Ihr seid doch krank!

Bei aller Liebe, aber ich kann diese Populisten-Scheiße nicht mehr ertragen. Vor einigen Tagen hieß es noch „Rache für Jatta“ und nun wird diese Drecks-Karte das zweite Mal ausgespielt? Ehrlich, ich kann den Tag nicht erwarten, an dem dieses miese Blatt endlich zu Grabe getragen und eingestellt wird. Wenn man wirklich nichts mehr anderes kann, als ohnehin schon außerordentlich dünn-angerührte Möchtegern-Fans anzustacheln, gehört man entsorgt. Hoffentlich bald. 

 Und es war der Tag, an dem die KSC-Fans den Gambier fast von der ersten Minute an bei jedem Ballkontakt auspfiffen und beschimpften. „Die sollen nach Hause gehen“, schimpfte HSV-Angreifer Teamkollege Lukas Hinterseer. Das Wort Rassismus machte zügig die Runde, Jattas Berater Efe Aktas nahm es sogar in den Mund. Und Jatta selbst? Der sagte nach dem 4:2-Erfolg gar nichts. Das soll auch vor dem Wiedersehen so bleiben. Aus seinem näheren Umfeld ist aber noch immer zu hören, dass der 21-Jährige lange unter den Geschehnissen von Karlsruhe gelitten und sie in der gesamten Diskussion um sich als absoluten Tiefpunkt empfunden habe. Da gebe es noch eine offene Rechnung (Quelle: Mopo.de)

immer dann, wenn der Abteilung Hofberichterstattung nichts anderes mehr einfällt, hilft bestimmt der Rassismus-Hammer, gell? Umso besser, dass sich die Karlsruher diesen Schuh nicht anziehen werden. Denn natürlich vergisst man in Hamburg und Umgebung, dass Sensations-Bakary kurz nach Anpfiff eine bühnenreife Schwalbe hinlegte und deshalb von den Karlsruher Fans ausgepfiffen wurde. Aber, das verkauft sich nun mal nicht so gut. Deshalb schnell wieder der Hinweis auf die ach so gemeinen Gäste-Anhänger, während die eigenen „Fans“ bekanntlich über jeden Zweifel erhaben sind, es ist zum Totlachen.

Der Rest schwieg oder beschwichtigte, was die ganze Angelegenheit noch etwas unappetitlicher machte. Das haben sie sich beim HSV gemerkt, auf dem Platz und den Rängen gleichermaßen. (Quelle; Mopo.de)

Meine Güte, was seid ihr ekelhaft. Schön hetzen, schön aufstacheln. Gell, Herr Braasch. Naja, zum Glück ist diese Kreatur ja bald ohne Job. 

Karma.

Von | 2020-02-07T07:21:16+01:00 6. Februar 2020|Allgemein|6 Kommentare

6 Comments

  1. TCvonderanderenElbseite 6. Februar 2020 um 11:02 Uhr

    Ich verstehe diese Aufregung um den angeblichen Identitätsklau gar nicht!
    Ist den niemandem aufgefallen, dass Bakery der Familiename ist und Jatta sein Vorname?!

    Demzufolge ist Daffeh sein verschollener Zwillingsbruder, dessen Identität Jatta nicht nannte,
    weil der Verlust ihn zu sehr schmerzt.

    Und weil sie in den gleichen Teams zur gleichen Zeit kickten, stehen, um Verwechslungen
    zu vermeiden, die Vornamen auf den Trikots á la Brasilianer.

    Schämt Euch alle (Rassisten), die Ihr diese Geschichte nicht glauben wollt…

  2. Sergio Conceicao 6. Februar 2020 um 11:46 Uhr

    Hat sich der Spieler Jatta eigentlich mal erkundigt, wie es seinem ehemaligen Kollegen Daffeh so geht bzw. dessen verschollen bedauert? Ich kann dazu nichts finden! Wer da was hat gerne hier antworten!

  3. Nichtkunde 6. Februar 2020 um 13:07 Uhr

    Passend zur sich immer zügelloser auf Emotionalisierung und Effekthascherei setzenden Strategie wird die Mopo nun an den bisherigen Marketingchef von Xing verhökert. Topf und Deckel und so.

  4. Ex-HSVer im Herzen 6. Februar 2020 um 17:02 Uhr

    Guter Blog! Mich kotzt es seit langem an, dass Rassismus immer noch Thema in zivilisierten Gesellschaften ist. Vor 87 Jahren (D) bzw. 60 Jahren (USA) mag es vielleicht noch teilweise erklärbar sein aufgrund der fehlenden Bildung in weiten Teilen der Bevölkerung. Aber heutzutage jemand aufgrund der Hautfarbe (nicht mal Religion) negativ zu behandeln ist einfach nur krank! Warum jemand im Stadion Affenlaute macht ist unfassbar. Was ist die Motivation dieser Hirnlosen? Zumal heute in jeder Mannschaft mehrere farbige Spieler sind und man so auch die eigenen Spieler trifft. Wenn ein paar Idioten mit 2,5 Promille so einen Scheiß machen lässt es einen den Kopf schütteln aber die sind ja teilweise nicht zurechnungsfähig. Was ich viel schlimmer finde: Warum greifen die Nebenleute nicht ein? Ich würde die zuerst filmen und dann zur Polizei im Stadion, damit diese Assis aus dem Block entfernt werden.

    • HSVKritiker 6. Februar 2020 um 19:56 Uhr

      Die Abneigung gegen eine oder mehrere Religionen hat nichts mit Rassismus zu tun, die Abneigung gegen eine Hautfarbe dagegen ist in der Tat Rassismus!

      Allerdings kann ich bei den KSC Fans nicht erkennen, dass sie Daffeh rassistisch beleidigt haben. Seine Schwalbe gepaart mit seinen Lügen bzgl. seiner Identität waren definitiv der Auslöser für eine Abneigung, sicherlich aber nicht seine Hautfarbe. Ich würde Daffeh auch als Vollspacken empfinden, wenn er ein Wikinger wäre, alleine schon weil er ein dummer Märchenjunge ist und sich als Möchtegern-Star vom „großen“ HSV über das Gesetz hinwegsetzen kann.

  5. Ex-HSVer im Herzen 6. Februar 2020 um 22:02 Uhr

    Du hast recht! Natürlich hat das nix mit Rassismus zu tun. Er hat unfair gespielt und ist zudem ein Lügner. Das war der Grund. Aber die Mopo suhlt sich halt im populistischen Dreck, um Klicks zu generieren.

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