste bereits zu dem Zeitpunkt, dass die Lüge irgendwann auffliegen würde.

Aber da war er wieder, der Bernie, den wir alle kennen. Probleme werden in die Zukunft verschoben und was wir dann machen, sehen wir, wenn es akut wird.

Jann-Fiete Arp aber wollte trotz der Unterschrift in München gern noch ein Jahr in Hamburg bleiben und seinem Heimatverein helfen, ins Oberhaus zurück zu kehren. Mit 17 Jahren der jüngste Torschütze des Ex-Dinos war sich Arp sicher, in der zweiten Liga gesetzt zu sein und auf reichlich Einsatzzeiten zu kommen. Banane. 15 Mal eingewechselt, im Schnitt 25 Minuten pro Spiel, kein Tor. Stattdessen setzen zwei verschiedene Trainer lieber auf Lasogga in der Sturmmitte und sollte sich dieser den Hintern gebrochen haben, sind es eher Hwang, Jatta oder Hunt, die in die Spitzen rücken. Arp guckt in die Röhre. Um das Ganze zu erklären, wird selbstverständlich von unterdurchschnittlichen Trainingsleistungen geredet, wie könnte es anders sein. Leider kann das niemand beweisen.

Dann kommt es, wie es kommen muss – das Lügenmärchen fliegt auf. Kommunikativ hinterhältig versucht Hoffmann, Verantwortung zu übernehmen, aber der Verlierer heißt Arp. Mögen ihn die Fans auch beim ersten Spiel nach der Offenbarung nicht auspfeifen, lieben tun sie ihn nicht mehr. Und sogar ein stilles Bedauern über den bevorstehenden Abgang des einstigen Hoffnungsträgers ist nicht mehr spürbar, Arp wurde vom Seeler zum Beister und das Ganze hat nur 26 Spieltage gedauert. Beispiele der Dummheit gefällig?

Michael Sandomierski Die Bauer müssen doch nichts mehr dazu sagen. Den Vertrag haben doch alle Seiten unterzeichnet. Auch Fiete, der Berater hat. Alles Erwachsene Leute. Der Vertrag ist am Ende mit seiner Zustimmung unterzeichnet worden. ER MÖCHTE ZU DEN BAUERN…SO ODER SO! Fang also jetzt nicht wieder an Geschichten gegen den bösen HSV zu konstruieren! Es reicht. Wenn Arp hätte in Hamburg bleiben wollen, er hätte es ohne Probleme tun können. Ihm standen hier von Anfang an alle Türen offen. (Auszug, weil der Rest an Dummheit nicht zu übertreffen ist)

Heute spielt der HSV in Bochum, aber Jann-Fiete spielte gestern in Drochtersen, Regionalliga.

Man darf gespannt sein, wie sich die Karriere des Jann-Fiete Arp in der Zukunft entwickeln wird, nur eines ist relativ sicher: In Hamburg weinen sie ihm keine Träne mehr nach und sollte er mit irgendeinem Verein jemals wieder im Volksparkstadion auflaufen, bin ich sicher, dass es mehr Pfiffe als Beifall geben wird. Das alles hätte man anders machen können, aber dann hätte man ja einmal ehrlich sein müssen. Arp selbst kann unter Garantie den Tag nicht mehr erwarten, an dem er sich endlich auf den Weg Richtung Süden machen kann. Wer will es ihm verdenken?

Was bekommt der HSV? € 2,5 Mio. plus eventuellem Nachschlag? Gerade diese Woche verpflichteten die Bayern Lucas Hernandez für € 80 Mio. und ich erinnere mich an die fanatischen Vollpfosten, die bei Arp von „mindestens € 30 Mio.“ träumten. Mein Gott, was sind diese hüpfenden Nickis dämlich. Aber werden sie dazulernen? Garantiert nicht, denn nun träumen sie von € 25 Mio. für Douglas Santos und auch die werden nie kommen. Aber jedenfalls ist das HSV-Regal an guten Kickern nach einem Verkauf von Santos endgültig leergeräumt und man muss sich in Zukunft über solche Summen keine Gedanken mehr machen.

 

Von | 2019-03-30T06:51:22+01:00 30. März 2019|Allgemein|35 Kommentare

35 Comments

  1. Mosche 30. März 2019 um 07:34 Uhr

    Leider ist es genau so abgelaufen. Total bitter!
    Vielleicht weinen wir diesem Talent irgendwann doch noch eine Träne nach.
    L.Waldschmidt ist übrigens mittlerweile 10 Mio Wert (Quelle,Transfermarkt.de)
    und ist das aktuellste Beispiel, wie der Club Talente führt.
    – Santos übrigens 7,5 Mio –
    Zurück zu Fiete Arp, der wahrscheinlich depressive Verstimmungen hat,
    wenn man als Mensch so benutz wird … Würde sein Kopfproblem erklären…
    Trotzdem fehlt mir persönlich noch ein wesentlicher Kritikpunkt an der „Causa“ ARP.
    Ist mir auch schon bei anderen Jungtalenten aufgefallen. Die athletischen Fortschritte der jungen
    Spieler ist beim HSV quasi nicht zu erkennen. Wer ist eigentlich für diese Ergebnisse seit Jahren
    verantwortlich ??? 🙂 🙂 🙂
    Daran fehlt es Fiete Arp aktuell ausschließlich. Bayern wird diesen Spieler in 2 Jahren hinbekommen.
    Jede Wette!

  2. Volli 30. März 2019 um 07:36 Uhr

    Das Ding mit Arp ist doch dem ganzen System Fußball geschuldet! Der Junge traf vor 1,5 Jahren gegen Hertha, Stuttgart wurde gehypt ohne Ende, als Messias gefeiert und fiel danach in ein Loch, aus dem er bis heute noch nicht rausgekommen ist. Die werden doch mit 17 schon mit Geld zugeschissen! Natürlich hat Hoffmann Fehler in der Causa Arp gemacht, aber dessen Eltern und Berater sicher genauso viel. Dass er irgendwann ausgepfiffen wird ist ebenfalls klar und keine Exklusiverscheinung im Volkspark. Ich erinnere da nur an Neuer, wo mit offenen Karten gespielt wurde. Der wurde erst von den depperten Bayern Fans bepöbelt (Koan Neuer😉), und danach auf Schalke nieder gepfiffen. Bin der Meinung, daß egal wie man mit der Sache Arp umgegangen wäre im Nachhinein eh alles falsch ist. Ob er zur Zeit für den Kader zu schwach ist kann wohl nur der Trainer beurteilen.

    • mis741 30. März 2019 um 08:46 Uhr

      Moin, hier geht es nicht um das System, und diesem ist die Caus Arp eben nicht geschuldet. Hier geht es (wieder einmal) um einen Berg von Lügen. Den einzigen, groben Fehler hat Hoffman (wieder einmal) gemacht.

      • Volli 30. März 2019 um 10:29 Uhr

        Es wieder alles Hoffmann in die Schuhe zu schieben ist mir viel zu einfach. Dafür haben die Jungs doch einen Berater. Zu diesem Konstrukt gehören immer zwei Parteien.

        • Gravesen 30. März 2019 um 10:33 Uhr

          Was hat das mit Beratern zu tun? Arp hat nach der letzten Saison bei Bayern unterschrieben, doch anstatt dies den Fand mitzuteilen, hat Hoffmann die Geschichte von der Vertragsverlängerung erfunden. Anstatt einfach zu sagen: „Liebe Leute, Fiete Arp hat bei Bayern München einen Vertrag bis 2024 unterschrieben und wir bekommen € 2,5 Mio.plus Prämien. Für die nächste Saison leiht Bayern München den Spieler an den HSV aus, ohne Leihgebühr“, hat man ein Märchen erfunden. Wo da jetzt irgendein Berater seine Finger im Spiel haben soll, erschließt sich mir nicht.

          • Volli 30. März 2019 um 12:07 Uhr

            Ich weiß nicht wer beschlossen hat diesen Deal nicht öffentlich zu machen. Hat Hoffmann das so entschieden? Oder war das eine Abmachung zwischen dem HSV, Bayern und Arp? Ich hab diesbezüglich noch nichts gehört.

  3. Ein anderer Fan 30. März 2019 um 07:50 Uhr

    Das Seltsame an Hoffmanns Lügen ist, daß es immer so offensichtliche, absurde Lügen sind. Ein normaler Mensch lügt in der Hoffnung, dieses Mal damit davonzukommen, sich so einen Vorteil verschaffen zu können und nächstes Mal nicht mehr lügen zu müssen. Lügen ist schließlich anstrengend, die Wahrheit sagen hingegen ist einfach. Außerdem haben normale Menschen moralische Hemmungen zu lügen, auch wenn wir es natürlich alle mitunter tun.

    Bei Hoffmann ist das irgendwie anders. Er scheint aus einem inneren Drang heraus lügen zu müssen. Er tut dies selbst dann, wenn die Lüge bald auffliegen muß, wie als er verneinte, Vorstandsvorsitzender werden zu wollen oder wenn die Lüge ihm keinen Vorteil bietet: er hätte als Präsident genau so gut sagen können, daß der HSV sich im Umbruch befände und es daher schwer sei, zum jetzigen Zeitpunkt festzulegen, wer wann wo…etcetc. Dann hätte er sich einfach alle Optionen offengehalten.

    Die Arp-Lüge ist natürlich noch bescheuerter. Machen wir den Test: mußte die Lüge zwangsläufig auffliegen? Ja, denn was hätte man denn sagen sollen, wenn es so gekommen wäre wie erhofft, d.h. Arp ballert alles weg und geht dann als Supertorjäger für…sage und schreibe 2,5 Milliönchen zu den Bayern. Hätte es da keine kritischen Blicke gegeben?

    Brachte die Lüge denn einen Vorteil oder hätte sie wenigstens einen bringen können? Nein, sie hätte wenn überhaupt nur einen sehr kurzfristigen Vorteil geboten und wäre ja so oder so aufgeflogen bzw. hätte sein Verhandlungsgeschick (Supertalent, 2,5 Millionen) in sehr schlechtem Licht dastehen lassen. Was hätte Hoffmann wohl getan, wenn es soweit gekommen wäre?

    Der groteske Versuch, die Bayern mit hineinzuziehen, als hätten die irgendein zu unterstellendes Interesse an dieser Art von Informationspolitik und die halbherzige „Entschuldigung“ sprechen ebenfalls Bände. Er gab ja zu, rückblickend nicht richtig gehandelt zu haben. Wäre halt schön, wenn er das mal, so wie normale Menschen mit intaktem moralischem Kompass, so etwas mal sehen würde bevor er lügt oder wenigstens, bevor ihn jemand damit an den Eiern hat.

    Das bizarre ist, daß in den Foren viele HSV-Fans ihn ja sogar noch als prinzipiell vertrauenswürdig ansehen. Wie man das tun kann, bei aller Liebe, erschließt sich mir nicht. Ich kann weder Hoffmanns Fähigkeiten noch seinen Charakter beurteilen, aber vertrauenswürdig ist er NACHWEISLICH nicht. In Verhandlungen mit anderen Vereinen, Beratern und Funktionären kann das ein großer Nachteil für den HSV sein, das sollte man schon sehen.

    • Michael 30. März 2019 um 09:18 Uhr

      Wer so dumm-dreist lügt, hat keine Skrupel. Es ist ihm wohl schei.egal, Hauptsache, er erreicht seine kurzfristigen Ziele. Immer bereit, die nächste Klippe wieder nicht zu umfahren, sonder zu umlügen.
      Bei seinem Antritt als VV habe ich gesagt, ich wolle ihn nach seinen Taten bewerten. Kann man jetzt machen. Nix erreicht, viel geschwafelt, schlecht gelogen. Er passt in die Reihe der einzigartigen Vorstände wie der Schweber, Stottersdorfer und Bruchpilot. Mit ihm fing der Reigen der Versager doch an, mit ihm geht er hoffentlich zu Ende

    • Gravesen 30. März 2019 um 09:30 Uhr

      Das Trump-Prinzip. Du musst einfach so viel lügen, dass es den Leuten irgendwann egal ist. Einfach, weil sie irgendwann zu müde und ausgelaugt sind, um die Lügen jedesmal wieder zu enttarnen.

  4. Michael 30. März 2019 um 09:20 Uhr

    Fast alle wurden besser, als sie den HSV verließen. Ausnahmen wie Beister bestätigen die Regel.

  5. Birdiovo 30. März 2019 um 10:03 Uhr

    Mir ist bis heute nicht klar, wie gut Arp wirklich ist. Er war bei den Bambinos in den U-Mannschaften sehr gut. Aber das hat er mit einer ganzen Reihe von Spielern gemein, die bei den Herren nicht mehr glänzen konnten. Ich denke es wird für ihn bei Bayern sehr schwer und wahrscheinlich wird er von dort zeitnah verliehen werden. Mal sehen ob er dann analog Sandro Wagner noch seinen Weg gehen wird.
    Druck hat der HSV jedenfalls in der Liga relativ wenig, wenn man sieht wie Pauli, Heidenheim und Co. aus dem Aufstiegsrennen ein Schneckenrennen machen. Mal sehen, ob der HSV sich in Bochum mal wieder von seiner besseren Seite zeigt.

  6. Gravesen 30. März 2019 um 10:05 Uhr

    Bundesliga-Torschütze mit 17 – bei einem Absteiger
    19 mal in der U17-Nationalmannschaft, 18 Tore
    Kapitän der U19-Nationalmannschaft
    .
    Ob er ne Wurst ist, wird sich wohl erst dann rausstellen, wenn er den wunderbaren HSV verlassen hat. Wie bei so vielen.

  7. atari 30. März 2019 um 10:31 Uhr

    Ich habe gehört, heute spielt auch noch der HSV. In höchsten Expertenkreisen bereitet man sich schon auf die Niederlage vor. So wird sich schon mal der Schiedsrichter zurechtgelegt. Keine Ahnung, warum seine Leistung davon abhängt, aus welcher Stadt er kommt. Dann ist da noch der Trainer, der sträflicherweise nur einen Mittelstürmer mitnimmt, obwohl er doch so viele konkurrenzfähige 2. Liga Stürmer in der Truppe hat. Die Nickis wetzen schon die Messer, denn sie haben immer gesagt, dass niemand besser ist als Wundertrainer Titz. Obwohl jedem klar sein sollte, dass Arp schon bei Titz bewiesen hat, dass er diese Saison extreme Probleme hat und bei Wintzheimer auch klar ist, dass er ausgerechnet Heute keine Leistungsexplosion hinlegen wird, werden sie den Trainer bei einer Niederlage dafür zerlegen, dass er die beiden in Hamburg gelassen hat. Ich bin gespannt, welche Erklärungen die Experten heute für die Niederlage noch so finden werden. Popcorn liegt scchon bereit.

  8. Ein anderer Fan 30. März 2019 um 10:58 Uhr

    Der wird nächste Saison erstmal an einen anderen soliden Bundesligisten wie Freiburg, Bremen, Mainz, Berlin oder so verliehen und nach ein paar Spielen wird man sich zumindest fragen, warum der zu schlecht für die zweite Liga gewesen sein soll.

  9. atari 30. März 2019 um 11:06 Uhr

    jetzt störst Du schon wieder den Lesefluss meiner Geschäftspartner hier mit Deiner Kritik. Wie stehe ich denn jetzt da? Ich habe ihnen diesen Blog doch empfohlen? Ich mag Dich ja, aber so geht das wirklich nicht mehr weiter.

  10. cajunX 30. März 2019 um 11:14 Uhr

    Ich wünsche ihm, daß er bei Bayern Förderer findet, die ihm einerseits bei Bedarf in den Arsch treten und die ihn andererseits aufbauen wenn er mal ne Phase hat, wo es nicht so läuft. Ich glaube Zidane sagte einmal sinngemäß: „Es nützt einem jungen Spieler nichts, wenn man ihn als Jahrhunderttalent oder ähnliches bezeichnet, wenn der Junge keine Förderer hat die ihm sagen, daß er mit Talent allein kein Profi wird. Ein erfolgreicher Profi besteht aus 30% Talent und 70% harter Arbeit!“

    Es sind oft die falschen Freunde, die Eltern oder dem Spieler Wege aufzeigen, die ins Nirvana führen. Entweder der Spieler akzeptiert, daß er sich quälen muß oder er spielt besser in der Oberliga. Dort reicht vielleicht noch Talent aus.

  11. Demosthenes 30. März 2019 um 12:52 Uhr

    Im Westen nix Neues…. die Aufstellung in Bochum ist raus und – ehrlich gesagt – altbekannt:
    Pollersbeck – Sakai, Bates, Van Drongelen, Douglas Santos – Janjicic – Narey, Mangala, Özcan, Jatta – Lasogga (Quelle Mopo pseudoblog).
    Kein Papa, kein Arp, kein Köhler, Vagnoman, etc. Dafür blitzgenesen nach muskulären Problemen noch am Freitag: Mangala und Özcan. Wir werden sehen, wie lange.
    Die Bochumer sind verletzungsgeschwächt, darum bin ich gespannt, ob und wenn ja wie hoch Dutt seine Jungs gegen den HSV anlaufen läßt. Eigentlich sollten die Gegner es langsam kapiert haben, je früher sie stören umso schwächer der HSV. Aber vielleicht hat Wolf ja ein Mittel dagegen gefunden, obwohl, in der Abwehr sind halt die altbekannten Gesichter.

  12. Olaf B 30. März 2019 um 13:55 Uhr

    Erneut ein Gruselspiel gegen brave Bochumer. Lasogga ein Stehgeiger, Özcan bemüht, Narey .. naja, Jatta Totalausfall. Also ohne Offensive wird das nichts.

  13. cajunX 30. März 2019 um 13:58 Uhr

    PB heute bei Union. Sollten sie das Ding dort gewinnen, dann könnte es beim Kampf um die Plätze 2 und 3 nochmal spannend werden. Daß ein großer Rückstand nach der Vorrunde kein Hindernis darstellen muß hatten sie ja 2013/14 bewiesen. Damals starteten sie von Platz 9 und 9 Punkten Rückstand auf den Zweiten Fürth nach der Vorrunde ihre Aufholjagd und holten tatsächlich 11 Punkte auf Fürth auf und machten den Direktaufstieg wahr. Eigentlich ist sonst von den ersten Mannschaften kein Club gefestigt genug mit Ausnahme von Köln, daß man sagen könnte, die steigen mit Sicherheit auf, Siehe auch St. Pauli, die für mich vom Kader her bestenfalls einen Mittelfeldplatz belegen dürften.

    Halbzeit aktuell: Der HSV bei ersatzgeschwächten Bochumern 0:0 ebenso wie Darmstadt gegen Regensburg, während Union wieder mal Probleme hat und gegen Paderborn 0:1 hinten liegt.

  14. Gravesen 30. März 2019 um 14:03 Uhr

    Ich frage mich immer wieder: Was müssen die eigentlich nehmen, die sich diese Reisen antun? Die quer durch die Republik fahren, Reisekosten auf sich nehmen, Eintrittskarten kaufen, sich von gegnerischen Fans anmachen lassen, teilweise spät in der Nacht zuhausen sind, um sich dieses Gebolze anzugucken!!! Das kann man doch nur im Vollrausch ertragen oder wenn man ansonsten wirklich nichts mehr hat im Leben.

    • atari 30. März 2019 um 14:11 Uhr

      wie kann man eigentlich als Scout oder Sportchef auf diesen Hinterseer aufmerksam werden?

    • Ex-HSVer im Herzen 30. März 2019 um 15:10 Uhr

      Genau mein Reden. Da geht es nicht ums eigentliche Fan sein, sondern um das Gemeinschaftserlebnis durch diese „Ersatzfamilie“. Das letzte wirklich gute Spiel war glaube ich vor x Jahren mal ein 3:2 gegen den BVB. Ich kann für mich sagen, wenn ich im Alter von 12-15 Jahren diese Spiele sehen würde, wäre ich NIEMALS Fan geworden.

    • Greer 30. März 2019 um 16:14 Uhr

      Vielleicht zum einen die Sucht wie beim Glücksspiel. Du weißt, es geht mit gewisser Wahrscheinlichkeit schief, aber, hey, dieses eine Mal noch… vielleicht geht es ja dieses eine Mal doch gut! Und natürlich dazu das „Ihr“ und „Wir“-Gesäusel des Vereins, Zusammenhalt, gerade in schweren Zeiten, Flagge zeigen, sich selbst dadurch wichtiger machen, als man ist. Und dann noch die wichtigste Zutat: bloß nicht zuviel nachdenken, das macht trübselig und strengt ohnehin an.

  15. Favre412Bandit 30. März 2019 um 14:07 Uhr

    Der HSV gruselt gegen eine Mannschaft rum, die 10 Verletzte Spieler hat, davon 5 Stammspieler, mit einem Restmarktwert von ca. 10 Millionen. Die Kaderkosten werden nicht einmal 1/3 vom HSV ausmachen.
    Es spielt unter anderem ein 17 jähriger auf der linken Außenverteidigerposition bei Bochum und der HSV insb. Narey, Sakai und das Mittelfeld bekommen keinen Druck auf den jungen Mann.
    Das ist systematisch vom taktischen und technischen Spielaufbau mangelhaft in der Spielvorbereitung und in Game coaching aufgelöst.
    Die 2 Chanchen des HSV täuschen darüber nicht hinweg, weil auch Bochum diverse Möglichkeiten hatte und versucht immer wieder früh auf die Verteidiger zu gehen, was teilweise sehr erfolgreich war.
    Bochum wäre mit diesem 1 P sehr zu frieden, um keine Abstiegssorgen zu haben und so spielen sie auch mit dieser 1b Mannschaft nebst Prämien.

    Normalerweise wird der HSV dennoch in HZ 1-2 Tore schießen gegen diese Mannschaft und Bochum wird versuchen einen Glücksangriff zu setzen ev. beim Pressing.

    Unabhängig vom Ausgang ist der Auftritt sehr mangelhaft und unvorbereitet auf des Gegners Spielanlage.

    Das Gelaber mit Woche der Wahrheit etc. sehe ich nicht auf dem Platz.

    Mit dem Restprogramm in u.a. Pader Liga!, Köln, Union und zu Hause gegen 3 Abstiegskandidaten glaube ich bei einem UE heute, dass man hoffen muss, dass der MSV im letzten Spiel nicht noch1 Punkt braucht.

    Wenn da noch auf den Plätzen 3-5 weitere Mannschaften punktetechnisch an den HSV herankommen, sehe ich Platz 2 in Gefahr und mit Platz 3, ist man dauerhauft 2 Liga und komplett fertig.

  16. Favre412Bandit 30. März 2019 um 14:16 Uhr

    Wer es nicht wahrhaben will, dass Jatta bestenfalls ein guter 3 Ligaspieler ist, sollte das heutige Spiel in Gänze gucken; das One Trick Pony ist komplett ausgeguckt und technisch desaströs.
    In einer durschnittlichen 2 Ligamannschaft, wäre er komplett verloren.

    • Ex-HSVer im Herzen 30. März 2019 um 15:15 Uhr

      Aber 2 Mio Gehalt. Ohne Worte sowas.

  17. atari 30. März 2019 um 14:26 Uhr

    noch ca. 30 Minuten und dann können wir wieder im Expertenblog lesen, dass der Trainer den Spielern vor dem Spiel Beruhigungsmittel gegeben hat. Die werden nie kapieren, dass diese Mannschaft aus Anti Fußballern besteht. Da kannst Du noch 20 Trainer verpflichten. Es würde sich nichts bessern.

  18. Stephan Scheler 30. März 2019 um 14:29 Uhr

    Grauenvoller geht’s kaum. Und ich bin so blöd, bei schönstem Wetter drin zu hocken und mir diese Stümper anzusehen. Alle miteinander ein Albtraum!! Man weiß gar nicht, über welchen Spieler man sich zuerst aufregen soll…. Aber was soll auch dabei rauskommen, wenn man – wie von Grave zuletzt geschildert – entweder lasch oder insgesamt so gut wir kaum trainiert!?

    • atari 30. März 2019 um 14:35 Uhr

      genau, ein Spiegelbild des Trainings, nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten vorgegeben. Mehr geht nicht.

  19. Ex-HSVer im Herzen 30. März 2019 um 14:52 Uhr

    Diese Gurkentruppe wird aufsteigen, weil die anderen versagen. Union hätte auf 1 Punkt ran kommen können. Jetzt kann man nur noch auf Paderborn hoffen!!!!

  20. Wormfood 30. März 2019 um 14:55 Uhr

    Bochum wurde kurz vor Schluss ein Handelfmeter verweigert (das macht dann 11 geschenkte Punkte laut „Wahrer Tabelle“) und Union Berlin lässt sich daheim von Paderborn abschießen.

    Läuft doch alles prima für den HSV. Wozu was ändern? 😉

    • Saschas Alte Liebe 30. März 2019 um 15:11 Uhr

      Der Schiri war schuld? 😀

  21. Saschas Alte Liebe 30. März 2019 um 15:10 Uhr

    ich muss mich korrigieren. ich dachte, der HSV spiele gegen die eigene Zukunftsversion, aber es war die eigene Gegenwart.
    Vfl Bochum gegen Vfl Bochum HH logischerweise 0:0
    … „ohne Rücksicht“ und „mit Vollgas“
    Was für Luschen!

  22. cajunX 30. März 2019 um 15:11 Uhr

    Der HSV muß am 12.5., dem vorletzten Spieltag, nach Paderborn. Würde mich freuen, wenn der SCP bis dahin zumindest bis auf 3 Punkte aufgeschlossen hat. Am kommenden Dienstag können sie ja in PB schon mal üben. Da stehen sich beide Mannschaften im Pokal-Viertelfinale gegenüber.

  23. Tobi 30. März 2019 um 20:07 Uhr

    War keine Fehlentscheidungen. Elfer hätte es auch mit Video Beweis nicht gegeben weil der Bochumer hinter rvd im abseits steht. Der Punkt ist das gerechte Ergebniss. Den Sieg hatte keiner verdient. Aber Paderborn ist stark bei der Leistung von beiden heute wird’s Dienstag für Paderborn ein fest

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