Handelt endlich!

Was genau brauchen die Herren eigentlich noch? 

Dem HSV und dem FC St. Pauli drohen nach den Vorkommnissen beim Zweitliga-Stadtderby im September empfindliche Geldstrafen. Nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes vom Dienstag hat der Kontrollausschuss gegen den HSV eine Geldstrafe in Höhe von 250.000 Euro beantragt, der FC St. Pauli soll 180.000 Euro bezahlen. Die „Bild“-Zeitung hatte zuerst über eine mögliche Rekord-Geldstrafe für die beiden hanseatischen Vereine berichtet. Strafen in dieser Größenordnung seien bisher nicht verhängt worden. (Quelle: Abendblatt.de)

Diesmal also € 250.000. Nach dem letzten Derby waren es für den HSV noch € 150.000 gewesen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Für dämliches Gezündel bei nur 2 Spielen bezahlt der Hamburger Sport Verein insgesamt € 400.000!!!!!! an Strafen? Dabei sind die Vollpfosten bekannt, die immer und immer wieder „ihren“ Verein schädigen und andere Fans in Gefahr bringen. Wie lange soll das noch so weitergehen? Denn man kann davon ausgehen, dass der DFB beim nächsten Mal noch kräftiger in die Kasse greifen wird. Aber vielleicht sollte man sich in Frankfurt endlich einmal Gedanken über Geisterspiele oder Punktabzug machen, alles andere scheint irgendwie nicht zu fruchten. 

Ich war fast 40 Jahre lang Fan und habe fast 20 Jahre lang selbst gekickt, aber ich habe bis heute nicht verstanden, was die Scheiße eigentlich soll. Für mich gibt es nur den einen Weg: Raus mit den Idioten aus dem Stadion, es sind eh nur ein paar, keinesfalls Hundert. Lebenslanges Stadionverbot, bei Zuwiderhandlung Anzeige. Die Strafen würde ich als Verein grundsätzlich auf die Verursacher abwälzen. Eines ist klar: Mit der windelweichen Nummer kommt man nicht weiter und irgendwann kann der HSV dann eine Pyro-Anleihne aufsetzen, um die Strafen bezahlen zu können. 

Oder glaubt der Verein tatsächlich, er könnte die Schwachmaten unter Kontrolle bringen, wenn er selbst „kontrolliert“ irgendwelchen Mumpitz abfackelt? In 100 Jahren nicht, wer das glaubt, der glaubt auch daran, dass Wettstein den Verein mit weniger Schulden verlassen wird, als er ihn vorgefunden hat. Nein, diesen Vögeln geht es um die Selbstinszenierung, um die Provokation. Sie wollen auffallen, etwas „Besonderers“, etwas Verbotenes tun. Solchen Typen kann man nicht mit Dialog begegnen, nur mit Härte. Aber dafür sind die Herren im Vorstand mal wieder zu feige.

 

Von | 2019-11-27T21:28:56+01:00 27. November 2019|Allgemein|25 Kommentare

25 Comments

  1. Weltmeister. 27. November 2019 um 07:50 Uhr

    Gut, was das Thema betrifft bin ich deiner Meinung.

    Für einen überführten Zündler würde der HSV übrigens lt. DFB-Katalog 25% Rabatt erhalten. Beim zweiten 50% und ab dem Dritten wären es sogar 75% Rabatt auf die ursprüngliche Strafe.
    Anreiz genug um richtig viel Geld zu sparen?
    – Denkste!

    Bleibt die Frage warum der HSV nicht sonderlich aktiv wird und der Vorstandsvorsitzende sogar auf Kuschelkurs mit Ultras und Fans ist.

    Erinnern wir uns noch an das ultraknappe Wahlergebnis, mit welchem Berni ins Amt gehoben wurde?
    Geht es möglicher Weise um Wählerstimmen? Und zwar für den Fall, dass es auf einer Mitgliederversammlung mal zum Äußersten kommt? Will Berni gewappnet sein? Braucht er die Stimmen der einfachen Leute? Wird deshalb derzeit eine Politik gemacht, die möglichst simpel eine hohe Zahl an Stimmen einbringt?

    Teuer für den Club, gut für einzelne Leute um fest im Sattel zu bleiben?

    • Gravesen 27. November 2019 um 08:00 Uhr

      Nö, er muss ja nicht wiedergewählt werden, er braucht lediglich den Aufsichtsrat für eine Vertragsverlängerung. Die Wahl betraf ja nur die e.V.-Präsidentschaft.

      • Weltmeister. 27. November 2019 um 08:47 Uhr

        Hm, stimmt. Mein Fehler. Danke. 👍🏻

        Hast du eine Idee welchen Zweck diese Anbiederung dann hat? Hoffmann macht doch nichts „aus Jux“?

        • SpongeBob 27. November 2019 um 10:06 Uhr

          Ich glaube, er braucht das Stimmvieh noch für die Umwandlung in eine KGaA. Soweit ich informiert bin, braucht das mindestens eine 75% Zustimmung durch die MV. Wenn das durch ist, wird Hoffmann sicherlich auf einmal eine ganz harte Linie gegen Pyromanen fahren.

    • Tobi 27. November 2019 um 09:15 Uhr

      Das mit der Rabattierung wusste ich gar nicht. Danke für die Info. Und ja, das macht die ganze Sache noch suspekter.
      Ich denke, er will es einfach nicht riskieren die Zündler als Gegener zu haben denn das hätte sicher Auswirkungen auf Support und Stimmung sowohl auf der Tribüne als auch im Verein.

      • Ex-HSVer im Herzen 27. November 2019 um 17:41 Uhr

        Wie kommt ihr eigentlich alle darauf, dass diese kriminellen überhaupt Mitglieder sind? Ich glaube eher nicht. Das sind vielleicht 20 oder 30 Jugendliche. Und selbst wenn: diese Stimmen sind auch nicht entscheidend.

  2. Meikel 27. November 2019 um 09:33 Uhr

    Ein Geisterspiel wird es wohl nicht geben, solange der DFB keine Kollektivstrafen mehr ausspricht – denn das Geisterspiel wäre ja eine solche…
    Punktabzug hingegen wäre ein probates Mittel – und der DFB müsste sich nicht mal extrem unbeliebt machen, wenn der HSV zu dem Zeitpunkt schon genügend Punkte gesammelt hat (für den Nichtabstieg natürlich, Herr Hecking).

    KEINE legale Pyro wird die Spacken davon abbringen, ihr Bengalo in die Hand zu nehmen.
    Das macht nämlich genau deswegen so viel Spaß, weil es verboten ist.
    Und man wird ja schließlich auch von den anderen Vereinen provoziert, man muss sich doch schließlich wehren! dürfen

    Überall legen sich die Vereine/Präsidien leider nicht mit den Verursachern der Strafen an – offenbar sind die zu mächtig…

  3. Fohlenflüsterer 27. November 2019 um 09:47 Uhr

    Das ist ja leider nicht nur ein HSV Problem! Diese Idioten hat fast jeder Verein und keiner unternimmt etwas dagegen.
    Ich persönlich würde in der kalten Jahreszeit einen Feuerwehrschlauch in die Menge halten und die Deppen ordentlich nass machen. Im Sommer könnte man Farbbeutel verwenden um die entsprechende Personen farblich zu markieren.

    • Dennis61 27. November 2019 um 10:34 Uhr

      Moin! Wir drehen uns im Kreis. Feuerwehrschläuche helfen nicht. Aus denen kommt Wasser und die können kein brennendes Magnesium löschen. Diese Dinger sind 1000°C heiß und sind normalerweise für den Seenoteinsatz gedacht. Sprich, diese Dinger brennen bei Wind und Wetter und sogar unter Wasser. Von der zu erwartenden Massenpanik durch Flüchtende auf den oftmals steilen und knallevollen Treppen, brauchen wir auch nicht anfangen.

      Gerade bei Euch in Gladbach ist doch Pyrotechnik fest in der Vereinskultur verankert. Da dürfen sogar grüne und schwarze Rauchschwaden aufs Heimtrikot. (https://shop.borussia.de/shop/de_DE/index.html)

      Du willst also mit Farbbeuteln auf die Stehtribüne schießen? Wie hat man sich das vorzustellen? Stehen dann da ein paar Scharfschützen vor der Tribüne und schießen mit Paintballs auf die Menschen? Dein Ernst?

      Das Geld ist doch beim HSV kein Problem. Wer 4,5 Millionen für Lasogga in der 2. Bundesliga bezahlt, für den sind doch ein paar Hunderttausend „peanuts“, also was soll die Aufregung über Geldstrafen? Bobby Wood 3 Millionen? Wieviel Pyro könnte man dafür abbrennen?

      Die Ultras werden mit Kameras überwacht, speziell auf Auswärtsfahrten unglaublich penibel untersucht, werden durchgehend von der Polizei beobachtet, sogar privat verfolgt und ausgespäht. Es stehen Zivilbeamte auf den Tribünen, wir haben hochauflösende Fernsehbilder. Die Jungs (und Mädels?) vermummen sich, tauschen Klamotten und Schuhe und gut ist.

      Das Paradoxe an dem ganzen ist jedoch, dass diese sogenannten Strafen wiederum oftmals zweckgebunden sind. Das heißt, es kann durchaus sein, dass die Strafen in die Fanprojekte des jeweiligen Vereins fließen. So ist es doch eine win/win-Situation für alle.

      Was Fankultur bedeutet, definiert jeder für sich selbst. Viele müssen dabei saufen, einige behängen sich wie Christbäume, für manch Älteren sind nur Kuttenträger die wahren Fans. Die heutige Ultra-Kultur mag eben schwarze Windjacken und Feuerwerk. Was bringt es sich darüber aufzuregen?

      Punktabzug und Geisterspiele wären probate Mittel, doch Kollektivstrafen sind vom Verband und der Liga nicht gewünscht. Das heißt, die im Verband organisierten Vereine wollen nicht, dass es diese Strafen gibt, sondern haben sich eben auf Bußgelder verständigt.

      Ein Blick nach Skandinavien zeigt, dass man dieses „Problem“ auch anders angehen kann. In Norwegen ist Pyrotechnik mit entsprechender Genehmigung auf ausgewiesenen Flächen unter Aufsicht der Feuerwehr erlaubt, in Schweden wurden die Strafen für das Abbrennen von Pyrotechnik ausgesetzt und in Dänemark gibt es kalte Fackeln, die keine gefährlichen Verbrennungen verursachen können.

      • Ex-HSVer im Herzen 27. November 2019 um 17:45 Uhr

        Und ob Feuerwehrschläuche helfen. Was meinst du wie die Kurve selbst diese Arschgeigen in Zukunft disziplinieren wird wenn mehrere 100 Personen klitschnass nach Hause gehen direkt nach Anfang des Spiels weil sie sich keine Erkältung holen wollen. Die einfachste Mittel sind manchmal die besten.

  4. Kerberos 27. November 2019 um 11:08 Uhr

    .
    Eigentlich ist ein erster Lösungsansatz sehr einfach:
    .
    Ein ausnahmsloses Verbot von Fahnen und Transparenten im gesamten Zuschauerraum (auch keine genehmigten „Choreos“) sowie die Übernahme der Regelungen des Vermummungsverbots aus dem Demonstrationsrecht in die Hausordnung. Konsequente Durchsetzung der Befolgung (präventiv) und unnachgiebige Strafverfolgung der, nunmehr durch die Maßnahmen möglich, gerichtsfest ermittelten Täter sowie zivilrechtliche Begleitmaßnahmen von Hausverboten und Schadensersatzforderungen (repressiv). Es geht, England hat es vorgemacht – man muss es denn nur wollen.
    .

    • Dennis61 27. November 2019 um 12:12 Uhr

      Ganz genau, in England gibt es nur noch personalisierte Sitzplatzkarten, Manchester City setzt auf digitale Fanbanner, es gibt keinen Alkoholausschank, Rauchverbot. Nix Südtribüne Dortmund, nix Gegengerade Sankt Pauli. Für jedes Spiel Eintrittspreise wie beim Champions League-Finale. Hauptsache alle halten sich hübsch brav an die Regeln.

      Auch wenn es nicht ganz zur heutigen Diskussion gehört, aber was mich tatsächlich am modernen Fußball aufregt: vier- bis sechsköpfige Schiedsrichtergespanne, diese unsäglichen Videobeweise, astronomische Gehälter und Ablösesummen, völlig zerstückelte Spieltagstermine, insbesondere Montagsspiele, Fantasieeintrittspreise, Werbung Werbung Werbung, Fußball im Fernsehen nur noch gegen (mehrfache) Bezahlung bei (verschiedenen) Privatsendern und und und.

      Die Sicherheit in den Stadien und auf der Hin- und Rückreise ist so hoch wie noch nie. Das einzige, was wirklich noch zu polarisieren scheint sind eine Handvoll Testosteronhelden mit einer Fackel in der Hand. Na, herzlichen Glückwunsch Fußballdeutschland. Das ist dann auch gleichzeitig die Antwort darauf warum es so ist wie es ist und die Kids so handeln wie sie handeln. Es scheint die einzige Möglichkeit zu sein sich das Spiel noch wenigstens für fünf Minuten zurückzuholen, weil ansonsten (fast) alles bis zum Erbrechen durchkommerzialisiert ist und der Fan nur noch als Dekoration und Melkvieh gesehen wird.

      • Nichtkunde 27. November 2019 um 15:46 Uhr

        Reichlich paradox, als Konsument eines Produktes der Unterhaltungsindustrie – und etwas anderes war der Profifußball seit seiner Erfindung in Englang in den 1880er Jahren nie – die Keule der Kapitalismuskritik zu schwingen.

        • jusufi 27. November 2019 um 16:01 Uhr

          Vielleicht paradox, aber sicher kein Einzelfall. Es gibt viele, die Fußball (also das Spiel) TROTZ der kapitalistischen Auswüchse und Exzesse immer noch lieben.

    • Ex-HSVer im Herzen 27. November 2019 um 17:48 Uhr

      Sooooooooooooo isses! Und es gibt ja nicht ein einziges Argument dagegen. Selbst wenn Fahnen erlaubt wären, ist der Rest sehr effektiv. Und Choreos sind erlaubt bis zum ersten Vergehen. Die 90 % friedlichen Ultras werden das Paket so schon selbst im Zaum halten, damit ihnen ihre Choreos nicht genommen werden

  5. Fohlenflüsterer 27. November 2019 um 11:34 Uhr

    @Dennis 61
    Ich habe nicht geschrieben, dass wir in Gladbach damit keine Probleme haben.
    @Kerberos
    sehr gute Idee

    • Dennis61 27. November 2019 um 14:07 Uhr

      Das war ja keine Kritik an Dir als Person, sondern auf die Scheinheiligkeit der Vereine am Beispiel des aktuellen Trikotdesigns der BMG gemünzt. Die Vereine (und Verbände) stellen sich vorne hin und jammern und hintenrum verdienen sie Geld mit und an den „südländischen Emotionen“.

  6. jusufi 27. November 2019 um 11:56 Uhr

    Man denke nur an die vielen Verletzten durch Fahnen und Transparente! Und diese gemeingefährlichen Choreos gefährden die Gesundheit aller Besucher und auch den friedlichen Ablauf des Gesamtkunstwerkes „Fußballspiel“.

    Ich bin absolut gegen jegliche Pyrotechnik im Stadion und sehe auch nicht, wem sie was bringen soll – ich verstehe ihren Einsatz nicht. Vermutlich geilen sich nur diejenigen daran auf, die die Kacke ins Stadion geschmuggelt haben und dann anzünden. Gründe für ein Verbot von Fahnen, Transparente und Choreos sehe ich nicht, wenn ich den 90minütigen Einsatz von Fahnen im Stehplatzbereich auch für völlig bescheuert und egoistisch gegenüber anderen Zuschauern halte.

    • Ex-HSVer im Herzen 27. November 2019 um 17:49 Uhr

      Es geht nicht darum, dass diese Sachen nicht gefährlich sind. Es geht darum, dass man an den Kern rangeht. Und das ist die Kultur von Fans in der Kurve. Und wenn sie sich entscheiden müssen, ob sie komplett auf ihre Kultur verzichten oder komplett auf Pyro, wird die Pyro nicht mehr im Stadion existieren

  7. Matze 27. November 2019 um 13:21 Uhr

    Es gäbe noch einfachere Lösungsansätze, um dem Problem vorzubeugen.
    .
    Beispiel das Derby: Auf der Gegengerade stehen ab Einlass dutzende Ordner und halte die Treppen und Gänge frei, damit man nicht zu Spielbeginn hunderte Menschen bewegen muss. Im Gästeblock passiert das nicht. Ich möchte mal die 19jährigen sehen, die sich unmittelbar neben einem Ordner die Sturmmaske überziehen und eine Rakete abfeuern. Das vermummen etc. wird doch erst ermöglicht, weil präventiv im Block nichts getan wird.

    • Ex-HSVer im Herzen 27. November 2019 um 17:50 Uhr

      Sorry, aber gewaltbereite Teenager backen sich ein Ei auf irgendwelche Ordner. Die werden für 8,50 € die Stunde sicherlich nicht ihre Gesundheit riskieren sondern sich verpissen

  8. Weltmeister. 27. November 2019 um 14:04 Uhr

    Hier die DFB Richtlinie und die Rabatte bei Täteridentifikation. (Korrektur zu meinem obenstehenden Beitrag)

    https://www.dfb.de/fileadmin/_dfbdam/175970-Richtlinie_Kontrollausschuss.pdf

  9. Kerberos 27. November 2019 um 17:23 Uhr

    .
    Also, ein restriktives Verbot von Fahnen, Transparenten und Choreos hat ausschließlich den Sinn, die „Anonymisierung“ der Pyro-Täter zu verhindern, damit die Tat möglicherweise verhindert werden kann oder um im anderen Fall die Straftat überhaupt verfolgen zu können. Und ja – das ist ein Eingriff bei einer „unschuldigen“ Zuschauergruppe, die ausdrücklich keine Pyro-Täter sind und von der auch keine unmittelbare Gefahr ausgeht. Der Eingriff dient jedoch dem Schutz einer großen Allgemeinheit sowie eben aller gänzlich unbeteiligter Zuschauer und ist ein geeignetes Mittel. Ein solches Verbot ist zudem noch das mildeste Mittel von Einschränkungen eines Stadionbesuchs und ist damit durchaus auch in Deutschland gerechtfertigt.
    .

  10. Ex-HSVer im Herzen 27. November 2019 um 17:39 Uhr

    Moin Grave!! Du sprichst mir zu 100 % aus der Seele! Das ist asoziales Pack, das aus diesem Stadion notfalls rausgeprügelt werden muss. Ernsthafte Hirnschäden beim Einsatz der Schlagstöcke muss nicht befürchtet werden, da diese Freaks kein nennenswertes Hirn besitzen.
    Schon vor 40 Jahren gab es hooligans. Aber die haben sich außerhalb des Stadions mit offenem Visier bekämpft. Und nicht feige vermummt alte Menschen und Kinder in Lebensgefahr gebracht!!
    Man sollte diese hohlen Birnen einfach mal fragen, was sie daran so toll finden. Das ist genau so unsäglich wie 40-jährige Familienväter die Silvester mit Böllern um sich schmeißen. Alles Assis!

    Der Umgang mit dieser Problematik zeigt genau welche Führung dieser Verein besetzt. So etwas wäre bei professionell geführten Vereinen nicht möglich. Ich frage mich, warum die UEFA Geister spiele an ordnen kann aber die DFL nicht. Es wird Zeit, dass sich das ändert.

    • Hamuburgmini 27. November 2019 um 18:30 Uhr

      Moin,
      grundsätzlich stimme ich Dir zu, jedoch sollten die „alten Zeiten“ dabei nicht verherrlicht und als Beispiel angeführt werden. Ich denke hierbei an Adrian Maleika der das Pech hatte zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. In den 90zigern habe ich auch selber erlebt wie die Edelfans/Hools am Tunnelende zum Volkspark auf ganz normale Fans des gleichen Clubs eingedrescht haben… Ach damals ohne Sinn und Verstand… Nur heutzutage gibt es ganz andere Möglichkeiten in der Überwachung im Stadion, die man nur konsequent anwenden muss..

      Denke auch, dass der Plan dahinter steht eine Fanbase für die Umwandlung in eine andere Rechtsform zu vergrößern. Nur irgendwann begleitet das auch die Presse nicht mehr… Spätestens wenn es mal Verletzte oder eine Panik ausbricht…

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