Gleich muss ich mich übergeben! *ergänzt

Immer, wenn ich denke, es geht nicht mehr tiefer, kommt jemand wie Trainings-Allergiker Hunt um die Ecke und belehrt mich eines besseren. Nachdem nun wirklich jeder, außer Angela Merkel und Vladimir Putin, seinen größtenteils unmaßgeblichen und oberflächlichen Mist zu diesem Thema abgeben hat, wollte Käptn Knorpel nicht untätig bleiben und hat Folgendes abgesondert.

Ehrlich Ahorn, dümmer gehts wohl nicht. Mir schon klar, dass wirklich jeder Trottel gerade dabei ist, seinen Platz in dieser Schmierenkomödie zu finden, aber muss es dermaßen flach und billig sein? „Hier wird ein Junge verurteilt, der eigentlich nie im Leben eine Chance hatte und sie trotzdem nutzte“. Naja, wenn man in seinem Heimatland U-Nationalspieler ist, hat man schon irgendwo eine Chance. Dann der billige Hinweis auf die Fotopanne der Bild, bei der irgendein Praktikant einem von einer Million Fotos ein falscher Code angeheftet wurde, das reicht dir jetzt schon? Und ganz zum Schluss, das Letzte. Die große HSV-Familie, ich kotze gleich mein Wohnzimmer voll. Wo war eigentlich die große HSV-Familie, als das halbe Stadion „alle auf die 10“ brüllte, als Ex-Familienmitglied Hakan Calhanolgu niedergemacht wurde? Wo war die große HSV-Familie, als Sakai nach dem letzten Saisonspiel gnadenlos ausgepfiffen wurde. Alter, hör doch auf, solche Scheiße zu verbreiten, wenn du nicht weißt, wovon du redest. Nur, weil es gerade in ist, auf die Tränendrüse zu drücken und jeder, der nicht automatisch mitdrückt, ist Rassist?

Mir schon klar, dass Uns-Ahorn die Chance sieht, für sich ein paar Punkte zu machen, machen andere Trampel und 80% der Journalisten-Simulanten ja auch, aber doch bitte nicht so dämlich. Und was macht Mr. Hunt eigentlich, wenn sich in den nächsten Wochen all die Vorwürfe gegen seinen Bruder Bakery bewahrheiten sollten? Schreibt er denn eine Gegendarstellung, schmeißt den Gambier aus der Familie oder unterstützt dann einen eventuellen Straftäter? Oh, da fällt mir was auf.

Hunt wird in Zukunft ein ähnliches Salär wie Lewis Holtby beziehen. Der 27-Jährige soll bei einem Grundgehalt von knapp einer Million Euro inklusive Prämien 1,3 Millionen Euro per annum verdienen. Der vier Jahre ältere Hunt, mit 3,5 Millionen bislang einer der Topverdiener beim HSV, könnte nach Abendblatt-Informationen im Falle des Aufstiegs sogar auf 1,5 Millionen Euro kommen. Den Vertrag handelten noch Kaderplaner Johannes Spors und Finanzvorstand Frank Wettstein mit Hunts Berater Efe-Firat Aktas aus, unterschreiben wird ihn aber der neue Sportchef Becker, sobald Hunt Im Verlauf dieser Woche aus seinem Dubai-Urlaub zurückkehrt. (Quelle: Abendblatt.de)

Jatta-Berater Efe-Firat Aktas zum „Abendblatt“: „Er hat einen gültigen Pass. Der wurde überprüft. Alles andere ist für uns nicht relevant.“ (Quelle: bz-berlin.de)

Na sowas. Das ist aber mal nett von unserem Aaron. Freundschaftsdienste sind immer gern genommen.

Aber schön, die Typen von BILD sind schmierig und die von der SportBild sind nicht viel besser. Dann bitte los, liebe HSV-Familie und Familien-Oberhaupt Hoffmann, verklagt sie. Schmeißt sie aus dem Stadion. Verweigert ihnen Interviews und den Zutritt zu Pressekonferenzen. Gegen gezielte Hetzkampgnen, wie sie Familie-Kapitän Hunt deutlich anspricht, muss man sich wehren. Ich verlange eine sofortige, umgehende und harte Reaktion auf die Attacken der Schmierfinken. Wo bleibt sie denn bloß?

*Aber es wird noch geiler.

Der Noch-Sportchef der geilen Mopo sagt damit, was viele kranke Rumpelnickis mittlerweile denken. „Es ist mir egal, ob die Geschichte vom armen armen Flüchtling je gestimmt hat. Es ist mir egal, ob der Mann schon mal für Gambia gespielt hat. Es ist mir egal, ob es diese Flucht überhaupt gab. Es ist mir egal, ob Bakery jetzt Jatta oder Daffeh heißt und ob er 21 oder 31 Jahre alt ist. Hauptsache, ich bin gerade mal auf der „richtigen“ Seite. ICH. Und es ist mir auch egal, ob ich einen Straftatbestand dulde. Wichtig ist, dass ich Stimmung machen kann“.

Selbst für Herrn Linnenbrügger ist das ein erneuter Tiefpunkt, aber am Ende schreibt er nur das, was viele Trottel inzwischen denken.

Von | 2019-08-10T18:38:18+02:00 10. August 2019|Allgemein|26 Kommentare

26 Comments

  1. Weltmeister. 10. August 2019 um 17:26 Uhr

    Ach du liebe Güte, wie unfassbar durchsichtig von Hunt. Haben beide den gleichen Berater. Ich näss mich echt gleich ein. Wie schlecht ist das denn bitte?

    Ach übrigens:
    Es war klar, dass aus der Sache ein Politikum gemacht wird.
    Sobald es um die zweifelhafte Zuwanderung eines Afrikaners geht, dreht man sowohl links- als auch rechts der Mitte durch.

    Die Diskussion wäre garantiert entspannter, würde man über einen Russen, Chinesen oder Japaner sprechen.
    Schönen Abend!

  2. Demosthenes 10. August 2019 um 17:31 Uhr

    HSVitis im Endstadium.

    PS: Trainings-Allergiker und Käptn Knorpel, ich schmeiss mich wech! Wie geil, Grave… Huntbremse wäre auch nicht schlecht, besonders bei seinen Spielmacherqualitäten.

  3. Ex-HSVer im Herzen 10. August 2019 um 17:41 Uhr

    Wie geil! Dass du gleich einen neuen Blog schreibst. Genau das gleiche habe ich auch gedacht. Ich musste auch fast kotzen von so einer populistischen Scheiße. Vielleicht sollte man mal diesen ominösen Berater unter die Lupe nehmen. Ich glaube, wir haben gerade mal die oberste Schicht in diesem Fass voller Scheiße erreicht.

    Also wer nach dem Betrachten der zwei Fotos immer noch nicht merkt, dass Jutta und Daffeh ein und die selbe Person sind, der gehört entweder nach Ochsenzoll wegen Halluzinationen oder in die nächste Augenklinik zu einer Operation

  4. Gravesen 10. August 2019 um 17:55 Uhr

    Übrigens Stadt. Ich bin, im Gegensatz zu Herrn Hunt, in dieser Stadt geboren und lebe hier und ich bin nicht traurig, ich bin stinksauer. Sauer über ein Übermaß an Heuchelei und Doppelmoral. Anstatt abzuwarten, die Indizen zu sammeln und auf weitere Fakten zu warten, wird flächendeckend abgedreht, in der blödsinnigen Hoffnung, rechtzeitig auf der richtigen Seite zu stehen und für sich selbst (was interessiert mich Jatta/Daffeh?) das Bestmögliche rauszuholen. Jemand, der betrügt und sich dadurch einen Vorteil verschafft, kotzt mich an. Heuchelei kotzt mich mindestens genauso an.

  5. Ex-HSVer im Herzen 10. August 2019 um 18:08 Uhr

    Hat irgendwie alles ein Geschmäckle bei dem Berater. Meine Meinung: Da kommt noch einiges raus.

    https://www.abendblatt.de/sport/article206930055/Kein-Platz-fuer-Romantik.html

    • Nichtkunde 10. August 2019 um 21:08 Uhr

      Man beachte die Aussagen von Eichin.

      Nähert den Verdacht, dass das Projekt „Wunder-Flüchtling“ (um die interne HSV-Kommunikation zu zitieren) nicht vom Spieler selbst ausging, sondern von Dritten mit eigenen finanziellen Interessen gezielt aufgezogen wurde.

      • Ex-HSVer im Herzen 10. August 2019 um 21:41 Uhr

        Genau so isses!!! Man beachte den Unterschied Werder (Buli EC Anwärter) und HSV (freier Fall)

  6. Gravesen 10. August 2019 um 19:00 Uhr

    Das muss man sich jetzt wirklich mal ganz genau verinnerlichen, auch für die Geschichtsbücher. Der Sportchef einer Hamburger Tageszeitung erklärt, „nichts sei ihm egaler“, als die Möglichkeit, dass ein maßgeblicher Baustein einer Rührstory, die sein Blatt übrigens auch gern und oft genutzt hat, erlogen und erstunken ist. Damit wird nun endgültig die Tür aufgestoßen, an der Wahrheit und Moral steht. Ein Spieler erzählt eine Geschichte, auf der seine gesamte Zukunft aufgebaut ist, diese Geschichte erweist sich als Lüge und einer der führenden HSV-Journalisten dieser Stadt sagt, nichts sei ihm egaler. Einem Journalisten ist die Wahrheit egal und er nimmt die Lüge gern in Kauf, wenn sie seiner Sache dient. Boah, ich bin echt sprachlos und das passiert selten.

    • Nichtkunde 10. August 2019 um 21:14 Uhr

      Kann niemanden, der die Hamburger Sportpresse in den letzten Jahren auch nur beiläufig verfolgt hat, wirklich überraschen. Es geht schon lange nicht mehr um Fakten, es geht um Emotionen, es geht um Clicks und daraus resultierende Werbeeinnahmen, es geht um die Bequemlichkeit und die weiteren Vorzüge des „embedded journalism“.

    • Tschüss Dino 11. August 2019 um 07:55 Uhr

      Eine wirklich interessante Wahrheit ist aber auch die, dass es immer weniger Leute juckt, was die MOPO meint oder schreibt.

      https://de.wikipedia.org/api/rest_v1/page/graph/png/Hamburger_Morgenpost/0/0bdae142cc8c56d651800efc73e4b14ec120a2f5.png

      Beim Sportteil dürfte man da inzwischen auf Graupenperlen-Niveau angekommen sein. 😉

  7. Ex-HSVer im Herzen 10. August 2019 um 19:03 Uhr

    Das wird ja immer schlimmer! Ein Sportchef einer Zeitschrift schreibt öffentlich seine eigene Meinung. Nur um einen auf Jatta-Fan zu machen. BrechWürgKotz!

    Grave, wir müssen uns damit abfinden, dass es zu viele Gutmenschen, Pseudo-Linke, Fanboys und Naivlinge gibt, denen Gesetze, Regeln, etc. scheissegal sind, solange IHR Weltbild erhalten bleibt.

  8. NochNieDerHSV 10. August 2019 um 20:45 Uhr

    90% seiner Leser werden ihm zustimmen… Alles andere ist ihm egal.

    • Tschüss Dino 11. August 2019 um 07:20 Uhr

      Klar, aber insgesamt werden es stetig immer weniger. 😉

  9. Weltmeister. 10. August 2019 um 20:57 Uhr

    Club und Spieler geben keine sonderlich gute Rolle ab. Klar: Man hat es geschafft wie in jeder Sekte die Jünger bedingungslos um sich zu scharen. Die Hofpresse hilft dabei.
    Lösungsorientiert ist das allerdings nicht. Im Gegenteil, das sind die üblichen Nebelkerzen.

    Das Rätsel um das Geburtsdatum, sowie die Gerüchte Jatta sei in Wirklichkeit Daffeh (oder umgekehrt) müssen glaubhaft und endgültig geklärt werden.

    Nicht nur für den Verein und den Menschen Bakery, sondern auch um eine unschöne politische Debatte zu beenden.

    Ich frage mich, warum Club oder Spieler keine Unterlassungserklärung erwirken, wenn an den Recherchen und Vorwürfen der SportBild/Bild und SpiegelOnline rein gar nichts nichts dran ist?

  10. Saschas Alte Liebe 10. August 2019 um 21:02 Uhr

    Wie hier schon mehrfach auch von Gravesen festgestellt, handelt es sich hier um ein auch sehr politisches Thema bzw. um ein wohl unvermeidlich politisiertes.
    Das ist auch ein Fakt, und es war absehbar.
    Reflexhaft vorurteilsbeladene platte Slogans dazu rauszuhauen ist, egal in/aus welcher Richtung, einfach nur schädlich.
    Die rein faktische Sachlage ist sehr dünn und aller Wahrscheinlichkeit nach aufgrund der Umstände in den betroffenen Ländern überhaupt nicht im notwendigen Maß eruierbar.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass es noch sehr viele ähnlich unklare Fälle geben könnte ist somit groß, auch in Zukunft.
    Sich allein auf isolierte Indizien zu stürzen, um herauszufinden, ob zwei Personen auf zwei Fotos (Datum,Herkunft?) oder fragwürdige Aussagen einzuschätzen, das wird auch nicht weiterführen. Der Fall ist kein isolierter, schon lange nicht mehr (s. Yaffa u.a.)
    Folglich steht die große Frage im Raum, wie damit auch grundsätzlich zu verfahren und umzugehen sei. Wie kann trotz fehlender eindeutiger Daten eine greifbare und handhabbare Regelung betreffend solcher Spieler/Vereine/Dokumente im spezifisch sportlichen wie im grundsätzlichen Zusammenhang erfolgen bzw. gefunden werden (oder ist schon bestmöglich gefunden?).
    Sport und Politik sind hier untrennbar überschneidend.
    Sportler und Nichtsportler dürfen qua Recht nicht unterschiedlich bewertet werden.
    .
    ich halte wie schon in den Vorblogs dargelegt die Betrachtung bzw. Berücksichtigung der verschiedenen Umstände und Kriterien sowohl hier wie auch in den Herkunftsländern für unumgänglich. Irgendwie müssen solche Fälle ja behandelt werden.
    Nimmt man einzig deutsche/europäische (verwaltungsrechtliche)Maßstäbe, kommt man mangels verlässlicher Fakten definitiv zu keinem Ergebnis.
    Es sei denn, man wolle alle Migranten ganz einfach „draußen“ halten.
    Was immer das bedeuten sollte und vor allem was dies bewirken würde sei mal dahingestellt, weil es im Umfang garnicht erfassbar wäre, und schon garnicht von jenen, die dies lautstark fordern.
    Polemisch Einwürfe und Unterstellungen sind jedenfalls dabei ganz sicher nicht hilfreich.
    Es empfiehlt sich also, sich auf der Ebene BEGRÜNDETER Argumentation und ebensolchem Meinungsaustausch zu bewegen, Ursachen und Hintergründe zu ergründen und auszutauschen.
    So, wie es sich dieser Blog ansonsten auch auf die Fahnen schreibt.
    Einige der eilfertigen Solidaritätsbekundungen erscheinen allemal höchst scheinheilig.
    In Sachen HSV bin ich da sehr vorsichtig.
    Die Thematik ist weit größer als „HSV Fan Solidarität“ o.ä.
    Ob dies wirklich schädlich ist ? Eher lächerlich und unglaubwürdig.
    Dagegen sind allerdings eher haltlose bis wilde Spekulationen, wie es sie auch teils hier zu lesen gab, die Straftätigkeiten u.ä. unterstellen, diese Angelegenheit „Krimi“ u.ä. betiteln, durchaus für den Betroffenen und auch die politische Stimmung insgesamt schädlich.
    Dabei wird der Boden von Fairness, des Unschuldsvorbehaltes und eines sachdienlichen und angemessen sinnvollen Meinungsaustausches entzogen.
    Am Bewerfen mit plakativen Plattitüden (“ Gutmenschen, Pseudo-Linke, Fanboys und Naivlinge“ oder auch „Nazis“ etc….“) oder eifernden Kampagnen beteilige ich mich jedenfalls nicht. Sowas ist für mich verachtenswert!
    Einem jeden, der sich in solcher Angelegenheit „recherchierend“ oder spekulierend oder wertend ereifert sei anempfohlen, über fokussierte Einzelindizien-, Einzelaussage- und Paragraphenbetrachtung und Bewertung hinaus mit der Situation des/der Betroffenen auseinanderzusetzen, vielleicht sich sogar zu fragen, wie er selbst sich verhalten hätte/würde. Dies nicht zur evtl. Rechtfertigung, sondern für’s eigene Verständnis sowie das anderer.
    Und mal polemisch:
    Vom Sofa – zumal einem europäischen – aus lässt es sich recht leichtfertig annehmen, vermuten, spekulieren und auch über die Kriterien unserer Gesetzgebung werten.

    • Dennis61 10. August 2019 um 21:36 Uhr

      Es ist doch ganz einfach.

      Der HSV und Bakery Jatta sagen was Sache ist und die Spekulationen, Vorwürfe und Recherchen haben ein Ende. Niemand außer den Beteiligten kann dieses Desaster am schnellsten beenden. Egal ob Einzelfall oder Methode, egal ob Profifußballer oder „normaler“ Flüchtling und erst recht egal wie die Geschichte ausgeht oder der Fall rechtlich bewertet werden wird.

      Die Nummer stinkt zum Himmel und irgendjemand da draußen erhofft sich einen (finanziellen) Nutzen davon Jatta anzuscheißen.

    • Ex-HSVer im Herzen 10. August 2019 um 21:46 Uhr

      Du hast mit vielen Dingen recht, aber dieser Fall ist die faktische Sachlage nicht dünn, sondern eindeutig aufgrund der vorliegenden Fotos. Es ist eindeutig, dass die Person auf mehreren Bildern ein und dieselbe Person ist aufgrund unverwechselbarer biometrischer Fakten (rechte Lidfalte, Narbe auf der Stirn, Zahnlücke). Das zweite Bild wurde logischerweise 2015 oder davor geschossen und zeigt den Spieler Daffeh. Wenn eine Lüge vorliegt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass noch mehr gelogen wurde.

      • Ronald 11. August 2019 um 00:54 Uhr

        Absolut korrekt. Die Indizien sprechen einfach eine deutliche Sprache, wer die Bilder gesehen hat, möge mir gerne eine schlüssige Alternativerklärung anbieten, bisher habe ich noch keine gehört.

      • Saschas Alte Liebe 11. August 2019 um 01:00 Uhr

        Fotos an sich sind Indiz, das nahe legt, es sei derselbe Mensch.
        Jedoch die Zuordnung der Fotos, also Ort, Zeit, Herkunft, von wem … sehr dünn!
        Und das ist noch davon ausgehend, dass niemand daran gebastelt habe, wovon wohl nicht auszugehen ist.
        Für die Beweisführung bräuchte es wohl noch eindeutigere Indizien bzw. Beweise.
        Ist es zwingend notwendig, diesem Spieler ein Vergehen nachzuweisen unter Aufwand wie dem eines Kriminalfalles ?
        Verpflichtet dies nicht auch zum Prüfen weiterer ähnlicher Fälle mit gleichen Mitteln ?
        Nochmal, wo soll das hinführen ?

  11. Ulrich 10. August 2019 um 23:00 Uhr

    „Einem Journalisten ist die Wahrheit egal und er nimmt die Lüge gern in Kauf, wenn sie seiner Sache dient. Boah, ich bin echt sprachlos und das passiert selten.“

    Kommt mir irgendwie bekannt vor.

  12. HSVKritiker 10. August 2019 um 23:49 Uhr

    Mich erschreckt in erster Linie eigentlich nur eine Sache, dass es noch Leute gibt, die der Meinung sind, dass Jatta eben Jatta ist.

    Ich bitte um Adressen dieser Leute, ich will dort Türgeschäfte machen.

    • Gravesen 11. August 2019 um 07:26 Uhr

      Vorsicht!

  13. Ronald 11. August 2019 um 02:29 Uhr

    Bei einer so erdrückenden Indizienlage habe ich es noch nie erlebt, dass der Beschuldigte so dermaßen mit Samthandschuhen angefasst wird. Man denke mal an die Fälle Kachelmann oder Türck zurück, bei beiden gab es lediglich die Aussage des vermeintlichen Opfers, was breiten Teilen der Öffentlichkeit für eine Vorverurteilung aber vollkommen genügte. Nicht einmal der spätere Freispruch konnte den Ruf der Betroffenen auch nur ansatzweise wiederherstellen.

    Warum? Weil die beiden zu Gesichtern für die Straftat an sich wurden. Es ging den meisten nie um die Frage, ob die konkreten Vorwürfe stimmen, sondern lediglich darum, sich möglichst politisch korrekt und dem Beschützerinstinkt folgend zum Thema Vergewaltigung zu positionieren. Wer die Aussagen der „Opfer“ anzweifelte, galt automatisch zumindest als Chauvinist, wenn nicht gar selbst als potentieller Vergewaltiger und Frauenschänder.

    Beim Fall Jatta sind die wahrgenommenen Machtverhältnisse was Täter und Opfer angeht, genau umgekehrt, aber das Prinzip bleibt das Gleiche. Ein vollwaiser Einwanderer aus Afrika wird zum Symbol der Flüchtlingsdebatte hochstilisiert, und provoziert in der Bevölkerung damit einen regelrechten Wettkampf in political correctness. Wer Jatta trotz eindeutig belastender Indizien nicht bedingungslos unterstützt, gerät schnell in den Verdacht, ein fremdenfeindlicher AfD-Wähler zu sein.

    Es ging in Wirklichkeit niemals um die Frage, ob Bakery Jatta gelogen hat. Es geht einzig und allein darum, eine allgemeine moralische und gesellschaftspolitische Positionierung abzugeben, die wiederum vorrangig die Aufgabe hat, das eigene Image und Selbstbild im Sinne sozialer Erwünschtheit aufzuwerten. Die wenigsten Menschen sind offenbar bereit/in der Lage, Einzelfälle differenziert und objektiv zu betrachten, wenn ein Thema derart emotional aufgeladen ist. Man verliert sich in Grundsatzdiskussionen, der konkrete Fall wird bis zur Unkenntlichkeit verzerrt, Fakten scheinen überhaupt nicht mehr zu zählen.

    Der Richterspruch ist dementsprechend zweitrangig, denn das Volk hat bereits entschieden. Bakery Jatta wurde freigesprochen, selbst für den Fall, dass er verurteilt wird. Jörg Kachelmann und Andreas Türck hingegen werden auf ewig verurteilt bleiben, obwohl sie freigesprochen wurden.

    • Weltmeister. 11. August 2019 um 06:19 Uhr

      👍🏻 So ist es.

      Anmerkung:
      Von der anderen Seite aber ebenfalls.
      Ist man gegen die sofortige Maßnahmen, ist man ein elender Kommunist, aber mindestens links-grün-versifft.
      Die Aufklärung der Angelegenheit gerät in den Hintergrund.

  14. Weltmeister. 11. August 2019 um 06:31 Uhr
  15. Ulrich 11. August 2019 um 13:22 Uhr

    @Weltmeister

    Na klar, getürkt ist da ja nichts, oder kannst du die Frau ausfindig machen?

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