Das soll doch wohl ein schlechter Scherz sein…

Ist schon Wahnsinn, wofür so Super-Manager wie Hoffmann, Boldt, Mutzel und Co. da sind und ihre Hunderttausende im Jahr kassieren.

Die Transferliste von Vorgänger Becker abarbeiten…

Unbekannte 18-Jährige aus England kaufen…

Durchschnittliche Zweitligabolzer erwerben…

Aber wenn es darum geht, Dinge zu veranstalten, die ihre Honorare rechtfertigen, geraten die arroganten Herren ganz schnell an ihre natürlichen Grenzen.

Nachdem der HSV in Sachen Neuzugänge so weit wie kaum ein anderer Zweitligaclub ist, hakt es nun bei den Abgängen. Mittlerweile haben sich die Hamburger sogar entschieden, größtenteils auf eine Ablöse für die Verkaufskandidaten Julian Pollersbeck (24), Gotoku Sakai (28), Vasilije Janjicic (20), David Bates (22) und Tatsuya Ito (22) zu verzichten. (Abendblatt)

Sorry, aber das kann doch nur ein Witz sein. Und, jaja, ich kenne die Sprüche. „Für die Spieler gab es nun mal keinen Markt“ bla bla.

Komisch, dass das immer für HSV-Spieler gilt, für andere jedoch nicht. Für all das gibt es nur noch eine einzige Erklärung: Der gesamte Wasserkopf des HSV besteht aus unfähigen, überbezahlten, dumm-quatschenden Abzockern, die nicht im Ansatz dafür geeinigt sind, auch nur als Hilfsscout ein Brötchen verdienen zu können. Pollersbeck (24) wurde für € 3,5 Mio. gekauft und in Hamburg als der legitime Nachfolger von Manuel Neuer erklärt. An Ito war angeblich die halbe Premier League interessiert. Bates ist schottischer A-Nationalspieler. Janjicic hat mit 20 Jahren bereits Bundesliga-Erfahrung und spielt international für die Schweiz.

Und für diese Spieler soll es jetzt keinen Markt geben und man will sie verschenken? Und im nächsten Jahr verschenkt man dann Hinterseer und Dudziak und Kinsombi? Wenn es nach mir gehen würde, würde ich diese Null-Performer in den Anzügen mit der großen Fresse verschenken, lieber heute als morgen.

Und die Herrn Köttgen, Jansen, Peters, Frömming, Goedhart, Krall und Schulz gucken zu und nicken ab. Geile Kontrolleure!

Von | 2019-07-30T19:02:44+02:00 30. Juli 2019|Allgemein|12 Kommentare

12 Comments

  1. Demosthenes 30. Juli 2019 um 18:07 Uhr

    Wie wär’s, wir verschenken stattdessen Hoffmann, Boldt, Wettstein, Mutzel, Spors und Co?

    Für die scheint es ja sonst auch keinen Markt zu geben. Und der HSV spart ein paar Millionen Gehalt ein plus ein paar mehr Millionen an stümperhaft ausgegebenen Transfergeldern.

    PS: Wie Nachwuchsarbeit geht hat man gestern bei Pauli gesehen, Conteh war klasse.

  2. Michael 30. Juli 2019 um 18:53 Uhr

    Ich warte auf Dein Buch. Das ist kein Drängelversuch, sondern ernst gemeint. Diese Vorgänge verdienen eine Monographie, sollte sie verfilmt werden, würde es eine Serie vom Format House of Cards.
    Nur irgendwie realistischer, weil wahr.
    Spreche ich mit Freunden, können sie es kaum glauben, was da abgeht. Diese rasche Abfolge von Versagen, Intrige, Beschiss und Abzocke könnte man glatt für eine Räuberpistole halten.
    Wenn es nicht wahr wäre…

  3. Nichtkunde 30. Juli 2019 um 19:36 Uhr

    Pollersbeck ist ein Paradebeispiel dafür, wie der HSV (Markt)Werte vernichtet. Erst mit Hilfe von Kumpanen aus den Reihen der Boulevardprese mit (vermutlich kräftig ausgeschmückten) Indiskredition angezählt, dann teuer den nächsten, vermeintlich ungleich besseren (Kurzzeit)Hoffnungsträger verpflichtet, um dann „überrascht“ festzustellen, dass eine deratige Herangehensweise der Attraktivität des nun Unerwünschten für den Markt so gar nicht zuträglich ist.

  4. Gravesen 30. Juli 2019 um 19:52 Uhr

    Ich zitiere Spendenbescheißer und Chef-Hofberichterstatter Münchhausen „de Vrij van Gaal Spendenbeschiss“ Scholz:
    .

    „Selbst diejenigen, die Bernd Hoffmann immer wieder Eigeninteresse beim HSV unterstellen, haben selbst nichts anderes im Kopf.“

    .
    Das sagt der Richtige. Lässt sich seinen Scheiß-Blog vom Verein und von einer Wettbude finanzieren und unterstellt anderen Leuten unlautere Absichten. Der Typ ist wirklich das Hinterallerletzte

    • Saschas Alte Liebe 31. Juli 2019 um 02:56 Uhr

      Man lese nur mal dieses Geschleime der Überschriften:
      „Die Hierarchie stimmt – und die Talente bekommen Zeit“
      „Sportliche Attribute werden wieder vordergründig“
      „Der HSV hat seine Mentalität verändert “
      „Endlich wieder Basis – und keine Diskussion über Konzept- oder Laptoptrainer“
      „Noch mal zusammengefast: Die Hierarchie im Team stimmt auf der Führungsebene ebenso wie bei den Führungsspielern.“

      Das ist so verlogen und absurd verquer, das es nicht mal lohnt, kommentiert zu werden.
      Was für ein charakterloser Wendehals.

      (pardon, es sollte wirklich nicht zitiert werden)

  5. The_maxx 30. Juli 2019 um 19:55 Uhr

    Unfassbar!

  6. Weltmeister 30. Juli 2019 um 20:51 Uhr

    Mir drängt sich immer mehr der verworrene Gedanke auf, dass es bei all den Deals nur noch darum geht den Club abzuwickeln und sich selbst die Taschen vollzumachen, ehe man sich vom Acker macht.

    So viel Fehlgriffe und falsche Entscheidungen kann man doch nicht ernsthaft treffen?
    Würde man sich aufrichtig für das Wohlergehen des Clubs interessieren, so müsste doch zumindest hier und dort mal mal Glücks- oder Volltreffer bei herauskommen, oder nicht?

    Zugegeben, ich muss bei dem Gedanken selbst derbe lachen: Aber steckt nicht doch eine ominöse unsichtbare „Macht“ hinter all dem Unsinn? Die versprochene Übernahme durch einen Scheich? Chinesen? Oder wer sonst könnte ein Interesse am kompletten Niedergang des Clubs haben? Wer könnte oder würde hiervon profitieren?
    Irgendwie finde ich den Gedanken krank und spannend zugleich. 😉

    Mal ohne Flachs: Es ist doch völlig ballaballa, dass trotz angeblich gutem Willen sämtliche Entscheidungen komplett für den Arsch sind?! Und all dass, obwohl die Kommandobrücke und der Stab darunter bereits mehrfach ausgetauscht wurden?

    Eigentlich ist es aber auch piepegal. Denn die Titanic hat längst Schlagseite. Ob der Eisberg nun bewusst gerammt wurde oder nicht: Wen interessiert‘s? Die Schuldfrage wird eh nicht geklärt werden. Und solange die Kapelle weiter auf dem Deck für lustige musikalische Ablenkung sorgt, werden die Passagiere weiterhin in viel zu engen rosafarbenen Hemden eifrig das Tanzbein schwingen und im Takt hüpfen.

    RIP, HSV.

  7. Weltmeister 30. Juli 2019 um 22:11 Uhr
  8. Benno 31. Juli 2019 um 03:30 Uhr

    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/hsv-sportdirektor-michael-mutzel-der-perlenfischer-vom-volkspark-63653268.bild.html

    Was eine großartige Überschrift! Der Perlenfischer 😀 😀 😀
    Wie viele (bereits bewiesene) Perlen hat er denn bisher gefischt?

    Conteh von St.Pauli hat n gutes erstes Profispiel gemacht und ich wünsche ihm den Durchbruch. Aber auch da muss man erstmal abwarten. Und wie ich Luhukay verstanden haben, macht Pauli das auch erstmal. Genau richtig. Beim HSV würde er nun einen 5 Jahres Vertrag mit 2 Mio Gehalt bekommen. Um dann nächste Saison aussortiert und verschenkt zu werden 😀

  9. LP10 31. Juli 2019 um 07:11 Uhr

    Perlenfischer, oweia, da muss ich mal herzlich lachen. Der große HSV konnte die ganze Welt ausstechen. Und die doofen aus Arsenal sind drauf reingefallen. Es fehlte nur noch der Fingerzeig auf Sancho, dafür nutze man Nelson.

  10. Andreas 31. Juli 2019 um 10:42 Uhr

    Einen Trainer mit allen Vollmachten sich zu suchen was er benötigt
    Gesamte Top Management incl. AR raus.
    Personal auf verträgliches vergleichbares Anzahl Niveau herunter.

    Viel Geld
    Ansonsten wird, um im Perlenfischer Jargon zu bleiben, weiter im Trüben gefischt.

    Schade das das nie passieren wird, aber man darf ja träumen,oder?
    Nur HS Schau

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