Klares Nein zu Lasogga

Gestern las ich bei Transfermarkt.de folgende Sätze:

Im Sommer gehört Pierre-Michel Lasogga  Stand jetzt zu den 25 wertvollsten ablösefreien Mittelstürmern. Nur noch für diese Saison ist der Vertrag des 27-Jährigen gültig, der einmal mehr der spielentscheidende Mann für den Hamburger SV beim ersten Pokal-Halbfinaleinzug des Klubs seit 2009 war (2:0 gegen Paderborn). 

Im selben Moment fragte ich mich, ob man an dieser Stelle von den 25 wertvollsten ablösefreien Mittelstürmern der zweiten Bundesliga spricht. Oder von denen, wie nördlich der Weser spielen. Oder vielleicht von denen, die mit 27 Jahren ein massives Frisuren-Problem haben. Man weiß es nicht. Das Einzige, was man sicher weiß, was auch der HSV wissen sollte, ist die Tatsache, dass Lasoggas Zeit in Hamburg am 30.06.2019 (Danke für den Hinweis, du dämliche Hackfresse) vorbei sein muss. Endgültig.

Man kann eigentlich nicht ernsthaft erwägen, den Beiersdorfer-Fehler, der den HSV insgesamt ca. € 25 Mio. gekostet hat, zu wiederholen, denn Lasogga ist vieles, aber sicherlich kein Stürmer für die Bundesliga. Dies hat der gebürtige Gladbeker in mehreren Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt und damals war er noch ein paar Jährchen jünger. Die Planung des Vereins sieht angeblich (laut SportBild) so aus:

Demnach will der HSV Lasogga in den kommenden zwei Wochen konkrete Zahlen nennen. Die Rede ist von einem sehr leistungsbezogenen Vertrag, bei dem der Profi im besten Fall durch Prämien mehr als die kürzlich von „Bild“ genannte Summe von 1,5 Millionen Euro verdienen könnte. Beispielsweise soll der Stürmer für Siege, bei denen er auf dem Platz steht, einen zusätzlichen Bonus erhalten. Wie die „Sport Bild“ nun berichtet, bietet der Tabellenzweite seinem besten Torschützen allerdings nur im Fall eines Aufstiegs eine Verlängerung seines Arbeitspapiers an.

Meine Fresse, genau die Nummer hatten wir doch all die Jahre. € 3,6 Mio. Grundgehalt und dann noch lustige „Nebengeräusche“ wie € 15.000 Torprämie und € 15.000 für jeden Punkt, wenn der Vogel nur im Kader stand. Wer nicht rechnen möchte: Das macht für einen HSV-Sieg mit 2 Lasogga-Toren nochmal schmale € 75.000 on top. Für ein Spiel. Damit muss doch endlich mal Schluss sein. Und der eigentliche Witz: Lasogga soll nur in Hamburg verlängern dürfen, wenn der Verein aufsteigt, aber genau dann ist der sogenannte „Sturmbulle“ exakt der falsche Spieler. In der Bundesliga dürfte der HSV Stand jetzt gegen 90% der Mitbewerber hinten drinstehen und müsste auf Konterspiel setzen, ein taktische Ausrichtung, für die Pierre-Michel denkbar ungeeignet ist. Dagegen plant man in der zweiten Liga nicht mehr mir ihm, weil er dafür ohnehin zu teuer wäre, aber genau da gehört er hin.

Überhaupt scheint man beim HSV immer noch nicht so richtig verstanden zu haben, jedenfalls kommt es mir so vor.  Schaut man sich in der Bundesliga um, so gibt es selbst dort reichlich Mittelstürmer, die unter Garantie keine € 1,5 Mio. pro Jahr verdienen, die aber für diese Liga besser geeignet sind als der eindimensionale und technisch unterbelichtete Reinmacher, der selbst in der zweiten Liga reichlich Großchancen leichtfertig vedaddelt hat. Überhaupt kommt einem die Idee einer Vertragsverlängerung mit Lasogga eher so vor, als müsse man dem Umstand, dass man so gut wie kein Geld für Neuverpflichtungen hat, Rechnung tragen. Dann lieber einem Stürmer, der schon da ist, unverhältnismäßig viel Gehalt in den Rachen werfen.

An dieser Stelle wäre jetzt doch mal unsere hochbezahlte und üppig besetzte sportliche Führung gefragt, oder will man mir erzählen, dass die Herren Becker, Mutzel und Spors plus ihrer Analysten und Assistentin auf dem Weltmarkt nichts besseres und kostengünstigeres finden als einen Kicker, der zu oft gezeigt hat, dass er es eben nicht kann? Und es wäre auch endlich einmal eine Vereinsführung gefragt, die eine Transfer-Entscheidung von der Machbarkeit und Sinnhaftigkeit für den Verein abhängig machen und nicht davon, wie man anschließend beim Pöbel ankommt. In Hamburg wird Peter-Michael Lasagne von den Rumpelnickis gefeiert, obwohl er normalerweise mindestens wie Terodde liefern müsste, um den Status des best-bezahlten Zweitliga-Spielers aller Zeiten zu rechtfertigen, aber die Vollpfosten müssen sein Gehalt ja auch nicht bezahlen.

Nein Leute. Schluss mit Holtby, Schluss mit Lasogga, Schluss mit Papadopoulos, Schluss mit Sakai und eigentlich auch Schluss mit Hunt. Und ich weiß, was jetzt wieder einige sagen werden: „Nur mir Jungen geht es nicht, man braucht auch die Erfahrenen im Team“. Genau. Und wo haben uns die „Erfahrenen“ in dieser Saison hingebracht? Holtby spielt scheiße wie immer, das Gleiche gilt für Sakai. Papadopoulos ist ein Krüppel und Hunt trainiert weniger als Armin Veh. Lasogga trifft das, was er treffen muss, aber eben auch nicht mehr. Nein, die Maßnahme, nach dem Abstieg auf diese Spieler nicht verzichten zu wollen, hat sich eben nicht gerechnet. Und irgendwann muss man selbst beim HSV mal aus seinen Fehlern lernen.

Und wo wir schon beim Thema sind…

Wie bescheuert kann man eigentlich sein? Offenbar reichlich, denn diese alberne Facebook-Seite „HSVer, die ihren Verein immer unterstützen“ hat knapp 6.300 Follower und dort werden nichts anderes als HSV-Jubelmeldungen gepostet. Zum Vergleich: Ein Blog, der jeden Tag die Wahrheit erzählt, in dem sich ein einzelner Autor Gedanken über Hintergründe und Zukunftsaussichten macht, hat bei Facebook 2040 Follower und freut sich über jede noch so kleine Spende für eine Studentin in Melbourne.

Zum Schluss….

…..das Letzte.

Da ist er wieder, der „Trickser aus Leverkusen“, er kann es einfach nicht lassen. Anstatt einmal, nur ein einziges Mal in seinem Leben die Wahrheit zu sagen, deutet er mal wieder kryptisch irgendwas an, dieser Spinner.

Nicht ganz festlegen wollte sich Hoffmann, ob es in Zukunft nicht doch noch einen weiteren Anteilsverkauf geben könnte. Zunächst werde es hier kein neues Ergebnis geben, sagte er, kündigte aber gleichzeitig eine „Neustrukturierung von Anteilen“ an. Wie diese genau aussehen soll, blieb offen.  (Quelle: Abendblatt.de)

Neustrukturierung also. Har har. Das Team Hoffmann, ergänzt durch PR-Sprechpuppe Jansen, schafft es in 1 1/4 Jahren nicht, die versprochene und von den Mitgliedern verabschiedete Satzungs-Ergänzung bzgl. der 24,9% Anteilsverkäufe eintragen zu lassen, man labert irgendwas von „es geht auch ohne Kühne“, aber nun sind es plötzlich „Neustrukturierungen“. Dieses Bescheißen der Mitglieder muss endlich aufhören, aber offenbar ist der Großteil der Vollidioten in zu engen rosa Trikots vielmehr damit beschäftigt, Online-Petitionen für ineffektive Brummkreisel zu malen. Herr, lass endlich Hirn vom Himmel fallen.

 

Von | 2019-04-04T07:38:25+02:00 4. April 2019|Allgemein|23 Kommentare

23 Comments

  1. Volli 4. April 2019 um 07:45 Uhr

    Online Petition😂 Ich lach mich schlapp. Es war schon ein Fehler den Abschied von Holtby jetzt zu verkünden, und stell sich einer vor, was erst los wäre, wenn man den Typen auch noch mitteilt, dass der Vertrag mit Lasogga nicht verlängert wird. Nein, ein Großteil der Anhängerschaft will scheinbar belogen werden. Is so. Wahrscheinlich wartet man mit den Anteilen so lange, bis die Fans fordern sie zu verkaufen, um Lasoggas Vertrag zu verlängern. 😉

  2. Saschas Alte Liebe 4. April 2019 um 07:53 Uhr

    Mal realistisch betrachtet bzw. so, wie es andernorts gehandhabt wird:
    PML ist ein etwa so guter Fußballer wie B Jatta, kann besser schießen aber nicht so schnell laufen, im Wühlen und herumkämpfen sind sie auch beinahe gleichwertig.
    Also könnte er auch ca. 0,5 Mio. bekommen + Torprämie, wenn er selbst trifft.
    Tore schießt er vorwiegend in der zweiten Liga, d.h., ein Zweijahresvertrag ist sinnvoller als ein kurzfristigerer. 2019/20 wäre er somit wieder auf seinem ihm gemäßen Niveau und könnte sich durch Tore für einen Rentenvertrag beim geliebten HSV bewerben.
    Derweil sollte sich der HSV für das anstehende BL Intermezzo kurzfristig einen brauchbareren Stürmer leisten.

  3. Saschas Alte Liebe 4. April 2019 um 08:02 Uhr

    Mit Holtby könnte man auch verlängern. Er drängt sich doch geradezu für einen ganz besonderen Job beim Dino auf: als Dino eben, also diesem Riesenstofftier zur Animation infantiler Fangemüter; zum Bundesdurchschnittslohn versteht sich.
    Sollte der große Verein doch vorzeitig das Zeitliche segnen, gäbe es in Folge noch Verwendung im dann unvermeidlichen Museum.

  4. Kevin allein in Hamburg 4. April 2019 um 08:43 Uhr

    Lasogga muss wech.
    Es sind diese Typen mit Ihrer Aura die einen ganzen Verein infiltrieren und verpesten können
    allein schon aufgrund Ihres Anhangs (MAMI Lasogga) !

  5. Michael 4. April 2019 um 08:53 Uhr

    Allein diese Personalien zu diskutieren, zeigt den Dilettantismus der Verantwortlichen des HSV. Ein Blinder sieht es mit dem Krückstock, daß Hohltby ein Blender, Lasogga ein Trampel und das Sackei ein Stümper sind.
    Sollen sie sie behalten, mir ist es recht. Sie können gar nicht hart genug auf das Fressbrett fallen.

  6. Benno 4. April 2019 um 10:27 Uhr

    Hoffmann verspricht die Lizenz ohne Auflagen und Bedingungen! Alles in Butter also 🙂 Quelle: Möpöööö

  7. TCvonderanderenElbseite 4. April 2019 um 10:38 Uhr

    Ich halte diese Meldungen zu Absichten über eine Vertragsverlängerung für Blendgranaten. Hiermit will man guten Willen zeigen, vor der Presse und dem gemeinen Fan-Volk. Vor allem will man Zeit gewinnen. Der Ball liegt nun bei Mama Lasogga. Wird es das „Angebot“ ausschlagen oder verstreichen lassen, war er es, der seine Ära beendet hat. Nimmt er zu den geannten Konditionen an, hat man einen Stürmer, dessen Qualitäten man kennt, für vermeintlich „kleines Geld“ bekommen und kann sich dafür feiern lassen.

    Wenn´s nach mir ginge, muss der wandelnde Güterzug und seine Entourage nach der Saison verschwinden! Genauso wie Holtby: viel zu wenig return on investment!!

  8. Der Schweber 4. April 2019 um 10:44 Uhr

    Ich habe diese Petition gestern gesehen und glaube jetzt an nichts mehr. Die sogenannten Fans, haben leider nicht verstanden dass, die laufenden Kosten der Kollegen Holtby und Lasogga nicht zu finanzieren sind. Den blick über den Tellerand kann man anscheinend nicht erwarten. Über Holtby brauchen wir nicht sprechen, warum der Vertrag ausläuft wissen wir alle. Lasogga hat für das derzeitige Gehalt keine Leistung erbracht. Er hat seinen Job zu 50% gemacht. Das dieser Stürmertyp dem HSV im Kampf gegen den Abstieg nicht weiterhelfen kann ( Es langt einfach vom Können nicht)liegt klar auf der Hand. Anscheinend ist dieser Umstand der breiten Masse nicht bekannt. Anscheinend herrscht da auch kein Fussballsachverstand vor. Dann Frage ich mich wirklich … weswegen gehts dann jede woche ins Stadion? Fans können es nicht sein…

  9. Chrostian Totz 4. April 2019 um 10:56 Uhr

    Bernd H. wird versuchen, der DFL und auch Wettstein in die Schuhe zu schieben, dass er weitere Anteile an Kühne verscherbeln muss. Deshalb ruht der See auch so schön still in Sachen Trikotsponsor, Stadionname, etc. Normalerweise müsste da emsige Betriebsamkeit herrschen.

    Bezüglich Lars muss man subsumieren, dass über diesen Überbezahltesten aller Überbezahlten der jetzige Aufstiegsplatz realisiert wurde und er auch nötig für den restlichen Weg zum Aufstieg sein wird. Letztendlich muss man ihn bei Laune halten und beten, dass Kerstin gierig genug ist, bis zum Aufstieg nicht auf das Angebot einzugehen, um ihn dann sonstwohin ziehen zu lassen.

  10. Ralf 4. April 2019 um 11:27 Uhr

    Ich hab jetzt erst gedacht in HH sind die Uhren stehen geblieben und das soll ein 1. April-Scherz sein mit der Petition oder sind die Hüpfer zu beschränkt den Kalender richtig zu lesen……. Diese Aktion zeigt tatsächlich die vollkommene Beschränktheit dieser Anhängerschaft!!!! Zu Lasogga finde ich den Vorschlag von Saschas alter Liebe interessant, 500.000€ Grundgehalt wie der neue Schlussläufer( da muss man nur geradeaus rennen und nicht noch ne Kurve) unserer 4x100m Staffel der Leichathletik-Abteilung plus natürlich deutlich angepassteren Prämien. Und nebenher ganz schnell einen neuen Mittelstürmer suchen, was schwer genug ist denn den sucht die ganze Welt, zumal der „Rucksack Wood“ mit millionenschwerem Gehalt im Sommer ja auch wieder im Volkspark aufschlagen wird bzw. mit netter Abfindung den Vertrag aufgelöst bekommt, Geld was an allen Ecken und Enden fehlt!!!!!
    Und dann die Hinweise von Hoffmann ohne Auflagen die Lizenz zu bekommen, ohne Trikotsponsor, Stadionnamensrechte-Verkauf etc. und das immerhin Stand 04.04, in 6 Wochen ist die Saison beendet und dann kommen überhaupt keine Einnahmen mehr, aber über 300 Geschäftsstellenmitarbeiter, Spieler, Trainer,….. wollen trotzdem pünktlich ihre Kohle haben.
    So bescheuert kann kein Mensch der Welt sein um diese Märchen zu glauben!!!

    • Saschas Alte Liebe 4. April 2019 um 16:17 Uhr

      Das ist ja auch kein exklusiver und besonders innovativer Vorschlag. Es ist nur andernorts übliche Praxis. Ganz normal und angemessen.

  11. Sebastian 4. April 2019 um 11:46 Uhr

    Quelle: https://www.ndr.de/sport/Hoffmann-verspricht-HSV-Lizenz,kurzmeldungsport105.html

    Vorstandsboss Bernd Hoffmann rechnet fest mit einer Spielgenehmigung für den Hamburger SV in der kommenden Saison. „Wir werden zu 100 Prozent sicher eine Lizenz für die Bundesliga und für die zweite Liga bekommen – ohne Bedingungen und Auflagen“, sagte der 56-Jährige in der Hansestadt. Derzeit drücken den Zweitligisten Gesamtverbindlichkeiten in Höhe von 85,4 Millionen Euro. Auch bezüglich Trainer Hannes Wolf legte sich Hoffmann bei einem Auftritt im Hamburger Übersee-Club fest: „Wir werden im Oktober in der Bundesliga oder in der zweiten Liga eine Krise haben. Und anders als sonst werden wir den Trainer dann nicht wechseln.“

    Letzteres zumindest glaube ich gerne – denn man könnte sich noch eine Abfindung, etc. gar nicht leisten…

    • Saschas Alte Liebe 4. April 2019 um 16:14 Uhr

      😉 Es würde ein weiterer Trainerwechsel ja auch überhaupt nichts Wesentliches ändern können.

  12. Holger 4. April 2019 um 12:36 Uhr

    Natürlich kann Lasogga auch erste Liga. Er ist sicher nicht viel schlechter als viele Andere in den
    Kadern der Bundesligisten und kann als „backup“ für einen Konterstürmer sinnvoll sein, wenn am Ende die
    Brechstange gebraucht wird.

    A B E R:

    Stürmer dieser Qualität und Form dürfen gehaltsmäßig irgendwo bei 3- 500.000 inlusive Prämie angesiedelt sein.

    Ähnliches gilt für Papadopuolos oder Hunt. Diese Spieler sin für einen Abstiegskandidaten wie den HSV eigentlich o.k., aber
    werden leider wie Spieler bei Borussia Dormund bezahlt, die auf einem ganz andern Niveau sind.

    Der HSV war in der Vergangenheit bereit Spieler deutlich über ihren Leistungsvermögen zu bezahlen (Wood; Holtby, Lasogga)
    oder nicht ausreichend „Abschläge“ in der Bezahlung auf Grund der Verletzungshistorie (Papa, Hunt) zu berücksichtigen.

    Das Ganze wurde unsäglich „befeuert“ von Spielerberatern mit direkten Kontakten zu Anteilseignern oder sogar zum Trainer.
    Gerne auch mal „über Bande gespielt“ mit freundlicher Unterstützung der BILD- Zeitung oder anderer Medien.

    Becker steht vor den Trümern dieser Politik. Spieler mit laufenden Verträgen wird er nicht los, da kein Verein diesen
    Spielern ähnliche Mondgehälter zahlen will. Er kann nur warten bis Verträge auslaufen, was dann aber zu „ablösefreien“
    Wechseln führt (an denen Berater und Spieler besonders viel Geld verdienen) oder muss „verlängern“, was dann aber
    dazu führt, immer noch Gehaltforderungen zu erfüllen, die außerhalb oder am oberen Rand des Angemessenen für
    die Leistung liegen.

    Das wiederum wirkt schädlich auf das Gesamtgefüge der Gehälter, da andere Spieler, deren Leistung nicht viel schlechter oder
    genau so gut ist nicht einsehen „nur“ ein Drittel oder weniger zu verdienen als die Lasoggas oder Woods im Team.

    Aus einem Dino macht man nicht so einfach ein Rennpferd und aus dem HSV keinen FC Freiburg.

    • Volli 4. April 2019 um 15:03 Uhr

      👍 Alles Fälle wie Diekmeier. Die Genannten erhalten nirgendwo mehr so viel Kohle wie beim HSV!

  13. VSabi 4. April 2019 um 15:00 Uhr

    Die Würfel im DFB- Pokal sind gefallen ! Nach einer Glücksserie von Dritt und Zweitliga-Manmschaften, kommt erstmals ein ernstzunehmender Gegner auf den HSV zu. Sollten sie ab jetzt gewinnen, hätten sie Respekt verdient.
    Ob sie aufsteigen oder in der 2.Liga verbleiben ist vom sportlichen her sekundär. Mit diesem Kader hat man nur Anspruch auf die Plätze 16 bis 18 in der ersten Liga. Es gibt keinen Grund mit Lasogga zu verlängern ! Er ist für die wenigen Leistungen mehr als Fürstlich entlohnt worden. Ich denke, bei dieser Entlohnung gehört es zu seinen Pflichten, entscheidene Tore zu liefern. In der zweiten Liga gibt es mindesten ein halbes Dutzend Spieler auf dem gleichen Level für viel weniger Geld. Nartürlich darf man Lasogga wegen seinem auf der Welt einmaligem Vertrag keinen Vorwurf machen, dies hat der grösste Verbrecher in der Vereinsgeschichte zu verantworten! Hier sind Hoffmann und Becker gefordert, dass so etwas sich nicht wiederholt.
    Was die Zukunft des HSV betrifft, bin ich sicher, dass die Verantwortlichen AR, Hoffmann und Wettstein den Verein weiterhin ins Verderben führen.
    Gebt dem Möchtegern-Gönner Kühne den Verein , dann haben wir im Norden schon zwei Traditionsvereine, die dann zwar von erfolgreichen Geschäftsleuten geführt werden, aber die Lachnummern im Fussball sein werden.
    R.I.P. HSV und Hannover.

    • Saschas Alte Liebe 4. April 2019 um 15:14 Uhr

      Wie hoch beispielsweise sind die Gehälter für Spieler wie Klement, Schnatterer oder Glatzel ?
      Dass man in Hannover derzeit dabei ist, die wirklich sehr anschaulichen Kardinalfehler beim „großen“ HSV wiederholen zu wollen, wirft wiederum kein gutes Licht auf den Fußball insgesamt.

  14. Saschas Alte Liebe 4. April 2019 um 15:07 Uhr

    Im Grunde sind all diese Holtbys, Hunts, Sakais und Lasoggas nur Symptomträger des HSV „Gesamtdefekts“, nicht direkt Verursacher.
    Allerdings passt die Einstellung und der intellektuelle Horizont dieser Kicker bestens zum HSV wie er sich seit Jahren darstellt und entwickelt hat. Da sind dann auch wechselseitig wirksame Effekte nicht zu verhindern.
    Spieler mit Charakter und eigenständig selbstwirksamem Bewußtsein für Haltung und Qualität kommen erst garnicht zu diesem Club oder geraten sehr schnell in unlösbare Konflikte mit diesem (Bsp. Diaz, Cala, Demirbay).

    • Holger 4. April 2019 um 16:48 Uhr

      Der HSV ist so etwas wie Florida für Rentner.
      Wenn du keinen Anspruch oder Ambitionen als Sportler hast, dann wechselst du zum HSV.

      Hier wirst du fürstlich bezahlt, lebst in einer attraktiven Großstadt und bekommst seitens der Vereinsführung
      überhaupt keinen Druck. Dein Leben spielt irgend wo zwischen Tattoo- Studio und Gucci, ab und an mal ´nen
      neuen Sportwagen. Das war´s!

      Lästige Dienstreisen, wie bei international spielenden Clubs bleiben dir erspart, so dass du ganzjährig dein
      Leben mit Blick auf die Alster genießen kannst. Stehen Vertragsverlängerungen an, gibst du mal etwas mehr Gas
      im Training, hälst dir vor den Hüpfern die Raute vor die Brust und schwupps, ist dein Vertrag verlängert.

      Sollte trotzdem mal ein Trainer, Vorstand oder Sportvorstand auf die Idee kommen dich zu stressen aktivierst
      du deinen Berater. Der erfindet gemeinsam mit befreundeten Medien ganz viele lukrative Angebote europäischer
      Spitzenvereine und rennt zum „Gönner“ nach Mallorca, um sich zu beschweren, wie „böse“ doch in Hamburg
      mit dir umgegangen wird. Der „Gönner“ pfeifft dann entsprechenden Vorstand zurück und läßt über die BILD
      verkünden, dass dieser Vorstand „Chaos“ verursache.

      Am Ende diener aktiven Zeit bekommst du dann noch einen netten Job im HSV- Umfeld, weil du ja „Stallgeruch“ hast.

      • Saschas Alte Liebe 4. April 2019 um 19:00 Uhr

        Klingt wie bissige Satire …

  15. TechNoiR 4. April 2019 um 16:36 Uhr

    @ Saschas Alte Liebe:

    Dass Cala unlösbare Konflikte hatte, erzählt Ihmchen hier auch:
    https://www.backspin.de/milonair-hakan-calhanoglu-hab-ich-hier-weggejagt/

  16. TCvonderanderenElbseite 4. April 2019 um 17:30 Uhr

    Leider ist der moderne Fußball im Wesentlichen ein Geschäft, das sehr stark an den Wertpapierhandel angelehnt ist. Auch dort orientiert sich der Wert des Papiers in der Sache am wenigsten mit der Wahrheit sondern am Schein, an Wahrscheinlichkeiten und zukünftigen Optionen.
    Der Verein kann leider keinen Spieler, der in Zukunft für ihn eine wichtige Einnahme darstellen könnte, öffentlich kritisieren und abmahnen, womit er Kapital vernichten würde, was auch die Trainingsgruppe 2 gezeigt hat. Solche Dinge müssen absolut konsequent intern geregelt werden und auch dort verbleiben.
    Der HSV jedoch und ebenso sein gesamtes Umfeld sind durch und durch korrupt! Was nicht bedeutet, dass zwangsläufig Geld fließt. Die Hofberichterstatter lassen sich mit durchgesteckten und exklusiven Infos korrumpieren, Verantwortlich und Würdenträger lassen sich in der selben Sache durch ihre dadurch vermeintliche Wichtigkeit verleiten, hauptverantwortliche Amtsinhaber stellen sich und ihre Position vor Ansehen und Wohl des Vereins usw. usw. usw.

    Solange die so handelnden Personen nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wird das auch weiter so passieren. Und warum werden sie nicht verantwortlich gemacht? Weil das ganze System eben korrupt ist und irgendwer anders immer mit drin hängt und nicht mit auffliegen will!

    Dem LarsOger kann man keinen Vorwurf machen, dass er bzw. Mutti einen Megavertrag mit allerlei zusätzlichen Vergütungen ausgehandelt hat. Der wäre doch bescheuert, soetwas auszuschlagen.

    Wenn also nicht derjenige der für diesen Scheiß verantwortlich ist, öffentlich angeprangert und im besten Fall auch noch haftbar gemacht wird, sondern unbehelligt durch den VIP-Bereich spazieren kann und man ihm die Schulter wund klopft, solange können alle machen, was sie wollen!

  17. Fohlenstall 4. April 2019 um 18:51 Uhr

    Chapeau Grave!
    Wieder mal klare „Kante“:-) !!!

Die Kommentarfunktion wurde geschlossen.

Unser Archiv