Das Unmögliche möglich machen…

Warum, frage ich mich. Warum ist es bei anderen Vereinen möglich und beim HSV nicht? Warum könnnen andere Verein in der zweiten Liga wirtschaftlich gesund arbeiten und in Hamburg macht man im 9. Jahr!!! in Folge ein Bilanzminus? Nimmt man einmal die wirtschaftlichen Gegebenheiten, ist dies ein Ding der Unmöglichkeit. Nimmt man als Beispiel die Fassungsvermögen der Stadien. Ins Hamburger Millerntor passen exakt 29.546 Zuschauer, in der SchücoArena in Bielefeld finden 26.515 Zuschauer Platz und in Sandhausen kann man im BWT-Stadion ganze 15.414 Zahlende begrüßen, wenn die Bude voll ist. Nimmt man dann zu den 57.000 möglichen Besuchern noch die Champions League-Preise hinzu, kann man sich die Abstände allein in diesem Bereich ausmalen. 

Auch haben Regensburg, Heidenheim und Aue keine Sponsoren wie Emirates, Aramark (Catering) oder Kühne, wie sie der HSV für sich beantsprucht. Und dennoch…

Göttlich: „Wir verzeichneten im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rekordumsatz von 55,10 Mio. EUR und einen Konzerngewinn von 1,56 Mio. EUR.“
 
Göttlich: „Der FC St. Pauli hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seine Verbindlichkeiten um 11 Mio EUR vermindern können & das Eigenkapital dadurch stärken können.
 
Warum schaffen die dort etwas, was im Volkspark noch nicht einmal angestrebt wird? Ganz einfach, weil dort draußen in St. Ellingen immer noch massiv abkassiert wird, an allen Fronten. Nirgendwo in der Liga verdient man als Spieler solches Geld wie beim HSV, nirgendwo in der Liga werden Vorstände derart überbezahlt für das, was sie nicht bringen. Nirgendwo arbeitet man mit ca. 300!!! festangestellten Mitarbeitern, um Zweitliga-Durchschnitt abzuliefern. Nirgendwo leistet man sich einen Erstliga-Coach wie Hecking, einen Sportchef aus Leverkusen, Duzende von Scouts, Analytikern, Co-Trainern, einen Campus etc.
 
Nimmt man all diese Dinge zusammen, ist und bleibt es nicht akzeptabel, wie man mit diesen Möglichkeiten solche Zahlen in Serie abliefern kann und es bleibt inakzeptabel, wie man gegen Mannschaften wie Dresden, Wiesbaden oder Bielefeld überhaupt in Bedrängnis geraten kann. Wenn man wie der FC Bayern der zweiten Liga bezahlt und kassiert, hat man verdammt nochmal auch wie der FC Bayern der zweiten Liga aufzutreten und abzuliefern, alles andere ist Mumpitz.
Von | 2019-11-28T21:07:03+01:00 28. November 2019|Allgemein|7 Kommentare

7 Comments

  1. Saschas Alte Liebe 28. November 2019 um 09:29 Uhr

    Welch klugscheißernd pestende Denke!
    So kann man das überhaupt nicht sehen. Fußball ist emotional.
    Und wenn man seinen HSV liebt, fühlt sich alles anders an.
    Und der Lachs/Stier hasst unsern HSV, das weißt doch jeder, und dass beweist schon, dass das alles garnicht stimmt!
    Und sowieso will das alles keiner wissen, Miesmacher!
    Es ist doch schön, dass auch in der 2.Liga die Arena voll ist, sogar ohne Kran …
    Soviele tausend echte treue Fans können sich nicht irren!
    Und wir sind doch Tabellenführer!
    ndhsv

    • Gravesen 28. November 2019 um 09:52 Uhr

      Was denn für’n Stier?

      • Saschas Alte Liebe 28. November 2019 um 10:02 Uhr

        Gibt’s den Rautenperlen-Reimnarren nicht mehr?
        Der mit dem bösen roten Stier …

        • Gravesen 28. November 2019 um 10:05 Uhr

          Ich habe wirklich keine Ahnung, wovon oder über wen du redest. Ich lese den Dünnschiss nicht.

  2. SpongeBob 28. November 2019 um 10:52 Uhr

    Hmmm, woran erinnert mich das nur?

    „Im Bankensystem […] werden aktuell die letzten Ecken bilanztechnischer Gestaltungsfreiheit ausgeleckt, um den Offenbarungseid zu verschieben. Wie sehen diese Bilanztricks aus?
    Sie bestehen im Wesentlichen aus zwei Haupthebeln: Einer Scheinverbesserung der Ertragslage durch das vorziehen künftiger Erträge und eine Hebung von in Wahrheit nicht vorhandenen Reserven bei den Rückstellungen für Drohverluste aus Kreditrisiken. Beides zusammen schafft Papiergewinne, die in Wahrheit heiße Luft sind und verbrennt dabei die Reserven, die den Banken bei der bald anstehenden Krise dringend benötigte Risiko- und Kapitalpuffer entzieht.“

    https://www.focus.de/finanzen/boerse/experten/gastbeitrag-von-markus-krall-minizinsen-zerfressen-das-finanzsystem-nur-tricksereien-verhindern-noch-den-absturz_id_11391471.html

  3. Leo Kirch 28. November 2019 um 11:00 Uhr

    Na wenigstens kommt die Uhr endlich ins Museum.

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