Dieser Verein ist nicht mehr zu retten!

Ich meine das ernst. Denn inzwischen sollte jedem klar sein, dass es vollkommen egal ist, wer beim HSV

Vorstandsvorsitzender, Sportvorstand, Finanzvorstand, Sportchef, Kaderplaner, Chefscout, Trainer oder Spieler ist. Die Namen sind ebenso beliebig austauschbar, wie sie ausgetauscht werden.

Es spielt einfach keine Rolle mehr, denn dieser Verein ist fertig. Fertig, so wie er ist. Man hat es in all den Jahren mit allen Varianten versucht. Erfahrene Trainer, junge Trainer, Laptop-Trainer, Trainer des Jahres, deutschen Trainer, ausländischen Trainer, etablierten Trainer und Hoffnungs-Trainer. Nichts hat nachhaltig funktioniert und mittlerweile stellt man sich in Hamburg am Tag der Vorstellung des neuen Übungsleiters nicht mehr die Frage, ob es funktioniert, sondern man schließt Wetten darauf ab, wie viele Monate das arme Schwein im Amt bleiben wird, bevor man ihn in einem Akt der Inkompetenz und gelebten Selbstzerstörung vor die Tür setzt. All dies liegt nicht am jeweiligen Trainer, es liegt noch nicht mal am Sportchef, es liegt am Verein selbst.

Ein Verein, der schon längst nicht mehr dazu angelegt ist, durch sportliche Leistungen zu glänzen, sondern der ausschließlich als Selbstbedienungsladen für auf Zeit ins Amt gehobene Selbstoptimierer dient. Dabei glaube ich sogar den Trainern, die es immer wieder versuchen. Jeder von ihnen denkt, dass ausgerechnet er es sein wird, dem das Unmögliche gelingen wird. Der diesen im Kern so machtvollen Verein ins Licht führen und als Retter der Enterbten in die Analen des Klubs eingehen wird. Und nach wenigen Wochen merkt wirklich jeder der Herren, auf was er sich hier eigentlich eingelassen hat. Von dem Moment der Erkenntnis an beginnt das persönliche Schiff zu sinken und der Rest gerät zum Desaster. Immer und immer wieder.

Hört euch nochmal konzentriert das an, was van Marwijk damals sagte und der Mann war zu dem Zeitpunkt noch nicht entlassen, sondern im Amt und Würden. Ich bin mir zu 1888% sicher, dass JEDER seiner Nachfolger jeden Satz bestätigen würde. Ich bin mir auch sicher, dass die Herren Kreuzer, Knäbel, Todt und – nach seiner bevorstehenden Entlassung – Becker exakt das Gleiche sagen würden. Und auch der jeweilige Kaderplaner, Ober-Scout, U21-Trainer und Video-Analyst würde es sagen, wenn er die gleichen Eier hätte wie der Holländer. Und ja, ich weiß, was jetzt wieder die dünn-angerührten Nickis trompeten werden. „Eeeyyy..ausgerechnet van Marwijk. Der war doch das faulste Schwein überhaupt, der soll die Klappe halten“. Nein, eben nicht. Denn es ändert überhaupt nichts an den Fakten, ob der Holländer nun pro Tag 50 oder 150 Minuten trainieren ließ, denn darum geht es überhaupt nicht, aber das raffen die Opfer in diesem Leben nicht mehr.

Es wird nur den einen Weg geben, die „Marke HSV“ zu retten, nämlich indem man den „Verein HSV“ an die Wand fahren lässt. Erst wenn die „Marke HSV“ für all die, die mit ihr verdienen wollen, nicht mehr interessant genug ist, kann es eine Heilung, einen gesunden Neuaufbau und irgendwann einen HSV geben, auf den man als Fan wieder stolz sein kann und für den man sich nicht mehr schämen muss. Macht man aber so weiter wie bisher, wird nicht nur der „Verein HSV“, sondern auch die „Marke HSV“ sterben und zwar schneller, als es die Meisten glauben werden. Hört man sich in Hamburg um und fragt Fans und Anhänger, was denn für die Zukunft Hoffnung macht, erntet man Kopfschütteln und Achselzucken, denn dem Verein ist das abhanden gekommen, was nicht nur für eine Marke, sondern auch für einen Klub unumgänglich ist: Die Glaubwürdigkeit.

Als Bernd Hoffmann damals zum e.V. Präsidenten gewählt wurde (und im Anschluss unter Polizeischutz aus dem Saal geführt wurde), habe ich das Szenario bereits so beschrieben, wie es dann wenige Wochen später praktiziert wurde. Hoffmann wurde schnell zum Chef des Aufsichtsrats und nachdem man einige Zeit so tat, als suche man ernsthaft nach einem externen Kandidaten, kam man mit der völlig überraschenden Meldung um die Ecke, dass man „den bestmöglichen Kandidaten in den eigenen Reihen gefunden hätte“, Hallelujah. Wer hätte das gedacht. Gern auch noch mal zur Erinnerung, die denkwürdigen Worte des Tricksers

Hier das Problem: Wenn man seine Herrschaft bereits so beginnt, kann sich jeder, der unfallfrei bis 4 zählen kann, ausmalen, wie es weitergehen wird. Warum sollte jemand, der seinen neuen Job mit einer Lüge beginnt, damit aufhören? Hoffmann handelte dabei weder allein noch machte er irgendwas Neues. Man erinnere sich bitte: Beiersdorfer sollte die neu gegründete AG im Sinne der Inhalte der Mitglieder-Initiative HSVPlus umbauen und tat genau das Gegenteil, sein Vorgänger Jarchow rief den Sparkurs aus, um kurz darauf van der Vaart heim ins Reich zu holen. Bruchhagen kam mit dem Ruf des Frankfurt-Sanierers und tat das genaue Gegenteil, man sieht, jede Regentschaft begann mit einem Versprechen und startete mit einer Lüge. Damit beginnt das Konstrukt vom ersten Tag an zu wackeln, man befindet sich quasi von Anfang an im Verteidigungsmodus und kommt dort nicht mehr raus.

Mittlerweile ist der HSV im Mittelmaß der zweiten Liga angekommen, aber es geht noch tiefer, wir werden es erleben. Warum? Weil nach wie vor keine Moral und keine Glaubwürdigkeit vorgelebt wird und wie will ich von meinem Spielern bedingungsloses Engagement einfordern, wenn ich selbst als Münchhausens legitimer Erbe in die Geschichte eingehen werde? Und wenn ich mich selbst wie ein Charakterschwein verhalte, darf ich mich nicht wundern, wenn ich irgendwann eine Mannschaft beschäftige, die zu großen Teilen aus Charakterschweinen besteht.

Aber wie einfach, mal wieder alles am Trainer festzumachen, Wolf zu feuern, als Ablenkungsmanöver die nächsten Wochen die nächsten 7.426 Kandidaten durch die Presse zu hetzen, damit die Rumpelnickis bloß nicht auf die Idee kommen, die wahren (Hinter)-Gründe zu begreifen.

P.S. Es ist im Übrigen ein absoluter Skandal, dass man einen Trainer, der bereits vor knapp zwei Wochen „vielleicht“ gefeuert wurde, zwingt, sich einem Spießrutenlauf im letzten Heimspiel zu stellen, während man beschlossen hat, die schuldigen Söldner (Lasogga, Holtby etc.) durch die Hintertür entkommen zu lassen. Häme und Beschimpfungen für einen Trainer, den man im Stich gelassen hat, aber keine „Verabschiedung“ für die Spieler? Auch wieder – typisch HSV!

Von | 2019-05-17T07:43:33+02:00 16. Mai 2019|Allgemein|70 Kommentare

70 Comments

  1. Mosche 17. Mai 2019 um 07:57 Uhr

    Als Hamburger Jung darf ich es sagen,
    „So ist es!“
    Ich freue mich, wenn Sonntag Bernd versteht, weshalb noch Karten für das Duisburg Spiel gekauft wurden.
    #RandalePyroVolksparkAbriss
    Du Trottel!
    und die restlichen Fans zu Hause geblieben sind.
    #28.000Zuschauer
    Dann beschämt Ihr Hamburg, unsere schöne Stadt mal wieder so richtig.
    #Imageschaden
    #HOFFMANN RAUS
    (darfst auch gerne mit Deiner Familie z.B ins schöne Bremen ziehen)

  2. Ahri 17. Mai 2019 um 08:12 Uhr

    Bleib uns weg mit Hoffmann. Den wollen wir nicht in Bremen haben, diesen nutzgenießer und Zerstörer des Fußballs

  3. Jockel 17. Mai 2019 um 08:22 Uhr

    Du hast, ich glaube vergangene Woche, geschrieben, das alles gesagt ist. Und das ist es auch. Vielleicht hast Du Recht. Vielleicht muss dieses ganz Konstrukt in sich zusammenbrechen um überhaupt jemals wieder die Möglichkeit zu haben wieder zu erwachsen.

    Es gibt die eine Person oder den Kreis an Personen nicht, die das Ruder herumzureissen bereit ist/sind. Zu sehr leidet das Konstrukt unter seinen Strukturen. Es gibt viele Beispiele dafür. Das jedoch im Moment wirklich gar keiner aufsteht und das Konstrukt in Frage stellt, ist alarmierend. Fast wie ein Gau. Der Präsident des Vereins und gleichzeitiger Hauptaktionär der AG ist als Organ eigentlich dazu verpflichtet, aber was soll man über den Vogel noch schreiben.

    Es wird so weitergehen wie bisher. Ein Skandal, eine Peinlichkeit, etc. wird die nächste jagen. Keiner wird aufstehen und dazwischen fahren. Ist ja auch nicht ganz so einfach einen AG Vorstand ohne Rückendeckung (AR) abzusägen. Sehr frustrierend alles.

    Ich war bis vergangenen Winter 3 Jahre in LA und habe den HSV mit grossem Abstand verfolgt. Dabei ging es mir wesentlich besser. Mit dem rauchen aufzuhören ist wohl einfacher, als sich der täglichen Flut von Wasserstandsmeldungen rund um den HSV zu entziehen.

    Schade, dass heute Betrüger, Falschspieler etc. nicht mehr geteert und gefedert aus der Stadt gejagt werden. Das wäre ein munterer Jahrmarkt und vielleicht für einiges entschädigen. Aber wir leben ja Gott sei Dank nicht in Alabama.

  4. Libro 17. Mai 2019 um 08:43 Uhr

    Wie sind denn die aktuellen Mehrheitsinteressen im AR? Kann es sein, dass KMK den HSV bewusst gegen die Wand fährt, um den Rest günstig kaufen zu können?
    Hat man sich nicht gerade erst von allen seinen Forderungen „freigekauft“ ? Kann man da nicht etwas selbstbestimmter auftreten? Oder gibt es noch Abhängigkeiten/Interessen, von denen die Öffentlichkeit nichts erfährt? Es ist so schade, dass sich so viele langjährige Freunde und Fans des Vereins abwenden, weil sich Geschäftsleute den Verein unter den (Kühne & ) Nagel zu reissen versuchen

  5. Ex-HSVer im Herzen 17. Mai 2019 um 08:44 Uhr

    Klasse Blog! Alles genau mein Reden. Nur der Abriss des Hauses zwingt zum Neuaufbau ohne das kontaminierte alte Material.

    Ich bin wirklich gespannt, was Sonntag passiert. Ich wette, kaum etwas. Paar zündelnde Ultras, paar Banner „Steigen wir halt nächstes Jahr auf Jungs!“ und nur 48.000 statt über 50.000. Also typisch HSV. Relative Gleichgültigkeit und Ignoranz der schlimmen Singe

  6. SpongeBob 17. Mai 2019 um 09:14 Uhr

    @libro: Was meinst Du denn, warum die Pressemitteilung über den Kühne Deal vor einigen Wochen bewusst so nebulös wie möglich formuliert wurde? Warum hat wohl der HSV die Lizenz ohne Bedingungen und Auflagen bekommen? Und warum wurde auf Kühnes kürzlichen medialen Frontalangriff auf Trainer Wolf von Vereinsseite so windelweich reagiert? Der HSV ist komplett am Arsch und nach wie vor zu 100% von Kühne abhängig. Wenn Kühne den Stecker zieht, dann kann direkt der Insolvenzverwalter übernehmen.

  7. Kai 17. Mai 2019 um 09:44 Uhr

    Die letzte echte Chance hat der Verein verspielt, als sie Frank Arnesen mit Schimpf und Schande aus der Stadt gejagt haben. Ihm wäre es eventuell gelungen den HSV in eine Richtung zu bewegen, die möglicherweise mit Fankfurt zu vergleichen wäre. Aber hätte hätte, wahrscheinlich wäre der Verein auch damit nicht zu retten gewesen. So wie Grave schreibt, müsste es wohl alles nieder gebrannt werden für einen Neuanfang. Das einzig sinnvolle.

  8. Skeptiker 17. Mai 2019 um 10:05 Uhr

    Das ist auch meine Meinung. Durch irgendwelche „Reformen“, die sowieso nicht kommen, ist dieses Konstrukt HSV nicht mehr zu retten. Alles abwickeln und dann sehen, ob etwas Neues entsteht. Das scheint die einzige Möglichkeit zu sein.

  9. Flanders 17. Mai 2019 um 10:19 Uhr

    Sollte der Vorstand sich in den kommenden Tagen / Wochen weiterhin in einen Kleinkrieg untereinander oder mit der BILD Zeitung begeben und seine Zeit nicht dafür einsetzen, die in zwei Monaten beginnende Saison in der 2. Bundesliga zu planen, ist der Verein wahrscheinlich wirklich nicht mehr zu retten.

    Bruno Labbadia hat sicher nicht Unrecht, wenn er bei der Stabilisierung des HSV von einer Mammutaufgabe spricht. Denn unabhängig von den Unruhen im Vorstand steht auch der kommende Kader nicht unbedingt für Erfolg: Die zwei Spitzenverdiener blockieren wohl 20% des Spieleretats und sind quasi nicht erwünschte Halbinvaliden und die Neuzugänge sind zumindest keine Garanten für den Aufstieg. Auch darüber hinaus befindet sich der HSV komplett im Umbruch und hat auf nahezu jeder Position Bedarf an einem Stammspieler.

    Denke ich an die Ausführungen von Horst Hrubesch im Podcast, hört sich dieser Neuaufbau nach extrem viel Arbeit an. Diese durch solche Unruhen zu gefährden ist verantwortungslos. Denn geht die kommende Saison schief, und das kann man von vornherein überhaupt nicht ausschließen, wird der HSV in der zweiten Liga ein ganzes Stück weiter durchgereicht und gegen Absteiger wie evtl. Freiburg, Mainz oder Augsburg nicht mehr mithalten können.

  10. Sven 17. Mai 2019 um 11:14 Uhr

    Den beiden Halbstarken muss man gar nichts zugute halten. Die sind einfach so pleite, dass sie nicht noch einen Cheftrainer unter die Palmen schicken können. Chance hatte er im Prinzip gar keine, mit diesem Vorstand im Rücken, diesem Kader auf dem Rasen und in diesem HSV-Biotop (siehe der heutige Blogeintrag des Hausherren). – Und Gier halte ich für unwahr. Wolf hatte einen Trainerschein, mit Stuttgart einen Erfolg vorzuweisen und eine Anfrage auf dem Tisch – so what?

  11. Gravesen 17. Mai 2019 um 11:14 Uhr

    Kostic an Eintracht Frankfurt verkauft. Man, muss denen das Wasser bis zum Hals stehen?

    • Leonadomitcabrio 17. Mai 2019 um 11:19 Uhr

      ich würde sagen, Oberkante Unterlippe

    • Ralf 17. Mai 2019 um 11:28 Uhr

      Und ich wette einiges dagegen das die Eintracht die vereinbarten vollen 6,5 Mios. überweist!!!! Die brauchen jeden Cent für die nächste Abfindung und den Umbau Ihrer Rumpeltruppe um laut BH wieder einen der beiden teuersten und wettbewerbsfähigen Kader zu haben.
      Man kann über diesen Verein leider Gottes nur noch lachen und den Kopf schütteln, furchterregendes Arbeiten auf allen Ebenen und noch dazu eine Aussendarstellung die jeder Beschreibung spottet!!!!!!

      • Gravesen 17. Mai 2019 um 11:32 Uhr

        Warum sollte Frankfurt auch nur ansatzweise die € 6,5 Mio. bezahlen, die sie nach der nächsten Saison hätten zahlen müssen? Ich bin noch nicht mal sicher, dass Kostic 2019/20 überhaupt in Frankfurt spielt. Für die Eintracht wäre das doch ein genialer Deal: Den Spieler für € 3,5 Mio. aus Hamburg holen und sofort für € 18 Mio. weiterleiten.

        • Leonadomitcabrio 17. Mai 2019 um 11:35 Uhr

          Becker gehört dafür nackend durch Hamburg gejagt……

        • UliStein 17. Mai 2019 um 11:40 Uhr

          Laut hiesigen Medien für fünf Millionen anstatt 6,5 wie zuerst vereinbart.

          https://www.fr.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt-filip-kostic-fest-verpflichtet-12293580.html

        • Ralf 17. Mai 2019 um 11:44 Uhr

          Vergiss nicht die äußerst üppigen 600.000€ Leihgebühr für diese Saison😂😂😂😂😂😂

        • Meikel 17. Mai 2019 um 13:11 Uhr

          Da sei Dir mal bitte sicher, es gibt hier keinen, der auch nur Ansatzweise auf dieser Position spielen könnte – und schon gar nicht so gut 🙂
          Ich halte ihn für eines der Grundgerüste – ein Stürmer (aller Wahrscheinlichkeit nach Jovic) ist da leichter zu ersetzen, zumal G. Paciencia seine Klasse auch schon teilweise bewiesen hat.
          Kostic ist auch ein wichtiger Ankerpunkt für Rebic und Gacinovic – sowohl als Spielpartner als auch außerhalb des Platzes
          Liest man Bobics Interviews, scheint es so, als wollte er wirklich lieber die Mannschaft (größtenteils) zusammenhalten, als die schnelle Kohle zu machen.

          Zitat
          Bobic sagte zur Frage nach einer finanziellen Schmerzgrenze: „Es geht nicht um Schmerzgrenzen, sondern um Marktwerte und Transferergebnisse, die man erzielen kann. Letztes Jahr bei Rebic habe ich auch ‚Nein‘ gesagt. Da war die Schmerzgrenze in der Hinsicht nicht erreicht, dass wir es machen mussten. Aber es gibt sicher Konstellationen, in denen man sagt: Okay, das muss man machen, weil wir uns ja auch entsprechend finanzieren müssen.“
          Zitat Ende

          Ich nehme ihm das auch ab, er wird niemanden verschleudern – aber natürlich sage auch ich bei einer gewissen Summe „dann verkauft den Jovic“ 🙂

    • Leo Kirch 17. Mai 2019 um 11:32 Uhr

      Die haben die Frankfurter angebettelt, dass die die Kaufoption ziehen.

  12. Jockel 17. Mai 2019 um 11:15 Uhr

    Wo kaufst Du das Zeug was Du rauchst?

  13. Petra Stierstädter 17. Mai 2019 um 11:41 Uhr

    5 Millionen, statt 6.5 Millionen schreibt die Frankfurter Rundschau zum Kostic Wechsel

    • Gravesen 17. Mai 2019 um 11:46 Uhr

      Warum sollten die Frankfurter, die wissen, wie beschissen es dem HSV geht, jetzt € 5 Mio. bezahlen? Sie hätten ihn noch eine weitere Saison für € 600.000 leihen und dann, bei Bedarf, für fixe € 6,5 Mio. holen können. Warum sollten sie das Risiko eingehen? In 1000 Jahren haben die keine € 5 Mio. bezahlt.

      • UliStein 17. Mai 2019 um 11:48 Uhr

        Eventuell, wenn man ihn diese Saison zum Marktwert von 25 Mio. weiterverkaufen könnte?

        • Gravesen 17. Mai 2019 um 11:49 Uhr

          Dann würde das vielleicht Sinn machen. Wenn sie mit ihm planen, wäre es schwachsinnig

      • Mosche 17. Mai 2019 um 14:18 Uhr

        Becker kann ausschließen, dass die Ablösesumme voll in die Mannschaft fließt.
        Er kann wohl eher ausschließen, dass ein Cent davon in die Mannschaft fließt.
        Wie schlimm es um die Finanzen steht, weiß wahrscheinlich nur die kontoführende Bank,
        die jede Woche das Überziehungslimit anpasst.

  14. Kerberos 17. Mai 2019 um 11:55 Uhr

    Der Ausverkauf hat also begonnen! Kostic sogar noch unter Buchwert (aktuell 6,5 Mio.) abgegeben – da sind also die ersten 1.5 Mio. Minus in der Bilanz aus „Transfergeschäft“. Wie sagte doch B. Hoffmann noch vor kurzem: wirtschaftlich ist der HSV gut aufgestellt.

    • Calcetin 17. Mai 2019 um 15:41 Uhr

      Erst mal vorweg, ich habe zwar Betriebswirtschaft studiert, aber ich halte es für pervers Menschen wie Maschinen abzuschreiben. Mir fällt nur eine andere Branch ein wo das vermutlich gemacht wird und die stecken ganz tief im kriminellen Umfeld.

      So, jetzt zur „nüchternen“ Betrachtungsweise von Abschreibung für Abnutzung (ja, die Menschen werden da verbraucht und deshalb kann man ihren Wert abschreiben, wie gesagt, pervers).
      Laut Transfermarkt ist Kostic am 25.6.1017 vom VFB Stuttgart für 14 Millionen zum HSV gewechselt. Da der HSV auch damals durch Abschreibungen keine Steuern sparen wollte, werden sie eine lineare Abschreibung gewählt haben, also 14/5=2,8 Millionen Wertverlust pro Jahr. Demnach hätte der jetzt einen „Restwert“ von 8,6 Millionen. Leihgebühr gab es letztes Jahr und nächstes Jahr nicht mehr, es bleibt also ein Verlust von 3,6 Millionen.

      Wenn wir schon so menschenverachtend sind (ihr seht, das geht mir richtig gegen den Strich, irgendwo bin ich wohl doch ein Sozialist) und Spieler als Anlagevermögen ansehen, dann hätte schon letztes Jahr eine Wertberichtigung auf 3 Millionen vorgenommen werden müssen, weil die 2,8 Millionen nicht zu realisieren waren.

  15. VSabi 17. Mai 2019 um 12:15 Uhr

    Wie wird der Sonntag im Volksparkstadion enden? Geplant war die Aufstiegsparty und das sollten die hündische Anhängerschaft mit einen Topzuschlag teuer bezahlen. Der Lügner von Leverk. Hätte seine unberechtigte Sonderzahlung erhalten und die Sprechpuppe hätte kein Mikrofon ausgelassen um uns seine Visionen kund zu tun. Der unfähige und korrupte Aufsitsrat hätte sich breit grinsend auf der VIP-Tribüne plaziert. Der harte Kern und kritiklose Fan wären ausgeflippt und hätten Beiersdorfer , Titz und den Durazell- Holtby zurück gefordert.
    Die Realität wird anders aussehen. Duisburg ist durch und der HSV hat verdienterweise den Aufstieg verpasst. Die Verursacher des Misserfolgs der letzten Jahre wie Hunth,, Lasogga, Sakai sind “ verletzt “ oder haben sich verpisst. Der Rest der Truppe wünscht sich nur, dass die 90 Minuten schnell vergehen und sind Gedanklich schon im Urlaub. Hoffmann und Jansen werden feige sich in den letzten Winkel der VIP-Tribüne verstecken und sonst wird kein Verantwortlicher zu sehen sein. Es werden annähernd 50.000 im Stadion sein und die Verarsche von King Kong mitsingen. Kein kritisches Plakat und nur Schähgesänge auf andere Vereine sind das Markenzeichen dieser Anhängerschaft. Sollten wie beim letzten Spiel vor dem Abstieg die total Gehirnamputierten wieder ihr Feuerwerk abbrennen , wäre das ein weiterer Beleg, dass dieser Verein nicht in die oberen Ligen gehört.
    WENIG VERSTÄNDNIS habe ich für Besucher die mit ihren Kindern zu einen so gefährteten Spiel gehen!

  16. Jockel 17. Mai 2019 um 12:18 Uhr

    Es macht doch überhaupt keinen Sinn mehr sich den seltenen Kopf über die täglichen Schwachsinnigkeiten der Verantwortlichen zu zerbrechen.

    Dass der Ausverkauf beginnt ist offensichtlich notwendig. Die Aktionäre fühlen sich offensichtlich gut mit dem aktuellen Management. Wenn nicht, gäbe es genügend Gründe um zu protestieren. Aber das bleibt aus.

    Wir hier oder die Hüpfer im Stadion sind kleine Lichter. Wir können bestenfalls mutmaßen. Der Eine (Grave) besser, der Andere eben nicht.

    Diese Saison und insbesondere dieser Saisonabschluss haben das noch ein weiteres Mal unterstrichen.

    Als nächstes wird Santos für irgendetwas zwischen 6-7 Mio gehen, dann Pollersbeck für 2-3 (vielleicht) und dann war es das auch bald schon. Becker der Blender wird dann wieder irgendetwas von Transfererlösen schwafeln, BH die Geschäftsstelle um 2-3 Berater erweitern, im Dezember ist der nächste neue Trainer dann Geschichte.

    Im März 2020 sind die liquiden Mittel fast komplett dahin. So um diese Zeit wird Jansen dann als Präsident zurücktreten, weil er sich zu alt und ausgebrannt fühlt. Wettstein sitzt irgendwo in Lichtenstein um die Gelder zu verteilen und BH bringt sich bei Pauli als Präsident in Position. Usw usw usw

  17. Gravesen 17. Mai 2019 um 12:22 Uhr

    Ich habe gerade mal geguckt, wie die Resonanz auf den Kostic-Verkauf auf der HSV-Facebook-Seite aussieht. Zusammenfassung: Es ist unfassbar. Es gibt da tatsächlich Vollpfosten, die das Ganze auch noch abfeiern. Diese Dummheit macht mich so krank

    • UliStein 17. Mai 2019 um 12:27 Uhr

      Vielleicht sollte man ihnen dieses Video mal zeigen? 😉

      https://www.facebook.com/eintracht/videos/439022086856684/

    • Micha 17. Mai 2019 um 12:36 Uhr

      Habe mir HSV auf Facebook nun auch angeschaut: 95 Prozent sehen selbst dort den Transfer kritisch bis spöttisch, Tenor: Becker sollte mal einen Taschenrechner zu Rate ziehen.

  18. Gravesen 17. Mai 2019 um 12:42 Uhr

    https://hsv24.mopo.de/2019/05/17/bochum-bestaetigt-hinterseer-abgang-was-der-stuermer-beim-hsv-kassiert.html
    .
    € 1,5 Mio. Gehalt in der 2. Liga!!! Die gehören alle gefeuert. Sofort!

    • Jockel 17. Mai 2019 um 12:53 Uhr

      Selbst 1 Mio wäre zuviel…. blödsinn. 500 K + Prämien.

      ABER NOCHMAL: was regen wir uns darüber noch auf?!

      Und – dieser ganze Transferaktionismus der letzten zwei Tage dient doch nur einer Sache: Schnell den Mantel des Schweigens über die Wolf/ Becker/ vielleicht legen.

      Das sind alles Verbrecher. Pissverein.

    • Jockel 17. Mai 2019 um 12:55 Uhr

      Im übrigen wird der beim HSV wieder nicht mehr funktionieren und auf Max 10 Treffer kommen. Wenn er überhaupt spielt.

    • Sven 17. Mai 2019 um 13:07 Uhr

      Damit ist der heutige Blog beantwortet: Hoffmann sitzt fest im Sattel.

      Die Titanic auf Kurs…

    • hamuburgmini 17. Mai 2019 um 14:11 Uhr

      Gab es nicht vor kurzem die offizielle Mitteilung über die Presse einer Gehaltsobergrenze?
      Maximal 1Mio Jahresgehalt – was bereits dem Gehalt eines Spielers eines Bundesliga-UEFA-Cup-Aspiranten – entspricht???

      Das nächste LÜG