Der Star ist der Trainer?

Mal ganz ehrlich, wofür geht man in der neuen Saison eigentlich ins Stadion bzw. wofür soll man ins Stadion gehen? Um das gleiche Gebolze wie in der abgelaufenen Rückrunde zu sehen? Um Zeuge zu werden, wie eine Mannschaft, deren Etat bereits zum jetzigen Zeitpunkt erneut um € 3 Mio. erhöht werden soll, sich im eigenen Stadion von Teams abschießen lässt, deren Truppen nur einen Bruchteil dessen kosten, was die „HSV-Stars“ abgreifen? Soll mir doch bitte, nach dem Abgang von Douglas Santos und Fiete Arp, einer sagen, für welchen Spieler er ins Stadion gehen will? Für Hinterseer? Für Dudziak? Für Heuer Fernandes? Sorry, wirklich nicht.

Das Team um den Trickser und seine Leverkusener Kumpeltruppe hat einen kontur- und gesichtslosen Haufen zusammengekauft, der an Langeweile nicht zu übertreffen ist. Ich war über 40 Jahre lang Fan und irgendwie hatte der HSV, wenn auch sportlich vielleicht nicht so erfolgreich wie Bayern und Dortmund, immer einen oder mehrere Spieler, die ich irgendwie cool fand, bei denen ich auf die weitere Entwicklung gespannt war, bei dem ich am Ende der Saison betroffen war, wenn er weggekauft wurde. Heute ist das eine Mannschaft, die einfach nur langweilig ist und langweilig spielt.

Der eigentliche Star in diesem Verein ist inzwischen der Trainer, der mit großer Wahrscheinlichkeit in einem Jahr nicht mehr an der Seitenlinie stehen wird. Und jetzt Martin Hanik? Im Ernst? Der ist 32 Jahre alt, hat in Bremen noch einen Vertrag bis 2021 (kommt also nicht umsonst) und verdient an der Weser mehr als € 2 Mio. Das ist der nächste smarte Transfer der Gigantentruppe um Hoffmann, Boldt, Mutzel, Spors und und und? Die Herren, die mit dem Ruf nach Hamburg kamen, in England, Frankreich, Südamerika etc. besser vernetzt zu sein als die Bundeskanzlerin? Die kommen jetzt auf Martin Harnik? Nachdem sie alle Ex-Juwelen verschenkt und die Becker-Liste abgearbeitet haben? Nachdem sie immer noch ca. 7 oder 8 Spieler verkaufen!!! müssten? Wofür werden diese Typen eigentlich bezahlt? Für ablösefreie Transfers wie Hinterlader oder Knorpel-Kittel? Boah, das ist kreativ.

Das, was die Herren dort tun, kann ich euch verraten: Sie wracken den Hamburger Sport Verein ein für allemal ab. Sie ziehen noch das an Kohle raus, was da ist und lassen sie von ihren Nachfolgern abschließen.  Was für ein unfassbar öder Verein, was für eine gähnend langweilige Mannschaft.

Passend dazu:

Jansen kritisierte etliche Entscheidungen von einstigen Verantwortlichen, die den Zweitligisten vor allem finanziell belasteten. Man habe Spielerverträge ausgehandelt, die „grenzwertig waren“, sagte der ehrenamtliche Chef des Traditionsvereins. Spieler hätten viel verdient, aber zu wenig davon auf dem Platz zurückgezahlt. „Da ist ganz, ganz viel Geld draufgegangen.“ (Quelle: Welt.de)

Ehrlich, Bass Jansen, du hast doch nicht alle Latten am Zaun. Du laberst von Mondverträgen aus der Vergangenheit, siehst aber als Aufsichtsrat tatenlos dabei zu, wie die die angebliche Juwelen verschenkt und Leute wie Hinterseer, Kittel, Ewerton und nun möglicherweise Harnik, ohne jeden Wiederverkaufswert, geholt werden? Wie weit willst du die Leute eigentlich noch verarschen. Seit 1 1/2 Jahren sitzt der Vogel als DIE sportliche Kompetenz im Kontrollgremium. Die Vergangenheit kann man immer dann kritisieren, wenn man es in der Gegenwart anders macht. Macht ihr, im Aufsichtsrat und Vorstand aber nicht. Naja, den Idioten kann man wohl immer noch verkaufen. Außerdem hat Jansen in seiner Zeit beim HSV, in der er mehr verletzt als gesund war, doch selbst massiv von diesen Verträgen profitiert, die auch heute noch gemacht werden. Aber das scheint der Vogel wohl vergessen zu haben, das typische HSV-Phänomen.

„…gerade die aktuellen Transfers sind mehr als vielversprechend, Ewerton und Hinterseer sind erfahrene, starke Spieler und wäre Kittel nicht so verletzungsanfällig, hätte er niemals in der 2.Liga gespielt. Also sollte er fit bleiben wird er unser mit Abstand bester Spieler seit langem.“

Die Propaganda lebt immer noch, besonders bei den besonders dünn-Angerührten.

Zum Schluss….

das Letzte!

Santos-Berater Haase bleibt dagegen auch zwei Tage später noch dabei, dass seiner Meinung nach der HSV ihn zu bezahlen habe. „Aufgrund des wochenlangen vertrauensvollen Austauschs mit Herrn Hoffmann bin ich über dessen jetzige Einschätzung überrascht“, sagte er am Sonntag. Doch was passiert, wenn beide Seiten bei ihrer Haltung bleiben? (Quelle: Abendblatt.de)

Yepp, das ist Bernd Hoffmann, wie man ihn kennt. So lange er jemanden braucht, ist er charmant, scheiß-freundlich und außerordentlich zuvorkommend. Wenn er dann hat, was er wollte, kennt er seinen ehemaligen Geschäfts- oder Gesprächspartner nicht mehr. Immer und immer und immer wieder.

Von | 2019-07-22T07:17:30+02:00 22. Juli 2019|Allgemein|23 Kommentare

23 Comments

  1. Mosche 22. Juli 2019 um 07:34 Uhr

    Grave, wie soll der HSV mit dieser Truppe in der zweiten Liga Tore schießen ? 😂
    Gegen Darmstadt gibt es im besten Fall ein 0:0 und ich freue mich so auf die Gesichter
    im Stadion. (in meinen Gedanken, denn der Volkspark wird mich nicht sehen)
    Es wird wie in den letzten Jahren Panik ausbrechen und mich würde dann die Lösung Kühne…
    (warte mal, der hat ja keinen Bock mehr)
    Der HSV wird sich dann noch mit Leihspielern versuchen, die Hecking gut kennt. z.B. L.Benes
    (Alles so durchsichtig)
    Diese Saison wird die bitterste! HSV Saison aller Zeiten !
    believe me

    • Saschas Alte Liebe 22. Juli 2019 um 08:44 Uhr

      Wenn nicht ‚der Hunter kommt und den belgischen Serienmeister cool abschießt‘
      (sinngemäß zitiert, HSV TV nach dem Freistoß gg. RSC A.) 😉
      Wenn die kommenden Zweitligagegner wieder nicht besser sein werden als diese enttäuschenden Belgier, wird auch diese Version HSV einigermaßen mithalten können.

  2. Gravesen 22. Juli 2019 um 07:37 Uhr

    Ach, Was ist denn „der Verein“?

    • Saschas Alte Liebe 22. Juli 2019 um 08:36 Uhr

      Ziemlich alte ausgelatschte Stiefel mit durchgelaufener Sohle und unten jeder Menge Löchern, aber außenrum von dauernd wechselnden Leuten mit zu kleinen Füßen fleißig neu auf Hochglanz gewichst
      Womöglich landen diese Galoschen mal als skurriles Kunstwerk in einem Museum, wenn nicht im Container …

    • Nichtkunde 22. Juli 2019 um 15:01 Uhr

      „Der Verein“ ist in der heutigen Zeit eine PR-Plattitüde, die dem Kunden auf emotionaler Ebene einen Hauch von Nostalgie suggeriert.

  3. Bidriovo 22. Juli 2019 um 09:11 Uhr

    Es wird Zeit, dass kommendes Wochenende die neue Saison los geht und der HSV endlich seine Hose runter lassen muss. Dann wird man sehen, wie toll der HSV performen wird und was die Neuen wert sind. Neugierig bin ich jedenfalls darauf, was Hecking eingefallen ist, um tiefstehende Gegner zu knacken. Jatta wird ihm dabei auch in der neuen Saison nicht weiterhelfen.

    @Gravesen: Wann kommst Du denn mit deinem HSV-Mutmachbuch auf den Markt? Der geneigte Edelfan könnte so kurz vor dem Saisonstart ein paar Groschen angespart haben, die unbedingt in HSV-Sachen investiert werden müssen.

    • Gravesen 22. Juli 2019 um 09:24 Uhr

      Nun, ich befürchte, es wird eher kein HSV-Mutmachbuch werden, eher das Gegenteil. Es ist eine Mischung aus eigenen Erfahrungen der letzten 7 Jahre, die hier noch nicht geschrieben wurden. Aus persönlichen Ansichten. Aus Schlussfolgerungen. Aus Medien- und Personenkritik. Aus Blogs und wie sie weshalb zustande gekommen sind. Und so weiter. Da ich aber noch am Scheiben und längst noch nicht fertig bin, wird das nichts mit dem Saisonstart in einer Woche. Ich tippe mal auf Weihnachten, wenn alles glatt läuft.

      • Weltmeister 22. Juli 2019 um 10:39 Uhr

        Weihnachten? Ein Buch passend zum hell brennenden Baum? Darauf freuen sich der Schweber, Didi, Bruchpilot und Berni ganz bestimmt!
        😉

        • Saschas Alte Liebe 22. Juli 2019 um 11:47 Uhr

          Rechtzeitig zur Rückrunde 😉, und über die Bilanz steht dann womöglich auch schon was drin?

          • Gravesen 22. Juli 2019 um 11:48 Uhr

            Nein, davon verstehe ich nicht genug

      • Gravesen 22. Juli 2019 um 12:50 Uhr

        Nein, es ist kein Abstiegs-Abklatsch. Es ist deutlich persönlicher, mit wesentlich mehr Wertung, Deutung und Interpretation der Geschehnisse aus den letzten 10 Jahren.

  4. Weltmeister 22. Juli 2019 um 09:23 Uhr

    Jeder mittelmäßige Comunio-Spieler hätte kreativere Lösungen gefunden als das Management des HSV. Unfassbar, dass die Herren für diesen einfallslosen Mist auch noch von der Hamburger Presse und somit auch von den Fans abgefeiert werden.

    Fakt ist, dass der Kader erneut geschwächt wurde. Obendrein wurde der teuer zusammengeklöppelte Nachwuchs verschenkt.

    Und spielerisch?
    Seit Jahren krankt im Offensivbereich das Flügelspiel und das zentrale Kurzpassspiel. Es bleibt schleierhaft, wie diese Mannschaft aus dem Spiel heraus Torchancen kreieren soll. Denn daran wird sich auch in diesem Jahr nichts ändern.
    Prognose: Tore resultieren, wie schon in den vergangenen Spielzeiten, überwiegend aus Zufällen, individuellen Fehlern des Gegners und aus Standards.
    Sprich: Augenkrebs-Fußball zum Abgewöhnen, nur noch eine Stufe schlimmer als bisher.
    Ich kann nur heilfroh sein, dass ich keine Dauerkarte mehr besitze.

    Und sonst so?
    Es bleibt Alles beim alten: Die Männer auf den Pferden kassieren erstklassig, installieren Buddies und reiten anschließend gemeinsam mit vollen Taschen hinfort.

  5. Arnold 22. Juli 2019 um 09:47 Uhr

    Danke Grave ! Dieser Blog ist der letzte mir gebliebene Bezug zu diesem stinklangweiligen und unsypatischen Verein geworden.

  6. Ex-HSVer im Herzen 22. Juli 2019 um 10:46 Uhr

    Ich kann Arnold beipflichten. Aufwachen und im Bett lesen und man ist aufgrund des Kopfschüttelns gleich wach.

    Ich frage mich, wie es sein kann, dass dieser Anwaltstyp mit der Streitfrage überhaupt an die Öffentlichkeit geht. In jedem Vertrag gibt es eine Verschwiegenheitsklausel. Und für was will der 1 Mio €? Für 2 Telefonate? Das ist alles nur noch pervers. Ist doch klar, wie das ausgeht: Vergleich bei 500K und der lacht sich schlapp. Und Hoffmann? Ja und? Zahlt ja der Verein (bzw. die bekloppten Anleihe-Zeichner).

    Mich würde mal die (vermutete) Liquiditätslage interessieren. Kerberos am Start??

    • Saschas Alte Liebe 22. Juli 2019 um 11:49 Uhr

      Nach Franks Auftritt mit der schönen Bilanz wahrscheinlich.

  7. Libero 22. Juli 2019 um 13:02 Uhr

    Ich kann Grave nur beipflichten.
    Noch nie, wirklich noch nie in den letzten 40 Jahren hatte der HSV eine so schlechte und langweilige Truppe wie in der kommenden Saison.
    Die einzigen beiden Spieler, die technisch, taktisch und läuferisch in der letzten Spielzeit so etwas wie Spielkultur pflegten, waren Santos und Mangala, die jetzt aber weg sind.
    Der aktuelle Kader ist ein Sammelsurium von mittelmäßigen 2. Ligaspielern oder noch darunter, geblieben sind ein paar – bestens bezahlte – Spieler mit Erstligaerfahrung, die aber entweder zu schlecht (Sakai) oder dauerverletzt (Hunt, Papa) oder beides sind (Wood).
    Folterfussball at its best (alle), unkontrolliertes Gebolze (v. Drongelen, Papa,) technische Unzulänglichkeiten (Jatta, Narey), fehlende Geschwindigkeit (Hinterseer, Papa, Hunt), Überraschungen (keine) und eine gänzlich fehlende Hierarchie werden die Spiele des HSV in dieser Saison prägen.
    Das Spiel wird derart einfach auszurechnen sein, dass sich alle Gegner – wie bereits in der Rückserie der vergangenen Saison – darauf entsprechend einstellen werden.
    Und da man in Hamburg tatsächlich daran glaubt (Hoffmann, Boldt) ganz oben mitspielen zu können, wird man wieder mit einer gewissen Selbstzufriedenheit in die Spiele gehen und schnell merken, dass nach vorne gar nichts geht, dass man keine Lösungen entwickeln kann und dass nach hinten nur halbherzig verteidigt wird.
    Diese Trümmertruppe spielt gegen den Abstieg, und die zu erwartende fussballerische Schonkost wird ganz schnell zu Unmut und Pfiffen führen, wenn die Hüpfer merken, dass diese Saison nun mal gar nichts gehen wird.

  8. Saschas Alte Liebe 22. Juli 2019 um 13:50 Uhr

    Tja, die Relationen ändern sich. Sieht man Leibold bei der Arbeit, beginnt ein vormaliger ordentlicher BL Spieler zu glänzen.
    Auch ein alternder Hunt sieht doch deutlich besser noch aus als alle seine gepriesenen Navhfolgerspielmacher wie Övzan, Fein, Kittel.
    Selbst Jatta sticht nach wie vor noch heraus; er ist offenbar in ungewöhnlicher Weise immernoch irgendwie „HSV immun“.
    Um wieviel er besser oder seine Mitkicker schwächer werden/wurden, mag jefer für sich mal beurteilen.
    Von einem „Superstar“ war ja ernsthaft eh nie die Rede.
    (Antwort an @frankfurter, offenbar inzwischen hinfällig)

  9. VSabi 22. Juli 2019 um 17:24 Uhr

    Die Erwartungshaltung ist wie in jedem Jahr die gleiche, man setzt auf die Erfahrung eines Hunth, die volle Hingabe eines Papadopoulos und die Hoffnung, dass ein Wood endlich Fussballspielen lernt. Träumt weiter!!!! Alleine diese drei Spieler werden die Enttäuschung der neuen Saison sein, gepaart mit den dürftigen Leistungen der Neueinkäufe. Vielleicht gibt es einen einäugigen unter den Blinden !
    Einen Star gibt es im Vorfeld, den Trainer Hecking. Aber auch er wird erkennen müssen, dass dieser HSV in der zweiten Liga nur Mittelmass sein wird. Warum Hecking sich den Versagern von Trainern anschliesst, bleibt sein Geheimnis. Luschen wie Gisdol, heute noch arbeitslos oder Slomka nach Jahren zum zweiten Chaosverein im Norden, Titz in die vierte Liga, Hollerbach in die Belgische Provinz und Wolf sind genügend abschreckende Beispiele.
    Die Führungsriege wird kräftig Sprüche klopfen bis Tabellenplatz 5 und danach sich vom Acker machen, nartürlich mit entsprechender Abfindung. Die Sprechpuppe Jansen wird VV und hat finanziell ausgesorgt um mit diversen Starköchen in der Gastronomie zu experimentieren.
    Was mich verwundert ist die Situation, dass von den ca. 300 Mitarbeitern beim HSV niemals Unmutbekundungen bezüglich Führungsstil von Hoffmann gibt. Kann ein Mann der von einer Trickserei in die nächste geht so kritiklos von den Mitarbeitern gesehen werden. Dies zu durchleuchten wäre einmal eine Aufgabe für die Hamburger Medien, aber man kennt ja die hündische Gefolgschaft der Schmierlappen.
    Der HSV würde in jeder anderen Stadt von den Medien zerfleischt werden!

    • HamburgerJung70 22. Juli 2019 um 18:59 Uhr

      Na ja, Du erwartest doch nicht von angestellten Mitarbeitern in der GS, dass sie ihren Unmut laut äußern. Un warum auch?

      Wenn selbst die sog. Fans (ich denke da mit Grausen insbesondere am letzten Spieltag) zu wirklich jedem Drecksspiel wandern und Leute feiern, deren spielerische Leistung im Widerspruch zur Entlohnung stand? Weder haben diese ihre Kritik in Form von Verzicht oder einer anderen angemessenen Form verpacken wollen… Und dann sollen die Angestellten voran gehen?

      Nun sein wir ehrlich, den meisten reicht es doch, lediglich gefahrlos etwas Dampf abzulassen. Und ansonsten wollen die meisten doch gar keine ehrliche kritische Auseinandersetzung. Achte doch einmal auf das Geheule, wenn doch einmal etwas Kritisches gechrieben wird.

      Auch ich vermisse eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem HSV in den Hamburgern Medien. Aber ich habe verstanden, dass es einfacher ist, den Leuten (bzw. der deutlchen Mehrheit) das zu geben, was sie lesen wollen. Nämlich schöne, hoffnungsvolle Geschichten.

      • Saschas Alte Liebe 22. Juli 2019 um 20:40 Uhr

        … weswegen Gravesen der Pester mit den hässlichen Wahrheiten und die Scholles die netten Fanboys mit den süßen Lügen sind, denen es ja augenscheinlich genauso geht wir den armen leidgeprüften abertreuen Fans.
        (schnief!)

    • Saschas Alte Liebe 22. Juli 2019 um 19:59 Uhr

      „Warum Hecking sich den Versagern von Trainern anschliesst, bleibt sein Geheimnis“
      ——-+++
      Wie schon mal erwähnt,
      der HSV ist einfach ein dankbarer Kandidat für ein Zwischenspiel für einen etablierten Trainer wie Hecking. dessen Standing und Vita durch was auch immer beim HSV nicht beschädigt werden könnte.
      Es wird zudem gut bezahlt.
      Wenn’s nicht gut läuft, ist es leicht, die Ursachen und Probleme beim Club zu finden („wo es nicht mal ein Hecking schafft …“ o.ä.)
      Wenn’s überraschenderweise gut läuft, ist Hecking der Trainerkönig und HSV Retter vor dem Absturz, mit Nimbuspotential.
      Den ollen Seelenverkäufer womöglich wieder flott zu bekommen, das bedeutete schon ein Alleinstellungsmerkmal!
      Wenn ein wirklich ganz großer Club anklopft, kann er sich auch ohne Gesichtsverlust zügig rauskaufen lassen, jeder außerhalb der Rautenwelt hätte Verständnis.
      Das Risiko bei diesem Engagement geht gegen null, er kann nur gewinnen.
      Einfache Kalkulation.
      Und das übliche profane Propaganda-Geplapper ist morgen eh längst vergessen, es gehört eben dazu. Beim HSV sowieso.

      • Saschas Alte Liebe 22. Juli 2019 um 22:46 Uhr

        Beim HSV zeigen sich stets ähnliche oder gleiche Krisensymptome, die ziemlich eindeutig nicht ursächlich bei den Trainern zu verorten sind.
        Jedes Scheitern wird auf die Situation des Clubs zurückgeführt werden, mit gutem Grund und bei jedem Personalwechsel etwas mehr.
        hecking ist einer, der schon gezeigt hat, was er kann; sein Leumund und Ansehen ist höher als das dieses Clubs; er wird keinen Schaden nehmen.
        Nachher interessiert sich in diesem schnelllebigen Geschäft niemanden mehr für den Vorgänger, egal wie erfolgreich der Nachfolger sein mag.

        • Kevin allein in Hamburg 23. Juli 2019 um 07:12 Uhr

          Hallo.
          Ich gebe dir Recht, was den HSV angeht und das Hecking sicherlich ein gutes Ansehen geniest und sein Ruf unbeschadet ist, soweit ich das beurteilen kann.
          Aber genau deshalb würde ich persönlich an Hecking seiner Stelle es anders machen und hätte den Job als Trainer beim HSV niemals angenommen.
          Ich persönlich würde mir diesen verlogenenen Haufen (Hoffmann und Konsorten) niemals antun.
          Man kann nur Schaden nehmen bei „DIESEM HSV“. Vor allem als Trainer.

          Ist halt meine Meinung.
          Ich würde nicht im Ansatz versuchen meinen Ruf zu schädigen indem ich beim HSV mich mit einer Charakterlosen, Namenslosen widerlichen Söldnertruppe herum ärgern muss.

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