Ganz Deutschland lacht über diesen Verein!

Und da heißt es immer, Norddeutsche hätten keinen Humor….

Mal ehrlich, mehr Humor geht doch wohl nicht, oder? Da hat sich doch irgendein Praktikant in der Rechtsabteilung der Kieler einen (zugegeben extrem guten) Scherz erlaubt. Oder will mir wirklich jemand ernsthaft verkaufen wollen, dass es jemanden gibt, der glaubt, der HSV könne in den nächsten 4 Jahren deutscher Meister werden? Zur Erinnerung: Die letzte Meisterschaft datiert aus dem Jahr 1983, ist demnach müde 36 Jahre her und die Wahrscheinlichkeit, dass der Scherzbold damals noch gar nicht geboren war, ist relativ groß. Nein, es gibt wirklich nicht einen ernsthaft gemeinten Grund für eine Klausel dieser Art.

Aber da wir gerade so fröhlich gestimmt sind und vor lachen nicht mehr schlafen können, hier eine kleine Zugabe:

Im Ernst, gehts noch geiler?

“Aufstellen für Europa…..”

“Um die finanziellen Risiken des Millionengeschäfts Fußball vom Breitensport fernzuhalten…”

“Aus besonders verdienten und von allen gewählten Vereinsmitgliedern setzt sich ein neues Organ zusammen: Der Beirat und Wahlausschuss…”

“Der Beirat und Wahlausschuss ist also ein Gremium aus 7 Leuten, die die Raute im Herzen haben und den Erfolgs unseres HSV im Blick. Und sonst nichts….”

“Der Vorteil: Der hochkarätig besetzte Beirat und Wahlausschuss……”

“2. Um unseren HSV professioneller ins internationale Fußball-Geschäft zu führen…..”

“…weil man Geschäfte besser von Geschäftsleuten machen lässt…”

“…wacht der Aufsichtsrat. Richtig, da ist er wieder. Nur kleiner und professioneller, als wir ihn vorher hatten…”

“Die Aufsichtsratsmitglieder müssen zwingend kompetente Wirtschafts- oder Fußball-Experten sein…”

“Wer in diesem Aufsichtsrat den Maulwurf macht, kann persönlich haftbar gemacht werden…”

“Strategische Partner. Warum? Weil wir so Millionen für das Millionen-Geschäft Fußball sammeln können, ohne uns weiter zu verschulden…”

“Wir behalten aber das Sagen. Im Unterschied zu den vielen schlimmen Beispielen aus England und Frankreich, ist es bei uns nicht möglich, dass irgendein durchgedrehter Oligarch oder ein verrückter Millionär aus Absurdistan unseren HSV kapert….”

Alter, ist das geil 😀 😀 😀

Dazu zwei Anmerkungen bzw. Fragen.

  1. Was davon wurde unter Herrn Beiersdorfer auch nur im Ansatz umgesetzt?
  2. Was habe ich damals eigentlich geraucht, dass ich diesen Mumpitz unterstützt habe?

P.S. Falls jemand wissen möchte, warum Jürgen Klopp funktioniert. Deshalb:

Zum Schluss…..

…das Letzte:

Manchen ist wirklich nichts zu peinlich und erst recht nicht zu dämlich. Da veröffentlicht gestern eine eierleckende Blogwurst den Text eines amtlich anerkannten Psychopathen, der eine widerwärtige Facebook-Seite betreibt und tatsächlich so dämlich ist, einen Zusammenhang zwischen dem HSV und “You’ll never walk alone” herstellen zu wollen. Dabei gibt es nur einen wahren Zusammenhang zwischen diesem Verein und irgendwelchem Gesangsgut.

Ich zitiere:

Wenn du aus Dortmund kommst, schießt Geld hier keine Tore. 
Wenn du aus der Hauptstadt kommst, 
scheißen wir auf dich und dein Lied. 
Wenn du aus Leverkusen kommst, 
dann lass den Torwart gleich zu Hause. 
Wenn du auf Schalke kommst, 
ist das für uns ein Auswärtssieg.

Wenn du aus Bremen kommst, 
gibts für dich hier nichts zu holen.
Wenn du aus Rostock kommst, 
bleibst am besten gleich zu haus.
Wenn du aus Cottbus kommst, 
kommst du eigentlich aus Polen.
Wenn du aus München kommst,
zieh’n wir dir die Lederhosen aus.

Bereits vor dieser ersten Zweitliga-Saison hatte ich in diesem Blog gefordert, doch endlich…

…diesen Scheiß-Dino einzumotten

…diese Scheiß-Uhr abzubauen

…dieses Scheiß-Lied abzuschaffen.

Nichts davon ist passiert. Dafür dient Lottos Gewimmer mittlerweile dazu, den HSV in aller Welt zu verhöhnen (siehe Kölns Aufstiegsfeier).

Alles selbst verschuldet. Und nun steckt auch die gerechten Prügel dafür ein!

Der HSV steckt finanziell in der Schieflage, das ist bekannt. Nun suchen die Verantwortlichen nach Optionen, die Kasse im Sommer zu füllen, um den Kader verstärken zu können. Laut „Sport Bild“ finden Gespräche mit Eintracht Frankfurt statt, den Verkauf von Filip Kostic um ein Jahr vorzuziehen. Der Serbe ist eigentlich bis 2020 verliehen, erst dann würden 6,5 Millionen Euro fällig. Der Wunsch des HSV ist es, den Deal schon nach Saisonende abzuschließen, dafür würde man dann auf einen Teil der vereinbarten Ablöse verzichten. Anders ausgedrückt: Es gibt weniger Geld, aber immerhin früher. (Quelle: Mopo.de)

Damit die Rumpelpenner endlich einmal raffen, wie tief “ihr” Verein in der Scheiße steckt: Man muss einen Spieler, der nach dieser Saison auf dem internationalen Markt einen Wert von ca. € 25 Mio. (tatsächlich und nicht die “€ 25 Mio.” von Douglas Santos) und für den man einmal € 14 Mio. auf den Tisch geblättert hatte, nicht etwa für die vereinbarten € 6,5 Mio., was ohnehin schon ein Witz ist, verkaufen. Nein, nun muss man Kostic für € 3 Mio. oder € 4 Mio. verscherbeln, weil man ansonsten keinen Cent mehr hat und weil dies Bestandteil der Lizenzierung war.

Scheiß drauf…??

 

Von | 2019-05-09T07:56:45+02:00 9. Mai 2019|Allgemein|54 Kommentare

54 Comments

  1. Kugelblitz 9. Mai 2019 um 07:58 Uhr - Antworten

    und Becker konnte den Kieler Praktikanten sogar noch auf 125.000 Euro drücken, für jedes Jahr ohne Meisterschaft.

  2. Volli 9. Mai 2019 um 08:03 Uhr - Antworten

    Hab eher das Gefühl, dass nicht mal mehr gelacht wird, der Verein wird nur noch bemitleidet. Das ist die traurige Realität! Aber jetzt ist Hunt ja Co-Trainer, und kann Wolf die schlechten Ideen austreiben. Wie kann dieser Blödsinn, der BLÖD ein Artikel wert sein! Will man damit die Hüpfer beruhigen, die in Wolf den Hauptschuldigen sehen? Und wo ist eigentlich Hoffmann, von dem hört und sieht man nichts mehr?

  3. Jan Meier 9. Mai 2019 um 08:07 Uhr - Antworten

    ???

  4. Peter 9. Mai 2019 um 08:15 Uhr - Antworten

    Ach herrlich. Und wieder dachte ich geh mal lachen und rufe die neuesten Nachrichten des Weltvereins aus Stellingen auf. Ich kam, sah und ???

  5. Saschas Alte Liebe 9. Mai 2019 um 08:44 Uhr - Antworten

    Es ist einfach nur absurd. Eigentlich ist’s ja auch traurig und schon seltsam; was geschieht bloß in diesen Köpfen, andauernd solche Peinlichkeiten zu produzieren.
    Aber immerhin gibt’s täglich morgens ordentlich was zu lachen und frühe Dehnübungen beim Kopfschütteln und Bauchhalten …
    ??
    nur der HSV
    schafft das so zuverlässig.

  6. Saschas Alte Liebe 9. Mai 2019 um 08:50 Uhr - Antworten

    In jedem der obigen Sätze im Erklärvideo zur Ausgliederung taucht noch mindestens zweimal “unserem HSV” auf. In Summe klingt das wie Satire.

  7. Gravesen 9. Mai 2019 um 08:56 Uhr - Antworten

    Um Gottes Willen…
    .

    Zu diesen Geschichten gehören auch die wohl eher weniger beachteten Aufstiege von Torhüter Julian Pollersbeck (mit dem SV Wacker Burghausen II 2012 in die fünftklassige Bayernliga Süd), Defensivtalent Jonas David (mit der U 14 von Eintracht Norderstedt 2014 in die Regionalliga Nord), Ersatztorhüter Tom Mickel (mit Energie Cottbus II 2007 aus der NOFV-Oberliga Süd in die Regionalliga Nord) oder Khaled Narey (mit der B-Jugend des SV Bergisch Gladbach 2008 in die B-Jugend Bundesliga).

    .
    https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article217129219/HSV-Aufstieg-Erfahrung-Nervenspiele-Paderborn-Endspurt-naiv-jung-alt-Wolf-Lasogga-Narey-Mickel-Drongelen.html

    • Weltmeister. 9. Mai 2019 um 09:37 Uhr - Antworten

      Meine Sportkameraden und ich sind damals in der Jugend ebenfalls aufgestiegen.
      Darf ich jetzt gegen Paderborn mitspielen?

      Über Deutschland lacht die Sonne…

    • Ex-HSVer im Herzen 9. Mai 2019 um 15:46 Uhr - Antworten

      Heilige Mutter Gottes! Kannst Du Dir gar nicht ausdenken so einen Scheiss! Hat das Abendblatt keinen Chefredakteur?

  8. NochNieDerHSV 9. Mai 2019 um 09:11 Uhr - Antworten

    Das können die doch nicht ernst meinen…!

    Peinlich auch, wie der HSV versucht, den Erfolg Tottenhams/Sons so zu verkaufen, als wäre man daran als Ex-Verein irgendwie beteiligt. Lucas Moura war übrigens schon mal am Hamburger Flughafen. Da lässt sich doch was draus basteln!

    • Gravesen 9. Mai 2019 um 09:20 Uhr - Antworten

      Ich habe Son’s Entwicklung begleitet, als er 17-Jähriger aus der U19 zu den Profis hochgezogen wurde. Ich kann mich noch gut an einen Spruch von Blog-Qualle Lars149kg erinnern, am Trainingsplatz. “Der wird nie ein echter Profi-Fußballer. Viel zu schmächtig, dem fehlt die Klasse”. Ich habe nie, absolut nie, einen Jung-Profi beim HSV derart besessen an sich und seinen Fähigkeiten arbeiten sehen, wie Sonny. Jeden Tag, bei Wind und Wetter, stand sein Vater am Rand des Trainingsplatzes und wenn der mit dem Training seines Sohnes nicht zufrieden war, gab es Nachmittags freiwillige Sonderschichten. Das, was Heung-Min Son heute ist, ist er trotz, aber nicht wegen des HSV.

      • Saschas Alte Liebe 9. Mai 2019 um 11:13 Uhr - Antworten

        Ja sowas, ganz ohne Belstungssteuerungen?

      • Dennis61 9. Mai 2019 um 11:26 Uhr - Antworten

        Moin! Du sagst es, echte Champions gehen die vielbeschworene “Extrameile”. Es geht nicht primär darum, ob jemand mit großem Talent gesegnet ist oder die gerne zitierten körperlichen Anlagen mitbringt. Es geht um Mentalität. Bist Du der Typ, der jeden Tag als erster auf dem Platz steht und als letzter geht? Bist Du derjenige, der andere durch Deine mitreißende Art stärker macht? Bist Du der Spieler, der mit 17, 26 oder mit 39 noch jeden Tag versucht etwas besser zu werden? Verbringst Du den Sommer mit einem Individualtrainer? Bist Du Lebron James, Steph Curry, Cristiano Ronaldo, Zlatan Ibrahimovic? Bist Du ein Gewinner? Man kann von Kobe Bryant halten was man will, aber dieser Typ ist nicht einer der besten Spieler der Welt geworden, weil Los Angeles so schön ist, die Fans so toll abgehen oder die Lakers ein “Brett” sind. Dieser Mann ist besessen von dem Gedanken besser als die anderen sein zu müssen. Selbst nach seinem Karriereende hat er den Anspruch fit zu bleiben und sich nicht hängen zu lassen: https://www.cnbc.com/2018/09/14/kobe-bryant-still-wakes-up-at-4-am-every-day-to-work-out.html

        Selbstzufriedenheit ist Gift. Es schraubt Deinen Anspruch runter und lässt Dich schlechter werden. Wahrscheinlich ist es beim HSV eine Mischung aus allem. Übetriebene Gehälter, keine Anspruchshaltung weder vom Vorstand, noch vom Umfeld (Fans und Medien) und Planlosigkeit im sportlichen Bereich (kein System, keine Vorstellung davon wie man erfolgreich werden kann).

        Dazu die wirtschaftliche Not, die den Verein zwingt unfassbare Entscheidungen zu treffen (Kostic, zweite Bettelanleihe, Anteilsverkauf entgegen Mitgliederbeschluss usw.). Die Zukunft ist mehr als düster. Da kann nur noch ein Wunder helfen. Vielleicht sollte der Verein Anteile an erfolgreichen Clubs kaufen und von deren Erfolg profitieren. 🙂

      • Saschas Alte Liebe 9. Mai 2019 um 15:06 Uhr - Antworten
      • Ex-HSVer im Herzen 9. Mai 2019 um 15:47 Uhr - Antworten

        Genau so ist es!!!!

  9. NochNieDerHSV 9. Mai 2019 um 09:27 Uhr - Antworten

    Davon hörte ich. Er hat eine tolle Entwicklung genommen. Der HSV darf sich auch freuen, diesen Spieler mit ausgebildet zu haben. Mich stört nur, dass man seinen Erfolg benutzt, um eine Nachricht zu verbreiten, die den HSV gut dastehen lässt. Es ist so gewollt, um ein bisschen Glanz um den HSV zu verbreiten.

  10. Sven 9. Mai 2019 um 10:07 Uhr - Antworten

    Wie geht’s dem Leitbild eigentlich so? Wenn wir schon beim frozzeln sind…^^

  11. Ulli 9. Mai 2019 um 10:46 Uhr - Antworten

    Klopp – Joined: 8 October 2015

    Poch – Joined: 27 May 2014

    Nur so als Notiz. Der eine hat viel Geld in die Hand genommen und der andere etwas weniger Geld und eine gute Jugendarbeit. Beide sind allerdings schon länger dabei und konnten sich ihren Erfolg aufbauen. Beim HSV hast du weder Zeit, noch Geld, noch eine gute Jugendarbeit. Dazu fehlt den Spielern hier jegliche Mentalität.

    • Gravesen 9. Mai 2019 um 11:04 Uhr - Antworten

      Die Geschichte mit der fehlenden Mentalität ist tatsächlich spannend, denn man sollte sich einmal vor Augen führen, woher Mentalität eigentlich kommt. Vorausgesetzt, man ist kein Koreaner wie Son und derart ehrgeizig mit einem klaren Karriereplan, kommt der Anstoß für sowas wie Mentalität aus dem Klub respektive muss aus dem Klub kommen. Der Verein muss die Werte nicht nur formulieren, sondern auch vorleben und exakt das ist in Hamburg in den letzten 30 Jahren nicht geschehen und es geschieht auch weiterhin nicht. Wie will ich von meinen spielenden Angestellten Engagement und Hingabe erwarten und verlangen, wenn ich selbst jeden Tag darum kämpfe, meinen Job zu behalten? Wie will ich Gradlinigkeit und Zusammenhalt einfordern, wenn ich selbst den ganzen Tag am tricksen bin? Der HSV hat vor einigen Jahren mal ein Leit(d)bild gekauft, hat davon aber keine 10% umgesetzt. All das färbt auf den sportlichen Bereich ab und das Resultat sehen wir jedes Wochenende.

      • Saschas Alte Liebe 9. Mai 2019 um 11:19 Uhr - Antworten

        Das färbt nicht nur ab, es ist prägend. Der Aspekt von Haltung und Einstellung ist enorm wichtig in einem Sozialgeverbund wie einem Verein, Club, Kader.
        Sowas beeinflusst Menschen entscheidend. Seit langem vielfach nachgewiesen.
        Und man sieht es im Fußball oft genug. Es gewinnen diejenigen mit der richtigen Moral und Einstellung, manchmal noch in letzter Sekunde.

      • Ex-HSVer im Herzen 9. Mai 2019 um 15:52 Uhr - Antworten

        Mentalität kommt immer von oben!! Wenn Hoffmann ein Macher wäre, dann würde er jedem Trainer gleich am Anfang eins sagen: Du und Deine