Dieser Schwachsinn hört nie auf…

Jedesmal, wirklich jedes verdammte Mal, wenn die Mannschaft des HSV mal wieder nicht so liefert, wie es sich die Hüpfer vorher schön gesoffen hatten, kommt der unvermeidliche Ruf nach dem Vorgänger des aktuellen Trainers. “Wolf raus!!!!”, “Holt Big-Titz zurück”. Und jedesmal, wenn dies passiert, frage ich mich, wie unfassbar verblödet man eigentlich sein kann. Aber es zeigt eben auch, dass die (BILD)-Propaganda besonders bei den Anhängern mit dem IQ einer angegammelten Banane nach wie vor wirkt. Denn kaum einer der Rumpelnickis erinnert sich noch an dieses ekelhafte Ballgeschiebe unter Mr. Coaching Zone, der zum Ende seiner Tätigkeit mehr damit beschäftigt war, Interviews in eigener Sache zu geben, als sich seinem Beruf zu widmen.

Kaum einer weiß noch, dass zu Titz’ Zeiten Torhüter Pollersbeck der Spieler mit den meisten Ballkontakten während eines Spiels war. Europa-weit. Und dass Titz dieses lächerliche System nur aus dem einen Grund spielen ließ: Um sich selbst den Ruf des innovativen Übungsleiters zu verpassen. Zur Erinnerung: Wundertrainer Christian musste nach dem 10. Spieltag die Bank räumen, der HSV stand auf dem 5. Tabellenplatz, hatte nach 10 Spielen 18 von 30 möglichen Punkten sowie 12:11 Tore auf der Uhr. Und dies mit einer Mannschaft, die immer noch nach Bundesliga-Maßstäben bezahlt wird und vor denen die Gegner im Unterhaus noch Respekt hatten. Ich erinnere mich an Teams, die mit vollen Hosen ins Volksparkstadion kamen und dann in überragender Manier von Titz’ HSV aus der Arena geschossen wurden.

HSV – Holstein Kiel 0:3

HSV – Bielefeld 3:0

HSV – Heidenheim 3:2

HSV – Regensburg 0:5

HSV – St. Pauli 0:0

HSV – Bochum 0:0

Beeindruckend, gell? Und diese Ergebnisse kamen, wie gesagt, zu einem Zeitpunkt zustande, als die meisten Gegner noch sowas wie Respekt vor dem Ex-Dino hatten. Diese Zeiten sind vorbei, denn selbst in Sandhausen und Duisburg hat man mittlerweile verstanden, dass in Hamburg mit weniger als Wasser gekocht wird und dass diese überbezahlte Truppe selbst von einer unterdurchschnittlichen und Verletzungs-geplagten Mannschaft wie dem VfL Bochum durchaus geschlagen werden kann. Denn beim HSV gilt (und es verursacht Schmerzen, es auszusprechen): Spielt Aaron Hunt nicht, ist der HSV nichts mehr wert. Der Ex-Bremer ist der einzige Akteur im Kader, der zumindest ab und zu so etwas wie Struktur ins Spiel bringen kann, alle anderen sind Mitläufer.

Aber, wie ebenfalls bereits erwähnt, die Propaganda wirkt, denn für den leisen Trainer Hannes Wolf hat sich in Hamburg noch kein Blatt gefunden, welches eine Kampagne für ihn entfacht. Dafür ist Wolf auch viel zu sachlich und introvertiert, im Gegensatz zu Medien-Liebling Titz. Der ließ zwar absolute Scheiße spielen, aber er laberte mit jedem, der nicht rechtzeitig aus dem Weg ging. Das wirkt. Das macht beliebt. Und das zeigt das Dilemma der heutigen Zeit. Selbstvermarktung, Selbstoptimierung ist wichtiger als Leistung. Und die Propaganda wirkt nicht nur bei Herrn Titz, sondern auch bei Ralle Becker, dem Sportvorstand, dem auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit ein “Bomben-Job” attestiert wird, wobei niemand erklären kann, worin dieser “Bomben-Job” eigentlich besteht.

Waren es die Spieler, die er weit unter Einkaufspreis verschleuderte? (Hahn, Walace, Ekdal, Mathenia)

Waren es die Spieler, die er ablösefrei gehen ließ? (Altintas, Müller etc.)

Waren es die Spieler, die er trotz laufenden Vertrags verschenkte? (Halilovic)

Oder waren es die gnadenlos geilen Leihgeschäfte wie Kostic (€ 1,2 Mio. für zwei Jahre an Bundesligsten Frankfurt), Wood (€ 1,2 Mio. für ein Jahr nach Hannover), Moritz (kostenlos), Steinmann (kostenlos)

Nimmt man alles zusammen, dann hat Becker eine wirklich gute Entscheidung getroffen und das war die einjährige Leihe von Orel Mangala vom VfB Stuttgart. Denn auch der Kauf von Narey, sowie die Leihgeschäfte von Hwang, Lacroix und die ablösefreie Wechsel von Moritz und Wintzheimer waren im Grunde Rohrkrepierer. Aber für den Boulevard scheint es zu reichen, Becker macht einen tollen Job. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die hüpfenden Schwachmaten den Kopf von Wolf und nicht den von Becker fordern, obwohl Becker dem jeweiligen Trainer eine Blindentruppe hingestellt hat. Das aber will keiner wissen, denn wie leicht geht einem “I love big Titz” über die Lippen, wenn man bereits vor dem Spiel bei 1,8 Promille angekommen ist.

Von | 2019-03-31T07:39:08+02:00 31. März 2019|Allgemein|26 Kommentare

26 Comments

  1. Volli 31. März 2019 um 10:00 Uhr - Antworten

    ? So ist es! Aber die Trainerexperten sind ja der Meinung, dass Wolf die Spieler auf falschen Positionen einsetzt, und sein System nicht auf die Qualitäten seiner Spieler anpasst! Wenn ich die Stockfehler gestern sehe, und das auf einem angeblich perfekten Rasen, müsste man bei diesen Vögeln eigentlich nochmal mit C-Jugend Training anfangen. Das beste Beispiel dürfte Sakei sein, der bis jetzt, seit seiner Verpflichtung bei jedem Trainer gesetzt war. Wie schlecht muss die Qualität der Nachwuchskräfte wohl sein, daß dieser Antifußballer weiterhin auf dem Platz rumstolpern darf?

  2. Scifo 31. März 2019 um 10:24 Uhr - Antworten

    Im Nachwuchsbereich darf man als Spieler ja nur jagen und laufen. Den Ball schnell spielen und wenn es nicht reicht, ist man nach einem Jahr raus. Schwer vorstellbar, dass sich so individuelle und außergewöhnliche Spieler entwickeln lassen. Mit Angst wird das nichts werden. Und in der Profi Mannschaft sieht es ähnlich aus. Ein schlechtes Spiel und ein junger Spieler ist raus.

  3. Maddin 31. März 2019 um 10:43 Uhr - Antworten

    Moin, mir brennen auch noch die Auge seit dem Abpfiff, kann mir einer mal erklären, warum die Gurkentruppe immer noch auf Platz 2 ist, eigentlich müssten sie weit in der Mitte der Tabelle sein, soviel Glück kann man doch nicht haben, dass immer die anderen auch verlieren, unfassbar.
    Zu Sakai sag ich garnichts mehr, da ist mir meine Intelligenz zu wertvoll, aber ich denke dass Wolf den spielen lässt, weil Vagnoman verletzt ist…
    Und diesen Hype um Titz kann ich auch nicht mehr nachvollziehen, die schreien alle nach dem, obwohl der Fußball katastrophal war und man diese Spiele auch nicht mehr sehen konnte, außer die Rosahüpfer, die sehen ja in Titz einen Gott…?
    Gestern nach Abpfiff könnte man Facebook das erstmal lesen, dass Leute sich gefragt haben was diese Mannschaft in der ersten Bundesliga will und wie schlecht die spielen, die wurden alle nieder geschrieben und immer hieß es der Trainer muss weg und Titz muss zurückkommen, unglaublich wie man so verblendet sein kann ?

    • Saschas Alte Liebe 31. März 2019 um 12:31 Uhr - Antworten

      Rhetorische Frage nach der Verblendung?
      Ansonsten wiederhole ich mich mal:
      Blinder verblendender Glaube ist die stärkste Droge.
      Wenn man sonst nix hat im Leben, kann man davon auch nicht lassen. Egal wie schlimm es ist.
      Das Klammern an Strohhalm-Hoffnungen, Realitätsflucht und surreale Träume ist trotz dauernder EntTäuschungen, Frust und Peinlichkeit offenbar noch immer attraktiver als garnichts.
      Immerhin ist man so auch ein beliebter pflichterfüllender und gut steuerbarer Konsument und User.
      Zudem hat ja wohl auch eine solche leidvolle Form von Nibelungentreue an sich offensichtlich einen gewissen Reiz.
      Ein sowohl belegtes historisches wie auch zeitgenössisches Phänomen.
      HSV Fans taugen als Paradebeispiele.

      • Ex-HSVer im Herzen 31. März 2019 um 16:09 Uhr - Antworten

        Korrektamente! Ich sag nur 1932/1933 bis 1945. Auch wenn dann in diesem Land ein raunen zu vernehmen ist, wenn man das als Vergleich ran zieht, sind einige Verhaltensweisen deckungsgleich. Nur hatte man damals kein Internet und entlarvende Medien, die 99% der Menschen erreichen. Daher ist dieser Kadavergehorsam heutzutage noch schlimmer.

  4. Ivanauskas 31. März 2019 um 10:56 Uhr - Antworten

    Naja. Ein wenig differenzierter betrachtet hatte Titz hinten raus schon Anpassungen vorgenommen, die das Ganze defensiv zumindest mal stabilisiert haben. Die letzten drei Titz Spiele 0-0, 2-0 in Darmstadt und 0-0 gegen. Bochum. Nicht der Burner. Aber immerhin und heute nicht besser. Was die BILD Zeitung angeht so gab es ja schon einen Doppelpass aus Bild und HSV Vereinsführung um Titz anzuzählen und die Demission anzuschieben. Ich will nicht sagen dass es nicht richtig war sich von Titz zu trennen. Aber man hat damit zwei Dinge suggeriert: 1. Das die Truppe mehr Qualität hat, die Titz nicht auf den Platz bekam. 2. Dass man mit dem Wechsel und Wolf die Ziele garantiert erreicht. Und daran muss man sich dann Lobby hin oder her messen lassen. Und beim HSV hat sich mit Wolf gar nichts entwickelt. Das ist mal Fakt. Deswegen fordere ich seine Ablösung aber de facto ist das coaching teilweise schlecht. Neben der Tatsache dass in der Truppe doch nicht so viel Qualität schlummert wie einige wohl dachten/ denken. Jung nicht in Form gespielt. Arp und co. komplett außer Form gespielt. Immer gleiches System, gleicher Stiefel. Keine Variabilität im Spiel. Zudem hab ich das Gefühl dass es zwischen Wolf und der Mannschaft nicht 100% stimmt. Trainiert wird wie immer wenig und nach dem Spiel in Bochum wird sich in den Arm genommen und man hätte ja gerne besser gespielt- wieder einmal…

    • Gravesen 31. März 2019 um 20:59 Uhr - Antworten

      Soso.
      .
      HESSLER · GEFÄHRTE · 1 MIN.
      Kommentare 30 · Antworten 4
      Naja. Ein wenig differenzierter betrachtet hatte Titz hinten raus schon Anpassungen vorgenommen, die das Ganze defensiv zumindest mal stabilisiert haben. Die letzten drei Titz Spiele 0-0, 2-0 in Darmstadt und 0-0 gegen. Bochum. Nicht der Burner. Aber immerhin und heute nicht besser. Was die BILD Zeitung angeht so gab es ja schon einen Doppelpass aus Bild und HSV Vereinsführung um Titz anzuzählen und die Demission anzuschieben. Ich will nicht sagen dass es nicht richtig war sich von Titz zu trennen. Aber man hat damit zwei Dinge suggeriert: 1. Das die Truppe mehr Qualität hat, die Titz nicht auf den Platz bekam. 2. Dass man mit dem Wechsel und Wolf die Ziele garantiert erreicht. Und daran muss man sich dann Lobby hin oder her messen lassen. Und beim HSV hat sich mit Wolf gar nichts entwickelt. Das ist mal Fakt. Deswegen fordere ich seine Ablösung aber de facto ist das coaching teilweise schlecht. Neben der Tatsache dass in der Truppe doch nicht so viel Qualität schlummert wie einige wohl dachten/ denken. Jung nicht in Form gespielt. Arp und co. komplett außer Form gespielt. Immer gleiches System, gleicher Stiefel. Keine Variabilität im Spiel. Zudem hab ich das Gefühl dass es zwischen Wolf und der Mannschaft nicht 100% stimmt. Trainiert wird wie immer wenig und nach dem Spiel in Bochum wird sich in den Arm genommen und man hätte ja gerne besser gespielt- wieder einmal…

  5. Saschas Alte Liebe 31. März 2019 um 11:11 Uhr - Antworten

    ich fand die Idee von Titz, mal endlich wieder richtigen Fußball zu spielen, grundsätzlich gut.
    Allerdings hat er es offensichtlich nicht vermocht, diese Spielidee sowie die dafür notwendigen Voraussetzungen beizubringen und zu vermitteln.
    Die Trainingsinhalte waren dem Anspruch nicht angemessen und die Fähigkeiten der vorhandenen Spieler deutlich nicht ausreichend.
    Es hätte einer anderen Intensität, einer anderen Leistungseinstellung und -Bereitschaft bedurft; unübersehbar von allen Beteiligten.
    Dieser Mangel in der Haltung besteht seit vielen Jahren beim HSV sehr grundsätzlich und zieht sich durch den kompletten Club auf allen Ebenen.
    In diesem Sinne hat natürlich Magath recht, es müsste entsprechend eben auch auf allen Ebenen zugleich einschneidend aufgeräumt und sich sehr viel professioneller leistungsorientiert aufgestellt werden.
    Ob das über die Variante nur eines starken Mannes oder als gut kooperierendes kompetentes Führungsteam umgesetzt werden könnte, sei dabei mal dahingestellt. Das ist derzeit nicht relevant, weil es eh nicht dazu kommen wird.
    Grundsätzlich zeigt ein Blick auf Düsseldorf, Freiburg, Frankfurt usw., was alles mit guter Arbeit und entsprechendem Klima möglich ist, im Falle F95 sogar mit einem Zweitligakader in der Bundesliga; zumindest auf eine Saison begrenzt betrachtet.
    Beim HSV dagegen könnte man auch weiter an der Symptomebene einzelne Köpfe fleißig austauschen und verheizen, ohne dass sich ursächlich irgendetwas veränderte.
    Dafür müsste sich dieser Verein sehr viel elementarer hinterfragen und sehr stringent die daraus entstehenden Konsequenzen durchsetzen.
    Das wird natürlich nicht geschehen, gerade weil dieser HSV eben so ist wie er ist.
    Somit bliebe nur ein elementares Scheitern.
    Das spüren, ahnen oder wissen die allermeisten in und um diesen Club vermutlich auch.
    Deshalb sind halt die allermeisten in und um diesen Club auch damit beschäftigt, dies absichtsvoll zu vertuschen, zu verheimlichen oder einfach nur zu ignorieren und für sich selbst mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel herauszuholen.
    Das “jeder für sich und ICH zuerst Prinzip” dominiert alles, da man sich (z.T. berechtigterweise) nicht vorstellen kann, etwas ändern zu können.
    Jeder, der neu hinzukommt, passt sich entsprechend schnell an.
    Natürlich kommen auch nur entsprechend charakterschwache neue Leute, hinzu, die entsprechend leicht durch diesen “Gesamtdefekt” korrumpierbar sind.
    Es ist also ein unausgesprochen einvernehmliches Ausschlachten, das da seit Jahren vor sich geht; und das von jedem, der es sehen will auch erkannt werden kann.

    • atari 31. März 2019 um 11:34 Uhr - Antworten

      Wenn ein Kostic zum HSV kommt, dann beginnt er sofort mit hoch wissenschaftlich ausgearbeiteten Trainingsplänen, die übrigens nicht mehr der Trainer erstellt sondern ein Team von der NASA und ein Quantencomputer. Er muss also zunächst weniger arbeiten. Auf dem Feld muss er überwiegend für 5 Nebenleute mit erheblichen Defiziten mitarbeiten, was ihn seiner eigentlichen Stärken beraubt. Da triffst Du nicht mal mehr vom Elfmeterpunkt. Das kostet alles Kraft, die er sich bei dem Training nicht erarbeitet hat. Dieses Problem ist kein Wolf Problem. Es besteht seit vielen vielen Jahren.
      Hollerbach konnte in 6 Wochen einige wenige Spieler wieder annähernd auf Normalform trainieren obwohl er dieses Training dafür zu einem völlig falschen Zeitpunkt ansetzen musste. Hunt fühlte sich kurzzeitig wie neu geboren 🙂

      • Ex-HSVer im Herzen 31. März 2019 um 16:21 Uhr - Antworten

        Hahaa! NASA/Quantenphysik. Soooo isses. Meine Fresse, dieser ganze Scheiss mit Belastungssteuerung und 4-3-2-1-0-Systemen. Es geht darum, den Ball zu beherrschen und ihn möglichst oft ins Tor zu bekommen. Und vor allem um Teambuilding und Personalführung. Wenn ich diese ganzen Pfeifen an der Linie sehe…

  6. atari 31. März 2019 um 11:16 Uhr - Antworten

    Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass wir noch 10 weitere Trainer ausprobieren können und der Expertenblog und die Facebook Hüpfer immer noch nicht begreifen werden, dass man diese Mannschaft so wie sie zusammen gestellt ist nicht entwickeln kann. Man kann aus diesem Misthaufen kein geiles Team bauen.
    Was ist denn Entwicklung? Woran wird Entwicklung gemessen? Positive Beispiele aus der Bundesliga sind Vereine, die ihr Team durch geschicktes Ein- und Verkaufen entwickelt haben. Jahr für Jahr punktuelle Verstärkungen und ausmisten. Mehr nicht. Erklärt mir bitte, wie man Sakai oder Holtby entwickeln kann? Schaut Euch mal den Narey an wie er den Ball an der Aussenlinie führt. Man hat jedes Mal Angst, dass er beim Laufen über seine eigenen Füße stolpert wie Ito.
    .
    Alle bejubeln das angeblich jüngste Team im Profifussball. Die Perlentaucher haben immer gefordert, dass man diesen Weg gehen soll. Sie schreiben auch vor einer Saison immer, dass sie diesen jungen Spielern Fehler verzeihen. Pustekuchen. Der HSV hat ja gestern nicht verloren aber im Netz ist wird wieder hart an der Demontage des Trainers gearbeitet. Gehört der Trainer nicht auch zu den jungen Leuten, die durch Fehler lernen dürfen? Gestern hat er wieder falsch gewechselt. Natürlich. Er hätte Boateng, Tah, Son oder Hakan einwechseln müssen. Was die Nickis nicht sehen: Die HSV – Bank ist eigentlich so besetzt, dass man überhaupt nicht wechseln darf, ohne Gefahr zu laufen, die Mannschaft zu schwächen. Wundertrainer Titz war da cleverer, der hat die wenige Qualität zunächst auf der Bank gelassen, um sie einzuwechseln. Wer die Möglichkeit hat, sollte dies mal mit einem erfahrenen BL-Trainer diskutieren. Das Problem des HSV heisst nicht Wolf!
    .
    Wenn wir genau hinschauen, dann geht es Rumpelnicki und Konsorten nur um eines: Sie haben am Arbeitsplatz und im Netz die Fresse so weit aufgerissen, dass sie jetzt ziemlich blöde dastehen. Was erkläre ich morgen am Arbeitsplatz der großen Mehrheit der Mitarbeiter mit Blick auf das HSV Spiel und dem SV Werder Bremen?
    Die große Mehrheit, die das Hobby und Leben für den HSV nicht verstehen kann, wird es auch morgen nicht verstehen. Wann wird der HSV die ganze Stadt glücklich machen?

  7. Ex-HSVer im Herzen 31. März 2019 um 11:58 Uhr - Antworten

    Diese geisteskranken Alkoholiker kann doch keiner ernst nehmen. „IQ einer angegammelten Banane“ ist geil!!! You made my day!
    Es ist doch so, dass Titz bei den Fans so einen Status geniesst, die ihn als HSV Buddy mit Raute im Herzen betrachten. So wie Beiersdorfer. Da sind die jeweilgen Fakten und Leistungsdaten irrelevant. Ich frage mich genauso wie Maddin, wie diese Gurkentruppe auf Platz 2 sein kann. Wenn die wirklich aufsteigen sollten, wäre es der unverdienteste Aufstieg aller Zeiten aller Ligen im ganzen Universum. Alle 300 Angestellten und die Mannschaft müssten tagtäglich in die Kirche und sich beim Herrgott bedanken, dass man noch auf Platz 2 steht. Mit eigener Leistung hat das nichts zu tun.
    Kann mir mal einer erklären, warum Grave (oder auch andere) als nicht professionell ausgebildete Menschen beim Training erkennen, wie man diese Mannschaft spielen muss um zu gewinnen und eine Reihe von so genannten Profis der gegnerischen Teams das nicht erkennen? Das kann doch nicht wahr sein!!!! Genau diese Inkompetenz ist der Grund dafür, dass die immer noch so weit oben stehen

    • Saschas Alte Liebe 31. März 2019 um 12:18 Uhr - Antworten

      Wieso kompetent managen oder trainieren? Es reicht doch HSV zu SEIN.
      Und wenn es mal nicht reicht, hat jemand, also der Sündenbock, hintertrieben oder dabei versagt, also nicht die rechte Größe bewiesen und muss also weg!
      Oder es war eine feindliche externe Macht, so eine wie Schiedsrichter o.ä.
      Der Niedergang des Fußballs lässt sich sehr gut daran erkennen, wie diese unterklassigen Kleinstadtgegner inzwischen zunehmend den nötigen Respekt vermissen lassen!

  8. HamburgerJung70 31. März 2019 um 16:04 Uhr - Antworten

    Verstehe ich das richtig? Der Medienkumpel von Hoffi, BILD, befeuert eine (unnötige) Trainerdiskussion beim HSV? Damit man von diesen unerotischen Finanzdiskussionen wegkommt?

    Dass T ein kurzglühender Blender war, hat Grave ja noch einmal in Erinnerung gerufen. Wäre Hoffi wirklich ein Macher, hätte er diesen schulterklopfend am Ende der Saison ausgewechselt. Aber warum das Richtige machen und die eigene Karriereentwicklung gefährden?

    Wichtig fand ich es, aufzuzeigen, dass die Einkaufspolitik (auch weiterhin!) keine positive Entwicklung auf dem Feld erwarten lässt. Aber ich fürchte, es liegt nicht an einzelnen Personen: a) Es muss doch einen Grund geben, dass wirklich alle Trainer der letzten Jahre kein belastbares Training absolvieren lassen. b) Und welches Talent soll denn bitte zum HSV kommen?? Besser wird hier so gut wie kaum einer, Geld ist auch kein Lockmittel mehr und die Zeit für ENTWICKLUNG nimmt (oder hat) hier auch keiner. Aber es ist schon geil, diese Rahmenbedingungen unangetastet zu lassen und statt dessen den Wasserkopf für die Perlensuche aufzublähen.

  9. Ex-HSVer im Herzen 31. März 2019 um 16:39 Uhr - Antworten

    War eben mal bei mopo.de. Das offenbart das ganze Dilemma des HSV: Man lebt in einem Paralleluniversum. Wenn ich lese „Die Rückkehr des Rumpelfussballs“. Wann war der denn mal richtig verschwunden? Wenn man mal vereinzelte Lichtblicke wie das 4:0 auf Pauli vergisst, rumpelt diese Mannschaft seit gefühlt 10 Jahren. Wenn alles normal läuft, holt der HSV aus den Spielen gehen Union, Köln und Paderborn null Punkte.

  10. Gravesen 31. März 2019 um 17:02 Uhr - Antworten

    Zu geil 😀
    .

    HSV-Arena (ca. 7.50 Uhr heute morgen):
    Denn beim HSV gilt (und es verursacht Schmerzen, es auszusprechen): Spielt Aaron Hunt nicht, ist der HSV nichts mehr wert. Der Ex-Bremer ist der einzige Akteur im Kader, der zumindest ab und zu so etwas wie Struktur ins Spiel bringen kann, alle anderen sind Mitläufer.

    .
    Zum Vergleich:

    DER WIKINGER · GEFÄHRTE · 11 MIN. (ca. 16.50 Uhr)
    Kommentare 69 · Antworten 268
    So langsam muss man ja auf die Rückkehr von Trainingsverweigerer Hunt hoffen! Scheinbar der Einzige, der etwas Struktur ins Spiel bringen kann. Von den anderen angeblich erfahrenen Spielern ist nichts zu erwarten. Aber mal